Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660901 mal)

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« Antwort #3032 am: 25. Februar 2016, 22:59:48 »
Meine Kinder es nähert sich der Tag, an welchem die Uhr der Zeit stillsteht und alles in dieser Welt versagen wird!

21. Februar 2016, 12.35 Uhr – Dringender Aufruf des Sakramentalen Jesus an die Menschheit.

Meine Kinder, der Friede sei mit euch. Die Tage der Barmherzigkeit sind an ihr Ende gekommen. Die Menschheit wird sehr schnell in den Tagen der Göttlichen Gerechtigkeit sein, wo viele wegen mangelndem Wissen, geistiger Dunkelheit oder Sünde, zugrunde gehen werden. Die Tage der letzten Herrschaft des Fürsten dieser Welt sind am beginnen. Es werden 1290 Tage sein, wo das Volk Gottes auf die Probe gestellt wird und durch den Ofen der Drangsal geht. Diese Tage sind gekommen; es fehlt nur noch, dass Mein Vater euch die Warnung sendet womit die Tage der Barmherzigkeit enden und alles sich in vollem Umfang erfüllt, wie es geschrieben steht.

Diese Menschheit wird die Göttliche Gerechtigkeit kennen lernen und die überwiegende Mehrheit wird jammern, weil sie nicht auf Mich hören wollten. Es werden überall Tage des Leidens sein; es werden Tage von Angst, Chaos, Verwüstung und Reinigung sein; Tage, wenn ihr geistig nicht vorbereitet seid, an denen ihr Gefahr lauft verloren zu gehen. Der Glaube Meines Volkes wird auf die Probe gestellt; ihr werdet geprüft, wie das Gold im Feuer geprüft wird; viele Letzten werden die Ersten sein und viele Ersten werden die Letzten sein.

Diese Welt, Meine Kinder, vergeht sehr schnell und mit ihr die ganze Bosheit und jede Sünde; nichts Unreines und Sündhaftes kann in die Neue Schöpfung eingehen. Betet, fastet, tut Buße und verrichtet eine gute Lebensbeichte, damit euer Durchgang durch die Ewigkeit für euch erträglich sein wird und ihr in diese Welt zurückkehren könnt; seid Träger der Wahrheit, Wahrheit die eure Stärke sein wird und euch im Glauben festhalten wird, damit ihr die Schlussetappe der Reinigung ertragen könnt.

Meine Kinder es nähert sich der Tag, an welchem die Uhr der Zeit stillsteht und alles in dieser Welt versagen wird! Dann wird euer Geist genommen und für die Spanne zwischen 15 und 20 Minuten eurer Zeit in die Ewigkeit gebracht und da in Liebe gerichtet werden, als wäre eure Stunde gekommen. Ihr werdet die Existenz des Einen und Wahren Gottes kennenlernen, Einer und Dreieiner: Herr des Lebens, der große Ich Bin. Meine Engel werden euch nach dem kleinen Gericht an den Ort in der Ewigkeit bringen, der euch gemäß euren Fehlern entspricht.

Wehe den von Herzen Lauen und jenen, die in Todsünden sind, denn wenn sie sich nicht einmal dann entscheiden und bereuen, wenn sie in die Ewigkeit kommen, werden viele die Dunkelheit und das Reinigungsfeuer des dritten Fegefeuers kennenlernen; andere, zusammen mit der überwiegenden Mehrheit dieser undankbaren und sündhaften Menschheit, werden wenn sie nicht bereuen die Hölle kennenlernen und dort werden sie das Feuer fühlen, das brennt und nie verlöscht, mit dem die verdammten Seelen gequält werden! Alles in der angegebenen Zeit; viele werden wegen ihrer Bosheit und Sünde ihm nicht widerstehen und für ewig sterben.

Die überwiegende Mehrheit dieser undankbaren und sündigen Menschheit wird die verschiedenen Aufenthalte der Hölle kennenlernen, damit jene die durch die Barmherzigkeit Meines Vaters zurückkehren, sich einmal bewusst machen, dass die Sünde nur zum ewigen Tod führt; sie bereuen, bekehren sich und gehen von neuem auf dem Weg, der zur Rettung führt.

Seid also vorbereitet Meine Kinder, denn schon kommt euer Herr auf dem Weg. Haltet den Tisch und eure brennenden Lampen bereit. Bleibt wach, damit wenn der Herr an eure Türe klopft ihr öffnen könnt, Ihn willkommen heißt und mit Ihm speist.

Meinen Frieden lasse Ich euch, Meinen Frieden gebe Ich euch. Bereut und bekehrt euch, denn das Reich Gottes ist nahe. Euer Meister und Herr, Jesus des Heiligen Sakramentes.

Gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt

(Enoch)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3033 am: 26. Februar 2016, 04:23:54 »
Hl. Alexander von Alexandrien

Patriarch von Alexandria

† 17. April 328 (oder 326) in Alexandria (?) in Ägypten

Alexander verhinderte mit seiner Kandidatur zum Patriarchen zu Beginn des 4. Jahrhunderts, dass Arius, der Begründer des Arianismus, dieses Amt antreten konnte. Auf dem Konzil von Nicäa war er, zusammen mit seinem Sekretär und späteren Nachfolger Athanasios, ein wichtiger Wortführer. Alexander war beim Volk hoch angesehen, galt als liberal, als Förderer der Armen und lebte streng asketisch.
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« Antwort #3034 am: 26. Februar 2016, 04:25:19 »
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

Das Gleichnis vom Weinstock

Der Weinstock ist ein Symbol für uns, für das Volk Gottes. Denn es wurzelt am ewigen Weinstock (vgl. Joh 15,5) und erhebt sich über die Erde. Der Weinstock wuchert üppig auf kargem Boden. Bald sprosst und blüht er, bald kleidet er sich in Grün; wenn er groß geworden ist und seine ausgestreckten Arme die Ranken eines fruchtbaren Weinstocks bilden, gleicht er dem liebenswerten Joch des Kreuzes [....] Zurecht bezeichnen wir das Volk Christi als Weinstock, teils weil es auf seine Stirn das Zeichen des Kreuzes schreibt (Ez 9,4), teils weil die Früchte am Ende des Jahres geerntet werden, teils weil alle in der Kirche, Arme und Reiche, Niedrige und Mächtige, Diener und Herren ganz und gar gleich sind – wie die Pflanzreihen eines Weinbergs.

Wenn man den Weinstock aufbindet, richtet er sich auf. Wenn man ihn beschneidet, dann nicht in der Absicht, ihn klein zu halten, sondern ihm zu einem kräftigeren Wachstum zu verhelfen. Das Gleiche gilt für das Volk Gottes: wenn man es bindet, macht es sich frei; wenn man es erniedrigt, richtet es sich auf; wenn man es beschneidet, setzt man ihm in Wirklichkeit eine Krone auf. Noch besser: Wie man den Schössling eines alten Baumes auf eine andere Wurzel aufpfropft, so gedeiht auch das heilige Volk Gottes auf dem Baum des Kreuzes [...] Und der Heilige Geist, wie ausgestreut in die Furchen eines Feldes, ergießt sich in unseren Körper und wäscht all das ab, was schmutzig ist. Er richtet unsere Leiber auf, um sie in Richtung des Himmels zu leiten.

Der Winzer jätet seinen Weinstock regelmäßig, er bindet ihn auf und beschneidet ihn (Joh 15,2) [...] Bald lässt er unsere Körpersäfte unter der heißen Sonne eintrocknen, bald lässt er über sie regnen. Es liegt ihm daran, dass sein Terrain gejätet wird, damit die Dornen nicht die Knospen verletzen. Und er achtet darauf, dass die Blätter nicht zu viel Schatten werfen [...], unseren Tugenden nicht das Licht entziehen und so das Reifen unserer Früchte behindern.

Traktat zum Lukasevangelium, 9, 29-30
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« Antwort #3035 am: 26. Februar 2016, 04:29:02 »
Buch Genesis 37,3-4.12-13a.17b-28.

Israel liebte Josef unter allen seinen Söhnen am meisten, weil er ihm noch in hohem Alter geboren worden war. Er ließ ihm einen Ärmelrock machen.
Als seine Brüder sahen, dass ihr Vater ihn mehr liebte als alle seine Brüder, hassten sie ihn und konnten mit ihm kein gutes Wort mehr reden.
Als seine Brüder fortgezogen waren, um das Vieh ihres Vaters bei Sichem zu weiden,
sagte Israel zu Josef: Deine Brüder weiden bei Sichem das Vieh. Geh, ich will dich zu ihnen schicken.
Da ging Josef seinen Brüdern nach und fand sie in Dotan.
Sie sahen ihn von weitem. Bevor er jedoch nahe an sie herangekommen war, fassten sie den Plan, ihn umzubringen.
Sie sagten zueinander: Dort kommt ja dieser Träumer.
Jetzt aber auf, erschlagen wir ihn, und werfen wir ihn in eine der Zisternen. Sagen wir, ein wildes Tier habe ihn gefressen. Dann werden wir ja sehen, was aus seinen Träumen wird.
Ruben hörte das und wollte ihn aus ihrer Hand retten. Er sagte: Begehen wir doch keinen Mord.
Und Ruben sagte zu ihnen: Vergießt kein Blut! Werft ihn in die Zisterne da in der Steppe, aber legt nicht Hand an ihn! Er wollte ihn nämlich aus ihrer Hand retten und zu seinem Vater zurückbringen.
Als Josef bei seinen Brüdern angekommen war, zogen sie ihm sein Gewand aus, den Ärmelrock, den er anhatte,
packten ihn und warfen ihn in die Zisterne. Die Zisterne war leer; es war kein Wasser darin.
Als sie dann beim Essen saßen und aufblickten, sahen sie, dass gerade eine Karawane von Ismaelitern aus Gilead kam. Ihre Kamele waren mit Tragakant, Mastix und Ladanum beladen. Sie waren unterwegs nach Ägypten.
Da schlug Juda seinen Brüdern vor: Was haben wir davon, wenn wir unseren Bruder erschlagen und sein Blut zudecken?
Kommt, verkaufen wir ihn den Ismaelitern. Wir wollen aber nicht Hand an ihn legen, denn er ist doch unser Bruder und unser Verwandter. Seine Brüder waren einverstanden.
Midianitische Kaufleute kamen vorbei. Da zogen sie Josef aus der Zisterne heraus und verkauften ihn für zwanzig Silberstücke an die Ismaeliter. Diese brachten Josef nach Ägypten.

Psalm 105(104),16-21.

Er rief den Hunger ins Land,
entzog ihnen allen Vorrat an Brot.
Doch hatte er ihnen einen Mann vorausgesandt:
Josef wurde als Sklave verkauft.

Man spannte seine Füße in Fesseln
und zwängte seinen Hals ins Eisen
bis zu der Zeit, als sein Wort sich erfüllte
und der Spruch des Herrn ihm Recht gab.

Da sandte der König einen Boten und ließ ihn frei,
der Herrscher der Völker ließ ihn heraus.
Er bestellte ihn zum Herrn über sein Haus,
zum Gebieter über seinen ganzen Besitz.

Evangelium nach Matthäus 21,33-43.45-46.

In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Hört noch ein anderes Gleichnis: Es war ein Gutsbesitzer, der legte einen Weinberg an, zog ringsherum einen Zaun, hob eine Kelter aus und baute einen Turm. Dann verpachtete er den Weinberg an Winzer und reiste in ein anderes Land.
Als nun die Erntezeit kam, schickte er seine Knechte zu den Winzern, um seinen Anteil an den Früchten holen zu lassen.
Die Winzer aber packten seine Knechte; den einen prügelten sie, den andern brachten sie um, einen dritten steinigten sie.
Darauf schickte er andere Knechte, mehr als das erstemal; mit ihnen machten sie es genauso.
Zuletzt sandte er seinen Sohn zu ihnen; denn er dachte: Vor meinem Sohn werden sie Achtung haben.
Als die Winzer den Sohn sahen, sagten sie zueinander: Das ist der Erbe. Auf, wir wollen ihn töten, damit wir seinen Besitz erben.
Und sie packten ihn, warfen ihn aus dem Weinberg hinaus und brachten ihn um.
Wenn nun der Besitzer des Weinbergs kommt: Was wird er mit solchen Winzern tun?
Sie sagten zu ihm: Er wird diesen bösen Menschen ein böses Ende bereiten und den Weinberg an andere Winzer verpachten, die ihm die Früchte abliefern, wenn es Zeit dafür ist.
Und Jesus sagte zu ihnen: Habt ihr nie in der Schrift gelesen: Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, er ist zum Eckstein geworden; das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen geschah dieses Wunder?
Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt.
Als die Hohenpriester und die Pharisäer seine Gleichnisse hörten, merkten sie, dass er von ihnen sprach.
Sie hätten ihn gern verhaften lassen; aber sie fürchteten sich vor den Leuten, weil alle ihn für einen Propheten hielten.
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« Antwort #3036 am: 26. Februar 2016, 04:41:53 »
Jeder Dämon aus der Hölle verflucht diese Mission, Meine letzte auf Erden. Es wird große Belastbarkeit, enormen Mut und tiefe Liebe zu Mir, eurem Jesus, brauchen, um Mir treu zu bleiben. Die Schwächsten werden zuerst fallen. Die Lauen werden als nächste folgen, und dann werden nur jene, die reinen Herzens und furchtlos sind, stehen bleiben.

Euer Jesus

Auszug aus 1059. Viele von euch, die jetzt sagen, sie würden Mich lieben, werden Mich verraten, genauso wie Judas es tat. (Buch der Wahrheit)
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« Antwort #3037 am: 26. Februar 2016, 05:49:56 »
Fasten ist ein Geschenk!     ;ghjghg

Gedanken von Magdalena

Seit vielen Jahren kenne ich den Ruf der Gottesmutter aus Medjugorje, wo sie uns ums Fasten bittet - und seit dem - mit mehr oder weniger Schwierigkeiten, versuche ich diesem Aufruf zu folgen.

Wenn man zum ersten Mal hört, dass uns die Gottesmutter in Medjugorje zweimal pro Woche zum Fasten aufruft, ist es gar nicht so leicht, ja zu sagen. Wir sind den Verzicht nicht mehr wirklich gewohnt - sondern daran - alles zu bekommen, dann, wenn wir es möchten. Und es scheint mir, dass uns die Gottesmutter gerade darum in eine Schule des Fastens nimmt. Denn sie will uns frei machen!

Fasten führt zur Freiheit
Wir spüren es sicher selbst: alles zu haben führt uns nicht in die Freiheit - sondern es bindet uns. Pater Slavko hat in Medjugorje die Fastenexerzitien eingeführt und er sagt: Fasten heißt für uns Leben mit Dingen, ohne sie besitzen zu müssen. Es ist so wichtig, dass wir das lernen. Wo wir hinkommen, wenn wir es nicht lernen, sehen wir gut an unserer Gesellschaft. Klar, Fasten ist nicht einfach. Das will ich gar nicht beschönigen. Und mir selbst geht es auch so, dass ich am Abend des Fasttages den Bogen um den Kühlschrank nicht immer schaffe - aber gleichzeitig durfte ich lernen, welche Kraft im Fasten steckt. Die Gottesmutter sagt ja: Durch Gebet und Fasten könnt ihr Kriege verhindern. Es ist solch eine Macht im Fasten! Wir können besser beten, wenn wir fasten - ja, wir werden freier für Gott. Was für ein Geschenk. Dir fällt es schwer zu beten? Dann beginn mit Fasten und schau, wie sich Dein Gebet verändert! Und gleichzeitig hilft uns das Gebet, besser zu fasten. Das Fasten hilft uns auch Schwierigkeiten zu überwinden, wenn wir sehen, dass wir immer stärker werden, nein zu etwas zu sagen. Fasten ist ein Geschenk. Ein Geschenk, das nicht so einfach zu öffnen ist, ein Geschenk, das man vielleicht manchmal lieber zurückgeben würde, aber ein Geschenk, dass je mehr man es erkennt, ein Geschenk ist, das unser Leben verändert, bereichert, das unserem Leben Lebendigkeit verleiht. Viel Spaß beim Öffnen, Erkennen und Anwenden!

Quelle: medjugorje aktuell, Heft 97
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« Antwort #3038 am: 27. Februar 2016, 15:25:02 »
Hl. Romanos Melodos (?-um 560), Hymnendichter

„Aber jetzt müssen wir uns doch freuen [...] denn dein Bruder war tot und lebt wieder“

Der erzürnte, ältere Sohn sagte zu seinem Vater: „[...] So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt [...] Kaum aber kommt der hier zu dir zurück, da wird für ihn ein Fest gefeiert!“

Kaum hatte der Vater den Sohn so sprechen hören, da antwortete er ihm schon voller Sanftmut: „Höre auf deinen Vater. Du gehörst zu mir, denn niemals hast du dich von mir entfernt; du hast dich nicht von der Kirche getrennt; du bist immer bei mir, stehst mir zur Seite, zusammen mit allen meinen Engeln. Jener aber ist schmachvoll zurückgekommen, nackt und ohne Schönheit, und hat gerufen: ,Hab Erbarmen! Ich habe gesündigt, Vater, und flehe dich an, der ich schuldig geworden bin vor deinem Angesicht. Stelle mich als einen Tagelöhner ein und ernähre mich, denn du liebst die Menschen, Herr und König der Ewigkeit‘“ (vgl. Weish 1,6; 1 Tim 1,17).

„Dein Bruder hat gerufen: ,Rette mich, heiliger Vater!‘ [...] Wie könnte ich mich seiner nicht erbarmen, ihn nicht retten – meinen Sohn, der weinte und schluchzte! [...] Richte mich doch darob, der du mich anklagst [...] Es ist meine unaufhörliche Freude, die Menschen zu lieben [...] Sie sind meine Schöpfung: wie könnte ich mich ihrer nicht erbarmen? Wie könnte ich kein Mitleid haben, wenn sie umkehren? Meine Eingeweide haben dieses Kind gezeugt, mit dem ich Erbarmen habe, ich, der Herr und König der Ewigkeit.“

„Alles was mir gehört, gehört auch dir, mein Sohn [...] Der Reichtum, der dein Eigen ist, wurde nicht geschmälert, denn ich habe nichts von ihm weggenommen, als ich deinen Bruder beschenkt habe [...] Euer beider einziger Schöpfer bin ich, euer einziger Vater, gut, liebevoll und voller Erbarmen. Ich ehre dich, mein Sohn, denn du hast mich immer geliebt und mir gedient; mit ihm jedoch habe ich Erbarmen, denn er gibt sich ganz seiner Reue hin. Du solltest dich also mit allen freuen, die ich eingeladen habe, ich, der Herr und König der Ewigkeit.“

„Raffe dich also auf, mein Sohn, und freue dich mit allen zum Festmahl Geladenen; singe mit allen Engeln, denn dein Bruder war verloren und ist wiedergefunden worden; er war tot und ist wider alle Hoffnung auferstanden.“ Bei diesen Worten hat sich der Erstgeborene erweichen lassen und hat gesungen: „,Brecht alle in Jubel aus! Selig, deren Sünden vergeben und deren Vergehen getilgt sind.‘ (Ps 131,1) Ich lobe dich, du Menschenfreund, der du auch meinen Bruder gerettet hast, du, der Herr und König der Ewigkeit.“

28. Hymnus, Der verlorene Sohn, Str. 17-21
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« Antwort #3039 am: 27. Februar 2016, 15:29:13 »
Buch Micha 7,14-15.18-20.

Herr, führe mit deinem Stab dein Volk auf die Weide, die Schafe, die dein Erbbesitz sind, die einsam lagern in einer Wildnis mitten im fruchtbaren Land. Sie sollen wieder im Baschan und in Gilead weiden wie in den Tagen der Vorzeit.
Wie in den Tagen, als du aus Ägypten auszogst, lass uns deine Wunder schauen!
Wer ist ein Gott wie du, der du Schuld verzeihst und dem Rest deines Erbvolkes das Unrecht vergibst? Gott hält nicht für immer fest an seinem Zorn; denn er liebt es, gnädig zu sein.
Er wird wieder Erbarmen haben mit uns und unsere Schuld zertreten. Ja, du wirfst all unsere Sünden in die Tiefe des Meeres hinab.
Du wirst Jakob deine Treue beweisen und Abraham deine Huld, wie du unseren Vätern geschworen hast in den Tagen der Vorzeit.

Psalm 103(102),1-2.3-4.9-10.11-12.

Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

Der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
der dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt.

Er wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.
Er handelt an uns nicht nach unsern Sünden
und vergilt uns nicht nach unsrer Schuld.

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.
So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt er die Schuld von uns.

Evangelium nach Lukas 15,1-3.11-32.

In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören.
Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen.
Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte:
Ein Mann hatte zwei Söhne.
Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater: Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte der Vater das Vermögen auf.
Nach wenigen Tagen packte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und verschleuderte sein Vermögen.
Als er alles durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über das Land, und es ging ihm sehr schlecht.
Da ging er zu einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf; der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten.
Er hätte gern seinen Hunger mit den Futterschoten gestillt, die die Schweine fraßen; aber niemand gab ihm davon.
Da ging er in sich und sagte: Wie viele Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um.
Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt.
Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner.
Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.
Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an die Hand, und zieht ihm Schuhe an.
Bringt das Mastkalb her, und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.
Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.
Sein älterer Sohn war unterdessen auf dem Feld. Als er heimging und in die Nähe des Hauses kam, hörte er Musik und Tanz.
Da rief er einen der Knechte und fragte, was das bedeuten solle.
Der Knecht antwortete: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das Mastkalb schlachten lassen, weil er ihn heil und gesund wiederbekommen hat.
Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber kam heraus und redete ihm gut zu.
Doch er erwiderte dem Vater: So viele Jahre schon diene ich dir, und nie habe ich gegen deinen Willen gehandelt; mir aber hast du nie auch nur einen Ziegenbock geschenkt, damit ich mit meinen Freunden ein Fest feiern konnte.
Kaum aber ist der hier gekommen, dein Sohn, der dein Vermögen mit Dirnen durchgebracht hat, da hast du für ihn das Mastkalb geschlachtet.
Der Vater antwortete ihm: Mein Kind, du bist immer bei mir, und alles, was mein ist, ist auch dein.
Aber jetzt müssen wir uns doch freuen und ein Fest feiern; denn dein Bruder war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.
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La Salette 1846



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