Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664044 mal)

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Offline Tina 13

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« Antwort #5256 am: 22. Mai 2017, 22:20:37 »
Die eingebrannte Hand von Foligno   (Teil 1)

Am 4. November 1859 starb im Kloster der französischen Tertiarinnen in Foligno eine Nonne, namens Therese-Margrit Gesta,  an einem Schlaganfall. Während vieler Jahre war sie Novizenmeisterin gewesen und hatte gleichzeitig die Garderobe des Klosters beaufsichtigt. Sie war in Bastia im Jahre 1797 geboren und im Februar 1826 ins Kloster eingetreten. Zweifellos war sie gut auf ihren Tod vorbereitet gewesen.

Zwölf Tage später, am 17. November, wurde eine Schwester, namens Anna Felizitas, beauftragt, in die Kleiderablage zu gehen. Sie hatte der Verstorbenen in diesem Amt geholfen und musste es jetzt allein ausüben. Dort angekommen, hörte sie Seufzer, die scheinbar aus dem Innern des Raumes kamen.

"Oh mein Gott! Wie ich leide! Oh! Dio, que peno tanto!"

Die erschrockene Schwester erkannte sofort die Stimme der Schwester Therese. Sie nahm sich, so gut es ging, zusammen und fragte: "Warum denn?"

"Wegen der Armut", antwortete Schwester Therese.

"Wie denn?", fragte die kleine Schwester, "sie waren doch arm".

"Nicht meinetwegen, aber ich habe den anderen Schwestern in dieser Beziehung zu viel Freiheit gelassen, und du, nimm dich ja in acht."

In diesem Moment füllte sich der ganze Raum mit dichtem Rauch und der Schatten der Schwester Therese erschien. Der bewegte sich Wand entlang bis zur Tür. Dort angekommen ruft sie aus:

"Hier ist ein Zeugnis der Barmherzigkeit GOTTES!"

Während sie das sagte, schlug sie mit der Hand auf die obere Türfüllung und hinterliess, eingeprägt in dem gekalkten Holz, einen vollkommenen Abdruck ihrer rechten Hand, dann verschwand sie.

Die arme Schwester Anna-Felizitas blieb halbtot vor Angst stehen. Ganz erschlagen fing sie an zu schreien und um Hilfe zu rufen. Eine ihrer Mitschwestern rannte herbei, dann eine zweite und zuletzt die ganze Gemeinschaft. Sie drängten sich um sie und wunderten sich, einen Geruch nach verbranntem Holz wahrzunehmen. Da bemerkten sie an der Türe die schreckliche Einprägung. Sie erkannten sofort, dass sie die Form der Hand von Schwester Therese hatte, die sehr klein war. Entsetzt verliessen sie den Ort, eilten in den Chor und fingen an zu beten. Sie vergassen sogar ihre leiblichen Bedürfnisse, betend die ganze Nacht.

Immerhin bekam Schwester Anna-Felizitas, noch ganz ausser sich vor Aufregung, die Order, sich auszuruhen. Sie gehorchte, war aber entschlossen, diesen verkohlten Handabdruck anderntags um jeden Preis zum Verschwinden zu bringen, weil er ganz Foligno in Schrecken versetzt hatte. Aber Schwester Therese-Margrit erschien ihr von neuem:

"Ich weiss, was du willst", bemerkte sie streng; "du willst das Zeichen, das ich hinterlassen habe, auslöschen. Wisse, dass es nicht in deiner Macht steht, es zu tun. Das Wunder wurde von GOTT gewirkt zur Belehrung und Besserung aller. Durch sein furchtbares und gerechtes Gericht wurde ich verurteilt, vierzig Jahre in den schrecklichen Flammen des Fegfeuers zu verbringen, weil ich einigen Schwestern gegenüber zu nachgiebig war. Ich danke dir und deinen Mitschwestern für die Gebete, die GOTT in seiner Güte ausschließlich meiner armen Seele zukommen liess; ganz speziell die sieben Busspsalmen, die mir eine so große Hilfe waren."

Schliesslich war Schwester Anna-Felizitas am nächsten Tag, dem 19. November, zur gewohnten Zeit zu Bett gegangen und eingeschlafen. Da hörte sie sich von neuem beim Namen rufen. Sie erwachte sogleich und blieb erschrocken wie angenagelt liegen, ohne ein Wort hervorbringen zu können. Auch diesmal hatte sie die Stimme von Schwester Therese wiedererkannt.

Im gleichen Augenblick erschien am Fussende ihres Bettes ein heller Lichtschein, welcher die Zelle taghell erleuchtete, und sie hörte Schwester Therese mit freudiger und triumphierender Stimme folgendes sagen:

"An einem Freitag, dem Tag der Passion, bin ich gestorben und heute, wiederum an einem Freitag, gehe ich ein in die Glorie ... seid stark im Kreuztragen! ... Adieu! ..."

Sie verwandelte sich in eine lichte Wolke, weiss und leuchtend, die sich zum Himmel erhob und verschwand.

Der Bischof von Foligno und die Behörden der Stadt leiteten alsogleich eine kanonische Untersuchung ein. Am 23. November öffnete man das Grab der Schwester Therese-Margrit, im Beisein einer großen Anzahl von Zeugen, nahm die rechte Hand der Toten und legte sie auf den Eindruck an der Tür. Alle anwesenden Augenzeugen erklärten, dass diese auf das Genaueste mit dem Eindruck übereinstimme.

Das Resultat der Untersuchung war ein öffentliches Urteil, welches die Wahrhaftigkeit und die Gewissheit derer bestätigte.

Wenn durch Gründe, die GOTT allein kennt, es Seelen erlaubt wird, in dieser Welt zu erscheinen, wird alles, was sie berühren, von dem Feuer, das sie plagt, angebrannt. Sie scheinen mit dem Feuer eins zu sein wie ein glühendes Kohlenstück.


(Zeugen der Wahrheit)
« Letzte Änderung: 22. Mai 2017, 22:51:37 von Tina 13 »
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« Antwort #5257 am: 22. Mai 2017, 22:23:20 »
Ausfürliche Fassung. (Teil 2)

Am 15. März 1797 wurde in Bastia auf Korsika die spätere Chorschwester Theresia Margarita Gesta geboren. Ihr Vater war Dominiko Gesta, ein reicher Kaufmann und eifriger Katholik seiner Stadt. Das Mädchen erhielt in der Taufe den Namen Maria beigelegt. Schon im frühesten Kindesalter wurde der kleinen Theresia Margarita Gesta die Liebe zur Tugend und die Achtung und Hochschätzung der Lehren ihrer Religion eingeflößt. Als sie Jungfrau war, drang ihr einmal eine Fischgräte unter den Daumennagel der rechten Hand ein und verursachte ihr so viel Schmerz, dass sie, nachdem sie dadurch ein Jahr lang gepeinigt worden war, die ganze Hand nicht gebrauchen konnte. Sie gewöhnte sich den Gebrauch der linken Hand an, sogar zum Schreiben und Nähen. Als sie älter geworden war, verlobte sie sich, um dem Wunsche der Verwandten zu willfahren, mit einem jungen, angesehenen Mann. Sie trug sich aber mit dem heimlichen Gedanken, in ein Kloster einzutreten. Eines Tages wurde sie von Brustkrebs befallen. Ärzte erklärten die Krankheit für unheilbar. Nach einer langen und nutzlosen Kur meinten sie schließlich, dass, um der Jungfrau das Leben zu erhalten, nichts anderes übrigbleibe, als die gesunden Fleischteile einer anderen Person auf ihren Körper zu übertragen, und zwar durch eine Operation. Bei dieser traurigen Kunde wurde Gesta von großer Angst ergriffen. Dennoch ließ sie den Mut nicht sinken; sie wandte sich mit vertrauensvollem Herzen an die Trösterin der Betrübten, die heilige Jungfrau, und betete voll Inbrunst: «O Maria, heilige Mutter, wenn du mich von diesem so schweren Übel befreist, verspreche ich dir, die Welt zu verlassen und mich deinem Sohne Jesu in einem Kloster zu weihen.» Nachdem sie dies gesagt hatte, schlief sie ein; als sie erwachte, fand sie sich zu ihrer Freude und zum Trost ihrer Eltern von der tückischen Krankheit geheilt und völlig genesen. Sie pries und lobte Gott und die heilige Jungfrau für die erhaltene Gesundheit und beschloss ohne Zaudern, ihr Gelübde zu erfüllen. Sehr gelegen kam ihr dabei der Umstand, dass sie die Bekanntschaft der Stiftsherren Philipp und Stephan, Markgrafen Barnabo von Foligno, gemacht hatte. Diese waren nämlich von Napoleon I. nach Korsika verbannt worden, da sie den Treueid nicht leisten wollten. Zu ihnen ging Theresia Gesta und erklärte ihren Entschluss, worauf ihr das Kloster der Franziskaner-Terziarschwestern der heiligen Anna in Foligno vorgeschlagen wurde. Der Jungfrau gefiel der Vorschlag der Stiftsherren, und nachdem sie sich gehörig vorbereitet hatte, trat sie am 24. Oktober 1825 als Postulantin in das Kloster. Am 22. Februar 1826 wurde sie mit dem Ordensgewande bekleidet und fing ihre Probezeit an; am 28. Februar 1827 legte sie ihre Profess ab. Es wurde von den Nonnen, die anwesend waren, erzählt, dass Theresia Gesta nach der Einkleidung eine geraume Zeit wie entzückt und in höchster Ekstase war. Nach der Professablegung begann sie eine solche Lebensweise, dass sie der Spiegel und das Muster der ganzen religiösen Gemeinschaft wurde; sie verharrte auch darin bis zu ihrem Tode. Soviel sie konnte, unterzog sie sich allen Übungen, welche die Ordensregel vorschrieb, und war bei der Beobachtung dieser Regeln sehr streng und gewissenhaft. Sie kleidete sich mit alten und geflickten Gewändern, und als sie zur Äbtissin gewählt wurde, musste man ihr befehlen, dass sie ein ihrer Würde entsprechendes Gewand anlege. Nach und nach teilte sie ihre ganze Wäsche unter den anderen Schwestern aus. Sie selbst bediente sich der von den anderen abgelegten Sachen. In ihrem Zimmer hatte sie nur einen bloßen Strohsack, ein Tischchen, einen Stuhl, einige Bilder und einige andere unentbehrliche Geräte. Durch einige Zeit hindurch bediente sie sich sogar nur der Bretter, auf denen der Strohsack lag, zum Sitzen. In den 33 Jahren, die sie im Kloster verbrachte, bekleidete sie fast alle Ämter, und drei Jahre hindurch war sie Äbtissin; in allen diesen Ämtern unterließ sie nichts in ihrer einmal angenommenen Lebensart, und sie verharrte dabei bis zum 4. November 1859. An diesem Tage wurde sie nach dem Mittagessen, während sie einen Brief an ihren Bruder Johann schrieb, von einem Schlaganfall getroffen, der sie zur Erde warf und augenblicklich der Sinne beraubte. Danach starb sie um vier Uhr nachts, ohne das Bewusstsein wiedererlangt zu haben, beweint von allen Mitschwestern, welche den so plötzlichen und unvorhergesehenen Verlust ihrer so frommen Äbtissin tief beklagten. Am 5. November fand das feierliche Requiem für die Verstorbene statt. Als man sie am andern Tage beerdigen wollte, dachte man daran, sie an einem besonderen Ort beizusetzen. Dann aber beschloß man, einen Sarg aus Holz herstellen zu lassen und sie auf dem Friedhof der Nonnen zu begraben. Es waren seit ihrem Tode drei Tage vergangen, als sich in ihrem Zimmer oder in dessen Nähe von Zeit zu Zeit eine klägliche, jammernde Stimme vernehmen ließ. Man achtete aber darauf nicht und nahm an, es seien Sinnestäuschungen einiger furchtsamer Nonnen. Am 16. November ging die Chorschwester Anna Felice Menghini von Montefalco, unter allen Nonnen die furchtloseste, gegen zehn Uhr vormittags in das Wäschezimmer und hörte, während sie die Stiege hinaufging, eine klagende Stimme. Es schien ihr, als ob es die Stimme der verstorbenen Theresia Margarita Gesta wäre, die ehemals ihre Genossin als Aufseherin über das Wäschezimmer gewesen war. Sie lachte jedoch schließlich über sich selbst und sprach bei sich: «Es wird wohl eine Katze sein, die in einem der großen Schränke eingeschlossen ist.» So ging sie furchtlos weiter und öffnete sofort einen Schrank, sah aber hier nichts Besonderes. Nachdem sie einen weiteren Schrank geschlossen hatte, erhob sich das Klagen und Jammern von neuem. Dasselbe ereignete sich, als sie den dritten Schrank geöffnet hatte. Nun aber rief die lebhafte und unerschrockene Nonne mit lauter Stimme: «Jesus, Maria, es ist doch nichts hier!» Sie hatte kaum ausgesprochen, als sie die kummervolle Stimme der verstorbenen Äbtissin erkannte, welche mit angstvollem Seufzer ausrief:

«O mein Gott, welch große Pein!»

Als dies Schwester Felice hörte, erschrak sie nicht wenig und erbleichte. Sie fasste sich aber bald und rief: «Weshalb denn?» Darauf die Verstorbene:

«Der Armut wegen!»

«Aber wieso denn?» fragte die unerschrockene Nonne, «du bist ja so arm gewesen.» Die Stimme rief zurück:

«Nicht wegen mir, sondern der Nonnen wegen! Wenn eine genug tun kann, weshalb zwei oder drei? ... Und du, gib acht auf dich!»

Während dieser Worte wurde das Zimmer von einem dichten Rauch erfüllt, und der Schatten der Verstorbenen schien sich von den Schränken zum Ausgang (von dem einige Stufen in die Vorhalle führen) zu begeben, dabei immerfort vor sich hinmurmelnd, ohne dass Schwester Anna Felice etwas davon verstand.

An der Tür angekommen, rief die Verstorbene mit lauter Stimme:

«Dass ich dir erscheine, ist eine große Gnade! Ich kehre nie mehr zurück, und als Zeichen hinterlasse ich dieses!» ...

Und dabei gab es an der Tür einen laut hallenden, starken Schlag, der Rauch zerteilte sich sofort, und das Zimmer hatte sein voriges Aussehen wiedergewonnen. Jetzt nun, da Schwester Anna Felice wieder klar sehen konnte, floh sie eiligst aus dem Zimmer, und schon auf der zweiten Stufe rief sie die Mitschwester Maria Angelina Torelli, die sich in ihrer Zelle befand, deren Fenster auf den Flur hinausging. Aber noch vor dieser kam zufällig die Schwester Maria Vittoria Vicchi herbei, welche zu wissen verlangte, was vorgefallen sei, als sie die Menghini so verstört und zitternd sah. Da die Menghini jedoch die Furchtsamkeit dieser Schwester kannte und sie nicht erschrecken wollte, sagte sie nichts davon, sondern verlangte nur nach der Schwester Maria Angelina, die unterdessen herbeikam. Zu dieser sagte sie, am ganzen Leibe zitternd: «Mir ist die Schwester Theresia Margarita erschienen!» Nach diesen Worten floh die Vicchi entsetzt, und die ganz bestürzte und verwirrte Torelli wusste nicht, was sie sagen sollte. Da sie jedoch die Menghini aufs äusserste erschöpft sah, nahm sie diese bei der Hand und führte sie in die Zelle der Äbtissin, damit sie sich dort erhole. Unterdessen hatte die Vicchi den anderen Nonnen schon Mitteilung von dem Vorfall gemacht, worauf alle eiligst zur Äbtissin gelaufen kamen, um Genaueres über das seltsame Ereignis zu erfahren. Diese erzählte ihnen alles, was sie von der Menghini gehört hatte, auch dass es bei den letzten Worten der Verstorbenen: «Und als Zeichen hinterlasse ich dieses!» einen starken Schlag an der Tür gegeben hatte. Darauf riefen die Nonnen: «Und ist denn wirklich ein Zeichen geblieben?» Darauf antwortete die Menghini: «Ich weiß es nicht, da ich in meinem Schrecken gar nicht an ein Nachsehen gedacht habe.»
Nun begaben sich sämtliche Nonnen zur Tür des Wäschezimmers, um diese zu untersuchen. Und siehe da: Sie fanden die Hand der Schwester Theresia Margarita auf dem Türflügel eingedrückt, besser und deutlicher, als sie jemand mit einer glühenden Eisenhand hätte einbrennen können. Als dies die Nonnen sahen, erschraken sie begreiflicherweise sehr. Weinend und klagend begaben sie sich eiligst in den Chor, um für die Arme Seele der Verstorbenen zu beten. Da nun Schwester Menghini die ganze Genossenschaft so erschreckt sah, erfasste sie bitterer Kummer, und sie bereute es, gesprochen zu haben. Sie versuchte deshalb, den Eindruck der Hand an der Tür zu verwischen, doch war es vergebliches Bemühen. Als die Nacht angebrochen war, ging sie zum Schlafen in ihre Zelle; bevor sie sich niederlegte, wollte sie aber noch die sieben Bußpsalmen für die Seelenruhe ihrer verstorbenen Mitschwester beten. Sie tat dies, legte sich nieder und schlief ein. Kaum war dies geschehen, so hatte sie einen besonderen Traum. Es schien ihr, als komme die Verstorbene ganz heiter und fröhlich zu ihr, worauf sie, Schwester Menghini, fragte: «Theresia Margarita, was hast du denn, warum so heiter?» Darauf die Verstorbene:

«Oh, jene sieben!»

«Welche sieben?» fragte wieder die Menghini. Die verstorbene Äbtissin sagte:

«Jene sieben Bußpsalmen, welche du für mich vor dem Schlafengehen gebetet hast. Oh, welcher Trost waren sie für mich! Wie wirksam sind sie doch bei dem Throne Gottes! Sie erbitten Milde und Barmherzigkeit und erlangen von Gott Gnade und Verzeihung! Ich danke dir dafür und auch den Nonnen für die Liebe, die sie mir erwiesen haben. Gott hat mir in seiner Barmherzigkeit alles zugewendet. Durch das gerechte Urteil Gottes, des furchtbarsten Richters, war ich zu 40 Jahren Fegfeuer verurteilt worden, da ich einigen Nonnen gegenüber zu nachgiebig gewesen war. Die Strafe ist aber durch eure Gebete auf 15 Jahre ermäßigt worden.»

Dann fuhr sie fort:

«Gott ist wenig mit den Menschen zufrieden wegen der großen Sünden, die sie begehen. Es wird bald die Stunde kommen, wo er die Schale seines Zornes über sie ausgießen und viele schwere Strafen senden wird. Und du wirst sehr leiden müssen; es werden Trübsale und Bitterkeit über dich kommen, aber ich werde immer für dich beten, und Gott wird dir Barmherzigkeit gewähren. Sei aber auch du treu in deinem Gelübde.»

Am Abend des 19. November desselben Jahres begab sich Schwester Anna Felice Menghini gegen vier Uhr nachts zu Bette. Kaum lag sie darin und betete ihrer Gewohnheit gemäß den Psalm «Miserere», als sie sich dreimal beim Namen gerufen hörte. Sie erhob sich sofort und setzte sich schnell aufs Bett, worauf sie am Bettende einen runden Lichtschein erblickte, der mit seinem Glanze die ganze Zelle erleuchtete. Das Licht erhob sich immer höher, und sie hörte eine sanfte Stimme:

«Am Tage des Leidens bin ich gestorben (Freitag), und am Tage des Leidens werde ich zur Herrlichkeit eingehen. Ertrage geduldig Kreuz und Leiden! Lebe wohl! Lebe wohl! Lebe wohl!»

Kaum waren diese Worte verklungen, als Schwester Anna Felice eiligst vom Bette heruntersprang und zur Zelle hinauslief, um die Schwester Maria Magdalena Minelli zu rufen, welche nebenan wohnte, damit auch sie das Licht sehe. Diese kam sofort, konnte aber nichts wahrnehmen, da von der Erscheinung nichts mehr zu sehen war. Zur Kenntnis dieser Ereignisse kam auch bald die bischöfliche Kurie von Foligno, welche schon am 23. November eine Untersuchung einleitete und den Prozess darüber zu führen begann. Man öffnete das Grab der Verstorbenen, nahm die rechte Hand der Toten und legte sie auf den Eindruck an der Tür. Alle anwesenden Augenzeugen erklärten, dass diese auf das Genaueste mit dem Eindruck übereinstimme. Man bedeckte dann den Eindruck der eingebrannten Hand mit einem Schleier, versiegelte ihn und hob den rechten Flügel der Tür mit demselben aus, worauf man ihn in den Kreuzgang des Klosters brachte. Hier wurden dann auf Anordnung der bischöflichen Kurie das Siegel und der Schleier entfernt und die Erlaubnis erteilt, einen jeden, der es wünsche, die eingedrückte Hand sehen zu lassen. Gegenwärtig ist zu größerer Sicherheit ein verschließbarer Rahmen mit einer Glasscheibe darüber angebracht worden. Dadurch bleibt der Eindruck der Hand besser verwahrt.

Und damit jeder Zweifel darüber genommen werde, dass dieser Bericht genau der Wahrheit entspricht, unterschreiben diese mit eigener Hand und bestätigen es zugleich mit dem Siegel des Klosters die Äbtissin des Klosters St. Anna zu Foligno mit ihren ältesten Mitschwestern:

Schwester Maria Cletta Bartoccini, Schwester Anna Theresia Giovagnoli, Schwester Maria Convetta Poleri, Schwester Anna Felice Menghini, Schwester Maria Magdalena Minelli, Schwester Maria Angelina Torelli, Vikarin, Schwester Maria Vittoria Constante Vicchi, Äbtissin.

Nun folgen die Zeugnisse:

«Der Unterzeichnete war Beisitzer im Prozess, den Monsignore Beletti, seligen Andenkens, veranstaltete über den Eindruck der eingebrannten Hand auf einem Türflügel (der sich im Kloster St. Anna zu Foligno befindet), herrührend von Schwester Theresia Margarita Gesta, die nach ihrem Tod erschienen ist. So ist es.

F. Vincenzo M. Amoretti aus dem Predigerorden.»

Bemerkt sei noch, dass die Prozessakten in den Händen der bischöflichen Kurie zu Foligno (Umbrien) sind und dass auch der geringste Zweifel an der Echtheit des Protokolls bzw. der von der Äbtissin Constante Vicchi schriftlich niedergelegten Darstellungen ausgeschlossen ist.

(Robert Klimsch, Dr.; Leben die Toten?; Verlag Styria. Graz-Leipzig-Wien 1937; S. 157.)

(Zeugen der Wahrheit)
« Letzte Änderung: 22. Mai 2017, 22:50:57 von Tina 13 »
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« Antwort #5258 am: 22. Mai 2017, 23:09:07 »
Näher mein Gott zu Dir  ;ghjghg

Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!
Drückt mich auch Kummer hier,
Drohet man mir,
Soll doch trotz Kreuz und Pein,
Dies meine Losung sein:
Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!

Bricht mir, wie Jakob dort,
Nacht auch herein,
Find ich zum Ruheort
Nur einen Stein,
Ist selbst im Traume hier
Mein Sehnen für und für:
Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!

Geht auch die schmale Bahn,
Aufwärts gar steil,
Führt sie doch himmelan
Zu meinem Heil.
Engel so licht und schön
Winken aus selgen Höhn:
Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!

Ist dann die Nacht vorbei,
Leuchtet die Sonn,
Weih ich mich Dir aufs neu
Vor Deinem Thron,
Baue mein Bethel Dir,
Und jauchz mit Freuden hier:
Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!

Ist mir auch ganz verhüllt
Mein Weg allhier:
Wird nun mein Wunsch erfüllt
Näher zu dir!
Schließt dann mein Pilgerlauf,
Schwing ich mich selig auf
Näher mein Gott zu Dir,
Näher zu Dir!

Das Lied: "Näher, mein Gott, zu Dir," ist von der Kapelle der Titanic bis zum Untergang des Schiffes gespielt worden. 1500 Passagiere verloren bei diesem tragischen Schiffsunglück ihr Leben.

In der Nacht des 14. April 1912 ereignete sich eine der tragischsten Schifffahrts-katastrophen der Geschichte. Der Glaube an den technischen Fortschritt und die errungenen Meilensteine wurden zutiefst erschüttert, der scheinbaren Allmacht des menschlichen Verstand wurde ein schwerer Schlag versetzt.

Als am 10. April 1912 pünktlich um 12.00 Uhr das Schiff ihrer königlichen Majestät, die RMS Titanic, ihren Mutterhafen Southhampton verließ, erwarteten die unzähligen Passagiere eine historische Überfahrt, die alle bisherigen Rekorde brechen sollte.
Eine historische Fahrt wurde es…

Am 14. April 1912 um 23:40 Uhr rammte die Titanic einen Eisberg, der einen vier Meter breiten Riss in ihrer Steuerbordseite verursachte. Die erste Meldung des vierten Offiziers Boxhall lautete, dass er keinen schwerwiegenden Schaden feststellen konnte.
Zweieinhalb Stunden später war der „unsinkbare“ Ozeanriese vollständig gesunken und begrub mit sich mehr als 1500 Passagiere in der eiskalten Stille des weiten nordatlantischen Ozeans.

Inmitten der ganzen Dramatik der letzten Stunden an Bord des sinkenden Luxusliners, erzählt die Legende die bewegende Geschichte der White Star Line Band. Jene acht Männer, die bis zuletzt an Deck blieben und die Musik nicht aufhören ließen. Mit aufmunternder „Ragtime“ Musik versuchten sie die Leute zu beruhigen. Währendessen begann der Bug des Schiffes sich tiefer und tiefer zu neigen, das Heck erhob sich aus dem Wasser. Es blieb wenig Zeit – aber die Band spielte weiter.
Als um 2:00 Uhr morgens das letzte Rettungsboot die RMS Titanic verlassen hatte und über 1500 Passagiere zurückblieben, entließ Bandführer Hartley Wallace seine Musiker vom Dienst und begann alleine die ersten Noten einer simplen Hymne zu spielen. Nacheinander stimmten die Bandmitglieder, nicht bereit ihre Stellung zu verlassen, ein.
Es war das letzte Lied, das die Band spielen würde und das letzte, das die Überlebenden hören würden. Minuten später wurde die gesamte Band weggeschwemmt, als die Titanic in zwei Teile zerbrach und im Meer verschwand.

Es war das letzte Lied, das Tausende mit in die schwarzen Tiefen nahmen.

Elwane Moody, ein damals weltbekannter Schiffsmusikant aus Leeds, war ein guter Freund von Wallace Hartley. Zusammen hatten sie bereits 22 Atlantiküberquerungen hinter sich. Nicht lange vor der Jungfernfahrt der Titanic fragte Moody seinen Freund was er tun würde, wäre er jemals auf einem sinkenden Schiff?

Hartley schaute nachdenklich, überlegte einen Moment und antwortete:

Ich denke, ich könnte nichts Besseres als „Näher, mein Gott zu dir!“ spielen.

Eine einfache Hymne, die in einer bestimmten Situation, an einem besonderen Tag, zu einer hoffnungslosen Stunde, Tausenden Trost spendete. Gleichzeitig drückten die Strophen den sehnlichsten Herzenswunsch und das unverrückbare Ziel von acht Schiffsmusikanten aus – „Näher, mein Gott zu dir! Näher zu dir!“

Den grauenhaften Tod im eiskalten Wasser des Nord-Atlantiks vor Augen, durften Wallace Hartley und seine Band dennoch mit ruhiger Seele dem entgegensehen was bevorstand. Sie wussten, was sie hinter den dunklen Fluten erwarten würde.

Der Apostel Paulus, selber oftmals verfolgt, gesteinigt, gefangen genommen, nach erlittenen Schiffsbrüchen und Krankheit, kann doch aus voller und tiefster Überzeugung schreiben:

In allem sind wir bedrängt, aber nicht erdrückt, keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg; verfolgt aber nicht verlassen; niedergeworfen, aber nicht vernichtet; […] denn das Sichtbare ist zeitlich, das Unsichtbare aber ewig. (2.Korinther 4,8-9+18a)

So heißt es in einem anderen bekannten, alten Kirchenlied:

Seligstes Wissen: Jesus ist mein!
Köstlichen Frieden bringt es mir ein.
Leben von oben, ewiges Heil,
Völlige Sühnung ward mir zuteil.

Allein Gott kann solch einen Frieden in ein menschliches Herz legen. Mit der Sühnung deiner Schuld durch Jesu Opfer am Kreuz von Golgatha wurde auch dir dieser köstliche Friede und ewiges Heil geschenkt. Doch die Entscheidung, ob du dieses Geschenk im Glauben annimmst, liegt bei dir!

Wie viele der 1500 Verstorbenen an jenem schicksalhaften 14. April 1912 ertranken mit einer inneren Leere, nach einem Leben der verzweifelten Suche nach Erfüllung in Luxus und Wohlstand?

Es ist ein Schrei in der Seele, auf den aus der Welt keine Antwort kommt. (Fisher)

Hat deine Seele schon köstlichen Frieden gefunden? Ist die Leere deines Herzens gefüllt?

Ist mir auch ganz verhüllt dein Weg allhier,
wird nur mein Wunsch erfüllt: Näher zu dir!

Wie wird das letzte Lied Deines Lebens lauten ?

Warum sank die Titanic?

Das Thema "Untergang der Titanic" ist immer noch ein aktuelles Thema: Die Frage "warum die Titanic sank?", die immer noch viele Menschen beschäftigt, läßt sich nur oberflächlich gesehen mit dem Zusammenstoß mit einem Eisberg erklären. Was sind aber die eigentlichen "Hintergründe"? Da wird leider zu wenig exakte Information geboten. -

Nun, die Titanic galt als Wunderwerk der Technik. Hochmütig lief sie am 10. April 1912 vom Stapel, im Kielwasser der Arroganz. Das Riesenluxusschiff hatte außer der Besatzung 2211 Passagiere an Bord. Der Schnelldampfer mit 47000 BRT wurde als ein Wunderwerk der Technik und als unsinkbar gefeiert. Unter den Hunderten von Werftarbeitern, die am Bau des Schiffes beteiligt waren, hatten einige ihren katholischen Arbeitskameraden zum Trotz Fluchworte und Gotteslästerungen an die Schiffswände geschrieben: "Nicht einmal Christus kann es versenken." Oberhalb der Tauchlinie las man in Riesenlettern: "Weder Gott noch der Papst", und auf der anderen Seite: "Weder die Erde noch der Himmel können dich verschlingen." Obwohl diese Aufschriften mit Lack überstrichen wurden, kamen sie doch größtenteils wieder zum Vorschein. - Ein Angestellter der Titanic, der die Aufschriften persönlich gesehen hatte, schrieb an seine Verwandten in Dublin einen Brief, den diese später wie eine Reliquie aufbewahrten. Darin heißt es: "Ich bin überzeugt, daß das Schiff wegen der Blasphemien, die seine Wände bedecken, nicht in Amerika eintreffen wird." - Zu den Lästerern gehörte auch der Kapitän Smith, der Kommandant des Schiffes. Er wiederholte seine Lästerungen während eines Mittagessens auf der Fahrt. Es war das letzte Mittagessen seines Lebens. Denn dann folgte die Nacht vom 14. auf den 15. April. Ein Teil der Passagiere war zur Ruhe gegangen, ein anderer Teil amüsierte sich bei Tanzmusik. Dann kam das Unglück: Um 23:40 Uhr rammte die Titanic 300 Seemeilen südlich von Neufundland einen Eisberg. Die gigantischen Naturmassen ritzten innerhalb von 10 Sekunden die Flanke des Schiffes auf einer Länge von 100 m auf, als ob die Titanic aus Pappe wäre. Die Worte "Weder Gott noch der Papst" wurden vom Eisberg buchstäblich entzweigeschnitten. Um 2:20 Uhr ging der Ozeanriese, der Stolz der brit. Handelsmarine, unter. Über 1500 Menschen ertranken, 711 konnten sich retten. 3200 Meter tief sank das Schiff.

Es war der kostspieligste Sarg, den die Welt je geschaut - ein stummer und doch so lautredender Zeuge von menschlichem Können und hilfloser Ohnmacht zugleich...  -

(Zeugen der Wahrheit)

« Letzte Änderung: 22. Mai 2017, 23:39:29 von Tina 13 »
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« Antwort #5259 am: 22. Mai 2017, 23:27:04 »
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Maria - Gedenktage
und Feiertage

Die Daten der Marienfeste wurden während des 2. Vatikanischen Konzils bestätigt oder neu festgelegt.

Der 1. Januar, der 8. Tag nach dem Weihnachtsfest, ist der Tag der Namensgebung des Herrn, katholisches Hochfest der Gottesmutter Maria. Der Tag wird auch in der evangelischen Kirche als Gedenktag der Namensgebung des Herrn begangen.
Am 23. Januar wird mit dem Fest Sposalizio der Verlobung der Maria mit Joseph gedacht.
Am 2. Februar ist das Fest Maria Lichtmess, das Fest der Darstellung des Herrn, vierzig Tage nach Weihnachten als Abschluss der weihnachtlichen Feste gefeiert.
Am 11. Februar wird das Fest der Erscheinung Mariens in Lourdes gefeiert.
Der 25. März ist Annunziata, das Hochfest der "Verkündigung des Herrn" an Maria.
Am 26. April wird seit dem 17. Jahrhundert Consuleo, das Fest "Unsere Liebe Frau vom Guten Rat", begangen.
Der 1. Mai wird an manchen Orten als Maria Königin, ein nichtkanonisches Marienfest, begangen.
Der 24. Mai ist Auxilium, das Fest "Maria, Hilfe der Christen", auch "Schutzmantelfest".
Am 9. Juni wird in Rom und zahlreichen Diözesen der Welt Gratia Maria, das nichtkanonische Fest "Maria, Mutter der Gnade" gefeiert.
Am Samstag der Woche nach Fronleichnam wird der Gedenktag Unbeflecktes Herz Maria begangen.
Am 2. Juli wird mit dem Fest Maria Heimsuchung der Begegnung zwischen Maria und Elisabeth gedacht.
Am 5. Juli wird seit Anfang unseres Jahrhunderts Lätizia, das Gedächtnisfest an die "sieben Freuden Marias", gefeiert.
Der 16. Juli ist seit Anfang des 18. Jahrhunderts Carmen, das Fest "Unsere Liebe Frau auf dem Berge Karmel".
Am 5. August wird mit dem Fest Maria Schnee der Jahrestag der Neueinweihung der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom begangen.
Der 15. August ist mit Assunta, dem Hochfest "Maria Himmelfahrt", der wohl wichtigste Marien-Feiertag.
Auf den 22. August legte das 2. Vatikanische Konzil Regina, das Fest "Maria, Königin des Himmels".
Am 8. September begeht die katholische Kirche das Fest Maria Geburt, schon seit dem 6. Jahrhundert zunächst in der Ostkirche gefeiert, ab dem 10. Jahrhundert auch in der Westkirche verbindlich.
Am 12. September wird mit dem Fest Maria Namen auch des Sieges über die Türken bei Wien 1683 gedacht.
Der 15. September mit dem Fest Dolores, dem "Gedächtnis der Sieben Schmerzen Mariens", wurde 1814 von Pius VII. eingeführt.
Der 24. September ist seit Ende des 17. Jahrhunderts Mercedes, das Fest "Barmherzige Maria", auch "Maria vom Loskauf der Gefangenen".
Am 7. Oktober wird Rosa gefeiert, das Rosenkranzfest mit dem Rosenkranzgebet im Mittelpunkt.
Der 10. Oktober ist seit 1931 als Mutterschaft Marien ein nichtkanonisches Marienfest.
Am 12. Oktober ist Pilár, das nichtkanonische Fest des Heiligtums "Unsere Liebe Frau von der Säule" in Saragossa.
Der 21. November ist der Tag des Gedenkens an Maria Tempelgang oder Maria Opferung, der "Gedenktag Unserer Lieben Frauen in Jerusalem".
Am 8. Dezember, neun Monate vor Mariä Geburt, wird Concepcion, das Hochfest der "Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau und Gottesmutter Maria", gefeiert. Das Fest der Empfängnis Mariens bezeichnet, dass Maria ohne Erbsünde ist. Der Osten feierte das Fest an manchen Orten schon seit dem 10. bis 12. Jahrhundert, im Westen führte es Papst Sixtus IV. in Rom ein.
Am 18. Dezember, eine Woche vor Weihnachten, wird Maria Erwartung begangen

(Zeugen der Wahrheit)

http://www.kath-zdw.ch/maria/maria.gedenktage.html
« Letzte Änderung: 22. Mai 2017, 23:35:28 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5260 am: 22. Mai 2017, 23:41:54 »
Hl. Antonius von Padua (um 1195-1231), Franziskaner, Kirchenlehrer

„Der Geist der Wahrheit [...] wird Zeugnis für mich ablegen“ (vgl. Joh 15,26)

Der Heilige Geist ist ein „Strom von Feuer“ (Dan 7,10), ein göttliches Feuer. Wie das Feuer auf das Eisen einwirkt, so wirkt das göttliche Feuer auf die beschmutzten, kalten und harten Seelen ein. Bei der Berührung mit diesem Feuer verliert die Seele allmählich ihre Schwärze, ihre Kälte und Härte. Sie wird umgewandelt und dem Feuer ganz ähnlich, das sie umglüht. Denn wenn dem Menschen der Geist geschenkt wird, wenn er ihm eingehaucht wird, so deswegen, damit er umgewandelt und ihm ähnlich wird, soviel als möglich. Unter der Einwirkung des göttlichen Feuers reinigt sich der Mensch, er wird warm, er wird flüssig und fließt auf die Liebe Gottes zu, entsprechend dem Wort des Apostel Paulus: „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist“ (Röm 5,5).

Predigten zum Sonntag und zu den Heiligenfesten
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« Antwort #5261 am: 22. Mai 2017, 23:44:20 »
Apostelgeschichte 16,11-15.

Wir brachen von Troas auf und fuhren auf dem kürzesten Weg nach Samothrake und am folgenden Tag nach Neapolis.
Von dort gingen wir nach Philippi, in eine Stadt im ersten Bezirk von Mazedonien, eine Kolonie. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf.
Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluss, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten. Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die sich eingefunden hatten.
Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige, und der Herr öffnete ihr das Herz, so dass sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte.
Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie: Wenn ihr überzeugt seid, dass ich fest an den Herrn glaube, kommt in mein Haus, und bleibt da. Und sie drängte uns.

Psalm 149(148),1-2.3-4.5-6a.9b.

Singt dem Herrn ein neues Lied!
Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen.
Israel soll sich über seinen Schöpfer freuen,
die Kinder Zions über ihren König jauchzen.

Seinen Namen sollen sie loben beim Reigentanz,
ihm spielen auf Pauken und Harfen.
Der Herr hat an seinem Volk Gefallen,
die Gebeugten krönt er mit Sieg.

In festlichem Glanz sollen die Frommen frohlocken,
auf ihren Lagern jauchzen:
Loblieder auf Gott in ihrem Mund,
herrlich ist das für all seine Frommen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 15,26-27.16,1-4a.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen.
Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid.
Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt.
Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten.
Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben.
Ich habe es euch gesagt, damit ihr, wenn deren Stunde kommt, euch an meine Worte erinnert.
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« Antwort #5262 am: 23. Mai 2017, 05:15:49 »
Die heilige Offenbarung nennt die Hölle:

«Und er wird mit Feuer und Schwefel gequält» (Offb 14,10)
«Der Rauch von ihrer Peinigung steigt auf in alle Ewigkeit» (Offb 14,11)
«Tag und Nacht werden sie gequält werden in Ewigkeit» (Offb 20,10)

Vision der Hölle.

Die Seherkinder von Fatima berichteten:

Unsere Liebe Frau zeigte uns ein großes Feuermeer, das in der Tiefe der Erde zu sein schien. Eingetaucht in dieses Feuer sahen wir die Teufel und die Seelen, als seien es durchsichtige schwarze oder braune, glühende Kohlen in menschlicher Gestalt. Sie trieben im Feuer dahin, emporgeworfen von den Flammen, die aus ihnen selber zusammen mit Rauchwolken hervorbrachen. Sie fielen nach allen Richtungen, wie Funken bei gewaltigen Bränden, ohne Schwere und Gleichgewicht, unter Schmerzensgeheul und Verzweiflungsschreie, die einen vor Entsetzen erbeben und erstarren ließen. Die Teufel waren gezeichnet durch eine schreckliche und grauenvolle Gestalt von scheußlichen, unbekannten Tieren, aber auch sie waren durchsichtig und schwarz.

Diese Vision dauerte nur einen Augenblick. Dank sei unserer himmlische Mutter, die uns vorher versprochen hatte, uns in den Himmel zu führen (in der ersten Erscheinung). Wäre das nicht so gewesen, dann glaube ich, wären wir vor Schrecken und Entsetzen gestorben. 

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« Antwort #5263 am: 24. Mai 2017, 05:28:33 »
 ;medj

Morgen beginnt mit dem Fest Christi Himmelfahrt die Pingstnovene.

Die Gospa sprach über diese besondere Novene in ihrer Botschaft vom 02.06.1984 (1. Samstag in der Pfingstnovene):

"Liebe Kinder! Heute abend möchte ich euch bitten, daß ihr in den Tagen dieser Novene um das Ausgießen des Heiligen Geistes auf eure Familien und eure Pfarre betet. Betet - ihr werdet es nicht bereuen! Gott will euch Gaben geben, mit denen ihr Ihn bis ans Ende eures irdischen Lebens preisen werdet. - Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!"

Text zur Novene findet ihr hier: http://www.medjugorje.de/kirche/gebete/novenen/novene-zum-heiligen-geist/
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La Salette 1846



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