Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662334 mal)

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« Antwort #3456 am: 19. Mai 2016, 06:57:24 »
Betrachtung zur Monatsbotschaft vom 25. April 2016 von P. Donat Kestel

"Liebe Kinder! Mein Unbeflecktes Herz blutet während ich euch in Sünde und sündhaften Gewohnheiten anschaue. Ich rufe euch auf, kehrt zu Gott und dem Gebet zurück, dass es euch gut ergehe auf Erden. Gott ruft euch durch mich, dass eure Herzen Hoffnung und Freude seien für all jene, die fern sind. Mein Ruf möge euch Balsam für die Seele und das Herz sein, damit ihr Gott, den Schöpfer, der euch liebt und zur Ewigkeit aufruft, verherrlicht. Meine lieben Kinder, das Leben ist kurz; ihr, nutzt diese Zeit aus, um Gutes zu tun. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Monats Botschaft vom 25.04.2016 , an Seherin Marija Pavlovic-Lunetti

„Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg, Ebnet ihm die Straßen. Jede Schlucht soll ausgefüllt werden, jeder Berg und Hügel sich senken...Und alle Menschen werden das Heil sehen, das von Gott kommt.“ (Lk 3, 4-6) Wie einst Johannes der Täufer mit seiner Bußpredigt die Menschen seiner Zeit aufrüttelte, so mahnt uns heute die Gospa zu Buße und Umkehr. Die „sündhaften Gewohnheiten“, die gelebte Gleichgültigkeit und die spielerische Beliebigkeit in unserer Zeit gehören zum alltäglichen Verhalten so vieler Zeitgenossen. Wie viele haben den Kontakt mit Gott bewußt aufgegeben, wie viele suchen ihr Heil und Wohlergehen einzig und allein in den irdischen Belangen und übersehen geflissentlich, verdrängend, bewusst die Tatsache: “ Das Leben ist kurz“, wir nutzen die wertvolle Zeit nicht aus. Die Ewigkeit, die auf uns wartet, ist aber lang. Das Heil, Raum und Zeit, ewige Vollendung kommen von Gott, dem Schöpfer des Himmels und der Erde, „der uns liebt und zur Ewigkeit aufruft.“. Die Versuchung zur Selbstgenügsamkeit untergräbt das Gottvertrauen, stellt das Wirken des Heiligen Gottes in unserem Leben in Frage. „Mein Unbeflecktes Herz blutet während ich euch in Sünde und sündhaften Gewohnheiten anschaue.“ Darum fordert uns die Gospa auf zu Gott und zum Gebet zurückzukehren. Dabei lenkt Maria unseren Blick nicht zuerst, wie schon bei den Jüngern geschehen, die den Herrn in den Himmel auffahren gesehen haben, auf den Himmel, sondern auf unseren irdischen Alltag: „Dass es euch gut gehe auf der Erde“. Maria, die Königin des Friedens, wünscht in erster Linie, dass wir hier den Frieden, die Zufriedenheit, die Freude, die Gottergebenheit im Herzen finden. „Gott ruft euch durch mich, dass in euren Herzen Hoffnung und Freude seien...“ Unsere Absichten sollten durch das Gebet beharrlich, wie bei einem Kompass, auf Gott hin ausgerichtet bleiben, auf ein Gut, für das ich mich definitiv entschieden habe. Unser menschliches Gemüt kann die eine Richtung einschlagen „fern“ von Gott, hin zu den zeitlich-vergänglichen Dingen, Gütern und Freuden dieser Welt, oder zu den hoffnungfrohen, beständigen gottverheißenen Gütern eines himmlischen Jerusalems. (vgl. Offb, 21) „Mein Unbeflecktes Herz blutet...“, weil bei recht vielen Menschen der irdische Sinn bloß auf vergängliche Dinge ausgerichtet bleibt, weil diese Haltung, diese „sündhaften Gewohnheiten“ den Blick und den Ausblick auf die ewig wahren, beständigen Schätze einer unsterblichen Seele vereitelt werden. Ihr mütterliches Herz blutet, weil so viele empfänglich geworden sind für jene Quellen des Bösen, mit all den vielen Verflechtungen, Beziehungen und Ausgestaltungen des menschlichen Daseins, die ins Verderben führen. Im Galaterbrief zählt der hl. Paulus die einzelnen Werke des Fleisches auf, um dann die Schlussfolgerung zu ziehen „Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben.“ (Gal 5, 21) Der eindringlich-mahnende Aufruf der Gospa: „Nutzt die Zeit aus, um Gutes zu tun.“ Die zweit-mögliche, grundsätzliche Ausrichtung des menschlichen Gemütes zeigt jene Charaktereigenschaften, die der hl. Paulus auch aufzählt.“ Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.“ (Gal. 5, 22-23) Diese Grundhaltungen sind „Balsam, für die Seele und das Herz,“ sie zielen auf das fortwährende Leben, auf die Hoffnung, auf die Liebe, die in Gott ihre Vollendung findet. Maria weiß nur zu gut wie schnell die Einfalt des Herzen und die Lauterkeit des Geistes schwinden, wenn sie nicht beständig gepflegt und in Ausrichtung auf Gott hin befestigt werden. Daher der wiederholt-eindringliche Hinweis: „Das Leben ist kurz, nutzt diese Zeit...“ Der Geist Gottes ist es, der uns durch Maria aufruft. Er ist der heilsame Beistand, damit in unseren Herzen die Hoffnung und die Freude erhalten bleiben. Ihn dürfen wir gut und gerne immer wieder neu in Anspruch nehmen. Der Geist Gottes bleibt für uns eine nie versiegende Kraftquelle, „Balsam für die Seele“, die wir im Gebet, im Gottesienst und in den Werken der Barmherzigkeit nutzen dürfen und sollen. Er bleibt für uns immer verfügbar, denn „in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir.“ (Apg. 17,28) Aus ihm können wir schöpfen, wenn wir Mut und Kraft brauchen, ihm dürfen wir vertrauen, wenn wir Rat und Einsicht nötig haben. Durch ihn „verherrlichen“ wir, unseren Schöpfer, auf unserem Pilgerweg, aufgerufen zur Teilhabe am ewigen Leben. Danke Gospa für Dein tiefes mütterliches Mitempfinden, dass wir die wahren Werte und die letzten Ziele unseres Lebens nicht aus dem Auge verlieren. Bitte für uns, dass auch wir „in der Stunde unseres Todes“ hören dürfen: „Komm, Gesegneter meines Vaters, nimm in Besitz das Reich, das ich dir bereitet habe.“

Quelle:www.medjugorje.de
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« Antwort #3457 am: 19. Mai 2016, 07:56:00 »
Botschaft Nr. 1144, 17. Mai 2016
   
Nur Jesus kann euch jetzt noch führen!

Mein Kind. Mein liebes Kind. Bitte schreibe und höre, was Ich, deine dich liebende Mutter im Himmel, heute dir und Unseren Kindern zu sagen habe:

Die Zeit ist knapp, die euch noch verbleibt für eure Vorbereitung, denn die Zeit danach wird kommen so, wie Ich, eure Mutter im Himmel, Jesus, Mein euch so sehr liebender Sohn, und Gott der Allerhöchste, unser aller Vater, es euch verheißen haben. Deshalb nutzt die Zeit, geht in die Stille und lasst euch ganz auf Meinen Sohn ein. ER wird kommen, und diese Zeit steht kurz bevor.

Haltet noch ein wenig durch, geliebte Kinder Meines Herzens, denn viel Sühne wird derzeit gebraucht für die Umkehr und Vorbereitung derer, DIE NOCH NICHT AUF DEM RICHTIGEN WEG SIND.

Die Verwirrung ist groß, geliebte Kinder Meines Herzens, und auch unter euch, die ihr Mir und Meinem Sohn so lieb und kostbar seid, hat der Verwirrer bereits Schaden = Spaltung angerichtet. Vertraut ganz auf Jesus und betet stetig zum Heiligen Geist. ER wird euch Führung  schenken, egal was kommen mag.

Hört nicht auf die Dahergelaufenen und auf selbsternannte Propheten! Sie führen nichts Gutes im Schilde und fügen eurer Seele -euch- großen Schaden zu.

Glaubt und vertraut und bleibt in der Obhut Meines Sohnes. Die Zeit des Endes wird schwer, das sagten Wir euch in vielen Botschaften, doch DER, DER BEI JESUS BLEIBT, WIRD NICHT VERLORENGEHEN!

Glaubt und vertraut und betet viel und innig! Euer Gebet wird so sehr gebraucht. Und haltet durch, Meine Kinder, haltet durch. Nur Jesus kann euch jetzt noch führen. Amen.

Gehe jetzt, Mein Kind, und komme wieder. Amen. Mache dies bekannt, es ist sehr wichtig.

Deine/ Eure Mutter im Himmel.

Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen.

(Die Vorbereitung)
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« Antwort #3458 am: 19. Mai 2016, 07:57:13 »
 ;tffhfdsds

Botschaft Nr. 1141, 25. April 2016
   
Euer Glaube wird zurzeit geprüft!

Mein Kind. Mein liebes Kind. Höre und schreibe was Wir, deine Mutter im Himmel und die Heiligen, dir und den Kindern der Welt heute zu sagen haben:

Seid allzeit bereit, geliebte Kinder der Erde, denn sobald die Warnung kommt, wird alles Schlag auf Schlag gehen. Deshalb seid bereit und verzagt niemals. Das Ende ist nah, näher als ihr zu glauben bereit seid, und dieser, euer Glaube, wird zurzeit geprüft.

So seid bereit und haltet durch. Jesus wird kommen, euch zu erheben, und das Neue Jerusalem wird euch gehören, doch müsst ihr treu und aufrichtig bleiben und nicht den Verführungen des Teufels verfallen. Bedenkt immer, dass er listig ist, listiger als so manch einer von euch sich das vorzustellen vermag. Deshalb bleibt Jesus treu und HALTET EUCH AN GOTTES GEBOTE, denn nur so werdet ihr standhalten und rein und bereit für Seinen Sohn sein.

Seid bereit, Meine Kinder. Bald ist alles vollbracht. Amen.

Eure Mutter im Himmel.

Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung mit den hier versammelten Heiligen. Amen.

(Die Vorbereitung)
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« Antwort #3459 am: 20. Mai 2016, 06:43:28 »
Seid Werkzeuge der Barmherzigkeit!

Die leiblichen Werke der Barmherzigkeit:
Die Hungrigen speisen
Den Dürstenden zu trinken geben
Die Nackten bekleiden
Die Fremden aufnehmen
Die Kranken und Gefangenen besuchen
Die Toten begraben.
(Mt 35-36; Tob 1.17)

Die geistigen Werke der Barmherzigkeit:
Die unwissenden lehren
Den Zweifelnden recht raten
Die Betrübten trösten
Die Sünder zurechtweisen
Die Lästigen geduldig ertragen
Denen, die uns beleidigen, gerne verzeihen
Für die Lebenden und für die Toten beten.

Quelle: medjugorje aktuell, Heft 105
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« Antwort #3460 am: 20. Mai 2016, 19:35:30 »
Hl. Bernhardin von Siena

Ordensmann, Volksprediger

* 8. (?) September 1380 in Massa Marittima in Italien
† 20. Mai 1444 in L'Aquila in den Abruzzen in Italien

Bernhardin wurde im Todesjahr der hl. Katharina von Siena (1380) in Massa Marittima (Toscana) geboren. Er trat 1402 in den Franziskanerorden ein und wirkte nach Jahren stiller Vorbereitung als großer Volksprediger in ganz Italien. Er verbreitete die Verehrung des Namens Jesus, förderte die Marienverehrung und die Verehrung des hl. Josef. Seine Predigten dauerten bis zu fünf Stunden. Dabei war er immer kränklich, da er sich als junger Student bei der Pflege der Pestkranken im Jahr 1400 zu viel zugemutet hatte. 1438-1442 war er Generalvikar seines Ordens und nahm als solcher am Konzil von Florenz teil. Er starb am 20. Mai 1444 in Aquila und wurde schon wenige Jahre nach seinem Tod heilig gesprochen.

 Die Armen

 „Wer seine Hände nicht den Armen entgegenstreckt, um ihnen eine Gabe zu reichen, streckt sie umsonst zu Gott aus, um die Verzeihung seiner Sünden zu erlangen.“ (Bernhardin v. Siena)
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« Antwort #3461 am: 20. Mai 2016, 19:38:35 »
Brief des Jakobus 5,9-12. 

Klagt nicht übereinander, Brüder, damit ihr nicht gerichtet werdet. Seht, der Richter steht schon vor der Tür.
Brüder, im Leiden und in der Geduld nehmt euch die Propheten zum Vorbild, die im Namen des Herrn gesprochen haben.
Wer geduldig alles ertragen hat, den preisen wir glücklich. Ihr habt von der Ausdauer des Ijob gehört und das Ende gesehen, das der Herr herbeigeführt hat. Denn der Herr ist voll Erbarmen und Mitleid.
Vor allem, meine Brüder, schwört nicht, weder beim Himmel noch bei der Erde noch irgendeinen anderen Eid. Euer Ja soll ein Ja sein und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht dem Gericht verfallt.

Psalm 103(102),1-2.3-4.8-9.11-12. 

Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

Der dir all deine Schuld vergibt
und all deine Gebrechen heilt,
der dein Leben vor dem Untergang rettet
und dich mit Huld und Erbarmen krönt.

Der Herr ist barmherzig und gnädig,
langmütig und reich an Güte.
Er wird nicht immer zürnen,
nicht ewig im Groll verharren.

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.
So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt er die Schuld von uns.

Evangelium nach Markus 10,1-12. 

In jener Zeit kam Jesus nach Judäa und in das Gebiet jenseits des Jordan. Wieder versammelten sich viele Leute bei ihm, und er lehrte sie, wie er es gewohnt war.
Da kamen Pharisäer zu ihm und fragten: Darf ein Mann seine Frau aus der Ehe entlassen? Damit wollten sie ihm eine Falle stellen.
Er antwortete ihnen: Was hat euch Mose vorgeschrieben?
Sie sagten: Mose hat erlaubt, eine Scheidungsurkunde auszustellen und die Frau aus der Ehe zu entlassen.
Jesus entgegnete ihnen: Nur weil ihr so hartherzig seid, hat er euch dieses Gebot gegeben.
Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau geschaffen.
Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen,
und die zwei werden ein Fleisch sein. Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins.
Was aber Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen.
Zu Hause befragten ihn die Jünger noch einmal darüber.
Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch.
Auch eine Frau begeht Ehebruch, wenn sie ihren Mann aus der Ehe entlässt und einen anderen heiratet.
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« Antwort #3462 am: 21. Mai 2016, 07:12:49 »
Maria führt die Apostel zur Kontemplation

Alles was am Tag der Himmelfahrt geschehen ist, bewahrte Maria in ihrem Herzen. Unterwiesen von ihrem Sohn, begriff sie den Willen des Vaters für ihre Person. "Dein Wille geschehe": das "Fiat" der Verkündigung, das "Fiat" des Kreuzes, haben Maria zum "Fiat" der Himmelfahrt geführt. Jesus entschwand ihren Augen des Fleisches und sie muss das Mysterium der Trennung erleiden. Eine vorbehaltlosere und vollkommenere Entsagung als alles, was sie bisher erlebt hat. Maria zögert nicht einen Augenblick.

Nun eilt sie aufs Neue, die Apostel zu versammeln. All die verwirrenden Ereignisse hätten sie wieder zerstreuen können. Doch Maria lebt in der Kontemplation. Sie sieht nicht nur das Äussere. Sie ist die, die glaubt, die hofft, die liebt. Sie ist die, die zusammenführt. Sie allein wird den Aposteln sagen können, wie die lebendige  Gegenwart Jesu trotz der augenscheinlichen Trennung durch die  Himmelfahrt gelebt werden kann. Nur sie kann sie zur Kontemplation führen. Nur sie wird sie lehren können, alles, was sie gesehen und gehört haben, in Ausübung zu bringen.

In der Stille, in der Sammlung, versenkt sich Maria in die Betrachtung und führt auch die Apostel dorthin. Sie lebt in der Kontemplation des Mysteriums Jesu, Gottessohn und Menschensohn. Und bis ans Ende der Zeiten, wird Maria ihre Kirche immer mehr in dieses Mysterium führen. Bitten wir sie, dass sie selbst uns in diese Kontemplation des Mysteriums der lebendigen Liebe hineinführt.

Marie-Benoîte Angot
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« Antwort #3463 am: 21. Mai 2016, 07:25:54 »
"DER MENSCH SCHENKT SICH DEM MENSCHEN. Und er meint damit nicht nur Äußerliches. Er meint den ganzen Menschen. Der ganze Mensch soll dem Anderen gehören ... Der Vergleich der Ehe mit der Liebe zwischen Christus und der Kirche stimmt erst, wenn in die Familie etwas von der Liebe einzieht, die Christus lehrte und in Gang setzte: die Liebe, die so stark ist wie die Selbstliebe, die Liebe, in der - und erst durch dieses Wort stehen wir ganz im Neuen Testament - das Kreuz seinen Ort hat. Liebe also trotz Enttäuschung; Treue trotz der menschlichen Ohnmacht, die sich darin erweist, dass man einander nicht ,einholt‘, dass die Freude nicht voll wird, die Liebe nicht genug erfüllt. Treue schließlich, wo es menschlich nicht mehr sinnvoll erscheint, wie auch das Kreuz Jesu menschlich ohne Hoffnung war und doch Heil und Güte brachte. Erst dieser Glaube macht die Ehe zu einer wirklichen Abbildung der Liebe Christi zu seiner Kirche. Erst dies ist ,heiraten im Herrn‘ (1 Kor 7,39). Mit ihm ist die Ehe nicht ein krampfhaftes Abenteuer zweier einsamer Menschen. Er ist bei ihnen“ (Holländischer Katechismus, S. 436.437.438).
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La Salette 1846



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