Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4378050 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9272 am: 11. März 2022, 19:36:19 »
Hl. Cäsarius von Arles (470-543)
Mönch und Bischof
Predigten an das Volk, 25; SC 243 (Sermons au peuple 21–55, tome II, Éd. du Cerf 1978, p. 77, rev.; ins Dt. übers. © Evangelizo)

„Geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder“

Es gibt im Himmel eine Barmherzigkeit, die man durch Barmherzigkeit auf Erden erlangt. […] Und es gibt zwei Arten von Almosen: die eine ist gut, die andere besser. Die eine besteht darin, dass du den Armen ein Stück Brot schenkst; die andere darin, dass du deinem Bruder, der gegen dich gesündigt hat, sogleich vergibst. Mit Hilfe des Herrn wollen wir diese beiden Arten von Almosen schleunigst geben, damit wir die ewige Vergebung und das wahre Erbarmen Christi empfangen können. Denn er selbst hat gesagt: „Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, dann wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben“ (Mt 6,14–15). Und an anderer Stelle ruft der Heilige Geist: „Der Mensch verharrt im Zorn gegen den andern, vom Herrn aber sucht er Heilung zu erlangen? Mit seinesgleichen hat er kein Erbarmen, aber wegen seiner eigenen Sünden bittet er um Gnade?“ (Sir 28,3–4) […]

Beeilen wir uns, so gut wir können und solange wir leben, diese beiden Arten von Almosen zu besitzen und sie an andere auszuteilen. So werden wir am Tage des Gerichtes mit ganzer Zuversicht sagen können: „Gib, Herr, denn auch wir haben gegeben.“
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9273 am: 14. März 2022, 21:17:32 »
Predigt von Professor May

13.02.2022

Das Buch mei­nes Lebens

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

In einem Buch von Gus­tav Frens­sen wird von einer alten, blin­den Frau erzählt. Wenn man sie trös­ten wollte über ihre blinde Ein­sam­keit, dann pflegte sie zu sagen: „Ich bin gar nicht ein­sam. Ich lang­weile mich nicht. Ich habe ja so viel erlebt. Mein Leben ist ein gro­ßes, star­kes Buch. Es ist dun­kel ein­ge­bun­den. Ein Kreuz steht fast auf jedem Blatt. Auf der letz­ten Seite steht, so hoffe ich, eine Krone. In dem Buch muss ich so viel lesen.“ Unser gan­zes Leben ist nicht bloß ein Lesen in einem Buch, son­dern wir schrei­ben es, ver­fas­sen es. Wir sol­len es mit Bedacht ver­fas­sen, wir müs­sen uns über den Inhalt die­ses Buches klar sein. Was steht da schon drin? Und was soll noch hin­ein­ge­schrie­ben wer­den? Das Buch hat einen dunk­len Ein­band, sagte die alte, blinde Frau. Warum ist es denn so dun­kel ein­ge­bun­den? Weil es so schwere Dinge ent­hält: Dinge, die schwer zu ver­ste­hen, und Dinge, die schwer zu tra­gen sind.

I.
Schwer zu ver­ste­hen. Es sind so viele Rät­sel in unse­rem Lebens­buch, die man hin­ein­ge­schrie­ben hat und die wir selbst hin­ein­ge­schrie­ben haben. Auf allen Blät­tern unse­res Lebens­bu­ches ste­hen Rät­sel. Die Welt, sagt man, sei ein Rät­sel. Man spricht von einem Welt­rät­sel. Aber nicht die Welt, die Sterne, die Berge, die Jah­res­zei­ten, die Blu­men und die Tiere sind uns so sehr ein Rät­sel wie die Men­schen, die uns umge­ben. Und sie wer­den es um so mehr, je mehr wir an Erfah­rung zuneh­men. Mit wach­sen­der Lebens­er­fah­rung wer­den uns auch die Men­schen unver­ständ­li­cher. Meis­tens sind diese Rät­sel schmerz­haft, tun weh. Warum ist der Mensch so? So unver­bind­lich, so abwei­send, so unzu­gäng­lich? Warum so erreg­bar, so reiz­bar, so aggres­siv?

Ein Rät­sel und ein Geheim­nis, schwer zu ver­ste­hen, sind unsere eige­nen Lebens­wege. Wo ist der Mensch, dem in sei­ner Ver­gan­gen­heit alles klar ist, der sich nicht an eine Ver­wir­rung, eine Ver­wor­ren­heit, eine Unklar­heit erin­nert, wo er sagen muss: „Ich ver­stehe nicht, wie das in mein Leben gekom­men ist. Ich weiß nicht, was Gott dazu sagt.“ „Wenn ich meine Lebens­wege über­bli­cke, erschei­nen mir Wege, die mir einst schnur­ge­rade vor­ka­men, nun als Umwege. Wege, die ich einst froh­lo­ckend gegan­gen bin, sehe ich jetzt als Abwege oder Irr­wege an.“ Wo war meine Über­le­gung, meine Selbst­prü­fung, mein Gewis­sen, als ich das tat und jenes unter­ließ? Warum habe ich damals nicht geschwie­gen, son­dern gere­det und womög­lich ande­ren gescha­det, viel­leicht Wun­den geschla­gen?

Dann meine Zukunft: Wenn ich da hin­aus­schaue: Rät­sel über Rät­sel. Meist liegt die Zukunft vor uns wie ein schwar­zer, dunk­ler Wald oder wie ein hohes Gebirge oder eine unzu­gäng­li­che Schlucht oder wie ein kreuz­ge­krön­ter Hügel. Man fragt: Was wird noch wer­den? Was wird noch alles über mich kom­men? Wie soll ich es beste­hen, das Dun­kel, das Bedrü­ckende, das Zer­mür­bende mei­nes künf­ti­gen Lebens? Die Stunde des Todes? Den Tag des Gerich­tes? „Weh, was werd' ich Armer sagen, wenn Gerechte selbst ver­za­gen?“ Man sucht mit angeb­lich wis­sen­schaft­li­chen Metho­den zukünf­tige Ent­wick­lun­gen abzu­schät­zen bzw. vor­aus­zu­sa­gen (Pro­gnose). Es gibt eine Zukunfts­for­schung. Die Zukunft kann indes immer nur in unter­schied­li­chen Gra­den der Wahr­schein­lich­keit vor­aus­ge­sagt wer­den. Wir schauen mit Sorge in die Zukunft. Was wird sich die neue Bun­des­re­gie­rung mit ihrem Pro­gramm der Moder­ni­sie­run­gen alles an Ein­grif­fen in die Sitt­lich­keit und das Recht erlau­ben? Was wird aus unse­rer Kir­che wer­den? Wird der Zer­fall wei­ter­ge­hen? Wer­den sich die deut­schen Bischöfe bekeh­ren? Oder wer­den wir einen Abfall erle­ben, der jenen im 16. Jahr­hun­dert über­trifft?

Unsere eigene Seele wird uns manch­mal zum Rät­sel. Wir ver­ste­hen uns zuwei­len selbst nicht. Es gibt Erleb­nisse, die der Mensch sel­ber nicht begreift. „Wie konnte ich das tun? Wie konnte ich in jener Stunde so sein? Warum bin ich dem Rat der Ver­nunft, der Erkennt­nis des Ver­stan­des, dem Impuls Got­tes nicht gefolgt?“ Wer kann von sich sagen: Mein Leben ist völ­lig gerad­li­nig ver­lau­fen, ohne Fehl und ohne Makel? „Was ist das alles, was da auf­steht in mei­ner Seele an Klein­heit, an Arm­se­lig­keit, an Wild­heit? Was regt sich da in mei­nem Unter­be­wusst­sein? Was sind das für Abgründe, die ich schau­dernd ahne?“

  Man kann ver­ste­hen, dass ein Mensch sich sehnt, es möchte ein Ende haben, er möchte bald am Schluss­stein sei­nes Lebens ange­langt sein. Auch der Apos­tel Pau­lus hatte den Wunsch, auf­ge­löst zu wer­den und mit Chris­tus zu sein, „denn das ist bei wei­tem das Bes­sere“ (Phil 1,23), schreibt er. „Ich weiß nicht, was mir noch bevor­steht. Was noch alles aus mir wird. Ob ich stand­hal­ten werde, wenn die Trüb­sal und die Ver­su­chung über mich kommt. Ob nicht ein­mal der Tau­mel und der Schwin­del mich ergrei­fen wird, so dass ich von der Höhe stürze. Was mag da noch auf mich war­ten, nicht nur an äuße­ren Schick­sa­len, son­dern an inne­ren?“ Werde ich beste­hen kön­nen? Im Bekennt­nis? Im Mar­ty­rium?

Ein Geheim­nis kann auch Gott wer­den, der Schöp­fer, der Unend­li­che, der Vater, der Herr, der mich gemacht hat, der mich ruft, der ein­mal über mich ent­schei­den wird. Wo ist mein Gott, was denkt er über mich? Wo ist mein Gott, zu dem ich beten möchte, aber nicht beten kann? Der Gott, der Gebote gege­ben hat und der mich rich­ten wird? Wo ist mein Gott in mei­nen Dun­kel­hei­ten, in mei­nen Fähr­nis­sen, in mei­nen Abstür­zen? Warum hat er mich nicht gezwun­gen auf seine Wege, auf sei­nen Wil­len?

II.
Dann ste­hen in unse­rem Lebens­buch auch Dinge, die schwer zu tra­gen sind, Auf­ga­ben, Ent­schei­dun­gen, Ver­ant­wor­tun­gen. In unse­rem Leben ist eine große Erwar­tung und eine unge­heure Ver­ant­wor­tung. Es gibt jemand, der auf mich war­tet, der mich braucht, zu dem ich kom­men muss. Eine Ver­ant­wor­tung liegt auf mir. Es wer­den Men­schen an mei­nem Lebens­weg ste­hen, und nur ich kann ihnen hel­fen, nur ich kann ihnen die­nen, um ihret­wil­len bin ich gesandt. Jede Ent­schei­dung, jede Tat eines Men­schen ist von uner­mess­li­cher Trag­weite, und wenn es nur ein Wort ist, das wir zu einem Mit­men­schen spre­chen. Darum ist mein Lebens­buch von dunk­lem Ein­band. Bin ich mei­ner Ver­ant­wor­tung gerecht gewor­den? Oder habe ich ver­sagt vor Gott? Oder habe ich Men­schen, Anver­traute, mir von Gott Zuge­wie­sene ent­täuscht? Wie viele?

Und ein Kreuz steht fast auf jeder Seite. Das ist das Cha­rak­te­ris­ti­sche im Lebens­buch. Das ist das Große, das unser Leben bestimmt: das Lei­den. Es gibt kei­nen Men­schen ohne Leid. Es kann kei­nen Men­schen geben, der nicht lei­det, der nicht lei­den muss, der nicht lei­den wird. Und wenn er jahr­zehn­te­lang zuge­bracht hätte ohne Leid, wird es wohl auf ein­mal zu ihm kom­men. Für jeden ist eine Summe an Leid reser­viert, das wird nie­mand erspart. Für man­chen ist es äußer­lich: äußere Schwie­rig­kei­ten, Berufs­schwie­rig­kei­ten, Arbeits­schwie­rig­kei­ten, Gesund­heits­schwie­rig­kei­ten, mensch­li­che Ver­hält­nisse, Umge­bung, Fami­lie, Kol­le­gen. Für viele sind es innere Lei­den. Die­ses sind die schwe­rer Tra­gen­den, die Men­schen, deren Leid sogar bit­ter gewor­den, die am Leid sogar ver­gif­tet wor­den sind. Die man­gelnde Rück­sichts­lo­sig­keit gegen sich selbst. Die Unent­schlos­sen­heit. Das Hin- und Her­ge­ris­sen­wer­den. Der Zwei­fel an sich selbst. Die Bit­ter­keit des Unge­nü­gens. Der Schmerz, ver­sagt zu haben. Das Nicht­er­rei­chen der Ziele. Das Ver­feh­len der Tugend. Solange wir auf die­ser Erde leben, kön­nen wir nicht ohne Trüb­sal und Ver­su­chung durch­kom­men. Als Mensch von allen Ver­su­chun­gen frei blei­ben, das ist schlech­ter­dings nicht mög­lich. Zu lei­den gibt es für uns immer etwas. Denn das große Gut unse­rer Selig­keit ist ver­lo­ren­ge­gan­gen. Wir wol­len das ein­zige tun, was man zum Leid sagen kann. Da hilft keine Phi­lo­so­phie, keine Theo­rie; da hilft nur eine Weis­heit: das Leid aner­ken­nen und das Leid anneh­men. Aner­ken­nen, dass es so sein muss. Und dann anneh­men, tra­gen, tap­fer tra­gen, beharr­lich tra­gen, ja, wenn mög­lich, freu­dig und stark tra­gen. Das ist die ein­zige Lösung. „Trägst du das Kreuz, trägt dich das Kreuz.“ Wenn du dein Kreuz wil­lig trägst, wird dich das Kreuz hin­wie­der tra­gen und dich zum er-wünsch­ten Ziel hin­ge­lei­ten, wo alles Lei­den sein Ende haben wird.

Dann steht auf der letz­ten Seite, so hof­fen wir, eine Krone, die Him­mels­krone. Und darum ist das Leben schön, weil es gut aus­geht, gut aus­ge­hen kann. Wenn es eine Wan­de­rung durch das Dun­kel ist, so ist es doch eine Wan­de­rung zum Licht. Wenn es eine Wan­de­rung durch die Nacht ist, so ist es doch ein Weg zum Tag. Der Sinn des Lebens ist posi­tiv. Nicht ein gro­ßer Unsinn, son­dern ein herr­li­cher Sinn, das ist des Lebens Eigen­art. Daran müs­sen wir glau­ben, fest glau­ben, unbe­zwei­felt glau­ben, auch wenn es anders scheint. Der Schein trügt. Es geht auf­wärts, es geht heim­wärts, es geht licht­wärts trotz allem, ja, trotz allem. Denn der, wel­cher unser Leben beglei­tet, der unser Leben lenkt, der uns führt, ist der all­hei­lige und all­gü­tige Gott. „Mein Gott bist du. In dei­ner Hand sind meine Geschi­cke.“ Und darum soll all­mäh­lich alle Lebens­angst, aller Lebens­über­druss, alle Lebens­bit­ter­keit von uns abfal­len. Es ist merk­wür­dig, wie viele Men­schen unter Angst ste­hen. Das ist die große Epi­de­mie der Mensch­heit: die Angst­epi­de­mie, die Angst­krank­heit: Angst vor sich selbst, Angst vor den Men­schen, Angst vor einer Auf­gabe, vor einer Ver­ant­wor­tung, vor dem Tod, vor Gott. Lebens­angst: Das Leben in der Unbe­stimmt­heit und Unbe­re­chen­bar­keit sei­ner Mög­lich­kei­ten ängs­tet. Welt­angst: Die Wur­zel­lo­sig­keit und Unge­bor­gen­heit des Men­schen in der ent­frem­de­ten Natur ängs­tet. Bin­nen­angst: Das unge­lebte und ver­fehlte Leben, die innere Unstim­mig­keit des per­so­na­len Gan­zen ängs­tet. Die Bedräng­nis des in Hast und Eile ver­lo­ren­ge­gan­ge­nen Daseins, des ver­ängs­tig­ten Gewis­sens, der nicht aus­ge­las­te­ten oder über­las­te­ten Per­son ängs­tet. Es ist unheim­lich, wie viele Men­schen mit Besorg­nis und Beun­ru­hi­gung an ihr ver­gan­ge­nes Leben den­ken. Man spricht flap­sig davon, sie hät­ten eine Lei­che im Kel­ler, eine geheime Schuld, ein nicht auf­ge­ar­bei­te­tes Ver­sa­gen, eine nicht ver­ge­bene Sünde. Habe ich alles gebeich­tet? War ich auf­rich­tig? Aber es soll keine Angst sein! Nichts Läh­men­des, nichts Zit­tern­des! Keine Angst vor der Ver­gan­gen­heit! Und wenn da noch etwas wäre in unse­rem Leben, was uns bit­ter macht, woran wir kaum zu den­ken wagen, ein dunk­ler Punkt, auf den wir star­ren: das muss weg! Was tot ist, sol­len wir ver­sen­ken in eine unend­li­che Tiefe. Es ist die Tiefe der Barm­her­zig­keit Got­tes. „Ob eure Sün­den auch rot sind wie Schar­lach, weiß sol­len sie wer­den wie Schnee. Ob sie auch rot sind wie Pur­pur, weiß sol­len sie wer­den wie Wolle“ (Is 1,18). Wir sol­len uns befreien von aller Furcht vor der Ver­gan­gen­heit und der Zukunft. Wir brau­chen Freude, brau­chen Sicher­heit, brau­chen Mut. Wir brau­chen Freude in unse­rem Beruf, denn wir sol­len ande­ren Freude geben. Darum müs­sen wir selbst gefes­tigt sein, müs­sen selbst Brun­nen der Freude sein. Wir brau­chen Freude in der Reli­gion. Der all­mäch­tige ewige Gott lebt. Er hat nicht abge­dankt und ist nicht müde. Er regiert das uner­mess­li­che All, das er geschaf­fen hat. Er blickt auch auf unsere Erde. Wir brau­chen Freude in der Kir­che. Wie sind wir glück­lich, dass wir uns täg­lich um den Altar ver­sam­meln kön­nen, auf dem unse­rem Vater im Him­mel das erha­bene Opfer sei­nes Soh­nes dar­ge­bracht wird! Wie dür­fen wir uns freuen, wenn der Beicht­va­ter über uns das Absolvo te – Ich spre­che dich los von dei­nen Sün­den – sagt! Wir brau­chen Freude in der Reli­gion. Als dem Pries­ter Zacha­rias die Geburt sei­nes Soh­nes Johan­nes ange­kün­digt wurde, sagte ihm der Engel: Die­ser Sohn wird dir Freude sein, und viele wer­den sich über seine Geburt freuen. Der Engel auf den Hal­den von Beth­le­hem ver­kün­dete den Hir­ten eine große Freude, die allem Volk wider­fah­ren wird: Heute ist euch in der Stadt Davids der Hei­land gebo­ren, der Mes­sias und Herr. Der Herr hatte sieb­zig Jün­ger aus­ge­sandt, die in die Häu­ser gehen und dort den Frie­den ver­kün­den soll­ten. Als sie von ihrer apos­to­li­schen Unter­neh­mung zurück­kehr­ten, berich­te­ten sie vol­ler Freude: Herr, auch die Geis­ter sind uns in dei­nem Namen unter­tan. Der Ober­zöll­ner Zachäus in Jeri­cho, bei dem sich Jesus selbst ein­ge­la­den hatte, stieg vom Maul­beer­fei­gen­baum und nahm ihn mit Freude auf. Der Hirt, der sein ver­lo­re­nes Schaf fin­det, legt es freu­dig auf seine Schul­tern und ruft seine Nach­barn zusam­men und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, ich habe mein Schaf, das ver­lo­ren war, gefun­den. Im Him­mel ist Freude über jeden Sün­der, der sich bekehrt, mehr als über neun­und­neun­zig Gerechte, die der Bekeh­rung nicht bedür­fen. Als Jesus in Jeru­sa­lem ein­zog, fing die ganze Schar der Jün­ger an, voll Freude Gott mit lau­ter Stimme zu prei­sen ob all der Wun­der­ta­ten, deren Zeu­gen sie gewe­sen waren. Die Jün­ger waren auch Zeu­gen der letz­ten Erschei­nung des auf­er­stan­de­nen Herrn und erleb­ten seine end­gül­tige Auf­fahrt in den Him­mel. Mit gro­ßer Freude kehr­ten sie nach Jeru­sa­lem zurück. Das Chris­ten­tum ist, recht ver­stan­den, die Reli­gion der Freude. Darum ruft uns Pau­lus, der Leid­ge­prüfte, zu: Freuet euch alle­zeit im Herrn. Noch ein­mal sage ich: Freuet euch.

Es ist wahr: In die­ser Welt geschieht Schreck­li­ches. Wir wer­den Zeu­gen schlim­mer Dinge. Auch unser eige­nes Leben zwingt uns Trä­nen der Reue aus den Augen. Die Angst steht mit uns auf und geht mit uns schla­fen. Doch wir gehö­ren einem Herrn, der gelit­ten hat und gekreu­zigt wurde, der aus dem Grab gestie­gen ist und Platz neben Gott genom­men hat. Er, der Sie­ger und König, ruft uns zu: „In der Welt habt ihr Bedräng­nis. Aber habt Mut. Ich habe die Welt über­wun­den.“

Amen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9274 am: 15. März 2022, 21:37:28 »
Johannes Cassianus (um 360-435)
Klostergründer in Marseille
Von der geistlichen Wissenschaft, Kap. IX, SC 54 (Conférences VIII–XVII, éd. du Cerf 1958, p. 194–195; ins Dt. übers. © Evangelizo)

„Schnell bereit zu hören, zurückhaltend im Reden“ (vgl. Jak 1,19)

Seid immer „schnell bereit zu hören und zurückhaltend im Reden“ (vgl. Jak 1,19), damit sich der Ausspruch Salomons nicht an dir bewahrheitet: „Siehst du einen, der eilfertig ist im Reden, erkenne, dass es mehr Hoffnung für einen Toren gibt, als für ihn“ (vgl. Spr 29,20 LXX).

Maßt euch nicht an, jemanden etwas zu lehren, das ihr nicht zuvor selbst praktiziert habt. Das ist die Reihenfolge, die unser Herr uns durch sein Beispiel zu befolgen lehrt: „Er tat und dann lehrte er“ (vgl. Apg 1,1), wird über ihn berichtet. Nehmt euch in Acht, damit ihr nicht übereilt zu lehren beginnt, bevor ihr praktiziert habt, und zu denen gezählt werdet, von denen der Herr zu seinen Jüngern im Evangelium sagte: „Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen“ (Mt 23,4). „Wer auch nur eines von den kleinsten Geboten aufhebt und die Menschen entsprechend lehrt, der wird im Himmelreich der Kleinste sein“ (Mt 5,19). Was wird dann aber erst mit demjenigen geschehen, der es wagt, zahlreiche und schwierige Gebote zu lehren, diese aber selbst vernachlässigt? Da reicht es noch nicht einmal, zu sagen, dass er der letzte im Himmelreich sein wird, sondern er erhält den ersten Folterplatz in der Hölle.

Hütet euch also davor, euch durch das Beispiel einiger weniger dazu verleiten zu lassen, andere zu belehren. Diese Leute haben sich eine Redegewandtheit angeeignet, eine elegante Ausdrucksweise, die wie aus einer Quelle zu fließen scheint; und weil sie über jedes Thema, das ihnen gefällt, geschliffen und ausgiebig zu disputieren wissen, gelten sie in den Augen derer, die nicht gelernt haben, den wahren Charakter zu erkennen, als geistliche Gelehrte. Aber es ist etwas ganz anderes, ob man eine gewisse Leichtigkeit der Rede hat und glänzend diskutieren kann, oder ob man bis ins Herz und Mark der himmlischen Worte vordringt und mit einem sehr lauteren Blick des Herzens ihre tiefen und verborgenen Geheimnisse betrachtet. Dies erreicht man weder durch menschliche Wissenschaft noch durch die Kultur des jeweiligen Jahrhunderts, sondern nur durch die Reinheit der Seele, durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9275 am: 17. März 2022, 16:28:20 »
Hl. Claude de la Colombière (1641-1682)
Jesuit
Christliche Überlegungen (Écrits spirituels, coll. Christus n° 9, éd. DDB 1982, p. 279–280.286; ins Dt. übers. © Evangelizo)

Die Glückseligkeit und die Wünsche der Seele

Die Glückseligkeit des jenseitigen Lebens ist die Erfüllung aller Wünsche. Die Glückseligkeit dieses Lebens ist das Verstummen aller Wünsche. […]

Die Wünsche wachsen in dem Maße, wie wir das Gewünschte erlangen: Der Besitz dessen, was wir uns gewünscht haben, nährt nur unser Verlangen, ohne die Seele wirklich zu sättigen. Doch die Seele verlangt nach nichts anderem als nach dieser Bürde, weil sie, verführt durch die Sinne und durch die falschen Meinungen der Menschen, davon überzeugt ist, dass diese Bürde sie zufriedenstellen wird. Doch wenn sie sieht, dass dies nur wie ein Tropfen Wasser in einem Abgrund ist, wendet sie sich anderen Gegenständen zu, von denen ihr die Sinne vormachen, dies seien Güter, die ihr Erfüllung geben könnten. Der schlechte Reiche verlangte nur einen Tropfen Wasser; das war sein ganzes Begehren. Ich überlasse es euch, darüber nachzudenken, ob dieser Tropfen seinen Durst gestillt hätte. Er hat ihn nicht bekommen. Aber wenn er ihn bekommen hätte, etc. Wenn sich alle unsere Wünsche in diesem Leben erfüllten, dann würden wir nicht mehr an das jenseitige Leben denken, und deshalb fügt Gott, der uns liebt, die Dinge anders. […]

Gelangen wir in dieser Welt zur wahren Glückseligkeit? Die Freuden der Welt, die zunächst satt machen – Ehre, Ruhm und Reichtum, die niemals sättigen, all diese falschen Güter, derer wir entweder überdrüssig werden oder die uns hungrig zurücklassen, die alle wie Rauch vergehen und deren Genuss immer wieder gestört wird durch eine endlose Abfolge verschiedenster Leiden und durch das schreckliche Bild des Todes, wo sie doch letztlich alle enden werden –, können diese Freuden der Welt wirklich die Glückseligkeit hervorbringen? 
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9276 am: 18. März 2022, 22:14:34 »
Hl. Gregor von Nyssa (um 335-395)
Mönch und Bischof
3. Homilie über das Hohelied der Liebe (Homélies sur le Cantique des Cantiques, trad. cf. Delhougne, p. 176; et La colombe et la ténèbre, Éd. du Cerf 1992, p. 33; ins Dt. übers. © Evangelizo)

Frucht bringen in Dem, der in der Fülle der Zeit Frucht gebracht hat

„Eine Zyperntraube ist mein Geliebter für mich in den Weinbergen von En-Gedi“ (Hld 1,14 LXX). […] Diese göttliche Traube steht in Blüte vor der Passion und vergießt ihren Wein in der Passion. […] Am Weinstock zeigt die Traube nicht immer die gleiche Gestalt. Sie blüht, schwillt an, reift heran, und dann, ganz reif geworden, wird sie sich in Wein verwandeln. Der Weinstock verheißt also durch seine Frucht: Sie ist noch nicht soweit ausgereift, um schon Wein zu liefern, sondern wartet auf die Fülle der Zeit. Sie kann uns aber durchaus schon erfreuen. Noch vor dem Geschmack erfreut sie durch ihren Duft und lässt auf kommende Genüsse hoffen. Sie betört die Sinne der Seele durch den Duft der Hoffnung. Denn die sichere Zusage der erhofften Gnade wird für die, die in der Hoffnung verharren, schon zum Genuss. So verhält es sich auch mit der Zyperntraube, die Wein verheißt, bevor sie zu Wein wird: Durch ihre Blüte – die Blüte steht für die Hoffnung – gibt sie uns die Gewissheit der zukünftigen Gnade. […]

Wer seinen Willen mit dem Willen des Herrn in Einklang bringt, weil er „bei Tag und bei Nacht über seine Weisung nachsinnt, der ist wie ein Baum, der an Wasserbächen gepflanzt ist, der zur rechten Zeit seine Frucht bringt und dessen Blätter nicht welken“ (vgl. Ps 1,1–3). Deshalb bringt der Weinstock des Bräutigams, der in der fruchtbaren Erde von En-Gedi, also im Grund der Seele, verwurzelt ist und durch die göttliche Lehre mit Wasser und Dünger versorgt wird, diese blühende und wachsende Traube hervor, in der die Seele ihren eigenen Gärtner und Winzer betrachten kann. Selig diese bebaute Erde, deren Blüte die Schönheit des Bräutigams widerspiegelt! Denn dieser ist das wahre Licht, das wahre Leben, die wahre Gerechtigkeit […] und noch viele andere Tugenden mehr. Wenn jemand durch seine Werke dem Bräutigam ähnlich wird, so sieht er, wenn er die Traube seines eigenen Gewissens betrachtet, den Bräutigam selbst, denn in einem leuchtenden und unbefleckten Leben spiegelt er das Licht der Wahrheit wieder. Deshalb sagt dieser fruchtbare Weinstock: „Meine Trauben treiben und blühen“ (vgl. Hld 7,13). Der Bräutigam ist selbst diese wahre, ans Holz geheftete Traube, deren Blut zum Trank des Heiles wird für diejenigen, die frohlocken in ihrem Heil.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9277 am: 18. März 2022, 23:41:47 »
 ;medj

18.3.2022 Botschaft der Gospa an Mirjana

Liebe Kinder! In mütterlicher Liebe rufe ich euch auf, mit voller Kraft, Glauben und Vertrauen zu meinem Sohn zu schauen. Öffnet Ihm eure Herzen und fürchtet euch nicht. Denn mein Sohn ist das Licht der Welt und in Ihm ist Frieden und Hoffnung. Deshalb rufe ich euch von neuem auf, von neuem für diejenigen meiner Kinder zu beten, die die Liebe meines Sohnes nicht kennengelernt haben, dass mein Sohn mit seinem Licht der Liebe und der Hoffnung auch ihre Herzen erleuchte, und euch, meine Kinder, stärke und Frieden und Hoffnung gebe. Ich bin mit euch. Ich danke euch.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9278 am: 20. März 2022, 17:39:23 »
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Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Luz de Maria.

7. März 2022

Meine geliebten Kinder: Empfangt Meinen Segen in diesen unruhigen Zeiten. Ihr seid Mein Volk und Ich beschütze euch alle. Ich rufe euch dazu auf, wachsam zu sein; bleibt in geistiger Alarmbereitschaft, wegen der Fallen, die der Dämon euch stellt.

Der Hochmut ist der Wegbegleiter des menschlichen Geschöpfes und beherrscht es so sehr, dass es wegen ihm in große Irrtümer, Ungehorsam und Ungerechtigkeiten seinen Brüdern gegenüber verfällt. Dieser schlechte Ratgeber löscht die Furcht vor Mir aus und erhebt das menschliche Ego in ungeahnte Sphären. Wenn ihr Liebe sein wollt, müsst ihr erst diesen schlechten Wegbegleiter aus eurem Leben verbannen; ansonsten verhärtet er euer Herz.

In dieser Fastenzeit rufe Ich euch dazu auf, euer Gewissen gründlich zu erforschen. Ihr sollt eure Taten und die darauf gefolgten Reaktionen eurer Brüder allesamt in die Waagschale legen, um so erkennen zu können, ob ihr dieses Übel in euch tragt. Aber selbst wenn ihr den Hochmut in euch tragen solltet, seid ihr noch nicht verloren; ihr müsst nur dazu bereit sein, euch zu bekehren.

Diese Fastenzeit ist besonders ... Aufgrund der Ereignisse, die die Menschheit aktuell und auch noch in Zukunft erleben wird, biete Ich allen Meine Kinder Meine Barmherzigkeit an, damit so viele wie möglich in sie eintauchen können.

Mein Geist achtet aufmerksam auf jede Bekundung des guten Willens der Menschen, welche Ich hiermit bitte, den Frieden in ihrem Geiste wiederherzustellen.

Wenn ihr barmherzig und Geschöpfe des Glaubens seid, schenke Ich euch inmitten großer menschlicher Übel große ewige Schätze.

Die Nächstenliebe ist unerlässlich (Mt 22,37-39); strebt danach, euch in der Demut zu vervollkommnen. Was ihr bei euren Brüdern wiedergutzumachen habt, tut es jetzt! Verschiebt es nicht auf morgen.

Mein Volk: Dies ist eine Zeit des harten geistigen Kampfes. Ihr wisst genau, dass dieser Kampf ein geistiger ist (Eph 6,12), ein Kampf zwischen Gut und Böse. Ihr müsst so viel Gutes wie möglich ausstrahlen, damit das Böse euch nicht von innen heraus zerfressen und euch sodann dazu verleiten kann, die hinterhältigen Fallen des Feindes der Seelen unter euren Brüdern auszulegen.

Auf die Bitte Meiner Mutter hin, kostet ihr nun die Früchte eures Ungehorsams.

Meine hartherzigen Kinder haben meine Mutter zurückgestellt und sie ignoriert ...

Genau dies wollte der Dämon und das menschliche Geschöpf hat ihm diesen Wunsch erfüllt ...

Mein Volk, lernt Mich kennen in der Heiligen Schrift. Es ist notwendig, dass die Meinen Mich kennen und Mein Wort erforschen (Joh 5,39), damit sie auf diese Weise jeden Augenblick ihres Lebens darauf verwenden, Mein Wort zu erfüllen und zu Zeugen des Evangeliums zu werden.

Kommt zu Mir! Ich möchte euch mit Meinem Leib und Blut nähren. Ihr als Zeugen Meines Willens müsst standhaft bleiben und einen starken Glauben haben; seid überzeugt und bekehrt.

Angesichts der Dinge, die auf euch zukommen, ist es notwendig, dass der Glaube Meines Volkes gestärkt werde; dafür muss es Mich in der Eucharistie empfangen und durch das Gebet des Heiligen Rosenkranzes stets an der Hand Meiner Mutter gehen.

Mein Volk wird siegreich sein. Mein Kreuz ist es, das Meinen Kindern den Sieg verleiht; die Waffen können dies nicht.

Betet Kinder, betet für Frankreich; es leidet unter dem Krieg.
Betet Kinder, betet; ihr werdet die Gräuel der menschlichen Bosheit erleben.
Betet Kinder, betet; Spanien wird überraschend eingenommen.
Betet Kinder, betet für Italien; Ströme von Blut vereinigen sich mit dem Wasser seiner Flüsse.
Betet Kinder, betet; China wird sich gegen Russland erheben, zum Erstaunen der ganzen Welt.

Meine Mutter ist der Schatz Meines Volkes und Sie wird euch zu Meinem Engel des Friedens führen.

Meine Kinder: Empfangt Meinen Segen, im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Euer Jesus.

Ave Maria, Allerreinste, ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, Allerreinste, ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, Allerreinste, ohne Sünde empfangen.

 

Vision nach der Botschaft der Allerheiligsten Jungfrau Maria vom 1. Dezember 2010

Die Mutter Maria hat mir folgende Vision gewährt: Ich sah viele Menschen, die sich untereinander stritten; in Rom, Frankreich und England floss kurz darauf Blut. Ich sah auch den Schmerz; wie ein Schatten breitete sich Wehklagen über die Erde aus und man begann zu morden, wegen eines bisschen Brotes ...

Ich sah, dass die Allerheiligste Jungfrau Maria in Trauer (in schwarz) gekleidet war. Sie flehte die Allerheiligste Dreifaltigkeit für alle Völker an. Sie stellte sich den Mächten der Finsternis entgegen, die den Menschen immer näher rückten.

Zuletzt sah ich Legionen von Dämonen. Der Heilige Erzengel Michael begleitete die Mutter Maria. Ich sah sie triumphieren, zusammen mit der Kirche; dies jedoch erst nach einer langen Reinigung in Form einer großen Seuche, die über die gesamte Erde zog. Es war nicht irgendeine Seuche, sondern die Seuche des Krieges, der Krankheit, der spirituellen Angriffe und des Leids. Der Schmerz Mariens hat mich tief berührt ...

Amen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9279 am: 20. März 2022, 17:42:36 »
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Botschaft des Heiligen Erzengels Michael an Luz de Maria.

13. März 2022

Kinder Unseres Königs und Herrn Jesus Christus: Als Fürst der Himmlischen Heerscharen segne ich euch und überbringe euch das Wort Gottes, damit ihr euch vorbereitet.

Ihr werdet von der Hochheiligsten Dreifaltigkeit und Unserer Königin und Mutter der Endzeit geliebt.Ihr werdet in jeder Hinsicht auf die Probe gestellt werden, vor allem aber im Glauben.

Kinder Unseres Königs und Herrn Jesus Christus, lebt diese Fastenzeit ganz bewusst; so wie ihr es noch nie zuvor getan habt. Richtet stets den Blick auf die Barmherzigkeit Gottes, damit ihr euch und euer Leben ändern könnt.

Volk Unseres Königs und Herrn Jesus Christus: Als Kirche müsst ihr euren Glauben stärken. Die Schergen des Antichristen errichten eine neue Religion, welche die einzig wahre sein soll. Ich erkläre euch hiermit aber, dass sie nicht wahrhaftig ist und nicht von Unserem König und Herrn Jesus Christus kommt; sie entspringt dem Innersten des Satans und wurde geschaffen, damit der Antichrist euch beherrschen kann. Sie kommt und bringt Zwang, Verfolgung, Zwietracht, Lügen, Hass und Verrat mit sich. Die Christen werden in die Katakomben zurückkehren, wo man das wahre Licht finden wird, welches der Dämon nicht auslöschen kann.

Der ungläubige Mensch zieht es vor, die Prophezeiungen (1 Thes 5,20) eher zu leugnen, als zu akzeptieren, was einige menschliche Geschöpfe nun bereits erleben: den Schmerz des Krieges, den unvorhergesehenen Tod, die Ungerechtigkeit und den Terror.

Als Fürst der Himmlischen Heerscharen muss Ich euch bestätigen, dass der Krieg nicht nur ein leeres Wort ist: er bringt schmerzhafte und blutige Taten mit sich und es gibt bereits vorgezeichnete Pläne, in Europa und einen Teil Amerikas, in einige Inseln und auch einige Länder des Orients einzufallen. Aus diesem Grund werden die Menschen zu Fremden werden und von einem Land ins Nächste ziehen müssen. Sie werden davon überrascht werden und es nicht erwarten. Die Verfolger werden kommen, ohne dass man sie erwartet und sie werden wie eine Plage zu Lande und zu Wasser einfallen. Getrieben von ihrem Wunsch, die Herrschaft über Europa zu erlangen, wird es ihnen gelingen, einige Länder einzunehmen.

Volk Unseres Königs und Herrn Jesus Christus, ihr nehmt nun Kurs auf den Weg, der in die Hungersnot führt; diese wird durch den Krieg ausgelöst werden und sich wie eine Seuche nach und nach über alle Länder ausbreiten.

Ich bitte euch, die aktuellen Geschehnisse ernst zu nehmen. Je nach dem Ausmaß des Verrats überschatten sie einen Ort nach dem anderen; vor allem im Balkan, wo es zu Verrat und Tod kommt.

Das Volk Unseres Königs und Herrn Jesus Christus wird fremd sein und von einem Ort zum anderen wandern müssen, gemäß dem unaufhaltsamen und unerbittlichen Vordringen der Tentakel des Krieges.

Die Worte, die ich an euch richte, sind eindeutig: ein Augenblick wird euch wie lange Jahre vorkommen, bei all dem menschlichen Elend, das ihr miterleben werdet.

Kinder Unseres Königs und Herrn Jesus Christus, ihr müsst vorbereitet sein: Seid vorbereitet, um euch nicht nur dem Zorn der Natur stellen zu können; seid auch bereit, das Land in dem ihr lebt schnell verlassen zu können, wenn eine plötzliche und unerwartete Invasion geschieht.

Europa wird an verschiedenen Stellen eingenommen werden. Die Invasion in die Nationen wird improvisiert sein, aber sie wird unerwartet kommen. Ihr werdet gerade mit der Hausarbeit beschäftigt sein, wenn Flugzeuge über euren Köpfen fliegen und ihr seht, wie die Kriegsmaschinerie in eure Länder eindringt.

Volk Unseres Königs und Herrn Jesus Christus: Betet, betet ohne Unterlass für die Rettung der Seelen, für die Hungersnot auf der ganzen Welt und für all die Unschuldigen, die leiden.

Seid Geschöpfe des Guten, nehmt an der Feier der Eucharistie teil und verehrt Unsere Königin und Mutter. Seid Geschöpfe des Glaubens, gebt euch gegenseitig Kraft. Jeder von euch ist ein Tempel (1 Kor 6,19) und es ist eine schwere Sünde, eurem Bruder mit Worten oder Taten zu schaden.

Seid achtsam, damit ihr während der Warnung nicht noch mehr leiden müsst.

Volk Unserer Königin und Mutter; die menschlichen Geschöpfe werden nach der Liebe gerichtet werden. Seid daher Liebe und alles weitere wird euch hinzugegeben werden.

Ich segne euch mit dem Segen, den Ich von Unserem König und Herrn Jesus Christus empfange.

Heiliger Erzengel Michael.

Ave Maria, Allerreinste, ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, Allerreinste, ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, Allerreinste, ohne Sünde empfangen.

 

Kommentar von Luz de Maria

Brüder und Schwestern: Wir müssen wachsam bleiben, damit wir uns nicht verwirren lassen. Achten wir auf die Errichtung der Einen-Welt-Religion, die wir niemals annehmen dürfen, weil sie dem Bösen entspringt.

 

18. Mai 2020

Heiliger Erzengel Michael: Die neue Religion steht bereits vor der Tür; das Volk Gottes erkennt dies jedoch nicht. Es ist eine Religion ohne spirituelle Nahrung, in der das Volk Gottes lebt, als wäre sie nur eine beliebige andere Religion. Ihr ebnet den Weg der Einen-Welt-Religion, die Unseren König und Herrn Jesus Christus Seines Zepters beraubt.

 

10. Februar 2015

Mystisches Erlebnis mit der Allerheiligsten Jungfrau Maria: Der Mensch wird den Wahren Glauben verlassen für Ideologien und Praktiken, die ihn zum Bösen führen; sein Verstand wird von ihrer Falschheit eingenommen und führt ihn auf den Weg der Einen-Welt-Religion, welche die unbarmherzigen Anhänger des Antichristen fordern werden.

Der Heilige Erzengel Michael bittet uns, die aktuellen Ereignisse ernst zu nehmen. Fahren wir also fort, uns geistig und materiell vorzubereiten, so wie es uns der Himmel angeraten hat. Uns wurde alles schon im Voraus angekündigt.

 

17. Juli 2016

Die Allerheiligste Jungfrau Maria: Der Himmel hatte euch bereits gewarnt, dass ihr euch im Krieg befindet, auch wenn dieser sich nicht wie die vorangegangenen Kriege der Menschheitsgeschichte präsentiert. Dieser Dritte Weltkrieg äußert sich in einem Anstieg unterschiedlicher Formen der Gewalt, innerhalb derer die Menschen an ihre äußersten Grenzen geführt werden, die aus menschlicher Sicht unvorstellbar sind.

 

5. Mai 2010

Unser Herr Jesus Christus: Die Erde ist nicht mehr dieselbe, ihre Frucht ist überreif. Ihr habt sie reifen lassen und nun ist sie verfault. Der Mensch hat die Erfüllung des Offenbarten in seinem verzweifelten Streben nach Macht noch beschleunigt. Wirtschaftskrisen werden die Mächtigen erst vereinen und gleich darauf wieder spalten, womit der Krieg beginnt.

 

23. Dezember 2010

Die Allerheiligste Jungfrau Maria: Die Finsternis zeigt ihr Gesicht und die Menschen werden weinen und klagen. Der Krieg lässt nicht länger auf sich warten.

Betet für Europa. Es wird weinen. Die Unschuldigen werden verstümmelt.
Betet für die Vereinigten Staaten von Amerika. Sie werden in Trauer gehüllt.
Betet für den mittleren Osten.
Betet. Betet. Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

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