Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4577186 mal)

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« Antwort #1848 am: 07. Juni 2015, 06:15:34 »
Hl. Irenäus von Lyon

Unsere Liebe Frau vom Ja: sie, die den Willen Gottes getan hat

Gott hatte geschworen, es werde aus dem Stammbaum Davids der ewige König hervorgehen, in dem alles vereint werde, was im Himmel und auf Erden ist (Ps 132,11; Eph 1,10). Gott hat also das Werk, das er im Anfang geschaffen hatte (Gen 2,7), weitergeführt... Und wie Adam, der erste Mensch, aus unberührter jungfräulicher Erde geformt wurde... und wie er durch die Hand Gottes seine Gestalt empfing – nämlich durch das Wort Gottes, „durch das alles geworden ist“ (Ijob 10,8; Joh 1,3) –, so ist das Wort aus der jungfräulichen Maria geboren worden, das Wort, das eine Art Neuauflage Adams darstellt... Warum hat Gott nicht wieder Lehm verwendet? Warum hat er sein Werk aus Maria hervorgehen lassen? Er wollte, dass das so entstandene Werk nicht anders, sondern genauso wie das erste sein sollte: zwar erlöst aber doch gleich, eine Neuauflage des ersten unter Wahrung der Abbildhaftigkeit.

Wer behauptet, dass Christus nichts von der Jungfrau geerbt hat, der irrt. Er will die Vererbung dem Fleisch nach verwerfen, aber nimmt damit auch das Sich-Änhlichsein nicht zur Kenntnis; man könnte dann nicht mehr sagen, dass Christus dem Menschen ähnele, der nach dem Bild und Gleichnis Gittes geschaffen ist (Gen 1,27). Das würde bedeuten, dass Christus nur scheinbar erschienen ist und nur vorgab, ein Mensch zu sein, oder dass er Mensch geworden ist, ohne etwas vom Menschen für sich zu übernehmen. Wenn er nicht das substantielle Fleisch eines menschlichen Wesens angenommen hat, dann ist er weder Mensch noch Menschensohn geworden. Und wenn er nicht das geworden ist, was wir sind, dann spielen seine Schmerzen und sein Leiden keine große Rolle... Das Wort Gottes ist also wirklich Mensch geworden, er hat in sich das Werk wieder aufgenommen, das er geschaffen hatte... Im Brief an die Galater stellt der Apostel Paulus in aller Klarheit fest: „Gott hat seinen Sohn gesandt, geboren von einer Frau“ (4,4).

Gegen die Irrlehren III, 21.9-22.1; vgl. SC 211
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1849 am: 08. Juni 2015, 06:51:47 »
 kz12)

Eucharistie

Oh, wie mir das wehtut, dass die Seelen sich so wenig in der heiligen Kommunion mit mir verbinden! Ich warte auf Seelen und sie sind mir gegenüber gleichgültig. Ich liebe sie so zärtlich und aufrichtig, und sie glauben mir nicht. Ich will sie mit Gnaden überhäufen - sie wollen sie nicht annehmen. Sie gehen mit mir um, wie mit etwas Totem, aber ich habe ein Herz voller Liebe und Barmherzigkeit (TB 1447).
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« Antwort #1850 am: 08. Juni 2015, 06:55:35 »
Hl. Augustinus

„Sie werden Gott schauen“

Wir wollen Gott sehen, wir sind auf der Suche danach, ihn zu erblicken, wir wünschen voller Sehnsucht, ihn zu schauen. Wer hätte diesen Wunsch nicht? Doch beachte, was das Evangelium sagt: „Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.“ Handle ebenso, dass du ihn schauest. Um ein Vergleich mit der materiellen Wirklichkeit zu ziehen: Wie wolltest du die aufgehende Sonne mit kranken Augen anschauen können? Wenn deine Augen gesund sind, wird dieses Licht für dich ein Genuss sein; wenn sie krank sind, wird es für dich eine Qual sein. Ganz gewiss wird es dir nicht erlaubt sein, das mit einem unreinen Herzen zu schauen, was man nur mit einem reinen Herzen schauen kann. Du wirst davon ausgenommen bleiben, zu weit entfernt, du wirst nicht schauen können.

Wie oft hat der Herr Menschen „selig“ genannt! Wie viele Gründe für die ewige Glückseligkeit hat er angeführt, welche guten Werke, welche Gaben, welche Verdienste und welchen Lohn? Keine andere Seligpreisung bestätigt: „Sie werden Gott schauen“. So nämlich lauten die übrigen: „Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich. Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben. Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden. Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.“ Keine andere sonst bestätigt: „sie werden Gott schauen“.

Die Schau Gottes ist den Menschen verheißen, die ein reines Herz haben. Das ist nicht ohne Grund so, denn die Augen, die Gott zu schauen in der Lage sind, befinden sich im Herzen. Es sind jene Augen, von denen der Apostel Paulus spricht, wenn er sagt: „Er erleuchte die Augen eures Herzens“ (Eph 1,18). Zur gegenwärtigen Zeit werden also diese Augen aufgrund ihrer Schwäche durch den Glauben erleuchtet; dann aber werden sie aufgrund ihrer Kräftigung durch die Schau erleuchtet werden... „Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht“ (1Kor 12,13).

Predigt 53


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« Antwort #1851 am: 08. Juni 2015, 21:20:22 »
Warum werden Säuglinge getauft?

Warum werden Säuglinge getauft? Wäre es nicht besser abzuwarten, bis eine Person die Taufe bewusst erleben und sich dafür entscheiden kann? In der Entstehungszeit der Christenheit wurden nur mündige Personen getauft. Das Neue Testament berichtet nicht von einer einzigen Kindertaufe. Erst ab dem 3. Jahrhundert ist dokumentiert, dass die Säuglingstaufe praktiziert wurde. Aber ist die Säuglingstaufe legitim? Einige Glaubensgemeinschaften (z. B. die Baptisten) lehnen die Taufe von unmündigen Menschen grundsätzlich ab.

Biblische Begründung:

Eine biblische Begründung für die Säuglingstaufe ist die Kindersegnung Jesu. In Markus 10 heißt es:

„Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an. Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.“

Es ist auffallend, dass Jesus nur zwei Gruppierungen von Menschen nachweislich gesegnet hat: Kinder und Jünger. Die Taufe ist unter anderem eine Segenshandlung an Kindern.

Taufe als Berufung

Eine weitere biblische Begründung für die Kindertaufe sind die Worte Jesu an seine Jünger:

"Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt." (Johannes 15, 16)

Die Taufe ist eine Berufung in die Nachfolge Jesu ( = im Sinne Jesu zu leben und zu handeln). Und die Initiative geht immer von Gott aus. Wenn ein Mensch sich dafür entscheidet, Jesus nachzufolgen, dann setzt diese Entscheidung voraus, dass Gott sich in Gnade zuerst an uns gewendet hat. Nicht wir suchen Gott auf, sondern Gott sucht uns auf. Und die Säuglingstaufe ist eine konkrete Möglichkeit, wie Gott Kinder aufsuchen und sie berufen kann, Jünger Jesu zu werden. Die Säuglingstaufe ist deshalb nicht nur legitim, sondern bezeugt besser als die Erwachsenentaufe, dass alles davon abhängt, dass Gott zuerst an uns handelt, ehe wir uns entscheiden können, zur Christenheit zu gehören.

Kindertaufe bezeugt, dass die Gnade Gottes vorbedingungslos ist

Ein Kleinkind kann bei der Taufe nichts vorzeigen: es hat keinen Glauben, es hat kein Wissen, es kann keine Entscheidung für oder gegen Gott treffen, es gibt keine moralischen Leistungen, die es vorweisen kann. Und deshalb wird bei der Kindertaufe deutlich, dass alles von der Gnade Gottes abhängt. Die Taufe eines Säuglings bezeugt: Gott entscheidet sich für uns, ehe wir uns für ihn entscheiden können; Gott nimmt uns an, ehe wir ihn annehmen; Gott wählt uns aus, nicht wir wählen Gott aus. Die Säuglingstaufe demonstriert, dass die Gnade Gottes absolut vorbedingungslos ist.
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« Antwort #1852 am: 08. Juni 2015, 22:33:49 »
"Ich habe euch gesagt, dass, solange keine Umkehr stattfindet, Alles noch schwerer wird.
Denn Satan weiss, dass seine Zeit bald zu Ende geht. Deshalb versucht er, noch viele Seelen in seinen Besitz zu reissen; ganz besonders viele Priesterseelen!"
(Worte der Gottesmutter, 19. Mai 2015, Myrtha-Maria, eine Sühneseele)
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« Antwort #1853 am: 09. Juni 2015, 06:43:57 »
"Ich liebe euch alle und möchte euch nochmals auffordern, Meine geliebten Priestersöhne: Kehrt um! Noch ist es Zeit. Wenn aber der Untergang und der Ruin in diese modernistische Kirche einkehrt, so seid ihr verloren und verdammt. Dann habt ihr keine Möglichkeit mehr, umkehren zu können. Viele Sühneseelen haben ihre Opfer für euch gebracht. Sie haben nächtelang für euch gesühnt in den vielen Sühnenächten und sie tun es auch heute noch. Darum hört auf sie und kehrt um und seid willig und folgsam, denn ihr braucht nur Mir, dem Himmlischen Vater, den Gehorsam erweisen und niemandem anderen. Ich allein liebe euch und führe euch in die Wahrheit hinein."
( Worte von Gottvater, 7. Juni 2015, Anne , Sühneseele )
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« Antwort #1854 am: 09. Juni 2015, 06:46:03 »
Hl. Chromatius von Aquileia

„Ihr seid das Licht der Welt“

Der Hl. Johannes hatte Recht, als er in einem Brief bekräftigte: „Gott ist Licht“, und „wer in Gott bleibt“ lebt „im Licht, wie ER im Licht ist.“  (1Joh 1,5.7; 3,24). Da wir die Freude haben, von der Finsternis des Irrtums befreit zu sein, müssen wir immer wie wahre „Kinder des Lichts im Licht leben“ (Eph 5,8)... Deshalb schreibt der Apostel Paulus: „Ihr leuchtet als Lichter in der Welt, ihr, die ihr fest am Wort des Lebens festhaltet“ (Eph 5,8). Wenn wir nicht danach handeln, wird man zu unserem, und zum Unglück der anderen erkennen, dass wir aus unserem mangelnden Glauben heraus die Wohltat dieses so überaus notwendigen Lichtes verhüllen und verbergen...

Deshalb muss diese strahlende Leuchte, die zu unserem Heil angezündet worden ist, immer in uns brennen. In der Tat besitzen wir die Leuchte der himmlischen Weisung und der göttlichen Gnade von der David sagte: „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade“ (Ps 119,105)... Diese Leuchte des Gesetzes und des Glaubens dürfen wir also nicht verbergen, sondern sie in der Kirche zum Heil von Vielen wie auf einen hohen Leuchter stellen, auf dass wir uns selber am Licht der Wahrheit erfreuen können und mit ihm allen Glaubenden zu leuchten vermögen.

Predigten über das Matthäusevangelium, Nr.5, 1.3-4

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« Antwort #1855 am: 10. Juni 2015, 06:00:34 »
Auch ich muss einmal sterben und weiß nicht, wann -
und weiß nicht, wo -
und weiß nicht, wie
aber das weiß ich: Wenn ich in einer Todsünde sterbe, bin ich verloren auf ewig;
wenn ich aber im Stande der Gnade als Gotteskind sterbe, bin ich gerettet für ewig.
Jesus, Maria, Josef,
euch schenke ich mein Herz und meine Seele.
Jesus, Maria, Josef,
steht mir bei im letzten Streite.
Jesus, Maria, Josef,
lasst meine Seele mit euch im Frieden scheiden. Amen.
(das "alte Laudate" von Münster)
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La Salette 1846



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