Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4385449 mal)

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« Antwort #536 am: 01. November 2013, 06:32:58 »
Alle sollen wissen, dass das 'Gegrüßet seist du, Maria' nach dem Vaterunser das schönste aller Gebete ist. Es ist die vollkommenste Huldigung, die ihr Maria erweisen könnt, denn es ist der Gruß, den ihr der Allerhöchste durch den Erzengel überbringen ließ, von einem geheimnisvollen Liebreiz, hatte eine solche Macht über Marias Herz, dass sie trotz ihrer tiefen Demut der Menschwerdung des Wortes zustimmte. Auch ihr werdet das Herz Marias durch diesen Gruß gewinnen, wenn ihr ihn andächtig betet.
« Letzte Änderung: 07. September 2014, 21:33:48 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #537 am: 01. November 2013, 06:40:44 »

„Ich glaube an die Gemeinschaft der Heiligen“

Dem Bekenntnis zur „heiligen katholischen Kirche" folgt im Symbolum: „die Gemeinschaft der Heiligen". Dieser Glaubensartikel ist in gewisser Weise eine Ausfaltung des vorhergehenden: „Was ist die Kirche anderes als die Versammlung aller Heiligen?" (Niketas, symb. 10). Diese Gemeinschaft der Heiligen ist die Kirche... Die Gemeinschaft der Kirche des Himmels und der Erde: „Die Einheit der Erdenpilger mit den Brüdern, die im Frieden Christi entschlafen sind, wird also keineswegs unterbrochen, sie wird vielmehr nach dem beständigen Glauben der Kirche durch die Mitteilung geistlicher Güter gestärkt" (LG 49). Die Fürbitte der Heiligen. „Denn dadurch, dass die, die im Himmel sind, inniger mit Christus vereint werden, festigen sie die ganze Kirche stärker in der Heiligkeit ... Daher findet durch ihre brüderliche Sorge unsere Schwachheit reichste Hilfe" (LG 49). „Weint nicht, nach meinem Tod werde ich euch mehr nützen und euch wirksamer unterstützen als während meines Lebens" (Dominikus, sterbend, zu seinen Ordensbrüdern); „Ich werde meinen Himmel damit verbringen, auf Erden Gutes zu tun" (Theresia vom Kinde Jesu, verba). Die Gemeinschaft mit den Heiligen: „... Denn wie die christliche Gemeinschaft der [Erden]pilger uns näher zu Christus hinführt, so verbindet uns die Gemeinschaft mit den Heiligen mit Christus, aus dem... jede Gnade und das Leben des Gottesvolkes selbst hervorströmen" (LG 50)... In der einzigen Familie Gottes: „Wir alle, die wir Kinder Gottes sind und eine Familie in Christus bilden, entsprechen, sofern wir in gegenseitiger Liebe und in dem einen Lob der Heiligsten Dreifaltigkeit miteinander Gemeinschaft haben, der innersten Berufung der Kirche" (LG 51). Kurz zusammengefasst: Die Kirche ist Gemeinschaft der Heiligen. Dieser Ausdruck bezeichnet zunächst die Gemeinschaft an den heiligen Dingen [sancta], vor allem die Eucharistie, durch die „die Einheit der Gläubigen, die einen Leib in Christus bilden, dargestellt und verwirklicht" wird (LG 3). Dieser Ausdruck bezeichnet auch die Gemeinschaft der „heiligen Personen [sancti] in Christus der für alle gestorben ist, so dass das, was ein jeder in und für Christus tut oder leidet, allen zugute kommt.
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« Antwort #538 am: 01. November 2013, 06:42:14 »
Evangelium nach Matthäus 5,1-12a.

Als Jesus die vielen Menschen sah, stieg er auf einenBerg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.
Dann begann er zu reden und lehrte sie.
Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
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« Antwort #539 am: 01. November 2013, 06:44:42 »
Erster Johannesbrief 3,1-3.

Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, daß wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist.
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« Antwort #540 am: 01. November 2013, 08:12:16 »

1. November 1950 - Verkündigung des Dogmas der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel durch Papst Pius XII.

Munificentissimus Deus (Der unendlich freigiebige Gott) ist die Apostolische Konstitution von Papst Pius XII., mit der er am 1. November 1950 eine Definition zu dem von ihm verkündeten Dogma über die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel bekanntgibt.

Das Dogma
Die Konstitution erklärt das Dogma mit den folgenden Worten:
„Wir verkünden, erklären und definieren es als einen von Gott geoffenbarten Glaubenssatz, dass die makellose Gottesmutter, die allzeit reine Jungfrau Maria, nach Vollendung ihrer irdischen Lebensbahn mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.“

In dieser Konstitution folgen dem entsprechende Definitionen, die auf die Bedeutung Mariens und ihrer Verehrung eingehen. Die leibliche Aufnahme in den Himmel bedeute demnach, dass die Jungfrau Maria von jedem Makel der Erbsünde bewahrt worden sei. Der Vollendung des irdischen Lebens folgte die Aufnahme in das Himmelreich, sie wurde an die Seite Gottes erhoben um somit ihrem Sohne gleichgestellt zu sein. Pius XII. erklärt weiterhin, dass das, was an allen Menschen bei der Vollendung geschieht, bei Maria vorweggenommen worden sei. Deshalb lebe sie nun in einer neuen, verklärten und leibseelischen Einheit in der Gegenwart Gottes, der Mensch Maria solle dabei aber vom Sohn Gottes deutlich unterschieden werden. Pius XII. schloß die Konstitution mit folgenden Worten ab:
„Wenn daher, was Gott verhüten möge, jemand vorsätzlich dies, was wir definiert haben, leugnet oder in Zweifel zieht, so soll er wissen, dass er völlig von dem göttlichen und allumfassenden Glauben abgefallen ist.“ —
« Letzte Änderung: 01. November 2013, 22:19:35 von Tina 13 »
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« Antwort #541 am: 01. November 2013, 10:03:59 »
Buch der Offenbarung 7,2-4.9-14.

Dann sah ich vom Osten her einen anderen Engel emporsteigen; er hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief den vier Engeln, denen die Macht gegeben war, dem Land und dem Meer Schaden zuzufügen, mit lauter Stimme zu:
Fügt dem Land, dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu, bis wir den Knechten unseres Gottes das Siegel auf die Stirn gedrückt haben.
Und ich erfuhr die Zahl derer, die mit dem Siegel gekennzeichnet waren. Es waren hundertvierundvierzigtausend aus allen Stämmen der Söhne Israels, die das Siegel trugen:
Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen.
Sie riefen mit lauter Stimme: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm.
Und alle Engel standen rings um den Thron, um die Ältesten und die vier Lebewesen. Sie warfen sich vor dem Thron nieder, beteten Gott an
und sprachen: Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank, Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit. Amen.
Da fragte mich einer der Ältesten: Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen, und woher sind sie gekommen?
Ich erwiderte ihm: Mein Herr, das mußt du wissen. Und er sagte zu mir: Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.

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« Antwort #542 am: 02. November 2013, 06:42:14 »
 ;ghjghg


Aphraat
Unsere Verstorbenen leben für ihn

Die frommen, weisen und guten Menschen lassen sich durch den Tod nicht erschrecken aufgrund der großen Hoffnung, die vor ihnen steht. Täglich denken sie an den Tod wie an einen Auszug und an den letzten Tag, an dem die Kinder Adams geboren werden. Der Apostel Paulus sagt: „Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht wie Adam gesündigt hatten, und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen.“ (Röm 5,14.12)… Er ist auf alle Menschen gekommen von Mose bis ans Ende der Welt. Doch Mose hat verkündet, dass seine Herrschaft vernichtet wird; der Tod dachte, dass er alle Menschen gefangen nehmen und immer über sie herrschen könne, … doch als der Allerhöchste den Mose aus dem Dornbusch gerufen hat, sagte er zu ihm: „Ich bin der Gott, Abrahams, Isaaks und Jakobs.“ (Ex 3,6). Als er diese Worte hörte, wurde der Tod erschüttert, zitterte vor Furcht und verstand… dass Gott der König der Toten und der Lebenden ist und dass die Zeit kommen würde, da die Menschen seiner Finsternis entkommen werden. Und tatsächlich hat Jesus, unser Herr, dieses Wort den Sadduzäern wiederholt und zu ihnen gesagt: „Er ist kein Gott der Toten, sondern der Lebenden.“ (Lk 20,38)… Denn Jesus kam, der Mörder des Todes; er hat Fleisch angenommen aus der Nachkommenschaft Adams, wurde ans Kreuz geschlagen und hat den Tod erlitten. Der Tod hat verstanden, dass er zu ihm hinabsteigen würde und war gänzlich verstört, hat seine Pforten verriegelt. Er aber hat seine Pforten zerbrochen, ist bei ihm eingetreten und hat damit begonnen, ihm jene wegzunehmen, die er gefangen hielt. Als die Toten das Licht in der Finsternis sahen, erhoben sie das Haupt aus ihrem Gefängnis und sahen den Glanz des Messias-Königs… Und als der Tod sah, dass die Finsternis verschwand und die Gerechten auferweckt wurden, erkannte er, dass er bei der Vollendung der Zeiten alle Gefangenen aus seiner Macht entlassen muss.
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« Antwort #543 am: 02. November 2013, 06:46:21 »
Psalm 130(129),1-2.3-4.5-6ab.6c-8.

Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir:
Herr, höre meine Stimme!
Wende dein Ohr mir zu,
achte auf mein lautes Flehen!
Würdest du, Herr, unsere Sünden beachten,
Herr, wer könnte bestehen?
Doch bei dir ist Vergebung,
damit man in Ehrfurcht dir dient.
Ich hoffe auf den Herrn, es hofft meine Seele,
ich warte voll Vertrauen auf sein Wort.
Meine Seele wartet auf den Herrn
mehr als die Wächter auf den Morgen.
Mehr als die Wächter auf den Morgen.
soll Israel harren auf den Herrn. Denn beim Herrn ist die Huld, bei ihm ist Erlösung in Fülle.
Ja, er wird Israel erlösen von all seinen Sünden.
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La Salette 1846



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