Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660839 mal)

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« Antwort #3000 am: 16. Februar 2016, 06:59:45 »
Mein Kind, Mein liebes Kind. Heute komme Ich zu dir mit all Meinen kleinen und großen Engeln. Viele Kinder sind dabei. Es sind die von eurer Gesellschaft nicht gewollten Kinder. Sie sind glücklich bei Mir. Sie spielen zusammen. Sie sehen aber auch ihre Mütter leiden. Sie beten für sie und freuen sich, sie irgendwann im Himmel kennenzulernen. Für die Mütter dieser Kinder wird es wie ein schrecklicher Schock sein, ein riesiges Entsetzen, wenn sie von der Erde gehen und ihnen klar wird, was sie da getan haben. Mein Kind. Abtreibung ist ‒ und wird immer bleiben ‒ eine Todsünde. Sage dennoch allen Müttern, sie mögen sich bekehren. So haben sie noch eine Chance, ihre lieben Kinder kennenzulernen.

Gott Vater vollendet jedes abgetriebene Baby. Sie kommen alle in den Himmel. Sie sind alle bei Mir, Mein liebes Kind. Die, die ihr euch bekehrt, werdet eure Kinder wiedersehen. Diese lieben Kleinen freuen sich auf euch. Tut ihnen kein weiteres Leid an, indem ihr weiter eure Augen und eure Herzen vor der Wahrheit verschließt. Der einzige Weg, ist der Weg mit Gott, und die einzige Wahrheit ist Mein Sohn. (...)

Verbaut euch nicht den Weg, nicht ihr, Meine lieben Mädchen und auch nicht ihr, Meine lieben Jungen, denn für euch gilt genau das Gleiche. Glaubt nicht, dass ihr unbeteiligt an diesem fürchterlichen Zustand eurer Welt seid. Wenn ihr ein Kind zeugt und dann die Abtreibung zulasst, macht ihr euch der Todsünde schuldig.

Wacht auf ihr Männer, die ihr die Verantwortung wegschiebt. Ihr seid mitschuldig! Wer ein Kind zeugt, muss die Verantwortung tragen!

Meine geliebte Tochter. Teile dies der Welt mit. Die Abtreibungen müssen aufhören/gestoppt werden. Ihr müsst aufstehen und Nein! sagen. Wer das nicht tut, wer sich dafür ausspricht, ist nicht würdig, in das Himmelreich Meines Vaters einzugehen. Kein Umstand kann eine Abtreibung rechtfertigen. Nur Gott, Unser Vater, schenkt Leben und beendet es hier auf Erden. Nur Er weiß die Zeit. Nur Er ist allmächtig. Mischt euch nicht in Meines Vaters Schöpfung ein. Ihr dürft es nicht. (1. Februar 2013)

(Worte der Gottesmutter, die Vorbereitung)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3001 am: 17. Februar 2016, 06:22:42 »
Hl. Romanos Melodos (?-um 560), Hymnendichter

„Die Männer von Ninive haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona“

Öffne, Herr, öffne das Tor deines Erbarmens, bevor es für mich Zeit ist aufzubrechen (Mt 25,11). Denn ich muss gehen, gehen zu dir und mich rechtfertigen für alles, was ich an Worten spreche, an Taten vollbringe und in meinem Herzen denke. „Kein leises Murren bleibt deinem Ohr verborgen“ (Weish 1,10). David ruft dir in seinem Psalm zu: „Du hast mein Inneres geschaffen, in deinem Buch ist schon alles verzeichnet“ (Ps 138, 13.16). Wenn du darin die Schriftzeichen meiner bösen Taten liest, ritze sie ein in dein Kreuz, denn es ist das Kreuz, dessen ich mich rühme (Gal 6,14), und ich rufe zu dir: „Öffne mir“ [...]

Unser Herz hat sich dermaßen verhärtet, dass wir, wenn wir von andrer Leute Missgeschick hören, uns in keiner Weise verbessern (Lk 13,1ff.). „Kein Verständiger ist da, keiner, der Gott sucht. Alle sind sie abtrünnig und verdorben“ (Ps 13,2-3). Die Bewohner von Ninive haben einst auf eine einzige Aufforderung des Propheten hin sich bekehrt. Wir aber, wir haben weder Aufforderung noch Drohung verstanden. Mit seinen Tränen hat Hiskija die Assyrer in die Flucht geschlagen und gegen sie die Gerechtigkeit aus der Höhe herabgerufen (2Kön 19). Da haben also die Assyrer [...] uns in die Gefangenschaft weggeführt, und wir haben nicht geweint und auch nicht gerufen: „Öffne uns“.

Höchster Herr, du aller Richter, warte nicht darauf, dass wir unser Verhalten ändern. Du brauchst unsere guten Taten nicht; denn wir alle tun Böses im Denken und Wollen. Da es nun mal so ist, so lenke, Heiland, unsere Tage nach deinem Willen und warte nicht auf unsere Umkehr, denn sie kommt vielleicht gar nicht. Selbst wenn sie sich für kurze Zeit einstellt, bleibt sie nicht bis zum Ende. Sie verdorrt, bevor sie sich entfaltet, wie ein Samenkorn, das auf felsigen Grund gefallen ist, wie Gras auf den Dächern (Mk 4,5; Ps 128,6). Breite aus dein Erbarmen über uns und über alle, die rufen: „Öffne uns!“

Hymne 51
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« Antwort #3002 am: 17. Februar 2016, 06:46:58 »
Buch Jona 3,1-10.

Das Wort des Herrn erging zum zweiten Mal an Jona:
Mach dich auf den Weg, und geh nach Ninive, in die große Stadt, und droh ihr all das an, was ich dir sagen werde.
Jona machte sich auf den Weg und ging nach Ninive, wie der Herr es ihm befohlen hatte. Ninive war eine große Stadt vor Gott; man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren.
Jona begann, in die Stadt hineinzugehen; er ging einen Tag lang und rief: Noch vierzig Tage, und Ninive ist zerstört!
Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus, und alle, groß und klein, zogen Bußgewänder an.
Als die Nachricht davon den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte seinen Königsmantel ab, hüllte sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche.
Er ließ in Ninive ausrufen: Befehl des Königs und seiner Großen: Alle Menschen und Tiere, Rinder, Schafe und Ziegen, sollen nichts essen, nicht weiden und kein Wasser trinken.
Sie sollen sich in Bußgewänder hüllen, Menschen und Tiere. Sie sollen laut zu Gott rufen, und jeder soll umkehren und sich von seinen bösen Taten abwenden und von dem Unrecht, das an seinen Händen klebt.
Wer weiß, vielleicht reut es Gott wieder, und er lässt ab von seinem glühenden Zorn, so dass wir nicht zugrunde gehen.
Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er führte die Drohung nicht aus.

Psalm 51(50),3-4.12-13.18-19.

Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
Wasch meine Schuld von mir ab,
und mach mich rein von meiner Sünde!

Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz,
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!
Verwirf mich nicht von deinem Angesicht,
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben;
an Brandopfern hast du kein Gefallen.
Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist,
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz
wirst du, Gott, nicht verschmähen.

Evangelium nach Lukas 11,29-32.

In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona.
Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein.
Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.
Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.
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« Antwort #3003 am: 17. Februar 2016, 22:28:10 »
Mit der Zeit gehen

Dann sehe ich andere Kirchen verschiedener Glaubensrichtungen vor mir. Die Frau hebt warnend den Finger, und während sie mich wieder die ganze katholische Kirche sehen lässt, sagt sie:
„Die katholische Kirche kann gewiss größer werden, aber …“,
und dann hält sie inne, und ich sehe ganze Reihen von Geistlichen, Studenten, Klosterschwestern usw. an mir vorüberziehen. Die Frau schüttelt den Kopf und sagt mit Nachdruck:
„Es ist sehr schlimm, aber davon taugt nichts.“
Und nochmals sagt sie:
„Davon taugt nichts.“
Sie sieht streng vor sich hin. Sie weist dann auf die Studenten, Priester und Geistlichen und sagt mit Nachdruck:
„Eine bessere Ausbildung, mit der Zeit gehen, moderner, sozialer.“

Eine neue, weiße Taube

Dann sehe ich über unserer Kirche eine schwarze Taube fliegen. „Keine weiße“, sage ich, „sondern eine schwarze.“ Die Frau zeigt auf diese Taube und sagt:
„Das ist der alte Geist, der verschwinden muss!“
Ich sehe, wie sich die Taube plötzlich in eine weiße verwandelt. Die Frau sagt:
„Das ist eine neue, weiße Taube. Sie sendet ihre Strahlen nach allen Seiten aus, denn die Welt schwankt. Noch ein paar Jahre, und die Welt würde untergehen. Doch er kommt und wird die Welt ordnen, aber …“,
und die Frau wartet ein wenig,
„sie müssen hören!“
Die Frau betont das Wort „müssen“, so als würde sie erneut warnen. Dann sagt sie:
„Sie wollen zurück, hier heraus. Sie wollen nicht an diesen Ort. Die Menschen zeigen überhaupt kein Interesse dafür.“

Das Kreuz aufnehmen

Dann nimmt sie mich wieder mit. Wir gehen weiter, ganz tief in den Garten hinein. Wir kommen vor ein großes Kreuz zu stehen.
„Nimm es auf. Er ist dir vorausgegangen“,
sagt die Frau. Ich weigere mich und fühle mich, als würden die Menschen der ganzen Welt so handeln und dem Kreuz den Rücken kehren. Ich werde an der Hand gezogen und sehe die Frau erneut vor mir stehen. Sie hält meine Hand in der ihrigen. Wieder sagt sie:
„Komm!“

Das Kreuz kommt in die Welt

Jetzt sehe ich eine leuchtende, durchscheinende Gestalt mit langem Kleid. Sie geht uns voran. Es ist eine männliche Gestalt, aber völlig verklärt. Der Mann schleppt ein sehr großes Kreuz, es schleift förmlich über den Boden. Sein Gesicht sehe ich nicht. Das Ganze ist ein Lichtstrahl. Er geht mit dem Kreuz durch die Welt, aber niemand folgt ihm.
„Allein!“,
sagt die Frau zu mir.
„Da geht Er allein durch diese Welt. Es wird noch ärger, bis zu einem bestimmten Augenblick etwas sehr Schlimmes geschieht und das Kreuz mit einem Mal mitten in der Welt steht. Jetzt müssen sie sehen, ob sie wollen oder nicht!“

Der Sieg des Kreuzes

Dann sehe ich lauter seltsame Bilder. Ich sehe Hakenkreuze unter dem Kreuz. Ich sehe sie fallen. Danach sehe ich Sterne, sie fallen, Sicheln und Hämmer, alles fällt unter dem Kreuz. Ich sehe Rot. Das Rot fällt nicht ganz weg. Die Frau sagt:
„Alle blicken auf. Jetzt wollen sie auf einmal, aber auf Kosten … Es war schwarz auf der Erdkugel, aber jetzt ist alles heller geworden. Nun siehst du, dass alles vergänglich, nichts von Dauer ist.“

Der Rosenkranz

Die Hand wird dem Gefühl nach leichter. Auf einmal sehe ich die Frau wieder mit dem Rosenkranz. Sie sagt:
„Betet weiter, die ganze Welt!“
Sie zeigt auf das Kreuz und sagt:
„Die ganze Welt wird doch dorthin zurückkehren müssen: vom Größten zum Kleinsten, vom Ärmsten zum Reichsten. Es wird aber Mühe kosten.“

(Botschaft der Frau aller Völker, Nr. 5, 7. Oktober 1945)
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« Antwort #3004 am: 18. Februar 2016, 07:01:00 »
Anonyme Homelie aus dem 4. Jh.

„Bittet und ihr werdet empfangen [...] Klopft an und die Tür wird euch geöffnet“

„Höre meine Worte, Herr“ (Ps 5,2) Du bist nicht nur gekommen, um dich deines Volkes Israels zu erbarmen, sondern um alle Völker zu retten [...], nicht nur um einen Teil der Erde zu erneuern, sondern die ganze Welt neu zu machen. Also „höre meine Worte, Herr“ [...] Weise mein Flehen nicht als unwürdig zurück, verwirf mein Gebet nicht. Ich bitte nicht um Gold oder Reichtümer [...] Weil ich deine Liebe und die Ehrfurcht vor dir ersehne, deshalb schreie ich unaufhörlich: „Höre meine Worte, Herr!“

Israel erfreute sich deiner Wohltaten. Auch ich werde sie an mir erfahren. Du hast Israel aus Ägypten herausgeführt; führe mich aus dem Irrtum. Du hast es vom Pharao freigekauft, befreie mich vom Urheber des Bösen. Du hast es durch das Rote Meer geführt, führe mich durch die Wasser der Taufe. Du hast es durch die Feuersäule geleitet, erleuchte mich durch deinen Heiligen Geist. Israel hat in der Wüste das Brot der Engel gegessen, gib mir deinen allheiligen Leib. Es hat Wasser aus dem Felsen getrunken, erfrische mich durch das Blut deiner Seite. Israel hat die Gesetzestafeln erhalten, schreibe dein Evangelium in mein Herz ein [...]

„Höre meine Worte, Herr, achte auf mein Seufzen.“ Durch dieses Seufzen wurde für Moses die Schöpfung zum Verbündeten deines Volkes [im Roten Meer], durch dieses Schreien bremste Josua den Lauf der Sonne (Jos 10,12), durch dieses Rufen ließ Elija die Wolken des Himmels verdorren (1Kön 17,1), durch dieses Flehen gebar Hanna ein Kind wider alles Hoffen (1Sam 1,10f.). „Herr, vernimm mein Schreien!“

Ich verkünde die unbeschränkte Macht des Vaters und die Vermittlung des Sohnes, sein Kommen in die Welt und seinen Gehorsam. Der Vater herrscht auf ewig, und du „hast die Himmel herabgeneigt und bist hinabgestiegen“ (vgl. Ps 28,10; 17,10) [...] Im Jordan empfingest du sein Zeugnis. Als du Lazarus aus dem Grab riefest, danktest du deinem Vater [...] Als du die Brote in der Wüste vermehrtest, hast du die Augen zum Himmel erhoben und den Segen gesprochen. Als du auf das Kreuz erhoben wurdest, nahm er deinen Geist auf. Als du ins Grab gelegt wurdest, erweckte er dich am dritten Tage. All das bringe ich flehendlich vor dich in meinem Gebet; das verkünde ich durch die Zeiten.

fälschlich dem hl. Johannes Chrysostomus zugeschrieben
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« Antwort #3005 am: 18. Februar 2016, 07:01:51 »
Buch Ester 4,17k.17l-17m.17rst.

In jenen Tagen wurde die Königin Ester von Todesangst ergriffen und suchte Zuflucht beim Herrn, und sie betete zum Herrn, dem Gott Israels:
Herr, unser König, du bist der Einzige. Hilf mir! Denn ich bin allein und habe keinen Helfer außer dir; die Gefahr steht greifbar vor mir.
Von Kindheit an habe ich in meiner Familie und meinem Stamm gehört, dass du, Herr, Israel aus allen Völkern erwählt hast; du hast dir unsere Väter aus allen ihren Vorfahren als deinen ewigen Erbbesitz ausgesucht und hast an ihnen gehandelt, wie du es versprochen hattest.
Denk an uns, Herr! Offenbare dich in der Zeit unserer Not, und gib mir Mut, König der Götter und Herrscher über alle Mächte!
Leg mir in Gegenwart des Löwen die passenden Worte in den Mund, und stimm sein Herz um, damit er unseren Feind hasst und ihn und seine Gesinnungsgenossen vernichtet.
Uns aber rette mit deiner Hand! Hilf mir, denn ich bin allein und habe niemand außer dir, o Herr!

Psalm 138(137),1-2ab.2cd-3.7cd-8.

Ich will dir danken aus ganzem Herzen,
dir vor den Engeln singen und spielen;
ich will mich niederwerfen zu deinem heiligen Tempel hin
und deinem Namen danken für deine Huld und Treue.

Denn du hast die Worte meines Mundes gehört,
deinen Namen und dein Wort über alles verherrlicht.
Du hast mich erhört an dem Tag, als ich rief;
du gabst meiner Seele große Kraft.

Du streckst die Hand aus gegen meine wütenden Feinde,
und deine Rechte hilft mir.
Der Herr nimmt sich meiner an.
Herr, deine Huld währt ewig.
Lass nicht ab vom Werk deiner Hände!

Evangelium nach Matthäus 7,7-12.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.
Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet,
oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet?
Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten.
Alles, was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten.
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« Antwort #3006 am: 19. Februar 2016, 06:57:14 »
Hl. Bonifatius von Lausanne, Bischof

* um 1180 in Brüssel in Belgien
† 19. Februar 1260 (?) in La Cambre / Ter Kameren (Maria Kammern) im heutigen Brüssel in Belgien

Bonifatius studierte in Paris. Als Bischof bemühte er sich besonders um die Unterweisung seiner Kirchenglieder. 1245 gab er die Exkommunikation von Kaiser Friedrich II. bekannt - Friedrich wurde schon 1227 und nochmals 1239 von Papst Gregor IX. nach kriegerischen Auseinandersetzungen gebannt und 1245 von Papst Innozenz IV. im Zuge des Machtkampfes zwischen Kirchenstaat und König für abgesetzt erklärt. Bonifatius wurde daraufhin aus seinem Bistum vertrieben. Er ging in seine Heimat zurück und lebte bei der Zisterzienserinnenabtei in Maria Kammern.
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« Antwort #3007 am: 19. Februar 2016, 06:58:07 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

„Versöhne dich mit deinem Bruder“

Wir befinden uns jetzt in den heiligen Tagen des Fastens, liebe Brüder, und deshalb soll es keine Unstimmigkeit unter euch geben […] Vielleicht kommt bei euch der Gedanke hoch: „Ich will ja Frieden schließen; aber mein Bruder ist es, der mich gekränkt hat … und er will mich nicht um Vergebung bitten.“ Was ist da zu tun? Es müssen sich Dritte, Freunde des Friedens einschalten […]

Was dich angeht, so sei bereit, dem Andern zu verzeihen, ihm mit ganzem Herzen seine Verfehlung zu vergeben. Wenn du dazu bereit bist, so hast du sie ihm bereits vergeben. Dann bleibt dir noch das Gebet. Bitte für ihn, dass er dich um Vergebung bittet, du weißt ja, dass es für ihn nicht gut ist, es nicht zu tun. Bete also für ihn […] Sag zum Herrn: „Du weißt, dass ich meinen Bruder nicht beleidigt habe […] und dass es ihm schadet, dass er mich beleidigt hat; was mich betrifft, so bitte ich dich von ganzem Herzen, ihm zu vergeben.“

Das müsst ihr tun, wenn ihr in Frieden mit euren Brüdern leben wollt […] damit wir an Ostern in Frieden zu den Sakramenten gehen und in Frieden die Leiden dessen feiern können, der niemandem etwas geschuldet und Schulden an Stelle der Schuldner zurückgezahlt hat: Jesus Christus, der Herr, der selbst niemanden beleidigt hat und dem sozusagen die ganze Welt Leid zugefügt hat. Er hat nicht Strafen gefordert, sondern Belohnungen versprochen […] Auf ihn berufen wir uns in unserem Herzen: Wenn wir jemanden verletzt haben, dann bitten wir um Vergebung; hat uns jemand verletzt, sind wir bereit zu vergeben und für unsere Feinde zu beten.

Predigt 211,5-6
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La Salette 1846



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