Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662242 mal)

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« Antwort #3448 am: 17. Mai 2016, 21:28:27 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

11. Mai 2016

Mein geliebtes Volk: Ich Bin bei euch alle Tage. Dies ist der Moment, in dem ein großer Teil Meiner Kinder auf Irrwege geraten ist, ohne Mein Wort zu kennen, in einem Leben voller Sünde. Seit Anbeginn Meiner Rufe gegenüber allen Meinen Kindern, habe Ich dieses Wort verkündet, als dieser Generation etwas widerfuhr, widerfährt und widerfahren wird, auf das sie sich vorbereiten soll. Ich wurde vernachlässigt, ebenso wie Meine Mutter. Ihr erlebt die Folgen Meiner Offenbarung und habt keinen Glauben, trotz der Ereignisse, die vor euren eigenen Augen geschehen.

Meine barmherzige Liebe hört nicht auf, sie befindet sich auf der ständigen Suche nach Seelen und erfüllt diejenigen mit neuem Leben, die sich der Umwandlung hingeben. Meine allgegenwärtige Liebe ist umfassend. Niemand wird durch sie benachteiligt oder bevorzugt. Ich reiche jedem Meine Hand, der Mich mit reumütigem Herzen ansieht.

Geliebte Kinder, das Heil wird nicht allein dadurch erreicht, dass ihr die Hand reicht oder bestimmte Verse Meines Wortes auswendig lernt. Nein! Sondern durch den liebenden Gehorsam gegenüber Unserem Willen und die vollständige Verinnerlichung des Heiligen Wortes in jedem Augenblick des Alltags. Wer nicht nach Meinem Wort handelt, läuft Gefahr, jedem Glauben zu schenken, der behauptet Christus zu sein.

Hiermit sei gesagt: "Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade viel mächtiger geworden." (Römer 5,20)

Mein Volk, Ich liebe Rom, wo die Gnade mächtig geworden ist; doch die Sünde hat sich zunehmend ausgebreitet, die heimlich die Macht über Mein Volk an sich gerissen und die Wahrheit der Kirche verfälscht hat.

Das Fleisch der Menschheit ist verdorben. Ohne dass der Tod hierfür erforderlich wäre, ohne Gnade, hat sie dies Zeit ihres Lebens erreicht. Die Mächtigen haben das Erdreich ausgehöhlt, haben lange Tunnel gebaut, um unterzutauchen, haben anschließend schwere Fehler gegenüber Meinem Volk verübt, indem sie ihm Schmerzen, Trauer, Hungersnöte und Seuchen gebracht haben. Dabei haben sie allerdings vergessen, dass niemand Meiner Hand entrinnen kann.

"Und du Menschenkind, sollst dich weder vor ihnen noch vor ihren Worten fürchten. Es sind wohl widerspenstige und stachlige Dornen bei dir, und du wohnst unter Skorpionen; aber du sollst dich nicht fürchten vor ihren Worten noch vor ihrem Angesicht dich entsetzen, ob sie wohl ein ungehorsames Haus sind." (Hesekiel 2,6)

Kein Wesen geht an Mir vorüber, ohne gerichtet zu werden, nicht einmal der Mächtigste auf Erden.

In diesem Moment herrscht große Besorgnis. Mein Volk leidet, fürchtet sich, doch Mein Heiliger Geist wird sie mit Stärke, mit Meiner mächtigen Hand, erheben. Um zu Mir zu kommen, muss sich die Kirche von ihren Fehlern befreien.

Der Umbruch in der Welt steigt unter dem Einfluss des öffentlichen Auftritts des Antichristen, der Meinem Volk zuvor Anweisungen erteilte.

Meine Kinder wurden in große Versuchungen geführt, angesichts der verkündeten Warnung, ein Akt der Gnade gegenüber Meinem Volk. Ich ermahne euch, Meine treuen Kinder zu werden. Kommt zu Mir, denn Ich werde euch das Ewige Leben schenken.

Ich wurde nicht zu euch gesandt, damit ihr leidet, sondern damit ihr eins mit Meiner Liebe werdet. Das Böse ist nicht untätig geblieben und der Mensch hat das Gesetz der Liebe verletzt und bestimmt in automatisierter Weise den Lauf der Welt. Damit verlässt sein freier Wille Meinen Willen und er zieht nicht nur das Böse an sondern führt auch seine eigene Läuterung herbei. Zu leiden ist für keinen Menschen einfach, und diese Generation genießt das Leid ihrer Brüder und Schwestern und verrät ihre eigenen Eltern. Viele geben sich der Unmoral hin, die Ich als Gott nicht gutheißen kann!

Ich habe Mich von Meinen Kindern nicht entfernt. Meine Liebe gibt ihnen Kraft, um der Versuchung zu widerstehen. Ich vergebe ihnen und hoffe, dass sie zurückkehren, wenn sie ihre Sünden bereuen. Meine Kinder glauben nicht an die Sünde, weil sie Meine Liebe nicht kennen.

Ich werde zurückkehren und denjenigen Freude schenken, die gelitten haben. So wird die Spreu vom Weizen getrennt.

Mein geliebtes Volk, jeder soll Zeuge Meiner Liebe sein, jeder von euch ist gegenüber Mir für das verantwortlich, was momentan geschieht. Jeder von euch ist beteiligt, stimmt zu, duldet das Gute oder das Böse auf die eine oder andere Weise, mit einer Passivität, mit der die Dinge hingenommen werden. Ihr seid nur einen Augenblick lang verwundert, bevor ihr euch wieder eurer Arbeit widmet.

Ich rufe euch dazu auf, geistlich zu sein, indem ihr die geistliche Entfaltung unter Beweis stellt, die letzten seid, die größte Bürde tragt, nicht nach Auszeichnungen strebt, Meinen Bestimmungen nachkommt, mit Meiner Liebe antwortet, nicht verurteilt, eins werdet, denn derjenige, der zur Spaltung aufruft, lebt nicht in Meiner Liebe. Ich verfüge über Mittel, mit denen Ich euch, der ungehorsamen Generation, Mein Wort erläutere. Es gibt niemanden, der alle Meine Mittel kennt. Das weiß nur Gott, Ich allein.

Mein Volk, so wie die Erde in ihrem Innern erzittert, so wird das Herz des Menschen erschaudern, wenn er in die Höhe schaut und sieht, wie das Feuer immer näher kommt, bis es in das Meer fällt und große Wellen verursacht, die ganze Länder überfluten werden.

Betet Meine Kinder, betet für Puerto Rico, denn das Wasser wird sich über dem Land erheben. Betet Meine Kinder, betet für die Vereinigten Staaten, denn dort wohnen weltliche Menschen und so leben sie in Verkommenheit. Die Macht der Welt ist nicht Meine Macht, betet, denn dieser Staat wird unter dem Pazifik und dem Atlantik leiden. Die Ostküste wird von ihren Sünden gereinigt werden. Die Natur rächt sich. Betet Meine Kinder, denn Mexiko wird leiden, der Erdboden wird erzittern, die Gewalt eskaliert, dieses Volk wird unterdrückt werden.

Betet Meine Kinder, betet für Europa, denn schwere Angriffe werden seitens derjenigen verübt werden, die sich gegenüber Europa auflehnen. Spanien wird Meine Gotteshäuser der Widerwärtigkeit preisgeben. Italien wird Musik in Meinen Gotteshäusern spielen, die den Teufel ruft, um Angst und Schrecken zu bringen. Bulgarien wird leiden.

Meine Kinder, Mein Volk, wartet nicht, denn dies ist der rechte Moment ... "Ich werde der sein, der Ich sein werde." (Mose 3,14)

Mein Schatten folgt euch. Seid Meine treuen Kinder. Ich werde euch Meinen Schutz nicht verwähren. Kommt zu Mir. Kommt zur Weihung am 13. Mai, verachtet die Liebe Unserer Dreifaltigkeit nicht. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit ohne Sünde empfangen.
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Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3449 am: 17. Mai 2016, 21:35:58 »
Botschaft von der Heiligen Jungfrau Maria an ihre geliebte Tochter Maria des Lichts.

13. Mai 2016

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens: Ich stehe vor jedem Meiner Kinder, auf Wunsch Meines Sohnes, damit ihr nicht verwirrt seid.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, es ist notwendig, dass jeder einzelne von euch Meine Hilfe aufsucht, damit Ich euch an der Hand begleite, wie eine Mutter, und euch zu Meinem Sohn führe.

Jeder von euch ist für Mich der Balsam, den Mein Herz ersehnt, um für die Erlösung durch Meinen Göttlichen Sohn einzutreten. Ich werde euch vor dem Feind der Hölle nicht im Stich lassen, der in diesem Moment, durch die zum Wohle des Menschen geschaffenen Institutionen, den Tod gebracht hat. Ihr ignoriert dies, während ihr auf den menschlichen Schutz vertraut, und diese Organisationen wurden dem Teufel ausgeliefert. Die Technologie ist fortgeschritten und hat gleichzeitig Menschen hervorgebracht, die nicht so denken und handeln wie die meisten. Die vom Menschen erschaffene und missbräuchlich angewandte Wissenschaft ist die Waffe, mit der der Mensch sich selbst geißelt.

Schaut, Meine Kinder, was der Erde widerfährt! Sie wird durch den Menschen und dessen Fehlverhalten erstickt. Sünde ist nunmehr Sünde in Form von Blasphemie. Einige Gottesstätten wurden zu Bühnen für widerwärtige Possen, an denen der Teufel Gefallen findet und sich weiterhin erfreuen wird. Auf diese Weise werden sie vor euren eigenen Augen, Meine Kinder, dem Teufel einige Gottesstätten preisgeben.

Die Gottesstätten Meines Sohnes sind keine Bühnen für weltliche Spektakel. Die Musik, die den Satan, Herrn alles Weltlichen, ruft, darf nicht an den Orten gespielt werden, an denen Mein Sohn verehrt wird. Der Teufel infiltriert die Kirche und diese sieht den großen Schaden nicht, der dem Himmel zugefügt wird. Meine Kinder, besucht keine weltlichen Veranstaltungen in Meinen Gottesstätten.

Meine Kinder, ihr müsst euer Wissen erweitern, um weder getäuscht noch verwirrt zu werden: "So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist." (Lk 20,25) Das Zentrum liegt nicht im Geist: entweder ist es von Gott oder vom Teufel.

Der Mensch in seinem Wahn, aus Verachtung gegenüber dem Göttlichen Gesetz und aus Ungehorsam, ist zur größten Bedrohung für sich selbst geworden. Wie schmerzt doch Mein Mütterliches Herz!

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, nicht nur in Fatima, sondern auch bei Meinen Erscheinungen und Meinen Offenbarungen in der Welt, rufe Ich weiter, auf dass der Mensch sich retten möge. Der Weg muss konstant sein. Um diese Einigung mit Meinem Göttlichen Sohn zu erreichen, sollt ihr euch bemühen, dass jedes Werk, jede Tat, die ihr verrichtet, im Bewusstsein ausgeführt wird, dass ihr Kinder des Königs seid, was euch dazu veranlassen soll, nach dem Vorbild Meines Sohnes zu beten und zu handeln.

Dieser Ansatz wird von manchen als unmöglich erachtet, angesichts des Chaos, das über der Menschheit hereingebrochen ist. Je weniger diejenigen, die mehr von Meinem Sohn haben möchten, diesen Ansatz als unmöglich erachten, desto geistlicher, näher, aufrichtiger erreichen Ich und der Göttliche Wille all das, wonach die gesamte Menschheit streben sollte.

Das Volk Meines Sohnes wird hauptsächlich in seinem eigenen Land verfolgt werden. Jedes Wesen, das Meinem Sohn gegenüber treu ist, wird die angekündigte Verfolgung auf jeweils unterschiedliche Weise erleben. Widmet euch Zeit eures Lebens dem Seelenheil.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens, die Heilige Dreifaltigkeit, hat Mir den Schutz Ihrer Kinder anvertraut, damit Ich als Mutter des Wortes gemeinsam mit euch unter dem Schutze des Erzengels Michael und der Himmlischen Legionen gegen die Anhänger des Teufels kämpfe.

Meine Kinder, das Gespenst des Krieges nimmt Gestalt an. Ihr erlebt den Angriff mittlerweile, wenn auch leise, durch einen Krieg aus Worten und Bedrohungen, die in Taten übergehen, den gefürchteten und angekündigten Dritten Weltkrieg.

Ihr dürft nicht zulassen, dass man euch den Mikrochip einpflanzt. Bewahrt den Glauben, dass weder Mein Sohn noch Ich zulassen werden, dass das treue Volk mit den Anhängern des Antichristen marschieren wird, das freiwillig durch Europa zieht und sich gar in das Haus Meines Sohnes wagt.

Eine noch größere Waffe, als die, die euch bekannt sind, befindet sich im Besitz einer Macht, die nicht zögern wird, diese einzusetzen, sobald sie sich angegriffen fühlt. Die große Torheit des Menschen hat zum Bau dieser Waffe geführt, die riesige Zerstörungen auf der Erde hinterlassen könnte.

Genug ist genug: Ignoriert nicht länger Mein Rufen und das Meines Sohnes! Versteht ihr nicht, dass ihr dem Teufel dadurch noch größere Macht verleiht?

Der Mensch ist nicht nur Fleisch. Er besitzt Geist, Seele, Vernunft, Verstand, fünf Sinne, Intelligenz und Willen, die sich bis ins Unendliche steigern und euch verliehen werden, um euch auf den Weg Meines Sohnes zu führen und in seinem Sinne zu handeln, woraufhin sich das Gute auf der ganzen Welt und darüber hinaus im ganzen Universum ausbreiten wird.

In einem kranken Körper vermehren sich Bakterien und Viren kontinuierlich weiter, wenn die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt wird. Das ist das, was der Erde widerfährt. Jeder Einzelne ist ein Körper, der das Gute oder das Böse sät, wodurch das Böse negative Energien aus dem Universum auf die Erde lenkt. Deshalb werden mehrere Himmelskörper die Erde erreichen. Der Mensch ignoriert, inwieweit das Gute oder das Böse positive oder negative Auswirkungen haben.

Meine Prophezeiung in Fatima ist noch nicht abgeschlossen. Die Kirche Meines Sohnes erleidet ein Schisma, das die Menschheit im schnellen Alltag nicht wahrnimmt. Sie ignoriert Meinen Sohn angesichts menschlicher Probleme, denen eine höhere Priorität eingeräumt wird. Das Volk Meines Sohnes soll das Gebet zu dem Erzengel Michael, dem Beschützer der Kirche Meines Sohnes, erneut aufnehmen. Meine Bitte in Fatima wurde nicht erfüllt.

Kinder Meines Unbefleckten Herzens: Als Mutter bitte Ich euch um die Weihung Unserer Heiligsten Herzen, um eure persönliche Weihung und um die der Welt. Voll Gnade seien diejenigen, die Meiner Bitte an diesem Tage nachkommen.

Ich habe eine höhere Bitte gestellt, auf dass die Schmerzen, unter denen die Menschheit leidet, aufhören mögen, doch Ich wurde nicht erhört.

Kinder Meines Unbefleckten Herzens, entfernt euch nicht von Meinem Sohn, empfangt die Eucharistie, bleibt beisammen, teilt die Freude der Treuen Kinder gegenüber dem Göttlichen Willen, haltet den Seelendurst aufrecht, um das Ewige Leben zu nähren, haltet den Glauben aufrecht, selbst wenn alles verloren scheint. Die Engelslegionen werden zum Erstaunen der gesamten Menschheit kommen, um das Volk Meines Sohnes zu erlösen, Meine Kinder, die Ich ins Licht geführt habe, trotz der Schatten, die versucht haben, die Kirche Meines Sohnes zu stürzen.

Das Böse wird nicht fortbestehen. Ich werde den tyrannischen Unterdrücker der Menschheit vernichten, und Ich werde ihn aufhalten, damit er das Volk Meines Sohnes nicht zum Gespött machen kann.

Sie haben den Moment der Momente erreicht, und Meine Kinder kennen den Moment der Läuterung.

Der Hirte, der seine Herde liebt, führt sie nicht in die Hände des Feindes, sondern bewahrt sie davor. Er führt sie auf eine andere Weide, wo sie nicht gefressen werden.

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens: Mein Unbeflecktes Herz wird triumphieren und ihr, treue Kinder Meines Sohnes, werdet im ewigen Schoß ruhen. Empfangt Meinen Segen, wenn ihr diesen Ruf lest und in die Tat umsetzt. Ich liebe euch. Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit ohne Sünde empfangen.
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« Antwort #3450 am: 18. Mai 2016, 06:49:38 »
Hl. Johannes I., Papst, Märtyrer

* um 470 in der Toskana in Italien
† 18. Mai 526 in Ravenna in Italien

Johannes war 523-526 Papst. Man weiß wenig von ihm, aber er war abscheinend bei seiner Wahl bereits alt und gebrechlich. Zu seiner Zeit wurde Italien vom arianischen Ostgotenkönig Theoderich beherrscht. Fast alle Germanenstämme jener Zeit waren Arianer, glaubten also nicht an die Gottheit Christi; Theoderich versuchte, allerdings nicht mit durchschlagendem Erfolg, ein arianisch-germanisches Bündnis als Gegengewicht zum rechtgläubigen Ostrom zu schaffen. Eine Ausnahme unter den Germanen bildete der fränkische Stamm der Merowinger, seit deren König Chlodwig sich um 498 hatte katholisch taufen lassen.  In Italien, wo die arianische Oberschicht der Ostgoten in der Minderheit war, verhielt sich Theoderich politisch geschickt, indem er sich in die Religion seiner katholischen Untertanen nicht einmischte, aber auf strikter Trennung beider Lebenswelten bestand und die arianische Seite kräftig förderte.  523 erließ der oströmische Kaiser Justin ein gegen die Arianer gerichtetes Dekret (das sich vor allem gegen die auf Reichsboden siedelnden Westgoten richtete). Da in den Jahren zuvor auch das Verhältnis zwischen den Katholiken Italiens und dem Kaiser wieder enger geworden war, wurde Theoderich nervös und sandte eine Abordnung an den Kaiser, die Papst Johannes gegen seinen Willen anführen musste, um über das Dekret verhandeln zu lassen. Johannes konnte einiges erreichen, doch nicht so viel, wie Theoderich sich erwartet hatte. Zudem war er in Konstantinopel mit allen Ehren empfangen worden. Daher setzte ihn Theoderich, der sich, allerdings zu Unrecht, hintergangen fühlte,  bei seiner Rückkehr in Ravenna fest; dort starb Johannes durch die üble Behandlung schon nach wenigen Tagen. Sein Leib wurde 530 nach Rom überführt.
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« Antwort #3451 am: 18. Mai 2016, 07:03:04 »
Pius XII., Papst von 1939-1958

„Wir wollten ihn hindern, weil er nicht zu denen gehört, die uns folgen“

Lasst uns die grenzenlose Liebe Jesu selbst nachahmen als die erhabenste Form der Liebe zur Kirche. Ganz gewiss ist die Braut Christi, die Kirche, einzig; indessen breitet sich die Liebe des göttlichen Bräutigams so weit aus, dass er, ohne jemanden auszuschließen, in seiner Braut das ganze Menschengeschlecht umarmt. Wenn unser Retter sein Blut vergossen hat, so deswegen, um auf dem Kreuz alle Menschen mit Gott zu versöhnen, selbst wenn sie getrennt sind durch Nation und Geblüt, und um sie zu einem einzigen Leib zu vereinen. Die echte Liebe zur Kirche verlangt nicht nur, dass wir im Leib selbst Glieder sind, die zueinander gehören (Röm 12,5), die einträchtig füreinander sorgen; Glieder, die sich freuen müssen, wenn ein Glied geehrt wird, und mitleiden, wenn ein Glied leidet (1 Kor 12,26). Aber sie verlangt auch, dass wir auch in den anderen Menschen, die noch nicht mit uns im Leib der Kirche vereint sind, Brüder Christi dem Fleische nach erkennen können, die mit uns zum selben ewigen Heil berufen sind.

Leider gibt es heute zweifellos allerorten Leute, die in ihrem Hochmut den Streit predigen, den Hass und die Missgunst als Mittel zur Aufwiegelung, zur Verherrlichung der Würde und Kraft des Menschen. Wir aber, die mit Schmerzen die beklagenswerten Früchte dieser Lehre deutlich sehen, folgen unserem Friedensfürsten, der uns lehrt, nicht nur die zu lieben, die nicht zur selben Nation gehören oder zum selben Stamm (Lk 10,33ff.), sondern sogar unsere Feinde (Lk 6,27ff.) zu lieben. Preisen wir mit dem heiligen Paulus, dem Völkerapostel, die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe der Liebe Christi (Eph 3,18). Es ist eine Liebe, die von der Verschiedenheit der Völker oder Sitten nicht zerstört werden kann, von der gewaltigen Weite des Ozeans nicht gemindert werden kann, die schließlich von den Kriegen, seien sie aus gerechtem oder ungerechtem Grund geführt, nicht zum Scheitern gebracht werden kann.

Enzyklika Mystici Corporis Christi
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3452 am: 18. Mai 2016, 07:05:12 »
Brief des Jakobus 4,13-17.

Brüder! Ihr aber, die ihr sagt: Heute oder morgen werden wir in diese oder jene Stadt reisen, dort werden wir ein Jahr bleiben, Handel treiben und Gewinne machen -,
ihr wisst doch nicht, was morgen mit eurem Leben sein wird. Rauch seid ihr, den man eine Weile sieht; dann verschwindet er.
Ihr solltet lieber sagen: Wenn der Herr will, werden wir noch leben und dies oder jenes tun.
Nun aber prahlt ihr voll Übermut; doch all dieses Prahlen ist schlecht.
Wer also das Gute tun kann und es nicht tut, der sündigt.

Psalm 49(48),2-3.6-7.8-9.11.13a.

Hört dies an, ihr Völker alle,
vernehmt es, alle Bewohner der Erde,
ihr Leute aus dem Volk und vom Adel,
Reiche und Arme zusammen!

Warum soll ich mich in bösen Tagen fürchten,
wenn mich der Frevel tückischer Feinde umgibt?
Sie verlassen sich ganz auf ihren Besitz
und rühmen sich ihres großen Reichtums.

Loskaufen kann doch keiner den andern
noch an Gott für ihn ein Sühnegeld zahlen
- für das Leben ist jeder Kaufpreis zu hoch;
für immer muss man davon abstehn -,

Denn man sieht: Weise sterben;
genauso gehen Tor und Narr zugrunde,
sie müssen andern ihren Reichtum lassen.
Der Mensch bleibt nicht in seiner Pracht.

Evangelium nach Markus 9,38-40.

In jener Zeit sagte Johannes, einer der Zwölf, zu Jesus: Meister, wir haben gesehen, wie jemand in deinem Namen Dämonen austrieb; und wir versuchten, ihn daran zu hindern, weil er uns nicht nachfolgt.
Jesus erwiderte: Hindert ihn nicht! Keiner, der in meinem Namen Wunder tut, kann so leicht schlecht von mir reden.
Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.
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« Antwort #3453 am: 19. Mai 2016, 06:12:28 »
Maria, Vorbild der Kontemplation (I)

Die Betrachtung Christi hat in Maria ihr unübertreffliches Vorbild. Das Antlitz des Sohnes gehört in besonderer Weise zu ihr. In ihrem Schoss hat er Gestalt angenommen und von ihr ein menschlich ähnliches Aussehen empfangen, das eine sicher noch grössere geistliche Verbundenheit mit sich bringt. Niemand hat sich mehr als Maria der Betrachtung des Antlitzes Christi mit gleicher Beharrlichkeit hingegeben.

Die Augen ihres Herzens richten sich in gewisser Weise schon bei der Verkündigung auf ihn, als sie ihn durch das Wirken des Heiligen Geistes empfängt. In den folgenden Monaten beginnt sie seine Gegenwart zu spüren und seine Züge zu erahnen. Als sie ihn schliesslich in Bethlehem zur Welt bringt, sind auch die Augen ihres Leibes zärtlich auf das Angesicht des Sohnes gerichtet, den sie in Windeln wickelte und in eine Krippe legte" (vgl. Lk 2,7).

Maria, Vorbild der Kontemplation (II)

Von jetzt an wird ihr Blick, der immer mehr anbetendem Staunen gleicht, nicht mehr von ihm weichen. Es wird zuweilen ein fragender Blick sein, wie beim Ereignis der Wiederauffindung im Tempel: "Kind, wie konntest du uns das antun?" (Lk 2,48). In jeden Fall wird es ein durchdringender Blick sein, der fähig ist, im Innersten Jesu seine verborgenen Gefühle wahrzunehmen und seine Absichten zu erahnen, wie in Kana (vgl. Joh 2,5).

Andere Male wird es ein schmerzlicher Blick sein, vor allem unter dem Kreuz, wo es wieder in gewissem Sinn der Blick der "Gebärenden" sein wird, da Maria sich nicht darauf beschränkt, das Leiden und den Tod des Eingeborenen mitzuvollziehen, sondern im Lieblingsjünger (vgl. Joh 19,26-27) den neuen Sohn aufzunehmen. Am Ostermorgen wird es ein strahlender Blick in der Freude der Auferstehung sein, und schliesslich am Pfingsttag ein durch die Ausgiessung des Geistes (vgl. Apg 1,14) glühender Blick.

Johannes Paul II.
Rosarium Virginis Mariae, 1. Kap. §10
« Letzte Änderung: 21. Mai 2016, 07:15:25 von Tina 13 »
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« Antwort #3454 am: 19. Mai 2016, 06:51:35 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407), Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer

Wege zum ewigen Leben

Wollt ihr, dass ich euch die Wege der Umkehr aufzeige? Sie sind zahlreich, mannigfaltig und unterschiedlich; aber sie alle führen in den Himmel. Der erste Weg ist die Missbilligung unserer Fehler. „Sprich selber deine Vergehen aus, damit du Recht bekommst“ (vgl. Jes 43,26). Aus diesem Grund sagte der Prophet: „Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Frevel bekennen. Und du hast mir die Schuld vergeben“ (Ps 32,5). Verurteile also du selbst deine Fehler, das genügt, dass dich der Herr erhört. Denn wer seine eigenen Fehler verurteilt, fürchtet sich stärker davor, wieder in sie zurückzufallen.

Ein zweiter, nicht weniger wichtiger Weg besteht darin, unseren Feinden nichts nachzutragen, unseren Zorn zu beherrschen und allen, mit denen wir im Dienst verbunden sind, ihre Schuld zu vergeben; denn so erhalten wir Vergebung unserer Schuld, die wir vor dem Herrn haben; das ist die zweite Möglichkeit, von Schuld rein zu werden. „Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt“, sagt der Herr, „dann wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben“ (Mt 6,14).

Willst du den dritten Weg der Umkehr kennen? Es ist das innige, aufmerksame Herzensgebet […] Almosen sind der vierte Weg; sie haben eine erhebliche, ja unaussprechliche Macht […] Sodann sind Bescheidenheit und Demut nicht minder wichtig, um die Sünden an ihren Wurzeln zu zerstören. Als Zeuge dafür steht der Zöllner, der vor Gott keine guten Taten vorweisen konnte, sie aber durch die Opfergabe in Ergebenheit ersetzte und so die schwere Last seiner Schuld abwerfen konnte.

Wir haben fünf Umkehrwege beschrieben […] Bleib also nicht untätig, sondern geh diese Wege täglich. Sie sind leicht zu gehen, und du kannst nicht deinen beklagenswerten Zustand vorschützen.

Predigt über den Teufel als Versucher; PG 49, 263-264
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« Antwort #3455 am: 19. Mai 2016, 06:54:29 »
Brief des Jakobus 5,1-6.

Ihr Reichen, weint nur und klagt über das Elend, das euch treffen wird.
Euer Reichtum verfault und eure Kleider werden von Motten zerfressen.
Euer Gold und Silber verrostet; ihr Rost wird als Zeuge gegen euch auftreten und euer Fleisch verzehren wie Feuer. Noch in den letzten Tagen sammelt ihr Schätze.
Aber der Lohn der Arbeiter, die eure Felder abgemäht haben, der Lohn, den ihr ihnen vorenthalten habt, schreit zum Himmel; die Klagerufe derer, die eure Ernte eingebracht haben, dringen zu den Ohren des Herrn der himmlischen Heere.
Ihr habt auf Erden ein üppiges und ausschweifendes Leben geführt und noch am Schlachttag habt ihr euer Herz gemästet.
Ihr habt den Gerechten verurteilt und umgebracht, er aber leistete euch keinen Widerstand.

Psalm 49(48),14-15ab.15cd-16.17-18.19-20.

So geht es denen, die auf sich selbst vertrauen,
und so ist das Ende derer, die sich in großen Worten gefallen.
Der Tod führt sie auf seine Weide wie Schafe,
sie stürzen hinab zur Unterwelt.

Geradewegs sinken die Reichen hinab in das Grab;
ihre Gestalt zerfällt, die Unterwelt wird ihre Wohnstatt.
Doch Gott wird mich loskaufen aus dem Reich des Todes,
ja, er nimmt mich auf.

Lass dich nicht beirren, wenn einer reich wird
und die Pracht seines Hauses sich mehrt;
denn im Tod nimmt er das alles nicht mit,
seine Pracht steigt nicht mit ihm hinab.

Preist er sich im Leben auch glücklich
und sagt zu sich: „Man lobt dich, weil du dir‘s wohl sein lässt,
so muss er doch zur Schar seiner Väter hinab,
die das Licht nie mehr erblicken.

Evangelium nach Markus 9,41-50.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört - amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen.
Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde.
Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer.
[]
Und wenn dich dein Fuß zum Bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden.
[]
Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus; es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden,
wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.
Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden.
Das Salz ist etwas Gutes. Wenn das Salz die Kraft zum Salzen verliert, womit wollt ihr ihm seine Würze wiedergeben? Habt Salz in euch, und haltet Frieden untereinander!
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

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