Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4575645 mal)

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« Antwort #1224 am: 06. September 2014, 07:40:09 »
 kz12)
„Der Menschensohn ist der Herr über den Sabbat“

„Aus apostolischer Überlieferung, die ihren Ursprung auf den Auferstehungstag Christi zurückführt, feiert die Kirche Christi das Pascha-Mysterium jeweils am achten Tage, der deshalb mit Recht Tag des Herrn oder Herrentag genannt wird" (SC 106). Der Tag der Auferstehung des Herrn ist zugleich der „erste Tag der Woche", das Gedenken an den ersten Schöpfungstag, und der „achte Tag", an dem Christus nach seiner „Ruhe" des großen Sabbats den Tag anbrechen lässt, „den der Herr gemacht", den „Tag, der keinen Abend kennt" (Byzantinische Liturgie). Das „Mahl des Herrn" ist sein Zentrum, denn da begegnet die ganze Gemeinschaft der Gläubigen dem auferstandenen Herrn, der sie zu seinem Festmahl einlädt[Vgl. Joh 21,12; Lk 24,30]. „Der Tag des Herrn, der Tag der Auferstehung, der Tag der Christen, ist unser Tag. Er wird Tag des Herrn genannt, denn an diesem Tag ist der Herr als Sieger zum Vater aufgestiegen. Wenn die Heiden ihn Tag der Sonne nennen, bekennen auch wir das gerne, denn heute ist das Licht der Welt aufgegangen, heute ist die Sonne der Gerechtigkeit erschienen, deren Strahlen das Heil bringen" (Hieronymus, pasch.). Der Sonntag ist der Tag schlechthin, an dem die Gläubigen zur liturgischen Versammlung zusammenkommen, „um das Wort Gottes zu hören, an der Eucharistiefeier teilzunehmen und so des Leidens, der Auferstehung und der Herrlichkeit des Herrn Jesus zu gedenken und Gott dankzusagen, der sie ‚wiedergeboren hat zu lebendiger Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten" (SC 106). „Wenn wir, o Christus, über die Wunder nachsinnen, die an diesem Sonntag deiner heiligen Auferstehung sich ereigneten, sagen wir: Gesegnet ist der Sonntag, denn an ihm geschah der Beginn der Schöpfung ...‚ das Heil der Welt die Erneuerung des Menschengeschlechts ... An ihm freuten sich der Himmel und die Erde und wurde das ganze Weltall von Licht erfüllt. Gesegnet ist der Sonntag, denn an ihm wurden die Pforten des Paradieses geöffnet, damit Adam und alle Verbannten ohne Bangen in es eintreten" (Fanqîth, Syrisches Offizium von Antiochien, Band 6, Sommerteil, 5. 193b).

Katechismus der Katholischen Kirche, § 1166-1167




Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1225 am: 06. September 2014, 10:22:19 »
Sel. Georg Häfner

Georg Häfner stammte aus einfachen Verhältnissen; sein Vater Valentin Häfner war städtischer Arbeiter. Georg Häfner wurde in der Dompfarrei getauft, 1918 machte er das Kriegsabitur und wurde zum Heer eingezogen. Seine Eltern ermöglichten ihm ein Studium der Theologie. Zwei Jahre nach dessen Beginn trat er in den Dritten Orden der Unbeschuhten Karmeliten ein. Am 13. April 1924 wurde Georg Häfner zum Priester geweiht; die Primiz hielt er im Kloster Himmelspforten. Es folgten mehrere Einsätze als Kaplan, 1934 wurde er zum Pfarrer von Oberschwarzach in Franken ernannt.

Häfner weigerte sich, den Hitlergruß auszuführen, wodurch er schon als Kaplan von Altglashütten den NS-Machthabern missliebig wurde. Ab 1938 wurde ihm in Oberschwarzach an der örtlichen Schule das Erteilen von Religionsunterricht verboten, so dass er den Kommunion- und Firmunterricht heimlich abhalten musste. Wegen kritischer Äußerungen gegen den NS-Staat in Predigt und Christenlehre – er soll unter anderem von braunen Mistkäfern gesprochen haben[1] – wurde er mehrfach bei der Gestapo angezeigt und zum Verhör bestellt.

Im August 1941 bat ihn ein schwer erkranktes Parteimitglied der NSDAP, ihm die Sterbesakramente zu spenden. Pfr. Häfner kam dem Wunsch nach, ließ aber den Parteigenossen auf dem Sterbebett eine Erklärung unterschreiben, in der dieser seine zweite, standesamtlich geschlossene Ehe vor Gott und seinem Gewissen als ungültig erklärte. Nachdem Pfr. Häfner eine kurze Begründung am darauf folgenden Sonntag in der Kirche verlas, um den Mann kirchlich beerdigen zu können, wurde er von einem anderen Parteimitglied denunziert und schließlich von der Gestapo verhaftet. Zuerst hielt man im Gestapo-Gefängnis in Würzburg fest. Obwohl sich Generalvikar Franz Miltenberger für ihn einsetzte, wurde Pfr. Häfner am 12. Dezember 1941 ohne richterlichen Beschluss in den sogenannten Priesterblock des KZs Dachau (Häftlingsnummer 28876)[2] gebracht. wo er am 20. August 1942 an den Folgen der Misshandlungen und Unterernährung starb. Seine Urne wurde zunächst am 18. September 1942 in der Priestergrablege auf dem Würzburger Hauptfriedhof beigesetzt.

All Seine Leiden opferte auf, für seine Gemeinde.
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« Antwort #1226 am: 07. September 2014, 09:16:07 »

Hl. Johannes Chrysostomos
„Da bin ich mitten unter ihnen“

Wenn ich euch sage, ihr sollt den Apostel Paulus nachahmen, dann sage ich euch nicht: "Weckt Tote auf, heilt Aussätzige!" Macht es besser: Seid beseelt von der Liebe. Seid beseelt von der Liebe, die den hl. Paulus antrieb, denn diese Tugend ist weitaus größer als die Macht, Wunder zu tun. Wo die Liebe ist, da herrscht Gott der Sohn mit seinem Vater und dem Heiligen Geist. Er hat es gesagt: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Es ist bezeichnend für eine gleichzeitig starke wie wahrhafte Freundschaft, es zu lieben, beieinander zu sein. Ihr werdet fragen, ob es so elende Menschen gibt, die nicht danach verlangen, Christus in ihrer Mitte zu haben. Ja – wir selbst sind es, meine Kinder. Wir verjagen ihn aus unserer Mitte, wenn wir gegeneinander kämpfen. Ihr werdet mir antworten: Was sagst du da? Siehst du nicht, dass wir in seinem Namen versammelt sind, wir alle in diesen Mauern, innerhalb dieser Kirche, und aufmerksam auf die Worte unseres Hirten hören? Nicht die geringste Unstimmigkeit unter uns, geeint in den Liedern und Gebeten, gemeinsam unseren Hirten anhörend. Wo ist da Zwietracht? Ich weiß sehr wohl, dass wir in derselben Hürde sind und unter dem einen Hirten. Und ich weine nur umso bitterer... Denn wenn ihr auch für den Augenblick ruhig und besonnen seid, so urteilt doch dieser hier über jenen, sobald ihr aus der Kirche tretet – ja, einer verleumdet den anderen öffentlich, jener verzehrt sich vor Gier, Neid und Geiz, dieser erwägt Rache, jener andere die Sinnlichkeit, die Doppelzüngigkeit oder den Betrug... Habt doch Ehrfurcht, habt Ehrfurcht vor dieser heiligen Tafel, an der wir alle Anteil haben. Habt Ehrfurcht vor Christus, der für uns geopfert wurde. Habt Ehrfurcht vor dem Opfer, das auf diesem Altar dargebracht wird, in unserer Mitte.


8. Homilie über den Römerbrief, 8



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« Antwort #1227 am: 07. September 2014, 09:51:32 »
 ;tffhfdsds

Psalm 95(94),1-2.6-7.8-9.

Kommt, laßt uns jubeln vor dem Herrn
und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!
Laßt uns mit Lob seinem Angesicht nahen,
vor ihm jauchzen mit Liedern!

Kommt, laßt uns niederfallen, uns vor ihm verneigen,
laßt uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!
Denn er ist unser Gott,
wir sind das Volk seiner Weide,
die Herde, von seiner Hand geführt.

Ach, würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören!
«Verhärtet euer Herz nicht wie in Meriba,
wie in der Wüste am Tag von Massa!
Dort haben eure Väter mich versucht,
sie haben mich auf die Probe gestellt
und hatten doch mein Tun gesehen.

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« Antwort #1228 am: 07. September 2014, 09:52:00 »
 ;tffhfdsds

Brief des Apostels Paulus an die Römer 13,8-10.

Brüder! Bleibt niemand etwas schuldig; nur die Liebe schuldet ihr einander immer. Wer den andern liebt, hat das Gesetz erfüllt.
Denn die Gebote: Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht begehren!, und alle anderen Gebote sind in dem einen Satz zusammengefaßt: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. Also ist die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.
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« Antwort #1229 am: 07. September 2014, 16:36:53 »
Nichts ist mächtiger als ein Mensch, der betet.
Denn durch das Gebet wird er der Macht Gottes teilhaftig.

 ;ghjghg

Der betende Mensch hält das Steuer der Weltgeschichte in seinen Händen.

Der Wert der ganzen Welt ist mit dem Wert einer einzigen Seele nicht zu vergleichen.

(Hl. Johannes Chrysostomos)
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« Antwort #1230 am: 07. September 2014, 22:44:05 »

Offenbarung an die Hl. Maria de Jesus von Agreda - Aus dem Buch "Die mystische Stadt Gottes" 1. Teil 1. Buch 1. Hauptstück
10. In den ersten Zeiten der Kirche habe ich diese Wunder nicht offenbaren wollen, weil sie so erhabene Geheimnisse in sich schließen, dass sich die Gläubigen bei Erforschung und Bewunderung derselben aufgehalten hätten, während es nötig war, das Gesetz der Gnade und das Evangelium zu verbreiten und zu begründen. Wohl hätte das eine das andere nicht durch aus ausgeschlossen, allein die menschliche Kurzsichtigkeit hätte doch in jener Zeit, da der Glaube an die Menschwerdung und Erlösung sowie die Gebote des neuen, evangelischen Gesetzes kaum erst Wurzel gefasst hatten, einige Bedenken und Zweifel hegen können. Darum sprach auch das menschgewordene Wort beim Abendmahle zu seinen Jüngern: "Ich hätte euch noch vieles zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen." Diese Worte galten der ganzen Welt, welche nicht befähigt war, die Geheimnisse der Mutter im Glauben anzunehmen, bevor das Gesetz der Gnade begründet und der Glaube an den Sohn befestigt war. Jetzt ist aber die Bedürftigkeit grösser, und diese ist es, die mich zur Offenbarung dieser Geheimnisse mehr antreibt als die Vorbereitung der Welt. Würden die Menschen mir dadurch zu gefallen suchen, dass sie die Wunder, welche die Mutter der Gütigkeit in sich schliesst, mit ehrerbietigem, gläubigem Herzen zu erkennen trachteten, würden alle, und zwar von ganzem Herzen um ihre Fürbitte sich bewerben, die ihnen diese geheimnissvolle Stadt der Zuflucht vor Augen zu stellen; beschreibe sie und zeichne sie, soweit deine Kurzsichtigkeit es vermögen wird! Es ist aber mein Wille, dass die Beschreibung und Erklärung des Lebens der heiligsten Jungfrau nicht Meinungen oder Betrachtungen, sondern die untrügliche Wahrheit enthalten. Wer also Ohren hat zu hören, der höre. Wer Durst hat, der komme zu den lebendigen Wassern und verlasse die durchlöcherten Zisternen. Wer nach Licht begehrt folge ihm bis ans Ende. So spricht der Herr, Gott der Allmächtige.
« Letzte Änderung: 08. September 2014, 07:58:27 von Tina 13 »
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« Antwort #1231 am: 08. September 2014, 05:56:00 »

Hl. Guerric von Igny
Maria, von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus genannt wird

Heute feiern wir die Geburt der seligen Jungfrau Maria; von ihr wurde Derjenige zur Welt gebracht, der das Leben aller ist. Heute ist die Jungfrau geboren, aus der unser aller Heil geboren werden wollte, um denen durch eine Neugeburt ins Leben zu verhelfen, die geboren werden, um zu sterben. Heute ist unsere neue Mutter geboren, die den Fluch Evas, unserer ersten Mutter, ausgelöscht hat. So erben wir nun durch sie den Segen, wir, die wir durch unsere erste Mutter in den alten Fluch hineingeboren worden waren. Ja, sie ist wirklich eine neuartige Mutter, die ihre gealterten Kinder mit Jugend erneuert, sie, die uns von der ererbten Krankheit zum Tode geheilt hat, sowie von allen anderen Formen von todgeweihtem Leben, die ihre Kinder noch hinzugefügt hatten. Ja, sie ist wirklich eine neuartige Mutter, sie, die durch ein so nie dagewesenes Wunder Mutter wird und Jungfrau bleibt, sie, die Denjenigen zur Welt bringt, der die Welt erschaffen hat.... Was für eine wunderbare Neuheit ist doch diese fruchtbare Jungfräulichkeit! Doch noch wunderbarer ist die Neuheit der Frucht, die sie zur Welt bringt.... Fragst du dich, wie eine Jungfrau den Erlöser zur Welt bringen konnte? So wie die Blüte am Weinstock ihren Duft verströmt. Lange Zeit vor Marias Geburt hatte der Hl. Geist, der in ihr wohnen sollte... in ihrem Namen gesagt: „Wie ein Weinstock trieb ich schöne Ranken, meine Blüten wurden zu prächtiger und reicher Frucht“ (Sir 24,17)... so wie die Blume nicht verändert wird, da sie Duft verströmt, so auch Maria nicht, da sie den Erlöser zur Welt brachte... Aber auch du: Nicht nur wird „dein Fleisch aufblühen“ (vgl. Ps. 28,7), wenn du die Vollkommenheit der Keuschheit beachtest, sondern eine von Gott kommende Heiligkeit wird sich ganz und gar in dir ausbreiten. Dein Sehen wird nicht mehr verzerrt oder irregeleitet sein, vielmehr wird es aufgrund seiner Lauterkeit makellos sein...; dein ganzes Wesen wird geschmückt sein mit Blüten der Gnade der Reinheit.

1. Predigt zum Fest Maria Geburt



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La Salette 1846



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