Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4662254 mal)

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« Antwort #3472 am: 23. Mai 2016, 06:54:06 »
 ;medj

Geführt vom Heiligen Geist!
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Indem der liebe Gott uns den Heiligen Geist schickt, handelt er an uns wie ein großer König, der seinen Diener beauftragt, einen seiner Untertanen zu begleiten, wobei er ihm sagt: "Du begleitest diesen Menschen überall hin und bringst ihn mir dann wieder gesund und heil zurück." Wie herrlich ist es, vom Heiligen Geist begleitet zu werden! Er ist ein guter Führer. Trotzdem gibt es welche, die ihm nicht folgen wollen.
Wenn man die Verdammten fragen würde: "Warum seid ihr in der Hölle?", würden sie antworten: "Weil wir dem Heiligen Geist widerstanden haben." Und würden wir die Heiligen fragen, warum sie im Himmel sind, würden sie antworten: "Weil wir auf den Heiligen Geist gehört haben."
Wer vom Heiligen Geist geleitet wird, denkt Rechtes. So kommt es, dass es viele Ungelehrte gibt, die weiser als die Gelehrten sind. Wenn wir von einem Gott der Stärke und des Lichtes geleitet werden, können wir uns nicht irren.
Der Heilige Geist führt uns, wie eine Mutter ihr kleines Kind, wie ein Sehender einen Blinden. Jeden Morgen sollen wir beten: "Sende mir den Heiligen Geist, damit ich erkenne, wer ich bin und wer du bist!" - Hl. Pfarrer von Ars
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Quelle: medjugorje aktuell, Heft 54
« Letzte Änderung: 23. Mai 2016, 06:57:38 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3473 am: 23. Mai 2016, 06:54:59 »
Bartholomäus Bauer, Ordensmann, Priester

* 1560 in Amberg in Bayern
† 23. Mai 1621 in Neapel in Italien

Bartholomäus, Sohn des Küfermeisters Johann Bauer, wurde im reformatorischen Glauben nach den Lehren von Johannes Calvin erzogen; 1553 hatte die Refomation in Amberg stattgefunden. 1579 ergriff ihn aus heute unbekannten  Gründen die Sehnsucht nach dem katholischen Glauben. Er verließ sein Elternhaus und seine Heimat und begab sich nach Rom.  Ein Kardinal nahm ihn in seinem Haus auf und ließ ihn vom Ordensprokurator der  Franziskaner-Minoriten im katholischen  Glauben unterrichten. Nach eingehender Prüfung nahm man ihn in Tagliacozzo in den Orden auf.

Bartholomäus kehrte nach Amberg zurück, um auch seine Familie zur Konversion zum katholischen Glauben zu bewegen, doch er wurde bedroht und floh zurück nach Italien. In Assisi wirkte er drei Jahre lang als Novizenmeister, weitere fünf Jahre übte er dieses Amt in weiteren Klöstern aus, zuletzt in Neapel, wo er dann zum Priester geweiht wurde. Ab 1619 wirkte er als Spiritual der Franziskaner-Tertiarinnen, die sich der Kranken- und Armenpflege widmeten, und als Seelsorger am von den Schwestern  betreuten Spital der Unheilbaren, in dem sich die Ärmsten der Armen befanden. Ein besonderes Anliegen war ihm die Fürsorge für Strafgefangene. Wer in  Angst und Not war, fand Bartholomäus auf seiner Seite, für jeden hatte er Worte des  Trostes, die aufrichteten und Hoffnung gaben, gemäß seinem Leitspruch Der glaubt wahrhaft,  der durch Taten das übt, was er glaubt.  Er zog durch Städte und Dörfer, um Almosen zu  sammeln für die ihm anvertrauten Armen und Kranken, gleichzeitig wirkte er als Prediger und Lehrer beim einfachen Volk und vor allem den Kindern. Bekannt wurde er auch als  Verfasser asketischer Schriften.

1621 wurde er krank und sagte in gottergebener Klarheit seinen baldigen Tod voraus. Schon jahrelang zuvor litt er an einem offenen Fuß, weshalb er auch hinkte, aber er ertrug dieses Leid mit großer Geduld.

Bartholomäus' Bestattung glich einem Triumphzug; Tausende kamen, um von dem heiligen Padre Abschied zu nehmen. Sein Grab in der Kapelle des Ecce Homo - später der Verkündigung -  in der Basilika San Lorenzo Maggiore in Neapel ist bis heute das Ziel zahlreicher Pilger, die auf seine Fürsprache vertrauen; im Zweiten  Weltkrieg wurde es zerstört, aber inzwischen wieder aufgebaut. 1987 wurden seine Reliquien in der Basilika San Lorenzo Maggiore erhoben.
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« Antwort #3474 am: 23. Mai 2016, 06:55:58 »
Erster Brief des Apostels Petrus 1,3-9.

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns in seinem großen Erbarmen neu geboren, damit wir durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine lebendige Hoffnung haben
und das unzerstörbare, makellose und unvergängliche Erbe empfangen, das im Himmel für euch aufbewahrt ist.
Gottes Macht behütet euch durch den Glauben, damit ihr das Heil erlangt, das am Ende der Zeit offenbart werden soll.
Deshalb seid ihr voll Freude, obwohl ihr jetzt vielleicht kurze Zeit unter mancherlei Prüfungen leiden müsst.
Dadurch soll sich euer Glaube bewähren, und es wird sich zeigen, dass er wertvoller ist als Gold, das im Feuer geprüft wurde und doch vergänglich ist. So wird eurem Glauben Lob, Herrlichkeit und Ehre zuteil bei der Offenbarung Jesu Christi.
Ihn habt ihr nicht gesehen, und dennoch liebt ihr ihn; ihr seht ihn auch jetzt nicht; aber ihr glaubt an ihn und jubelt in unsagbarer, von himmlischer Herrlichkeit verklärter Freude,
da ihr das Ziel des Glaubens erreichen werdet: euer Heil.

Psalm 111(110),1-2.5-6.9.10c.

Den Herrn will ich preisen von ganzem Herzen
im Kreis der Frommen, inmitten der Gemeinde.
Groß sind die Werke des Herrn,
kostbar allen, die sich an ihnen freuen.

Er gibt denen Speise, die ihn fürchten,
an seinen Bund denkt er auf ewig.
Er hat seinem Volk seine machtvollen Taten kundgetan,
um ihm das Erbe der Völker zu geben.

Er gewährte seinem Volk Erlösung
und bestimmte seinen Bund für ewige Zeiten.
Furchtgebietend ist sein Name und heilig,
sein Ruhm hat Bestand für immer.

Evangelium nach Markus 10,17-27.

In jener Zeit lief ein Mann auf Jesus zu, fiel vor ihm auf die Knie und fragte ihn: Guter Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?
Jesus antwortete: Warum nennst du mich gut? Niemand ist gut außer Gott, dem Einen.
Du kennst doch die Gebote: Du sollst nicht töten, du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht stehlen, du sollst nicht falsch aussagen, du sollst keinen Raub begehen; ehre deinen Vater und deine Mutter!
Er erwiderte ihm: Meister, alle diese Gebote habe ich von Jugend an befolgt.
Da sah ihn Jesus an, und weil er ihn liebte, sagte er: Eines fehlt dir noch: Geh, verkaufe, was du hast, gib das Geld den Armen, und du wirst einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!
Der Mann aber war betrübt, als er das hörte, und ging traurig weg; denn er hatte ein großes Vermögen.
Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen!
Die Jünger waren über seine Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!
Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.
Sie aber erschraken noch mehr und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden?
Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.
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« Antwort #3475 am: 23. Mai 2016, 06:56:52 »
Hl. Basilius (um 330-379), Mönch und Bischof von Caesarea in Kappadozien, Kirchenlehrer

„Als er das hörte, ging er traurig weg“

Der Fall des jungen reichen Mannes und vergleichbare Fälle lassen mich an einen Reisenden denken, der eine Stadt besuchen will und bis hart an ihre Stadtmauer gelangt. Dort findet er eine Herberge vor, in der er absteigt. Weil er aber nicht den Mut aufbringt, die restlichen Schritte zu tun, verzichtet er auf den Lohn seiner beschwerlichen Reise und versagt sich den Anblick der Schönheiten der Stadt. Von dieser Art sind Menschen, die zwar die Gebote halten, sich aber nicht vorstellen können, ihr Hab und Gut herzugeben. Ich kenne eine Menge Leute, die fasten, beten, Buße tun und alle möglichen Werke der Frömmigkeit verrichten, aber für die Armen keinen Pfennig übrig haben. Was nützen ihnen da die anderen Tugenden?

Sie werden nicht ins Himmelreich eingehen; denn „eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“ Das ist ein klares Wort, und der es sagt, lügt nicht; es sind nur wenige, die sich davon berühren lassen. „Wie sollen wir bloß leben, wenn man uns alles weggenommen hat?“ So hört man sie sagen. „Wie werden wir unser Leben fristen, wenn alles verkauft ist und uns nichts mehr gehört?“ Fragt mich nicht, welch tiefe Absicht hinter den Geboten Gottes steckt. Er, der unsere Gesetze erlassen hat, versteht sich auch auf die Kunst, das Unmögliche mit dem Gesetz in Einklang zu bringen.

Homilie 7, über den Reichtum; PG 31,278
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« Antwort #3476 am: 23. Mai 2016, 20:06:13 »
Der Glaube der Magd des Herrn

Der Glaube Marias war christozentrisch, Christus war der Anfang ihres Glaubens, die Mitte, das Ziel, der empfangene Erlöser, der im Mutterschoss werdende Jesus, das Kind, der Gottessohn, der handelnde Messias, der nicht erkannte, der verkannte und gekreuzigte, der Erlöser der Welt, der wahre Mensch, der in sich das Geheimnis der Gottessohnschaft trug, es offenbarte, doch als Geheimnis, vor dem Maria immer im tiefsten Glauben, voller Demut, Zuversicht und Liebe stand, ob während der Schmerzensankündigung des Simeon, ob unter dem Kreuz, ob versammelt mit den Aposteln im Gebet vor Pfingsten.

Mit der Zusage der Mutterschaft zum Sohne Gottes spricht sie ein nachhaltiges Fiat zum Schicksal dieses Sohnes aus, mit dem sie verbunden ist als physische Mutter, als erwählte Gnadenmutter und als wollende Mutter, die freiwillig, Gott hörig und liebend, Gottes Heilswillen erfüllen möchte.

Hugolin Langkammer OFM: "Maria in der Bibel", S.61
Eigentümer, Herausgeber und Verleger:
Rosenkranz-Sühnekreuzzug um den Frieden der Welt, Wien
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« Antwort #3477 am: 24. Mai 2016, 06:32:39 »
 ;tffhfdsds

Gott.
Deine Treue hat Jesus aus dem Tod gerettet.
Sie ruft auch uns
in die Herrlichkeit des neuen Lebens.
Lass diese Zuversicht in unser ganzes Leben dringen.
Lass diese Freude aus unseren Taten strahlen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 309, 12)
 
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« Antwort #3478 am: 24. Mai 2016, 06:34:12 »
 ;tffhfdsds

FÜRBITTEN
Wir beten zu Christus, der das Licht der Welt ist:
Schenke allen Christen, die um deinetwillen alles verlassen haben, den verheißenen Lohn.
A.: Wir bitten dich, erhöre uns.
Berühre die Herzen der Menschen, dass sie zum Glauben gelangen.
Stärke die Zuversicht der Kranken, und gib ihnen Vertrauen in ihre Helfer.
Gib, dass wir in deiner Nachfolge ausharren.
Gott, unser Vater, du willst, dass alle Menschen in dein Reich gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
A.: Amen.
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« Antwort #3479 am: 24. Mai 2016, 06:46:44 »
Hl. Vinzenz von Lérins, Mönch

† vor 450 (möglicherweise 435) auf der heute St-Honorat. genannten Insel in Frankreich

Vinzenz wurde um 425 Mönch im Kloster Lerinum auf der heute St-Honorat. genannten Insel. Bekannt wurde er mit den um 435 unter dem Pseudonym Peregrinus verfassten Merkbüchern, Commonitoria; das zweibändige Werk - von dem nur ein Band erhalten ist - enthält den Kanon des Vinzenz: eine Glaubensformel zur Bestimmung der Rechtgläubigkeit die festhält, was wahr und eigentlich katholisch, was überall, immer und von allen geglaubt wurde. Darin verteidigte er die Universalität des katholischen Glaubens gegen alle Neuerungen der Irrlehrer wie Donatismus, Arianismus oder Nestorianismus; inspiriert ist sein Werk von Tertullian.

Als beunruhigende Neuerung bekämpfte Vinzenz auch die Lehre des Augustinus von der Prädestination und der Gnade, was ihn in Auseinandersetzungen mit Prosper von Aquitanien verwickelte. Vinzenz selbst vertrat eine Haltung des Semipelagianismus, der die Notwendigkeit der Gnade zwar akzeptierte, jedoch postulierte, dass dem menschlichen Willen bei der Erlangung der Erlösung ebenfalls eine Rolle zukomme.

Bis heute gelten Vinzenz' Maßstäbe für das katholische Verständnis von Tradition und Orthodoxie. Das 1. Vatikanische Konzil zitierte in seiner Konstitution Dei Filius, Sohn Gottes daraus: Erkenntnis, Wissen und Verständnis sollen wachsen, ja kräftig voranschreiten, sowohl der Einzelnen als auch der ganzen Kirche, aber nur auf die ihr eigene Weise, d.h. in derselben Lehre, demselben Sinn, derselben Auffassung.
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La Salette 1846



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