Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663132 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5776 am: 24. September 2017, 17:29:46 »
Hl. Hermann der Lahme, Abt auf der Reichenau, Gelehrter

* 18. Juli 1013 in Altshausen bei Saulgau in Baden-Württemberg
† 24. September 1054 im Kloster auf der Bodenseeinsel Reichenau in Baden-Württemberg

Hermann, Sohn des Grafen Wolfrat II. von Altshausen und von Hiltrud, war schon seit seiner Geburt spastisch gelähmt. Mit sieben Jahren kam er als Schüler ins Benediktinerkloster auf der Reichenau. Er blieb dort als Mönch, war lebenslang an seinen Tragstuhl gefesselt, konnte das Kloster nicht verlassen und nur mit Mühe sprechen. Dennoch wurde er zu einem der bedeutendsten Schriftsteller und Wissenschaftler seiner Zeit und zudem zu einem gefeierten Lehrer. Er wirkte als Mathematiker, Astronom, Musiker und Historiker, schrieb liturgische Gesänge, Gedichte. Um 1043 wurde er zum Priester geweiht, gegen Ende seines Lebens war er Abt seines Klosters.

Hermann schrieb eine große Chronik der Weltgeschichte von Jesu Geburt bis zu seinem eigenen Todesjahr 1054. Dabei versuchte er, die historische Chronologie durch astronomische Ereignisse zu sichern. Seine kritische, auf Anschaulichkeit bedachte Darstellung lässt kaum Einflüsse antiker Autoren erkennen.

Für Hermanns astronomisch-komputistischen Studien war die Frage nach dem Verhältnis des Menschen zu der ihm in der Schöpfung Gottes zugewiesenen Zeit der wesentliche Antrieb. Er verfasste eine Lehrschrift über die Sonnen- und Mondfinsternisse und mit dem Tabellenwerk des 1042 entstandenen Computus ein verlässliches Handbuch der Zeitrechnung (Komputistik). Hermann unterteilte erstmals die Stunde in die kleinere Einheit von 60 Minuten und revolutionierte damit die mittelalterliche Zeitrechnung. Er verfasste Anleitungen zum Bau von Uhren, Quadrantren und Astrolabien, um die Position der Gestirne zu vermessen.

Hermann war auch Musikwissenschaftler, er entwickelte eine eigene Notenschrift. Daneben trat er als Verfasser von liturgischen Werken hervor, darunter der beliebten Mariensequenz Ave praeclara maris stella. Jahrhundertelang wurden ihm auch die Marienlieder Salve Regina, das heute noch in seiner Ursprungsform in aller Welt gesungen wird, und Alma redemptoris mater zugeschrieben,

Sein Grab fand Hermann wohl in der Schlosskirche von Altshausen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5777 am: 24. September 2017, 17:36:37 »
Du Anführer der guten Engel Heiliger Erzengel Michael, du Anführer der guten Engel, siehe, wir kommen täglich mehr in Bedrängnis. Der Kampf, den du im Himmel begonnen, tobt seit Adam weiter auf dieser Erde. Wir stehen im Vorfeld der Apokalypse. Der grosse Abfall von Gott hat begonnen. Der allmächtige Schöpfer Himmels und der Erde wird totgeschwiegen, seine Gebote werden verachtet. Der Mensch erliegt den Einflüsterungen Satans und macht sich selbst zum obersten Gesetzgeber und Richter. Die heilige Kirche unseres Herrn Jesus Christus wird nicht nur von äusseren Feinden, sondern, was noch weit gefährlicher ist, von Feinden im Innern zerstört. Der Weinberg des Herrn trägt Spuren der Verwüstung. Heiliger Erzengel Michael höre unseren Notschrei! Wir können diesen Frevel, diesen Hochmut, dieses Morden und Abtreiben und die Feigheit der Guten nicht mehr ertragen. Komm uns mit deinen Legionen zu Hilfe! Wirf deine grosse Frage, wer ist wie Gott, in Flammenschrift über die Horizonte! Du hast die abgefallenen Engel aus dem Himmel in die Tiefe der Hölle gestürzt; vertreibe Satan aus dem Innern der Kirche, in die er eingedrungen ist! Heiliger Erzengel Michael! Nicht nur unsere Lippen, auch unsere Hände, unsere Tränen, unsere Herzen schreien zu dir, sieh unsere Not, unsere Müdigkeit. Sieh die Kirche in ihrer Ohnmacht und Erniedrigung
Den Israeliten hast du, wenn sie zu dir als ihrem Bundesengel um Hilfe gerufen haben, mit deinen Engeln geholfen; ihre Feinde sahen euch wie Feuerschwerter und wichen zurück. Sind wir weniger als die Israeliten? Ist die Kirche nicht die Erbin des auserwählten Volkes, die Braut deines Herrn? Sind wir, Kinder Mariens, nicht die Kinder deiner Königin?
Heiliger Erzengel Michael, unser Bundesengel, komm in der Kraft Gottes, warne uns, schütze uns, komm mit allen himmlischen Heerscharen uns zu Hilfe und zeige, dass ihr Engel Gottes stärker seid als die Pforten der Hölle.

Arnold Guillet
« Letzte Änderung: 24. September 2017, 20:23:16 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5778 am: 25. September 2017, 06:52:08 »
Polen - umfangen von einer Rosenkranz-Menschenkette (I)

Am 7. Oktober 2017 werden Menschen entlang den Grenzen Polens den Rosenkranz für Polen und die ganze Welt beten – sagt Maciej Bodasiński, einer der Organisatoren der Initiative. Die Aktion „Rosenkranz an den Grenzen“ hat die Zustimmung der polnischen Bischofskonferenz. Am 7. Oktober diesen Jahres wird ja das Rosenkranzfest gefeiert und gleichzeitig der 100. Jahrestag vom Abschluss der Erscheinungen Mariens in Fatima.
„In Fatima hat Maria die Menschheit aufgerufen, den Rosenkranz zu beten. Auf diesen Aufruf möchten wir antworten. Wir spüren, dass die Welt, die uns umgibt, Hilfe braucht. Wir möchten ein Hilfsmittel vorschlagen: den Rosenkranz“, sagt Bodasiński.
„Das Gebet für ein Land, eine Stadt, hat seine Quelle im Alten Testament. Die Mauern von Jericho fielen dank eines Gebetssturms. Wir glauben, dass das gläubige Gebet  vieler Menschen für einen bestimmten Ort umwandelnde Kraft hat. Also wollen wir ganz Polen mit unserem Gebet umfangen“, unterstreicht Bodasiński.
 
Polen - umfangen von einer Rosenkranz-Menschenkette (II)

Bei der polnischen Initiative „Rosenkranz an den Grenzen“ (siehe Eine Minute mit Maria vom 24. September) wechseln sich die 22 Bistümer ab, die im polnischen Grenzgebiet liegen. In jeder Diözese werden Priester als Koordinatoren für die ungefähr 200 „Stationskirchen“ ernannt. Wie Maciej Bodasiński, einer der Organisatoren ankündigte, wird keine Region vergessen, weder die Berggipfel noch die Wasserflächen: „Im Meer werden die Fischer beim Grenzfluss Bug ihre Fischerboote aneinander reihen. Einige Kajakfahrer werden schon vorher von den Stationskirchen aus aufbrechen, um eine Kanu-Reihe auf dem Fluss zu bilden. An der Grenze zu Tschechien und zur Slowakei laden wir die Tschechen und die Slowaken ein, mit uns zu beten“
Die polnische Gemeinschaft „Pilger der Barmherzigkeit“, eine Gruppe ehemaliger Strafgefangener, wird eine Wallfahrt entlang der polnischen Grenze machen, um sich so am „Rosenkranz an der Grenze“ zu beteiligen. Die polnische Grenze ist 3511 km lang. Die Pilger sind am 13. Mai dieses Jahres aus ganz Polen aufgebrochen; sie haben weder Geld noch Verpflegung mitgenommen und werden in den Pfarreien am Weg beherbergt. Die „Pilger der Barmherzigkeit“ werden insgesamt 20 Wochen unterwegs sein, entsprechend der Anzahl der Rosenkranzgeheimnisse.
 
Quelle: Wpolityce.pl
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5779 am: 25. September 2017, 06:56:11 »
Nikolaus von der Flüe

Hl. Nikolaus (Klaus)

Einsiedler, Mystiker, Friedensstifter

* 1417 auf dem Flüeli bei Sachseln im Kanton Obwalden in der Schweiz
† 21. März 1487 auf dem Flüeli

1417 kommt Niklaus auf dem Flüeli als Bergbauernbub zur Welt. Viel später vertraut Bruder Klaus seinem Beichtvater Aussergewöhnliches aus seiner frühesten Kindheit an, geheimnisvolle Erlebnisse schon vor seiner Geburt und besonders bei seiner Taufe. Und seine Altersgefährten bezeugen nach seinem Tod, dass er bei aller Bubenart gewissenhafter als sie war und sich gerne zum Beten zurückzog, zumal in den Ranft. Von Klein auf horcht Niklaus nach innen und hütet die Gnade der Taufe.

Für den jungen Niklaus beginnt früh der Ernst des Lebens. Es gibt keine Schule. An der Seite des Vaters lernt er, was ein Bergbauer wissen und können muss. Mit vierzehn Jahren geht er mit zur Landsgemeinde; das wird sein Recht und seine Pflicht. Mit sechzehn Jahren wird er kriegsdienstpflichtig - und sieht im Ranft einen schönen, hohen Turm: Der junge Mann weiss sich also weiterhin unter dem besonderen Anruf Gottes. Entgegen dem Brauch bleibt er bis zum dreissigsten Lebensjahr unverheiratet. Beim Volk gewinnt er in den kriegerischen, wilden und undurchsichtigen Verhältnissen im Land mehr und mehr Aufmerksamkeit und Ansehen. Später wird er im Ranft einem Besucher sagen können: "Ich erinnere mich nicht, dass ich je in meinem Leben zu Gunsten eines Menschen vom Pfad der Gerechtigkeit abgewichen wäre."


Ratsherr, Ehemann, Vater

Mit rund dreissig Jahren heiratet Niklaus Dorothea Wyss und baut für die Familie ein stattliches Haus. Die Ehe wird mit fünf Mädchen und fünf Knaben gesegnet. Der angesehene Bauer ist Vertrauensmann der Kirchgenossen von Sachseln. Er wird bald Ratsherr in Obwalden und als solcher oft Schiedsrichter, auch in kirchlichen Streitsachen. Was er später im Ranft einem ratsuchenden Priester empfiehlt, erprobt er in diesen Männerjahren: "Das Leiden Christi, den Tod und das Gericht zu betrachten ist nötig. Aber eines ist nötiger: Dass der Mensch reinen Gewissens ist, dass er wenig Worte macht, gerne allein ist, oft ehrlich beichtet und an Speise und Trank nicht mehr als notwendig nimmt. So bereitet er dem Herrn die Stätte. Wenn die Stätte bereitet ist, dann kommt der Herr und er lehrt den Menschen zu betrachten und was des Herrn Wille ist." Sein ältester Sohn bezeugt nach Bruder Klausens Tod, sein Vater sei seit je jede Nacht aufgestanden, um in der Stube zu beten.

Mit 48 Jahren erreicht Niklaus den Höhepunkt seiner öffentlichen Anerkennung. Er hat alles erreicht, was einen Mann glücklich machen kann: familiäres Glück, wirtschaftlichen Erfolg und sozialen Aufstieg. Aber all dies kann ihn nicht zufrieden stellen. Er leidet unsäglich unter den politischen Missständen in seiner Heimat. Niklaus zieht sich aus allen Ämtern zurück. Die innere Stimme wird immer eindringlicher und unüberhörbar: "Verlass alles, auch das Liebste, auch Frau und Kinder, Hof und Heimat." Er steht vor einem Abgrund. In dieser Not sucht Niklaus das Gespräch mit dem befreundeten Pfarrer Heimo Amgrund. Dieser rät ihm das Leiden Christi zu betrachten und lehrt ihn, zu den sieben Gebetszeiten des kirchlichen Stundengebets über die einzelnen Stationen des Leidens Christi nachzudenken. Weil dies im Ablauf des bäuerlichen Tagewerks schwierig ist, zieht sich Niklaus so oft als möglich zurück, vor allem in die Stille des Ranftes.

Niklaus ist immer mehr entschlossen, "einen geeigneten Ort in der Einsamkeit ausschliesslich für die geistliche Betrachtung zu suchen." Er eröffnet diese Absicht seiner Familie. Es beginnt eine leidvolle Zeit des Nachdenkens, Besprechens und Suchens. Die Familie versucht zu verstehen: "Was will Gott von uns?" Dorothea hat in achtzehn Ehejahren an der Seite von Niklaus Aussergewöhnliches gelernt. Nach schmerzvollem Ringen gibt sie und geben auch die Kinder Niklaus frei und lassen ihn "ins Elend" (in die Fremde) ziehen. Niklaus ist dankbar dafür und bezeichnet später die Erlaubnis seiner Frau und seiner Kinder zu seinem Einsiedlerleben als ein von drei grossen Gnaden, die ihm Gott geschenkt habe.

Wie ein Siegel ihrer bisherigen Liebe und künftigen Treue kommt noch ein Knabe als zehntes Kind zur Welt. Drei Monate darnach, am 16. Oktober 1467, bricht Niklaus in der Pilgerkutte auf. Bei Liestal wird er durch verschiedene Zeichen zurück in sein Obwaldner Land und dort in den Ranft gewiesen. Seine politischen Gegner verdächtigen ihn; aber dass er tatsächlich nun ohne Essen und Trinken lebt, beglaubigt ihn. Die Landsgemeinde lässt ihm eine Zelle mit Kapelle errichten. Von nun an hat das Land seinen 'Bruder Klaus’

An die zwanzig Jahre lebt nun Bruder Klaus, ohne Essen und Trinken, als Einsiedler im Ranft. Die Mitfeier und der Empfang der Eucharistie nähren ihn, wie er bezeugt. Mehr und mehr überwältigt ihn die Herrlichkeit des dreifaltigen Gottes. Tiefer und tiefer zieht ihn der Sohn Gottes, sein Leiden mitzutragen und seinen Kampf mit dem Feind allen Lebens mitzukämpfen - und er erfährt dabei auch die Hilfe seiner ‚himmlischen Kaiserin’. Bruder Klaus bleibt zugänglich für die Sorgen seiner Landsleute, für religiöse Sucher aus Nah und Fern, für Ratsherren und Gesandte mit schwierigen Problemen. Und Sorgen bereiten ihm auch seine eigenen ehrgeizigen Söhne. Alles Menschliche ist ihm vertraut, weit mehr aber noch das Göttliche. Er ist gütig und verstehend zu den Aufrichtigen, kurz und träf zu den Falschen und Eingebildeten.

Als jungem Mann sind ihm siebzig Lebensjahre verheissen worden. Im siebzigsten Lebensjahr erkrankt er schwer. Nach einer schmerzvollen Woche stirbt er am 21. März 1487 im Ranft. Als ‚Heiliger’ bereits hochverehrt, wird Bruder Klaus in der damaligen Kirche zu Sachseln beigesetzt; so hatte es sein Bischof nach der Prüfung seines Fastens angeordnet.

Als Bruder Klaus schon im vierzehnten Jahr im Ranft lebt, trägt sich für die schweizerische Eidgenossenschaft bis heute Entscheidendes und Zeichenhaftes zu. Am 21. Dezember 1481 schliesst die Tagsatzung in Stans in unversöhnlichem Gegensatz zwischen den je vier Stadt- und Länder-Orten der Eidgenossenschaft. Da eilt in der Nacht Pfarrer Heimo Amgrund von Stans in den Ranft zu Bruder Klaus, seinem geistlichen Freund. Bruder Klaus hat sein Ansehen, seine Erfahrungen als Ratsherr und seine Sorge für Land und Volk mit in den Ranft genommen; auch in dieser Streitsache ist er seit langem gut unterrichtet. Mit einem uns unbekannten Rat eilt Pfarrer Heimo ebenso zurück. Er bewegt in Berufung auf Bruder Klaus die Tagsatzungsherren, noch einmal zusammenzutreten. Und in nur zwei Stunden beschliessen sie einhellig eine Lösung. Diese bannt nicht nur die Gefahr eines zerstörerischen Bürgerkrieges, vielmehr wird endlich der gemeinsame Bund der bisher nur locker verbündeten acht Orte beschlossen, die Aufnahme von Freiburg und Solothurn und damit überhaupt die Erweiterung des Bundes ermöglicht und beiläufig die Mehrsprachigkeit eingeleitet. So prägt sich, noch vor der Zerreissprobe der Reformation, Bruder Klaus als überragende und verbindende Christengestalt ein.

Schon zu Lebzeiten verehrt man Bruder Klaus wegen seines Fastenwunders wie einen Heiligen. 1649 wird er seliggesprochen. Trotz verschiedener Anstrengungen wird er aber erst in unserem Jahrhundert, nach dem Zweiten Weltkrieg, an Christi Himmelfahrt 1947, heiliggesprochen und so endgültig als vorbildlicher Christ und jenseitiger Fürsprecher anerkannt.

Unter den Zeichen unserer Zeit und des Zweiten Vatikanischen Konzils tritt Bruder Klaus und mehr und mehr auch seine Ehe und nicht weniger das Geschehnis von Stans ins vollere Licht: Der Mensch, der in der Würde der Taufe sich als lebendigen Tabernakel des dreifaltigen Gottes erfährt und bewährt. Ganz und gar Laie: Bauer, Ehemann, Familienvater, Ratsherr. Eine Ehe, die als Lebens- und Glaubensgemeinschaft über sich selbst hinaus zum Licht und zur Hoffnung inmitten der Welt wird. Ein ganz gottergriffener Mystiker, der ohne jede äussere Macht zum Vater eines durch Jahrhunderte eigenartigen Staatsgebildes wird. Dem machtbewussten Rat von Bern lässt Bruder Klaus vielsagend schreiben: "Gehorsam ist die grösste Ehre, die es im Himmel und auf Erden gibt, weshalb ihr trachten müsst, einander gehorsam zu sein, und Weisheit ist das allerliebste, denn sie fängt alle Dinge am besten an. Friede ist allweg in Gott, denn Gott ist der Friede. Darum sollt ihr schauen, dass ihr auf Frieden stellet." Der Staatenbund der Eidgenossen inmitten von Feudalstaaten und später der Bundesstaat inmitten von Nationalstaaten hat mit jener Weisheit, dem ‚Einander gehorsam sein’ zu tun. Für das Wohl jedes Einzelnen und der ganzen Welt hängt auch heute viel von solchem ‚Einander gehorsam sein’ ab.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5780 am: 25. September 2017, 06:59:00 »
Predigt, dem hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer, zugeschrieben

Achtet darauf, wie ihr hört

„Jeder Mensch soll schnell bereit sein zu hören, aber zurückhaltend im Reden“ (Jak 1,19). Jawohl, liebe Brüder [...], ich, der ich auf euren eigenen Wunsch hin oft zu euch spreche, ich sage es euch ganz freimütig: wenn ich unter den Zuhörern sitze, ist meine Freude ungetrübt; ungetrübt ist meine Freude, wenn ich zuhöre, und nicht, wenn ich spreche. Nur dann nämlich kann ich das Wort ungefährdet genießen; meine Zufriedenheit ist nicht durch eitlen Ruhm bedroht. Wie sollte man auch den Abgrund des Stolzes fürchten, wenn man sich auf den festen Stein der Wahrheit niedergelassen hat? „Lass mich Freude und Wonne vernehmen“, sagt schon der Psalmist, „so werden meine geschlagenen Gebeine frohlocken“ (Ps 50(51),10 (Vulg.)). Nie empfinde ich also mehr Freude, als wenn ich höre; unsere Rolle als Hörende ist es, die uns in der Haltung der Demut bewahrt.

Wenn wir jedoch das Wort ergreifen [...] müssen wir eine gewisse Zurückhaltung üben; denn selbst wenn ich dem Stolz keinen Raum gebe, habe ich doch Angst davor, ich könnte es tun. Höre ich jedoch, kann mir niemand meine Freude nehmen (Joh 16,22), denn dafür gibt es keinen Zeugen. Von der Freude, die der Freund des Bräutigams empfindet, redet der hl. Johannes, wenn er sagt „er steht dabei und hört ihn“ (vgl. Joh 3,29). Er steht aufrecht da und hört. Auch der erste Mensch stand aufrecht da, weil er auf Gott hörte. Sobald er aber auf die Schlange hörte, ist er gefallen. Der Freund des Bräutigams „freut sich über die Stimme des Bräutigams“; was seine Freude ausmacht, ist nicht seine, des Predigers, des Propheten Stimme, sondern die Stimme des Bräutigams selbst.

Vgl. Abhandlung über Psalm 139,15; Predigten über Johannes, Nr. 57
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5781 am: 25. September 2017, 07:00:22 »
Buch Esra 1,1-6.

Im ersten Jahr des Königs Kyrus von Persien sollte sich erfüllen, was der Herr durch Jeremia gesprochen hatte.  Darum erweckte der Herr den Geist des Königs Kyrus von Persien, und Kyrus ließ in seinem ganzen Reich mündlich und schriftlich den Befehl verkünden:
So spricht der König Kyrus von Persien: Der Herr, der Gott des Himmels, hat mir alle Reiche der Erde verliehen. Er selbst hat mir aufgetragen, ihm in Jerusalem in Juda ein Haus zu bauen.
Jeder unter euch, der zu seinem Volk gehört - sein Gott sei mit ihm -, der soll nach Jerusalem in Juda hinaufziehen und das Haus des Herrn, des Gottes Israels, aufbauen; denn er ist der Gott, der in Jerusalem wohnt.
Und jeden, der irgendwo übrig geblieben ist, sollen die Leute des Ortes, in dem er ansässig war, unterstützen mit Silber und Gold, mit beweglicher Habe und Vieh, neben den freiwilligen Gaben für das Haus Gottes in Jerusalem.
Die Familienoberhäupter von Juda und Benjamin sowie die Priester und Leviten, kurz alle, deren Geist Gott erweckte, machten sich auf den Weg, um nach Jerusalem zu ziehen und dort das Haus des Herrn zu bauen.
Alle ihre Nachbarn unterstützten sie in jeder Weise mit Silber und Gold, mit beweglicher Habe und mit Vieh sowie mit wertvollen Dingen, abgesehen von dem, was jeder für den Tempel spendete.

Psalm 126(125),1-2ab.2cd-3.4-5.6.

Als der Herr das Los der Gefangenschaft Zions wendete,
da waren wir alle wie Träumende.
Da war unser Mund voll Lachen
und unsere Zunge voll Jubel.

Da sagte man unter den andern Völkern:
„Der Herr hat an ihnen Großes getan.“
Ja, Großes hat der Herr an uns getan.
Da waren wir fröhlich.

Wende doch, Herr, unser Geschick,
wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland.
Die mit Tränen säen,
werden mit Jubel ernten.

Sie gehen hin unter Tränen
und tragen den Samen zur Aussaat.
Sie kommen wieder mit Jubel
und bringen ihre Garben ein.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 8,16-18.

In jener Zeit sprach Jesus: Niemand zündet ein Licht an und deckt es mit einem Gefäß zu oder stellt es unter das Bett, sondern man stellt das Licht auf den Leuchter, damit alle, die eintreten, es leuchten sehen.
Es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird, und nichts Geheimes, das nicht bekannt wird und an den Tag kommt.
Gebt also acht, dass ihr richtig zuhört! Denn wer hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er zu haben meint.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5782 am: 25. September 2017, 19:28:37 »
 ;tffhfdsds

Psalm 68 (67)
 
Exsurgit Deus, et dissipantur inimici eius;
et fugiunt qui oderunt eum a facie eius.
Sicut dissipatur fumus, tu dissipas;
sicut fluit cera a facie ignis,
sic pereunt peccatores a facie Dei.
V Ecce Crucem Domini, fugite, partes adversae.
R Vicit Leo de tribu Iuda, radix David.
V. Fiat misericordia tua, Domine, super nos.
R Quemadmodum speravimus in te.
 
Gott erhebt sich. Da zerstieben seine Feinde, seine Gegner fliehen vor ihm.
Wie flüchtiger Rauch verweht, wie Wachs vor dem Feuer zerfließt, so vergehen die Frevler vor Gottes Antlitz.
V. Seht das Kreuz des Herrn!
Flieht, ihr feindlichen Mächte!
R. Gesiegt hat der Löwe aus dem Stamm Juda, der Sproß Davids.
V. Deine Barmherzigkeit sei über uns, Herr.
R. Je nachdem wir auf Dich gehofft haben.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5783 am: 25. September 2017, 20:06:05 »
Medjugorje - von Gott gewollt

Es gibt viele Zeugnisse, viele Leute haben über Ihre Bekehrung in Medjugorje Zeugnis gegeben, wo viele Leute zum Glauben kamen, viele nach langer Zeit wieder Mut gefasst haben und gebeichtet haben, sie haben dort Kraft getankt und sich aufgerafft zur Umkehr.

Die Gottesmutter ist der Kompass der IMMER auf Christus zeigt!

Und mit der Gottesmutter sind wir verbunden, wie das Kind mit der Nabelschnur mit der Mutter, und diese Nabelschnur führt uns in den Himmel.
« Letzte Änderung: 25. September 2017, 23:01:01 von Tina 13 »
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