Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663433 mal)

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« Antwort #3952 am: 20. August 2016, 14:34:35 »
Buch Ezechiel 43,1-7a.

Der Mann, der mich begleitete, führte mich zu einem der Tore, dem Tor, das im Osten lag.
Da sah ich, wie die Herrlichkeit des Gottes Israels aus dem Osten herankam. Ihr Rauschen war wie das Rauschen gewaltiger Wassermassen, und die Erde leuchtete auf von seiner Herrlichkeit.
Die Erscheinung, die ich sah, war wie die Erscheinung, die ich damals sah, als er kam, um die Stadt zu vernichten, und wie die Erscheinung, die ich am Fluß Kebar gesehen hatte. Da fiel ich nieder auf mein Gesicht.
Und die Herrlichkeit des Herrn zog in den Tempel ein durch das Tor, das im Osten lag.
Der Geist hob mich empor und brachte mich in den Innenhof. Und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte den Tempel.
Dann hörte ich vom Tempel her, während der Mann neben mir stand, einen, der mit mir redete;
er sagte zu mir: Menschensohn, das ist der Ort, wo mein Thron steht, und der Ort, wo meine Füße ruhen; hier will ich für immer mitten unter den Israeliten wohnen.

Psalm 85(84),9-10.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet:
Frieden verkündet der Herr seinem Volk
und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen.
Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten.
Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

Es begegnen einander Huld und Treue;
Gerechtigkeit und Friede küssen sich.
Treue sprosst aus der Erde hervor;
Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

Auch spendet der Herr dann Segen,
und unser Land gibt seinen Ertrag.
Gerechtigkeit geht vor ihm her,
und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

Evangelium nach Matthäus 23,1-12.

In jener Zeit wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger
und sagte: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt.
Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen.
Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen.
Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang,
bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben,
und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi - Meister - nennen.
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.
Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel.
Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus.
Der Größte von euch soll euer Diener sein.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3953 am: 21. August 2016, 17:04:13 »
 ;tffhfdsds

“… Verliert euch nicht, liebe Kinder, in nutzlosen Zerstreuungen, sondern bringt die Flamme des Glaubens in euch zum Wachsen, indem ihr betet, betet, betet.“

Botschaft der Muttergottes, offenbart am 5. August 2016,
Gesegneter Garten Mariens, Straße Santa Teresa, in Brindisi (Italien)

Der Seher erzählt:
Die Jungfrau Maria erscheint ganz in Weiß gekleidet, mit 12 funkelnden Sternen um Ihr Haupt. Nachdem Sie das Kreuzzeichen gemacht hatte, sagte Sie:

„Gelobt sei Jesus Christus!

Liebe Kinder, als Mutter des Retters komme Ich zu euch im Namen der Heiligsten Dreifaltigkeit, um euch zu ermahnen, als Kinder Gottes zu leben und gläubig zu sein! Mein Herz ist eine mächtige Zuflucht für jene, die in den Schmerz getaucht sind: Nehmt Zuflucht in diesem – mit Vertrauen, mit Hoffnung.

Verzichtet auf den Hass, auf die Rache, auf den Egoismus; öffnet euch für die Liebe und sucht mit Eifer den Frieden!

Der Böse möchte viele Seelen dazu bringen, verloren zu gehen und wird seine Werkzeuge verwenden, um selbst die Stärksten (auf dem Weg der Heiligkeit) von Gott zu entfernen.

Jene, die Mir folgen und auf Mich hören, werden jedoch eine ganz besondere Gnade erhalten, um immun zu sein gegen diese schrecklichen Versuchungen!

Ich bin immer hier (in diesem Garten) und wünsche, dass ihr Meine mütterliche Hilfe anruft und die Hilfe der Engel und der Erzengel des Herrn.

Verliert euch nicht, liebe Kinder, in nutzlosen Zerstreuungen, sondern bringt die Flamme des Glaubens in euch zum Wachsen, indem ihr betet, betet, betet.“

(Unsere Frau (Signora) segnet uns alle mit dem Zeichen des Kreuzes und entschwindet dann im unendlichen Licht.)
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« Antwort #3954 am: 21. August 2016, 21:20:39 »
Hl. Pius X., Papst

* 2. Juni 1835 Riese bei Treviso in Italien
† 20. August 1914 in Rom

Pius X. (Giuseppe Sarto) war das Kind armer Eltern; er wurde 1835 in dem Dorf Riese bei Treviso geboren, studierte in Padua, wurde 1858 Priester, 1875 Domherr in Treviso und 1884 Bischof von Mantua. „Der alte Bauernpfarrer taugt nicht zum Bischof“, sagte er damals. Aber neun Jahre später ernannte ihn Papst Leo XIII. zum Patriarchen von Venedig. Als solcher reiste er 1903 (mit Rückfahrkarte) nach Rom zum Konklave, bei dem er zum Papst gewählt wurde. Mit Widerstreben nahm er die Wahl an. Er blieb auch als Papst, was er schon immer gewesen war: ein Seelsorger. Er sah seine Aufgabe darin, „alles in Christus zu erneuern“, Liturgie, Kirchenrecht, Bibelwissenschaft: das alles förderte er mit der ihm eigenen Energie. Furchtlos nahm er auch den Kampf gegen die zeitgenössischen Irrlehren auf, die unter dem Namen Modernismus zusammengefasst werden. Er war ein großer Beter und Helfer in vielerlei Nöten. Er erlaubte und empfahl die häufige, ja tägliche Kommunion allen Ständen und Lebensaltern. Seine Güte und Lauterkeit machte tiefen Eindruck auch auf nicht kirchlich gesinnte Menschen. Er starb bald nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, am 20. August 1914. Er wurde 1954 heilig gesprochen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #3955 am: 21. August 2016, 21:21:32 »
Hl. Cäsarius von Arles (470-543), Mönch und Bischof

„Jesus zog von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte“

Gebt gut acht, meine geliebten Brüder: Die Heiligen Schriften wurden uns überliefert, als wären sie gewissermaßen Briefe, die aus unserer Heimat gekommen sind. Unsere Heimat ist nämlich in Wirklichkeit das Paradies; unsere Eltern sind die Patriarchen, die Propheten, die Apostel und Märtyrer; unsere Mitbürger sind die Engel; unser König ist Christus. Als Adam sündigte, wurden wir sozusagen ins Exil dieser Welt geworfen. Doch da unser König treuer und barmherziger ist, als man es denken oder sagen kann, wollte er uns mittels der Patriarchen und Propheten die Heiligen Schriften schicken, gleichsam als schriftliche Einladungen, durch die er uns einladen würde in unser ewiges und erstes Vaterland [...] Weil er voller unaussprechlicher Güte ist, hat er uns eingeladen, mit ihm zu herrschen.

Wofür halten sich unter diesen Umständen aber die Diener, die [...] die Briefe nicht lesen wollen, die uns in die Seligkeit des Himmelreichs einladen? [...] „Wer das nicht anerkennt, wird nicht anerkannt“ (1 Kor 14,38). Sicher wird Gott dem, der es versäumt, Gott in dieser Welt durch die Lesung der heiligen Texte zu suchen, seinerseits verwehren, ihn zur ewigen Seligkeit zuzulassen. Er soll sich davor fürchten, dass ihm die Türen verschlossen werden, dass man ihn draußen stehen lässt mit den törichten Jungfrauen (vgl. Mt 25,10) und dass er verdient zu hören: „Ich weiß nicht, wer ihr seid; ich kenne euch nicht; weg von mir, die ihr Böses tut.“ [...] Wer von Gott erhört werden möchte, der muss damit anfangen, auf Gott zu hören. Wie könnte er so kühn sein, von Gott zu verlangen, ihn zu erhören, wenn er sich so wenig anstrengt, dass er es vernachlässigt, seine Gebote zu lesen?

7. Predigt
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« Antwort #3956 am: 21. August 2016, 21:24:53 »
Buch Jesaja 66,18-21.

So spricht der Herr: Ich kenne ihre Taten und ihre Gedanken und komme, um die Völker aller Sprachen zusammenzurufen, und sie werden kommen und meine Herrlichkeit sehen.
Ich stelle bei ihnen ein Zeichen auf und schicke von ihnen einige, die entronnen sind, zu den übrigen Völkern und zu den fernen Inseln, die noch nichts von mir gehört und meine Herrlichkeit noch nicht gesehen haben. Sie sollen meine Herrlichkeit unter den Völkern verkünden.
Sie werden aus allen Völkern eure Brüder als Opfergabe für den Herrn herbeiholen auf Rossen und Wagen, in Sänften, auf Maultieren und Dromedaren, her zu meinem heiligen Berg nach Jerusalem, spricht der Herr, so wie die Söhne Israels ihr Opfer in reinen Gefäßen zum Haus des Herrn bringen.
Und auch aus ihnen werde ich Männer als Priester und Leviten auswählen, spricht der Herr.

Psalm 117(116),1.2.

Lobet den Herrn, alle Völker,
preist ihn, alle Nationen!

Denn mächtig waltet über uns seine Huld,
die Treue des Herrn währt in Ewigkeit.

Brief an die Hebräer 12,5-7.11-13.

Brüder! Ihr habt die Mahnung vergessen, die euch als Söhne anredet: Mein Sohn, verachte nicht die Zucht des Herrn, verzage nicht, wenn er dich zurechtweist.
Denn wen der Herr liebt, den züchtigt er; er schlägt mit der Rute jeden Sohn, den er gern hat.
Haltet aus, wenn ihr gezüchtigt werdet. Gott behandelt euch wie Söhne. Denn wo ist ein Sohn, den sein Vater nicht züchtigt?
Jede Züchtigung scheint zwar für den Augenblick nicht Freude zu bringen, sondern Schmerz; später aber schenkt sie denen, die durch diese Schule gegangen sind, als Frucht den Frieden und die Gerechtigkeit.
Darum macht die erschlafften Hände wieder stark und die wankenden Knie wieder fest,
und ebnet die Wege für eure Füße, damit die lahmen Glieder nicht ausgerenkt, sondern geheilt werden.

Evangelium nach Lukas 13,22-30.

In jener Zeit zog Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf und lehrte.
Da fragte ihn einer: Herr, sind es nur wenige, die gerettet werden? Er sagte zu ihnen:
Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür zu gelangen; denn viele, sage ich euch, werden versuchen hineinzukommen, aber es wird ihnen nicht gelingen.
Wenn der Herr des Hauses aufsteht und die Tür verschließt, dann steht ihr draußen, klopft an die Tür und ruft: Herr, mach uns auf! Er aber wird euch antworten: Ich weiß nicht, woher ihr seid.
Dann werdet ihr sagen: Wir haben doch mit dir gegessen und getrunken, und du hast auf unseren Straßen gelehrt.
Er aber wird erwidern: Ich sage euch, ich weiß nicht, woher ihr seid. Weg von mir, ihr habt alle Unrecht getan!
Da werdet ihr heulen und mit den Zähnen knirschen, wenn ihr seht, dass Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sind, ihr selbst aber ausgeschlossen seid.
Und man wird von Osten und Westen und von Norden und Süden kommen und im Reich Gottes zu Tisch sitzen.
Dann werden manche von den Letzten die Ersten sein und manche von den Ersten die Letzten.
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« Antwort #3957 am: 21. August 2016, 23:34:32 »
Wenn soviel Glanz sie umgibt

Wenn soviel Glanz Maria äusserlich umgibt, dann deshalb, weil ihr verstecktes Inneres noch viel kostbarer ist.

Corneille
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« Antwort #3958 am: 22. August 2016, 01:05:11 »
Der Gedenktag "Maria, Königin des Himmels" (Regina = Königin) wurde 1845 in Ancona in Italien zu Ehren der Königin aller Heiligen gefeiert, ab 1870 auch in Spanien und in einigen Diözesen Lateinamerikas begangen.

1954 führte Papst Pius XII. den Gedenktag für die gesamte katholische Kirche ein. 1969 verlegte der römische Generalkalender das Fest auf den 22. August, den Oktavtag von Mariä Himmelfahrt.

Die katholische Kirche gewährt einen Teilablass jedem Gläubigen, der das Salve Regina unter den üblichen Bedingungen betet:


Sei gegrüßt, o Königin,
Mutter der Barmherzigkeit;
unser Leben, unsre Wonne
und unsre Hoffnung, sei gegrüßt!
Zu dir rufen wir, verbannte Kinder Evas;
zu dir seufzen wir
trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.
Wohlan denn, unsere Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen uns zu,
und nach diesem Elend zeige uns Jesus,
die gebenedeite Frucht deines Leibes!
O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria!
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« Antwort #3959 am: 22. August 2016, 01:07:49 »
Hl. Clemens von Rom, Papst (90 - ca. 100)

„Kehrt um zu mir von ganzem Herzen“ (Joel 2,12)

Gehen wir alle Zeiten durch, und wir werden erkennen, dass der Herr von Generation zu Generation  allen, die sich ihm zuwenden wollten, die Möglichkeit der Bekehrung angeboten hat. Joel predigte die Umkehr, und wer auf ihn hörte, wurde gerettet. Jonas kündigte den Einwohnern Ninives die drohende Vernichtung an; sie bereuten ihre Sünden, und obwohl sie für ihn Fremde waren, ließ Gott sich durch ihr Flehen besänftigen, und sie erwirkten ihr Heil […]

Er will mit seinem allmächtigen Willen alle, die er liebt, der Bekehrung teilhaftig werden lassen. Daher müssen wir uns seinem herrlichen, ruhmreichen Willen fügen. Lasst uns demütig seine Barmherzigkeit und Güte anrufen. Vertrauen wir uns seinem Mitleid an und wenden wir uns ab von allem leichtfertigen Treiben, von Zwietracht und Eifersucht, die nur zum Tod führen […]

Lasst uns demütig bleiben, liebe Brüder, und weisen wir von uns allen Stolz, alle Großtuerei, alle Eitelkeit und alle Verärgerung […] Lasst uns festhalten an allem, was unser Herr Jesus gelehrt und geboten hat, das macht uns seinen Worten gegenüber gefügig und demütig. Denn so steht es in der Heiligen Schrift: „Ich blicke auf den Armen und Zerknirschten und auf den, der zittert vor meinem Wort“ (Jes 66,2).

Brief an die Korinther, §§ 7−13; PA 1,108−110
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La Salette 1846



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