Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663777 mal)

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« Antwort #5360 am: 13. Juni 2017, 04:39:39 »
Hl. Antonius von Padua, Mönch, Kirchenlehrer

* um 1195 in Lissabon in Portugal
† 13. Juni 1231 in Padua in Italien

Fernando Martim de Bulhões e Taveira Azevedo wurde in Lissabon als Sohn einer begüterten Adelsfamilie geboren. Mit 16 Jahren wurde er Augustiner-Chorherr im Kloster St. Vinzenz nahe Lissabon, studierte in Lissabon und später in Coimbra und wurde dann zum Priester geweiht. Erschüttert durch das Erlebnis der Bestattung der Gebeine der fünf marokkanischen Märtyrer reifte sein Entschluss, sich den Franziskanern anzuschließen; 1220 trat er ins Kloster der Minderbrüder des Ordens, San Antonius Olivares in Coimbra, ein und nahm den Namen Antonius an.

1220 ging Antonius selbst nach Marokko, wurde aber durch Krankheit zur Heimkehr gezwungen, wobei ein Sturm ihn nach Sizilien verschlug. So nahm er 1221 in Assisi am Generalkapitel seines Ordens teil, dabei wurde seine Begabung als Redner entdeckt. Gratian, der Ordensprovinzial der Romagna, beauftragte ihn 1222 bis 1224 in Rimini und Mailand mit dem Kampf gegen die Katharer und dann in Südrankreich gegen die Albigenser. Seine franziskanische Armut verlieh seinen Reden Glaubwürdigkeit, seine enorme Bibelvertrautheit verschaffte ihm Bewunderung.

Die Legende berichtet von Antonius' ans Wunderbare grenzenden Begabung, sich fremden Völkern bei einem Konzil in Rom nur durch den Schwung seiner Rede verständlich zu machen. Zu den bekanntesten seiner Legenden gehört die Predigt am Ufer von Rimini: die Einwohner wollten ihn nicht hören, aber die Fische versammelten sich und streckten ihre Köpfe aus dem Wasser; dieses Wunder habe fast die ganze Bevölkerung der Stadt bekehrt. Als jemand die Gegenwart Christi im Sakrament der Eucharistie bezweifelte, ließ Antonius einen Maulesel bringen, der drei Tage nichts zu Fressen bekommen hatte; das Tier fiel, ohne das gereichte Futter zu berühren, vor Antonius nieder, weil der ihm mit der Hostie entgegentrat. Papst Gregor IX. nannte ihn, als er ihm zuhörte, Schatztruhe der Heiligen Schrift.

Von Oberitalien führte Antonius' Weg in die zweite Hochburg der von der katholischen Kirche Abtrünnigen, nach Südfrankreich. Er stand den Ordensgemeinschaften der Franziskaner in Le Puy und Limoges als Guardian vor. Auch hier wirkte seine Predigt und die Kraft seines Wortes in den Jahren 1224 bis 1227 im Kampf gegen die Albigenser und die Waldenser so überzeugend, dass man ihn den Hammer der Ketzer nannte.

1227 bis 1230 war Antonius wieder als Bußprediger in Oberitalien tätig, zugleich wurde er Ordensprovinzial in der Emilia Romagna mit Sitz in Padua. Franziskus ernannte ihn zum Lektor der Theologie für die Minderen Brüder des Ordens an der Universität in Bologna, Antonius führte nun die Theologie von Augustinus in den Franziskanerorden ein. 1230 legte er, entkräftet von den anstrengenden Reisen, seine Ämter nieder, und lebte auf einem Nussbaum auf dem Landgut Camposampiero bei Padua. Seine Fastenpredigten in Padua 1231 hatten sensationellen Erfolg, keine Kirche war groß genug, er musste ins Freie ausweichen. Die ganze Region schien wie umgewandelt: Schulden wurden erlassen, zerstrittene Familien versöhnten sich, Diebe gaben das gestohlene Gut zurück, Dirnen kehrten ins ehrbare Leben zurück, unrechtmäßige und überhöhte Zinsen wurden den Schuldnern zurückerstattet.

Antonius' Patronat für verlorene Sachen geht zurück auf die Überlieferung, dass ein junger Mönch den Psalter des Antonius ohne dessen Erlaubnis mitnahm. Daraufhin wurde er von Erscheinungen heimgesucht, so dass er das Buch schleunigst zurückbrachte. Das Attribut Jesuskind geht auf eine Legende zurück, nach der ein Graf, Gastgeber des Heiligen, diesen nachts aufsuchte, um sich nach seinem Befinden zu erkundigen. Aus der Kammer des Heiligen drang ein so heller Lichtschein, dass der Graf einen Brand vermutete und erschrocken die Tür aufriss. Er fand Antonius lächelnd vor, in seinen Armen das strahlende Jesuskind haltend. Der Augenzeuge durfte erst nach dem Tode des Heiligen von diesem Geschehnis berichten.

Antonius starb 1231 bei den Klosterfrauen von Arcella in Padua Er wurde zunächst in S. Maria Maggiore in Padua beigesetzt. 1236 wurden seine Gebeine in Anwesenheit von Johannes Bonaventura erhoben und in die zu seinen Ehren neu gebaute und ihm geweihte Basilika in Padua übertragen. Nach Deutschland kamen Reliquien 1330 nach München in die Franziskanerkirche und 1350 nach Erfurt in die Kirche St. Peter.

Antonius ist wohl der im katholischen Kirchenvolk bekannteste und beliebteste Heilige. An seinem Grab ereigneten sich so viele Wunder, dass Bonaventura meinte: Suchst du Wundertaten, gehe zu Antonius! Die Basilika in Padua ist eine der meistbesuchten Wallfahrtsstätten. Es gibt aber auch sonst kaum eine römisch-katholische Kirche auf der Welt, die nicht einen Altar, ein Gemälde, ein Fresko oder eine Statue besitzt, die dem Heiligen geweiht ist. Verbreitet ist im deutschsprachigen Raum das Gebet im Hinblick auf Antonius' Patronat als Helfer zum Wiederfinden verlorener Sachen: Heiliger Antonius, du kreuzbraver Mann, führ mich dahin, wo (die verlorene Sache, z.B. 'mein Schlüssel') sein kann!
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« Antwort #5361 am: 13. Juni 2017, 04:48:02 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer

Das Salz der Erde

„Ihr seid das Salz der Erde“, sagt der Erlöser. Er zeigt ihnen damit, wie notwendig alle Anweisungen sind, die er ihnen geben wird. Mein Wort, sagt er ihnen, gilt nicht nur für euer eigenes Leben, sondern es ist euch anvertraut für die ganze Welt. Ich sende euch nicht in zwei Städte, nicht in zehn oder zwanzig, nicht zu einem einzigen Volk, wie einst die Propheten. Ich sende euch zum Erdkreis, zum Meer, zur ganzen Schöpfung (Mk 16,15), überall hin, wo das Böse überhand genommen hat.

Wenn er ihnen gesagt hat: „Ihr seid das Salz der Erde“, so hat er sie darauf hingewiesen, dass die ganze Natur des Menschen von der Sünde geschwächt und fade geworden ist. Durch ihre Vermittlung wird die Gnade des Heiligen Geistes die Welt erneuern und bewahren. Deshalb zeigt er ihnen die Kraft der Seligpreisungen auf, die am notwendigsten und wirkungsvollsten bei denen sind, die Verantwortung tragen für die Vielen. Wer sanft, bescheiden, barmherzig und gerecht ist, behält die Frucht seiner guten Taten nicht für sich; er trägt dafür Sorge, dass diese schönen Quellen auch zum Wohl der Anderen sprudeln. Wer ein reines Herz hat, wer Frieden stiftet, wer um der Wahrheit willen Verfolgung leidet, der ist es, der sein Leben dem Wohl aller weiht.

Predigten zum Matthäusevangelium, Nr. 15
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« Antwort #5362 am: 13. Juni 2017, 04:51:33 »
Zweiter Brief des Apostels Paulus an die Korinther 1,18-22.

Brüder! Gott ist treu, er bürgt dafür, dass unser Wort euch gegenüber nicht Ja und Nein zugleich ist.
Denn Gottes Sohn Jesus Christus, der euch durch uns verkündigt wurde - durch mich, Silvanus und Timotheus -, ist nicht als Ja und Nein zugleich gekommen; in ihm ist das Ja verwirklicht.
Er ist das Ja zu allem, was Gott verheißen hat. Darum rufen wir durch ihn zu Gottes Lobpreis auch das Amen.
Gott aber, der uns und euch in der Treue zu Christus festigt und der uns alle gesalbt hat,
er ist es auch, der uns sein Siegel aufgedrückt und als ersten Anteil am verheißenen Heil den Geist in unser Herz gegeben hat.

Psalm 119(118),129-130.131-132.133.135.

Deine Vorschriften sind der Bewunderung wert;
darum bewahrt sie mein Herz.
Die Erklärung deiner Worte bringt Erleuchtung,
den Unerfahrenen schenkt sie Einsicht.

Weit öffne ich meinen Mund
und lechze nach deinen Geboten;
denn nach ihnen hab' ich Verlangen.
Wende dich mir zu, sei mir gnädig,
wie es denen gebührt, die deinen Namen lieben.

Festige meine Schritte, wie du es verheißen hast.
Lass kein Unrecht über mich herrschen!
Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,
und lehre mich deine Gesetze!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 5,13-16.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn das Salz seinen Geschmack verliert, womit kann man es wieder salzig machen? Es taugt zu nichts mehr; es wird weggeworfen und von den Leuten zertreten.
Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.
Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.
So soll euer Licht vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5363 am: 13. Juni 2017, 19:21:57 »
Von neuem habe Ich einen Aufruf an die Eltern, damit ihr den Gebrauch der Technologie in euren Heimen kontrolliert!

7. Juni 2017, 15.30 Uhr – Dringender Aufruf von Maria Rosa Mystica an die Menschheit.

Meine kleinen Kinder, der Friede Meines Herrn sei mit euch und Mein mütterlicher Schutz begleite euch immer.

Meine Kleinen, Ich bin sehr traurig und leide viel für alle Meine kleinen Kinder, die im Konkubinat, Ehebruch oder in Beziehungen außerhalb des Ehesakramentes leben, wie es bei der immensen Mehrheit Meiner Jugendlichen der Fall ist. Ich sage euch als Mutter der Menschheit, wenn ihr euren Weg nicht geradebiegt und auf den Weg des Heils zurückkehrt, werden viele von euch nach der Warnung nicht auf diese Erde zurückkehren. Eure Sünde wird eure Verdammung sein, wenn ihr nicht bereut und wieder gutmacht. Wisst dass bei eurem Durchgang durch die Ewigkeit, der Aufenthaltsort wohin ihr gehen werdet die Hölle sein wird, von dort werden nur sehr wenige auf diese Erde zurückkommen.

Viele Tränen vergieße Ich für euch, Meine Kleinen, ihr wisst nicht wieviel Schmerz Ich in Meinem Herzen fühle, wegen den Dornen der Unreinheit, von denen Ich täglich durch diese Sünde gestochen werde. Ihr wisst nicht, wie groß der Schmerz Meines Sohnes ist, zu sehen wie das sechste Gebot des Gesetzes Gottes besudelt wird. Die immense Mehrheit der Menschheit wird verloren gehen durch ihre Zügellosigkeit und sexuelle Unreinheit. Der Dämon der Unreinheit schleppt viele Jugendliche, Männer und Frauen mit in die Hölle; es ist eine der Sünden durch die sich viele Seelen verdammen.

Von neuem habe Ich einen Aufruf an die Eltern, damit ihr den Gebrauch der Technologie in euren Heimen kontrolliert! Meine Kleinen und Meine Jugendlichen machen schlechten Gebrauch von dieser Technologie, die sie heute benutzen, besonders vom Handy, dem Computer und dem Fernsehen. Viele haben sich daran gewöhnt damit Pornographie anzusehen, und dadurch tritt der Dämon der Unreinheit ein, welcher sie zum ewigen Tod führt; andere verwenden es um damit in die Welt des Okkultismus einzudringen, sie lernen Hexerei oder Tischrücken; wieder andere benützen es um satanische Metallmusik zu hören, welche sie weit weg bringt von der Familie und von Gott; sie tauchen in die Dunkelheit ein, von wo sie nicht mehr herauskommen, wenn sie nicht darauf verzichten.

Eltern, schränkt den Gebrauch dieser Technologie während den Nachtstunden ein, denn viele Meiner Kleinen und Jugendlichen ruhen nicht, da sie dem Handy, Computer oder Fernsehen verhaftet sind; sie sehen was sie nicht sehen sollten und hören was sie nicht hören sollten! Ich sage euch, ihr Eltern, der Himmel ist sehr traurig über die Nachgiebigkeit vieler von euch, die Folgen sind auf das Sicherste, dass ihr zusammen mit euren Kindern verloren geht. In der Hölle hat es einen Ort, wo sich die Familien befinden, die sich durch die Nachgiebigkeit vieler Eltern verdammten. Der Dämon der Technologie raubt vielen Familien die Seele.

Kleine Kinder, die immense Mehrheit der heutigen Wohnungen sind Heime wo der Geist Gottes ersetzt wurde durch die satanische Technologie. Mein Heiliger Rosenkranz wird in vielen Wohnungen bereits nicht mehr gebetet und es sind sehr wenige Familien, die sich heute für das Gebet Zeit nehmen. Diese Abkehr von Gott ist es was zum spirituellen Tod so vieler Familien geführt hat. Eltern, kommt zum Gebet und zu Meinem Heiligen Rosenkranz in eure Wohnungen zurück, damit sich der Dämon der Technologie von euch entfernt! Lernt die Gebote des Gesetzes Gottes und setzt sie in die Praxis um; lehrt sie euren Kindern, damit ihr und sie ihnen nicht zuwiderhandeln; prägt ihnen gute moralische und spirituelle Werte ein, damit das geistige Leben in euren Familien wiedergeboren wird.

Der Friede Meines Herrn weile in euren Wohnungen. Es liebt euch eure Mutter, Maria Rosa Mystica.

Macht Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt, kleine Kinder Meines Herzens.

(Enoch)
« Letzte Änderung: 13. Juni 2017, 19:28:13 von Tina 13 »
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« Antwort #5364 am: 13. Juni 2017, 20:12:21 »
Ein christlicher Maler in der Begegnung mit Maria

Das Werk des zeitgenössischen Malers François-Xavier de Boissoudy erzählt vor allem die Geschichte der Jungfrau Maria und der Heiligkeit. Er hatte gerade eine Ausstellung in der Galerie Guillaume in Paris (Frankreich); sie endete am 3. Juni 2017.  Nachdem der Maler 2004 Christus gefunden hat, ist es ihm ein Anliegen, in seiner Kunst mit Hilfe der Technik des Lavierens das Sakrale und  das Licht aufscheinen zu lassen.

Aleteia hat ihn getroffen und ihn gefragt, warum er für diese Ausstellung ein marianisches Thema gewählt hat. Die Antwort von François-Xavier de Boissoudy:
„Der Grundgedanke war die Frage nach Heiligkeit, was bedeutet ein Leben mit Gott, auch in Zeiten der Prüfung. Die Gestalt Mariens drängt sich sozusagen auf, denn ihr Platz im Plan Gottes ist immer überraschend. Wie hat sie das gelebt? Wie hat sie jedes Mal „Ja“ gesagt? Ich bin chronologisch vorgegangen, um ihr so zu folgen, sie zu begleiten.
Ich habe so viele Gemälde angefertigt wie nötig, etwa fünfzig (…). Maria erscheint eher in der Zurückhaltung als in der Selbstbehauptung. Sie findet sich mehr in der Beziehung als ihm „ich“. Ihre Berufung ist es nicht, dass man ihr begegnet, sondern ihrem Sohn.“

Übersetzt aus dem Französisch: Aleteia
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« Antwort #5365 am: 13. Juni 2017, 20:17:20 »
Ich habe die Gottesmutter nie gesehen, aber ich verstehe sie

Man kann wohl sagen, dass Johannes Paul II. ein außerordentliches Gespür für die übernatürliche Wirklichkeit hatte. Nachdem er sich mit Marienerscheinungen beschäftigt hatte, fragte ihn jemand aus seinem engeren Umkreis, ob er die heilige Jungfrau schon einmal gesehen habe. Die Antwort des Papstes ist knapp: „Nein, ich habe die Gottesmutter nie gesehen, aber ich verstehe sie.“
So erzählt Kardinal Deskur (ein Pole), dass Karol Wojtyla nach seiner Ernennung zum Erzbischof von Krakau schnell zum Priesterseminar der Diözese gekommen sei und sich entschlossen habe, der Gottesmutter gegenüber ein Gelübde abzulegen: „Ich werde so viele Fußwallfahrten zu deinen Heiligtümern machen, den kleinen und den großen, den nahe gelegenen und den weit entfernten, wie du mir in jedem Jahr Berufungen schenkst.“ Das Seminar beginnt sich plötzlich zu füllen und zählt fast 500 Studenten, als der Erzbischof Krakau verlässt, um das Petrusamt zu übernehmen.
„Meine Art der Verehrung für die Muttergottes hat eine Wandung erfahren. War ich früher davon überzeugt, dass Maria uns zu Christus führt, beginne ich mittlerweile zu verstehen, dass Christus uns auch zu seiner Mutter führt » (J-P II, „Geschenk und Geheimnis“, Wien 1997)

Übersetzt aus dem Französisch: Marie Reine
« Letzte Änderung: 13. Juni 2017, 20:18:02 von Tina 13 »
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« Antwort #5366 am: 14. Juni 2017, 00:21:35 »
„GEMEINSCHAFT DER HEILIGEN“

So spricht der Herr: „Meine lieben Kinder, der Himmel freut sich über die Feier der Gemeinschaft der Heiligen auf Erden! Ihr, die ihr gegen die Sünde, das Fleisch und den Satan kämpft, vereint euch geschlossen im Geist, um Gott zu preisen für die zahllosen Heiligen im Himmel, die die Heiligkeit ihres Lebens bewiesen als sie auf der Erde waren; und ihr helft den Seelen im Fegefeuer in diesem Monat auf besondere Weise durch eure Gebete und Bußwerke. Ihr drei Kirchen: die Kirche triumphierend im Himmel, die leidende Kirche im Fegefeuer, die kämpfende Kirche auf Erden, seid eng miteinander verbunden, denn ich bin euer aller Vater und Mein geliebter Sohn Jesus ist euer aller Herr, durch ein und denselben Heiligen Geist. Meine Liebe zu euch ist unendlich und maßlos und sie ist unvoreingenommen; Ich will, dass alle gerettet werden, und in die Herrlichkeit Meines Reiches gelangen.

Anlässlich dieser großen Gedenktage heißt Meine Botschaft an euch: lebt euer Leben in der Heiligkeit zu der ihr alle von aller Ewigkeit her berufen seid. Als Ich die Menschen auf Erden schuf, wollte Ich dass sie alle als Heilige im Paradies leben! Als sie im Mutterleib geformt wurden, wurde Mein Abbild der Heiligkeit und Güte in ihre Seelen eingeprägt. Aber durch den schlauen Plan Satans, des Feindes, verlor die Menschheit die Herrlichkeit in der Ich sie schuf. Der Anblick des erbärmlichen Zustands der Menschheit die unter der Macht des Satans und der Finsternis in der Sünde lebt, betrübte Mein Herz. Ich konnte nicht aufhören den Menschen zu lieben, den Ich als Mein eigenes Abbild geschaffen hatte. Mein Herz erweichte in Mitgefühl und Liebe und Ich entschied Mich Meinen geliebten Sohn auf die Erde zu schicken um sie durch Sein Opfer auf dem Kalvarienberg zu der Herrlichkeit und der Heiligkeit die sie verloren haben, zurückzubringen. Ich bewies Meine Liebe zur Menschheit indem Ich Ihn am Kreuz sterben ließ; all ihre Sünden, Frevel, Flüche und Krankheiten hat er getragen, obwohl sie Mich, unter dem Einfluss und der Macht Meines Feindes, des Satans, unaufhörlich beleidigten. Ich will, dass die ganze Menschheit durch das Kreuz Meines geliebten Sohnes den Stand der Gnade, die Heiligkeit, die Würde und die Herrlichkeit, die sie verloren hat, wieder erlangt. Er ist der einzige Weg, die einzige Wahrheit und das einzige Leben wodurch die ganze Menschheit zu ihrer teuren Heimat, dem Himmel, zurückkommen kann. All jene, die an Ihn glaubten und die durch die Taufe den Heiligen Geist empfangen haben, sind wieder geboren im neuen Leben und Ich habe ihre ganze Vergangenheit vergeben und vergessen; sie sind Meine geliebten Kinder geworden, Erben und Mit-Erben mit Christus, um alle Gnaden zu erben, die Ich im Himmel habe. Sie sind erwählt aus der Welt und sie sind Meine Heiligen; das Salz der Erde und das Licht der Welt sollen sie sein, damit die ganze Welt durch sie zu Meinem Reich kommt.

Bedenkt also die Größe und Würde eures christlichen Lebens, Meine geliebten Kinder! Ihr seid Heilige auf Erden; Ich will dass ihr das Leben von Heiligen lebt. Schaut euch die Beispiele der glorreichen Gemeinschaft der Heiligen an, die, während sie auf der Erde waren, durch das Gebet immer in Meiner Gegenwart lebten; sie kämpften gegen Versuchungen und die Taktiken des Teufels mit Meiner Gnade; sie litten viel um die Heiligkeit zu bewahren, sie blieben fröhlich und mutig wenn sie um Christi willen Kreuze annehmen mussten. Sie nahmen Ihn an und folgten Ihm als ihren einzigen Erlöser und Herrn. Dauernd versuchten sie die Tugenden, Einstellungen und das Wesen von Christus anzuziehen, um Ihm ähnlich zu sein. ICH WILL, DASS IHR IHREM GUTEN BEISPIEL IN DER NACHFOLGE MEINES SOHNES FOLGT. Es gibt Milliarden von Heiligen im Himmel, zahlreich wie die Sterne am Himmel, aber nur wenige werden von der Kirche öffentlich als Heilige proklamiert, damit ihr sie nachahmt. Da sie Meinem Thron sehr nahe stehen, in einer innigen Beziehung zu Mir, dürft ihr sie in Zeiten der Not um ihre Fürbitt-Gebete bitten.

Ich wünsche, dass alle die von der Erde gegangen sind,  in die Herrlichkeit des ewigen Lebens gelangen. Meine Kinder, ihr wisst, dass nichts Unreines in Meine Gegenwart kommen kann, denn Ich bin All-Heilig. Aber eure Gebete, Bußwerke, Heilige Messen, Andachtsübungen, Werke der Nächstenliebe, die ihr für die Verstorbenen aufopfert, sind wirksam um sie in Mein Reich zu bringen, denn Ich bin ein barmherziger Gott. Wenn ihr euch hinkniet und Mich um Vergebung bittet, und versprecht für sie Gutes zu tun, werde Ich ihnen Vergebung und Erbarmen erweisen und sie in die Gemeinschaft der Heiligen bringen. Am letzten Tag will Ich sehen, dass alle die Ich geschaffen habe, um Jesus, euren Herrn versammelt sind und die Dreifaltigkeit  zusammen mit Millionen von Heiligen ehren und preisen.“

2003

Pater James Manjackal M.S.F.S.
« Letzte Änderung: 14. Juni 2017, 00:22:16 von Tina 13 »
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« Antwort #5367 am: 14. Juni 2017, 06:23:56 »
 ;tffhfdsds

BAUT MEINE KIRCHE WIEDER AUF UND HEILIGT SIE

So spricht der Herr: „Meine Kinder, Ich sehe Meine Kirche, die Mein Sohn Jesus gegründet hat, erschüttert durch heftige Schläge des Verrates am Glauben, des Glaubensabfalls und der Uneinheit. Ich sehe  ihre Fenster und Türen weit offen; viele Menschen gehen von ihr weg und viele unerwünschte Menschen und Elemente unterwandern sie mit falschen Lehren und führen viele in die Irre. Ich sehe die Dachziegel und die Dächer weggeblasen und einige Säulen sind gebrochen! Ja, einige Lehrer und Führer lehnen sich selbst gegen die Hauptlehren der Kirche auf und viele machen Kompromisse in Bezug auf  die Heiligkeit und die Wahrheit. Satan, der Feind, versucht die Kirche zu sieben. Die guten moralischen Werte und Normen die von der Kirche von Anfang an gelehrt und praktiziert wurden, sind nicht mehr vorhanden! Wie Schafe ohne Hirten geht Mein Volk zu anderen Religionen, zu Sekten und sogar zum Satanismus um ihren Durst nach Mir und Meinem Reich zu stillen; sie sind in ihrem Verstand verfinstert und blind in ihrem Wissen. Ich bin traurig über die Trennungen in der Kirche. Kein Land oder Reich das in sich gespalten ist, kann gedeihen und wachsen. Weil Meine Kirche gespalten ist, wird sie schwach und kraftlos. In der jungen Kirche konnten die Leiter und die Ältesten den Gelähmten und Schwachen sagen: „Im Namen Jesu Christi des Nazoräers steh auf und geh!“,  aber heute trauen sich die Leiter selten, das den Schwachen und Kranken zu sagen. Aber Ich sage: die Mächte der Unterwelt und die Taktiken Satans werden die Kirche nicht überwältigen, weil Ich sie auf feste Grundmauern gebaut habe.

Ich will, dass Meine Kirche in der Einheit und der Liebe ist, so dass sie vor der Welt, die schwach und krank ist, stark und kraftvoll sein kann. Ich will, dass die Fenster und Türen die den Kompromissen in Bezug auf die Wahrheit und die Heiligkeit geöffnet sind, geschlossen werden. Ich will, dass das Lebendige Wasser der Gnade und der Kraft durch ihre Türen und Fenster zu allen Enden der Welt strömt. Ich will, dass die Dachziegel und die Dächer Meiner Kirche fest verankert werden gegen die Angriffe Satans, durch kraftvolles Leben mit Gebet, Fasten und Buße. Ich will, dass die Menschen die in der Welt gebrochen, unruhig und krank sind, in Meiner Kirche Liebe, Frieden, Kraft und Gesundheit finden. Lasst die Säulen der Kirche, die Hauptführer der Kirche fest stehen in den unfehlbaren Lehren Meines Sohnes, die in der Bibel und in der Kirche gefunden werden, und die Anderen lehren im Glauben treu zu bleiben.

Ich will, dass die Prediger, Propheten und Lehrer diese Botschaft allen in der Kirche weitergeben, damit Meine Kirche neu aufgebaut wird und zu ihrer ursprünglichen Einheit und Heiligkeit zurückkehrt. Ich suche nach Leiter, die durch ihre Liebe und Mitgefühl die, die sich verirrt haben, zur Kirche zurückbringen. Viele starke Menschen sollen in der Kirche zusammenarbeiten: um den Dämon der Unversöhnlichkeit, des Kompromisses, der Gleichgültigkeit und der Kälte auszutreiben. Ich will Leiter, die die Wunden Meines Volkes heilen und sie zur Liebe und Einheit führen. Ich suche nach Arbeiter, welche die Wahrheit des Evangeliums durch kraftvolles Predigen verkündigen. Der Tag kommt an dem viele Menschen am Wiederaufbau der Kirche arbeiten werden und alle die weggegangen sind werden zurückkommen und es wird einen Hirten und eine Herde geben. Durch die kraftvolle und sinntragende Feier der Sakramente und Gebete können Alle Meine Liebe erleben, die durch Meinen Sohn Jesus in die Welt gebracht wurde. Meine lieben Kinder, noch einmal sage Ich: BAUT MEINE KIRCHE WIEDER AUF UND FÜHRT SIE ZUR HEILIGKEIT, dass die Welt in und durch die Kirche, die das Licht der Welt und das Salz der Erde sein sollte, die Erlösung finden möge.“

2003, Pater James Manjackal M.S.F.S.
« Letzte Änderung: 14. Juni 2017, 06:26:27 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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