Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578197 mal)

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« Antwort #2144 am: 25. August 2015, 06:53:53 »
Gesang des Heiligen Ludwig Maria Grignion von Montfort

Zur Ehre Gottes will ich dankend singen
Der Jungfrau Lob und ihrer Güte Macht.
Möcht’ es wie Donner in die Herzen bringen:
Glückselig, der sich ihr zum Opfer bracht’!

Lasst mich die Gnadenwunder euch erzählen,
Die sie an ihrem Diener hat getan:
Auch euch will sie vor andren auserwählen,
Nehmt sie zum Leitstern auf der Lebensbahn!

Sie ist mein Reichtum, ist die Bundeslade,
Erfüllt von unerreichter Heiligkeit,
Ist meine Zufluchtsstatt auf irrem Pfade,
Mein Tugendborn; ihr ist mein Herz geweiht.

Mit ihrer Unschuld darf ich mich umhüllen
In meiner Armut, darf mit ihrem Geist
Demütig im Gebet mein Herz erfüllen,
Sie ist’s, die immer mich zu Jesus weist.

Die Arche ist sie in der Sturmflut Toben,
In ihrem Schutz kann ich nicht untergehen,
Kann auch im Leid den Ratschluss Gottes loben
Und auch im Dunkel seine Güte sehen!

Sie hebt mich wie auf mütterlichen Flügeln
Aus meiner tiefen Niedrigkeit empor.
Und auf der Ewigkeit besonnten Hügeln
Stellt sie als Kind mich ihrem Sohne vor.

Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort
Aus: „Die Wahre Andacht zu Maria“
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2145 am: 25. August 2015, 06:55:15 »


bekanntes Marien-Weihegebet
(von Ludwig Maria Grignion von Montfort)
 
In Gegenwart des ganzen himmlischen Hofes
erwähle ich Dich heute, o Maria, zu meiner Mutter und Königin.
Ich schenke und weihe Deiner Liebe, als Dein Gut und Eigentum
meinen Leib und meine Seele, meinen inneren und äußeren Besitz,
ja selbst den Wert all meiner guten Werke, der vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen.
Ganz und voll, ohne jede Ausnahme, sollst Du das Recht haben,
über mich und all das Meinige nach Deinem Gutdünken zu verfügen,
in Zeit und Ewigkeit, zur größeren Ehre Gottes.
Amen.


Mehr Infos: http://www.internetgebetskreis.com/gebete/weihegebete/
« Letzte Änderung: 26. August 2015, 12:43:54 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2146 am: 25. August 2015, 06:57:26 »

Weihegebet nach Ludwig Maria Grignion

Heute nehme ich dich, o Maria,
in Gegenwart des ganzen Himmels
als meine Mutter und Königin an.
Ich schenke und weihe dir rückhaltlos
meinen Leib und meine Seele,
meine inneren und äußeren Güter,
und auch den Wert all meiner guten Taten,
in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Ich gebe dir das volle Recht,
nach deinem Belieben über mich und alles, was mein ist,
ohne Ausnahme zu verfügen,
in Zeit und Ewigkeit,
damit Gott mehr geliebt wird
und zu seiner größeren Ehre.
Amen.

 ;ghjghg
« Letzte Änderung: 26. August 2015, 12:44:33 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2147 am: 25. August 2015, 06:57:44 »


Weltweihe an das Unbefleckte Herz von Papst Johannes Paul II.
vollzogen in Rom vor dem Angelusgebet am 25. März 1984
(in: Der Apostolische Stuhl 1984, 61-64)

 Die Familie ist das Herz der Kirche. Aus diesem Herzen erhebe sich heute ein besonderer Akt der Hingabe und des Vertrauens an das Herz der Gottesmutter.

Im Heiligen Jahr der Erlösung wollen wir bekennen, daß die Liebe stärker ist als die Sünde und alles Böse, das den Menschen und die Welt bedroht. Voll Demut rufen wir diese Liebe an:

1. „Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter!“ Mit diesen Worten, die die Kirche Christi seit Jahrhunderten betet, wenden wir uns heute im Jubiläumsjahr unserer Erlösung an dich, unsere Mutter.

Dabei wissen wir uns mit allen Oberhirten der Kirche durch jenes besondere Band vereint, durch das wir eine Körperschaft und ein Kollegium bilden, so wie nach dem Willen Christi die Apostel mit Petrus eine Körperschaft und ein Kollegium gebildet haben.

In solcher Einheit verbunden, sprechen wir die Worte dieses Weiheaktes, in den wir erneut die Hoffnungen und Ängste der Kirche für die Welt von heute einschließen wollen.

Vor vierzig Jahren und zehn Jahre danach hat dein Diener, Papst Pius XII., angesichts der schmerzlichen Erfahrungen der Menschheitsfamilie die ganze Welt und vor allem jene Völker, denen wegen ihrer Situation deine besondere Liebe und Sorge gilt, deinem unbefleckten Herzen anvertraut und geweiht.

Diese Welt der Menschen und Völker haben auch wir heute vor Augen: die Welt des zweiten Jahrtausends, das sich seinem Ende zuneigt, die Welt unserer Zeit, unsere Welt. Der Worte des Herrn eingedenk: „Geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern ... Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,19-20) ist sich die Kirche auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil ihrer Sendung in dieser Welt neu bewußt geworden.

Darum, o Mutter der Menschen und Völker, die du alle ihre Leiden und Hoffnungen kennst und mit mütterlichem Herzen an allen Kämpfen zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Finsternis Anteil nimmst, die unsere heutige Welt erschüttern, höre unser Rufen, das wir unter dem Antrieb des Heiligen Geistes direkt an dein Herz richten; umfange mit deiner Liebe als Mutter und Magd des Herrn diese unsere Welt, die wir dir anvertrauen und weihen, erfüllt von Sorge um das irdische und ewige Heil der Menschen und Völker.

In besonderer Weise überantworten und weihen wir dir jene Menschen und Nationen, die dieser Überantwortung und Weihe besonders bedürfen.

„Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter!“ Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten!

2. Vor dir, o Mutter Christi, vor deinem unbefleckten Herzen, möchten wir uns heute zusammen mit der ganzen Kirche mit jener Weihe vereinen, durch die dein Sohn aus Liebe zu uns sich selber dem Vater geweiht hat, indem er sprach: „Für sie weihe ich mich, damit auch sie in Wahrheit' geweiht seien“ (Joh 17,19). Wir wollen uns in dieser Weihe für die Welt und für die Menschen mit unserem Erlöser verbinden; in seinem göttlichen Herzen findet eine solche Weihe die Kraft, Verzeihung zu erlangen und Sühne zu leisten.

Die Kraft dieser Weihe dauert durch alle Zeiten und umfängt alle Menschen, Völker, Nationen; sie überwindet alles Böse, welches der Fürst der Finsternis im Herzen des Menschen und in seiner Geschichte zu wecken vermag und in unseren Zeiten auch tatsächlich geweckt hat.

Wie tief empfinden wir das Bedürfnis nach dieser Weihe für die Menschheit und für die Welt, für unsere heutige Welt: der Weihe, die wir in Einheit mit Christus vollziehen. Das Erlösungswerk Christi muß ja durch die Kirche an die Welt vermittelt werden.

Das zeigt das gegenwärtige Jahr der Erlösung, das außerordentliche Jubiläum der ganzen Kirche.

Sei in diesem Heiligen Jahr gepriesen über alle Geschöpfe, du Magd des Herrn, die du dem göttlichen Ruf in vollkommenster Weise folgst.

Sei gegrüßt, die du mit der erlösenden Weihe deines Sohnes auf das engste verbunden bist!

Mutter der Kirche! Erleuchte das Volk Gottes auf den Wegen des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe! Erleuchte besonders die Völker deren Weihe und Überantwortung du von uns erwartest. Hilf uns, die Weihe Christi für die gesamte Menschheitsfamilie der heutigen Welt in ganzer Wahrheit zu leben!

3. Wenn wir dir, Mutter, die Welt, alle Menschen und Völker anvertrauen, so vertrauen wir dir dabei auch diese Weihe der Welt an und legen sie in dein mütterliches Herz.

O unbeflecktes Herz, hilf uns, die Gefahr des Bösen zu überwinden, das so leicht in den Herzen der heutigen Menschen Wurzel faßt und dessen unermeßliche Auswirkungen über dem heutigen Leben lasten und den Weg in die Zukunft zu versperren scheinen.

Von Hunger und Krieg: befreie uns!

Von Atomkrieg, unkontrollierbarer Selbstzerstörung und jeder Art des Krieges: befreie uns!

Von den Sünden gegen das Leben des Menschen von seinen Anfängen an: befreie uns!

Vom Haß und von der Mißachtung der Würde der Kinder Gottes: befreie uns!

Von jeder Ungerechtigkeit im sozialen, nationalen und internationalen Leben: befreie uns!

Von leichtfertiger Übertretung der Gebote Gottes: befreie uns!

Vom Versuch, in den Herzen der Menschen sogar die Wahrheit von Gott zu ersticken: befreie uns!

Von den Sünden gegen den Heiligen Geist: befreie uns, befreie uns! Höre, Mutter Christi, diesen Hilfeschrei, in welchem das Leid aller Menschen zu Dir ruft, das Leid ganzer Völker!

Hilf uns mit der Kraft des Heiligen Geistes, alle Sünde zu besiegen: die Sünde des Menschen und die „Sünde der Welt“ – die Sünde in jeglicher Form.

Noch einmal zeige sich in der Geschichte der Welt die unendliche Heilskraft der Erlösung: die Macht der erbarmenden Liebe! Daß sie dem Bösen Einhalt gebiete! Daß sie die Gewissen wandle! In Deinem unbefleckten Herzen offenbare sich allen das Licht der Hoffnung!
« Letzte Änderung: 26. August 2015, 12:45:45 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2148 am: 25. August 2015, 21:09:03 »
"Unsere Liebe zu euch ist unendlich groß und von menschlichem Verstand nicht erfassbar. Amen."

Mein Kind. Sage den Kindern der Erde heute, wie sehr Wir sie lieben. Sage es ihnen bitte. Amen.

Deine Mutter im Himmel.

Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen. Mache dies bekannt, Mein Kind.

Unsere Liebe zu euch ist unendlich groß und von menschlichem Verstand nicht erfassbar. Amen.

Es ist eine so reine, bedingungslose Liebe, zu der ihr, geliebte Kinder, untereinander nicht fähig seid.

---

"So kommt in Meine Arme und lasst euch fallen und wiegen, wie ein kleines Kind, das hilfsbedürftig ist.

Meine Liebe ist unendlich, sie ist barmherzig und vollkommen rein.

So kommt, geliebte Kinder, und lasst euch beschenken von Mir, eurem Vater im Himmel, denn ein Kind, das Mich liebt und sich Mir übergibt, durch Christus, Meinen Sohn, dem will Ich Meine Liebe schenken und mit Reichtümern überhäufen, die nicht von dieser Welt sind.

So kommt, geliebte Kinder, und findet ganz zu Mir. Jesus ist der Weg nach Hause, und ER wird euch zu Mir führen. Amen.

In väterlicher Liebe verabschiede Ich Mich für heute von euch.

Meine Liebe ist groß, sie ist rein und unendlich. Nehmt sie an und kehrt heim zu Mir. Amen.

Euer Vater im Himmel.

Allmächtiger Gott und Herrscher über Himmel und Erde. Amen."

---

Muttergottes: Mache dies bekannt, Mein Kind. Es ist wichtig. Amen.

Botschaft Nr. 1034, 18. August 2015
   
https://dievorbereitung.de/Botschaften/data1006-1040/1034.html
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« Antwort #2149 am: 26. August 2015, 06:39:47 »
Der sogenannte Barnabasbrief (um 130)

Abkehr vom Weg der Heuchelei und des Bösen

Es gibt zwei Wege des Lernens und des Handelns: einen lichtvollen Weg und einen dunklen Weg. Der Unterschied zwischen den beiden ist groß… Der dunkle Weg ist gewunden und übersät von Flüchen. Es ist der Weg in den Tod und die ewige Verdammnis. Auf ihm findet man alles, was ein Leben zugrunde richten kann: Götzendienst, Anmaßung, Stolz auf die eigene Macht, Heuchelei, Doppelzüngigkeit, Ehebruch, Mord, Diebstahl, Eitelkeit, Ungehorsam, Betrug, Bosheit, Rauschgift, Magie, Geldgier, Gottesverachtung. Dort sind jene anzutreffen, die anständige Leute verfolgen, Feinde der Wahrheit, Freunde der Lüge; sie alle wissen nicht, welchen Lohn Gerechtigkeit hat, sie „halten nicht am Guten fest“ (vgl. Röm 12,9), sie stehen der Witwe und dem Waisenkind nicht bei (Mal 3,5)… Fremd ist ihnen Sanftmut und Geduld, sie lieben Nichtigkeiten, „lassen sich gerne bestechen und jagen Geschenken nach“ (Jes 1,23), sie haben kein Mitleid mit dem Armen, sind ohne Mitgefühl für den Leidenden, haben ihren Schöpfer vergessen…

Es ist also erforderlich, sich über alles zu informieren, was der Herr will und was in den Schriften festgehalten ist, und demgemäß seines Weges zu gehen. Wer so handelt, wird im Reich Gottes verherrlicht werden. Wer aber den anderen Weg wählt, wird zusammen mit seinen Werken zugrunde  gehen. Das ist der Grund dafür, dass es eine Auferstehung und eine Entlohnung gibt. An euch, die ihr vom Glück begünstigt seid und von mir gern einen guten Rat annehmt, richte ich eine Bitte: Um euch herum sind Menschen, denen man Gutes tun kann; versäumt die Gelegenheit nicht!

Epistel § 20
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« Antwort #2150 am: 26. August 2015, 06:40:58 »
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Erster Brief des Apostels Paulus an die Thessalonicher 2,9-13

Ihr erinnert euch, Brüder, wie wir uns gemüht und geplagt haben. Bei Tag und Nacht haben wir gearbeitet, um keinem von euch zur Last zu fallen, und haben euch so das Evangelium Gottes verkündet.
Ihr seid Zeugen, und auch Gott ist Zeuge, wie gottgefällig, gerecht und untadelig wir uns euch, den Gläubigen, gegenüber verhalten haben.
Ihr wisst auch, dass wir, wie ein Vater seine Kinder, jeden Einzelnen von euch
ermahnt, ermutigt und beschworen haben zu leben, wie es Gottes würdig ist, der euch zu seinem Reich und zu seiner Herrlichkeit beruft.
Darum danken wir Gott unablässig dafür, dass ihr das Wort Gottes, das ihr durch unsere Verkündigung empfangen habt, nicht als Menschenwort, sondern - was es in Wahrheit ist - als Gottes Wort angenommen habt; und jetzt ist es in euch, den Gläubigen, wirksam.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2151 am: 26. August 2015, 06:41:24 »
Psalm 139(138),7-10.11-12ab.

Wohin könnte ich fliehen vor deinem Geist,
wohin mich vor deinem Angesicht flüchten?
Steige ich hinauf in den Himmel, so bist du dort;
bette ich mich in der Unterwelt, bist du zugegen.

Nehme ich die Flügel des Morgenrots
und lasse mich nieder am äußersten Meer,
auch dort wird deine Hand mich ergreifen
und deine Rechte mich fassen.

Würde ich sagen: «Finsternis soll mich bedecken,
statt Licht soll Nacht mich umgeben»,
auch die Finsternis wäre für dich nicht finster,
die Nacht würde leuchten wie der Tag,
die Finsternis wäre wie Licht.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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