Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4575642 mal)

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« Antwort #1216 am: 03. September 2014, 06:58:29 »


++ Warum es Schutzengel gibt ++

Pater Eugenio Ferraroti aus Genua nennt den Schutzengel ein „wunderbares Gottesgeschenk“, denn „unsere Seele ist zu wertvoll und zu zerbrechlich, um in dieser Welt allein zu werden“. Und der Pater weiter: „Unser Leben ist so gefahrvoll, und unsere Mittel sind so unzuverlässig, daß die göttliche Güte dafür gesorgt hat, daß wir von der Geburt bis zum Tod von einen Engel geleitet werden.“
 
Auch wenn der Schutzengel-Glaube in unserer Modernen Welt vielfach lächerlich gemacht wird, seine Bedeutung für unzählige Menschen ist ungebrochen. Zu viele haben Wirklichkeit dieser himmlischen Beschützer so eindrücklich erfahren, daß sie nicht mehr umhin können, an „Schutzengel“ zu glauben. Wahrscheinlich halten heute mehr Menschen die schützende Begleitung eines Engels für möglich, als irgendeine andere Lehre der Kirche. Selbst vielen „aufgeklärten“ Wohlstandsbürgern, auch Muslimen, Theosophen, Esoterikern und Buddhisten, erscheint die Existenz von Engeln unzweifelhaft. Zu oft erfahren Menschen in gefährlichen Situationen Hilfe und Rettung, wo keine andere Erklärung bleibt als zu sagen: „Da hatte ich aber einen guten Schutzengel.“
 
Die Vorstellung, einen persönlichen Schutzengel zu haben, ist gut und beruhigend zugleich. Schön ist es auch zu wissen, daß die Menschen, die man liebt, die einem besonders am Herzen liegen, nicht allein und verloren sind in dieser oft so gefahrvollen Welt, sondern daß sie von Engeln bewahrt und beschützt werden. Wenn wir an einen liebenden Gott glauben, an einen Gott der nur das Beste für uns möchte, dann ist die Existenz der Schutzengel eigentlich nur logisch. Warum es also Schutzengel gibt?: Weil Gott jeden von uns unendlich liebt und vor Schaden bewahren möchte. Deshalb hat er jedem von uns einen Schutzengel „geschenkt“!
Wenn viele trotzdem nicht an Engel glauben können, liegt es vielleicht auch an ihrer Unfähigkeit, stille zu werden und innezuhalten. Der wirklichen Existenz dieser Geistwesen jedenfalls tut es keinen Abbruch, daß man sie in der Regel nicht sehen und fühlen kann. „Aber“, mahnt die als „Vertraute der Engel“ bekannt gewordene Mechthild Thaller-Schönwerth „wir würden unseren Schutzengel, der doch unser treuer Begleiter und Freund durch das ganze Leben hindurch ist, wohl kennen, wenn wir uns wenigstens ein klein wenig darum bemühen würden.“

Quelle: PUR Magazin Spezial – Schutzengel –
« Letzte Änderung: 03. September 2014, 12:37:44 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1217 am: 03. September 2014, 07:05:44 »

Hl. Hieronymus
Christus, der Arzt

„Die Schwiegermutter des Petrus lag im Bett und hatte Fieber.“ Wenn Christus doch in unsere Häuser kommen könnte, uns durch ein einziges Wort vom Fieber unserer Sünden heilen könnte! Wir alle sind vom Fieber befallen. Wir haben Fieber bei jedem unserer Zornausbrüche, alle unsere Gebrechen sind Fieberattacken. Bitten wir doch die Apostel, sich bei Jesus für uns zu verwenden, dass er zu uns kommt und unsere Hand ergreift; denn das Fieber wird verschwinden, sobald er unsere Hand berührt. Der größte der Ärzte ist ein außerordentlicher und zuverlässiger Arzt. Mose ist Arzt, Jesaja und alle Heiligen sind Ärzte; Jesus aber ist der größte unter ihnen. Er misst den Puls perfekt und erkennt die verborgenen Wurzeln der Krankheiten. Dabei berührt er weder Stirn noch Ohr noch irgendeinen anderen Körperteil, er ergreift nur die Hand …, das heißt die bösen Taten. Er heilt zuerst die Werke, dann wird das Fieber weichen.


Predigten zum Markusevangelium Nr. 2 ; PLS 2, 125s



Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1218 am: 03. September 2014, 21:08:16 »
+++ Die Verehrung des Herz-Jesu-Schildes +++

Der Monat Juni ist der Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu geweiht.
Papst Pius IX. hat das Herz Jesu Fest (Freitag nach der Oktav des Fronleichnamsfestes) im Jahre 1850 feierlich eingesetzt und Papst Pius XI. verlieh ihm einen Rang, der es unter die höchsten Herrenfeste einreiht.

Wie ist der Herz-Jesu-Schild entstanden?

Die Verehrung des Heiligsten Herzens Jesu hat mit den vier Offenbarungen an die hl. Margareta-Maria Alacoque einen neuen Impuls bekommen. Anfangs wurde sie nur von wenigen praktiziert, später verbreitete sie sich allmählich in der ganzen Christenheit.
Die Offenbarungen fanden zwischen den Jahren 1673 und 1675 statt. Die hl. Margareta Maria Alacoque pflegte zu empfehlen, ein Bild des Heiligsten Herzens Jesu mit sich zu tragen. Einige Jahrzehnte nachher, im Jahre 1720, brach eine Seuchenwelle in Marseille und Frankreich aus. Um der Seuche entgegenzuwirken, empfahl die sel. Ana Magdalena Remuzat - eine Ordensfrau die das Werk der hl. Margareta-Maria weiter förderte - das fromme Tragen des Herz-Jesu-Schildes.

Von dieser Zeit an ist dieser Herz-Jesu-Schild ein wunderbares Mittel geworden, um Schutz gegen alle Arten von Übel und Bedrängnissen zu erlangen.

Der Herz-Jesu-Schild hat folgende Aufschrift, die den göttlichen Schutz anruft:

“Halt! Das Herz Jesu ist mit mir”. “Dein Reich komme!”

Der Papst Pius IX segnet den Herz-Jesu-Schild

Um das Jahr 1870 überreichte eine römische Dame Papst Pius IX., die die Meinung des Papstes über diese Andacht kennenlernen wollte, den Herz-Jesu-Schild. Der Heilige Vater genehmigte diesen Frömmigkeitsgegenstand und sagte ausdrücklich:

“Ich segne diesen Herz-Jesu-Schild und alle Schilder, die nach diesem Muster angefertigt werden. Es ist nicht mehr notwendig, daß ein Priester ihn nochmals erteilt. Darüber hinaus wird Satan keinen Schaden denjenigen zufügen, die dieses Symbol des anbetungswürdigen Herzens Jesu mit sich tragen.“

Es ist wichtig, dies hervorzuheben: Der Herz-Jesu-Schild kommt uns sehr gelegen. Er wird uns in diesen Tagen voller Katastrophen, Epidemien und ansteckenden Krankheiten beschützen.
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« Antwort #1219 am: 04. September 2014, 06:49:15 »
+++  +++ ALTE GEBETE,HL.MESSE +++  +++

Gebete zu hl. Messe - zur Wandlung

Zur Wandlung

"O Herr Jesus Christus, ich glaube, daß Du unter den Gestalten des Brotes auf dem Altare verborgen bist und Deinen heiligen Leib unblutig für mich aufopferst. Ich bete Deinen heiligen Opferleib in tiefer Ehrfurcht an, und bitte Dich, laß mir aus Deinen heiligen Wunden die Verdienste Deines Leidens und Sterbens gnädig zufließen. Amen.

Jesus, Dir lebe ich;
Jesus, Dir sterbe ich;
Jesus, Dein bin ich tot und lebendig.

+

Zur Aufhebung des Kelches
O Herr Jesus Christus, ich glaube fest, daß Du durch die Hände des Priester im Kelche dasselbe Blut aufopferst, welches Du am Kreuze bis auf den letzten Tropfen vergossen hast. Ich bete dieses göttliche Blut in tiefer Ehrfurcht an und bitte Dich, laß doch Dein kostbares Blut nicht an mir verloren sein. Amen.
Jesus, sei mir gnädig;
Jesus, sei mir barmherzig;
Jesus, verzeih mir meine Sünden.

entnommen aus Vade mecum, P. Andreas Ehrensberger SJ., oberhirtliche Druckgenehmigung Regensburg 1907
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« Antwort #1220 am: 04. September 2014, 06:52:43 »
 ()*kjht545

Die Mutter Gottes spricht:
Mein Kind der Liebe!
Ich fülle die leeren Herzen mit der Liebe Meines Sohnes!

Liebe Kinder!
Sein Wirken auf Erden war mit der Liebe des göttlichen Willens vereint.
Seine Gegenwart auf Erden war einzig alleine um der Liebe willen.
Seine Leiden, Seine Wunden, aus denen das Heiligste Blut strömte, waren im Strom der Liebe die Kraft, die alles ertrug.
Seine Auferstehung – durchdrungen von der Macht Gottes – ließ das Leben, das nie endete und nie begann, weiterleben.

Ich fülle eure leeren Herzen mit der Liebe Gottes!

In dieses einzigartige Geheimnis der göttlichen Liebe, die nie zunimmt, die niemals abnimmt, weil sie vollkommen ist, werdet ihr eintauchen in eurem neuen, ewigen Leben.
Die Vollkommenheit des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, wird nie ganz verstanden werden, auch wenn ihr heilig seid.
Das Leben in der Ewigkeit wird niemals ganz erfasst werden, weil sich immer neue Türen öffnen, die die Seelen durchdringen und von neuen, tiefen, weiteren und göttlichen Schätzen werden die Seelen staunend und dankbar, von einem Geheimnis zum nächsten Geheimnis, getragen werden.

Nichts ist wie gestern und morgen es sein wird.
Die Geheimnisse Gottes sind wie eine nie endende, erlöschende Flamme.

Die Liebe Gottes ist das größte Liebesfeuer, welches in der Glut des Heiligen Geistes lebt und im Herzen des Sohnes brennt und niemals erlischt, weil es sich im Herzen der Allmacht entzündete, noch ehe die Erde war.

Auszug aus 214. Leere Herzen

http://www.morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/223-214-leere-herzen
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« Antwort #1221 am: 04. September 2014, 06:59:21 »

Hl. Maximus von Turin
„Von jetzt an wirst du Menschen fangen"

Als der Herr, im Boot sitzend, zu Petrus sagte: „Fahr hinaus zu den tiefen Gewässern! Dort werft eure Netze zum Fang aus!“, rät er ihm weniger, seine Fischernetze in die Tiefen des Wassers hineinzuwerfen, als vielmehr das Wort Gottes in die Tiefen der Herzen hinein fallen zu lassen. In diesen Abgrund der Herzen ist Paulus vorgedrungen und rief aus: „O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes!“ (Röm 11,33)... So wie das Fischernetz in seinem Geflecht die gefangenen Fische zum Boot herholt, so führt der Glaube in seinem Schoß all die in ihm versammelten Menschen zur Ruhe. Um weiterhin zu verstehen zu geben, dass der Herr vom geistigen Fischfang sprach, sagt Petrus: „Meister, wir haben uns die ganze Nacht über abgemüht und nichts gefangen. Doch auf dein Wort hin, werde ich die Netze auswerfen“ (vgl. Lk 5,5)... Das WORT, Das Wort Gottes, ist der Herr, unser Erlöser... Da Petrus sein Fangnetz dem WORT getreu auswirft, verbreitet er überall – Christus getreu – die Macht seiner Rede. Er wirft das ausgebreitete Fischnetz nach der Weisung seines Meisters aus; Im Namen des Herrn wirft er so klare und so wirksame Worte aus, dass sie zu retten vermögen, zwar nicht die vernunftlosen Geschöpfe, aber die Menschen. „Wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen.“ Ja, Petrus hatte sich die ganze Nacht über abgemüht...; als aber das Licht des Erlösers aufstrahlte, löste sich das Dunkel auf und sein Glauben verhalf ihm dazu, in den tiefsten Untiefen des Wassers das zu erkennen, was seine Augen nicht zu sehen vermochten. Petrus hat wirklich unter der Nacht gelitten bis dass der helle Tag, der (ja) Christus ist, ihm zu Hilfe gekommen ist. Das ist es, was den Apostel Paulus aussprechen lässt: „Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe“(Röm 13,12).

39. Predigt



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« Antwort #1222 am: 04. September 2014, 20:09:28 »


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 Phil 1,6   Ich vertraue darauf, dass er, der bei euch das gute Werk begonnen hat, es auch vollenden wird bis zum Tag Christi Jesu.   
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« Antwort #1223 am: 05. September 2014, 06:33:14 »

Hl. Johannes Paul II.
„Dein Schöpfer ist dein Gemahl“ (Jes 54,5)

Wenn die Liebe Gottes zum Menschen und zum auserwählten Volk Israel von den Propheten als die Liebe des Gemahls zu seiner Frau dargestellt wird, bringt eine solche Analogie die »bräutliche« Qualität und den göttlichen und nicht menschlichen Charakter von Gottes Liebe zum Ausdruck: »Dein Schöpfer ist dein Gemahl (...). Gott der ganzen Erde wird er genannt« (Jes 54, 5). Dasselbe gilt auch von der bräutlichen Liebe Christi, des Erlösers: »Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab« (Joh 3, 16). Es handelt sich also um die Liebe Gottes, die durch die von Christus vollbrachte Erlösung zum Ausdruck kommt... Nach dem Paulusbrief ist diese Liebe der bräutlichen Liebe menschlicher Eheleute »ähnlich«, aber natürlich nicht »gleich«. Denn die Analogie weist auf eine Ähnlichkeit hin, lässt aber zugleich der Nicht-Ähnlichkeit angemessenen Raum. Sie ist leicht festzustellen, wenn wir die Gestalt der »Braut« betrachten. Nach dem Epheserbrief ist jene Braut die Kirche, so wie für die Propheten die Braut Israel war: Sie ist also ein kollektives Subjekt, nicht eine Einzelperson. Dieses kollektive Subjekt ist das Volk Gottes, das heißt eine aus vielen Personen, Frauen wie Männern, zusammengesetzte Gemeinschaft. »Christus hat die Kirche geliebt« gerade als Gemeinschaft, als Volk Gottes; und zugleich hat er in dieser Kirche... jede einzelne Person geliebt. Denn Christus hat alle ohne Ausnahme, jeden Mann und jede Frau, erlöst. In der Erlösung drückt sich gerade diese Liebe Gottes aus und gelangt ihr bräutlicher Charakter in der Geschichte des Menschen und der Welt zur Vollendung. Christus ist in diese Geschichte eingetreten und bleibt in ihr als der Bräutigam, der »sich (für sie) hingegeben hat«. »Hingeben« heißt hier, auf vollkommenste und radikalste Weise »zu einer aufrichtigen Hingabe werden«: »Es gibt keine größere Liebe als diese« (Joh 15, 13). In dieser Auffassung sind durch die Kirche alle Menschen - Frauen wie Männer - berufen, »Braut« Christi, des Erlösers der Welt, zu sein.

Apostolisches Schreiben „Mulieris dignitatem/Die Würde der Frau“, § 25 (©Liberia Editrice Vaticana)



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La Salette 1846



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