Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660012 mal)

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« Antwort #2704 am: 13. Dezember 2015, 03:56:12 »

Origenes (um 185-253), Priester und Theologe

„Er hält die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen“

Die Taufe, mit der Jesus tauft, ist „mit dem Heiligen Geist und mit Feuer“. Wenn du heilig bist, wirst du mit dem Heiligen Geist getauft; wenn du Sünder bist, wirst du ins Feuer getaucht. Ein und dieselbe Taufe wird für nichtsnutzige Sünder zur Verdammung und Feuer. Aber die Heiligen, die sich mit ganzem Glauben zum Herrn bekehren, erlangen die Gnade des Heiligen Geistes und das Heil.

Der aber, von dem gesagt ist, er taufe „mit dem Heiligen Geist und mit Feuer, er hält die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen“, reinigt seine Tenne, um den Weizen zu worfeln: er „bringt den Weizen in seine Scheune; die Spreu aber wird er in nie verlöschendem Feuer verbrennen“. Ich möchte den Grund verraten, warum unser Herr die Schaufel in der Hand hält, um zu worfeln, und durch welchen Luftzug die leichte Spreu hierhin und dorthin verweht wird, während sich der Weizen aufgrund seines größeren Gewichts an einer Stelle sammelt; denn wenn der Wind nicht bläst, lässt sich die Spreu nicht vom Weizen trennen.

Ich denke, der Wind symbolisiert die Versuchungen, die in der buntgemischten Schar der Gläubigen aufdecken, welche von ihnen aus Spreu und welche aus Weizen sind. Denn wenn eure Seele von einer Versuchung überwältigt worden ist, so nicht, weil die Versuchung sie in Spreu verwandelt hätte, sondern weil ihr selbst Spreu seid, leichtfertige Menschen ohne Glauben, deren Natur die Versuchung aufgedeckt hat. Wenn ihr dagegen den Versuchungen mutig die Stirn bietet, ist es nicht die Versuchung, die euch treu und standhaft macht; sie deckt lediglich die Tugenden der Standhaftigkeit und des Mutes auf, die in euch waren, aber in verhüllter Form […] Ich habe dich geprüft und Hunger verspüren lassen, um aufzudecken, was du in deinem Herzen hattest (vgl. Dtn. 8,2).

Homilien über das Evangelium nach Lukas, 26,3-5; SC 87
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2705 am: 13. Dezember 2015, 04:06:22 »
Buch Zefanja 3,14-17.

Juble, Tochter Zion! Jauchze, Israel! Freu dich, und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem!
Der Herr hat das Urteil gegen dich aufgehoben und deine Feinde zur Umkehr gezwungen. Der König Israels, der Herr, ist in deiner Mitte; du hast kein Unheil mehr zu fürchten.
An jenem Tag wird man zu Jerusalem sagen: Fürchte dich nicht, Zion! Lass die Hände nicht sinken!
Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der Rettung bringt. Er freut sich und jubelt über dich, er erneuert seine Liebe zu dir, er jubelt über dich und frohlockt, wie man frohlockt an einem Festtag.

Buch Jesaja 12,2-3.4bcd.5-6.

Gott ist meine Rettung;
ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.
Denn meine Stärke und mein Lied ist der Herr.
Er ist für mich zum Retter geworden.

Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude
aus den Quellen des Heils.
Dankt dem Herrn! Ruft seinen Namen an!
Macht seine Taten unter den Völkern bekannt,
verkündet: Sein Name ist groß und erhaben!

Preist den Herrn; denn herrliche Taten hat er vollbracht;
auf der ganzen Erde soll man es wissen.
Jauchzt und jubelt, ihr Bewohner von Zion;
denn groß ist in eurer Mitte der Heilige Israels.

Brief des Apostels Paulus an die Philipper 4,4-7.

Brüder! Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch!
Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe.
Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage betend und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott!
Und der Friede Gottes, der alles Verstehen übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus bewahren.

Evangelium nach Lukas 3,10-18.

In jener Zeit fragten die Leute den Johannes den Täufer: Was sollen wir also tun?
Er antwortete ihnen: Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.
Es kamen auch Zöllner zu ihm, um sich taufen zu lassen, und fragten: Meister, was sollen wir tun?
Er sagte zu ihnen: Verlangt nicht mehr, als festgesetzt ist.
Auch Soldaten fragten ihn: Was sollen denn wir tun? Und er sagte zu ihnen: Misshandelt niemand, erpresst niemand, begnügt euch mit eurem Sold!
Das Volk war voll Erwartung, und alle überlegten im stillen, ob Johannes nicht vielleicht selbst der Messias sei.
Doch Johannes gab ihnen allen zur Antwort: Ich taufe euch nur mit Wasser. Es kommt aber einer, der stärker ist als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Schon hält er die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen und den Weizen in seine Scheune zu bringen; die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.
Mit diesen und vielen anderen Worten ermahnte er das Volk in seiner Predigt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2706 am: 13. Dezember 2015, 04:17:43 »
Das vergessene Geschenk - eine Weihnachtsgeschichte

Warum feiern wir eigentlich Weihnachten? Weil Jesus Geburtstag hat! Haben wir aber ein Geschenk für Jesus? Darüber macht sich Ralf Gedanken. Diese Geschichte möchten wir euch als kleines Weihnachtsgeschenk geben. Sie kann uns nachdenklich machen - aber auch zutieft erfreuen - das wünschen wir Euch!

Das Städtchen lag wie verzaubert da. Die Schneeflocken tanzten ihren lautlosen Reigen und verwandelten die Welt. Was schmutzig und häßlich aussah, bedeckten sie, was spitz und kantig, formten sie weich und rund. Mit brennenden Augen starrte Ralf in das Schneetreiben hinaus und drückte seine heiße Stirn an die kühle Fensterscheibe. Seit Tagen suchte er die Antwort auf eine schwere Frage. Von seinen Geschwistern hatte er wissen wollen, warum Weihnachten gefeiert wird, und sie hatten ihm kurz und bündig erklärt: "Weil Jesus Geburtstag hat." "Wenn Jesus Geburtstag hat, warum bekommen dann wir die Geschenke - und nicht Er?" Das war seine schwere Frage. Dabei hatte er sich vorgestelt, dass an seinem nächsten Geburtstag alle seine Freunde die schönsten Geschenke auspackten - nur er stünde abseits mit leeren Händen. Wie traurig müsste er dann sein! Und Jesus? Auf der ganzen Welt beschenken sich die Menschen gegenseitig, erraten heimliche Wünsche, verwirklichen Träume. Arme und Reiche, Junge und Alte, Kranke und Gesunde - alle sollen sich freuen. Und Jesus?
Was kann ich nur Jesus schenken?

Ralf hatte überall herumgefragt, doch niemand konnte ihm erklären, warum Jesus nicht beschenkt wird, niemand hatte überhaupt an ein Geschenk für Jesus gedacht. Nun wollte er ganz bestimmt nach einem passenden Geschenk suchen. Aber worüber würde sich Jesus freuen? Kaufen konnte er ihm nichts mehr, er hatte alles ausgegeben, um Geschenke für Eltern und Geschwister zu basteln. Morgen war Heiliger Abend, Jesu Geburtstagsfeier, und er hatte immer noch kein Geschenk für Ihn. Während er grübelnd am Fenster stand, zündete plötzlich in ihm eine Idee, die ihn ganz glücklich machte. Er lachte laut auf, denn es war ja so einfach, Jesus eine Freude zu machen. Endlich begann der Weihnachtsgottesdienst. Die Kirche war heimelig warm, es duftete nach Kerzen und Tannengrün. Die vielen Menschen, die keine Geschenke für Jesus mitgebracht hatten, wollten doch wenigstens eine Stunde von Ihm singen, wollten beten und das Evangelium von Seiner Geburt hören, das die Engel über den Fluren von Betlehem in die Nacht hinausgejubelt hatten: "Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen."
Kurz vor Schluß des Gottesdienstes gingen die schön geflochtenen Opferkörbe durch die Reihen. Die Jungbläser vom Posaunenchor sammelten das Opfer ein und trugen die Körbe zum Altar. Auf diesen Augenblick hatte Ralf gewartet. Flink rutschte er von seiner Bank, drückte sich an seinen Nachbarn vorbei, lief im Mittelgang bis zum Altar und stellte sich mitten hinein in einen Opferkorb und rief mit lauter und heller Stimme: "Ich habe kein Geld für Jesus, aber ich schenke Ihm meine Arme und Beine, meinen Kopf, meine Stimme und mein Herz zu seinem Geburtstag!" Ein Raunen ging durch die Menge, die Kinder sprangen von den Bänken auf, um besser sehen zu können. Alle spürten, dass Ralf etwas Wichtiges gemacht hatte.
Das größte Geschenk sind wir selbst!

Pfarrer Heimer legte den Arm um ihn, rückte das Mikrofon etwas näher und wandte sich an seine Gemeinde: Ralf hat uns allen heute geholfen, Weihnachten richtig zu feiern. Jesus kam auf diese Erde, um uns in Gottes Reich einzuladen. Es war für Ihn ein Wagnis, Gottlose mit Gott zu versöhnen. Es hat Ihn das Leben gekostet. Doch das war es ihm wert. Sein Sterben besiegte den Tod, Seine Liebe den Haß, Seine Ohnmacht die Macht. Seitdem können Menschen zu Gott umkehren und ihr Leben neu mit Gott beginnen. Das alte Programm der Menschheit wurde von tiefem Erbarmen, grenzenloser Vergebung und ewiger Liebe überholt. Mit Jesus zusammen öffnen sich neue Wege, neue Horizonte, neue Ziele. Wer das erleben will, muss so mutig sein wie Ralf und sich selbst Ihm ganz schenken.Niemand blieb von Ralfs Tat unberührt. Mächtig erklang das alte Lied wie zum ersten Mal gesungen. Den hohen Kirchenraum und die Herzen der Menschen erfüllten Klang und Licht und Freude.

Quelle: medjugorje aktuell, Heft 68
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2707 am: 13. Dezember 2015, 14:12:51 »
Morgenröte - Botschaften

303. Feiert die Geburt Jesus Christi mit freiem und reinem Herzen

23. November 2015; № 303
Die Mutter Gottes spricht:
Mein Kind der Liebe!
Die Regentropfen fallen auf die Erde nieder und durchdringen die vertrocknete Erde.
Es sind die Tropfen, die Leben bringen, dort, wo der Tod seinen Stachel setzte.

So wie ihr euch vorbereitet auf das Fest der Liebe,
obwohl doch viele den Ursprung des Glaubens verloren haben
und somit auch nicht die Geburt meines geliebten Sohnes
an diesen Festtagen im Herzen haben, sind viele in der Welt gefangen.
So richtete sich oft der Blick des Herzens und des Verstandes
nicht auf die Geburt meines Sohnes, sondern auf den Weltenmarkt,
der die Menschen in Unruhe und Hast treibt und sie zu vielem Unnützem bewegt.
Es ist gut den Menschen Freude zu bereiten – in Wort und Tat,
doch sollt ihr nicht das Wesentliche vergessen.
Was Weihnachten bedeutet – wissen die meisten nicht mehr,
denn die Welt hält sie zu sehr gefangen.
Und die Menschen verlieren immer mehr den Blick auf Jesus, meinen Sohn.
Er – als Kind in der Krippe – schon alle Menschen im Herzen trug
und für viele sein Heiliges Blut vergießen würde,
das aus Seinen heiligen Wunden entströmen sollte.

Mein Kind!
Wenn ihr doch wenigstens am Ende des Jahres,
an diesen Tagen inne halten könntet, um Gott zu danken.
Weil Er Seinen einzigen Sohn zu euch sandte, damit ihr durch Sein Leben und Sterben,
und durch Seine Auferstehung, das ewige Leben gewinnen könnt.

Mein Kind!
So viel Traurigkeit auf Erden auch ist, so sollt ihr euch doch freuen und Gott danken
für dieses ‚gewaltige Ereignis der Göttlichen Liebe‘,
das sich niederlies im Stall von Bethlehem,
um die ganze Welt zu umarmen – in Freud und in Leid.
Weil die Gottheit sich klein machte – als Kind –
und doch groß im Wissen war – in der Seele und im Herzen.
Ja, im ganzen Wesen dreifaltig, im Leben des geborenen Kindes,
das schon im Mutterleib alles wusste und alles besaß,
weil das Dreifaltige Feuer allen Verstand und alles Wissen
an Herrlichkeit und Macht übertraf
und doch arm und elend im kalten Stalle geboren werden wollte.

Die Gottheit – im Wesen drei Personen.
Im Herzen – drei Herzen. In der Seele – drei Seelen.
In einem großen Feuer verschmolzen, lies sich nieder auf die verstaubte Erde,
damit die Menschen vom Staub zum Staub kommen und zurückkehren,
um im ewigen Feuer der Göttlichen Liebe zu leben.

Es ist so vieles geschehen bis heute und morgen wird noch mehr geschehen.
Wann werdet ihr alles Geschehene auf Erden in eurem Leben, zu meinem Sohne tragen?
Meine Kinder, ihr wisst weder Tag noch Stunde,
wo ihr vom alten Leben in das neue Leben eintreten werdet.
Und was ihr nicht getan habt, wiegt sich in der Schale, wie das, was ihr Gutes getan habt:
Gutes und Schlechtes, Liebe und Sünde, Gebote und Missachtung.
Alles liegt offen vor meinem Sohne und vor eurer Seele.

Meine Kinder!
Die Kirche lehrt euch die Heilige Beichte zu schätzen.
Tut dies, solange es noch möglich ist
und feiert die Geburt meines Sohnes, eures Herrn Jesus Christus,
mit freiem und reinem Herzen.
Es ist das größte Geschenk, das ihr meinem Sohne geben könnt!
Es bedarf nicht im Weltentummel zu suchen,
sondern in der Stille sich zu besinnen und zu bereuen
und im letzten Schritt zur Heiligen Beichte zu gehen.
So steht ihr frei vor der Krippe meines Sohnes
und füllt durch euren Glauben und die Gegenwart meines Sohnes
das Herz Gottes mit Dank und Freude.
Ich erinnere euch immer wieder: Das Böse zu meiden und das Gute zu lieben.
Ich danke euch, meine Kinder!
Ich werde nicht müde euch immer wieder daran zu erinnern,
weil Gott die Menschen liebt
und euch das Höchste, die Lebendige Liebe, schenkte durch JESUS, Seinen Sohn,
euren Retter, Heiland und König der ganzen Welt.
Ich danke euch, meine Kinder.

Jene, die meinem Sohne folgen, bereiten mir viel Freude
und jene, die meinen Sohn ablehnen, bereiten mir viel Kummer.
Betet mit mir für die Verirrten und Gleichgültigen.
Betet mit mir für den Frieden in der Welt.
Nie war dieses Anliegen so wichtig, wie in dieser Zeit.
Ob Rosenkranz oder Gebete – alles ist wichtig und wertvoll.
Ich danke euch!
Ich liebe euch!

(Das Herz der Mutter Gottes öffnet sich. Ihr Gewand, das vorher hellblau war, wird jetzt strahlend weiß. In ihrem Herzen sind jetzt drei Herzen. Es fallen goldene Strahlen aus allen Herzen, in die Herzen der Menschen.)

Eure Mutter segnet euch: Durch das Dreifaltige Herz der Gottheit.
Im Namen des Vaters.
Im Namen des Sohnes.
Im Namen des Heiligen Geistes.
Amen!
Betet und liebt, damit Gott euch vergibt!

Es lebe die Liebe in euren Herzen und vermehre sich immer mehr.
Ich danke euch!

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2708 am: 13. Dezember 2015, 14:51:34 »
Morgenröte - Botschaften

304. Advent

1. Dezember 2015; № 304
Der heilige Josef spricht ganz andächtig und liebevoll:

„Advent“.
„Das Licht“ leuchtet auf. Und es hört nicht auf zu leuchten.
Am Abend und am Tage – selbst in der Nacht leuchtet es,
denn es kam aus des Himmels Höhen in die dunkle, einsame Welt,
um die Menschen zu erfüllen und zu beschenken, durch das Licht,
das Mensch wurde und sich durch Gottes Geist ausbreitete,
weil es selbst aus dem Licht kam und auch dorthin wieder zurückkehren wollte.

„Advent“.
„Die Wärme“ breitet sich aus,
durch das Licht, durch das Leben und durch seinen Tod.
„Die Wärme“, die vom Licht getragen wird.

„Advent“.
„Das Fest“ begann schon im Stalle von Bethlehem,
das Fest der Geburt eures Heilandes:
„Er“ euch durch Sein Licht mit Wärme und Frieden erfüllen will.

„Advent“.
„Die Erlösung“ legte sich durch den Geist des Vaters im Himmel
in den Schoß, in den unbefleckten Schoß, der Jungfrau Maria.
„Das Licht“ durchbrach mit seiner Wärme die kalte Nacht,
um euch das Fest der Erlösung zu schenken, durch die Geburt eures Königs.

Klein – arm – als Kind geboren im Stalle.
Groß – reich – als König der ganzen Welt.

„Advent“.
Zeit der Besinnung. Zeit der Versöhnung.
Zeit der Barmherzigkeit. Zeit der Umkehr.
Zeit der Vorbereitung auf das Fest der Rettung.

„Advent“.
Frieden auf Erden den Menschen!

„Weihnachten“ ist schon gestern gewesen.
Heute kann es noch tiefer erscheinen, wärmer, leuchtender,
wenn ihr JESUS in eure Mitte stellt, in eures Herzens Mitte.
„Weihnachten“ liegt für so viele weit, weit weg.
Weil sie dem Advent nicht die Türe öffnen – für die Zeit, die kommen wird,
um Zeit zu schenken, um Gedanken in die kommende Zeit zu verschenken.

Die Nacht der Erlösung. Die Nacht der Hoffnung.
„Die Nacht“, die die Menschen in das Licht eintauchen will:
Damit sie in der Wärme Schutz, Wahrheit, Frieden und Stärke finden.
Damit sie durch die Wärme diesem Licht folgen in ihrem Leben.

Glaube – Hoffnung – Liebe
sind im Heiligen Geist ruhend, lebendig geworden durch JESUS CHRISTUS!
Durch Sein Leben – als Mensch:
Weil Er sich erniedrigte, um euch zu erhöhen.
Weil Er sich dem Leben auf Erden übergab
im Willen des Vaters, im Heiligen Geiste,
um als blutendes Lamm aufzufahren in den Himmel,
damit die Menschen Erlösung finden
durch das Leben, Leiden und Sterben des Opferlammes.
Er, der euch Rettung schickte durch Seinen Sohn,
wird den Menschen mit Herrlichkeit und Macht begegnen am Tage ihres Todes
und in unbegreiflicher Hoheit und Majestät
den Kindern, die nach Hause finden, die Krone des ewigen Lebens schenken.
Ja, Er wird ihnen selbst die Tür zum Paradiese öffnen:
Er, der Vater – Schöpfer des Himmels und der Erde,
aus und in dem Lichte wohnend, das kein Auge gesehen auf Erden –
schenkte den Menschen das Himmlische Licht,
das alles erwärmen will, durch und mit dem Heiligen Geiste,
geboren aus der Jungfrau Maria,
mit dem Reinsten verbunden, was je auf Erden lebte und noch leben wird.

Einzigartig und doch dreifaltig verbunden
durch die dreifaltige Liebe der Gottheit,
durch die barmherzige, brennende, blutende Liebe.
In diesem Feuer der Liebe, wohnend für immer,
am nächsten – Maria, Jungfrau, Königin und Mutter.
Durch die Allmacht Gottes
beschenkt mit dem Licht aus des Himmels Höhen
und Sie zur größten Sonne zählt – durch ihr ja,
durch das Leben Jesu in ihrem Schoße.

„Weihnachten“.
O Heilige Nacht! O Stille Nacht! O Rettende Nacht!
„Advent“.
O Stille – heilige – rettende – besinnliche Zeit!
Zwei Lichter – zwei große Lichter für die Menschheit – für ihre Rettung.

„Advent“ ist jeden Tag, denn „Weihnachten“ steht vor der Tür.
„Dein Weihnachten“: Tag der Begegnung.
Bleibe verbunden, jeden Tag mit dem Advent.
Bleibe verbunden, jeden Tag mit Weihnachten.

Advent und Weihnachten liegen im Hauch Gottes
und legen sich nieder in die Herzen der Menschen.
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« Antwort #2709 am: 14. Dezember 2015, 05:56:19 »

Hl. Johannes vom Kreuz

Prior, Mystiker, Kirchenlehrer
* 24. Juni (?) 1542 in Fontiveros bei Ávila in Spanien
† 14. Dezember 1591 in Úbeda in Spanien

Johannes (Juan de Yepes) wurde 1542 in Fontivera (Provinz Avila, Spanien) geboren. Nach dem Tod seines Vaters zog seine Mutter mit ihren drei Kindern nach Medina del Campo, wo Johannes bei den Jesuiten in die Schule ging, nebenbei aber im Krankenhaus arbeitete, um seinen Unterhalt zu verdienen. 1563 trat er in das dortige Karmelitenkloster ein und studierte dann Philosophie und Theologie in Salamanca. 1568, nicht lange nach seiner Priesterweihe. begegnete er der hl. Teresa von Avila (Gedenktag 15.10.), die glücklich war, in ihm einen hervorragenden Mitarbeiter für die Reform des Karmel gefunden zu haben. Die Reformarbeit brachte ihm Leiden und Verfolgungen ein; er wurde sogar eingesperrt und geschlagen. In dieser harten Schule lernte er, von sich selbst zu lassen und in der Welt Gottes heimisch zu werden. Die hl. Teresa nennt ihn „einen großen Geistesmann mit viel Erfahrung und Bildung“ (Brief 219). Seine geistlichen Schriften bestätigen dieses Urteil. Sie gehören zur großen Literatur. Von seinen Oberen nicht verstanden und schlecht behandelt, starb Johannes am 14. Dezember 1591 in Ubeda. Er wurde 1726 heilig gesprochen und 1926 zum Kirchenlehrer erhoben.

Spuren Gottes

„Die Geschöpfe sind gleichsam eine Spur der Fußstapfen Gottes, an der man seine Größe, Macht und Weisheit sehen kann.“

„Die Weisheit hält ihren Einzug durch die Liebe, das Stillschweigen und die Abtötung. Große Weisheit ist es, schweigen und leiden zu können und auf die Worte und Taten und das Leben anderer gar nicht zu achten.“

„Gott liebt an dir den geringsten Grad der Gewissensreinheit weit mehr als alle Taten, die du vollbringen kannst.“

„Am Abend unseres Lebens werden wir nach der Liebe gerichtet werden.“

(Sätze von Johannes vom Kreuz)
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« Antwort #2710 am: 14. Dezember 2015, 05:57:48 »

Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

Die Stimme erkennen – das Wort erkennen

Das Wort von der Stimme zu unterscheiden ist schwierig, und deswegen hat man Johannes für Christus gehalten. Man hat die Stimme für das Wort gehalten. Aber die Stimme ließ sich erkennen, um gegen das Wort kein Hindernis aufzubauen. „Ich bin nicht der Messias, nicht Elias, nicht der große Prophet.“ Man antwortet ihm: „Wer bist du dann?“ Er antwortet: „Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft“ (vgl. Joh 1,23) […]

Er ist die Stimme, die das Schweigen bricht: „Bereitet dem Herrn den Weg“. Das heißt so viel wie: „Ich lasse meine Stimme ertönen, um den Herrn in euer Herz eintreten zu lassen; aber er wird sich nicht dazu herablassen, wenn ihr nicht den Weg bereitet.“ Was heißt: „Bereitet den Weg“ denn anders als: „Betet, wie es sich gehört“? Was bedeutet: „Bereitet den Weg“, wenn nicht: „Seid in eurem Denken demütig“?

Johannes der Vorläufer gibt euch ein Beispiel der Demut. Man hält ihn für den Messias, und er sagt, dass er nicht der ist, für den man ihn ansieht, und er nützt den Irrtum der anderen nicht aus, um sich in den Vordergrund zu schieben. Wenn er gesagt hätte: „Ich bin der Messias“, hätte man ihm das leicht abgenommen, da man es schon glaubte, bevor er den Mund auftat. Er hat „nein“ gesagt: er gab sich zu erkennen, er hat einen Unterschied zwischen sich und Christus gemacht, er hat sich erniedrigt. Er hat gesehen, wo sich das Heil befand. Er hat verstanden, dass er nur die Lampe (Joh 5,35) war, und fürchtete, sie könnte vom Wind des Stolzes gelöscht werden.

Predigt 293,3, zur Geburt des hl. Johannes des Täufers
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« Antwort #2711 am: 14. Dezember 2015, 05:58:53 »
Buch Numeri 24,2-7.15-17a.

In jenen Tagen als Bileam aufblickte, sah er Israel im Lager, nach Stämmen geordnet. Da kam der Geist Gottes über ihn,
er begann mit seinem Orakelspruch und sagte: Spruch Bileams, des Sohnes Beors, Spruch des Mannes mit geschlossenem Auge,
Spruch dessen, der Gottesworte hört, der eine Vision des Allmächtigen sieht, der daliegt mit entschleierten Augen:
Jakob, wie schön sind deine Zelte, wie schön deine Wohnstätten, Israel!
Wie Bachtäler ziehen sie sich hin, wie Gärten am Strom, wie Eichen, vom Herrn gepflanzt, wie Zedern am Wasser.
Von seinen Schöpfeimern rinnt das Wasser, reichlich Wasser hat seine Saat. Sein König ist Agag überlegen, seine Königsherrschaft erstarkt.
Und er begann mit seinem Orakelspruch und sagte: Spruch Bileams, des Sohnes Beors, Spruch des Mannes mit geschlossenem Auge,
Spruch dessen, der Gottesworte hört, der die Gedanken des Höchsten kennt, der eine Vision des Allmächtigen sieht, der daliegt mit entschleierten Augen:
Ich sehe ihn, aber nicht jetzt, ich erblicke ihn, aber nicht in der Nähe: Ein Stern geht in Jakob auf, ein Zepter erhebt sich in Israel.

Psalm 25(24),4-5.6-7.8-9.

Zeige mir, Herr, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.

Denk an dein Erbarmen, Herr,
und an die Taten deiner Huld;
denn sie bestehen seit Ewigkeit.
Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel!
In deiner Huld denk an mich, Herr, denn du bist gütig.

Gut und gerecht ist der Herr,
darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet er nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt er seinen Weg.

Evangelium nach Matthäus 21,23-27.

In jener Zeit, als Jesus in den Tempel ging und dort lehrte, kamen die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm und fragten: Mit welchem Recht tust du das alles? Wer hat dir dazu die Vollmacht gegeben?
Jesus antwortete ihnen: Auch ich will euch eine Frage stellen. Wenn ihr mir darauf antwortet, dann werde ich euch sagen, mit welchem Recht ich das tue.
Woher stammte die Taufe des Johannes? Vom Himmel oder von den Menschen? Da überlegten sie und sagten zueinander: Wenn wir antworten: Vom Himmel!, so wird er zu uns sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?
Wenn wir aber antworten: Von den Menschen!, dann müssen wir uns vor den Leuten fürchten; denn alle halten Johannes für einen Propheten.
Darum antworteten sie Jesus: Wir wissen es nicht. Da erwiderte er: Dann sage auch ich euch nicht, mit welchem Recht ich das alles tue.

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La Salette 1846



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