Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576733 mal)

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #1608 am: 20. Januar 2015, 22:59:33 »
"Meine Kinder. Viel Zeit verbleibt nicht mehr. Hört auf, euch gegenseitig Leid zuzufügen und "wandelt" euren Hass in Liebe! Der gesamte Himmel steht bereit für euch, und Wir helfen euch, wenn ihr Uns bittet!

Betet, Meine Kinder, denn euer Gebet wird so sehr gebraucht! Betet immer in den Anliegen Meines Sohnes, denn ER "trägt" euer Gebet dahin, wo es am meisten gebraucht wird! So viel Unheil wurde durch euer Gebet schon abgehalten. So lasst es nicht abbrechen und betet weiter, denn das Schlimmste wird erst noch kommen, doch mit und durch euer Gebet werdet ihr auch dieses abmildern und vieles aufhalten, ja sogar abhalten können!

Betet, Meine Kinder, betet! Euer Gebet bewirkt die Wunder in dieser Zeit des Endes! Bittet immer euren Heiligen Schutzengel, mit euch, mit eurer Seele zu beten und weiterzubeten, wenn ihr müde oder abgelenkt seid. So wird euer Gebet aufrechterhalten, und viel Gutes kann noch bewirkt werden."

(Worte der Gottesmutter, 811, die Vorbereitung)


http://www.dievorbereitung.com/Botschaften/data806-840/811.html
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1609 am: 21. Januar 2015, 06:19:19 »
HEILIGE MESSE UM MITTERNACHT

FEST DER GEBURT DES HERRN

PREDIGT VON PAPST BENEDIKT XVI.

Petersdom
Samstag, 24. Dezember 2005

„Der Herr sprach zu mir: ‚Mein Sohn bist du; heute habe ich dich gezeugt.” Mit diesen Worten aus dem Psalm 2 eröffnet die Kirche die Mitternachtsmesse zu Weihnachten, mit der wir die Geburt unseres Erlösers Jesus Christus im Stall zu Bethlehem feiern. Einst hat dieser Psalm dem Krönungsritual der Könige von Juda zugehört. Das Volk Israel wußte sich durch seine Erwählung in besonderer Weise als Gottes Sohn, als von Gott angenommen. Der König war nun die Verkörperung dieses Volkes, und seine Erhebung auf den Thron war so ein feierlicher Akt der Adoption durch Gott selber, durch den er irgendwie in das Geheimnis Gottes selbst einbezogen wurde. In der Nacht von Bethlehem haben diese Worte, die stets mehr Ausdruck einer Hoffnung als gegenwärtiger Wirklichkeit waren, einen neuen und unerwarteten Sinn angenommen. Das Kindlein in der Krippe ist wirklich Gottes Sohn. Gott ist nicht ewige Einsamkeit, sondern ein Kreis der Liebe in Hingabe und Zurückschenken: Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Mehr noch:  Zu ihm sagt der Vater:„Mein Sohn bist du. ”Das ewige Heute Gottes ist in das vergängliche Heute dieser Welt herabgestiegen und zieht unser vergehendes Heute in Gottes immerwährendes Heute hinein. Gott ist so groß, daß er klein werden kann. Gott ist so mächtig, daß er sich wehrlos machen kann und als wehrloses Kindlein auf uns zugeht, damit wir ihn lieben können. Gott ist so gut, daß er auf seinen göttlichen Glanz verzichtet und in den Stall herabsteigt, damit wir ihn finden können und so seine Güte auch uns berührt, uns ansteckt, durch uns weiterwirkt. Das ist Weihnachten: „Mein Sohn bist du; heute habe ich dich gezeugt.“ Gott ist einer von uns geworden, damit wir mit ihm sein, ihm ähnlich werden können. Er hat das Kind in der Krippe zu seinem Zeichen gewählt: So ist er. So lernen wir ihn kennen. Und über jedem Kind steht etwas vom Strahl dieses Heute, von der göttlichen Nähe, die wir lieben und der wir uns beugen sollen – über jedem Kind, auch über dem ungeborenen.

Hören wir ein zweites Wort aus der Liturgie dieser Heiligen Nacht, diesmal dem Buch des Propheten Jesaja entnommen: „Über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf“ (9, 1). Das Wort Licht durchzieht die ganze Liturgie dieser heiligen Messe. Es klingt wieder an in der Lesung aus dem Brief des heiligen Paulus an Titus: „Die Gnade ist erschienen“ (2, 11). Der Ausdruck „ist erschienen“ gehört dem griechischen Sprachbereich zu und besagt dort dasselbe, was im Hebräischen „ein Licht strahlte auf“ heißt: Die „Erscheinung“ – die „Epiphanie“ – ist das Hereinleuchten von Gottes Licht in eine Welt voller Dunkel und voller ungelöster Fragen. Schließlich erzählt uns das Evangelium davon, daß den Hirten der Glanz Gottes erschien und daß er sie „umstrahlte“ (Lk 2, 9). Wo Gottes Herrlichkeit erscheint, da wird es hell in der Welt. „Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm“, sagt uns der heilige Johannes (1 Joh, 1,5). Licht ist Quelle von Leben.

Licht bedeutet aber vor allem Erkenntnis, bedeutet Wahrheit im Gegensatz zum Dunkel der Lüge und der Unwissenheit. So läßt Licht uns leben, zeigt uns den Weg. Licht bedeutet aber dann, weil es Wärme schenkt, auch Liebe. Wo Liebe ist, geht ein Licht auf in der Welt; wo Haß ist, ist die Welt finster. Ja, im Stall von Bethlehem ist das große Licht erschienen, auf das die Welt wartet. In dem Kind, das da im Stall liegt, zeigt Gott seine Herrlichkeit – die Herrlichkeit der Liebe, die sich selbst verschenkt und die sich aller Größe begibt, um uns auf den Weg der Liebe zu führen. Das Licht von Bethlehem ist nicht mehr erloschen. In allen Jahrhunderten hat es Menschen berührt, hat es sie umstrahlt. Wo der Glaube an dieses Kind aufging, da blühte auch die Caritas auf – die Güte für die anderen, das Zugehen auf die Schwachen, auf die Leidenden; die Gnade des Verzeihens. Von Bethlehem her zieht sich eine Lichtspur, eine Spur der Liebe und der Wahrheit durch die Jahrhunderte: Wenn wir auf die Heiligen hinschauen von Paulus über Augustinus hinauf zu Franz von Assisi und Dominikus, über Franz Xaver und Teresa von Avila bis herauf zu Mutter Teresa – dann sehen wir diesen Strom der Güte, diesen Weg des Lichtes, der sich immer neu am Geheimnis von Bethlehem entzündet, an dem Gott, der ein Kind geworden ist. Der Gewalt dieser Welt hält Gott seine Güte in diesem Kind entgegen und ruft uns auf, dem Kind zu folgen.

Zusammen mit dem Christbaum haben uns unsere Freunde aus Österreich auch eine kleine Flamme mitgebracht, die sie in Bethlehem entzündet hatten, um uns zu sagen: Das eigentliche Geheimnis, um das es an Weihnachten geht, ist das innere Leuchten, das von diesem Kinde kommt. Lassen wir uns von diesem inneren Leuchten anstecken, das Flämmchen von Gottes Güte in unserem Herzen entzünden und tragen wir alle durch unsere Liebe Licht in die Welt; lassen wir dieses Licht nicht auslöschen durch die Zugluft der Zeit. Hüten wir es treulich und schenken wir es weiter. In dieser Nacht, in der wir auf Bethlehem schauen, wollen wir aber auch ganz besonders für den Geburtsort des Erlösers beten und für die Menschen, die dort leben und leiden. Wir wollen beten um Frieden im Heiligen Land: Herr, schau auf diesen Fleck Erde hin, der dir so lieb ist als deine menschliche Heimat. Laß dort dein Licht aufleuchten. Laß dort Friede werden.

Mit dem Wort Friede sind wir beim dritten Leitwort der Liturgie dieser Heiligen Nacht angelangt. Das Kind, das Jesaja voraussagt, wird von ihm Friedensfürst genannt. Von seiner Regierung wird gesagt: Der Friede wird ohne Ende sein. Den Hirten wird im Evangelium die Herrlichkeit Gottes in der Höhe angekündigt und der Friede auf Erden. Früher lasen wir: Friede den Menschen, die guten Willens sind; in der neuen Übersetzung heißt es: den Menschen seiner Gnade. Was bedeutet diese Änderung? Zählt der gute Wille nicht mehr? Oder fragen wir besser: Welche Menschen sind es, die Gottes Gnade erfahren, weil er sie liebt, und warum liebt er sie? Ist er parteilich? Liebt er nur Bestimmte und überläßt die anderen sich selber? Das Evangelium antwortet uns auf diese Frage, indem es uns Menschen zeigt, die von Gott geliebt sind. Da sind einzelne – Maria, Josef, Elisabeth, Zacharias, Simeon, Anna usw. Aber da sind auch zwei Gruppen von Menschen: die Hirten und die Weisen aus dem Morgenland. Bleiben wir in dieser Nacht bei den Hirten. Was sind das für Menschen? In ihrer Umwelt waren Hirten verachtet; sie galten als unzuverlässig und wurden als Zeugen bei Gericht nicht zugelassen. Aber was waren sie wirklich? Gewiß keine großen Heiligen, wenn man darunter Menschen mit heroischer Tugend versteht. Es waren einfache Seelen. Das Evangelium läßt einen Zug aufscheinen, der dann in den Worten Jesu eine große Rolle spielen wird: Es sind wachende Menschen. Das gilt zunächst in dem äußeren Sinn, daß sie nachts bei ihren Schafen wachten. Aber es gilt in einem tieferen Sinn: Sie sind ansprechbar für Gott. Ihr Leben ist nicht in sich selbst geschlossen; ihr Herz steht offen. Irgendwie im tiefsten warten sie auf ihn. Ihre Wachheit ist Bereitschaft – Bereitschaft zum Hören, Bereitschaft zum Aufbrechen; sie ist Warten auf das Licht, das uns den Weg zeigt. Darum geht es. Gott liebt alle, denn alle sind seine Geschöpfe. Aber manche Menschen haben ihre Seele zugemacht; seine Liebe findet keinen Eingang bei ihnen. Sie meinen, Gott nicht zu brauchen; sie wollen ihn nicht. Andere, die vielleicht auch in moralischer Hinsicht armselig und sündig sind, leiden doch darunter. Sie warten auf Gott. Sie wissen, daß sie seine Güte brauchen, auch wenn sie keine genaue Vorstellung davon haben. In ihre wartende Offenheit kann Gottes Licht hineintreten und mit ihm sein Friede. Gott sucht Menschen, die seinen Frieden weitertragen. Bitten wir ihn, daß er unser Herz nicht verschlossen findet. Machen wir uns bereit, aktive Träger seines Friedens zu sein – gerade in dieser Zeit.

Unter den Christen hat das Wort Friede dann eine ganz besondere Bedeutung angenommen: Es wurde ein Name für die heilige Eucharistie. In ihr ist sein Friede da. Durch all die Orte, in denen Eucharistie gefeiert wird, spannt er ein Netz des Friedens über die Welt. Die eucharistischen Gemeinden sind ein weltweites Königreich des Friedens.

Wenn wir Eucharistie feiern, sind wir in Bethlehem, im „Haus des Brotes“. Christus gibt sich uns und gibt uns seinen Frieden. Er gibt ihn, damit wir das Licht des Friedens in uns tragen und es weitergeben; damit wir Friedensstifter werden und so zum Frieden in der Welt beitragen. So bitten wir ihn: Herr, mache deine Verheißung wahr. Laß Frieden werden, wo Unfrieden ist. Laß Liebe aufstehen, wo Haß ist. Laß Licht werden, wo Dunkel ist. Mache uns zu Trägern deines Friedens. Amen.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1610 am: 21. Januar 2015, 06:45:29 »

Hl. Petrus Chrysologus
Christus heilt die Lähmung unserer Glieder und unseres Herzens

        Christus wurde nicht auf normale Weise Mensch, sondern durch ein Wunder; das widerspricht zwar der Vernunft, nicht aber der göttlichen Kraft; es hat mit dem Schöpfer zu tun, nicht mit der Natur; es ist nicht die Regel, sondern es ist einzigartig; göttlich, nicht menschlich. Die Menschwerdung Christi ereignete sich nicht mit Notwendigkeit, sondern durch Macht ... Sie war Mysterium des Glaubens, Neuwerdung und Heil für den Menschen. Derjenige, der selbst nie geboren wurde, formte den Menschen aus unberührtem Lehm (Gen 2,7), schuf ihn anfänglich mit einem unversehrten Körper. Die Hand, die sich in ihrer Güte zu unserer Erschaffung der Tonerde bediente, hatte in gleicher Weise die Güte, sich unseres Fleisches anzunehmen, um es neu zu schaffen...
      Mensch, warum verachtest du dich dermaßen, wo du doch für Gott so kostbar bist? Warum, wo Gott dich doch so in Ehren hält, bringst du dich selbst so in Schande? Warum versuchst du herauszufinden, wie du gemacht wurdest, und nicht, in welcher Absicht du geschaffen wurdest? Wurde denn nicht die ganze Welt, die du siehst, als Aufenthaltsort für dich gemacht ?…
      Christus nimmt Fleisch an, um der verdorbenen Natur ihre ganze Unversehrtheit zurückzugeben. Er nimmt es auf sich, Kind zu sein, gefüttert zu werden, er durchläuft nacheinander die einzelnen Lebensalter, um das eine, vollkommene und unvergängliche Lebensalter wiederherzustellen, das er selbst geschaffen hat. Er trägt den Menschen, damit dieser nicht mehr fallen kann. Den er als irdisches Wesen geschaffen hatte, ihn machte er zum himmlischen Wesen; dem, den er mit einem menschlichen Geist ausgestattet hatte, gibt er das Leben eines göttlichen Geistes. So hebt er ihn ganz zu Gott hinauf, um nichts mehr in ihm zu belassen, was mit Sünde, Tod, Arbeit, Schmerz und Erde zu tun hat. Das erwirkt unser Herr Jesus Christus für uns, der Gott ist, der mit dem Vater in der Einheit des Hl. Geistes lebt und regiert, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Predigt über das Geheimnis der Menschwerdung, 148 ; PL 52, 596
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« Antwort #1611 am: 21. Januar 2015, 18:12:36 »
BOTSCHAFT ZU WEIHNACHTEN 2014 & NEU-JAHR 2015

So spricht der Herr, unser Gott: „Meine Kinder, am Anfang schuf ich zuerst das Licht, um die Finsternis und das Chaos, die auf dem Universum lagen zu beseitigen. Aber durch das Wirken des Satans kam die Finsternis wieder in das Universum. Die Folge war dass die Finsternis in die Seelen der Männer und Frauen die ich als mein Abbild erschaffen hatte kam. Sie lebten dann in der Sünde und waren vom Satan gebunden. Also sandte ich meinen Sohn Jesus als Licht in die Welt um allen die Erleuchtung zu schenken damit sie in Gerechtigkeit und Heiligkeit leben können.

Mehrmals erklärte Er sich als das Licht der Welt und versicherten denen die ihm nachfolgten, dass sie nie in der Finsternis wandeln würden. Durch ihn, der das Licht ist, könnt ihr mich, euren Vater sehen und in einer innigen Verbindung mit mir als meine eigenen Kinder leben. Wenn ihr mich und meinen Weg verlasst, wird er euch den Weg zu mir zurück zeigen, damit ihr zu mir umkehren könnt und den Weg zur Ewigkeit findet. Als das Licht, schenkt er euch die Kraft und die Energie ein authentisches christliches Leben zu führen. In seinem Licht muss alle Finsternis der Sünde und des Satans verschwinden. In ihm werdet auch ihr zum Licht werden, ja, er ist zu euch gekommen, um euch zu Kindern des Lichts zu machen. Wenn ihr an Jesus glaubt, der das Licht der Welt ist, werdet ihr bestimmt Kinder des Lichtes sein.

Meine Kinder, ihr müsst alle Taten der Finsternis ablegen und als strahlende, brennende Lampen leuchten in dieser bösen und perversen Generation die aus Furcht vor der Entdeckung ihrer schandhaften Taten, die sie in der Finsternis begangen haben, zögert zum Licht zu kommen. Ihr sollt unschuldige, makellose Kinder des Lichts sein und viele zum Licht und zum Heil führen.

Ihr müsst wissen, meine Kinder, dass jene die nicht an Christus, dem Licht der Welt glauben, in ihren Herzen verblendet und verfinstert sind. Deshalb können sie die Kinder des Lichts nicht verstehen noch lieben. Sie werden euch hassen und euch verfolgen weil ihr im Licht lebt. Dies ist die Zeit des Kampfes zwischen dem Licht und der Finsternis; meine Kinder bleibt fest in eurem Glauben an Jesus Christus. Er ist das Licht. Steht aufrecht mit erhobenem Haupt, denn ich, euer Vater und mein Sohn Jesus, euer Herr und Erlöser werden bei euch sein, durch den Heiligen Geist. Freut euch! Der Sieg und der Triumph gehören den Kindern des Lichts.

Ihr seid im Frieden und der Freude von Weihnachten. Ich schenke euch ein neues Jahr. Auch in diesem Jahr wird es Hunger, Krankheiten, Krieg, Terrorismus und die Tötung von Unschuldigen geben. Christen die Christus wahrhaft nachfolgen werden immer mehr verfolgt werden. Meine Kinder, fürchtet euch nicht, dies ist die Gelegenheit wahre Zeugen des Lichtes Jesus zu sein. Seid wie die weisen Jungfrauen in der Bibel. Lasst eure Herzen immer mit der Liebe Christi brennen, Liebt einander und helft euch gegenseitig.Wiederholt in eurem Herzen immer den Psalm: „Der Herr ist mein Licht und mein Heil: Vor wem sollte ich mich fürchten? Der Herr ist die Kraft meines Leben: Vor wem sollte mir bangen?“

Pater James Manjackal M.S.F.S.

http://www.jmanjackal.net/deu/deumess14.htm
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« Antwort #1612 am: 22. Januar 2015, 06:35:33 »
 ;tffhfdsds

Über den Umgang mit dem Kreuz
Sage allen Menschen, die leidend sind, sie mögen ihr Kreuz doch in der Liebe zum Herrn, des Allerhöchsten, auf sich nehmen. Opfern sie es Ihm auf, dann wird es ihnen zur Gnade werden. Die Liebe des Herrn alleine wandelt das Kreuz, das Leid in Freude. Die vom Herrn Geliebten tragen ein Kreuz, sage ihnen aber, dass sie es nicht alleine tragen, sie tragen es mit Ihm und Er mit ihnen, soweit sie ihr Herz für Ihn, die Liebe, öffnen. Er, die Liebe selbst, wandelt das Kreuz. Er vermag, dies zu tun. Wie?
Nun, dies ist in Ihm selbst von Anfang an, so, wie es im Vater war und ist und sein wird in Ewigkeit. Den Vielgeliebten legt der Herr das Kreuz auf die Schultern, so, wie Er es selbst, der Höchste, trug. Bedenkt dabei, dass euer Kreuz leicht ist und euch zur Wonne für die Ewigkeit werden kann, wenn es von euch in Liebe zum Herrn getragen wird. Wer von euch ist bereit, sein Kreuz auf sich zu nehmen?
Mein Kind, derjenige, der den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist liebt, der ist bereit sein Kreuz auf sich zu nehmen.
Seid ihr beladen und voller Leid, so schaut auf den Gekreuzigten und bedenkt, wie sehr euch der Herr liebt. Nehmt euch die Zeit, denn nur so könnt ihr mit Jesus euer Kreuz tragen. Das Geheimnis liegt also darin, sich ganz dem Herrn zu schenken, Ihm vertrauen und Ihn wirken zu lassen. Liebe und Kreuz gehören zusammen. Das Kreuz ist die Wonne für die Ewigkeit!
17.09.2004 Sievernich
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« Antwort #1613 am: 22. Januar 2015, 06:57:41 »
Hl. Athanasius
„Alle, die ein Leiden hatten, drängten sich an ihn heran, um ihn zu berühren“

Das Wort Gottes, unkörperlich, unzerstörbar, unstofflich, ist auf unsere Erde gekommen, war uns aber auch vorher nicht fern. Er entzog tatsächlich keinem Teil der Schöpfung seine Gegenwart. Denn er, der bei seinem Vater wohnte, erfüllte alles. Gegenwärtig aber ist er geworden, indem er sich aus Liebe zu uns erniedrigte, und er hat sich uns offenbart... Er hat sich des Menschengeschlechts erbarmt, hatte Mitleid mit unserer Schwachheit und hat sich in die Vergänglichkeit unserer irdischen Existenz herabbegeben.
Er hat es nicht hingenommen, dass der Tod über uns herrsche. Er wollte nicht mit ansehen, dass das, was er begonnen hatte, zerstört werde, und dass das, was der Vater mit der Erschaffung der Menschen getan hatte, zum Scheitern verurteilt sein solle. Er hat also einen Leib angenommen, einen, der sich von unserem Leib nicht unterscheidet... Im Schoß der Jungfrau hat er sich selbst den Tempel seines Leibes geschaffen. Sein Leib diente ihm dazu, sich den Menschen zu erkennen zu geben und darin zu wohnen. Nachdem er einen Leib wie den unsrigen angenommen hatte, hat er ihn, da wir alle der Verderbnis des Todes unterworfen sind, für uns alle dem Tod ausgeliefert und ihn seinem Vater dargebracht. Er hat dies aus Liebe zu den Menschen getan.

Die Menschwerdung des Wortes, 8
« Letzte Änderung: 24. Januar 2015, 17:28:12 von Tina 13 »
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« Antwort #1614 am: 22. Januar 2015, 12:30:19 »
Hl. Johannes Chrysostomus
„Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden“

Was kann ich zu diesem Mysterium sagen? Ich sehe einen Arbeiter, eine Krippe, ein Kind, Windeln, eine Jungfrau, die ein Kind gebiert und der das Nötigste fehlt, alle Anzeichen von Bedürftigkeit, die ganze Bürde der Armut. Habt ihr je etwas von Reichtum entdecken können bei solchem Mangel? Wie konnte einer, der reich war, um unseretwillen so arm werden (2 Kor 8,9)? Dass er ohne Wiege und Decken in einer harten Futterkrippe lag?... Solch gewaltiger Reichtum, der sich hinter dem Schein der Armut verbirgt! Er schläft in einer Krippe und bringt das Universum zum Wanken. Er ist in Windeln gezwängt und zerbricht die Ketten der Sünde. Er kann noch kein Wort sprechen, hat aber den Heiligen Drei Königen bedeutet, dass sie auf einem anderen Weg heimkehren sollten. Das Geheimnis lässt sich nicht in Worte fassen!
Der Säugling liegt, in Windeln gewickelt, in einer Krippe. Da ist auch Maria, Jungfrau und Mutter zugleich, auch Josef, den man seinen Vater nennt. Er hat Maria geehelicht, aber der Heilige Geist hat sie überschattet. Deshalb war Josef bange zumute, er wusste nicht, welchen Namen das Kind tragen sollte… In dieser Not brachte ihm ein Engel eine Botschaft: „Fürchte dich nicht, Josef, das Kind, das Maria erwartet, ist vom Heiligen Geist“ (Mt 1,20)… Warum ist der Retter aus einer Jungfrau geboren? Einst ließ sich die jungfräuliche Eva verführen und gebar die Ursache unseres Todes. Maria, die vom Engel die gute Nachricht erhalten hatte, gebar das Wort, das Fleisch geworden ist und uns das ewige Leben bringt.

Predigt zu Weihnachten; PG 56, 392
« Letzte Änderung: 24. Januar 2015, 17:27:50 von Tina 13 »
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« Antwort #1615 am: 23. Januar 2015, 05:55:10 »

Hl. Augustinus
„Er setzte Zwölf ein, die er bei sich haben und dann aussenden wollte“

Die glücklichen Apostel… sie sahen als erste Christus am Kreuz hängen, sie beweinten seinen Tod, waren geradezu erstarrt angesichts des Wunders seiner Auferstehung. Bald aber zögerten sie – außer sich vor Liebe durch diese Manifestation seiner Macht – nicht mehr, ihr Blut zu vergießen, um die Wahrheit dessen zu bezeugen, was sie gesehen hatten. Bedenkt, meine Brüder, was diesen Menschen abverlangt wurde: aufzubrechen in alle Welt und davon zu predigen, dass ein Toter auferweckt und in den Himmel aufgefahren ist; für die Verkündigung dieser Wahrheit mit allem zu bezahlen, was einer verrückten Welt gefällt: Entbehrung, Verbannung, Kerker, Folter, Scheiterhaufen, wilde Tiere, Kreuzigung und Tod. Und das für etwas, was sie nicht kannten? Starb Petrus um seiner eigenen Glorie willen? Predigte er zu seinem eigenen Nutzen? Er war es, der starb: ein anderer wurde verherrlicht. Er war es, der getötet wurde: ein anderer wurde angebetet. Allein das Feuer der Liebe kann zusammen mit dem Durchdrungensein von der Wahrheit einen derartigen Wagemut erklären! Was sie gepredigt haben, haben sie auch gesehen. Man stirbt nicht für eine Wahrheit, derer man sich nicht sicher ist. Oder sollten sie verleugnen, was sie gesehen haben? Sie haben es nicht verleugnet: Sie haben von dem Toten gepredigt, von dem sie wussten, dass er wirklich lebt. Sie wussten, für welches Leben sie ihr Leben hier auf Erden gering schätzten. Sie wussten, um welches Glückes willen sie vergängliche Prüfungen bestehen und um welcher Belohnung willen sie all diese Leiden auf sich nehmen sollten. Ihr Glaube! Er wog mehr als die ganze Welt.

Predigt 311, 2
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La Salette 1846



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