Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662155 mal)

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #3424 am: 14. Mai 2016, 07:15:29 »
Wendet eure Herzen dem Gebet zu und bittet, der Heilige Geist möge sich über euch ergießen!"

Liebe Kinder!
Nein, es ist euch nicht bewusst, welche Gnaden Gott euch schenkt. Leider lasst ihr euch nicht bewegen in diesen Tagen, da der Heilige Geist auf besondere Weise wirkt. Eure Herzen sind den irdischen Dingen zugewandt, die euch ganz in Beschlag nehmen. Wendet eure Herzen dem Gebet zu und bittet, der Heilige Geist möge sich über euch ergießen.
Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

Botschaft der Königin des Friedens von Medjugorje vom 09. Mai 1985
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3425 am: 14. Mai 2016, 07:23:56 »
Botschaft Nr. 1141
25. April 2016
   
Euer Glaube wird zurzeit geprüft!

Mein Kind. Mein liebes Kind. Höre und schreibe was Wir, deine Mutter im Himmel und die Heiligen, dir und den Kindern der Welt heute zu sagen haben:

Seid allzeit bereit, geliebte Kinder der Erde, denn sobald die Warnung kommt, wird alles Schlag auf Schlag gehen. Deshalb seid bereit und verzagt niemals. Das Ende ist nah, näher als ihr zu glauben bereit seid, und dieser, euer Glaube, wird zurzeit geprüft.

So seid bereit und haltet durch. Jesus wird kommen, euch zu erheben, und das Neue Jerusalem wird euch gehören, doch müsst ihr treu und aufrichtig bleiben und nicht den Verführungen des Teufels verfallen. Bedenkt immer, dass er listig ist, listiger als so manch einer von euch sich das vorzustellen vermag. Deshalb bleibt Jesus treu und HALTET EUCH AN GOTTES GEBOTE, denn nur so werdet ihr standhalten und rein und bereit für Seinen Sohn sein.

Seid bereit, Meine Kinder. Bald ist alles vollbracht. Amen.

Eure Mutter im Himmel.

Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung mit den hier versammelten Heiligen. Amen.

(Die Vorbereitung)
« Letzte Änderung: 15. Mai 2016, 22:13:27 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3426 am: 14. Mai 2016, 22:26:37 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

Petrus und Johannes, von der Aktion zur Kontemplation

Die Kirche kennt zwei von Gott gepriesene und empfohlene Lebenswirklichkeiten: die eine aus dem Glauben heraus, die andere in der Vision; die eine auf dem Pilgerweg der Zeit, die andere in der Wohnung der Ewigkeit; die eine in Arbeit, die andere in der Ruhe; die eine auf dem Weg, die andere in der Heimat; die eine in der Anstrengung der Tat, die andere in der Belohnung der Kontemplation [...] Die erste stellt der Apostel Petrus dar, die zweite der Apostel Johannes. Die erste spielt sich ganz hier auf Erden ab bis zum Ende der Zeiten; dann wird sie zu Ende sein. Die zweite findet ihre Vollendung erst nach dem Ende der Zeiten; in der kommenden Welt wird sie kein Ende kennen.

Deshalb sagt Jesus zu Petrus: „Folge mir“, und mit dem Blick auf Johannes: „Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Du aber folge mir nach!“ [...] Dein Tun folge mir nach, vollkommen und dem Beispiel meines Leidens nachgebildet. Die Kontemplation, die begonnen hat, dauere bis zu meinem Kommen fort: ich werde sie vollkommen machen, wenn ich wiederkomme. Denn er folgt Christus nach, dieser ausdauernde Eifer, der durchhält bis zum Tod; sie aber, diese Erkenntnis, die dann in ihrer Fülle offenbar wird, bleibt bis zur Wiederkunft Christi bestehen. Hier, im Land der Sterblichen, muss man die Übel dieser Welt ertragen; dort werden wir die Güte des Herrn im Land der Lebenden schauen (Ps 27,13) [...]

Niemand trenne also den einen dieser zwei hervorragenden Apostel vom anderen; denn beide waren in dem, was Petrus versinnbildlicht, und beide werden in dem sein, was Johannes darstellt.

Traktat 124 über das Johannesevangelium, 5, 7
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« Antwort #3427 am: 14. Mai 2016, 22:36:29 »
Apostelgeschichte 28,16-20.30-31.

Nach unserer Ankunft in Rom erhielt Paulus die Erlaubnis, für sich allein zu wohnen, zusammen mit dem Soldaten, der ihn bewachte.
Drei Tage später rief er die führenden Männer der Juden zusammen. Als sie versammelt waren, sagte er zu ihnen: Brüder, obwohl ich mich nicht gegen das Volk oder die Sitten der Väter vergangen habe, bin ich von Jerusalem aus als Gefangener den Römern ausgeliefert worden.
Diese haben mich verhört und wollten mich freilassen, da nichts gegen mich vorlag, worauf der Tod steht.
Weil aber die Juden Einspruch erhoben, war ich gezwungen, Berufung beim Kaiser einzulegen, jedoch nicht, um mein Volk anzuklagen.
Aus diesem Grund habe ich darum gebeten, euch sehen und sprechen zu dürfen. Denn um der Hoffnung Israels willen trage ich diese Fesseln.
Er blieb zwei volle Jahre in seiner Mietwohnung und empfing alle, die zu ihm kamen.
Er verkündete das Reich Gottes und trug ungehindert und mit allem Freimut die Lehre über Jesus Christus, den Herrn, vor.

Psalm 11(10),4.5.7.

Der Herr weilt in seinem heiligen Tempel,
der Thron des Herrn ist im Himmel.
Seine Augen schauen herab,
seine Blicke prüfen die Menschen.

Der Herr prüft Gerechte und Frevler;
wer Gewalttat liebt, den hasst er aus tiefster Seele.
Denn der Herr ist gerecht, er liebt gerechte Taten;
wer rechtschaffen ist, darf sein Angesicht schauen.

Evangelium nach Johannes 21,20-25.

In jener Zeit sprach Jesus zu Simon Petrus: Folge mir! Petrus wandte sich um und sah, wie der Jünger, den Jesus liebte,  diesem folgte. Es war der Jünger, der sich bei jenem Mahl an die Brust Jesu gelehnt und ihn gefragt hatte: Herr, wer ist es, der dich verraten wird?
Als Petrus diesen Jünger sah, fragte er Jesus: Herr, was wird denn mit ihm?
Jesus antwortete ihm: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Du aber folge mir nach!
Da verbreitete sich unter den Brüdern die Meinung: Jener Jünger stirbt nicht. Doch Jesus hatte zu Petrus nicht gesagt: Er stirbt nicht, sondern: Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an?
Dieser Jünger ist es, der all das bezeugt und der es aufgeschrieben hat; und wir wissen, dass sein Zeugnis wahr ist.
Es gibt aber noch vieles andere, was Jesus getan hat. Wenn man alles aufschreiben wollte, so könnte, wie ich glaube, die ganze Welt die Bücher nicht fassen, die man schreiben müsste.
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« Antwort #3428 am: 15. Mai 2016, 09:51:21 »
KAPITEL 3 - DIE HERRLICHKEITEN MARIENS, SPIEGEL VON GOTTES MACHT

4. Ewig währende Jungfrau

Maria war vollkommen sündenfrei und folglich vollkommen rein. Reinheit ist die Eigenschaft, durch welche die Seele das Vermögen besitzt, Gottes Licht vollkommen widerzuspiegeln oder es vollkommen an andere Seelen weiterzuleiten. Vollkommene Reinheit bedeutet, dass die Seele auf andere Seelen eine Ausstrahlung hat, die diese anderen Seelen an Gott Selbst erinnert. Nur Maria besaß diese Eigenschaft in derart vollkommener Form, dass Sie „Spiegel Gottes“ genannt wird.

Sogar das Empfangen eines Kindes in Ihrem Schoß erfolgte, ohne dass Sie vom Gleichnis Gottes abwich: Sie wurde Mutter ohne Vermittlung eines anderen Menschen. Dadurch hat Maria noch ein anderes einmaliges Vorrecht genossen: jenes der ewigen Jungfräulichkeit. Diese Eigenschaft war notwendig, damit niemals über die Herkunft des Kindes in Ihrem Schoß irgendein Zweifel aufkommen kann: Nur wenn Maria niemals körperliche Gemeinschaft mit einem Mann hatte, konnte mit Sicherheit angenommen werden, dass Ihr Kind nicht menschlichen Ursprungs war.

Sie ist auch nach der Geburt des Messias Jungfrau geblieben. Sie hat dieses außergewöhnliche Vorrecht also unversehrt bewahrt und hat nie gewollt, dass Ihr allerheiligster Schoβ durch irgendeine menschliche Intimität entweiht wird. Dieser Verdienst hat noch zu der beispiellosen Macht der Allerheiligsten Jungfrau beigetragen. Wie kann ein Mensch vollkommener werden als dadurch, dass er ein Leben lang vom Weltlichen Abstand hält, um vollkommen auf das Göttliche gerichtet zu leben? Es ist ein Göttliches Gesetz, das ein Wesen, das so total auf Gott gerichtet ist, von Ihm mit Seinen Eigenschaften bekleidet wird.

(Herrin der Seelen)
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« Antwort #3429 am: 15. Mai 2016, 21:49:31 »
Hl. Isidor von Madrid, Bauer

* um 1070 in Madrid in Spanien
† 15. Mai 1130 daselbst

Isidor verdingte sich in seiner Jugend als Knecht bei einem Baron. Er  zeichnete sich durch treue Pflichterfüllung, aber auch durch eifrige  Gebetsübungen und Wohltätigkeit aus, der Gutshof blühte unter seiner  Arbeit auf. Der Neid der Mitknechte ließ diese dem Herrn petzen, Isidor  vernachlässige seine Arbeit und bete stattdessen ständig. Als sein Herr  feststellen wollte, ob dies stimme, sah er der Überlieferung nach zwei  weiße Stiere, von einem Engel geleitet, pflügen, während Isidor im Gebet  daneben kniete. Isidor setzte sich zusammen mit seiner Frau Maria de la  Cabeza (Torribia) für die Hilfsbedürftigen ein. Er starb "eines  heiligen Todes". Nach 40 Jahren öffnete man sein Grab in der St.  Andreas-Kirche in Madrid und fand ihn unverwest.
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« Antwort #3430 am: 15. Mai 2016, 21:52:31 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

Pfingsten, die Vollendung des Osterfestes

Das jüdische Volk feierte das Pascha, wie ihr wisst, mit der Opferung eines Lammes, das zusammen mit ungesäuerten Broten gegessen wurde. Diese Opferung des Lammes stellte schon die Opferung Jesu Christi dar und die ungesäuerten Brote das neue, vom alten Sauerteig geläuterte Leben [...] Fünfzig Tage nach dem Pascha feierte dieses Volk den Augenblick, in dem Gott auf dem Berg Sinai das von ihm eigenhändig, mit seinem Finger geschriebene Gesetz gegeben hatte. Dem Vorausbild des Pascha folgt das Pascha in Fülle (vgl. 1 Kor 5,7). Jesus Christus wurde geschlachtet und führt uns aus dem Tod ins Leben. Das Wort Pascha bedeutet denn auch wirklich „Übergang“, was der Evangelist beschreibt, wenn er sagt: „Die Stunde war gekommen, in der Jesus aus dieser Welt zu seinem Vater gehen sollte“ (vgl. Joh 13,1) [...]

Das neue Ostern wird gefeiert, der Herr ist auferstanden und läßt uns vom Tod zum Leben hinübergehen [...] und fünfzig Tage später kommt der Heilige Geist, „der Finger Gottes“ (Lk 11,20), auf die Jünger herab. Aber betrachtet nur den Unterschied zu den Ereignissen [auf dem Sinai]. Dort blieb das Volk weit entfernt stehen, es war die Furcht und nicht die Liebe, die es zurückhielt [...] Gott stieg auf dem Sinai im Feuer herab, versetzte das Volk in Furcht und Schrecken [...] Und ganz anders, als der Heilige Geist auf die Erde herabkam: die Jünger waren „alle beisammen an einem Ort“ und der Geist kam in das Haus, wo sie versammelt waren, ohne sie von der Höhe des Berges zu erschrecken (vgl. Apg 2,1ff.) [...]

Sie sahen, so sagt die Schrift, Feuerzungen, die sich verteilten. War es ein Feuer, das schon von Ferne Schrecken verbreitet? Ganz und gar nicht. Diese Feuerzungen ließen sich auf einem jeden von ihnen nieder und jene begannen in verschiedenen Sprachen zu sprechen, wie es der Geist ihnen eingab. Hört die Zunge, die spricht, und versteht, dass es der Geist ist, der schreibt, nicht in Stein sondern in die Herzen (Ex 31,18; 2 Kor 3,3). So ist also das Gesetz des lebenspendenden Geistes (Röm 8,2), geschrieben in das Herz und nicht auf Stein, ist also das Gesetz des lebenspendenden Geistes, so sage ich, in Jesus Christus, in dem das Pascha in ganzer Wahrheit gefeiert worden ist.

155. Predigt,5-6; PL 38,843
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« Antwort #3431 am: 15. Mai 2016, 21:56:37 »
Hochfest Pfingsten

"Der Heilige Geist ist das innerste Geheimnis Gottes, sein Herz; Er ist die letzte, äußerste Gabe Gottes für die Welt; Er erneuert die Schöpfung von innen her." (Vgl. Schott)

„Pentekoste“ – der fünfzigste (Tag), so die Bedeutung des griechischen Begriffs, von dem sich das deutsche Wort „Pfingsten“ herleitet. Der fünfzigste Tag hatte als „Wochenfest“ im Judentum eine direkte Beziehung zum Fest der ungesäuerten Brote. Im Christentum vollendet sich an Pfingsten die Feier des Osterfestes und weist gleichzeitig darauf hin, dass hier Neues beginnt. Die Zahlensymbolik, die hinter den fünfzig Tagen steht, an denen wir Ostern feiern, erhellt auch die Botschaft des Pfingstfestes: Sieben Mal sieben Tage lang als Sinnbild höchster Vollendung und der fünfzigste Tag als Erfüllung und zugleich Beginn einer neuen, vom Fest der Auferstehung geprägten Zeit.

An Pfingsten feiern wir die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die zum Gebet versammelten Jünger. Es ist deshalb ein Fest des Heiligen Geistes, dessen Kommen der Auferstandene verheißen hat. An den Tagen zwischen der Himmelfahrt Christi und dem Pfingstfest wird die Kirche ins Gebet genommen. Ehe die Christen das Evangelium bis an die Enden der Erde bringen können, müssen sie lernen, als Gemeinschaft der Gläubigen ein Herz und eine Seele zu werden. Im Lukasevangelium trägt Jesus seinen Jüngern deshalb auf: „Bleibt in der Stadt, bis ihr mit der Kraft aus der Höhe erfüllt werdet.“ Weiter heißt es: „Dann führte er sie hinaus (…) erhob seine Hände und segnete sie. Und während er sie segnete, verließ er sie und wurde zum Himmel emporgehoben; sie aber fielen vor ihm nieder. Dann kehrten sie in großer Freude nach Jerusalem zurück. Und sie waren immer im Tempel und priesen Gott.“ (Lk 24,49-53).

In der Liturgie erhält diese Zeit zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten eine besondere Prägung. Während nach der Reform der römischen Liturgie die dem Pfingstfest vorausgehenden Tage als Pfingstnovene besonders gefeiert werden und hier die Bitte um den Heiligen Geist betont wird, entfaltet der ältere Ritus die Vielschichtigkeit der österlichen Zeit bis Pfingsten: Der verklärte, auferstandene Herr wird den Blicken der Jünger entzogen (vgl. Apg 1,9). Deshalb brennt die Osterkerze am Himmelfahrtstag zum letzen Mal. Sie war Zeichen der Gegenwart des Auferstandenen, das nunmehr überholt ist.

Die letzten Tage der Osterzeit sind ganz auf Pfingsten ausgerichtet. Und da das Pfingstfest untrennbar mit Ostern verbunden ist, da das Gebet um den Tröster und den Beistand (vgl. Joh 15,26) direkt anknüpft an den Auftrag des Herrn bei seiner Himmelfahrt, ist Pfingsten, als Geburtsfest der Kirche im Heiligen Geist, in jeder Hinsicht ein Tag der Sendung: „Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.“ (Joh 20,21).
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La Salette 1846



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