Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663375 mal)

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« Antwort #3928 am: 14. August 2016, 17:04:50 »
Buch Jeremia 38,4-6.8-10.

In jenen Tagen sagten die Beamten zum König: Jeremia muss mit dem Tod bestraft werden; denn er lähmt mit solchen Reden die Hände der Krieger, die in dieser Stadt noch übrig geblieben sind, und die Hände des ganzen Volkes. Denn dieser Mensch sucht nicht Heil, sondern Unheil für dieses Volk.
Der König Zidkija erwiderte: Nun, er ist in eurer Hand; denn der König vermag nichts gegen euch.
Da ergriffen sie Jeremia und warfen ihn in die Zisterne des Prinzen Malkija, die sich im Wachhof befand; man ließ ihn an Stricken hinunter. In der Zisterne war kein Wasser, sondern nur Schlamm, und Jeremia sank in den Schlamm.
Ebed-Melech verließ den Palast und sagte zum König:
Mein Herr und König, schlecht war alles, was diese Männer dem Propheten Jeremia angetan haben; sie haben ihn in die Zisterne geworfen, damit er dort unten verhungert. Denn es gibt in der Stadt kein Brot mehr.
Da befahl der König dem Kuschiter Ebed-Melech: Nimm dir von hier drei Männer mit, und zieh den Propheten Jeremia aus der Zisterne herauf, bevor er stirbt.

Psalm 40(39),2-3ab.3cd-4ab.18.

Ich hoffte, ja ich hoffte auf den Herrn.
Da neigte er sich mir zu und hörte mein Schreien.
Er zog mich herauf aus der Grube des Grauens,
aus Schlamm und Morast.

Er stellte meine Füße auf den Fels,
machte fest meine Schritte.
Er legte mir ein neues Lied in den Mund,
einen Lobgesang auf ihn, unsern Gott.

Ich bin arm und gebeugt;
der Herr aber sorgt für mich.
Meine Hilfe und mein Retter bist du.
Mein Gott, säume doch nicht!

Brief an die Hebräer 12,1-4.

Brüder! Da uns eine solche Wolke von Zeugen umgibt, wollen auch wir alle Last und die Fesseln der Sünde abwerfen. Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der uns aufgetragen ist,
und dabei auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens; er hat angesichts der vor ihm liegenden Freude das Kreuz auf sich genommen, ohne auf die Schande zu achten, und sich zur Rechten von Gottes Thron gesetzt.
Denkt an den, der von den Sündern solchen Widerstand gegen sich erduldet hat; dann werdet ihr nicht ermatten und den Mut nicht verlieren.
Ihr habt im Kampf gegen die Sünde noch nicht bis aufs Blut Widerstand geleistet.

Evangelium nach Lukas 12,49-53.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen!
Ich muss mit einer Taufe getauft werden, und ich bin sehr bedrückt, solange sie noch nicht vollzogen ist.
Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden, sondern Spaltung.
Denn von nun an wird es so sein: Wenn fünf Menschen im gleichen Haus leben, wird Zwietracht herrschen: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei,
der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3929 am: 14. August 2016, 17:48:10 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

9. August 2016

Mein geliebtes Volk, Ich segne dich: Suche Mich ohne Unterlass ... strebe danach, bis Ich dein größtes Bedürfnis sein werde. Liebe Mich, bis der Verstand dem Willen verdeutlicht, dass Ich das höchste Gut bin. Mein Volk, folge Meinen Rufen. Der Wille des menschlichen Wesens muss sich öffnen, um Glaube, Hoffnung und Liebe wachsen zu lassen.

Der tugendhafte Mensch wird begleitet, ohne dass es einer Äußerung bedarf, denn Meine Liebe scheint in ihm. Der Mensch, der nach Bewunderung strebt, lebt von seinem Stolz, ist beredsam, jedoch leer und seine Worte bringen ihm nur vorübergehend Bewunderung ein. Wer demütig ist, sich Mir jedoch nicht hingibt, trägt keine Werte in sich, sondern nur leere Worte.

Mein Volk, du sollst nach Eintracht und Gemeinwohl streben, um in Erfüllung des Göttlichen Gebotes zu handeln. Wer nicht brüderlich ist und nur nach seinem eigenen Wohlergehen strebt, ignoriert aufgrund seines Hochmuts die Bedürfnisse seines Nächsten. Wer brüderlich ist und Mir folgt, bringt allen seinen Nächsten Freude, wohl wissend, dass Meine Vorsehung den Sinn erkennt, nach dem der Mensch handelt, während er allen Bedürftigen nach Meinem Willen Unterstützung bietet. Ich bitte euch nur um Aufgeschlossenheit, dann wird Meine Vorsehung euch empfangen und segnen, segnen und lieben.

Ich erfülle euch mit Meinem Wort, denn das Wort ist die Offenbarung, an die ihr nach dem menschlichen Verständnis und Willen glaubt, die zu Mir kommt oder von Mir stammt. Die Offenbarung steht nicht im Widerspruch zur Vernunft, denn beide sind notwendig. Obwohl die Vernunft, das Göttliche Geheimnis nicht ergründen kann, verhindert der Glaube, dass der Mensch Verfehlungen begeht. Ein schwerwiegender Fehler ist die Verkündung, dass die Strafe der Hölle durch die Göttliche Barmherzigkeit beendet wird, denn dies widerspricht der Heiligen Schrift. Der menschliche Wille hat die Freiheit, Gutes und Böses zu empfangen. Dennoch bitte Ich den Mensch, nach dem Guten zu streben.

Mein Volk, du hast dich im Bösen verloren und musst Besserung geloben, damit dir vergeben wird. Wer Mich erkannt hat und Mich verachtet, trägt eine große Schuld, wenn er nicht zu Mir zurückkehrt.

Mein Volk, es reicht nicht, einander als Christen zu betrachten. Das Ewige Leben verdient man sich nicht mit bloßen Worten. Das Ewige Leben wird weder mit inhaltslosen Gebeten noch mit Taten außerhalb Meiner Liebe, noch mit falschen Versprechungen erreicht.

Jeder Augenblick sollte so gelebt werden, als wäre er der Letzte, und die Liebe soll in euch herrschen; sonst habt ihr nicht im Geringsten verstanden, was es bedeutet, nach Meinem Willen zu leben.

Ich rufe euch zur Erinnerung auf: Die Menschheit hat die Brüderlichkeit, Nächstenliebe und Unterstützung gegenüber ihrem Nächsten vergessen. Der Kampf um das Materielle macht den Mensch egoistisch und hartherzig.

Wie viel werdet ihr noch erleben? Wie lange wird das menschengemachte System noch fortbestehen? Kümmere Ich Mich etwa nicht um Meine Kinder, auf dass sie sich gegenseitig unterstützen?

Kein Vogel stirbt auf freiem Feld, denn Ich nähre ihn. So werden Meine Kinder von Mir geschützt, von Mir geführt, indem Ich ihnen den Weg weise. Ich schütze sie, damit sie den Verfehlungen der heutigen Zeit nicht zum Opfer fallen.

Wacht auf! Lasst nicht zu, dass der Glaube verlorengeht. Bleibt wachsam, Meine Kinder, vertraut nicht den Absprachen zwischen den Herrschern der großen Nationen, seid euch im Klaren, dass der Hunger in diesen Zeiten Menschenleben fordert, Krankheiten sich weiter ausbreiten, Naturkatastrophen immense Ausmaße erreichen.

Die Menschheit unterstützt Mich oder lehnt Mich ab. Die Unmoral ist in jedem Augenblick präsent. Du, Mein Volk, sollst sie überwinden, denn die Gewalt ist grenzenlos. Manche streben eher nach Gewalt als Andere, manche Meiner Kinder sind bereit, über Leichen zu gehen. Die Jugend behandelt das Leben und ältere Menschen mit Torheit und Respektlosigkeit. Der Mensch erlebt das große Chaos, das von Meiner Mutter offenbart, doch von den Menschen nicht erkannt wurde.

Mein Volk, lasse dich nicht von Nebensächlichkeiten ablenken, sei auf der Hut, lasse dich nicht von der Hinterlist des Teufels in die Irre führen, der dich von der Wirklichkeit abbringen möchte, von der Wirklichkeit, die Meine Mutter der Seele bereithält, um an Meiner Seite zu leben.

Mein Volk, seit Anbeginn dieser Offenbarung, lud Ich dich ein, am Unbefleckten Herzen Marias und an Meinem Heiligen Herzen festzuhalten. Diese Offenbarung ist ein Bestandteil Unserer Herzen. So möchte Ich, dass die Offenbarung des Unbefleckten Herzens Marias und des Heiligen Herzens Jesu anerkannt wird, auf dass jeder von euch, Mein Volk, rufen möge: Dein Reich Komme! – In jedem Augenblick, egal wie schwer die Zeiten auch sein mögen, denn Unsere Herzen bleiben mit Meinem Volk verbunden.

David besiegte Goliath mit einer Steinschleuder. Mein Volk wird mit Meiner Liebe und der Unterstützung Meiner Mutter triumphieren.

Betet, Meine Kinder, betet für das Leid Frankreichs, Englands und Spaniens, denn sie werden von dem Terror überrascht und die Natur wird sie geißeln.

Betet, Meine Kinder, betet für Venezuela, der Schmerz nimmt zu. Die Erde erzittert.

Betet, Meine Kinder, betet für Costa Rica, Gewalt zeichnet sich ab. Die Erde erbebt unter dem Einfluss der Vulkane.

Betet, Meine Kinder, betet für Japan, denn das Land wird leiden, die Erde wird erzittern, das Wasser wird über die Ufer treten.

Betet Kinder, betet für den Nahen Osten, Gewalt hat die Menschlichkeit ersetzt, der Friede ist nicht mehr, der Mensch leidet.

Ich werde Meinem Volk Meine Hilfe zukommen lassen, Mein Friedensengel wird kommen und euch Meine Liebe schenken. Er wird das Böse bekämpfen und eure Herzen mit Meinem Wort erfüllen.

Mein Volk, wie viele Märtyrer gibt es doch in diesen Zeiten! Ihr werdet die Schmerzen allein nicht ertragen können, bleibt miteinander verbunden, in Brüderlichkeit, in Liebe, in gegenseitigem Respekt. Erhebt nicht die Hand gegen eurem Nächsten, sprecht keine Worte, die als zweischneidiges Schwert gedeutet werden könnten.

Mein Volk, Ich möchte, dass du in diesen Zeiten, in denen das Böse von vielen Menschen Besitz ergriffen hat, die Heilige Kommunion empfängst. Mein leib und Mein Blut müssen mit Respekt behandelt werden, nimm Mich in dir auf und empfange Mich nicht nur mit der Hand. Manche lassen Mich fallen, ohne es zu bemerken, wenn sie Mich mit der Hand aufnehmen. Die Stücke Meines Heiligen Leibes fallen zu Boden, wenn sie ihre Hände unachtsam senken und Mich zu Boden fallen lassen. Nicht, weil die Hand nicht würdig oder ein Teil des Körpers wäre, sondern weil sie nicht wissen, wie sie mit Mir umgehen sollen. So ignorieren sie Meinen Heiligen Leib.

Mein Volk, Ich Bin der Hirte, der Seine Gemeinde nie verlässt, Ich schicke euch Verkündigungen und behüte euch davor, versehentlich Fehler zu begehen.

Wenn ihr eure Sünden bereut, betrachte Ich euch wie am ersten Tag und liebe euch noch mehr.

Fürchtet euch nicht vor der Zukunft, sondern fürchtet die Beleidigungen gegenüber Mir.

Meine Mutter verlässt euch nie. Bewahrt euren Glauben, denn in diesen Zeiten hat jeder Einzelne sein Kreuz zu tragen. Manche leiden, da sie in Sünde leben; andere, weil sie keine Reue zeigen; andere, weil sie sich ihre Fehler nicht eingestehen; andere, weil sie sich nicht ändern wollen und in Sünde verharren. Jeder ist wie ein einzelner Finger an der Hand, jeder spielt seine Rolle, doch alle gehören zu Mir. Ich führe euch: Ich Bin dein Herr, "Ich Bin da". (Mose 3,14)

Möge Mein Segen jeden von euch begleiten: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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« Antwort #3930 am: 15. August 2016, 06:34:24 »
 ;tffhfdsds

Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel 

Am 1. November 1950 hat Pius XII. die Lehre, dass Maria mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde, als Glaubenssatz verkündet und damit die seit alters her vorhandene christliche Glaubensüberzeugung endgültig bestätigt. Das Fest „Mariä Himmelfahrt“, richtiger das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, ist in der Ostkirche bald nach dem Konzil von Ephesus (431) aufgekommen. Von Kaiser Mauritius (582-602) wurde der 15. August als staatlicher Feiertag anerkannt. In der römischen Kirche wird das Fest seit dem 7. Jahrhundert gefeiert.  Das Dogma „Wir verkünden, erklären und definieren es als ein von Gott geoffenbartes Dogma, dass die unbefleckte, allzeit jungfräuliche Gottesmutter Maria nach Ablauf ihres irdischen Lebens mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.“  (Pius XII.)
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« Antwort #3931 am: 15. August 2016, 06:39:39 »
TAGESGEBET
Allmächtiger Gott,
du hast die Jungfrau Maria
zur Mutter deines ewigen Sohnes erwählt.
Du hast auf deine niedrige Magd geschaut
und sie mit Herrlichkeit gekrönt.
Höre auf ihre Fürsprache
und nimm auch uns in deine Herrlichkeit auf,
da du uns erlöst hast
durch den Tod und die Auferstehung
deines Sohnes unseres Herrn Jesus Christus,
der in der Einheit des Heiligen Geistes
mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

FÜRBITTEN
Voll Vertrauen beten wir zu Jesus Christus, der die Jungfrau Maria in den Himmel aufgenommen hat:
Für die heilige Kirche: bestärke sie in der Erwartung ihrer ewigen Vollendung. - Lasset zum Herrn uns rufen: Herr, erbarme dich.
A.: Christus, erbarme dich. Herr, erbarme dich.
Für alle Menschen: schenke ihnen auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria das ewige Heil. - Lasset zum Herrn uns rufen: Herr, erbarme dich.
Für alle, die ohne Hoffnung leben: hilf ihnen, auf deine Verheißungen zu vertrauen. - Lasset zum Herrn uns rufen: Herr, erbarme dich.
Für unsere Verstorbenen: führe sie zur Auferstehung und zum Leben. - Lasset zum Herrn uns rufen: Herr, erbarme dich.
Barmherziger Gott, du hast das Leben der seligen Jungfrau Maria in der Herrlichkeit des Himmels vollendet. Höre auf die Fürsprache unserer himmlischen Mutter, und lass uns zu dir gelangen durch
Christus, unseren Herrn. A.: Amen.

Herr, unser Gott,
am Fest der Aufnahme Marias in den Himmel
hast du uns an deinem Tisch versammelt.
Erhöre unser Gebet
und lass auch uns nach aller Mühsal dieser Zeit
zu dir in die ewige Heimat gelangen.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen
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« Antwort #3932 am: 15. August 2016, 06:52:55 »
Hl. . Johannes von Damaskus (um 675-749), Mönch, Theologe und Kirchenlehrer

Die Jungfrau Maria „wurde zum Urbild der Kirche in ihrer ewigen Vollendung [...] Dem pilgernden Volk ist sie ein untrügliches Zeichen der Hoffnung und eine Quelle des Trostes“ (aus der Festpräfation)

O Mutter Gottes, immerwährende Jungfrau, Dein heiliges Hinscheiden aus dieser Welt ist wirklich ein Hinübergang, ein Eintritt in die Wohnung Gottes. Indem Du aus dieser stofflichen Welt hinaustrittst, gehst Du ein in eine bessere Heimat (Hebr 11,16). Der Himmel empfing Deine Seele voller Freude: „Wer ist diese, die wie der Tag aufgeht, wie der Mond so schön, strahlend rein wie die Sonne?“ (vgl. Hld 6,10). [...] „Der König hat dich in seine Gemächer geführt“ (vg. Hld 1,4), und die Engel preisen jene, die die Mutter ihres eigenen Herrn ist, der Natur nach und in Wahrheit nach Gottes Plan [...]

Die Apostel haben Deinen makellosen Leib getragen, Du Bundeslade des wahrhaften Bundes, und haben ihn in sein heiliges Grab gelegt. Und von dort, wie durch einen anderen Jordan, bist Du in das wirklich Gelobte Land gelangt, in das „himmlische Jerusalem“, die Mutter aller Gläubigen (Gal 4,26), dessen Planer und Bauherr Gott selbst ist. Denn mit Sicherheit ist Deine Seele „nicht hinabgestiegen in das Reich der Toten, ja, Dein Fleisch hat die Verwesung nicht geschaut“ (vgl. Ps 16[15],10; vgl. Apg 2,31). Dein allerreinster Leib ohne Befleckung wurde nicht der Erde übergeben, sondern Du wurdest hinaufgetragen in die Wohnungen des Himmelreichs, Du, die Königin, die Herrscherin, die große Frau, die Gottesmutter, die wahrhaftige Gottesgebärerin [...]

Heute kommen wir zu Dir, unsere Königin, Mutter Gottes und Jungfrau. Wir wenden unsere Seelen jener Hoffnung zu, die Du für uns bist [...] Wir wollen Dich ehren durch „Psalmen, Hymnen und geistliche Lieder“ (vgl. Eph 5,19). Indem wir die Magd ehren, erneuern wir unsere Verbundenheit unserem gemeinsamen Herrn gegenüber [...] Wende Deine Augen uns zu, o Königin, Mutter unseres guten Herrschers. Geleite unsere Wege bis zum sturmgeschützen Hafen des treuen Verlangens nach Gott.

1. Homilie über die Entschlafung der Gottesmutter, 11-14
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« Antwort #3933 am: 15. August 2016, 06:58:44 »

Buch der Offenbarung 11,19a.12,1-6a.10ab.

Der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet, und in seinem Tempel wurde die Lade seines Bundes sichtbar.
Dann erschien ein großes Zeichen am Himmel: eine Frau, mit der Sonne bekleidet; der Mond war unter ihren Füßen und ein Kranz von zwölf Sternen auf ihrem Haupt.
Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen.
Ein anderes Zeichen erschien am Himmel: ein Drache, groß und feuerrot, mit sieben Köpfen und zehn Hörnern und mit sieben Diademen auf seinen Köpfen.
Sein Schwanz fegte ein Drittel der Sterne vom Himmel und warf sie auf die Erde herab. Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte; er wollte ihr Kind verschlingen, sobald es geboren war.
Und sie gebar ein Kind, einen Sohn, der über alle Völker mit eisernem Zepter herrschen wird. Und ihr Kind wurde zu Gott und zu seinem Thron entrückt.
Die Frau aber floh in die Wüste, wo Gott ihr einen Zufluchtsort geschaffen hatte.
Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen:
Jetzt ist er da, der rettende Sieg, die Macht und die Herrschaft unseres Gottes und die Vollmacht seines Gesalbten.

Psalm 45(44),11-12.16.18.

Höre, Tochter, sieh her und neige dein Ohr,
vergiss dein Volk und dein Vaterhaus!
Der König verlangt nach deiner Schönheit;
er ist ja dein Herr, verneig dich vor ihm!

Man geleitet sie mit Freude und Jubel,
sie ziehen ein in den Palast des Königs.
Ich will deinen Namen rühmen von Geschlecht zu Geschlecht;
darum werden die Völker dich preisen immer und ewig.


Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 15,20-27a.

Brüder! Christus ist von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen.
Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten.
Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.
Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören.
Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt.
Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat.
Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod.
Sonst hätte er ihm nicht alles zu Füßen gelegt.

Evangelium nach Lukas 1,39-56.

In jenen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
Als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabeth vom Heiligen Geist erfüllt
und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.
Da sagte Maria: Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unsern Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.
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« Antwort #3934 am: 16. August 2016, 20:06:01 »
Hl. Stephan von Ungarn, König von Ungarn

* um 969 in Gran, dem heutigen Esztergom in Ungarn
† 15. August 1038 in Székesfehérvár in Ungarn

Stephan wurde um 969 als Sohn des Arpadenfürsten Geisa geboren, von dem das bezeichnende Wort überliefert ist: „Ich bin reich genug, um den Göttern zu opfern und zugleich dem christlichen Gott zu dienen.“ Die Begegnung mit dem hl. Adalbert von Prag, von dem er vermutlich gefirmt wurde, machte auf Stephan einen tiefen Eindruck. Er heiratete 995 Gisela, die Schwester Kaiser Heinrichs II., und regierte von 997 an in Ungarn als Nachfolger seines Vaters. Zu seiner Krönung im Jahr 1000 sandte Papst Silvester II. die heute noch vorhandene und nach diesem König benannte Stephanskrone. Stephan war ein vorbildlicher christlicher Herrscher. Er befreite in seinem Land Sklaven, schuf eine kirchliche Organisation, stiftete Kirchen und Schulen. Er starb am 15. August 1038, ohne jedoch sein Werk, die Christianisierung Ungarns, gesichert zu sehen. Er wurde neben seinem Sohn, dem hl. Emmerich, in Stuhlweißenburg begraben.
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« Antwort #3935 am: 16. August 2016, 20:11:54 »
Hl. Petrus Damiani (1007-1072), Einsiedler, dann Bischof und Kirchenlehrer

Alles verlassen, um Christus nachzufolgen

„Alles verlassen“ ist wirklich etwas Großes; noch größer aber ist es, „Christus nachzufolgen“. Denn wie wir aus den Büchern erfahren, hat es viele gegeben, die alles verlassen haben, aber Christus nicht nachgefolgt sind. Die Nachfolge Christi ist unsere Aufgabe, unsere Arbeit, in ihr besteht im wesentlichen das Heil des Menschen. Wir können aber Christus nicht nachfolgen, wenn wir nicht alles loslassen, was uns dabei hinderlich ist. Denn er frohlockt wie ein Held und läuft seine Bahn (vgl. Ps 19[18],6), und keiner, der eine Bürde trägt, kann ihm folgen.

Petrus sagt: „Wir haben alles verlassen“, nicht nur die Güter dieser Welt, sondern auch das Begehren unserer Seelen. Denn niemand hat schon alles verlassen, wenn er noch an sich selbst gefesselt ist. Obendrein macht es keinen Sinn, wenn man alles verlassen hat außer sich selbst; denn für den Menschen gibt es keine schwerere Last als sein eigenes Ich. Es gibt für den Menschen keinen grausameren Tyrannen, keinen erbarmungsloseren Herren als den eigenen Willen [...] Wenn wir dem folgen wollen, der keinen Ort hatte, wo er sein Haupt hinlegen konnte (Lk 9,58) und der nicht vom Himmel herabgekommen ist, um seinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der ihn gesandt hat, müssen wir also unseren Besitz und unseren eigenen Willen aufgeben (vgl. Joh 6,38).

Predigt 9 ; PL 144, 549-553
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La Salette 1846



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