Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576667 mal)

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« Antwort #1568 am: 05. Januar 2015, 08:55:23 »
4. Gott ist immer barmherzig! Diese Halb-Wahrheit verschweigt und unterschlägt die Tatsache: Gott ist nicht nur barmherzig, Gott ist auch gerecht, sehr gerecht! Kann Gott sich durchsetzen? Kennt Er dem Unterdrückten und Ausgebeuteten helfen ? oder Schaut er überall zu ? Die Folgen der einseitigen Verkündigung von „Nur Barmherzigkeit“ sieht man rundum: keine Gottesfurcht mehr, kein Bemühen um Heiligung. Nun darf nicht mehr gesagt werden: „Gott ist ein gerechter Richter, der das Gute belohnt und das Böse bestraft!“ da würde man Leute aufschrecken. Nur ja niemanden „Angst machen“. Sünde und Schuld werden verharmlost, die Beichtstühle überflüssig. Statt Reue und Umkehr geht man zum Psychiater und verschiebt Schuld auf andere. Geschwunden ist Gottesfurcht und das Sündenbewusstsein. Der Religionsunterricht wird seicht. Die Spendung der Sakramente verkommt zur Folklore. Bei der Heiligen Messe ist Unterhaltung, Entertainment gefragt. Anbetung vor Gott nicht gefragt – das Opfer verschwiegen – „wir feiern ein Mahl“ aus, basta!

5. Mitmenschlichkeit ohne auf Gottes Gebot zu blicken: Unter dem Motto „man muss doch barmherzig sein“ sind sämtliche Sünden entschuldbar. Aus „Barmherzigkeit“ muss man schwangeren Frauen erlauben abzutreiben, Geschiedenen eine Wiederheirat erlauben, Homosexuellen erlauben, ihrer verkehrten Lust nachzugeben, Euthanasie für leidende kranke Alte erlauben. Jesus aber sagt: „Wer sein Kreuz nicht auf sich nimmt, ist meiner  nicht wert“ (Mt. 10,38; 16,24; Mk 8,34). Der Antichrist wird Humanität und Mitmenschlichkeit predigen – als der wahre Wohltäter der Menschheit. Unter dieser Fahne will er alle Religionen vereinen. ONE WORLD – ONE RELIGIO.

Auszug aus „Feuerrad der Apokalypse“
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1569 am: 06. Januar 2015, 23:09:37 »

Hl. Bernhard von Clairvaux
„… da fielen sie nieder und huldigten Ihm.“

Gott wollte nicht nur auf die Erde hinabsteigen, sondern auch gesehen werden; er wollte nicht nur geboren, sondern auch erkannt werden. Weil Gott also auf diese Weise sichtbar geworden ist, wird der heutige Tag festlich begangen; es ist der strahlende Tag der Erscheinung. Heute sind nämlich die Weisen aus dem Orient gekommen und haben die aufgegangene Sonne der Gerechtigkeit gesucht, Ihn, von dem gelesen wird: „Siehe, ein Mann, Aufgang ist sein Name.“ (Sach 6,12) Heute haben sie das neugeborene Kind der Jungfrau angebetet und sind dem neuen Stern, der sie führte, gefolgt. Ist nicht auch hier für uns ein großer Trost, wie in jenem Wort des Apostels, von dem wir gesprochen haben? Jener nannte das Kind Gott, diese sagen es nicht mit dem Wort, sondern durch die Tat. Was tut ihr, ihr Weisen, was tut ihr? Ihr betet ein Kind an, das an der Brust der Mutter liegt, in einer ärmlichen Hütte, in schäbigen Windeln? Ist es also Gott? „Der Herr ist“ doch „in seinem heiligen Tempel, der Herr hat im Himmel seinen Thron“ (Ps 10,5), und ihr sucht ihn in einem niedrigen Stall, auf dem Schoß seiner Mutter? Was tut ihr, dass ihr auch Gold darbringt? Ist das Kind also ein König? Und wo ist der Königspalast, wo der Thron, wo das Gefolge des Hofstaates? Ist etwa der Königspalast ein Stall, der Thron eine Krippe und der Hofstaat Josef und Maria? Wie konnten weise Männer so töricht werden, dass sie ein kleines Kind anbeten, das weder durch sein Alter noch durch die Armut seiner Eltern der Beachtung wert ist? Töricht sind sie geworden, um weise zu werden, und der Geist hat sie das gelehrt, was später der Apostel ausgesprochen hat: „Wer weise sein will, werde töricht, um weise zu sein (1 Kor 3,18), denn da auf dem Weg der Weisheit die Welt in ihrer Weisheit Gott nicht erkennen konnte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung die zu retten, die glauben.“ (1 Kor 1,21)… Sie treten in einen Stall und finden ein in Windeln gewickeltes kleines Kind… sie fallen nieder, sie verehren es wie einen König, sie beten es an wie einen Gott. Aber sicher hat der, der sie hergeführt hat, sie auch selbst unterwiesen, und der sie durch den Stern als äußeres Zeichen ermahnt hat, hat sie auch im Inneren des Herzens belehrt.

1. Predigt zum Fest der Erscheinung des Herrn (Übers.: Josef Schwarzbauer, in: Bernhard v. Clairvaux: Sämtl. Werke lateinisch / deutsch. Innsbruck, Tyrolia-Verl., 1996. Bd. 7, S. 329 ff.)
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« Antwort #1570 am: 07. Januar 2015, 00:52:12 »
"Meine Kirche ist Mein Leib. All jene, die an Mich glauben, sind Teil Meines Leibes. Diejenigen, die Teil von Mir sind, werden Meinen Lehren folgen. Diejenigen, die sagen, sie würden Meine Anhänger führen, müssen am Wort Gottes festhalten. Ihre Rolle ist es, die Wahrheit zu verteidigen — und nicht, von der Wahrheit abzuweichen.

Wenn ihr von Mir weggezogen werdet und wenn Mein Wort von der Welt abgelehnt wird, dann ist es die Pflicht Meiner gottgeweihten Diener, die Welt daran zu erinnern, was richtig und was falsch ist. Wenn sie sich von Dingen distanzieren, die die Seele betreffen, und sich stattdessen um Dinge kümmern, die auf den Sozialismus hinauslaufen, dann wisset, dass dies eine subtile und raffinierte Täuschung ist. Das ist auch ein Verrat an jeglichem Vertrauen in Mich."

(Worte Jesu aus 1305, Buch der Wahrheit)
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« Antwort #1571 am: 07. Januar 2015, 01:16:34 »
"So viele meiner Priestersöhne haben den HERRN verraten! Sie glauben nicht mehr an das, was sie am Altare GOTTES tun. Ja, sie glauben nicht mehr! Diese haben sich damit schon selbst ausgeschlossen und verurteilt."
(Worte der Gottesmutter, 4. Jan. 2013, Myrtha-Maria Sühneseele)
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« Antwort #1572 am: 07. Januar 2015, 08:37:07 »
Ephräm
« Das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen »

Jesus, unser Herr, der Christus, ist aus dem Schoß des Vaters uns erschienen. Gekommen, uns der Finsternis zu entreißen uns mit seinem Licht der Freude zu erleuchten. Der Tag ist angebrochen für alle Menschen; Die Macht der Finsternis ist gestürzt. Aus seinem Licht strahlt uns ein Licht hervor, das unsere trüben Augen sehend macht. Aufgehen lassen hat er seine Herrlichkeit über der Welt Durchdrungen die tiefsten Abgründe mit seinem Licht. Der Tod ist vernichtet, die Finsternis ist nicht mehr, die Tore der Hölle liegen da, zerbrochen. Erleuchtet hat er alle Geschöpfe, alle Finsternisse seit Anbeginn der Zeit. Er hat das Heil gewirkt, uns Leben geschenkt; einst wird er kommen in Herrlichkeit die Augen all derer zu erleuchten, die ihn erwartet haben. Unser König wird kommen in seiner Herrlichkeit: Lasst uns unsere Lampen entzünden und ihm entgegen eilen (Mt 25,6); Erfreuen wir uns an ihm, so wie er sich an uns erfreut hat - uns mit seinem herrlichen Licht erstrahlen lässt. Brüder und Schwestern, steht auf, macht euch bereit unserem König und Retter zu danken, der kommen wird in seiner Herrlichkeit uns erstrahlen zu lassen durch sein Licht der Freude im Himmelreich.

Hymnus I zur Auferstehung
« Letzte Änderung: 25. Januar 2015, 22:33:38 von Tina 13 »
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« Antwort #1573 am: 08. Januar 2015, 07:57:20 »
Hl. Johannes vom Kreuz
„Gegen Abend… aßen alle und wurden satt“

Die Stille der Nacht ist für mich mein Geliebter, Gleich der Morgenröte, die aus dem Dunkel steigt, Ein verschwiegenes Lied ist er, Wohlklang der Abgeschiedenheit, Abendliches Mahl, das stärkend die Liebe entflammt. In der Heiligen Schrift ist der erholsame Feierabend ein Bild Gottes. Wie das abendliche Mahl die Krönung des Arbeitstages ist und die nächtliche Ruhe einleitet, so genießt die Seele den Vorgeschmack des Endes ihrer Übel und der Gewissheit der zu erwartenden Güter. Und damit wird ihre Gottesliebe auch groß und größer. Es ist für sie das „stärkende abendliche Mahl“, das ihr das Ende ihrer Übel ankündigt und „die Liebe entflammt“, indem es den Besitz aller Güter zusichert. Um besser zu verstehen, wie köstlich dieses Mahl für die Seele ist – es ist, wie gesagt, nichts Anderes als der Geliebte selbst –, wollen wir uns der Worte des Bräutigams in der Offenbarung des Johannes entsinnen: „Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintraten und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und er mit mir“ (Offb 3,20). Damit gibt er uns zu verstehen, dass er die Mahlzeit mit sich bringt, den Wohlgeruch und die Köstlichkeiten, von denen er sich selber nährt und die er der Seele, wenn er sich mit ihr vereint, mitteilt, damit auch sie sich davon nähre. Das ist der Sinn des Wortes: „Ich werde Mahl halten mit ihm und er mit mir“. Und das bewirkt die Vereinigung der Seele mit Gott: das Gut Gottes wird zum gemeinsamen Gut Gottes und der bräutlichen Seele; denn er teilt es ihr zu, unentgeltlich und in souveräner Freiheit. Gott selber ist so dieses „abendliche Mahl, das stärkend die Liebe entflammt“. Er stärkt seine Braut mit seiner Freigiebigkeit und entflammt sie zur Liebe durch die Huld, die er ihr bezeugt.

Geistlicher Gesang, 2. Fassung
« Letzte Änderung: 25. Januar 2015, 22:34:00 von Tina 13 »
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« Antwort #1574 am: 09. Januar 2015, 00:20:35 »
183. Welche Aufgabe hat das Bischofskollegium?

Das Bischofskollegium übt - in Gemeinschaft mit dem Papst und niemals ohne ihn - ebenfalls die höchste und ganze Vollmacht über die Kirche aus.

184. Wie erfüllen die Bischöfe ihre Sendung zu lehren?

Die Bischöfe haben in Gemeinschaft mit dem Papst die Pflicht, als authentische, mit der Autorität Christi versehene Zeugen des apostolischen Glaubens allen getreu und mit Vollmacht das Evangelium zu verkünden. Durch den übernatürlichen Glaubenssinn hält das Volk Gottes unter der Leitung des lebendigen Lehramtes der Kirche den Glauben unverlierbar fest.

185. Wann ist das Lehramt unfehlbar?

Das Lehramt ist unfehlbar, wenn der Papst kraft seiner Autorität als oberster Hirte der Kirche oder das Bischofskollegium in Gemeinschaft mit dem Papst, vor allem auf einem Ökumenischen Konzil, eine Lehre über den Glauben oder die Sitten in einem endgültigen Akt verkünden. Das Lehramt ist auch unfehlbar, wenn der Papst und die Bischöfe in ihrem ordentlichen Lehramt übereinstimmend eine Lehre als endgültig vorlegen. Solchen Lehren muss jeder Gläubige im Glaubensgehorsam anhangen.

186. Wie üben die Bischöfe den Dienst der Heiligung aus?

Die Bischöfe heiligen die Kirche, wenn sie durch den Dienst am Wort und an den Sakramenten, insbesondere der Eucharistie, die Gnade Christi verwalten. Sie heiligen die Kirche auch durch ihr Gebet, ihr Vorbild und ihre Arbeit.

187. Wie üben die Bischöfe das Leitungsamt aus?

Jeder Bischof trägt als Glied des Bischofskollegiums zusammen mit den anderen Bischöfen in Einheit mit dem Papst kollegial die Sorge für alle Teilkirchen und für die ganze Kirche. Der Bischof, dem eine Teilkirche anvertraut wird, leitet diese mit der Autorität seiner eigenen, ordentlichen und unmittelbaren heiligen Vollmacht, die er in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche und unter der Leitung des Nachfolgers Petri im Namen Christi, des guten Hirten, ausübt.

Katechismus
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« Antwort #1575 am: 09. Januar 2015, 00:26:33 »
188. Welche Berufung haben die gläubigen Laien?

Die besondere Berufung der gläubigen Laien besteht darin, das Reich Gottes zu suchen, indem sie die zeitlichen Dinge Gott gemäß erleuchten und ordnen. So verwirklichen sie die Berufung zur Heiligkeit und zum Apostolat, die an alle Getauften ergeht.

189. Wie haben die Laien am Priesteramt Christi teil?

Sie haben daran teil, indem sie ihr Leben mit allen Tätigkeiten, Gebeten und apostolischen Unternehmungen, dem Familienleben und der täglichen Arbeit, den geduldig ertragenen Beschwernissen des Lebens und der Erholung von Leib und Geist durch Jesus Christus als geistiges Opfer darbringen, das Gott gefällt (1 Petr 2, 5), vor allem in der Eucharistie. So bringen auch die Laien als Christus Geweihte und mit dem Heiligen Geist Gesalbte die Welt selbst Gott dar.

190. Wie nehmen sie an seinem Prophetenamt teil?

Sie nehmen daran teil, indem sie das Wort Christi immer mehr im Glauben aufnehmen und der Welt durch das Zeugnis ihres Lebens, das Wort, die Evangelisation und die Katechese verkünden. Diese Evangelisation erhält eine besondere Wirksamkeit von daher, dass sie in den gewöhnlichen Verhältnissen der Welt erfüllt wird.

191. Wie haben sie an seinem Königsamt teil?

Die Laien haben an der königlichen Sendung Christi Anteil, weil sie von ihm die Macht erhalten haben, durch die Selbstverleugnung und die Heiligkeit ihres Lebens in ihnen selbst und in der Welt die Sünde zu überwinden. Sie üben verschiedene Aufgaben im Dienst der Gemeinschaft aus und erfüllen die weltlichen Tätigkeiten des Menschen und die Einrichtungen der Gesellschaft mit sittlichem Wert.

192. Was ist das gottgeweihte Leben?

Das gottgeweihte Leben ist ein von der Kirche anerkannter Lebensstand. Es ist eine freie Antwort auf einen besonderen Ruf Christi. Dadurch geben sich die geweihten Personen ganz Gott hin und streben, vom Heiligen Geist getrieben, nach vollkommener Liebe. Kennzeichen dieser Weihe ist das Leben nach den evangelischen Räten.

193. Was trägt das gottgeweihte Leben zur Sendung der Kirche bei?

Durch eine Ganzhingabe an Christus und an die Brüder und Schwestern hat das gottgeweihte Leben Anteil an der Sendung der Kirche, indem es die Hoffnung auf das Himmelreich bezeugt.

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La Salette 1846



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