Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576098 mal)

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« Antwort #1200 am: 30. August 2014, 09:15:25 »
Visionen des Mühlhiasl von Apoing

Das Feuer, das alles vernichtet, wird vom Himmel fallen. Das große Sterben wird über das Land gehen.
Ein Himmelszeichen wird es geben, und ein gar strenger Herr wird kommen und den armen Leuten die Haut abziehen - es wird aber nicht lange dauern... dann kommt das große Abräumen.
Wenn man Sommer und Winter nicht mehr auseinanderkennt, dann ist's nimmer weit.

Hochmut, Glaubenslosigkeit vor dem 3. Weltkrieg, Ausländer in Deutschland

Aber aus Krieg und Not (1. + 2. WK) wird keiner etwas sich merken. Wieder wächst der Übermut. Der Glauben wird so klein werden, daß man ihn unter den Hut hineinbringt. Den Herrgott werden sie von der Wand reißen und im Kasten einsperren. Kommt aber eine Zeit, da werden sie ihn wieder hervorholen, aber es wird zu spät sein, weil die Sach ihren Lauf nimmt. Denn niemand denkt dran, daß die Geißel Gottes kommt. Und so wird der Jammer groß sein. Wenn man die Leute, die einem begegnen, nicht mehr versteht, ist es nimmer weit zum schrecklichen End.

Nach dem 3. Weltkrieg:

Im ganzen Wald wird kein Licht mehr brennen, und das wird eine lange Zeit dauern.
Die wieder von vorne anfangen, werden eine Kirche bauen und Gott loben. Wenn man herüber der Donau noch eine Kuh findet, der soll man eine goldene Glocke umhängen. Es wird erst vorbei sein, wenn kein Totenvogel mehr fliegt.
Die es überstanden haben, werden sich grüßen "Bruder, lebst du auch noch?" und werden sich mit "Gelobt sei Jesus Christus" grüßen.
Dann schaut den Wald an. Er wird viele Löcher haben wie eines Bettelmannes Rock. Das wird nicht nur bei uns, sondern auf der ganzen Welt so sein, und Recht wird wieder Recht sein, und der Friede wird tausend Jahre gelten. Aber - und das ist weit - wird man Sommer und Winter nicht mehr auseinander kennen, und die Sonne wird nicht mehr scheinen. Denn alles hat ein End. Auch diese Welt.

Da bricht eine Revolution aus und ein Bürgerkrieg. Die Leichen sind so viel, daß man sie nicht mehr wegbringen kann von den Straßen. Das russische Volk glaubt wieder an Christus und das Kreuz kommt wieder zu Ehren. Die Großen unter den Parteiführern bringen sich um und im Blut wird die lange Schuld abgewaschen. Ich sehe eine rote Masse, gemischt mit gelben Gesichtern, es ist ein allgemeiner Aufruhr und grausiges Morden. Dann singen sie das Osterlied und verbrennen Kerzen vor schwarzen Marienbildern. Durch das Gebet der Christenheit stirbt das Ungeheuer aus der Hölle, auch die jungen Leute glauben wieder auf die Fürbitte der Gottesmutter.
« Letzte Änderung: 30. August 2014, 09:20:09 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1201 am: 31. August 2014, 07:50:49 »
Jer 31,13-14 Dann freut sich das Mädchen beim Reigentanz, / Jung und Alt sind fröhlich. Ich verwandle ihre Trauer in Jubel, / tröste und erfreue sie nach ihrem Kummer.   Ich labe die Priester mit Opferfett / und mein Volk wird satt an meinen Gaben / - Spruch des Herrn.

Jes 54,17   Keine Waffe wird etwas ausrichten, die man gegen dich schmiedet; / jede Zunge, die dich vor Gericht verklagt, strafst du Lügen. Das ist das Erbteil der Knechte des Herrn: / Von mir kommt ihre Rettung - Spruch des Herrn.   
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« Antwort #1202 am: 31. August 2014, 17:19:14 »
 ;tffhfdsds




„Er nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“

Trägst du das Kreuz gern, dann trägt es dich und wird dich zum ersehnten Ziel führen, dorthin, wo das Leiden ein Ende hat. Das ist freilich hienieden nicht der Fall. Trägst du das Kreuz ungern, so belastest du dich noch mehr, und aushalten musst du trotzdem. Wirfst du ein Kreuz ab, wird dir ohne Zweifel ein anderes begegnen, das vielleicht noch schwerer zu tragen ist. Glaubst du, du könntest ihm entgehen? Noch kein Sterblicher hat es fertig gebracht. Welcher Heilige hat in dieser Welt ohne Kreuz und Leid gelebt? Nicht einmal Jesus Christus, unser Herr, war zeitlebens auch nur eine Stunde ohne Schmerz und Leid. „Christus", sagt die Schrift, „musste leiden, von den Toten auferstehen und so in seine Herrlichkeit eingehen" (Lk 24,26.46). Wie kannst du einen anderen Weg suchen als diesen Königsweg des heiligen Kreuzes?... Gleichwohl lebt der so vielfach geprüfte Mensch nicht ohne den erleichternden Trost. Er sieht, dass ihm das ruhig getragene Kreuz einen sehr reichen Gewinn einbringt. Indem er sich ihm willig unterwirft, wandelt sich die ganze Last der Trübsal in die Zuversicht, dass ihm der göttliche Trost geschenkt werde… Doch ist das nicht die Kraft des Menschen, sondern die Gnade Christi, die in einem gebrechlichen Geschöpf solche Leistungen zustande bringt. Wovor er von Natur aus zurückschreckt und was er flieht, an das macht er sich in der Glut des Geistes heran und umfängt es mit Liebe. Es liegt dem Menschen nicht, ein Kreuz zu tragen, das Kreuz zu lieben… Wenn du auf dich selbst zählst, wirst du nichts von alledem zustande bringen. Vertraust du aber auf Gott, dann wird die Kraft des Himmels dir zuströmen, und du wirst Herr werden über die Welt und den Leib. Ja selbst den teuflischen Feind wirst du nicht zu fürchten haben, wenn du die Waffenrüstung des Glaubens trägst und mit dem Kreuze Christi bezeichnet bist.

Nachfolge Christi, Betrachtungen aus dem 15. Jahrhundert, Buch II, Kap. 12




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« Antwort #1203 am: 31. August 2014, 22:20:30 »
“Die Wahrheit ist wie ein Löwe. Man muss sie nicht verteidigen.
Lass sie einfach los. Sie wird sich selbst verteidigen,” spricht der Hl. Augustinus.
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« Antwort #1204 am: 01. September 2014, 06:44:32 »

Hl. Johannes Paul II.
„Er hat mich gesandt, damit ich... die gute Nachricht bringe“

Das II. Vatikanische Konzil [hat die Taufe so dargestellt]: »Durch die Wiedergeburt und die Salbung mit dem Geist werden die Getauften zu einem geistigen Bau ... geweiht«. Der Heilige Geist »salbt« den Getauften und drückt ihm sein unauslöschliches Siegel auf (vgl. 1 Kor 1, 21-22), er macht ihn zu einem geistigen Bau, das heißt, er erfüllt ihn durch die Vereinigung mit Christus und die Umgestaltung in ihn mit der heiligen Gegenwart Gottes. Durch diese geistige »Salbung« kann der Christ auf seine Weise die Worte Christi wiederholen: »Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt...« »Die Sendung Christi, des Priesters, Propheten, Lehrers und Königs, setzt sich in der Kirche fort. Alle, das gesamte Gottesvolk, nimmt teil an dieser dreifachen Sendung«... Die Laien nehmen teil am priesterlichen Amt Christi, durch das Jesus sich selbst am Kreuz geopfert hat, und sich in der Feier der Eucharistie ständig neu... darbringt... »Es sind nämlich alle ihre Werke, Gebete und apostolischen Unternehmungen, ihr Ehe- und Familienleben, die tägliche Arbeit, die geistige und körperliche Erholung, wenn sie im Geist getan werden, aber auch die Lasten des Lebens,... 'geistige Opfer, wohlgefällig vor Gott durch Jesus Christus' (1 Petr 2, 5). Bei der Feier der Eucharistie werden sie mit der Darbringung des Herrenleibes dem Vater in Ehrfurcht dargeboten. So weihen auch die Laien, überall Anbeter in heiligem Tun, die Welt selbst Gott«... Die Teilhabe am prophetischen Amt Christi... befähigt und verpflichtet die Laien, das Evangelium im Glauben anzunehmen, es durch ihre Worte und ihre Werke zu verkündigen... Die Laien leben das christliche Königtum vor allem durch ihren geistlichen Kampf, um in sich selbst das Reich der Sünde zu überwinden (vgl. Röm 6, 12), und durch ihre Selbsthingabe, um in der Liebe und der Gerechtigkeit Jesu, der in allen ihren Brüdern und Schwestern, vor allem in den ärmsten zugegen ist, zu dienen (vgl. Mt 25, 40). Die Laien sind in besonderer Weise aber dazu berufen, der Schöpfung ihren vollen ursprünglichen Wert zurückzuschenken. Wenn sie durch ihr von der Gnade getragenes Tun die Schöpfung zum Wohl der Menschen ordnen, nehmen die Laien teil an der Ausübung der Macht, mit der der auferstandene Jesus alle Dinge an sich zieht um sie... dem Vater zu unterwerfen, damit Gott alles in allem sei (vgl. Joh 12, 32; 1 Kor 15, 28).

Apostolisches Schreiben „Christifideles laici/Die Laien“, §13, 14 (© Liberia Editrice Vaticana)





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« Antwort #1205 am: 01. September 2014, 17:01:58 »


Man ist das, was man vor Gott ist,
nicht mehr und nicht weniger.
(Hl. Pfar. von Ars)

In den Kindern der Welt wohnt der Heilige Geist nicht, und wenn, so nur vorübergehend. Er verweilt nicht in ihnen. Der Lärm der Welt vertreibt ihn.
(Hl. Pfar. von Ars)

Die schlechten Christen lässt der Teufel in Ruhe, niemand beachtet sie.
Wer aber das Gute tut, den macht er zur Zielscheibe des Spottes und der Verleumdungen.
Das ist ein Anlass zu großen Verdiensten.
(Hl. Pfar. von Ars)

Wir wollen in den Himmel kommen, aber in aller Bequemlichkeit und ohne uns irgendwelchen Zwang aufzuerlegen.
Das war aber nicht der Weg, den die Heiligen gegangen sind.
(Hl. Pfar. von Ars)

Was der Teufel am meisten fürchtet ist die Demut. Die Demut ist die große Hilfe zur Gottesliebe, der Stolz das große Hindernis zur Heiligkeit.
Der Stolz ist das Bindeglied in der Kette der Laster, die Demut das gemeinsame Band aller Tugenden.
Ein Heiliger wurde einmal gefragt, welche die erste unter den Tugenden sei.
Er antwortete: "Die Demut‘ -"Und die zweite?" -" Die Demut". "Und welche die dritte?" -Und er antwortete wieder: "Die Demut‘
(Hl. Pfar. von Ars)

Wie viele werden uns beim jüngsten Gericht vorwerfen: "Wenn ihr auf unsere Beleidigungen nur mit Güte und Liebe geantwortet hättet, wären wir jetzt gerettet".
(Hl. Pfar. von Ars)

Das Herz dieser guten Mutter besteht nur aus Liebe und Barmherzigkeit. Ihr einziger Wunsch ist es, uns glücklich zu sehen.
Wenn der Sünder diese gute Mutter um Hilfe anruft, so lässt sie ihn eintreten - und sei es durch das Fenster!
Alles, worum der Sohn Gottes seinen Vater bittet, wird ihm gewährt.
Alles, worum die Mutter ihren Sohn bittet, wird ihr ebenfalls gewährt.
(Hl. Pfar. von Ars)
« Letzte Änderung: 01. September 2014, 17:06:49 von Tina 13 »
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« Antwort #1206 am: 01. September 2014, 17:08:48 »
sorry, dass es einige Bilder hier zerhauen hat, werde versuchen,
das Stück für Stück wieder zu richten.
« Letzte Änderung: 02. September 2014, 01:07:00 von Tina 13 »
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« Antwort #1207 am: 01. September 2014, 22:19:03 »
Ein Wort hat der ewige Vater gesprochen und dieses Wort war sein Sohn;
und Er spricht es zu uns im ewigen Schweigen.
Und im Schweigen soll die Seele dieses Wort vernehmen.
 
Zwischen Trockenheit und Lauheit besteht ein großer Unterschied.
Bei Lauheit gibt es im Empfindungsvermögen und im Gemüt große
Nachgiebigkeit und Unentschlossenheit, ohne die Besorgnis, ob man Gott dient;
wenn es sich jedoch einzig um die läuternde Trockenheit handelt, bringt diese
dauernd Kummer und die schmerzliche Sorge mit sich, Gott nicht zu dienen.

(Johannes vom Kreuz)
« Letzte Änderung: 01. September 2014, 22:22:18 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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