Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664040 mal)

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos.
« Antwort #4296 am: 01. November 2016, 13:23:42 »
Buch der Offenbarung 7,2-4.9-14.

Ich, Johannes, sah ich vom Osten her einen anderen Engel emporsteigen; er hatte das Siegel des lebendigen Gottes und rief den vier Engeln, denen die Macht gegeben war, dem Land und dem Meer Schaden zuzufügen, mit lauter Stimme zu:
Fügt dem Land, dem Meer und den Bäumen keinen Schaden zu, bis wir den Knechten unseres Gottes das Siegel auf die Stirn gedrückt haben.
Und ich erfuhr die Zahl derer, die mit dem Siegel gekennzeichnet waren. Es waren hundertvierundvierzigtausend aus allen Stämmen der Söhne Israels, die das Siegel trugen:
Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen.
Sie riefen mit lauter Stimme: Die Rettung kommt von unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und von dem Lamm.
Und alle Engel standen rings um den Thron, um die Ältesten und die vier Lebewesen. Sie warfen sich vor dem Thron nieder, beteten Gott an
und sprachen: Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank, Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit. Amen.
Da fragte mich einer der Ältesten: Wer sind diese, die weiße Gewänder tragen, und woher sind sie gekommen?
Ich erwiderte ihm: Mein Herr, das musst du wissen. Und er sagte zu mir: Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.

Psalm 24(23),1-2.3-4.5-6.

Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.

Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.

Er wird Segen empfangen vom Herrn
und Heil von Gott, seinem Helfer.
Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.

Erster Johannesbrief 3,1-3.

Brüder! Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat.
Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - 5,1-12a.

In jener Zeit, als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.
Dann begann er zu reden und lehrte sie.
Er sagte: Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig, die keine Gewalt anwenden; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden.
Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet.
Freut euch und jubelt: Euer Lohn im Himmel wird groß sein.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4297 am: 01. November 2016, 15:53:47 »
567. GEBET ZUM HEILIGEN ERZENGEL RAPHAEL
FÜR MEIN VERWUNDETES HERZ

Heiliger Erzengel Raphael, von Gott mit der Macht der Heilung bekleidet,
Dir zeige ich mein Herz, das so sehr unter den tosenden Wildbächen des Lebens gelitten hat.
Geruhe, für mich die Heilung jeder Wunde in meinem Herzen zu erwirken, damit es nur noch für die Strahlen von Gottes heilender Liebe und für die Gabe meiner selbst an meine Mitmenschen geöffnet bleibt.
O Heiler aus Gottes Paradies, wie oft haben Worte von Menschen meinem Herzen ein Schwert von Schmerzen bereitet, aber im Licht Deiner Gegenwart können meine Tränen Regenbogen gebären.
Wie schwer ist der Kreuzweg, den die Lieblosigkeit, die Fehler und Sünden von Menschen für mein Herz gezeichnet haben, aber welche Vision von Süße erwartet mich, wenn Deine Gegenwart mein Kalvaria erleichtern wird.
Geruhe, mein Führer zu sein auf der qualvollen Reise in die Befreiung meines Herzens aus den Ketten meiner Vergangenheit, und geruhe, mir den Himmlischen Balsam zu bereiten, wenn meine Wunden ihre Krönung finden auf dem Kreuz der Heiligung.
O Engel der Leidenden, ich bitte Dich, erwirke mir die Kraft des gekreuzigten Christus, damit, wenn die Welt mein Herz durchbohren wird, nur Liebe und Vergebung aus mir strömen und ich meine Wunden als die Rosen preisen möge, die die Seelen zu Gottes Garten machen werden.Amen.

(Myriam van Nazareth)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4298 am: 01. November 2016, 16:50:36 »
Botschaft Unseres Herrn Jesus Christus an Seine geliebte Tochter Maria des Lichts.

23. Oktober 2016

Mein geliebtes Volk, du bist Mein geliebtes Volk, das Ich von ganzem Herzen liebe. Ich rufe dich auf, beständig zu beten, Meine Liebe zu verkünden, Taten und Werke nach Meinem Willen zu vollbringen.

Fürchte dich nicht, "Ich Bin, der Ich Bin". (2. Mose 3,14)

Ich rufe euch auf, in Meiner Liebe zu wohnen, Mein Wort treu zu erfüllen und fern von allem Weltlichen zu leben.

Dieser Moment ist kostbar, verliert euch nicht in Banalitäten, seid vorsichtig und barmherzig. Wiederholt die Weihe an das Unbefleckte Herz Meiner Mutter und vergesst nicht, dass jeder von euch Ihr Kind ist. Lebt in der Gewissheit, dass Meine Mutter für euch Fürsprache leistet und jedes Ave Maria, das gewissenhaft gebetet wird, ein großer Segen für euch ist, nicht nur für den Betenden, sondern auch für dessen Brüder und Schwestern.

Das Böse fürchtet den, der mit reinem Gewissen betet und an der Seite Meiner Mutter gibt und liebt, liebt und gibt.

Der Klang des Heiligen Rosenkranzes weist das Böse in seine Schranken und schlägt es in die Flucht, wenn der Geist angemessen vorbereitet ist, wenn die begangenen Sünden gebeichtet wurden und schließlich Besserung gelobt wurde, um sich von dem zu lösen, was Mich von ihm trennt.

Mein geliebtes Volk, bleibe wachsam, zaudere nicht und betrachte nicht das, was augenscheinlich gut ist, mit Wohlwollen. Erkenne den Unterschied, wenn es dir zufällt, denn das Böse lauert wie ein hungriger und hinterlistiger Löwe, um Meine Kinder zu verspotten und sie wider Meinen Willen auf Irrwege zu führen.

Wie viele Fortschritte doch diejenigen machen, die sich anstrengen, um ihre Sinne auf den Weg des Geistes zu führen! Kinder, wer nicht nach dem Geiste lebt, wandert mit großer Mühe, weil er alles auf seinem Wege bekämpft, egal, ob es gut oder böse ist.

Mein Volk, manch einer von euch geht allen Wünschen des Ichs nach, egal, ob diese sinnvoll sind oder nicht, und dies führt ihn in Laster, ohne dass er imstande wäre, diese zu kontrollieren, und diese Laster führen ihn auf einen steinigen und schwierigen Pfad. Solche Menschen möchten der weltlichen Zerstreuung entfliehen, ohne dass die Wünsche des menschlichen Egos ein Ende nähmen, um bewusst den großen geistlichen Schaden zu verheimlichen, mit dem sie sich selbst belügen.

Kinder, erhebt euch in diesem entscheidenden Moment, indem ihr eure körperlichen und geistlichen Sinne nutzt, damit der menschliche Wille ein Leben nach Meinem Willen anstrebt. Ihr sollt euch bewusst sein, dass das Leben nach Meinem Willen kein Zufall ist, sondern eine Notwendigkeit, ohne deren Erfüllung ihr kein stabiles Leben führen könnt.

Meine Kinder werden ständig von allem abgebracht, was zur Verkündung ihres Glaubens an Mich dient. Überall herrscht Zwietracht, durch die das menschliche Herz seine Empfindsamkeit verliert, verhärtet wird und die Menschheit für die Individualität und nicht für die Brüderlichkeit kämpft, wodurch die Gleichgültigkeit des Menschen gegenüber seinem Nächsten entfacht wird.

Geliebte Kinder: Kein Mensch ist der Besitzer Meines Wortes. Im Gegenteil muss der Mensch, wenn Mein Wort ihn erreicht, dieses auf Knien und gewissenhaft anhören und jedes Wort begreifen, um Meine Botschaft in ihrer Vollständigkeit zu erkennen.

In diesen Zeiten nimmt das Werk des Bösen Gestalt an, aufgrund aller bevorstehenden Ereignisse, die euch wohlbekannt sind. Auf den Kanzeln brauche Ich starke Verkünder, damit die Erkenntnis Meines Volks nicht schwach bleibt, sondern sich ausweitet und sich der Wahrheit einer geistlichen Realität öffnet, von der sie wenig weiß oder die sie ignoriert oder verleugnet: Die Existenz der Sünde, Meine Wiederkunft, die Existenz des Teufels, die Warnung und die Verkündungen Meiner Mutter.

Die Menschheit hat zugelassen, dass das Böse die Kontrolle über sie ergreift und dieses Böse hat, nachdem der Mensch es freiwillig als seinen Herrn akzeptiert hat, Hass, Gleichgültigkeit, Habsucht, Ignoranz, Böswilligkeit und Torheit gesät, um die Menschheit in eine ignorante und letztlich vollkommen stumpfsinnige Masse zu verwandeln.

Der Tor in seiner Torheit wird zum Verteidiger seiner eigenen Dummheit. Ohne Weisheit ist er nicht in der Lage, das Böse vom Guten zu unterscheiden und die Widersprüche der Menschheit halten ihn in völliger Dunkelheit, wodurch er zum Hindernis für sich und seine Nächsten wird.

Ihr sollt Mein Reich nicht in dieser Welt suchen, sondern nach dem Göttlichen Gesetz leben und eure Werke und Taten danach ausrichten. In diesen Zeiten wird Mein Volk vom Hass regiert, und so gewinnt der Zorn an Stärke, der zu einer Besessenheit wird, die die Selbstzerstörung mit sich bringt.

Ich leide angesichts der mangelnden Dankbarkeit des hochmütigen Menschen, der das Leben seines Nächsten zerstört. Ich leide angesichts der Klagerufe unschuldiger Menschen, die an körperlichem und geistigem Hunger leiden, weil sie aufgrund einer mangelhaften, geeigneten Ausbildung nicht in der Lage sind, gegen das Böse zu kämpfen. Ihr könnt niemals zwei Herren gleichzeitig dienen: Ihr sollt das Böse und das Gute erkennen und voneinander unterscheiden. Versucht nicht, die Wahrheit nach Gutdünken zu verfälschen. Mein Wort ist unabänderlich.

Ihr habt die Schöpfung nicht gewürdigt, ihr habt ihr weder den gebührenden Respekt entgegengebracht noch habt ihr sie als Zeichen der Göttlichen Liebe gegenüber dem Menschen lieben gelernt. Die Schönheit der Schöpfung wurde durch die Rohheit des Menschen ersetzt, die maßlos alles, was ihr geschenkt wurde, zerstört hat.

Die Menschheit sucht nicht, sondern will alles sofort haben. Weder ihre Gedanken noch ihre Gefühle widmet sie dem Streben nach dem, was ihr nicht gegeben wird. Meine Kinder haben sich angepasst. Sie nehmen alles an, was ihnen zufällt, und akzeptieren es als die Wahrheit. Ungeduld ist die wesentliche Eigenschaft derer, die fern von Mir leben. Von Ungeduld beherrscht, ist die Menschheit schwach und begeht all die Fehler, die dem Bösen Eintritt gewähren. So breitet sich der Hass weltweit aus, der jenen innewohnt, die vom rechten Wege abgekommen sind und sich desorientiert in die Fänge des Bösen begeben haben.

Die Schöpfung leidet an der Seite unseres Göttlichen Willens, angesichts der geistlichen Verrohung des Menschen. Der Hass geht auf die Schöpfung nieder, die in erschütterter Weise im Blut Meiner Kinder ertränkt wird. Es ist der Wahnsinn, in dem das Böse sich gegenüber dem Menschen offenbart hat, und der Mensch akzeptiert das, während er sich als Ausdruck der Rebellion und Akzeptanz des Bösen weiter gegen Gott auflehnt.

Der fernab des Guten lebende Mensch lenkt das Böse auf sich, mit schrecklichen Folgen für die Menschheit. Die Gleichgültigkeit der Schöpfung gegenüber dem Menschen steht unmittelbar bevor. So mehren sich die Naturkatastrophen und damit das Leid Meiner Kinder.

Dies ist der Moment, in dem die Erde, von der Sünde des Menschen unterdrückt, schwer erschüttert wird, das Wasser über die Ufer tritt, die Brände sich unermüdlich ausbreiten, der Wind eine Stärke erreicht, die dem Menschen Angst einflößt. Das alles sind Gründe für die immer wiederkehrenden Warnungen.

Betet, geliebte Kinder, betet für Mexiko. Die Vulkane verursachen Leid, während die Erde Meiner Mutter erbebt, auf der sich das Böse in allen ihren Ausbildungen überbordet.

Betet, liebe Kinder, betet für Chile. Es steigt die Angst vor den Beben der Erde.

Betet für Meine Kinder in Venezuela. Inmitten des Leids, das von den Mächtigen verursacht wird, treten andere Interessen innerhalb dieses Landes in den Vordergrund.

Meine Kinder weinen, während Waffen in andere Nachbarländer geliefert werden, wo der Friede nur eine Maskerade der Mächtigen ist.

Betet, Meine geliebten Kinder, diese Zeiten stürzen den Menschen, der Meine Rufe und die Meiner Mutter ignoriert hat, in großes Leid. Die Macht des Bösen erreicht Meine Kinder aus der Luft. Todbringende Waffen werden gewissenlos gehandelt und vernichten das Leben. Diese schwere Verfehlung gegen Unsere Dreifaltigkeit ist das Werk des hochmütigen Menschen. Die schändlich angewandte Wissenschaft fügt der Menschheit rücksichtslos Schaden zu.

Betet für die Vereinigten Staaten. Die Zwietracht wird Schmerz über dieses Land bringen.

Der Kampf um die Weltherrschaft spitzt sich inmitten global wachsender Aufstände zu. Ein nie da gewesenes Phänomen wird sich im Meer ereignen.

Mein geliebtes Volk: Setzt die Reinigung eures Geruchssinns fort, unter Berücksichtigung, dass der Geruchssinn die Entwicklung des menschlichen Gewissens vorantreibt, das nicht verzweifelt, sondern beständig wartet. Man bringt den Geruchsinn mit dem Schmecken in Verbindung, aber das ist nicht richtig. Der geistliche Geruchssinn bringt Meine Kinder dazu, in Hoffnung auf die Erlösung zu leben, mit Blick auf das Ziel der endgültigen Zusammenkunft auf einem Fest der Liebe, die der Mensch Mir im täglichen Kampf unentwegt darbringt. Mein Volk will die Sünde, und so vergeht es und hält weder an der Hoffnung noch am Glauben an Mein Wort fest.

Geliebte Kinder, pflegt auch weiterhin die Gabe eures Geruchsinns. Mit reinem Gewissen, von Hoffnung erfüllt, wandert Mein Volk gehorsam.

 

Erster Tag der vierten Woche

Ich widme den Geruchssinn an diesem Tag, den Heiligsten Herzen Jesu Christi und der Heiligsten Mutter Maria.

Ich widme Ihnen den Geruchssinn in diesen Zeiten im Sinne zur Göttlichen Verherrlichung und zum Wohl der Seelen.

Bei allem, was ich tue, sollen mein Geist, mein Gedächtnis und meine Gedanken aufmerksam und wachsam bleiben, um nicht das anzusammeln, was den Geruchssinn in Sünde und Versuchung führen könnte, wodurch die Heiligsten Herzen beleidigt würden.

Gib mir die Kraft, meinen Geruchssinn zu befreien und nach dem Wohl meiner Seele und dem meines Nächsten zu handeln.

Ich rufe nach Dir, Gottesmutter, auf dass Du mich als Deinen Jünger annehmen, mich in meinem Leben begleiten und meinen Weg zur Begegnung mit Deinem Sohne führen mögest.

 

Beim Erwachen bringe ich folgendes dar

Ich habe einen Geist und Vernunft, ich habe einen Verstand, um das Gute und das Böse erkennen zu können.

Von diesem Augenblick an, gelobe ich beständiges Bemühen, diese Gabe für die Entwicklung des Geistes einzusetzen, indem der Wunsch Gottes nach meiner persönlichen Erlösung an erster Stelle steht.

Ich möchte meinen Verstand und meine Gier von der Sünde befreien, indem ich versuche, in allem den Wunsch Gottes zu erkennen, indem ich mich nur an das Gute erinnere, das mir mein Nächster gebracht hat, und in der Schöpfung die Größe des Ewigen Vaters sehe.

Ich möchte nicht mehr mit dem Geruchsinn sündigen und bringe ihn den Heiligsten Herzen dar, auf dass Du, mein Herr, mich von der Sünde befreien mögest.

Ich möchte nicht, dass das, was ich bin, weiterhin schlechte Gedanken verursacht oder dass ich die Göttliche Güte verachte, die mich inmitten der Gnade hält.

Heiligste Herzen, helft meinem Geiste, meinem Gedächtnis und meinen Gedanken, damit mein Verstand nur das Gute behält. Ich halte meinen freien Willen an und unterwerfe ihn unmittelbar und bringe ihn den Heiligsten Herzen dar, um mich von den Gelegenheiten zur Schuld zu befreien, und so diesen Sinn zu formen, damit nur das in mein Gedächtnis eindringt, was dem Wohl meiner Seele dient und ich gegenüber meinem Nächsten gute Taten verrichte.

Dieser Geruchssinn dürstet nach dem reinigenden Wasser der Liebe, das den Hochheiligen Herzen entstammt. Amen.

 

Mittags

Ich lasse mit Unserer Mutter die morgendlichen Anstrengungen Revue passieren und nehme die Schwächen zur Kenntnis.

 

Vor dem Schlafengehen

Ich danke den Heiligsten Herzen Jesu und der Mutter Maria und bitte sie darum, mich bei meinem Vorhaben zu unterstützen, ein besseres Kind Gottes zu werden.

Vater unser, drei Ave Maria und Ehre ...

 

Kinder, kommt zu Mir und schenkt Mir euer Leben. Vergesst nicht, Meine Kinder, dass die Nase betörende Düfte bevorzugt, doch nicht alles, was ihr gefällt, ist recht. Obwohl Gold glänzt, ist es nicht das Glück des Menschen.

Ich liebe euch. Euer Jesus.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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« Antwort #4299 am: 01. November 2016, 21:36:35 »
31.
„Nur gegen jenes Weib (Maria), unsere Feindin, trage ich tödlichen Hass, besonders seit wir sie im Tempel und später in ihrem Haus zu Nazareth verfolgt haben. Immer wurden wir von der sie schützenden Kraft besiegt und niedergeschmettert. Unserer Bosheit überlegen, hat sie uns unüberwindlichen Widerstand geleistet. Nie gelang es mir, ihr Inneres zu durchschauen oder ihrer Person etwas anzutun. Sie hat einen Sohn (Jesus). Als dessen Vater starb (Josef), stand sie mit ihm dem Sterbenden bei. Wir alle aber konnten ihnen nicht nahen.

Es sind arme, verachtete Leute, sie ist ein unbekanntes, schwaches Weiblein. Doch steht es zweifellos fest, dass Sohn und Mutter gerecht sind. Ich wollte sie immer zu den gewöhnlichen Lastern der Menschen verleiten, allein ich konnte bei Ihnen nie die geringste ungeordnete Regung hervorrufen. Ich sehe wohl, dass der allmächtige Gott mir den Stand dieser beiden Seelen verbirgt. Dem liegt sicher irgendein Geheimnis gegen uns zu Grunde.

Wenn aber dieser Mensch auch nicht der Messias ist, so sind Mutter und Sohn jedenfalls Gerechte und unsere Feinde. Das ist Grund genug, sie zu verfolgen und alles aufzubieten, um sie zu Fall zu bringen und zu entdecken, wer sie sind. Folget mir alle mit großem Mut. Ich werde im Kampf gegen sie der Erste sein.“

Mit diesen Worten schloss Luzifer seine lange Rede. Der Fürst der Finsternis verließ alsbald die Hölle, und unzählige Legionen böser Geister folgten ihm. Sie verbreiteten sich über die ganze Welt und durchstreiften dieselbe zum wiederholten Male. Mit arglistiger Bosheit forschten sie die Gerechten aus und versuchten sie.

Christus die ewige Wahrheit, verbarg Sich und Seine heilige Mutter lange Zeit vor dem hoffärtigen Luzifer, so dass dieser sie nicht eher sehen konnte, als bis der göttliche Heiland in der Wüste war, wo Er nach seinem langen Fasten die Versuchung zuließ.
Der himmlische Vater gab das Versprechen, dass jeder, der die Namen Jesus und Maria mit Ehrfurcht und Glauben ausspricht, die höllischen Feinde überwinden kann.

Inhaltsverzeichnis
32.
Die Versammlung der bösen Geister nach dem Tode Jesu in der Hölle

Der Sturz Luzifers und seiner Genossen vom Kalvarienberg in die Tiefe der Hölle war viel stürmischer und wilder als damals, da sie aus dem Himmel verstoßen wurden. Die Hölle ist immer ein Ort voll Verwirrung, Elend, Qualen und Unordnung. Bei dieser Begebenheit steigerte sich dies alles. Die Verdammten fühlten neue Schrecken und eine ungewöhnliche Pein infolge des Ungestümes und der Heftigkeit, womit die Teufel in Raserei aufeinander niederstürzten. Es steht den Teufeln nicht frei, den Seelen in der Hölle nach belieben qualvolle Orte anzuweisen. Das ordnet die Macht der göttlichen Gerechtigkeit je nach den Vergehen eines jeden einzelnen Verdammten an.

Als Luzifer die Erlaubnis erhalten hatte, sich von seinem Sturze wieder zu erheben, sann er aufs Neue Pläne seines Stolzes. Er rief seinen ganzen Anhang zusammen und sprach:
„Ihr, die ihr aus Rache wegen der mir zugefügten Ungerechtigkeiten seit so vielen Jahrhunderten meiner gerechten Partei folget und ihr immer folgen werdet, wisst, welches Unrecht ich neuerdings von diesem seltsamen Gottmenschen erlitten habe. 33 Jahre lang hat Er mich hinters Licht geführt, mir Seine göttliche Natur verborgen, Seine Seele verhüllt und durch den Tod, den wir zu Seiner Vernichtung über Ihn gebracht haben, uns besiegt. Schon vor Seiner Menschwerdung habe ich Ihn gehasst, und mich nicht herbeigelassen, anzuerkennen, dass Er würdiger sei als ich, von allen als Oberhaupt angebetet zu werden.
Ich bin zwar wegen dieser Widersetzlichkeit mit euch vom Himmel verstoßen und mit dieser Hässlichkeit bekleidet worden, in der ich dastehe, und die meiner Größe so unwürdig ist. Aber mehr als all dies quält es mich, dass ich mich durch diesen Menschen und Seiner Mutter besiegt und unterdrückt sehe.

Inhaltsverzeichnis
33.
Von jenem Tage der Erschaffung der ersten Menschen an, habe ich danach getrachtet, den Gottmenschen und Seine Mutter zu vernichten
oder, falls mir dies nicht gelänge, alle Seine Geschöpfe zu Grunde zurichten. Ich habe zu bewirken versucht, dass niemand Ihn als Gott anerkenne oder Ihm folge, und dass Seine Werke den Menschen gar nicht zum Segen gereichen. Doch alles war umsonst.
Durch Seine Demut und Armut hat Er mich besiegt. Durch Seine Geduld mich niedergeschmettert und endlich mich durch Sein Leiden und Seinen schmachvollen Tod meiner Herrschaft über die Welt beraubt.

Das quält mich so, dass selbst dann mein Neid nicht befriedigt und meine Wut nicht besänftigt wären, wenn ich ihn von der Rechten seines Vaters, wo Er nun triumphiert, hinweg reißen und alle Seine Erlösten in diese höllischen Abgründe herabziehen könnte.
Wie kann die menschliche Natur, die doch so weit unter der meinigen steht, über alle Kreaturen erhoben werden? Warum hat Ihr Schöpfer sie so sehr geliebt und begünstigt, dass Er sie in der Person des ewigen Wortes mit sich selbst vereinigte?
Warum hat Er mich schon vor Seiner Menschwerdung bekriegt und mich nachher niedergeschmettert?

Ich habe diese Person des Wortes allezeit als meine grimmigste Feindin betrachtet, beständig war sie mir verhasst und unerträglich.

Inhaltsverzeichnis
34.
„Oh ihr Menschen, wie seid ihr doch von Gott,
den ich hasse, so sehr begünstigt
und von Seiner brennenden Liebe mit Wohltaten überhäuft! Wie kann ich euer Glück verhindern? Wie werde ich euch ebenso unglücklich machen, wie ich es bin, da ich ja die Natur, die ihr empfangen habt, nicht zerstören kann?

Und nun, meine Anhänger, wie sollen wir unsere Herrschaft wieder herstellen? Wie werden wir wieder stark gegen die Menschen? Wie können wir sie noch besiegen?
Wenn die Menschen gegen diesen Gottmenschen, der sie mit solcher Liebe erlöst hat, nicht ganz gefühllos, undankbar und schlimmer sind als wir, so werden Ihm alle um die Wette folgen, Ihm alle ihr Herz weihen und Sein Gesetz annehmen. Niemand wird mehr auf unsere Lügen achten.

Die trügerischen Ehren, die wir anbieten, werden die Menschen verschmähen und die Verachtung lieben, nach der Abtötung des Fleisches verlangen und das Gefährliche der Vergnügungen einsehen. Sie werden die Schätze und Reichtümer verschmähen und die Armut lieben, die Er so hoch geehrt hat.

Was immer wir den menschlichen Neigungen darbieten, um sie anzuregen, wird man mit Abscheu abweisen, um dem wahren Erlöser nachzufolgen. Dadurch fällt aber unser Reich der Zerstörung anheim. Niemand wird mehr zu uns an diesen Ort der Verwirrung und Qual kommen, vielmehr werden alle zu jener Glückseligkeit gelangen, die wir verloren haben. Alle werden sich bis in den Staub verdemütigen und in Geduld alle Leiden ertragen, mein Stolz und mein Zorn aber werden leer ausgehen.

Welche Qual verursacht mir meine eigene Täuschung! Als ich Ihn in der Wüste versuchte, habe ich Ihm nur Gelegenheit geboten, den Menschen in der Welt ein Beispiel zu hinterlassen, das wirksam ist, um die Welt selbst zu überwinden. Wenn ich Ihn verfolgte, bot Ihm dies nur Gelegenheit, Seine Demut und Geduld zu lehren.

Als ich Judas überredete, Ihn zu verkaufen und die Juden, Ihn mit tödlichem Hass zu quälen und ans Kreuz zu schlagen, habe ich nur an meinem Verderben und an der Rettung der Menschen gearbeitet und bewirkt, dass jene Lehre, die ich zu verdrängen suchte, der Welt erhalten blieb.

Wie konnte Er sich so sehr verdemütigen, da er doch wahrer Gott war? Wie konnte Er so viel von den Menschen ertragen, die doch so böse sind? Wie trug ich selbst dazu bei, dass die Erlösung der Menschen so überreich und wunderbar war?“

Inhaltsverzeichnis
35.
„Oh wie stark ist dieser Gottmensch,
der mich so gewaltig peinigt und so ohnmächtig macht! Und jene meine Feindin, Seine Mutter, wie ist sie so unüberwindlich und so mächtig gegen mich! So etwas ist bei einer reinen Kreatur etwas Unerhörtes. Ohne Zweifel hat sie diese Macht vom ewigen Wort, Dem sie Mutter ward.
Durch dieses Weib hat der Allmächtige allezeit gegen mich einen heftigen Krieg geführt. Es war meinem hohen Geist schon von jenem Augenblick an verhasst, da ich es im Zeichen und Bild gesehen habe. Solange mein Stolz und mein Zorn nicht befriedigt sind, werde ich gegen den Erlöser, gegen Seine Mutter und gegen die Menschen ohne Unterbrechung Krieg führen.
Wohlan denn, ihr Teufel meines Gefolges, jetzt ist es an der Zeit, unseren Zorn gegen Gott auszulassen. Welche Mittel können wir verwenden?“

Auf diesen entsetzlichen Vorschlag Luzifers hin, machten sie Vorschläge, wie sie die Frucht der Erlösung bei den Menschen verhindern könnten.

Von Maria von Agreda !
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #4300 am: 02. November 2016, 06:36:54 »
Allerseelen 

Das Gedächtnis der Verstorbene am Allerseelentag geht auf den hl. Odilo von Cluny zurück, der es im 10. Jahrhundert für die cluniazensischen Klöster eingeführt hat. Von dort breitete sich der Gedenktag aus; er wurde mancherorts zudem mit vielen Volksbräuchen ausgeschmückt.

Der geistliche Hintergrund dieses Totengedenkens ist in der geheimnisvollen Gemeinschaft der Kirche und der Gemeinschaft der Heiligen zu suchen. Die Kirche umfasst die Lebenden und die Toten, die Sünder und die Vollendeten, denn alle bilden den Leib Christi. Wenn die Lebenden für die Toten beten, können sie darauf hoffen, für sie Vergebung zu erlangen, da der Tod die Einheit des Leibes Christi nicht zerstören kann. Und was viel mehr ist: Die Auferstehung Christi hat den Stachel des Todes endgültig gebrochen und zunichte gemacht. Das Totengedächtnis erinnert an die vielen Christen, die ihren Weg glaubend und kämpfend gegangen und aus dem Kreis ihrer Familie und Freunde herausgetreten sind, um in ein anderes Leben bei Gott einzutreten. Deshalb ist der Abschied am Grab eines geliebten Menschen nicht eine hoffnungslose Trennung, sondern vielmehr ein Weggeleit in das unzerstörbare Leben bei Gott.

Am Allerseelentag betet die Kirche für alle, die zu ihr gehören und im Glauben an die Auferstehung entschlafen sind. Im Gedenken an die Verstorbenen besuchen die Angehörigen die Familiengräber, aber auch die Gräber von Freunden und Bekannten und zünden Kerzen an – da Christus im Licht seiner Auferstehung den Tod besiegt hat und „alle Tränen abwischen wird“ (vgl. Jes 25,8 / Offb 7,17).
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« Antwort #4301 am: 02. November 2016, 06:41:22 »
Hl. Cyprian (um 200-258), Bischof von Karthago und Märtyrer

Unsere wahre Wohnung

Niemals, liebe Brüder, dürfen wir aus den Augen verlieren, dass wir der Welt entsagt haben und hier auf Erden leben wie Gäste, wie Fremde (Hebr 11,13). Preisen wir den Tag, der jedem seine wahre Wohnung zuweist, der uns dieser Welt entreißt und aus ihren Fesseln löst, der uns ins Paradies und ins Himmelreich zurückbringt. Zeigt mir einen, der sich nicht beeilte, nach einer gewissen Zeit in der Fremde wieder in seine Heimat zurückzukehren! Wer würde [...] nicht einen günstigen Wind herbeiwünschen, um die Segel zu setzen, damit er baldigst seine Lieben umarmen kann? Unsere Heimat ist das Paradies; von Anbeginn hatten wir die Patriarchen zu unseren Vätern.

Warum nur brechen wir nicht eiligst auf, um unsere Heimat zu sehen, warum machen wir uns nicht eiligst auf, um unsere Verwandten zu begrüßen? Eine Menge Menschen erwartet uns dort drüben: Verwandte, Freunde und Kinder, die sich ihres eigenen Heils schon sicher sind, die aber noch um das unsere bangen; sie sehnen sich danach, uns bei sich zu haben [...] Dort sind sie alle anzutreffen: der glorreiche Chor der Apostel, die lebendige Schar der Propheten, das unzählbare Heer der Märtyrer, die aus ihrem Kampf gegen den Widersacher und das Leiden gekrönt hervorgegangen sind [...]; dort erstrahlen die Jungfrauen [...]; dort schließlich empfangen Menschen ihren Lohn, die Mitleid bewiesen haben, die vielfach ihre Nächstenliebe geübt haben, indem sie den Armen in ihrer Not zu Hilfe kamen, und denen es im treuen Befolgen der Gebote des Herrn gelang, von den irdischen Gütern sich zu lösen und aufzusteigen zu den Schätzen des Himmels.

Geben wir doch baldigst unserer Ungeduld nach, sie wiederzusehen und schnellstens vor Christus zu erscheinen. Möge Gott dieses Verlangen in uns wecken [...] er, der denen den höchsten Lohn seiner Herrlichkeit gewährt, die sich am innigsten danach gesehnt haben.

Über den Tod; PL4, 583f.
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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #4302 am: 02. November 2016, 06:43:25 »
Buch Jesaja 25,6a.7-9.

An jenem Tag wird der Herr der Heere auf diesem Berg - dem Zion - für alle Völker ein Festmahl geben mit den feinsten Speisen, ein Gelage mit erlesenen Weinen, mit den besten und feinsten Speisen, mit besten, erlesenen Weinen.
Er zerreißt auf diesem Berg die Hülle, die alle Nationen verhüllt, und die Decke, die alle Völker bedeckt.
Er beseitigt den Tod für immer. Gott, der Herr, wischt die Tränen ab von jedem Gesicht. Auf der ganzen Erde nimmt er von seinem Volk die Schande hinweg. Ja, der Herr hat gesprochen.
An jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf ihn haben wir unsere Hoffnung gesetzt, er wird uns retten. Das ist der Herr, auf ihn setzen wir unsere Hoffnung. Wir wollen jubeln und uns freuen über seine rettende Tat.

Psalm 42(41),2-3ab.5.43(42),3-4.

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser,
so lechzt meine Seele, Gott, nach dir.
Meine Seele dürstet nach Gott,
nach dem lebendigen Gott.

Wann darf ich kommen
und Gottes Antlitz schauen?
Das Herz geht mir über, wenn ich daran denke:
wie ich zum Haus Gottes zog in festlicher Schar,
mit Jubel und Dank in feiernder Menge.

Sende dein Licht und deine Wahrheit,
damit sie mich leiten;
sie sollen mich führen zu deinem heiligen Berg
und zu deiner Wohnung.

So will ich zum Altar Gottes treten,
zum Gott meiner Freude.
Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben,
Gott, mein Gott.

Brief des Apostels Paulus an die Philipper 3,20-21.

Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter,
der unseren armseligen Leib verwandeln wird in die Gestalt seines verherrlichten Leibes, in der Kraft, mit der er sich alles unterwerfen kann.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - 7,11-17.

In jener Zeit ging Jesus in eine Stadt namens Naïn; seine Jünger und eine große Menschenmenge folgten ihm.
Als er in die Nähe des Stadttors kam, trug man gerade einen Toten heraus. Es war der einzige Sohn seiner Mutter, einer Witwe. Und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie.
Als der Herr die Frau sah, hatte er Mitleid mit ihr und sagte zu ihr: Weine nicht!
Dann ging er zu der Bahre hin und fasste sie an. Die Träger blieben stehen, und er sagte: Ich befehle dir, junger Mann: Steh auf!
Da richtete sich der Tote auf und begann zu sprechen, und Jesus gab ihn seiner Mutter zurück.
Alle wurden von Furcht ergriffen; sie priesen Gott und sagten: Ein großer Prophet ist unter uns aufgetreten: Gott hat sich seines Volkes angenommen.
Und die Kunde davon verbreitete sich überall in Judäa und im ganzen Gebiet ringsum.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #4303 am: 02. November 2016, 12:46:09 »
 ;ghjghg

Wie wirksam ist es ist, die Muttergottes für die Verstorbenen anzurufen

Die Muttergottes, welche von der streitenden Kirche die Mutter der Barmherzigkeit genannt wird, erweist sich in dieser liebevollen Eigenschaft nicht weniger zärtlich gegen die leidende Kirche im Fegefeuer. Sie sagte selbst einmal der Hl. Birgitta, wie man in den Offenbarungen derselben liest: „Ich bin die Mutter aller derjenigen, die im Fegefeuer sind; denn alle ihre Leiden werden auf meine Fürbitte jede Stunde gemildert.“ So bezeugt diese heilige Ordensstifterin noch weiter: „sie habe aus göttlicher Eingebung erkannt, dass Maria die Trösterin aller derjenigen sei, die sich im Fegefeuer befinden“.

Der Hl. Alphons Liguori sagt daher: „Glücklich, dreimal glücklich sind die Diener dieser Mutter der Barmherzigkeit, indem ihr Schutz sie nicht nur in diesem Leben begleitet, sondern ihnen auch über das Grab in das Fegefeuer nachfolgt. Je unvermögender dann die Seelen sind, sich selbst zu helfen, desto mehr verdoppelt sie für dieselben ihre Sorgfalt und Güte.“

Daraus lässt sich leicht schliessen, wie angenehm der Himmelskönigin und zugleich wie wirksam für die Armen Seelen es sein müsse, wenn man Maria andächtig für dieselben anruft.

„Trost der Armen Seelen“ von Pfr. Joseph Ackermann
erschienen in der Zeitschrift „Herz-Mariä-Bund“, Nov. 2004
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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