Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4575576 mal)

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« Antwort #1184 am: 25. August 2014, 06:42:01 »
 ;tffhfdsds

Evangelium nach Matthäus 23,13-22.

Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr verschließt den Menschen das Himmelreich. Ihr selbst geht nicht hinein; aber ihr laßt auch die nicht hinein, die hineingehen wollen.
[...]
Weh euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr zieht über Land und Meer, um einen einzigen Menschen für euren Glauben zu gewinnen; und wenn er gewonnen ist, dann macht ihr ihn zu einem Sohn der Hölle, der doppelt so schlimm ist wie ihr selbst.
Weh euch, ihr seid blinde Führer! Ihr sagt: Wenn einer beim Tempel schwört, so ist das kein Eid; wer aber beim Gold des Tempels schwört, der ist an seinen Eid gebunden.
Ihr blinden Narren! Was ist wichtiger: das Gold oder der Tempel, der das Gold erst heilig macht?
Auch sagt ihr: Wenn einer beim Altar schwört, so ist das kein Eid; wer aber bei dem Opfer schwört, das auf dem Altar liegt, der ist an seinen Eid gebunden.
Ihr Blinden! Was ist wichtiger: das Opfer oder der Altar, der das Opfer erst heilig macht?
Wer beim Altar schwört, der schwört bei ihm und bei allem, was darauf liegt.
Und wer beim Tempel schwört, der schwört bei ihm und bei dem, der darin wohnt.
Und wer beim Himmel schwört, der schwört beim Thron Gottes und bei dem, der darauf sitzt.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1185 am: 26. August 2014, 06:28:50 »

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In Augenblicken, da ich Gott in meinem Inneren begegne, fühle ich mich so glücklich, dass ich es kaum sagen kann. Es sind kurze Momente, denn die Seele könnte es nicht länger ertragen, sie müsste sich vom Leib trennen. Obwohl die Augenblicke sehr kurz sind, verbleibt ihre Kraft, die der Seele zuteil wird, sehr lange (...). Ich spüre, dass ich mit Gott so innig verbunden bin, wie sich ein Wassertropfen mit dem Ozean verbindet (TB 411).
« Letzte Änderung: 08. September 2014, 07:59:52 von Tina 13 »
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« Antwort #1186 am: 26. August 2014, 06:44:16 »

Hl. Rafael Arnáiz Barón
Christus ruft uns alle zur Umkehr

Wir besitzen keine Tugend, und das nicht, weil sie schwer zu üben wäre, sondern weil wir nicht wollen. Wir haben keine Geduld, weil wir nicht wollen... Wir üben keine Mäßigkeit, weil wir nicht wollen ... Wir sind nicht keusch aus demselben Grund. Wenn wir wollten, könnten wir heilig sein; es ist viel schwieriger, Ingenieur zu werden, als heilig zu sein. Wenn wir nur Glauben hätten!... Innerliches Leben, Leben des Geistes, Leben des Gebetes: Mein Gott, muss das schwer sein! Aber das stimmt nicht. Nimm heraus aus deinem Herzen, was stört, und du wirst Gott in ihm finden, und schon ist alles getan. Oftmals suchen wir, was es nicht gibt, und gehen an einem kostbaren Schatz vorüber, ohne ihn wahrzunehmen. Das passiert uns mit Gott, den wir suchen … in einem Wirrwarr von Dingen, die uns umso geeigneter erscheinen, je komplizierter sie sind. Und doch, Gott lebt in uns und dort suchen wir Ihn nicht. Zieh dich in dein Inneres zurück, schau auf dein Nichts, schau auf das Nichts der Welt, knie dich vor ein Kreuz, und wenn du einfach bist, wirst du Gott wahrnehmen... Wenn Gott nicht in unserer Seele ist, dann deshalb, weil wir nicht wollen. Wir haben eine solche Unmenge von Beschäftigungen, Zerstreuungen, Zuneigungen, eitlen Wünschen, Anmaßungen; wir haben so viel Welt in uns, dass Gott sich zurückzieht. Aber sobald wir auch nur den Wunsch haben, erfüllt er die Seele auf eine Weise, dass man blind sein muss, um es nicht zu sehen. Möchte eine Seele im Sinne Gottes leben? Dann nehme sie alles weg, was nicht er ist, und schon ist alles getan. Es ist verhältnismäßig einfach. Wenn wir wollten und es ganz schlicht von Gott erbäten, würden wir große Fortschritte im geistlichen Leben machen. Wenn wir wollten, wären wir heilig. Aber wir sind so töricht, dass wir nicht wollen. Wir ziehen es vor, die Zeit mit dummen Eitelkeiten zu verlieren.

Geistliche Schriften, 25.01.1937



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« Antwort #1187 am: 27. August 2014, 06:57:10 »
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Warum glaubt der Mensch, und vor allem der fromme Mensch, dass er mehr wisse als Jesus Christus? Dass er intelligenter sei als Der, Der ihn erschaffen hat? Dass seine rationale Beurteilung aller Dinge, die von Christus kommen, Seine Gegenwart auslöschen könne? Die Arroganz und der Stolz des Menschen auf seine eigenen Fähigkeiten werden sein Untergang sein.

Die Ewigkeit ist ein Geschenk von Gott, und sie wird jenen gegeben, die darum bitten.

Leider werden viele ihre Chance auf das Ewige Leben verspielen, weil sie glauben, dass die Menschen mehr Macht besäßen als irgendein Gott, der vielleicht existiert oder auch nicht.

Und so werden sie ihr Schicksal selbst zu verantworten haben, und sie werden — wegen der Sünde des Stolzes — dem Ewigen Leben den Rücken kehren — so stur sind sie.

An den Taten, Werken und Worten zeigt jeder welchem "Gott" er huldigt.
« Letzte Änderung: 27. August 2014, 07:04:41 von Tina 13 »
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« Antwort #1188 am: 28. August 2014, 06:39:17 »
Was uns Historiker und der Islam über die Kreuzzüge verschweigen

Die Gründe für die christlichen Kreuzzüge

Den Christen wird immer wieder vorgeworfen, dass sie mit den Kreuzzügen sehr viel Schuld auf sich geladen haben. Was vielen Menschen aber nicht bekannt ist, ist die Tatsache, dass es erst zu den Kreuzzügen kam, nachdem die Muslime fast 500 Jahre lang (genau 464 Jahre lang, von 635 bis 1099 n.Chr., (1099 = Beginn des ersten Kreuzzuges)) christliche Länder überfallen, sie beraubt, terrorisiert und ausgeplündert haben. Dabei wurden sehr viele Christen ermordet, ihre Frauen vergewaltigt oder zusammen mit den Kindern in die Sklaverei verkauft. Christliche Kirchen wurden zerstört, die Häuser der Christen niedergebrannt und die Christen vor die Wahl gestellt, sich entweder zum Islam zu bekennen oder von den Muslimen getötet zu werden.
Fast 500 Jahre lang überfielen muslimische Truppen einst christliche Länder wie Palästina, Syrien, Jordanien, Israel, Marokko, Ägypten, Tunesien, Algerien, Lybien, Iran, Irak, Spanien, Portugal, Teile Frankreichs, Sizilien, Griechenland, Bulgarien, Jugoslawien, Rumänien, Armenien, die Türkei (Byzanz), Zypern, Indien, China und Pakistan. (siehe:Die islamische Expansion undGeschichte des Islam) (Nicht weniger grausam verhalten sich die Muslime bis heute gegenüber den Muslimen, die sich vom Islam abwenden: „Wer immer seine Religion ändert, tötet ihn.“)

Fast 500 Jahre lang hinterließen die Muslime in den christlichen Ländern eine breite Blutspur, ehe Papst Urbans II. 1095 in Clermont zur Befreiung Jerusalems und des „Heiligen Landes“ (Israel) aus der Hand der Muslime aufforderte, nachdem es in der Regierungszeit des fatimidischen Kalifen al-Hakim 1009 zur Zerstörung der Grabeskirche in Jerusalem gekommen war, eines der größten Heiligtümer des Christentums, die sich an der überlieferten Stelle der Kreuzigung und des Grabes Jesu befindet. (Quelle: Kreuzzug).
Wenn man von den Kreuzzügen spricht, dann sollte man sich sehr gut mit den Ursachen dieser Kreuzzüge vertraut machen und den geschichtlichen Ablauf sehr sorgfältig studieren. Darum sollen nun die historischen Ereignisse etwas detaillierter dargestellt werden. Natürlich gab es auch von den Kreuzrittern grausame Entgleisungen aller Art. Das soll überhaupt nicht verschwiegen, beschönigt oder gutgeheißen werden. Sie geschahen aber erst, nachdem die Muslime die Christen fast 500 Jahre lang terrorisiert und ermordet hatten. Die christlichen Kreuzzüge waren im Grunde genommen nichts anderes, als der Versuch der Christen, dem grausamen Terror der Muslime endlich ein Ende zu setzen. Dies gelang aber nur vorübergehend, nämlich in der Zeit der Kreuzzüge. Nach den Kreuzzügen setzen die Muslime die Eroberrung christlicher, buddhistischer und hinduistischer Länder mit der gleichen Grausamkeit bis heute munter fort.

846 n.Chr. Moslems plündern Rom. Die Überfälle auf Rom begannen im siebten Jahrhundert n. Chr. Der Prototyp eines muslimischen Überfalls ereignete sich im Jahr 846, als eine Flotte arabischer Dschihadisten an der Mündung des Tiber anlandete, nach Rom marschierte, die Stadt einnahm und von dem Reichtum der St. Peter Basilika alles an Gold und Silber mitnahm was sie enthielt. Dies ist der Grund, warum der Vatikan, wegen der wiederholten Angriffe der Muslime (Sarazenen), zu einer befestigten „Stadt in der Stadt“ in Rom wurde. Nach den Verwüstungungen der Sarazenen im St. Petersdom, die die christliche Welt zutiefst erschütterte, wurde beschlossen, das Gebiet rund um das Grab des heiligen Petrus zu befestigen. Der abgeschlossene Bereich bekam den Status einer Stadt mit eigenem Recht, der getrennt war vom Forum Romanum, dem Zentrum des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens in Rom.

http://michael-mannheimer.info/2011/07/10/was-uns-historiker-und-der-islam-uber-die-kreuzzuge-verschweigen/
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« Antwort #1189 am: 28. August 2014, 07:09:39 »
Entnommen aus dem Katechismus der katholischen Kirche von 1997 zum Thema Notwehr:

2264 Die Liebe zu sich selbst bleibt ein Grundprinzip der Sittenlehre. Somit darf man sein eigenes Recht auf das Leben geltend machen. Wer sein Leben verteidigt, macht sich keines Mordes schuldig, selbst wenn er gezwungen ist, seinem Angreifer einen tödlichen Schlag zu versetzen:
„Wenn jemand zur Verteidigung des eigenen Lebens größere Gewalt anwendet als nötig, ist das unerlaubt. Wenn er die Gewalt aber mit Maß zurückstößt, ist die Verteidigung erlaubt ... Es ist zum Heil nicht notwendig, auf den Akt des maßvollen Schutzes zu verzichten, um die Tötung des anderen zu vermeiden; denn der Mensch ist mehr gehalten, für das eigene Leben als für das fremde Leben zu sorgen" (Thomas v. A., s. th. 2-2, 64, 7).

2265 Die Notwehr kann für den, der für das Leben anderer oder für das Wohl seiner Familie oder de Gemeinwesens verantwortlich ist, nicht nur ein Recht, sondern eine schwerwiegende Verpflichtung sein.

2266 Der Schutz des Gemeinwohls der Gesellschaft erfordert, daß der Angreifer außerstande gesetzt wird schaden. Aus diesem Grund hat die überlieferte Lehre der Kirche die Rechtmäßigkeit des Rechtes und der Pflicht der gesetzmäßigen öffentlichen Gewalt anerkannt, der Schwere des Verbrechens angemessene Strafen zu verhängen, ohne in schwerwiegendsten Fällen die Todesstrafe auszuschließen. Aus analogen Gründen haben die Verantwortungsträger das Recht, diejenigen, die das Gemeinwesen, für das sie verantwortlich sind, angreifen, mit Waffengewalt abzuwehren.
Die Strafe soll in erster Linie die durch das Vergehen herbeigeführte Unordnung wiedergutmachen. Wird sie vom Schuldigen willig angenommen, gilt sie als Sühne. Zudem hat die Strafe die Wirkung, die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Personen zu schützen. Schließlich hat die Strafe auch eine heilende Wirkung: sie soll möglichst dazu beitragen, daß sich der Schuldige bessert [Vgl. Lk 23,40-43.].

2267 Soweit unblutige Mittel hinreichen, um das Leben der Menschen gegen Angreifer zu verteidigen und die öffentliche Ordnung und die Sicherheit der Menschen zu schützen, hat sich die Autorität an diese Mittel zu halten, denn sie entsprechen besser den konkreten Bedingungen des Gemeinwohls und sind der Menschenwürde angemessener.

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« Antwort #1190 am: 28. August 2014, 12:48:29 »

Hl. Johannes Paul II.
„Darum haltet auch ihr euch bereit“

Seid also wachsam! Denn ihr wißt nicht, an welchem Tag euer Herr kommt« (vgl. Mt 24,42) – diese Worte erinnern mich an den letzten Ruf, der dann ergehen wird, wenn der Herr es will. Ich will ihm folgen und wünsche, dass alles, was zu meinem irdischen Leben gehört, mich auf diesen Augenblick vorbereiten möge. Ich weiß nicht, wann er kommt, aber so, wie alles andere, lege ich auch diesen Augenblick in die Hände der Mutter meines Meisters: Totus Tuus. Denselben mütterlichen Händen überantworte ich alles und alle, mit denen mich mein Leben und meine Berufung verbunden hat. Diesen Händen überlasse ich vor allem die Kirche und auch meine Nation und die ganze Menschheit. Ich danke allen. Alle bitte ich um Vergebung. Ich bitte auch um das Gebet, damit sich die Barmherzigkeit Gottes als größer erweise als meine Schwachheit und Unwürdigkeit. (06.03.1979)... Heute möchte ich dem nur soviel hinzufügen, daß mit der Möglichkeit des Todes ein jeder immer rechnen muss. Und dass jeder immer bereit sein muss, vor den Herrn und Richter – und gleichzeitig Erlöser und Vater – zu treten. Folglich bin auch ich mir dessen ständig bewußt, wobei ich diesen entscheidenden Augenblick der Mutter Christi und der Kirche anvertraue – der Mutter meiner Hoffnung... Ich will mich noch einmal völlig dem Willen des Herrn anvertrauen. Er selbst wird entscheiden, wann und wie ich mein irdisches Leben und mein Hirtenamt beenden soll. Im Leben und im Tod Totus Tuus durch die Immaculata. Indem ich schon jetzt diesen Tod annehme, hoffe ich, dass Christus mir die Gnade jenes letzten Geleites, das heißt für [mein] Ostern, gewähren möge. Ich hoffe auch, dass er sie für jenes wichtigste Anliegen fruchtbar machen wird, dem ich zu dienen trachte: für die Rettung der Menschen, für den Schutz der Menschheitsfamilie und in ihr aller Nationen und Völker (unter denen sich das Herz ganz besonders meiner irdischen Heimat zuwendet), fruchtbar für die Menschen, denen er mich in besonderer Weise anvertraut hat – für das Anliegen der Kirche, zur Ehre Gottes selbst.

Testament (© Liberia Editrice Vaticana)



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« Antwort #1191 am: 29. August 2014, 00:01:00 »
Marienerscheinungen haben prophetischen Charakter, d. h. sie machen uns auf Wahrheiten aufmerksam, die wir kennen, aber verdrängen; die Erscheinungen legen gleichsam den Finger auf die Wunde der Zeit. Sie rufen zu Gebet und Umkehr auf. Sie sprechen von der Sünde und der Möglichkeit, das ewige Heil nicht zu erreichen. Das sind Themen, die für den Menschen sehr wichtig sind, die wir gerade heute beiseite schieben und die doch für unser Heil von entscheidender Bedeutung sind. Nicht die Zahl der Erscheinungen und der an den Erscheinungsorten geschehenen wunderbaren Ereignisse sind das Wichtigste, sondern die marianische Botschaft: der Ruf zu Gebet und zur Umkehr. Die Botschaften bei den Marienerscheinungen wollen uns die Botschaft des Neuen Testaments zu Bewusstsein bringen, die wir zu unserem Unglück überhören.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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