Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663185 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5744 am: 18. September 2017, 06:32:42 »
"Die Völker, obwohl sie spotteten und diejenigen steinigten, die der Herr zu ihnen schickte, die Bessergesinnten glaubten dennoch und wandten sich zur Buße, und die Strafgerichte, wenn sie auch hereinbrachen, sie wurden doch abgekürzt und das Volk Gottes ging siegreich wieder aus all dem hervor, aus den Armseligkeiten, in die es sich verwickelt hatte."

Barbara Weigand
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5745 am: 18. September 2017, 21:19:32 »
Also, die Welt liegt im argen, der Glaube schwindet von Tag zu Tag mehr und mehr, und auch die guten Katholiken werden vom Strom der Zeit mit fortgerissen. Hinweggeschwemmt wird alles Heilige und Ehrwürdige durch die allzu große Vergnügungssucht dieser Tage! Denn es reihen sich Feste an Feste, die darauf abzielen, den Glauben und die guten Sitten zu untergraben, alles Religiöse aus den Herzen herauszureißen. Wo bleibe Ich nun, euer Herr und Gott? Ich befehle euch im Namen des Vaters und des Heiligen Geistes, daß die treuen Kinder Meiner Kirche sich anschließen müssen an den Liebesbund, den Ich befohlen habe zu errichten in Meiner Kirche.

Barbara Weigand
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5746 am: 18. September 2017, 21:38:55 »
Leo XIII. und der Erzengel Michael

Papst Leo XIII. hatte 1884 eine erschütternde Schauung der Hölle(Rom) Es war der 13. Oktober 1884, genau auch selben Tag sollte 1917, 33 Jahre später, in Fatima die letzte Erscheinung der Gottesmutter Maria stattfinden. Papst Leo XIII. hatte gerade die Zelebration der Heiligen Messe beendet. Unerwartet blieb er zehn Minuten regungslos in der Kapelle des Vatikans vor dem Tabernakel stehen. Die Anwesenden waren ganz erstaunt und beobachteten, wie der Papst ganz blaß im Gesicht wurde.

Plötzlich eilte der Papst ohne irgendwelche Erklärungen direkt in sein Büro. Am Schreibtisch brachte er ein Gebet an den Erzengel Michael zu Papier und erteilte Weisung, es am Ende einer jeden Heiligen Messe zu beten. Erst später gab er Zeugnis vom Erlebten. Er hatte in der Nähe des Tabernakels die Stimmen des Satans und von Jesus gehört und eine erschütternde Schauung der Hölle gehabt. Eine Schauung, in der die Dämonen die Welt beherrschten und die Kirche Gottes in ärgste Bedrängnis brachten.

„Ich hab die Erde gesehen, eingehüllt in Finsternis und umgeben von einem Abgrund. Ich habe Legionen von Dämonen daraus hervorkommen sehen, die sich über die ganze Erde verteilten, um die Werke der Kirche zu zerstören und die Kirche selbst anzugreifen, die ich dem Ende nahe sah. Da erschien der Heilige Michael und stürzte die bösen Geister in den Abgrund zurück. Ich sah den Heiligen Erzengel Michael eingreifen, nicht in jenem Augenblick, sondern viel später, sobald die Menschen ihre eifrigen Gebete zum Erzengel verstärken.“
Anweisung Leos XIII. das Erzengel-Michael-Gebet nach jeder Heiligen Messe zu beten
Ab 1886 wurde das Gebet, auf Anweisung des Papstes, am Ende aller Heiligen Messen als „Gebet in besonderen Anliegen“ in der Landessprache angefügt.
Heiliger Erzengel Michael, schirme uns im Streite.
Gegen die Bosheit und Arglist des Teufels sei unser Schutz.
Gott gebiete ihm, so bitten wir flehentlich;
du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen,
stürze den Satan und die anderen bösen Geister,
die zum Verderben der Seelen die Welt durchschweifen,
in der Kraft Gottes hinab in die Hölle. Amen.
Sancte Michael Archangele,
defende nos in proelio;
contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium.
Imperet illi Deus, supplices deprecamur:
tuque, Princeps militiae caelestis,
Satanam aliosque spiritus malignos,
qui ad perditionem animarum pervagantur in mundo,
divina virtute in infernum detrude. Amen.

Der nachkonziliaren Liturgiereform von 1969/1970 fiel auch dieses Gebet zu Opfer. Sünde, Hölle, Teufel und Dämonen und natürlich auch die Engel hatten ausgedient.
1994 unternahm Papst Johannes Paul II. einen Versuch, das Beten des sogenannten „Kleinen Exorzismus“ wiederzubeleben. Am 24. April 1994 sagte er beim Regina Caeli auf dem Petersplatz in Rom:
„Möge uns das Gebet für den geistigen Kampf stärken, von dem der Brief an die Epheser spricht: „Werdet stark durch die Kraft und Macht des Herrn!“ (Epheser 6,10). Auf diesen Kampf bezieht sich das Buch der Offenbarung, wenn es uns das Bild des heiligen Erzengels Michaels vor Augen stellt. (vgl. Offfenbarung 12,7). An diese Szene dachte gewiß Papst Leo XIII., als er Ende des vergangenen Jahrhunderts in der ganzen Kirche ein besonderes Gebet zum hl. Michael einführte: „Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampf! Sei unser Schutz gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels […]
Obwohl dieses Gebet am Schluß der Eucharistiefeier nicht mehr gesprochen wird, ermahne ich alle, es nicht zu vergessen und es zu beten, um Hilfe zu erlangen im Kampf gegen die Mächte der Finsternis und gegen die Gesinnung dieser Welt.“
Genau 33 Jahre nach der Schauung Leos XIII. erschien Maria 1917 in Fatima
32 Jahre später trat 1916 in Fatima der „Engel des Friedens“ auf, der die Marienerscheinungen des folgenden Jahres vorbereitete. Es ist nicht bekannt, ob es sich dabei auch um den Erzengel Michael oder einen anderen Engel oder Erzengel handelte. Er forderte die Menschheit auf Gebete und Opfer darzubringen „als Akt der Wiedergutmachung für die Sünden, durch die Er [der Dreieinige Gott] verletzt wird, als Bitte für die Bekehrung der Sünder. Gewinnt so den Frieden für euer Vaterland.“
Eine Kernbotschaft, die von der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria bei ihren Erscheinungen im Jahr 1917 wiederholt wurde, wenn sie etwa am 13. Oktober, auf den Tag genau 33 Jahre nach der Schauung von Papst Leo XIII. den Kindern die Botschaft auftrug:
„Man soll den Herrn, unsern Gott, nicht mehr beleidigen, der schon so sehr beleidigt worden ist.“
Gedenkjahr 2017: 100 Jahre Fatima statt 500 Jahre Luther
Das Jahr 2017 wird ein großes Fatimajahr, in dem sich zum 100. Mal die Marienerscheinungen in Portugal des Jahres 1917 jähren. Während die Reformation 2017 die Kirchenspaltung feiert, erinnert die katholische Welt an die Ereignisse und an die drei Geheimnisse von Fatima.
« Letzte Änderung: 18. September 2017, 21:39:40 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5747 am: 18. September 2017, 23:13:35 »
Christus braucht weder Weise noch Gelehrte in seinen Reihen, sondern Männer und Frauen demütigen Herzens, die die Liebe Gottes im Herzen tragen und mit ihrem Nächsten teilen.

Die Menschheit versinkt im Chaos und verschließt die Augen davor.

Dies ist das Ergebnis der Sünden.

Klein Menschlein duscht wenn es schmutzig ist. Aber duscht es auch seine Seele?

Eine Duche für die Seele ist die Beichte. Nur ist diese meist nur alle 4 Wochen fällig?!

Christus braucht aufrechte Kinder, keine Heuchler, sondern ehrliche, geradlinige und entschlossene Kinder, mit dem festen Vorsatz, sich fortwährend zu ändern. Ihr müsst Zeugnis geben. Wenn ihr nicht gebührend Zeugnis gebt, seid ihr Heuchler mit scheinbar weißer Weste.

Heute auf dem Gebetstag/Exerzitientag wieder einiges gelernt, das Erschreckendste war, dass Dämonen sich vom Hass der Menschen ernähren. Finde ich voll gruselig.

 ;ghjghg
« Letzte Änderung: 19. September 2017, 06:15:03 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5748 am: 19. September 2017, 06:19:17 »
Hl. Bertold von Weingarten, Abt

† 19. September 1232

Bertold war ein glühender Verehrer der Gottesmutter Maria. Um 1200 wurde er Abt in Weingarten und erließ für sein Kloster eingehende Bestimmungen zur Marienverehrung. Die Tradition berichtet glaubwürdig, dass er ein kostbares Schaureliquiar für die Heilig-Blut-Reliquie herstellen ließ. Diese Reliquie vom Blut Jesu, das Longinus aufgefangen habe, kam nach Weingarten und wird alljährlich am Blutfreitag - dem Tag nach Christi Himmelfahrt, durch die Landschaft getragen bzw. geritten; der Blutritt ist mit 3000 Reitern und 30.000 Pilgern die weltgrößte Reiterprozession.
« Letzte Änderung: 19. September 2017, 18:32:34 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5749 am: 19. September 2017, 18:30:48 »
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

„Ich befehle dir, junger Mann: Steh auf!“

Auch wenn das Totenbegräbnis alle Lebenshoffnung raubt, selbst wenn die Körper der Verstorbenen bereits am Grabesrand liegen: auf das Wort Gottes hin erstehen dennoch die dem Tod verfallenen Leichname von neuem. Die Stimme kehrt wieder, der Sohn wird der Mutter zurückgegeben, von der Gruft bewahrt, vom Grab errettet. Wer anders ist diese deine Gruft als der schlechte Sittenwandel? Deine Gruft ist die Gottlosigkeit [...] Von diesem Grab befreit dich Christus; von dieser Gruft wirst du auferstehen, wenn du Gottes Wort vernimmst. Ist auch die Sünde schwer, daß du mit deinen Bußtränen sie nicht abzuwaschen vermagst, so flehe doch für dich die Mutter, die Kirche, die für jeden wie eine Witwe-Mutter für ihren einzigen Sohn vermittelnd bittet. Wie von einem natürlichen geistigen Schmerz ergriffen empfindet sie Mitleid, wenn sie ihre eigenen Kinder von Todsünden in den Tod gezerrt werden sieht [...]

Schmerz möge denn die zärtliche Mutter erfassen, desgleichen das Volk in Menge sich zu ihr gesellen! Nicht nur in Menge, nein, in großer Menge teile es den Schmerz mit der guten Mutter! Jetzt nun wirst du auf der Totenbahre liegend auferstehen, jetzt vom Grabe befreit werden. Jene deine Leichenträger werden innehalten. Du wirst anfangen, lebendige Worte zu sprechen [...] Denn von dem einen werden viele sich ein Beispiel zur Besserung nehmen. Sie werden ebenfalls Gott loben, der uns so große Heilmittel dargeboten hat, dem Tod zu entrinnen.

Lukaskommentar, 5. Buch, 91−92 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1915)
« Letzte Änderung: 19. September 2017, 18:32:15 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5750 am: 19. September 2017, 18:41:47 »
Hl. Theodor, Erzbischof von Canterbury

* 602 in Tarsus in Kilikien in der Türkei
† 19. September 690 in Canterbury (?) in England

Theodor war ein griechischer Mönch, ausgebildet in Tarsus, dann in Athen. Nach der Synode in Whitby sandten die Könige von Kent und Northumbrien den dort zum Erzbischof von Canterbury bestimmten Priester Wigheard zur Weihe durch den Papst nach Rom. Wigheard aber starb dort, der Papst wollte zunächst den Mönch Hadrian, einen Afrikaner, schicken, der aber zurücktrat und den Mönch Theodor empfahl. Papst Vitalianus weihte also Theodor - auch, weil damals in England eine schlimme Pestseuche wütete, die auch viele Priester und Bischöfe hinweggerafft hatte.

Theodor gelang es, die Strukturen der Kirche in England dauerhaft nach römischem Vorbild zu organisieren, er wurde nach dem Zeugnis von Beda Venerabilis der erste Erzbischof, den die ganze Kirche der Angelsachsen anerkannte. Dabei half ihm seine fremde Herkunft, die ihm von Rom verliehene Autorität und seine innere Unabhängigkeit. Er weihte auf die vielen unbesetzten Bistümer unbestreitbar romtreue - also nicht der irischen Tradition zugeneigte - Amtsinhaber und machte die Kirche unabhängig von den vielen Kleinkönigen. Lange bevor England ein einheitlicher Staat wurde, waren so dessen Grundzüge kirchlicherseits bereits vorgeprägt. Zur Durchsetzung seiner Amtsautorität in ganz England halfen auch die von ihm einberufenen Synoden in Hereford 672 und Hatfield 679.

In Canterbury richtete Theodor ein Ausbildungszentrum ein, in dem er die Fülle der christlichen und antiken Bildung für England zugänglich machte. Unter seiner Führung, so Beda, machte die Kirche in England einen größeren spirituellen Fortschritt denn je zuvor.

Neben Augustinus von Canterbury gilt Theodor als der zweite Gründer der Kirche Englands.
« Letzte Änderung: 19. September 2017, 18:43:54 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5751 am: 19. September 2017, 18:46:54 »
La Salette ist eine Botschaft der Hoffnung

„Die Ausstrahlung des Ereignisses von La Salette (Marienerscheinung in den französischen Alpen, 1846)  bezeugt, dass die Botschaft Mariens sich nicht im durch die Tränen ausgedrückten Leiden erschöpft; die Jungfrau Maria ruft auf zur Umkehr: sie lädt ein zur Buße, zur Ausdauer im Gebet und vor allem zur Treue in der Heiligung des Sonntags; sie bittet darum, ihre Botschaft „an ihr ganzes Volk weiterzugeben“ durch das Zeugnis zweier Kinder (Mélanie und Maximin, die jungen Seher).
Ihre Stimme findet schnell Gehör. Zahlreiche Bekehrungen finden statt. Maria war in einem Licht erschienen, das an den Glanz der durch die Auferstehung Christi verklärten Menschheit erinnert: La Salette ist eine Botschaft der Hoffnung, denn unsere Hoffnung wird von der Fürsprache Derjenigen getragen, die die Mutter der Menschen ist. Brüche sind nicht unabänderlich. Die Nacht der Sünde weicht dem Licht der göttlichen Barmherzigkeit. Das angenommene menschliche Leiden kann beitragen zur Läuterung und zum Heil. Wer in Demut auf den Wegen des Herrn geht, den wiegen die Arme des Sohnes Mariens nicht, um ihn zu verdammen, sondern er ergreift die Hand, die sich ihm entgegenstreckt, um in das neue Leben der durch die Gnade des Kreuzes versöhnten Sünder einzugehen.“
Hl. Johannes Paul II.

Brief an den Bischof von La Salette vom 6. Mai 1996
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La Salette 1846



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