Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4575036 mal)

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« Antwort #912 am: 15. April 2014, 16:13:23 »
Während der Heiligen Kommunion:

Jesus spricht ganz traurig:

Meine Kinder,
empfangt Mich doch mit reinem Herzen, in kniender Haltung!
Ich kniete am Ölberg um eurer Sünden willen!

Ich kniete am Ölberg und vergoss Mein Blut aus Liebe zu euch!

„Ich kniete am Ölberg!"

Und aus Meinen Augen flossen Blutstränen des Schmerzes!

„Aus Meinen Heiligen Augen!"

Denn Ich sah, wie die Menschen mich empfangen!!

Liebe Priester! Verkündet die Wahrheit!
Die Menschen mögen Mich doch in Ehrfurcht
und mit reinem Herzen durch die Heilige Beichte,
in vollkommener Liebe zu Mir
und mit demutsvoller Haltung, empfangen!

Welche dies nicht können, sei es durch Krankheit oder Gebrechlichkeit,
dürfen und sollen Mich mit kniendem Herzen empfangen!

Meine Priester! Schaut auf euren lieben Papst!

Er ist die Wahrheit! Er verkündet die Wahrheit!

Ich ruhe in ihm! Ich spreche aus ihm!

Seid auch ihr im Licht,
in dem ihr auf euren treuen Diener Papst Benedikt schaut!

Ja er ist ein treuer Diener, er ist euer treuer Diener!
Er ist Mein wahrhaftiges Licht! Das größte Licht auf Erden!
Folgt ihm! In Wort und Tat! Denn so folgt ihr „Mir!" Ich danke euch!
Ich bin die Auferstehung! Ich bin die Wahrheit! Kommt und folgt Mir nach!!

Auszug aus Morgenröte - Botschaften
2. Auf den Knien
27. April 2011;

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/2-2-auf-den-knien
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #913 am: 17. April 2014, 05:26:36 »
Psalm 116,12-13.15-16.17-18.

Wie kann ich dem Herrn all das vergelten,
was er mir Gutes getan hat?
Ich will den Kelch des Heils erheben
und anrufen den Namen des Herrn.

Kostbar ist in den Augen des Herrn
das Sterben seiner Frommen.
Ach Herr, ich bin doch dein Knecht,
dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd.
Du hast meine Fesseln gelöst.

Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen
und anrufen den Namen des Herrn.
Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen
offen vor seinem ganzen Volk,
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #914 am: 17. April 2014, 05:44:21 »
 ;ghjghg

Hl. Antonius von Padua
„Ich bin unter euch wie der, der bedient“ (Lk 22,27)

„Jesus stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann den Jüngern die Füße zu waschen. „In der Genesis steht ein ähnlicher Bericht. Abraham sagt zu den Boten, den drei Engeln, die zu ihm gekommen sind: „Man wird etwas Wasser holen, dann könnt ihr euch die Füße waschen und euch unter dem Baum ausruhen; ich will einen Bissen Brot holen, und ihr werdet wieder Kraft schöpfen“ (18,4-5). Was Abraham für die drei Engel getan hat, hat Christus für seine Apostel, die Boten der Wahrheit getan, die den Glauben an die Heilige Dreifaltigkeit auf der ganzen Erde verkünden sollten. Wie ein Kind verneigt er sich vor ihnen; er verneigt sich und wäscht ihnen die Füße. Eine unbegreifliche Demut, eine unbeschreibliche Güte. Er, den die Engel im Himmel anbeten, zu Füßen dieser Sünder! Das Antlitz, das die Engel zittern macht, neigt sich über die Füße dieser armen Leute. Deshalb ergreift den Petrus Angst… Als er ihnen die Füße gewaschen hat, lässt er sie „unter dem Baum sich ausruhen“, wie es im Hohenlied heißt: „Im Schatten meines Geliebten begehre ich zu sitzen. Wie süß schmeckt seine Frucht meinem Gaumen“ (2,3). Diese Frucht – es ist sein Fleisch und Blut, das er ihnen an jenem Tage gegeben hat, der „Bissen Brot“, den er ihnen vorgesetzt hat und der sie für das Werk, das sie tun sollten, gestärkt hat… „Ein Festmahl mit fettem Fleisch und Mark bereitet der Herr des Universums auf dem Berg für alle Völker zu“ (Jes 25,6)… Im Obergemach, dort, wo die Apostel am Pfingsttag den Heiligen Geist empfangen werden, bereitet der Herr des Universums allen Völkern, die an ihn glauben, ein Festmahl… Das macht die Kirche heute in der ganzen Welt. Für die Kirche hat Christus auf dem Berg Sion dieses Festmahl bereitet, die Nahrung, die uns wieder aufbaut, seinen wahren Leib, reich an jeder Art von spiritueller Kraft und Barmherzigkeit. Er hat ihn seinen Aposteln gegeben und ihnen befohlen, ihn an die weiterzugeben, die an ihn glauben.
« Letzte Änderung: 10. September 2014, 12:44:32 von Tina 13 »
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« Antwort #915 am: 17. April 2014, 06:54:58 »


*KESSEL VON STALINGRAD*


Am Heiligen Abend 1942 erschien die Muttergottes den deutschen Soldaten im Kessel von Stalingrad. Der Oberarzt Dr. Kurt Reuber zeichnete mit Kohle auf der Rückseite einer großen russischen Landkarte ein Bild von dieser Muttergottes. Seit 1983 hängt das Bildnis der Madonna von Stalingrad in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

Die Mutter Gottes von Stalingrad
weilt heut bei den deutschen Soldaten.
Sie hat in der eisigen Winternacht
der russischen Steppe sich aufgemacht,
die Frau und die Mutter voll Gnaden.

Die Mutter Gottes von Stalingrad
besucht heut die Ärmsten der Armen.
Sie hocken in Trümmern in bitterster Not,
nur einer ist nahe, und das ist der Tod;
da will sich die Mutter erbarmen.

Die Mutter Gottes von Stalingrad
sie kommt durch die eisigen Winde
in Hütten und Höhlen, sie finden sich ein
und lässt sich dort nieder im kärglichen Schein,
die Frau mit dem himmlischen Kinde.

Die Mutter Gottes von Stalingrad
sitzt still bei den Jungen und Alten.
Und den Männern weiten die Augen sich groß,
sie schauen die Mutter, das Kind ihr im Schoß,
und sachte die Hände sich falten.

Die Mutter Gottes von Stalingrad
o hört doch, jetzt singt sie ganz leise!
Den Männern klingt es wie Heimat und Licht.
Da löst es sich heimlich im starren Gesicht.
O Wunder der Göttlichen Weise!

Die Mutter Gottes von Stalingrad
im weiten Gewande geborgen – was seh ich!
Jetzt breitet den Mantel sie aus!
Jetzt spricht sie: Kommt alle, ich bring euch nach Haus,
ich will euch, die Mutter, versorgen!

Die Mutter Gottes von Stalingrad
jetzt legt sie auf alle die Hände.
Da stillt sich der Kummer, das Leid und der Schmerz,
da füllt sich mit Frieden das einsamste Herz,
wird fröhlich und still bis ans Ende.

Die Mutter Gottes von Stalingrad
die weiß um unsägliche Schmerzen;
sie kennt allen Jammer, sie weiß alle Not,
und tausendmal, tausendmal litt sie den Tod,
sie trug doch ein Kind einst am Herzen!

Die Mutter Gottes von Stalingrad
so kam sie, die Mutter voll Gnaden,
zu den Ärmsten der Armen in heiliger Nacht,
weil die Mutter noch immer des Ärmsten gedacht,
sie kam zu den deutschen Soldaten.

Die Mutter Gottes von Stalingrad
aus Liebe vom Himmel entboten,
sie hat sie gesegnet in schauriger Welt,
in Gräbern und Gruben, im grausigen Feld,
die Lebenden und auch die Toten!
« Letzte Änderung: 10. September 2014, 12:43:45 von Tina 13 »
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« Antwort #916 am: 17. April 2014, 21:32:39 »
Eure Worte werden euer Untergang sein — und wenn ihr Mir, eurem Herrgott, Heiland und Erlöser aller Menschen, vorwerft, Böses zu sprechen, dann werden sie nicht mehr gehört werden. Sie werden sterben.

Mein Zorn — zu dieser Zeit — gegen die Heuchler, die die Welt durchstreifen, die vorgeben, von Mir zu kommen, übersteigt Meine Geduld und Meine Strafe wird jeden von euch widerfahren, der auf Mich spuckt. Hinweg von Mir — ihr habt wenig Macht über Mich. Ich werde euch wegwerfen.

Worte Jesu aus 1103 , Buch der Wahrheit
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #917 am: 17. April 2014, 21:57:28 »
 ;ghjghg

Mein Jesus,

Da meine Seele das Grau ihres eigenen Kleides nicht mehr erkennt, hast Du der Nacht von Gethsemani getrotzt, damit Dein letzter Sonnenaufgang auf dieser Erde Dich als das Licht der Welt findet.

Wie bedrückend ist die Einsamkeit, denn so wenige werden Dir auf dem Kreuzweg folgen.

In herzzerreißender Betrübnis begegnet mein Herz dem Deinen, denn Dein geistiges Erbe wird von wenigen in Ehre gehalten werden.

O Menschheit, finster wie die nächtliche Decke über Gethsemani, warum ignorierst du den Mond, der deine Unwürdigkeit mit so viel Barmherzigkeit begrüßt?

O mein Heiland, meine zahlreichen Nachlässigkeiten haben den Kelch so bitter gemacht, aber er darf nicht an Dir vorübergehen, sonst wären alle Menschenkinder für die Ewigkeit verdammt.

Warum küsst Du betend den Boden, der durch alle Sünden der Jahrhunderte vergiftet ist?

O meine Augen, seht euren leidenden Gott und wascht Ihn in euren Tränen, denn eurer Unreinheit wegen lässt Er sich beschmutzen.

O meine Füße, warum folgt ihr dem Weg der weltlichen Versuchungen? Warum wartet ihr auf die Mittagssonne, um in Seinen Spuren zu laufen bis an das Kreuz des Heils?

Mein Jesus, ich spüre Deine Sehnsucht, den Kelch meiner Sünden bis auf den Boden zu leeren und ihn mit Deinem Blut der Liebe und Erlösung zu füllen.

Ich sehe Dich Blut schwitzen unter der Last meiner Finsternis.

Wo ist doch die Liebe geblieben, mit welcher der Vater die Seelen durchdrungen hat? Unzählige Seelen werden den Gott der Liebe durch den Kuss des Hasses verraten.

O eisige Nacht der glühendsten Liebe, wo bleibt denn die befreiende Morgendämmerung der Umarmung mit dem Holz der Erlösung?

Komm, o Jesus, lass mich alle meine Ängste, Betrübtheit, Einsamkeit und die Leiden meines Herzens wegen der Sünden der Welt mit den Deinen vereinigen, damit die neue Morgendämmerung auch für Dein Herz Erlösung bringen möge.

4. Täglicher Schlüssel zur Befreiung meines Herzens, meines Geistes und meiner Seele

Künftighin will ich bewusster leben, damit ich die Versuchung früher erkennen möge. Ich will mich danach sehnen, in meinem ganzen Verhalten der Vollmond über dem Garten Gethsemani zu sein, damit Jesus in mir ein Licht der Hoffnung und der Freude finden möge, während der Nacht, die für Ihn solange dauern wird, bis die Menschheit sich von der Sünde abwendet.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #918 am: 17. April 2014, 22:14:25 »
Gründonnerstag: "Die Schöpfung kehrt zum Schöpfer zurück".

"Der Gründonnerstag ist der Tag, an dem der Herr den Zwölfen die priesterliche Aufgabe anvertraute, in den Gestalten von Brot und Wein das Sakrament seines Leibes und seines Blutes zu feiern bis zu seiner Rückkehr. An die Stelle des Osterlammes und aller Opfer des Alten Bundes tritt das Geschenk seines Leibes und seines Blutes, das Geschenk seiner selbst. So gründet sich der neue Kult in der Tatsache, dass vor allem Gott uns ein Geschenk macht und wir, erfüllt von diesem Geschenk, die Seinen werden: Die Schöpfung kehrt zum Schöpfer zurück."
Papst Benedikt XVI., Predigt bei der Chrisam-Messe am Gründonnerstag, 13. April 2006

Buch Exodus 12,1-8.11-14.
In jenen Tagen, der Herr sprach zu Mose und Aaron in Ägypten:
Dieser Monat soll die Reihe eurer Monate eröffnen, er soll euch als der erste unter den Monaten des Jahres gelten.
Sagt der ganzen Gemeinde Israel: Am Zehnten dieses Monats soll jeder ein Lamm für seine Familie holen, ein Lamm für jedes Haus.
Ist die Hausgemeinschaft für ein Lamm zu klein, so nehme er es zusammen mit dem Nachbarn, der seinem Haus am nächsten wohnt, nach der Anzahl der Personen. Bei der Aufteilung des Lammes müßt ihr berücksichtigen, wieviel der einzelne essen kann.
Nur ein fehlerfreies, männliches, einjähriges Lamm darf es sein, das Junge eines Schafes oder einer Ziege müßt ihr nehmen.
Ihr sollt es bis zum vierzehnten Tag dieses Monats aufbewahren. Gegen Abend soll die ganze versammelte Gemeinde Israel die Lämmer schlachten.
Man nehme etwas von dem Blut und bestreiche damit die beiden Türpfosten und den Türsturz an den Häusern, in denen man das Lamm essen will.
Noch in der gleichen Nacht soll man das Fleisch essen. Über dem Feuer gebraten und zusammen mit ungesäuertem Brot und Bitterkräutern soll man es essen.
So aber sollt ihr es essen: eure Hüften gegürtet, Schuhe an den Füßen, den Stab in der Hand. Eßt es hastig! Es ist die Paschafeier für den Herrn.
In dieser Nacht gehe ich durch Ägypten und erschlage in Ägypten jeden Erstgeborenen bei Mensch und Vieh. Über alle Götter Ägyptens halte ich Gericht, ich, der Herr.
Das Blut an den Häusern, in denen ihr wohnt, soll ein Zeichen zu eurem Schutz sein. Wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen, und das vernichtende Unheil wird euch nicht treffen, wenn ich in Ägypten dreinschlage.
Diesen Tag sollt ihr als Gedenktag begehen. Feiert ihn als Fest zur Ehre des Herrn! Für die kommenden Generationen macht euch diese Feier zur festen Regel!

Psalm 116(115),12-13.15-16.17-18.
Wie kann ich dem Herrn all das vergelten,
was er mir Gutes getan hat?
Ich will den Kelch des Heils erheben
und anrufen den Namen des Herrn.

Kostbar ist in den Augen des Herrn
das Sterben seiner Frommen.
Ach Herr, ich bin doch dein Knecht,
dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd.
Du hast meine Fesseln gelöst.

Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen
und anrufen den Namen des Herrn.
Ich will dem Herrn meine Gelübde erfüllen
offen vor seinem ganzen Volk,

Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 11,23-26.
Brüder! Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot,
sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!
Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sprach: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!
Denn sooft ihr von diesem Brot eßt und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.

Evangelium nach Johannes 13,1-15.
Es war vor dem Paschafest. Jesus wußte, daß seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater hinüberzugehen. Da er die Seinen, die in der Welt waren, liebte, erwies er ihnen seine Liebe bis zur Vollendung.
Es fand ein Mahl statt, und der Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz gegeben, ihn zu verraten und auszuliefern.
Jesus, der wußte, daß ihm der Vater alles in die Hand gegeben hatte und daß er von Gott gekommen war und zu Gott zurückkehrte,
stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab und umgürtete sich mit einem Leinentuch.
Dann goß er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war.
Als er zu Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die Füße waschen?
Jesus antwortete ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen.
Petrus entgegnete ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm: Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir.
Da sagte Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch die Hände und das Haupt.
Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen. Auch ihr seid rein, aber nicht alle.
Er wußte nämlich, wer ihn verraten würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein.
Als er ihnen die Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe?
Ihr sagt zu mir Meister und Herr, und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es.
Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müßt auch ihr einander die Füße waschen.
Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #919 am: 18. April 2014, 05:56:32 »

Hl. Nerses Schnorhali
„Sie kamen zur Schädelhöhe, dort kreuzigten sie ihn und die Verbrecher, den einen rechts von ihm, den anderen links“ (Lk 23,33)

An Stelle des Baumes, der den Tod gebracht hat, Der in der Mitte des Paradieses sprosste (Gen 3,3), Hast du das Holz des Kreuzes auf den Schultern getragen, Hast es zur Höhe getragen, die Golgotha heißt.
Entlaste meine Seele, die in Sünde gefallen ist Und eine schwere Bürde trägt. Mach sie leicht mit „dem Joch, das nicht drückt“ Und „der Last des Kreuzes, die leicht ist“ (Mt 11,30).
Am Freitag, zur dritten Stunde, Am Tag, an dem der erste Mensch der Versuchung unterlag, Bist du, Herr, ans Holz genagelt worden, Zusammen mit dem bösen Schächer.
Deine Hände, die die Erde geschaffen hatten, Hast du am Kreuz ausgebreitet, Anstelle der Hände von Adam und Eva, die ausgestreckt waren Nach dem Baum, von dem sie den Tod sollten pflücken.
Ich, der ich gesündigt habe wie sie, Sie sogar an Sünde übertroffen habe… Vergib mir mein Vergehen Wie denen an dem Ort, aus dem die Hoffnung verbannt ist.
Du bist ans heilige Kreuz gegangen, Hast die Übertretung der Menschen getilgt Und hast den Feind unserer Natur Dort angenagelt.
Mach mich stark unter dem Schutz Des heiligen Zeichens, das immer siegt; Und wenn es im Osten erscheint (Mt 24,30) Erleuchte mich durch sein Licht.
Dem Schächer zu deiner Rechten Hast du das Tor des Paradieses geöffnet; Denk auch an mich, wenn du wiederkommst In der Herrlichkeit deines Vaters (Lk 23,42).
Dass auch ich dein Wort höre, Das mich frohlocken lässt: „Heute noch wirst du mit mir in Eden sein, In deinem ersten Vaterland!“
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La Salette 1846



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