Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660162 mal)

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« Antwort #2744 am: 22. Dezember 2015, 06:26:24 »
Adam von Perseigne (?-1221), Zisterzienserabt

„Der Mächtige hat Großes an mir getan“

„Meine Seele preist die Größe des Herrn“. Wie preist du seine Größe? Machst du ihn größer, ihn, dessen Größe unendlich ist? „Groß ist der Herr“, sagt der Psalmist, „und hoch zu loben“ (Ps 145,3). Er ist groß, so groß, dass seine Größe weder Vergleich noch Maß duldet. Wie also preist du seine Größe, da du ihn nicht größer machst?

Du machst ihn groß, weil du ihn preist. Du machst ihn groß, weil du inmitten der Finsternis dieser Welt die Herrlichkeit Gottes – sie ist heller als die Sonne, schöner als der Mond, wohlriechender als die Rose und weißer als der Schnee – erkennbarer machst. Du machst ihn groß, nicht wie du seiner Größe ohne Maß noch etwas hinzufügen könntest, sondern weil du, in die Finsternis der Welt, das Licht der wahren Göttlichkeit bringst […] Du machst ihn groß, weil du zu so hoher Würde erhoben wurdest, dass du voll der Gnade bist (Lk 1,28), dass du wert warst, den Heiligen Geist zu empfangen und dass du, als Mutter Gottes, bei unverletzter Jungfräulichkeit einer untergehenden Welt den Retter gebierst.

Woher kommt das? Weil der Herr mit dir ist (Lk 1,28), der Herr, der aus seinen Gaben deine Verdienste macht. Nun, warum sagt man, du preist seine Größe? Weil du selbst  in ihm und durch ihn groß gemacht bist. Deine Seele preist doch den Herrn allein insofern, als du selbst von ihm gepriesen bist […] denn du bist das Gefäß, das das Wort aufgenommen hat, der Keller des neuen Weins, der die Nüchternheit der Gläubigen trunken macht. Du bist die Mutter Gottes.

Brief an André, Chorherr von Tours, 13-15
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2745 am: 22. Dezember 2015, 06:27:28 »
Erstes Buch Samuel 1,24-28.

Als sie ihn entwöhnt hatte, nahm sie ihn mit hinauf, dazu einen dreijährigen Stier, ein Efa Mehl und einen Schlauch Wein. So brachte sie ihn zum Haus des Herrn in Schilo; der Knabe aber war damals noch sehr jung.
Als sie den Stier geschlachtet hatten, brachten sie den Knaben zu Eli,
und Hanna sagte: Bitte, mein Herr, so wahr du lebst, mein Herr, ich bin die Frau, die damals neben dir stand, um zum Herrn zu beten.
Ich habe um diesen Knaben gebetet, und der Herr hat mir die Bitte erfüllt, die ich an ihn gerichtet habe.
Darum lasse ich ihn auch vom Herrn zurückfordern. Er soll für sein ganzes Leben ein vom Herrn Zurückgeforderter sein. Und sie beteten dort den Herrn an.

Erstes Buch Samuel 2,1bcde.4-5ab.6-7.8abcd.

Mein Herz ist voll Freude über den Herrn,
große Kraft gibt mir der Herr.
Weit öffnet sich mein Mund gegen meine Feinde;
denn ich freue mich über deine Hilfe.

Der Bogen der Helden wird zerbrochen,
die Wankenden aber gürten sich mit Kraft.
Die Satten verdingen sich um Brot,
doch die Hungrigen können feiern für immer.

Der Herr macht tot und lebendig,
er führt zum Totenreich hinab und führt auch herauf.
Der Herr macht arm und macht reich,
er erniedrigt, und er erhöht.

Den Schwachen hebt er empor aus dem Staub
und erhöht den Armen, der im Schmutz liegt;
er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen,
einen Ehrenplatz weist er ihm zu.

Evangelium nach Lukas 1,46-56.

Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2746 am: 22. Dezember 2015, 21:39:04 »
Seine betenden Kinder!

Mein Kind. Da bist du ja. Sage den Kindern der Welt, sie müssen beten, denn es ist durch ihr Gebet, dass noch so viel Böses abgehalten wird und der Vater Gnaden sendet, die durch euer Gebet erbetet werden.

Der Vater sieht voller Liebe auf Seine betenden Kinder, und kein Gebet wird ER unerhört lassen, das liebevoll und reinen Herzens gebetet wird.

So betet, Meine Kinder, und lasst euer Gebet niemals abbrechen. Betet immer in den Anliegen Meines Sohnes, eures Jesus. So wird noch viel Gutes geschehen durch euer Gebet.

Betet, geliebte Kinder, und bleibt Meinem Sohn treu. Dann wird eurer Seele kein Unheil widerfahren, und das Neue Königreich wird euch geschenkt werden.

Ich liebe euch, geliebte Kinderschar. Betet viel und betet innig, denn euer Gebet wird so sehr gebraucht. Amen.

Eure Mutter im Himmel, die euch so sehr liebt, mit Gott Vater, der vom Himmel auf euch schaut und liebevoll Seine Gnaden auf eure Erde und euch schickt. Amen.

Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen.

Botschaft Nr. 1114, 20. Dezember 2015

https://dievorbereitung.de/Botschaften/data1106-1140/1114.html
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« Antwort #2747 am: 22. Dezember 2015, 21:40:14 »
Ihr habt keine Zeit mehr für irdische Ablenkung und Vergnügung!

Mein Kind. Mein liebes Kind. Da bist du ja. Höre und schreibe was Ich, deine dich liebende Mutter im Himmel, heute den Kindern der Welt zu sagen habe:

Macht euch auf und macht euch bereit, denn das Ende ist nah, und Jesus, Mein Sohn, wird kommen, alle die zu erlösen, die IHM wahrhaft treu und ergeben sind.

Hört auf Unseren Ruf, denn eure Vorbereitung ist wichtig! Nur wer rein und vorbereitet ist, wird den Tag der großen Freude auch als diesen erfahren, wer aber weiterlebt, als wäre das Irdische der Weg, dem sei gesagt:

Seine Seele wird schon bald verloren sein, gestohlen von dem, der ihm all die Ablenkung und vergängliche Freude bereitet! Er wird Leid erfahren in Ewigkeit, und Mein Sohn wird nichts mehr für ihn tun können.

Alle Erkenntnis und Reue werden ihm dann nichts mehr nützen. Er wird in Selbstmitleid verfallen und gequält werden in Ewigkeit.

Seine Erkenntnis wird kommen, und das schon im Fall in die Hölle, doch wird sie ihm nicht von Nutzen sein, sondern seine Seele "zerfleischen".

Sein Leid/en wird entsetzlich sein, grausamst und nicht mehr änderbar.

So wählt gut, geliebte Kinder, und entscheidet euch jetzt für Jesus. Ihr habt keine Zeit mehr für irdische Ablenkung und Vergnügung.

So bereitet euch vor, denn wenn das Ende kommt, ist eure Zeit abgelaufen, und die Trennung von den wahren Kindern Gottes und denen, die Meinen Sohn verschmähen und/oder zur Seite schieben, weil sie keinen Platz in ihrem Leben für IHN finden/haben, wird vollzogen werden.

So bereitet euch vor und seid Jesus allzeit treu. So werdet ihr am Ende erhoben werden, und kein Unheil wird eurer Seele -euch- geschehen.

Lauft zu Jesus und bereitet euch vor. Die Zeit ist knapp, und nichts Irdisches sollte euch mehr ablenken. Amen.

Ich liebe euch, geliebte Kinderschar. Bereitet euch vor.

Eure Mutter im Himmel, die euch so sehr liebt, mit Jesus und den Heiligen. Amen.

Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen.

Mein Kind. Mache dies bekannt. Es ist wichtig. Amen.

Botschaft Nr. 1115, 21. Dezember 2015

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« Antwort #2748 am: 23. Dezember 2015, 05:58:45 »
Hl. Johannes von Krakau

Kanoniker, Pilger
* 23. Juni 1390 in Kęty in Polen
† 24. Dezember 1473 in Krakau in Polen

In dem Dorf Kety bei Krakau 1390 geboren (daher sein latinisierter Beiname Cantius), fiel der Bauernsohn Johannes an der Universität durch seine Frömmigkeit und hervorragende Auffassungsgabe auf. Nach dem Studium der Theologie und der Priesterweihe folgten eine Lehrtätigkeit an der Jagellonen-Universität und eine kurze Zeit als Pfarrer von Olkusz. Später lehrte er wieder als Professor an der Universität, war zugleich Stiftskanonikus und Pfarrer. Insgesamt unternahm er vier Wallfahrten nach Rom und Jerusalem. Sein erster Biograph rühmt seine tiefe Demut und Nächstenliebe; er habe seinen Besitz den Armen gegeben und viele Werke der Buße getan. Johannes starb am 24. Dezember 1473 in Krakau. 1676 wurde er durch Papst Clemens X. seliggesprochen, Papst Clemens XIII. sprach ihn 1767 heilig gesprochen.
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« Antwort #2749 am: 23. Dezember 2015, 05:59:57 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

„Er konnte Mund und Zunge wieder gebrauchen […] und pries Gott“

Zacharias verstummt und kann bis zur Geburt des Johannes, des Vorläufers des Herrn, der ihm die Sprache zurückgibt, nicht mehr sprechen. Was bedeutet das Schweigen des Zacharias denn anderes, als dass die Prophetie verloren gegangen und vor der Verkündigung Christi gleichsam verborgen und verschlossen war? Sie öffnet sich  bei seiner Ankunft wieder, wird klar, um die Ankunft dessen anzukündigen, der prophezeit war. Die Sprache, die Zacharias bei der Geburt des Johannes wiedererlangt hatte, entspricht dem Vorhang, der beim Tod Jesu am Kreuz riss (Mt 27,51). Wenn Johannes sich selbst angekündigt hätte, wäre der Mund des Zacharias verschlossen geblieben.

Er hat das Wort wiedererlangt wegen der Geburt dessen, der die Stimme ist; denn Johannes, der schon den Herrn ankündigte, wurde gefragt: „Wer bist du?“ Und er antwortete: „Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft.“ Die Stimme, das ist Johannes, das Wort aber ist der Herr: „Im Anfang war das Wort“. Johannes ist eine Zeitlang die Stimme; Christus ist das Wort im Anfang, das ewige Wort.

Predigt zur Geburt von Johannes dem Täufer, Nr. 293,3
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« Antwort #2750 am: 23. Dezember 2015, 06:01:11 »
Buch Maleachi 3,1-4.23-24.

So spricht Gott, der Herr: Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht. Seht, er kommt!, spricht der Herr der Heere.
Doch wer erträgt den Tag, an dem er kommt? Wer kann bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer im Schmelzofen und wie die Lauge im Waschtrog.
Er setzt sich, um das Silber zu schmelzen und zu reinigen: Er reinigt die Söhne Levis, er läutert sie wie Gold und Silber. Dann werden sie dem Herrn die richtigen Opfer darbringen.
Und dem Herrn wird das Opfer Judas und Jerusalems angenehm sein wie in den Tagen der Vorzeit, wie in längst vergangenen Jahren.
Bevor aber der Tag des Herrn kommt, der große und furchtbare Tag, seht, da sende ich zu euch den Propheten Elija.
Er wird das Herz der Väter wieder den Söhnen zuwenden und das Herz der Söhne ihren Vätern, damit ich nicht kommen und das Land dem Untergang weihen muss.

Psalm 25(24),4-5.8-9.10.14.

Zeige mir, Herr, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.

Gut und gerecht ist der Herr,
darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet er nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt er seinen Weg.

Alle Pfade des Herrn sind Huld und Treue
denen, die seinen Bund und seine Gebote bewahren.
Die sind Vertraute des Herrn, die ihn fürchten;
er weiht sie ein in seinen Bund.

Evangelium nach Lukas 1,57-66.

Für Elisabeth kam die Zeit der Niederkunft, und sie brachte einen Sohn zur Welt.
Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr.
Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes und wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben.
Seine Mutter aber widersprach ihnen und sagte: Nein, er soll Johannes heißen.
Sie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so heißt.
Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen, welchen Namen das Kind haben solle.
Er verlangte ein Schreibtäfelchen und schrieb zum Erstaunen aller darauf: Sein Name ist Johannes.
Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen, und er redete und pries Gott.
Und alle, die in jener Gegend wohnten, erschraken, und man sprach von all diesen Dingen im ganzen Bergland von Judäa.
Alle, die davon hörten, machten sich Gedanken darüber und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm war.
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« Antwort #2751 am: 23. Dezember 2015, 22:55:26 »
Der Advent lenkt unseren Blick auf Weihnachten, auf das Fest der Geburt Christi, auf das Wunder der Menschwerdung Gottes . Weihnachten ist aber auch das Fest des Heimwehs nach Gott , das Fest des Heimwehs nach dem Himmel , den wir hier vergeblich suchen ....
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La Salette 1846



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