Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660786 mal)

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« Antwort #2968 am: 09. Februar 2016, 06:52:49 »
Sel. Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997), Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe

„Dieses Volk hält sein Herz fern von mir“

Die Gottesliebe ungeteilt und absolut Besitz vom Herzen ergreifen lassen: Diese Haltung möge dem Herzen zur zweiten Natur werden. Es möge sich allem verschließen, was dem entgegen steht; es möge immerwährend darauf bedacht sein, Gott in allem zu gefallen, Ihm nichts zu verweigern und so die Liebe zu Gott ständig wachsen zu lassen. Das Herz möge alles, was ihm geschieht, als aus der Hand Gottes kommend annehmen. Die Kenntnis Gottes bewirkt Liebe, und die Selbsterkenntnis Demut. Demut ist nichts Anderes als Wahrheit.

„Was hast du, das du nicht empfangen hättest?“ fragt der hl. Paulus (1 Kor 4,7). Wenn ich aber alles empfangen habe, was für ein Gut habe ich dann, das aus mir käme? Wenn wir davon überzeugt sind, werden wir niemals hochmütig das Haupt erheben. Wenn ihr die Demut habt, kann euch nichts treffen, weder Lob noch Schmähung, denn ihr wisst, wer ihr seid: Wenn man euch tadelt, lasst ihr euch nicht entmutigen. Wenn man euch zu Heiligen macht, stellt ihr euch nicht auf einen Sockel, denn die Erkenntnis unserer selbst zwingt uns auf die Knie.

Gebet: Auf der Suche nach dem Herzen Gottes, mit Frère Roger
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2969 am: 09. Februar 2016, 07:02:22 »
Erstes Buch der Könige 8,22-23.27-30.

In jenen Tagen trat Salomo in Gegenwart der ganzen Versammlung Israels vor den Altar des Herrn, breitete seine Hände zum Himmel aus
und betete: Herr, Gott Israels, im Himmel oben und auf der Erde unten gibt es keinen Gott, der so wie du Bund und Huld seinen Knechten bewahrt, die mit ungeteiltem Herzen vor ihm leben.
Wohnt denn Gott wirklich auf der Erde? Siehe, selbst der Himmel und die Himmel der Himmel fassen dich nicht, wie viel weniger dieses Haus, das ich gebaut habe.
Wende dich, Herr, mein Gott, dem Beten und Flehen deines Knechtes zu! Höre auf das Rufen und auf das Gebet, das dein Knecht heute vor dir verrichtet.
Halte deine Augen offen über diesem Haus bei Nacht und bei Tag, über der Stätte, von der du gesagt hast, dass dein Name hier wohnen soll. Höre auf das Gebet, das dein Knecht an dieser Stätte verrichtet.
Achte auf das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel, wenn sie an dieser Stätte beten. Höre sie im Himmel, dem Ort, wo du wohnst. Höre sie und verzeih!

Psalm 84(83),3.4.5.10.11.

Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht
nach dem Tempel des Herrn.
Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu,
ihm, dem lebendigen Gott.

Auch der Sperling findet ein Haus
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen
deine Altäre, Herr der Heerscharen,
mein Gott und mein König.

Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,
die dich allezeit loben.
Gott, sieh her auf unsern Schild,
schau auf das Antlitz deines Gesalbten!

Denn ein einziger Tag in den Vorhöfen deines Heiligtums
ist besser als tausend andere.
Lieber an der Schwelle stehen im Haus meines Gottes
als wohnen in den Zelten der Frevler.

Evangelium nach Markus 7,1-13.

In jener Zeit hielten sich die Pharisäer und einige Schriftgelehrte, die aus Jerusalem gekommen waren, bei Jesus auf.
Sie sahen, dass einige seiner Jünger ihr Brot mit unreinen, das heißt mit ungewaschenen Händen aßen.
Die Pharisäer essen nämlich wie alle Juden nur, wenn sie vorher mit einer Handvoll Wasser die Hände gewaschen haben, wie es die Überlieferung der Alten vorschreibt.
Auch wenn sie vom Markt kommen, essen sie nicht, ohne sich vorher zu waschen. Noch viele andere überlieferte Vorschriften halten sie ein, wie das Abspülen von Bechern, Krügen und Kesseln.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten fragten ihn also: Warum halten sich deine Jünger nicht an die Überlieferung der Alten, sondern essen ihr Brot mit unreinen Händen?
Er antwortete ihnen: Der Prophet Jesaja hatte recht mit dem, was er über euch Heuchler sagte: Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz aber ist weit weg von mir.
Es ist sinnlos, wie sie mich verehren; was sie lehren, sind Satzungen von Menschen.
Ihr gebt Gottes Gebot preis und haltet euch an die Überlieferung der Menschen.
Und weiter sagte Jesus: Sehr geschickt setzt ihr Gottes Gebot außer Kraft und haltet euch an eure eigene Überlieferung.
Mose hat zum Beispiel gesagt: Ehre deinen Vater und deine Mutter!, und: Wer Vater oder Mutter verflucht, soll mit dem Tod bestraft werden.
Ihr aber lehrt: Es ist erlaubt, dass einer zu seinem Vater oder seiner Mutter sagt: Was ich dir schulde, ist Korbán, das heißt: eine Opfergabe.
Damit hindert ihr ihn daran, noch etwas für Vater oder Mutter zu tun.
So setzt ihr durch eure eigene Überlieferung Gottes Wort außer Kraft. Und ähnlich handelt ihr in vielen Fällen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2970 am: 09. Februar 2016, 07:07:37 »
Sel. Maria Theresia Bonzel

Ordensgründerin

* 17. September 1830 in Olpe in Nordrhein-Westfalen
† 6. Februar 1905 in Olpe in Nordrhein-Westfalen

Regina Christine Wilhelmine Bonzel wurde in eine Familie des wohlhabenden Bürgertums hineingeboren, doch gerade deshalb sah sie ihre Berufung darin, sich um Arme und Benachteiligte zu kümmern. Mit 20 trat sie in den Dritten Orden des hl. Franziskus ein und nahm den Ordensnamen Maria Theresia an. 1857 wurde sie Vorsteherin des "Frauen- und Jungfrauenvereins zur Unterstützung armer und hilfloser Kinder", ab 1859 begann sie mit zwei anderen Frauen ein klösterliches Leben; die drei Frauen nahmen von Anfang an auch Waisenkinder auf und gründeten schließlich das erste Waisenhaus im Sauerland. 1860 erhielten die inzwischen neun Frauen der Gemeinschaft das Ordenskleid, wurden aber gebunden an die Franziskanerinnen von Salzkotten. Schon in dieser Zeit widmeten sich die Schwestern der ewigen Anbetung. Drei Jahre später durfte Maria Theresia eine selbstständige Kongregation nach den Regeln des hl. Franziskus gründen, in der die besondere Verbundenheit mit dem Herrn im Altarssakrament zum Leitmotiv erhoben wurde, die Kongregation "Arme Franziskanerinnen von der ewigen Anbetung", die so das tätige Leben mit dem kontemplativen verband. Maria Theresias Hingabe einerseits und Tatkraft andererseits drückt sich auch aus in ihrem Wahlspruch: "Er führt - ich gehe."

Im Jahr 1872 begann im Deutschen Reich unter Otto von Bismarck der "Kulturkampf",  ein Versuch, die katholische in Kirche in Deutschland, besonders Klerus und Ordensleute, aus dem öffentlichen Leben zu verbannen. Unter anderem wurden viele Ordensgemeinschaften verboten. In dieser Notlage folgten die Schwestern gem der Einladung des amerikanischen Bischofs Joseph Dwenger, in Lafayette im Bundesstaat Indiana eine Niederlassung zu gründen. Ohne Sprachkenntnisse, aber mit Mut und Gottvertrauen brachen sechs Schwestern 1875 nach Nordamerika auf und konnten kaum ein Jahr später bereits ein neues Krankenhaus einweihen. Novizinnen aufzunemen war in der Zeit des Kulturkampfeds verboten, daher schickte Mutter Maria Theresia ihre Postulantinnen - mehr als 500 - in die Neue Welt. Auch hunderte von Amerikanerinnen schlossen sich der Kongregation an. Mehrmals reiste sie nach Amerika, um sich selbst um die jungen Schwestern zu kümmern, und stand die übrige Zeit in lebhaftem Briefkontakt mit ihnen.  Drei Jahre vor ihrem Tod konnte Maria Theresia Bonzel vorausschauend noch die "Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen" gründen, um den Orden wirtschaftlich und rechtlich abzusichern.

Als Mutter Maria Theresia starb, war die Kongregation auf 1400 Schwestern in 73 Niederlassungen in Deutschland und 59 in Nordamerika angewachsen. Heute sind in den von ihr gegründeten 40 Einrichtungen über 8000 MItarbeiter tätig.

Maria Theresia Bonzel wurde am 10. November im Hohen Dom zu Paderborn selig gesprochen. Ihre Gebeine ruhen in der Pfarrkirche St. Martinus in Olpe. 
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« Antwort #2971 am: 09. Februar 2016, 07:11:06 »
Hl. Maron, Eremit, Klostergründer

 † um 410

Der hl Maron (auch Maro, arab. Marun) lebte als Einsiedler, den Elementen ausgesetzt und in ständigem Gebet, nahe dem Fluss Orontes bei Cyrrhus in Syrien. Er war gesucht als Lehrer des geistlichen Lebens und als geistlicher Ratgeber für viele, die zu ihm kamen. Auch viele Wunder werden von ihm berichtet. Der hl. Johannes Chrysostomus schätzte ihn und schrieb ihm einen Brief, in dem er um sein Gebet bat. Durch sein Leben und seine Lehre übte er einen starken Einfluss auf die monastische Bewegung in der Cyrrhus-Region aus.

Ein Jahrhundert nach seinem Tod kam das Kloster Mar Marun (gelegen zwischen Aleppo und Antiochien) zu hoher Blüte.

Vom hl. Maron leiten die Maroniten ihren Namen ab, eine orientalische Kirche, die in voller Gemeinschaft mit Rom steht; besonders im Libanon ist sie stark vertreten. Der 9. Februar als Gedenktag des hl. Maron ist im Libanon Feiertag. 

Die Lebensweise des hl Maron war zutiefst monastisch und asketisch. In allem suchte er Gott, für ihn war alles mit Gott verbinden und Gott mit allem, in allem suchte er Gott und die Einheit mit ihm, und in dieser Einheit mit Gott fand er seine Erfüllung und seine Kraft, sein hartes Einsiedlerleben zu leben und den Menschen ein heilender und helfender Ratgeber zu sein.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2972 am: 09. Februar 2016, 15:54:40 »
Es wird eine Läuterung geben wie es sie seit Anbeginn der Welt noch nie zuvor gegeben hat.

Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

31. Januar 2016

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens: Mein Wort kommt als Segen zu Meinen Kindern, den der Göttliche Wille für Sein Volk erlaubt. Nehmt ihn an, Kinder, bevor der Moment vergeht.

Der Mensch möchte den Durst Seiner Seele stillen und weiß nicht, wie er ihn stillen soll. Angesichts dessen, was die Verachtung des Hauses des Vaters offenbart und was ihr vergesst, wird die Menschheit erst am Abend erkennen, dass diese Offenbarung ihr den Weg zeigte und missachtet wurde.

Der Mensch legt sich die Gebote bequem aus, damit er sein schlechtes Leben führen kann, was der Ruin der Menschheit sein wird, die so frech ist. Wer ist wie Gott?!

Das Heilige wurde minimiert, damit die Ausschweifung die Herrschaft im Volk Meines Sohnes übernimmt. Ihr, die Kinder Meines Unbefleckten Herzens, dürft nicht den Glauben verlieren. Die Hilfe des gläubigen Volkes steigt vom Himmel herab, nicht damit ihr nicht leidet und geläutert werdet, sondern damit dieses Leiden nicht über den Willen Gottes hinausgeht.

Das Böse wird niemals siegen, aber das Fehlverhalten des Volkes Meines Sohnes bringt sie dazu, auf der Erde um die Hand Gottes zu flehen. Einige Meiner auserwählten Kinder sind so arrogant geworden, dass es kein Zurück mehr gibt, und manchmal ist die unangemessene Anleitung, mit der sie das Volk Meines Sohnes führen, die Tür, durch die dieses Volk sich entfernt und Zuflucht in Satan sucht, die Sünde leugnend, das Böse leugnend, die Hölle als Ort des Schmerzes leugnen, das Gesetz Gottes leugnend, das Kreuz leugnend, Mich als Mutter der Menschheit leugnend. So viel Leugnung der Größe Gottes ist der Magnet, der die Läuterung aller Menschen über die Erde bringt. Das Volk Meines Sohnes wird leiden, so wie sie sich dem bösen Antichristen anschließen, der sie am Ende selbst schreckliche Strafen und Entbehrungen erleiden lässt. Die Qual fühlend wird er sich gegen seine Anhänger richten.

Bevor dies geschieht, werden die Gläubigen Meines Sohnes mit Entsetzen und Grauen sehen, wie Brüder im Glauben Meinen Sohn leugnen und aus Angst, ihr Leben zu verlieren, ihre Brüder ausliefern. Wenn die Läuterung begonnen hat, wird der Sitz Meines Sohnes auf der Erde angegriffen und geschlossen werden. Die verwirrten Schafe müssen vereint bleiben. Ich werde euch in diesem kurzen Augenblick erhalten.

Bewegt euch nicht, Kinder, lasst nicht zu, dass der Terror euch überfällt, weil ihr Einsamkeit erleidet. Daher sind Meine Anrufe an den Geist, die Seele gerichtet, damit ihr nicht in Verzweiflung geratet. So viel Böses verteilt sich wie der Wind, um den Menschen zu ersticken, mit vollkommen verseuchter Luft durch das tödlichste Gift.

Es wird eine Läuterung geben wie es sie seit Anbeginn der Welt noch nie zuvor gegeben hat. Nicht nur wird die Erde beben, sondern auch der Himmel, so wie die mitleidslose Bosheit des Menschen gegenüber seinen Brüdern und die Respektlosigkeit gegenüber seinem Herrn und Gott.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens: Ich sehe, wie schwach Meine auserwählten Kinder sind! Einige heißen die Taten gut, die zur Sünde führen, Ich führe euch zur Rettung der Seele.

Die Kirche Meines Sohnes ist dem Tod geweiht und verbleibt im gesellschaftlichen, aber ihre Mission ist es, Seelen zu retten, und sie gehorchen Mir nicht. Die Häuser Meiner auserwählten Kinder dürfen nicht in Luxus versinken, noch in großen Festen, sondern Meine Kinder müssen bescheiden sein wie Mein Sohn, vom Notwendigsten leben und den Armen helfen, nicht nur körperlich, sondern in ihrer Spiritualität.

Meine auserwählten Kinder müssen mit Entschlossenheit das Kreuz nehmen, das Mein Sohn ihnen vererbt hat, damit sie ein Beispiel für Glaube und Liebe werden. Dies verursacht Mir großes Leid als Mutter, da der Krieg in der Kirche Meines Sohnes selbst beginnt, wo die Vereinbarungen vor Uneinigkeit brennen und die Prioritäten lediglich Strategien sind, sich einander entgegenzustellen.

Kinder, kommt zu dem Sakrament der Eucharistie, missachtet es nicht, bereitet euch unverzüglich vor und empfangt es mit Liebe und mit dem festen Vorsatz der Änderung.

Wie ihr euch Meinem Sohn widersetzt habt! Und das, obwohl er euch bekannt gegeben hat, was geschieht. Ihr wisst, dass ihr später die Erde anschauen werdet und sie wie Trümmer dessen sein wird, was war.

Von einem Land bleibt nur eine kleine Insel und von einer Stadt ihre Trümmer, und der Schrei des Herzens wird herzzerreißend sein. Der Mensch kommt nicht, wen man ihn freundlich ruft, die Rebellion dieses Augenblicks lässt ihn herausfordernd erscheinen, und Mein Sohn, der die Seelen retten will, erlaubt, dass das Gesetz den Darm des Menschen entfernt, damit er sieht, wie klein er ist und welchen Schaden er sich selbst zufügt.

Kinder, seht euch selbst an! Wie konntet ihr lassen, dass eine kleine Wunde sich infiziert, weil ihr sie nicht reinigt, wie konntet ihr zulassen, dass eine Wunde eitrig wird? Die Würmer fressen die Haut, hängen sich an das, was infiziert ist. Als Mutter wünsche Ich eine andere Reaktion Meiner Kinder, angesichts der Unruhen sehe Ich, wie sie prahlen. Angesichts der Angriffe und Verursache, die noch mehr schreckliche Tode verursachen, angesichts der Waffen, die größere Vergeltung verursachen und sich nicht zurückziehen, sondern die Unschuldigen mit schrecklichen Terroranschlägen angreifen.

Wie sehr leidet Mein geliebter Sohn, weil Er sieht, wie ungehorsam Sein Volk ist! Der Krieg schreitet fort, er hört nicht auf, er scheint zu schlafen, aber er ist wach und die Friedensgerüchte sind weitere Gerüchte des Krieges.

Mein Sohn wird die Erleuchtung des Gewissens zulassen, ein Akt großer Barmherzigkeit, damit das Böse sich von denjenigen entferne, die dies wünschen. Dieser Akt geht den großen Schmerzen voraus.

Meine Tochter, mach dir keine Sorgen, dass sie dir nicht glauben, einige Meiner Kinder, die sich dir genähert haben, werden Angst haben, weil du die Wahrheit Meiner Worte schreibst. Geh weiter voran und wecke Meine Kinder zur Ehre Meines Sohnes Jesus Christus.

Der Dämon hat sich größere Machtpositionen erobert, er wartet darauf, dass der Antichrist die Führung der gesamten Menschheit übernimmt.

Verliert nicht den Glauben, gib bekannt, was Mein Sohn von dir verlangt und worum Ich als Gottesmutter dich bitte. Sage Meinen Kindern, dass sie gläubig sein sollen, dass sie vorbereitet zur Eucharistie kommen sollen, um Meinen Sohn zu empfangen, dass sie nichts akzeptieren, was dem Gesetz Gottes widerspricht.

Die Verwirrung wächst jeden Augenblick in der Kirche Meines Sohnes. Einige werden gegen andere vorgehen, den Fortschritt voraussetzend, die Evolution der Generationen, sie haben vergessen, dass das Gesetz eine ewige Gegenwart ist.

Betet, Meine lieben Kinder, betet für Brasilien, durch die Sünde wird es erneut leiden. Betet, Meine lieben Kinder, betet für Amerika, die Natur wird es stark geißeln und der Terror wird sich dieser Nation bemächtigen, in der Unschuldige ihr Leben verlieren werden. Betet, Meine Kinder, betet, die Erde wird stark beben, so sehr, dass das Stöhnen Meiner Kinder herzzerreißend sein wird. Betet, Meine Kinder, betet, zusammen mit der Wirtschaft, die an einem Faden hängt, übt Japan seinen Einfluss aus. Betet, Meine Kinder, Jerusalem wird leiden. Betet, Meine Kinder, damit die Türkei nicht eile.

Meine Lieben, die Elemente werden sich mit dem Schmerz des Menschen vereinen, seid geduldig, verfallt nicht in Panik, denn Satan nutzt die Panik, damit ihr nicht betet noch an der Seite Meines Sohnes verbleibt.

Bleibt in Meinem Herzen. Für diese Menschheit, die sich selbst geißelt, weine Ich blutige Tränen.* Aber am Ende nehme Ich euch an der Hand und stelle euch als Fürsprecherin der gesamten Menschheit Meinem Sohn vor.

Seid die Gläubigen, die weiterhin die Barmherzigkeit Gottes auf die Erde ziehen und Diese am Himmel erneut den Regenbogen der Liebe des Gläubigen Volkes Meines Sohnes erscheinen lässt. Klagt nicht, sondern erkennt an, was ihr seid. Klagt nicht, sondern beginnt, besser zu werden. Klagt nicht, vertraut in die Liebe Meines Sohnes und Meine Fürbitte für jeden einzelnen der darum bittet.

Seht nach oben, die Zeichen hören nicht auf, die gemeine Menschheit sieht mit gesenktem Kopf auf die Erde und sucht mehr das Weltliche als das, was von oben kommt.

Ich segne euch mit Meiner Liebe, Ich schütze euch mit Meinem Mantel. Als Königin und Herrin suche Ich euch unaufhörlich. Kinder, das Leben endet nicht auf der Erde, die Seele verliert nicht das Ewige Leben. Meine Liebe ist mit euch. Ich rufe euch aus Liebe. Mutter Maria.

Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.

* An diesem Tag hat sich ein Bild der Jungfrau von Guadalupe mit Öl und roter Flüssigkeit aus beiden Augen manifestiert, von der angenommen wird, dass es Blut ist.
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« Antwort #2973 am: 09. Februar 2016, 20:36:31 »
Ich entferne mich nicht einen Moment von denjenigen, die um Meine Hilfe bitten.

Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

9. Januar 2015

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens. Die Meinen gehen weiter ohne Halt; in einem Moment bereuen sie ihre Taten und Werke, die sie von Meinem Sohn entfernen. Hört nicht auf, kämpft weiter gegen die bösen Neigungen.

Diese Generation blickt in den Abgrund, der den Menschen dazu bringt, die Sünde als eine einfache Handlung und Schwäche zu sehen, die sie nicht besiegen muss. Ihr schreitet durch das Leben ohne das nötige Bewusstsein über die Konsequenzen der Handlungen und Werke, die dem göttlichen Willen widersprechen und an der Seele zerren und als Konsequenz den Verlust des Ewigen Lebens bringen.

Geht nicht weiter, ohne anzuhalten und eure Werke und Handlungen zu überprüfen. Es ist unerlässlich, dass diesem Moment eine schwierige Prüfung bevorsteht, ob ihr weiter kämpft, um die Übel, von denen ihr vom Bösen angezogen werdet, das mit guten Taten verkleidet ist.

Als Mutter bleibe ich bei euch, ich möchte euch nicht verlieren, ich bin Fürsprecherin und Anwältin für jeden Einzelnen für die Barmherzigkeit Meines göttlichen Sohnes. Ich entferne mich nicht einen Moment von denjenigen, die um Meine Hilfe bitten.

Leugnet nicht, dass das Böse existiert so wie das Gute existiert, aber leugnet nicht die Gnade Meines Sohnes, durch die euch, wenn ihr mit einem zerschlagenen und wirklich gedemütigten Herzen kommt, vergeben wird, damit ihr wie verlorene Schafe zurück in den Schoß des Guten Hirten zurückkehrt.

Die Schrecken dieser Zeit verschlimmern sich in großem Maße. Der Mensch entwickelt sich spirituell zurück, erlaubt seinen niedrigen Instinkten, ihn zu beherrschen und wird so durch die Schöpfung nicht erkannt, die im Willen ihres Königs und Herrn handelt.

Geliebte Kinder, das wertvollste Geschenk ist das Geschenk des Leben, auf das sich der Böse gestürzt hat, um Meinem Sohn Leid zuzufügen.

Die wahren Kinder Meines Sohnes sind nicht nur leidenschaftlich, sondern halten den Glauben lebendig. Auch wenn der Wind sehr stark ist,erlischt die Kerze nicht, denn nicht nur in Leidenschaft leben die Meinen, sondern auch in einer hohen Spiritualität, durch die sie das Gesetz Gottes und die Gebote, die Mein Sohn ihnen übergab, konstant beachten.

Der Mensch wird ernste Momente für die ganze Menschheit erleben, wo der Schmerz eine grausame Geißel für alle Menschen ist – ohne Unterschied.

Wachst im Wissen. Haltet euch fern von harten Momenten. Seid eucharistische Seelen, gebt euch nicht nur mit dem Besuch Meines Sohnes im Allerheiligsten Sakrament zufrieden, der eine Zeremonie, Trost und Liebe zu Meinem Sohn ist, sondern kommuniziert auf einer täglichen Basis, dass vor einem so großen Geheimnis der göttlichen Liebe der Mensch das kleinste und die am meisten Bedürftige ist; die sich der Einheit bewusst sind, in der sie mit dem Schöpfer leben müssen, um den göttlichen Hirten zu erhalten.

Seht das Kreuz mit reinem Herzen an, geleert von allem, was Sünde ist und gegen den Willen Meines Sohnes.
Das Kreuz ist kein Zeichen, es ist die Fülle der göttlichen Liebe für jedes seiner Kinder.
Das Kreuz ist nicht nur ein Balken sondern getränkt mit Gnade für alle menschlichen Wesen.
Das Kreuz ist die Fülle der ganzen Fülle.
Das Kreuz ist die göttliche Hingabe und bei aller Hingabe ist es vor allem Geheimnis, Leben und Auferstehung, vor der jedes menschliche Geschöpf die Knie beugen und seine Endlichkeit betrachten muss.

Vergesst nicht, dass der Wolf sich bei den Schafen versteckt; vergesst nicht, dass die Zwietracht mit dem Weizen verwechselt wird und bleibt beim Willen Meines Sohnes, damit ihr nicht verwirrt werdet. Im Gegenteil, seid Zeugen für eure Brüder vor den Verführungen des Dämons.

Lehnt Meine Rufe nicht ab, gehorcht diesen Meinen Rufen. Trennt euch nicht, die Einheit ist unverzichtbar für Meine wahren Kinder. Die Kirche Meines Sohnes wird durch harte Momente gehen und wird erschüttert werden. Lasst euch nicht fallen, bewahrt den Glauben.

Meine Kinder kleben nicht am Menschen, sondern am Willen Meines Sohnes.
Meine Kinder sind nicht Anhänger von Menschen, sondern sind Seelen, die auf die Stimme Meines Sohnes hören.
Meine Kinder sind Anbeter Meines Sohnes und lieben Mein Unbeflecktes Herz.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens: Die Menschheit erlebt eine große Erschütterung, verursacht vom Menschen selbst.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens: Die Menschheit leidet: ein Komet nähert sich der Erde, und sie wird deshalb leiden. Das Wasser geht in die Erde, und diese zittert.

Meine Kinder: Ihr seid keine Geschöpfe, die ihren Glauben auf Leistungen basieren; seid euch bewusst, dass in diesem Moment das Leiden der Menschheit verstärkt wird, nicht als Strafe, sondern als Ruf, damit ihr auf den Weg zurückkehrt, den ihr verlassen habt.

Der Zorn des Menschen verursacht ihr eigenes Schicksal, und nur und nur durch eine Annäherung an Meinen Sohn und einer Lossagung von den Gewohnheiten können sie sich retten und fortfahren, ohne zu fallen. Kinder, zur Stärkung des Glaubens, entfernt euch nicht. In jedem Moment werdet ihr einen Grund finden, weiter zu kämpfen, eine Gelegenheit finden, weiter zu kämpfen.

Mein Sohn ist ewig gegenwärtig er befindet sich in jedem von euch. Hört nicht auf Daten, seid Geschöpfe des Glaubens, gestärkt durch die unergründliche und barmherzige Liebe Meines Sohnes, aber vergesst nicht, dass die göttliche Gerechtigkeit dieser Generation bald widerfährt.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens: Mein Sohn kehrt zurück und schenkt jedem von euch seine Liebe, in einem kontinuierlichen Aufruf zur Umkehr. Ihr werdet frei geprüft als ein Akt der Barmherzigkeit Gottes für das Heil der Seele. Der Mensch wird sagen, es ist ein Akt, der von der Wissenschaft verursacht wurde – menschliche Erklärungen lassen nicht auf sich warten. Die Entrückung wird von der Wissenschaft verzerrt werden, um die göttliche Kraft zu minimieren.* Ihr, Meine treuen Kinder, fallt nicht vom Glauben ab, ich unterstütze euch kontinuierlich.

Ich liebe euch, bleibt in Meinem Unbefleckten Herzen. Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.

* 1 Thess 4,17

"Dann werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, oben in den Wolken zugleich mit ihnen entrückt werden, um dem Herrn in der Luft zu begegnen, so dass wir künftig immer beim Herrn sein werden." (Bibel Navarra)
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« Antwort #2974 am: 09. Februar 2016, 20:45:00 »

Die Königin und Mutter erwartet jeden von euch, Augenblick für Augenblick.

Konfidenzen des Heiligen Erzengels für seine geliebte Maria des Lichts in Argentinien.

24. Oktober 2012

Meine geliebten Kinder: Das Geschenk des Liebens ist ein großes Mysterium der Liebe; der Mensch hat diesen Schatz von unschätzbarem Wert erhalten ... nicht, damit er sich mit eitlen Handlungen aufhält, wie jene, die ihren maroden Zustand durchs Leben schleppen.

Der Mensch überlebt, er lebt nicht, er verströmt den Gestank der Verweigerung, den er aus der gemeinen Menschheit absorbiert. Wege geht der verbitterte Mensch zu Fuß, ohne den wahren Sinn des Lebens zu verstehen ..., um sich dann mitleidslos selbst zu zerstören, weil er in seinem Geiste Dinge trägt, die mit Jesus und der Mutter der Menschheit nicht im Einklang stehen.

Der Feind der Seele ist sehr geschickt und hat von einem großen Teil der Menschheit bereits Besitz ergriffen. Er macht den menschlichen Geist zur Massenware, um ihm und seinen Zielen zu dienen.

Wir waren schon immer an eurer Seite, wir haben an der Geschichte der Rettung teilgenommen und werden euch zu Hilfe kommen, wenn die Sonne nicht mehr scheint. Dann wird der staunen, der nicht an unsere Existenz geglaubt hat, unsere Existenz für das Gute der Menschheit.

Unser Jesus, König und Herr, empfange unsere Verehrung als Wiedergutmachung für die Gleichgültigkeit der Menschheit ...

Unsere Königin und Herrscherin wird von uns gelobt in der Wiedergutmachung für so viele Vergehen der Menschen gegen ihre Reinheit ...

Strengt euch nicht an, menschliche Kreaturen, in euch wird nicht das Verlangen geboren, nach spiritueller Erfüllung zu suchen ... die in jedem von uns schlummert. Sie haben den Sinn des Lebens auf dem Weg verloren. Sie müssen vor Jesus erscheinen, aber vorher sei jeder seiner eigenen Taten Richter. (1)

Die unantastbare Dreifaltigkeit ist der Anbetung würdig und war der Menschheit immer barmherzig. Und es ist nicht die direkte göttliche Strafe die sie erleiden werden, sondern eure konstante Verweigerung dem Guten. Die menschliche Sturheit kennt keine Grenzen und wiederholt ihre Fehler und fährt fort, wie in den Zeiten von Noah, wie in den Zeiten von Sodom und Gomorra, weil der Mensch kein Gewissen für das Böse hat, das sich gegen ihn selbst richtet.

Die Tempel des Heiligen Geistes sind leer, dekadent, vernachlässigt, geschändet und verfälscht. Ihr Kleingläubigen, kehrt zurück zu Jesus und zwar bald! Die Königin und Mutter erwartet jeden von euch, Augenblick für Augenblick.

Meine geliebten Kinder: Entfernt euch nicht vom Gebet und befolgt immer die göttlichen Gebote. Fallt nicht den Versuchungen zum Opfer. Der Teufel stellt euch die Fallen der Versuchung, damit ihr stolpert und fallt. Vergesst aber nicht, dass wir unsere Gläubigen von Herzen und mit unserem großzügigen Geiste schützen.

Betet für Chile. Betet für Zentralamerika. Betet für die Vereinigten Staaten. Betet für Pakistan.

Die Liebe besiegt jedes andere Gefühl im Menschen. Der Friede Jesu sei mit euch. Wir schützen euch. Wir sind eure Brüder und Schwestern, Boten und Diener Jesu. Der Heilige Erzengel Michael, der Heilige Erzengel Gabriel und der Heilige Erzengel Rafael.

Ave Maria, der Unbefleckten Empfängnis ohne Sünde.
Ave Maria, der Unbefleckten Empfängnis ohne Sünde.
Ave Maria, der Unbefleckten Empfängnis ohne Sünde.

(1) Bezieht sich auf die große Verkündung.
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« Antwort #2975 am: 10. Februar 2016, 06:16:48 »
Fastenzeit - eine Erfahrung der barmherzigen Liebe Gottes!
von Papst Benedikt XVI. vom Aschermittwoch 2007

In der Predigt vom Aschermittwoch lädt uns Papst Benedikt ein, diesen Weg des Hörens, des Gebetes und der Buße auf uns zu nehmen um immer mehr die tiefe Liebe Gottes kennenzulernen.

Liebe Brüder und Schwestern!
Der Aschermittwoch, den wir heute feiern, ist für uns Christen ein besonderer Tag, der von einem tiefen Geist der Sammlung und des Nachdenkens gekennzeichnet ist. Wir nehmen in der Tat den Weg der Fastenzeit auf, der aus dem Hören des Wortes Gottes, aus Gebet und Buße besteht. Es sind 40 Tage, in denen uns die Liturgie helfen wird, die wesentlichen Etappen des Heilsgeheimnisses wieder zu erleben. Wie wir wissen, war der Mensch geschaffen worden, um Gottes Freund zu sein. Doch die Sünde der Stammeltern hat diese Beziehung des Vertrauens und der Liebe zerbrochen und daher die Menschheit unfähig gemacht, ihre ursprüngliche Berufung zu verwirklichen. Aber dank des Erlösungsopfers Christi wurden wir aus der Macht des Bösen losgekauft: Christus ist in der Tat, so schreibt der Apostel Johannes, zum Sühneopfer für unsere Sünden geworden (vgl. 1 Joh 2,2); und der hl. Petrus fügt hinzu: Er ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben (vgl. 1 Petr 3,18).

Fastenzeit - ein Weg zur Begegnung mit Christus!
Auch der Getaufte, der in Christus für die Sünde tot ist, wird zu neuem Leben geboren; er wird unverdient in der Würde als Kind Gottes wiederhergestellt. Deshalb wurde in der christlichen Urgemeinde die Taufe als »die erste Auferstehung« betrachtet (vgl. Offb 20,5; Röm 6,1–11; Joh 5,25–28). Seit den Ursprüngen wird daher die Fastenzeit als eine Zeit der unmittelbaren Vorbereitung auf die Taufe gelebt, die in der Osternacht feierlich gespendet werden soll. Die ganze Fastenzeit war ein Weg hin zu dieser großen Begegnung mit Christus, zu diesem Eintauchen in Christus und dieser Erneuerung des Lebens. Wir sind schon getauft, aber die Taufe ist in unserem Alltagsleben oft nicht sehr wirksam. Darum ist auch für uns die Fastenzeit ein neues »Katechumenat«, in dem wir erneut unserer Taufe entgegengehen, um sie wieder neu zu entdecken und zutiefst wieder zu erleben, um wieder wirklich Christen zu werden. Die Fastenzeit ist also eine Gelegenheit, um wieder neu Christen »zu werden«, durch einen ständigen Prozess des inneren Wandels und des Fortschreitens in der Erkenntnis und in der Liebe Christi. Die Umkehr geschieht nie ein für allemal, sondern sie ist ein Prozess, ein innerer Weg während unseres ganzen Lebens. Dieser Weg der dem Evangelium entsprechenden Umkehr darf sich gewiss nicht auf eine besondere Periode des Jahres beschränken: Es ist ein Weg, der jeden Tag zu gehen ist, der den ganzen Bogen der Existenz, jeden Tag unseres Lebens umfassen muss. Unter diesem Gesichtspunkt ist die Fastenzeit für jeden Christen und für alle kirchlichen Gemeinschaften die günstige geistliche Zeit, um sich mit größerer Beharrlichkeit darin zu üben, Gott zu suchen, indem man sein Herz Christus öffnet. Der hl. Augustinus hat einmal gesagt, dass unser Leben eine einzige Übung der Sehnsucht ist, uns Gott zu nähern, fähig zu werden, Gott in unser Sein eintreten zu lassen. »Das ganze Leben des eifrigen Christen« – sagt er – »ist heilige Sehnsucht «. Wenn es so ist, sind wir in der Fastenzeit noch mehr dazu angeregt, »unseren Sehnsüchten die Wurzeln der Eitelkeit zu entreißen«, um das Herz dazu zu erziehen, sich nach Gott zu sehnen, das heißt ihn zu lieben. Der hl. Augustinus sagt weiter: »Deus [Gott]: diese beiden Silben sind alles, was wir ersehnen« (vgl. Tract. in Joh., 4). Und hoffen wir, dass wir wirklich anfangen, uns nach Gott zu sehnen und so das wahre Leben, die Liebe selbst und die Wahrheit zu ersehnen.

Umkehr bedeutet, sich mit Vertrauen auf die Nachfolge des Herrn einzulassen
Äußerst angebracht klingt da die vom Evangelisten Markus wiedergegebene Ermahnung Jesu: »Kehrt um, und glaubt an das Evangelium« (vgl. Mk 1,15). Die aufrichtige Sehnsucht nach Gott bringt uns dazu, das Böse abzulehnen und das Gute zu vollbringen. Diese Umkehr des Herzens ist vor allem ungeschuldetes Geschenk Gottes, der uns für sich geschaffen und uns in Jesus Christus erlöst hat: Unser wahres Glück besteht darin, dass wir in Ihm bleiben (vgl. Joh 15,3). Aus diesem Grund kommt Er selbst unserer Sehnsucht mit Seiner Gnade zuvor und begleitet unsere Bemühungen zur Umkehr. Umkehren: Was heißt das wirklich? Umkehren heißt Gott suchen, mit Gott gehen, die Lehren seines Sohnes, Jesu Christi, willig befolgen. Umkehren ist nicht ein Bemühen um Selbstverwirklichung, denn der Mensch ist nicht der »Architekt« seines eigenen ewigen Schicksals. Wir haben uns nicht selbst gemacht. Deshalb ist die Selbstverwirklichung ein Widerspruch und für uns auch zu wenig. Wir haben eine höhere Bestimmung. Wir könnten sagen, dass die Umkehr gerade darin besteht, sich nicht als »Schöpfer« seiner selbst zu betrachten und so die Wahrheit zu entdecken, denn wir sind nicht die Urheber von uns selbst. Umkehr besteht darin, frei und mit Liebe zu akzeptieren, dass wir in allem von Gott, unserem wahren Schöpfer, abhängig sind, dass wir von der Liebe abhängig sind. Das ist nicht Abhängigkeit, sondern Freiheit. Umkehren bedeutet also, nicht dem eigenen, persönlichen Erfolg nachzujagen – der etwas ist, was vorübergeht –, sondern sich unter Aufgeben jeder menschlichen Sicherheit mit Einfachheit und Vertrauen auf die Nachfolge des Herrn einzulassen, damit für jeden, wie die sel. Teresa von Kalkutta immer wieder gern sagte, Jesus »mein Alles in allem« werde. Wer sich von Ihm ergreifen lässt, fürchtet nicht, sein Leben zu verlieren, denn Er hat uns am Kreuz geliebt und sich selbst für uns hingegeben. Und gerade wenn wir unser Leben aus Liebe verlieren, finden wir es wieder.

Das Geheimnis der Liebe
Ich wollte die unermessliche Liebe, die Gott für uns hat, in der Botschaft für die Fastenzeit hervorheben, die vor wenigen Tagen veröffentlicht worden ist, damit die Christen jeder Gemeinde während der Fastenzeit zusammen mit Maria und Johannes, dem Lieblingsjünger, geistig innehalten können vor dem, der am Kreuz für die Menschheit das Opfer Seines Lebens vollbracht hat (vgl. Joh 19,25). Ja, liebe Brüder und Schwestern, das Kreuz ist die endgültige Offenbarung der göttlichen Liebe und Barmherzigkeit auch für uns, Männer und Frauen unserer Zeit, die wir allzu oft von Sorgen und irdischen Augenblicksinteressen abgelenkt werden. Gott ist die Liebe, und seine Liebe ist das Geheimnis unseres Glücks. Um aber in dieses Geheimnis der Liebe einzutreten, gibt es keinen anderen Weg als den, uns zu verlieren, uns hinzugeben, eben den Weg des Kreuzes. »Wer mein Jünger sein will« – sagt der Herr –, »der verleugne sich selbst, nehme Sein Kreuz auf sich und folge mir nach« (Mk 8,34). Das ist der Grund, warum die Liturgie der Fastenzeit, während sie uns auffordert, nachzudenken und zu beten, uns dazu anregt, die Buße und das Opfer stärker aufzuwerten, um die Sünde und das Böse zu meiden und den Egoismus und die Gleichgültigkeit zu besiegen. Das Gebet, das Fasten und die Buße, die Werke der Nächstenliebe gegenüber den Brüdern werden so geistliche Wege, die eingeschlagen werden müssen, um zu Gott zurückzukehren, als Antwort auf die wiederholten Aufrufe zur Umkehr, die auch in der heutigen Liturgie enthalten sind (vgl. Joel 2,12–13; Mt 6,16–18).

Liebe Brüder und Schwestern, die Fastenzeit, die wir heute mit dem strengen und bedeutungsvollen Ritus der Auflegung des Aschenkreuzes beginnen, möge für alle eine erneuerte Erfahrung der barmherzigen Liebe Christi sein, der am Kreuz sein Blut für uns vergossen hat. Begeben wir uns fügsam in Seine Schule, um zu lernen, unsererseits Seine Liebe dem Nächsten »wiederzuschenken«, besonders all jenen, die leiden und sich in Schwierigkeiten befinden. Das ist die Sendung jedes Jüngers Christi; aber um sie zu erfüllen, ist es nötig, im Hören seines Wortes zu verbleiben und sich beständig von Seinem Leib und Seinem Blut zu nähren. Der Weg der Fastenzeit, der in der Alten Kirche ein Weg hin zur christlichen Initiation, hin zur Taufe und zur Eucharistie war, möge für uns Getaufte eine »eucharistische« Zeit sein, in der wir eifriger am Opfer der Eucharistie teilnehmen. Die Jungfrau Maria erfuhr, nachdem sie das schmerzhafte Leiden Ihres göttlichen Sohnes mit Ihm geteilt hatte, die Freude Seiner Auferstehung. Möge sie uns in dieser Fastenzeit begleiten hin zum Ostergeheimnis, der höchsten Offenbarung der Liebe Gottes. Eine gute Fastenzeit euch allen!

aus www.vatican.va

Quelle: medjugorje aktuell, Heft 97
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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