Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660347 mal)

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« Antwort #2816 am: 04. Januar 2016, 17:37:27 »
Erna Stieglitz war Mitglied im Orden des heiligen Franziskus. In ihrer Klause erlebte sie ihre Visionen über den 3. Weltkrieg und das Ende dieser Zivilisation. Von ihr sind folgende Vorhersagen bekannt:

Niederbrennung von Paris durch aufständische Franzosen

Paris wird von den aufständischen Franzosen selbst in Brand gesteckt.

Flucht des Papstes aus Rom, 200 Tage Abwesenheit

Der Papst muß aus Rom fliehen, wohin er nach zweihundert Tagen wieder zurückkehrt.

Unterschiedliche Erziehung und Ziele im Westen und Osten

Der Stand der Technik eröffnet zum ersten Mal die Möglichkeit, die ganze Welt von einem Machtzentrum aus zu beherrschen. Während im Westen Bequemlichkeit und Weichheit, Wohlstand und Luxus obenan stehen, bereitet sich der Osten vor, erzieht zur Entbehrung, stählt seine Völker, sorgt für Nachwuchs und Waffen.

Stärkung der Flanken vor dem Angriff in Westeuropa

Nach den Gesetzen der klassischen Militärstrategie stärken die Russen ihre Flanken, bevor sie in der Mitte, das heißt gegen Westeuropa vorstoßen. Sie muß an den Flanken unverwundbar sein. Die Südflanke heißt: Afghanistan, Iran, Irak, Türkei, Griechenland, Jugoslawien.
Die Nordflanke heißt: Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark.
Bis zur bayerischen Grenze wird eine russische Weitspurbahn herangeführt.

Nach russ. Einnahme der Erdölregion Angriff an den Südund Nordflanken

In einem Sommer, wahrscheinlich im Monat Juli, wenn die Erdölregion bereits in ziemlich festen russischen Händen ist, erfolgt der Angriff der Sowjetunion auf die Südund Nordflanke, auf die Türkei, auf Griechenland, auf Jugoslawien und Skandinavien.

Angriffsmonat gegen Westeuropa

Gegen Ende Juli stoßen sowjetische Angriffskeile blitzartig gegen Westeuropa vor. Anfang August werden die eingedrungenen russischen Panzerarmeen in Mittelfrankreich, vermutlich um Lyon, und wenig später bei Ulm vernichtet.

Angriff der Russen auf Alaska

Mitte August greifen sowjetische Eliteeinheiten Alaska an.

Todesstreifen, atomare Zerstörung Prags, Zerstörung russ. Panzer in Westfalen

In Europa kommt es zum Abwurf einer radioaktiv strahlenden gelben Wand.
Prag wird atomar zerstört.
Ungefähr um dieselbe Zeit werden die sowjetischen Panzereinheiten des Nordkeils in Westfalen eingekesselt und fast völlig aufgerieben. Die Sowjets sind in Westeuropa in die Verteidigung gedrängt.

Atomarer Raketenangriff auf USA-Städte, atomarer Gegenschlag auf Russland

Als Rache erfolgt der atomare Gegenschlag gegen alle Städte der USA. Gleichzeitig schlagen die USA atomar zurück. Weite Teile der Sowjetunion und die letzten sowjetischen Raketensilos werden zerstört. Als Folge dieses Ereignisses kommt es in der Sowjetunion zu einer Gegenrevolution, die das bisherige System stürzt.

Zerstörung vieler französischer und deutscher Städte durch russ. Atomuboote

Im September gibt es den letzten verzweifelten Versuch sowjetischer Unterseeboot-Einheiten, Europa atomar zu verwüsten. Bei diesem Angriff werden viele französische und deutsche Städte in ein Flammenmeer verwandelt.

Nach blitzartiger Besetzung Skandinaviens Angriff Panzerschlachten in der Türkei und im Iran

Auf die blitzartige Besetzung aller militärischen Basen in Skandinavien folgt ein zweiter Flankenangriff gegen die Türkei. Dort und im Iran finden Panzerschlachten statt. Der Russe bemüht sich, möglichst rasch durch den Balkan zur Adria vorzudringen.
Der Mittelangriff gegen Westeuropa erfolgt in drei gewaltigen Stoßkeilen.

Der erste wird aus dem Raum Stettin-Berlin nach Lübeck, Hamburg und in die Niederlande vorstoßen,

der zweite aus dem Raum Sachsen und Dresden ins Ruhrgebiet.

Der dritte Stoßkeil wird aus Böhmen nach Bayern hereinbrechen und zum Oberrhein streben. Eine unvorstellbare Masse von Panzern rollt an den Bergketten der Schweiz vorbei bis hinunter nach Lyon.

Nato-Verteidigungsräume

Die NATO-Truppen sind auf wenige Verteidigungsräume zusammengedrängt. Die meisten Gebiete sind von der Roten Armee längst überrollt und besetzt. Die Verteidigungsräume heißen: Ruhrgebiet und Niederlande, sodann Bayern, die Alpen und die Schweiz sowie das Rhonegebiet.
Außerdem wird es Verteidigungsräume in Oberitalien und in der Türkei geben.

Vernichtende russ. Niederlage, hohe Menschenverluste

Der Angriff der Roten Armee in Europa wird gebrochen, mehr noch, die russische Armee wird vernichtend geschlagen. Die Sowjetunion verliert allein in ihren Heeressäulen sieben Millionen Menschen; ein hoher Blutzoll für ein Volk, das eben in Massen vom dialektischen Materialismus abgefallen war und wieder zu glauben begonnen hatte.

Rolle katholischer Länder im Abwehrkampf gegen die Russen

Die katholischen, in den Augen der Sowjetunion reaktionären Länder haben in diesem letzten Kampf eine entscheidende Aufgabe. Bayerische und österreichische, schweizerische und französische Truppen werden nach den Vernichtungsschlachten bei Lyon und Ulm nach Norden vorstoßen, um sich an der Schlacht gegen die dort eingekreisten russischen und preußischen Verbände zu beteiligen.

Duell mit Atomwaffen, totaler atomarer Krieg

Erst gegen Ende dieses verhältnismäßig kurzen Krieges kommt es zum Duell mit Atomwaffen. Und schließlich zum totalen atomaren Krieg. Seine verheerenden Auswirkungen entziehen sich jeder Beschreibung.

Übelste Zustände südlich der Donau und in Mittelbayern vor den 3 finsteren Tagen

Südlich der Donau gibt es atomare Explosionen, hinter der Grenze am unteren Inn fürchterliche Zerstörungen, ebenso am Oberlauf der Donau. Teilweise bis in die oberbayerisch-salzburgischen Alpen herein kommen die Truppen über Österreich und Jugoslawien.
Bei Ulm gibt es eine gigantische Kesselschlacht gegen die Ostarmee, die ihren Südkeil der Donaulinie entlang zur Schweiz und nach Frankreich vorgetrieben hat.
Die größte Gefahr für das Gebiet, das von den Städten Mindelheim und Altötting, Pfaffenhofen und Weilheim begrenzt wird, also für Mittelbayern, besteht in den Zerstörungen; Terrorismus, Plünderung, Brandstiftung, Mord kehrt wieder, die Gesetzlosigkeit. Hungernde Großstädter werden zu Räubern an den Bauern! Bewaffnete Banden ziehen durchs Land, Fanatiker, Mörder, Psychopaten, Mob. Es ist ein nie vorher, außer vielleicht im Dreißigjährigen Krieg, dagewesener Schrecken.

Und endlich dann die Giftwolke, die auch hier ein Drittel der Menschheit dahinrafft
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« Antwort #2817 am: 05. Januar 2016, 06:49:58 »
 ;ghjghg

Litanei (4), um die Strafe durch Gott den Vater zu lindern

O Gott, der Allerhöchste,
wir bitten Dich, hab Erbarmen mit uns, trotz der Sünden Deiner Kinder.
Wir danken Dir für das Geschenk der Erde.
Wir danken Dir für das Geschenk des menschlichen Lebens.
Wir schätzen das Geschenk des Lebens.
Wir ehren das Geschenk des Lebens.
Wir danken Dir für das Geschenk Deines Sohnes, Jesus Christus.
Wir danken Dir für das Geschenk der Erlösung.
Wir preisen Deine Gottheit.
Wir geben uns Dir vollkommen hin, damit Dein Heiliger Wille geschehen kann wie im Himmel so auf Erden.
Wir danken Dir für das Geschenk der Erleuchtung des Gewissens.
Wir danken Dir für die Verheißung des ewigen Lebens.
Wir begrüßen das Neue Paradies.
Wir bitten Dich, rette alle Seelen, einschließlich derjenigen, die Dich quälen, und derjenigen, die für Dich verloren sind.
Wir danken Dir für die Liebe, die Du all Deinen Kindern zeigst.
Wir danken Dir für das Geschenk der Prophetie.
Wir danken Dir für das Geschenk des Gebetes.
Wir bitten Dich, gewähre uns Frieden und Heil. Amen.
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« Antwort #2818 am: 05. Januar 2016, 06:52:17 »
O Mutter der Erlösung,
komme mir zu Hilfe, da ich darum ringe, die Zeit für das Gebet zu finden.
Hilf mir, Deinem geliebten Sohn, Jesus Christus, die Zeit zu schenken, die Ihm gebührt, um Ihm zu zeigen, wie sehr ich Ihn liebe.
Ich bitte Dich, meine gebenedeite Mutter der Erlösung, erlange mir die Gnaden, die ich benötige, und bitte Deinen lieben Sohn um jede Gnade und Gunst, damit Er mich in Seinem Heiligsten Herzen bergen kann. Amen

 ;ghjghg
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« Antwort #2819 am: 05. Januar 2016, 06:55:41 »
Hl. Johann Nepomuk Neumann, Bischof

* 28. März 1811 in Prachatice bei Budweis im Böhmerwald in Tschechien
† 5. Januar 1860 in Philadelphia in den USA

Johannes Nepomuk Neumann absolvierte Schule und das Studium der Theologie in Budweis und Sprachstudien in Prag - er sprach acht Sprachen. Ohne Priesterweihe - der Weihetermin seines Studienkurses war wegen eines Überangebotes von Priestern aufgeschoben worden - ging er voller Ungewissheit über seine Zukunft nach Amerika.

1836 kam Neumann in New York an; drei Wochen später war er zum Priester geweiht, sein erster Einsatzort waren die Niagarafälle, wo er die deutschen, irischen und französischen Katholiken betreute. Am Rande der Erschöpfung beschloss er 1840, in den Orden der Redemptoristen einzutreten, da er allein auf sich gestellt nur schwer überleben konnte. 1844 wurde er Leiter des Pittsburger Klosters, 1846 Leiter aller amerikanischen Niederlassungen des Ordens. Er gab zwei Katechismen heraus, veröffentliche Artikel und wurde schließlich als 41-jähriger zum Bischof von Philadelphia ernannt.

Als Bischof hielt sich Neumann vor allem an die einfachen und armen Leute; ihnen fühlte er sich verwandt, mit ihnen aß er Kartoffelsuppe, spülte selbst in der Küche, brachte in einem Tuch verpackt seinen Ministranten Ostereier. In einer guten Schulausbildung sah er den entscheidenden Schlüssel für eine Verbesserung der sozial schwachen Schichten. Über hundert Schulen richtete er in seinem Bistum ein und legte so den Grundstein für das kirchliche Pfarrschul-System im heutigen Amerika. Gleichzeitig ging es ihm immer um den einzelnen Menschen; kein Priester in seiner Diözese soll mehr Stunden im Beichtstuhl verbracht haben als er. Völlig ausgezehrt brach er nach achtjähriger Amtszeit auf der Straße zusammen und starb.
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« Antwort #2820 am: 05. Januar 2016, 06:56:52 »
Hl. Nerses Schnorhali (1102-1173), armenischer Patriarch

„Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen“

Du, Herr, hast Jakob, den jüngeren Sohn von Isaak und Rebekka, deinen geliebten Sohn genannt und ihn Israel umbenannt (Gen 32,29). Du hast ihn in die Zukunft schauen lassen und ihm die Leiter gezeigt, die von der Erde zum Himmel führt. Oberhalb der Leiter stand Gott, und Engel stiegen auf und nieder [...] Das war das Zeichen des großen Geheimnisses, wie die Menschen sagten, die vom Geist Gottes erleuchtet waren [...]

Zu meinem Vorteil bin ich auch der Jüngere. Zu meinem Nachteil bin ich ein reifer Mann, wie mein älterer Bruder Esau [...] Ich habe meinen Schatz verkauft, um meine Begehrlichkeit zu befriedigen (Gen 25,33), und ich habe meinen Namen aus dem Buch des Lebens gestrichen, wo im Himmel die Erstgeborenen der Gerechten (Ps 69,29) verzeichnet sind.   

Ich flehe dich an, du Licht aus der Höhe, du Fürst der Chöre von Feuer, dass auch für mich die Pforten des Himmels geöffnet seien, wie sie es einst für Israel waren. Sei barmherzig und lass meine gefallene Seele wieder aufsteigen auf der Leiter des Lichtes, dem geheimnisvollen Zeichen, das den Menschen über ihre Rückkehr von der Erde zum Himmel gegeben ist. Durch die Schläue des Bösen habe ich deine wohlriechende Salbung des Geistes verloren. Salbe doch in deiner Güte mein Haupt wieder mit deiner schützenden Rechten. Ich leiste dir nicht im Zweikampf Widerstand, du Mächtiger, so wie Jakob (Gen 32,25); denn ich bin nichts als Schwachheit.

Jesus, einziger Sohn des Vaters, 85-95; SC 203
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« Antwort #2821 am: 05. Januar 2016, 06:59:43 »
Erster Johannesbrief 3,11-21.

Meine Brüder! Das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben
und nicht wie Kain handeln, der von dem Bösen stammte und seinen Bruder erschlug. Warum hat er ihn erschlagen? Weil seine Taten böse, die Taten seines Bruders aber gerecht waren.
Wundert euch nicht, meine Brüder, wenn die Welt euch hasst.
Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod.
Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder, und ihr wisst: Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.
Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben.
Wenn jemand Vermögen hat und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht, wie kann die Gottesliebe in ihm bleiben?
Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.
Daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und werden unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen.
Denn wenn das Herz uns auch verurteilt - Gott ist größer als unser Herz, und er weiß alles.
Liebe Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht.

Psalm 100(99),2-5.

Dient dem Herrn mit Freude!
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott.
Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,
sein Volk und die Herde seiner Weide.

Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der Herr ist gütig,
ewig währt seine Huld,
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.

Evangelium nach Johannes 1,43-51.

In jener Zeit wollte Jesus nach Galiläa aufbrechen; da traf er Philippus. Und Jesus sagte zu ihm: Folge mir nach!
Philippus war aus Betsaida, dem Heimatort des Andreas und Petrus.
Philippus traf Natanaël und sagte zu ihm: Wir haben den gefunden, über den Mose im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben: Jesus aus Nazaret, den Sohn Josefs.
Da sagte Natanaël zu ihm: Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen? Philippus antwortete: Komm und sieh!
Jesus sah Natanaël auf sich zukommen und sagte über ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit.
Natanaël fragte ihn: Woher kennst du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen.
Natanaël antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel!
Jesus antwortete ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Größeres sehen.
Und er sprach zu ihm: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.
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« Antwort #2822 am: 05. Januar 2016, 07:16:44 »
Wenn ihr die Wahrheit nicht annehmt — die Wahrheit, die in der Heiligen Schrift enthalten ist —, dann werdet ihr eine Lüge leben.

Denkt daran, dass Ich dieses letzte Mal zu den Kindern Gottes komme, um den Bund Meines Vaters zu erfüllen.

(Worte Jesu, 805, Buch der Wahrheit)
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« Antwort #2823 am: 05. Januar 2016, 07:23:02 »
wird Er sich wie Feuer ausbreiten und Er wird das Wort Gottes in vielen Sprachen wiederholen.
Samstag, 18. Mai 2013, 13:16 Uhr

Meine innig geliebte Tochter, die Gabe des Heiligen Geistes wird sehr oft missverstanden. Sie ist ein kostbares Geschenk und wird durch die Großzügigkeit Gottes über die Menschheit ausgegossen. Sie ist allen mit großer Liebe gegeben, aber nicht jeder nimmt sie an. Nicht jeder ist fähig, dieses Geschenk zu empfangen. Jene, die glauben, dass sie dieses Geschenk verdienen, weil sie sagen, dass sie Mich kennen, und die in allen Aspekten der Theologie ausgebildet sind, sind nicht zwangsläufig darauf vorbereitet, dieses Höchstheilige Geschenk zu empfangen.

Während der zehn Tage im Coenaculum (= Abendmahlssaal) musste Meine geliebte Mutter Meinen Aposteln geduldig die Bedeutung der Demut erklären. Ohne Demut könnt ihr nicht mit diesem Geschenk vom Himmel erfüllt werden. Einige Meiner Apostel dachten, dass sie als auserwählte Jünger besser wären als gewöhnliche Menschen, weil sie Mir näher waren und dass andere automatisch zu ihren Füßen niederfallen sollten. Aber natürlich ist dies nicht das, was Ich sie gelehrt habe. Meine Mutter verbrachte viele lange Stunden damit, ihnen zu erklären, wie der Stolz den Heiligen Geist daran hindern kann, in ihre Seelen einzugehen.

Wenn der Heilige Geist in eine Seele eintritt, bringt Er viele Gaben mit Sich. Es kann die Gabe der Erkenntnis sein, die Gabe, in Zungen zu reden, die Gabe der Weisheit, die Gabe der Liebe, die Gabe der Heilung oder die Gabe der Prophetie. Im Falle Meiner Apostel erkannten diese bald, dass sie, sobald sie diese Gabe empfangen hatten, niemals zulassen durften, dass die Sünde des Stolzes danach ihre Mission besudelt. Denn sobald Stolz in eine Person eindringt, welche die Gabe des Heiligen Geistes empfangen hat, verschwindet der Geist Gottes und an Seiner Stelle wird der Geist der Finsternis wohnen.

Eine finstere Seele kann nicht das Licht des Heiligen Geistes über andere Seelen ausgießen. Sie kann nur Finsternis verbreiten. Die Finsternis des Geistes täuscht andere Seelen. Sie ist besonders trügerisch, wenn sie von jemandem kommt, der als ein heiliger Jünger oder als ein Experte Meiner Lehren angesehen wird. Alles, was daraus resultiert, ist Hass, Unbehagen und ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit.

Um die Gabe des Heiligen Geistes zu empfangen, müssen eure Seelen gereinigt sein und frei von der Sünde des Stolzes sein, andernfalls wird euch diese Gabe niemals gewährt werden. Wenn der Heilige Geist gegenwärtig ist, wird Er sich wie Feuer ausbreiten und Er wird das Wort Gottes in vielen Sprachen wiederholen. Er wird die Heilung von Geist, Körper und Seele bewirken und wird die Weisheit mit Sich bringen, die nur von Gott kommen kann. Er wird weltweit Umkehr ausbreiten.

Dies werden dann die Früchte sein, an denen ihr erkennen werdet, wo der Heilige Geist gegenwärtig ist. Der Überfluss an jeder nur möglichen Gabe, einschließlich Wunder vom Himmel, ist jetzt im „Buch der Wahrheit“ zum Wohle aller offenbar geworden — Das Buch, das der ganzen Menschheit für diese Zeit versprochen worden ist. Nehmt es gütigen Herzens an und dankt Gott für eines der letzten Geschenke vom Himmel vor dem Großen Tag.

Euer Jesus

(Buch der Wahrheit)
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La Salette 1846



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