Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4664049 mal)

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« Antwort #5280 am: 26. Mai 2017, 23:56:11 »
Apostelgeschichte 18,9-18.

Als Paulus in Korinth war, sagte der Herr nachts in einer Vision zu ihm: Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht!
Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt.
So blieb Paulus ein Jahr und sechs Monate und lehrte bei ihnen das Wort Gottes.
Als aber Gallio Prokonsul von Achaia war, traten die Juden einmütig gegen Paulus auf, brachten ihn vor den Richterstuhl
und sagten: Dieser verführt die Menschen zu einer Gottesverehrung, die gegen das Gesetz verstößt.
Als Paulus etwas erwidern wollte, sagte Gallio zu den Juden: Läge hier ein Vergehen oder Verbrechen vor, ihr Juden, so würde ich eure Klage ordnungsgemäß behandeln.
Streitet ihr jedoch über Lehre und Namen und euer Gesetz, dann seht selber zu! Darüber will ich nicht Richter sein.
Und er wies sie vom Richterstuhl weg.
Da ergriffen alle den Synagogenvorsteher Sosthenes und verprügelten ihn vor dem Richterstuhl. Gallio aber kümmerte sich nicht darum.
Paulus blieb noch längere Zeit. Dann verabschiedete er sich von den Brüdern und segelte zusammen mit Priszilla und Aquila nach Syrien ab. In Kenchreä hatte er sich aufgrund eines Gelübdes den Kopf kahlscheren lassen.

Psalm 47(46),2-3.4-5.6-7.

Ihr Völker alle, klatscht in die Hände;
jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!
Denn furchtgebietend ist der Herr, der Höchste,
ein großer König über die ganze Erde.

Er unterwirft uns Völker
und zwingt Nationen unter unsre Füße.
Er wählt unser Erbland für uns aus,
den Stolz Jakobs, den er liebt.

Gott stieg empor unter Jubel,
der Herr beim Schall der Hörner.
Singt unserm Gott, ja singt ihm!
Spielt unserm König, spielt ihm!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 16,20-23a.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet bekümmert sein, aber euer Kummer wird sich in Freude verwandeln.
Wenn die Frau gebären soll, ist sie bekümmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist.
So seid auch ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch eure Freude.
An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #5281 am: 27. Mai 2017, 07:26:50 »
Hl. Bruno von Würzburg, Bischof

* in Kärnten in Österreich
† 27. Mai 1045 in Persenbeug an der Donau in Österreich

Bruno war der Sohn des Herzogs Konrad von Kärnten. 1024 bis 1032 verwaltete er die italienische Kanzlei Kaiser Konrads II., 1034 wurde er Bischof von Würzburg. Er war ein hervorragender Bischof, sein Augenmerk galt der Bildung und Moral des Klerus, er war hoch gebildet; ab 1040 ließ er den Würzburger Dom bauen. Er begleitet Kaiser Heinrich III. auf dessen Feldzug nach Ungarn und starb während dieser Reise, weil der Saal einstürzte.
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« Antwort #5282 am: 27. Mai 2017, 07:35:19 »
Hl. Anselm (1033-1109), Mönch, Bischof und Kirchenlehrer

Und eure Freude wird vollkommen sein

Mein Herr und mein Gott, meine Hoffnung und Freude meines Herzens, sage meiner Seele, ob ihre Freude jener Freude entspricht, von der du durch deinen Sohn sprichst: „Bittet, und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist.“ Ich habe nämlich eine vollkommene Freude gefunden, mehr noch als vollkommen, denn das Herz, der Geist, die Seele, mein ganzes Sein ist von dieser Freude erfüllt und sie erfüllt mich maßlos und ohne aufzuhören. Nicht sie ist es, die bei jenen Einzug hält, die sich freuen. Es sind vielmehr jene, die mit ihrem ganzen Sein in sie eintreten.

Sprich doch, Herr! Sprich zu deinem Knecht, in der Tiefe seines Herzens, ob das, was ich erfahre, wirklich die Freude ist, in die jene eintreten, die die ureigene Freude ihres Meisters kosten (vgl. Mt 25,21). Doch diese Freude, die deine Knechte erfüllt, hat „kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und hat keines Menschen Herz erfahren“ (vgl. 1 Kor 2,9) [...] Ich bitte dich also, mein Gott, mir zu gewähren, dich zu erkennen, dich zu lieben, damit ich in dir meine Freude finde.

Und wenn ich es in diesem Leben nicht vollständig erlangen kann, dann lass mich jetzt soweit fortschreiten, dass ich dereinst in Fülle daran Anteil haben werde. Mein Wissen um dich soll hier unten immer größer werden, auf dass es dort, wo du bist, vollkommen werde. Meine Liebe zu dir soll hier wachsen, um dort vollkommen zu sein. Jetzt sei meine Freude gewaltig in der Hoffnung, um dann in Wirklichkeit unermesslich zu sein. Herr, du sagst durch deinen Sohn, dass wir bitten sollen, und du versprichst, dass wir empfangen werden, damit unsere Freude vollkommen sei [...] Lass meinen Hunger nach dieser Freude unersättlich werden, damit ich in sie eintauchen kann!

Proslogion, 26
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« Antwort #5283 am: 27. Mai 2017, 22:46:14 »
Apostelgeschichte 18,23-28.

Nachdem Paulus einige Zeit in Antiochia in Syrien geblieben war, zog er weiter, durchwanderte zuerst das galatische Land, dann Phrygien, und stärkte alle Jünger.
Ein Jude namens Apollos kam nach Ephesus. Er stammte aus Alexandria, war redekundig und in der Schrift bewandert.
Er war unterwiesen im Weg des Herrn. Er sprach mit glühendem Geist und trug die Lehre von Jesus genau vor; doch kannte er nur die Taufe des Johannes.
Er begann, offen in der Synagoge zu sprechen. Priszilla und Aquila hörten ihn, nahmen ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer dar.
Als er nach Achaia gehen wollte, ermunterten ihn die Brüder dazu und schrieben den Jüngern, sie möchten ihn freundlich aufnehmen. Nach seiner Ankunft wurde er den Gläubigen durch die Gnade eine große Hilfe.
Denn mit Nachdruck widerlegte er die Juden, indem er öffentlich aus der Schrift nachwies, dass Jesus der Messias sei.

Psalm 47(46),2-3.8-9.10.

Ihr Völker alle, klatscht in die Hände;
jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!
Denn furchtgebietend ist der Herr, der Höchste,
ein großer König über die ganze Erde.

Denn Gott ist König der ganzen Erde.
Spielt ihm ein Psalmenlied!
Gott wurde König über alle Völker,
Gott sitzt auf seinem heiligen Thron.

Die Fürsten der Völker sind versammelt
als Volk des Gottes Abrahams.
Denn Gott gehören die Mächte der Erde;
er ist hoch erhaben.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 16,23b-28.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben.
Bis jetzt habt ihr noch nichts in meinem Namen erbeten. Bittet, und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist.
Dies habe ich in verhüllter Rede zu euch gesagt; es kommt die Stunde, in der ich nicht mehr in verhüllter Rede zu euch spreche, sondern euch offen den Vater verkünden werde.
An jenem Tag werdet ihr in meinem Namen bitten, und ich sage nicht, dass ich den Vater für euch bitten werde;
denn der Vater selbst liebt euch, weil ihr mich geliebt und weil ihr geglaubt habt, dass ich von Gott ausgegangen bin.
Vom Vater bin ich ausgegangen und in die Welt gekommen; ich verlasse die Welt wieder und gehe zum Vater.

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« Antwort #5284 am: 28. Mai 2017, 05:27:05 »
Medjugorje hat Außerordentliches erlebt

Am 1. April 2017 hat die Pfarrei Medjugorje (Bosnien-Herzegowina) etwas Außerordentliches erlebt. Nach fast 36 Jahren regelmäßiger Marienerscheinungen hat der päpstliche Sondergesandte Bischof Hoser die internationale Abendmesse in der Kirche gefeiert. Wir fragten uns, was er in seiner Predigt über Medjugorje sagen würde. Er hat unsere Erwartungen übertroffen! Bischof Hoser hat uns in der Tat nicht nur ermutigt, sondern uns auch gestärkt. Er erinnerte an die Präsenz der Friedenskönigin.
„Die Verehrung, so sagte er, ist hier so innig, sie ist äußerst wichtig und notwendig für die ganze Welt… Beten wir für den Frieden, denn heute sind die zerstörerischen Kräfte ungeheuer groß… Wir brauchen ein Eingreifen des Himmels und die Präsenz der Muttergottes, das ist ein Eingreifen! Das ist eine Initiative Gottes. Und so möchte ich als Sondergesandter des Papstes Euch gerne ermutigen und stärken!“
Diesem Satz folgte lang anhaltender Applaus. Innerlich angerührt weinten viele vor Freude (ich auch!). 
Das sind seine beeindruckenden und für einen offiziellen päpstlichen Gesandten so bedeutungsvollen Worte!
Schwester Emmanuel +

Die Kinder von Medjugorje, Box 8, Bosnien-Herzegowina, 88266 - gospa.fr@gmail.com
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« Antwort #5285 am: 28. Mai 2017, 05:48:30 »
7. Sonntag in der Osterzeit

Jesus ist nicht gekommen, um alle Probleme zu lösen, sondern um in dieser Welt Gott sichtbar zu machen. Sein Name soll geheiligt werden. Jesus selbst ist der Weg Gottes zu den Menschen und der Weg, auf dem die Menschen zu Gott kommen. In dem Menschen Jesus ist für uns Gottes Wesen sichtbar und sein Geist erfahrbar geworden. Hier nimmt die neue Schöpfung ihren Anfang.
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« Antwort #5286 am: 28. Mai 2017, 05:52:08 »
Hl. Wilhelm, Laienbruder, Klostergründer

* um 745
† 28. Mai 812 in Gellone, dem heutigen St-Guilhem-le-Désert in Frankreich

Wilhelm war ein Enkel von Karl Martell und Feldherr unter Karl dem Großen. 804 gründete er die Abtei Gellone, in die er zwei Jahre später als Laienbruder eintrat, um dort die einfachsten Arbeiten zu verrichten. Die Überlieferung berichtet, Benedikt von Aniane habe ihn als Mönch in den Orden aufgenommen.

Schon bald nach seinem Tod wurde Wilhelm hoch verehrt. Die "Chanson de geste" verherrlicht sein Leben als Kriegsheld und Mönch, es diente Wolfram von Eschenbach als Vorlage für sein Versepos "Willehalm".
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« Antwort #5287 am: 28. Mai 2017, 05:59:15 »
Apostelgeschichte 1,12-14.

Als Jesus in den Himmel aufgenommen war, kehrten die Apostel vom Ölberg, der nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück.
Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus.
Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern.

Psalm 27(26),1.4.7-8.

Der Herr ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich:
Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des Herrn zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.

Vernimm, o Herr, mein lautes Rufen;
sei mir gnädig, und erhöre mich!
Mein Herz denkt an dein Wort: «Sucht mein Angesicht!»
Dein Angesicht, Herr, will ich suchen.

Erster Brief des Apostels Petrus 4,13-16.

Brüder! Freut euch, dass ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln.
Wenn ihr wegen des Namens Christi beschimpft werdet, seid ihr seligzupreisen; denn der Geist der Herrlichkeit, der Geist Gottes, ruht auf euch.
Wenn einer von euch leiden muss, soll es nicht deswegen sein, weil er ein Mörder oder ein Dieb ist, weil er Böses tut oder sich in fremde Angelegenheiten einmischt.
Wenn er aber leidet, weil er Christ ist, dann soll er sich nicht schämen, sondern Gott verherrlichen, indem er sich zu diesem Namen bekennt.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 17,1-11a.

In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und sprach: Vater, die Stunde ist da. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht.
Denn du hast ihm Macht über alle Menschen gegeben, damit er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben schenkt.
Das ist das ewige Leben: dich, den einzigen wahren Gott, zu erkennen und Jesus Christus, den du gesandt hast.
Ich habe dich auf der Erde verherrlicht und das Werk zu Ende geführt, das du mir aufgetragen hast.
Vater, verherrliche du mich jetzt bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, bevor die Welt war.
Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten dir, und du hast sie mir gegeben, und sie haben an deinem Wort festgehalten.
Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was du mir gegeben hast, von dir ist.
Denn die Worte, die du mir gegeben hast, gab ich ihnen, und sie haben sie angenommen. Sie haben wirklich erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und sie sind zu dem Glauben gekommen, dass du mich gesandt hast.
Für sie bitte ich; nicht für die Welt bitte ich, sondern für alle, die du mir gegeben hast; denn sie gehören dir.
Alles, was mein ist, ist dein, und was dein ist, ist mein; in ihnen bin ich verherrlicht.
Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt, und ich gehe zu dir.
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La Salette 1846



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