Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4577250 mal)

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« Antwort #1896 am: 23. Juni 2015, 05:14:41 »
Hütet euch vor denen, die den Menschen nach dem Munde reden.

Jesus:  Ihr glaubt, ohne mich auskommen zu können, und ihr erniedrigt mich auf euer Niveau. Ihr seid blind gemacht durch jene, die beauftragt waren, euch auf den Weg der Wahrheit zu führen und die selber dem Verderben entgegengehen, indem sie den Menschen verherrlichen. Sie lassen euch mehr und mehr in jene Nacht versinken, in die sie durch ihre Irrtümer, durch ihren Stolz, ihre Lügen und ihr Hängen am rein Diesseitigen hingelangt sind.

Sie haben meine Worte und meine Gebote durch ihre falschen Lehren verdreht und sie erlauben euch Freiheiten des Denkens und des Handelns durch ihre trügerischen Versprechungen und die Zusicherung meiner unbegrenzten Barmherzigkeit, obschon ihr doch in einer Gottlosigkeit ohne Ende und in einer Flut von Sünden lebt.

Sie haben einen Dammbruch geschaffen für diese Schlammflut, so dass sie sich von einem Ende der Erde zum anderen ergiesst und dabei eure Geister verwirrt und eure Seelen verdirbt.

Ich habe euch euer Seelenheil nicht versprochen inmitten von Lastern und Freuden dieser Welt, sondern in der Liebe, die ihr mir, eurem Gott, schuldig seid, durch die Reinheit eures Lebens, die Ehrfurcht vor meinen Geboten und die helfende Nächstenliebe.

Ihr habt mich verleugnet, weil ihr nur noch das Geld sucht und die krankhaften Befriedigungen, die es euch bringt, ohne euch durch die bitteren Enttäuschungen davon abhalten zu lassen.

Ihr meint, euer Leben auf dieser Erde habe kein Ende. Wisst ihr nicht, dass ihr eine Seele habt, die zu retten ist, und dass ihr von einer Stunde zur anderen verschwinden könnt, ohne ein Wort des Bedauerns und der Reue darüber, dass ihr mich so verächtlich weggeworfen und so sehr beleidigt habt, dass ihr euch von mir und von meinen Warnungen abgewandt habt!

Was werdet ihr sagen, wenn ihr vor mir, eurem Richter, erscheint, all eurer irdischen Schätze beraubt, mit einem Nichts an geistigen Verdiensten. Es wird euch nicht einmal die Zeit bleiben, zu jammern über das Los, das ihr gewählt habt. Ihr habt meine Barmherzigkeit und mein Verzeihen hartnäckig zurückgewiesen und euch darauf versteift, unterzutauchen in eurer Unordnung, in eurer Selbstsucht und in eurem Stolz.

Es bleibt euch nicht mehr viel Zeit zur Bekehrung, ehe mein Reich anbricht, das mit Riesenschritten naht. Es wurde euch überall durch meine Heiligste Mutter, die Jungfrau Maria, in ihren zahlreichen Erscheinungen angekündigt. Sie hat das Äusserste getan, um euch zu Gebet, Bekehrung und Umkehr aufzurufen.

Ihre Tränen fanden nur verhärtete Herzen, die ihren Bitten gegenüber gleichgültig und ungläubig blieben, zum Schaden für die meisten von euch.

Ihr wollt jetzt nicht daran glauben. Wenn ihr aber einmal glauben möchtet, dann wird es im Schrecken des Strafgerichtes sein und ihr werdet es nicht mehr können, denn es wird dann zu spät sein.

Ihr habt die Wohltaten der Gnaden, die euch angeboten wurden, zurückgestossen, und eure Verdammung wird nicht mehr zu vermeiden sein.

...

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Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1897 am: 23. Juni 2015, 05:20:05 »
Die Sünde verschuldet das Strafgericht.

Jesus: Ein grosses Strafgericht wird über diese verdorbene Welt kommen. Die Nationen werden unter der Gewalt der Waffen zusammenbrechen, die ein grosses Blutbad anrichten und auf der ganzen Welt tiefes Leid säen.

Die zunehmenden Verbrechen, Sakrilegien und Frevel gegen die Reinheit, die Missachtung aller göttlichen Gebote und die Beleidigungen der Gottheit Christi in der hl. Eucharistie werden den Zorn des Ewigen Vaters entfesseln.

Die Verbrechen gegen das werdende Leben werden ermutigt und Leib und Leben wird Schaden zugefügt, innerhalb und ausserhalb der Familie, und dies wird vor allem von jenen lautstark verkündet, deren Aufgabe es ist, das Leben zu schützen und die christliche Moral zu festigen. All dies schreit zum Himmel nach Sühne!

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« Antwort #1898 am: 23. Juni 2015, 05:39:45 »
Hl. Clemens von Rom

„Der Weg, der zum Leben führt“

Das ist der Weg, meine geliebten Schwestern und Brüder, durch den wir das Heil gefunden haben: Jesus Christus, der Hohepriester, der unsere Opfergaben darbringt, Beschützer und Stütze in unserer Schwäche (Hebr 10,20; 7,27; 4,15). Durch ihn richten wir unsere Blicke in die Höhen des Himmels; durch ihn versenken wir uns wie in einem Spiegel in das reine und unaussprechliche Antlitz des Vaters; durch ihn wurden die Augen unseres Herzens geöffnet; durch ihn reckt sich unser begrenzter und verdunkelter Verstand dem Licht entgegen; durch ihn hat der Meister uns kosten lassen wollen von der unsterblichen Erkenntnis, da er „der Abglanz der Herrlichkeit des Vaters ... ist... und um so viel erhabener geworden als die Engel, wie der Name, den er geerbt hat, ihren Namen überragt.“ (vgl. Hebr 1,3-4).
Betrachten wir unseren Leib: Das Haupt ist nichts ohne die Füße, und selbst die Füße sind nichts ohne das Haupt. Die Geringsten von unseren Gliedern sind notwendig und gut für den gesamten Leib, und alle dienen dem Heil des gesamten Leibes, indem sie mitarbeiten im Gehorsam, der sie eint (vgl. 1Kor 12,12 ff.). Stellen wir also das Heil des gesamten Leibes sicher, den wir in Christus Jesus bilden. Ein jeder unterwerfe sich deshalb seinem Nächsten, je nach der Geistesgabe, die er empfangen hat. Der Starke kümmere sich um den Schwachen, der Schwache respektiere den Starken. Der Reiche helfe dem Armen und der Arme danke Gott, der ihm jemanden gegeben hat, um ihm in seinem Unvermögen beizustehen. Der Weise zeige seine Weisheit nicht durch Worte, sondern durch gute Werke. Der Demütige beweise sich nicht selbst seine Demut, sondern überlasse das einem anderen. Der Keusche rühme sich nicht seiner Reinheit, da er weiß, dass ein anderer ihm die Keuschheit schenkt.
Denken wir also daran, meine Brüder, aus welcher Materie wir geboren wurden. Was waren wir denn, als wir in die Welt kamen? Aus welchem Grab, welcher Finsternis hat uns Der, der uns geformt und geschaffen hat, in diese Welt geführt, die ihm gehört? Denn er hatte seine Wohltaten schon vor unserer Geburt bereitgestellt. Und da wir von Ihm all dieses erhalten, wollen wir Ihm für alles danken.   

Brief an die Korinther, § 36-38
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« Antwort #1899 am: 23. Juni 2015, 05:57:03 »
 ;tffhfdsds

Evangelium nach Matthäus 7,6.12-14.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Gebt das Heilige nicht den Hunden, und werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihren Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen.
Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
Geht durch das enge Tor! Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt, und der Weg dahin ist breit, und viele gehen auf ihm.
Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dahin ist schmal, und nur wenige finden ihn.
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« Antwort #1900 am: 24. Juni 2015, 06:43:05 »

Hl. Augustinus (354-430)

„Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden" (Joh 3,30)

Die Geburt des Johannes und Jesu Geburt, und dann ihre Leidensgeschichten, haben ihre Verschiedenheit aufgezeigt. Denn Johannes wird geboren, als der Tag schon zur Neige geht, Christus aber, als der Tag anbricht. Die Tagesneige ist für den einen das Zeichen seines gewaltsamen Todes - der Tagesanbruch für den anderen die Erhöhung des Kreuzes.

Doch es gibt auch einen verborgenen Sinn, den der Herr offenbart… im Zusammenhang mit diesem Wort des Johannes über Jesus Christus: „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden.“ Die ganze menschliche Gerechtigkeit… wurde an Johannes erfüllt; von ihm sagte die Wahrheit selber: „Unter allen Menschen hat es keinen größeren gegeben als Johannes den Täufer“ (Mt 11,11). Kein Mensch also hätte ihn je überholen können, doch er war eben nur ein Mensch. In unserem christlichen Gnadenleben aber wird von uns nicht verlangt, uns des Menschen zu rühmen, sondern „wenn einer sich rühmen will, dann rühme er sich des Herrn“ (vgl. 2Kor 10,17): der Mensch seines Gottes, der Knecht seines Herrn. Deshalb nämlich ruft Johannes aus: „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden.“ Sicherlich wird Gott keinesfalls in sich kleiner gemacht oder nimmt zu, doch in dem Maße, in dem bei den Menschen der echte Eifer wächst, wächst auch die göttliche Gnade und die menschliche Kraft nimmt ab, bis schließlich die Wohnung Gottes vollendet wird, die in allen Gliedern Christi ist, wo jede Gewaltherrschaft, jeder Machtanspruch, jede Macht tot sind, und wo Gott alles in allem ist (vgl. Kol 3,11).

Johannes der Evangelist sagt: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt“ (Joh 1,9). Johannes der Täufer aber sagt: „Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen.“ (1,16). Wenn das Licht, das in sich immer nur vollständig sein kann, nichtsdestotrotz zunimmt in dem, der von ihm erleuchtet wird, dann ist derjenige in sich kleiner geworden, wenn in ihm untergeht, was ohne Gott war. Denn der Mensch ohne Gott kann nur sündigen und seine menschliche Kraft nimmt ab, wenn die göttliche Gnade siegt, die die Sünde zerstört. Die Schwachheit des Geschöpfes weicht der Macht des Schöpfers und die Eitelkeit unserer egoistischen Anhänglichkeiten bricht zusammen vor der allumfassenden Liebe, wenn uns Johannes der Täufer vom Grund unserer Verzweiflung aus die Barmherzigkeit Jesu Christi zuruft: „Er muss wachsen, ich aber muss kleiner werden.“

Predigt zur Geburt des hl. Johannes des Täufers
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« Antwort #1901 am: 24. Juni 2015, 06:51:24 »
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Ps 121,1-3 Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: / Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, / der Himmel und Erde gemacht hat. Er lässt deinen Fuß nicht wanken; / er, der dich behütet, schläft nicht.


Lk 18,27   Er erwiderte: Was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich.   
« Letzte Änderung: 24. Juni 2015, 06:57:43 von Tina 13 »
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« Antwort #1902 am: 24. Juni 2015, 23:04:20 »
Psalm 139(138),1-3.13-14.15-16.

Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir.
Von fern erkennst du meine Gedanken.
Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt;
du bist vertraut mit all meinen Wegen.

Denn du hast mein Inneres geschaffen,
mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast.
Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.

Als ich geformt wurde im Dunkeln,
kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde,
waren meine Glieder dir nicht verborgen.
Deine Augen sahen, wie ich entstand,
in deinem Buch war schon alles verzeichnet.
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« Antwort #1903 am: 24. Juni 2015, 23:49:03 »
Die Zunge – eine gefährliche, tödliche Waffe!

Tod und Leben liegen in der Gewalt der Zunge
(Sprüche 18, 21)

Verleumdung, üble Nachrede verbreiten, nutzlose, unwahre, übertriebene, boshafte Rede

Das Wort Teufel bedeutet im griechischen “ein Verleumder“

Wer Klatsch und Tratsch verbreitet= arbeit des Satans

Auch unsere Verantwortung kein Klatsch anzunehmen

Herr, wer darf dein heiliges Zelt betreten? Wer darf dich auf dem Berg Zion anbeten? Jeder, der aufrichtig lebt und andere gerecht behandelt, der durch und durch ehrlich ist und andere nicht verleumdet. Jeder, der seinen Mitmenschen kein Unrecht zufügt, der Nachbarn und Verwandte nicht bloßstellt.
(Psalm 15,1-3)

Übermäßiges Reden und unnütze Worte

Wer viele Worte macht, wird sicher schuldig - darum hält der Kluge sich zurück. (Sprüche 10,19)

Wer klug ist, überlegt sich, was er sagt; aber ein Narr spricht vorschnell und richtet Schaden an. (Sprüche 10,14)

Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen. (Matthäus 5,37)

Warum ist es schlecht:

Weil viel Reden schnell dazu führt, dass man sich schuldig macht.

Man verspricht voreilig irgendwelche Dinge, oder meint es nicht so, wie man es sagt ( auch vor Gott)

In der Bibel gibt es verschiedene Stellen, die zum Thema Lästern etwas sagen. Als Verursacher wird die Zunge erkannt, die niemand im Griff zu haben scheint. Die Gruppe kann die verschiedenen Bibelstellen (siehe nachfolgende Stellen) nachschlagen und versuchen darüber zu reden. In diesen Bibelstellen geht es sogar noch über das eigentliche Lästern hinaus.

Lästern – Tratschen – übles Geschwätz

Lästern – macht Spass, nur dann nicht, wenn über Dich gelästert wird!

Tratschen – macht Spass, nur dann nicht, wenn über Dich getratscht wird!

Schwätzen – macht Spass, nur dann nicht, wenn über Dich schlecht geschwätzt wird!

Richtlinie

Wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich etwas sagen soll, oder es nicht so meine, dann schweige ich besser oder halte mich zurück.
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La Salette 1846



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