Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4663110 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5832 am: 02. Oktober 2017, 17:59:35 »
Die wahren Christen sind es, die sich an das Evangelium halten, in den Geboten die Wahrheit und in den Sakramenten die Ruhe finden, um den Willen des Vaters zu erfüllen.

Werdet euch bewusst über jeden Satz des Vaterunsers und wie man den Glauben an Jesus Christus bekennt. Werdet euch bewusst über jedes Wort des Glaubensbekenntnisses, sagt es nicht nur auswendig auf, sondern lebt es im Bewusstsein.

In der Weihe, verwandelt Jesu Brot und Wein in seinen Leib, Seele und Gottheit, um die Nahrung zu sein, die euch im Geist nährt und versorgt, damit euch das notwendige geboten wird, um euch auch weiterhin mit dem Weltlichen zu konfrontieren, das auf euch schaut als wäret ihr anderen Wesen.

Ein Märtyrer ist nicht nur jemand, der körperlich für die Verteidigung des Glaubens stirbt, sondern auch jemand, der Tag für Tag sich der Erfüllung der Wünsche und des Willen Gottes hingibt, ohne sich für die Hänseleien den Spott und die Kritik seiner Brüder und Schwestern für das rechte Handeln zu interessieren.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5833 am: 02. Oktober 2017, 18:56:02 »
Origenes (um 185-253), Priester und Theologe

„All seine Scharen, seine Diener, die seinen Willen vollziehen!“ (vgl. Ps 103(102),21)

Die Engel steigen zu den Menschen herab, um sie zu retten. „Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn“ (Joh 1,51); und „[...] es kamen Engel und dienten ihm“ (Mt 4,11). Doch die Engel steigen deshalb herab, weil zuvor Jesus Christus als Erster herabgestiegen ist; sie hatten sich davor gefürchtet hinabzusteigen, bevor nicht der Herrscher der himmlischen Mächte und aller Mächte und Gewalten (vgl. Kol 1,16) es angeordnet hat. Doch als sie sahen, dass der Sohn des Herrschers der himmlischen Heerscharen auf Erden wohnt, da sind sie auf diesem durch ihren Herren eröffneten Weg ihm gefolgt, und haben dem Willen dessen gehorcht, der sie zum Schutz all jener ausgesandt hat, die an seinen Namen glauben.

Gestern noch hast du dich noch in Abhängigkeit des Dämons befunden, heute jedoch befindest du dich unter der eines Engels. „Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten!“, die der Kirche angehören. „Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.“ Die Engel weihen sich der Aufgabe, dein Heil zu erlangen, denn sie haben sich dem Dienst des Gottessohns verschrieben und haben sich gesagt: „Wenn er schon herabgestiegen ist und einen sterblichen Leib angenommen hat, wenn er das Kreuz erduldet hat, wenn er für alle Menschen gestorben ist, wie könnten wir uns da ausruhen, wie könnten wir uns selber verschonen wollen? Kommt, alle Engel des Himmels, lasst uns vom Himmel herabsteigen!“ Deshalb gab es bei Christi Geburt „[...] ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte“ (Lk 2,13) und verherrlichte.

Homelien zum Buch Ezechiel I, 7
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5834 am: 02. Oktober 2017, 19:29:28 »
Verkündige ihnen meine Worte, ob sie nun darauf hören oder es lassen! Denn sie sind widerspenstig.

Oberhalb des Firmamentes, das sich über ihren Häuptern befand, war etwas, das aussah, wie Saphirstein und einem Thron glich. Auf dem, was einem Thron glich, war eine Gestalt, die wie ein Mensch aussah, oben darauf.

Ob sie nun hören oder es lassen – denn sie sind ein widerspenstiges Geschlecht – sollen sie doch erkennen, daß ein Prophet unter ihnen ist. –

Wie einen Diamanten, härter als Felsen, mache ich deine Stirn. Fürchte dich nicht vor ihnen, zittere nicht vor ihrem Angesicht! Denn sie sind ein widerspenstiges Geschlecht."

Wenn ich zu dem Gottlosen sage: 'Du wirst sterben!', und du warnst ihn nicht und redest nicht, um den Gottlosen vor seinem bösen Weg zu warnen und ihn am Leben zu erhalten, wird der Gottlose wegen seiner Missetat sterben; von deiner Hand aber werde ich sein Blut fordern.

Wenn du aber den Gottlosen warnst und er sich nicht von seiner Gottlosigkeit und seinem bösen Wandel bekehrt, wird er wegen seiner Missetat sterben; du aber hast deine Seele gerettet.

Wenn ein Gerechter sich von seiner Gerechtigkeit abkehrt und Böses tut, will ich ihm einen Anstoß bereiten, daß er stirbt. Wenn du ihn dann nicht verwarnt hast, wird er wegen seiner Missetat sterben, und seiner gerechten Werke, die er getan hat, wird ferner nicht gedacht werden; doch von deiner Hand werde ich sein Blut fordern.

Wenn du aber ihn, den Gerechten verwarnt hast, daß er, der Gerechte, nicht mehr sündigt, und er sündigt nicht mehr, wird der Gerechte am Leben bleiben; denn er hat sich warnen lassen, und du hast deine Seele gerettet."

Wenn ich aber mit dir geredet habe, will ich dir den Mund auftun, und du wirst ihnen verkünden: 'So spricht der Herr Jahwe...' Wer hören will, der höre! Wer es lassen will, der lasse es! Denn sie sind ein widerspenstiges Geschlecht."

Siehe, ich lege dir Fesseln an, damit du dich nicht von einer Seite auf die andere wenden kannst, bis du die Tage deiner Bedrängnis überstanden hast.

Sie werden an Brot und Wasser Mangel haben und einer wie der andere verschmachten und ob ihrer Schuld dahinschwinden.

Das Buch Ezechiel
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5835 am: 03. Oktober 2017, 03:58:32 »
 ;medj

Privatbotschaft an Mirjana am 2. Oktober 2017

"Liebe Kinder, ich spreche zu euch als Mutter mit einfachen Worten, aber erfüllt mit viel Liebe und Sorge für meine Kinder, die mir durch meinen Sohn anvertraut sind. Mein Sohn aber, der von der ewigen Gegenwart ist, Er spricht zu euch mit Worten des Lebens und sät Liebe in offene Herzen. Deshalb bitte ich euch, Apostel meiner Liebe, habt offene Herzen, immer bereit für Barmherzigkeit und Vergebung. Durch meinen Sohn verzeiht immer den Nächsten, denn so wird der Friede in euch sein. Meine Kinder, sorgt euch um eure Seele, weil sie das Einzige ist, das euch wirklich gehört. Ihr vergesst die Wichtigkeit der Familie. Die Familie sollte nicht ein Ort des Leidens und des Schmerzes sein, sondern ein Ort des Verstehens und der Zärtlichkeit. Die Familien, die versuchen nach meinem Sohn zu leben, leben in gegenseitiger Liebe. Als mein Sohn noch klein war sagte Er mir, dass alle Menschen Seine Brüder sind. Deshalb merkt euch, Apostel meiner Liebe, dass alle Menschen, denen ihr begegnet, eure Familie sind - Brüder nach meinem Sohn. Meine Kinder, verliert keine Zeit, indem ihr über die Zukunft nachdenkt, indem ihr euch sorgt. Eure einzige Sorge möge sein, wie jeden einzelnen Moment gut nach meinem Sohn zu leben - und da ist der Friede für euch! Meine Kinder, vergesst niemals, für eure Hirten zu beten. Betet, dass sie alle Menschen als ihre Kinder annehmen können, damit sie ihnen nach meinem Sohn geistige Väter sein werden. Ich danke euch. "

Aus dem Kroatischen ins Deutsche übersetzt von Vikica Dodig, Marija Vasilj und Schwanhild Heintschel-Heinegg.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5836 am: 03. Oktober 2017, 04:01:37 »
Hl. Ewald, Glaubensboten in Westfalen, Priester, Märtyrer

* in Irland oder England
† um 695 (?) in Westfalen

Ewald war der Name von zwei angelsächsichen Brüdern, nach der Haarfarbe der schwarze und der weiße Ewald genannt. Sie kamen als Glaubensboten zusammen mit Willibrord von Echternach auf den Kontinent, wurden nach Westfalen gesandt und starben den Märtyrertod.

1074 erhob Bischof Anno von Köln die Gebeine der Brüder Ewald und ließ sie in der Kölner Kirche St. Kunibert beisetzen.
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2017, 04:03:25 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5837 am: 03. Oktober 2017, 04:18:44 »
Buch Sacharja 8,20-23.

So spricht der Herr der Heere: Es wird noch geschehen, dass Völker herbeikommen und die Einwohner vieler Städte.
Die Einwohner der einen Stadt werden zur andern gehen und sagen: Wir wollen gehen, um den Zorn des Herrn zu besänftigen und den Herrn der Heere zu suchen. - Auch ich will hingehen. -
Viele Völker und mächtige Nationen werden kommen, um in Jerusalem den Herrn der Heere zu suchen und den Zorn des Herrn zu besänftigen.
So spricht der Herr der Heere: In jenen Tagen werden zehn Männer aus Völkern aller Sprachen einen Mann aus Juda an seinem Gewand fassen, ihn festhalten und sagen: Wir wollen mit euch gehen; denn wir haben gehört: Gott ist mit euch.

Psalm 87(86),2-3.4.5.7.

Der Herr liebt Zion, seine Gründung auf heiligen Bergen;
mehr als all seine Stätten in Jakob liebt er die Tore Zions.
Herrliches sagt man von dir,
du Stadt unseres Gottes.

Leute aus Ägypten und Babel
zähle ich zu denen, die mich kennen;
auch von Leuten aus dem Philisterland, aus Tyrus und Kusch
sagt man: Er ist dort geboren.

Von Zion wird man sagen:
Jeder ist dort geboren.
Er, der Höchste, hat Zion gegründet.
Und sie werden beim Reigentanz singen:
All meine Quellen entspringen in dir.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 9,51-56.

Als die Zeit herankam, in der Jesus in den Himmel aufgenommen werden sollte, entschloss er sich, nach Jerusalem zu gehen.
Und er schickte Boten vor sich her. Diese kamen in ein samaritisches Dorf und wollten eine Unterkunft für ihn besorgen.
Aber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war.
Als die Jünger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, sollen wir befehlen, dass Feuer vom Himmel fällt und sie vernichtet?
Da wandte er sich um und wies sie zurecht.
Und sie gingen zusammen in ein anderes Dorf.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5838 am: 03. Oktober 2017, 04:23:23 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

„Aber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war“

Zwei große Städte sind es; die eine heißt Babylon, die andere Jerusalem. Der Name Babylon bedeutet soviel wie „Verwirrung“, Jerusalem bedeutet „Vision des Friedens“. Seht euch genau die große Stadt der Verwirrung an, um besser die Vision des Friedens erkennen zu können; ertragt die erste, doch streckt euch aus nach der zweiten.

Was erlaubt uns, diese zwei großen Städte voneinander zu unterscheiden? Können wir schon jetzt die eine von der anderen trennen? Die eine ist mit der anderen vermischt seit dem Morgengrauen des Menschengeschlechts, und sie gehen ihren Weg dergestalt bis zum Ende der Zeiten. Jerusalem wurde geboren mit Abel, Babylon mit Kain [...] Die beiden gegenständlichen Städte wurden später gebaut, doch sie stellen symbolhaft die beiden ungegenständlichen Städte dar, deren Ursprünge bis zum Anfang der Zeiten zurückreichen und die hier unten bestehen bleiben sollen bis zu ihrem Ende. Der Herr wird sie dann trennen, wenn er die eine zu seiner Rechten und die andere zu seiner Linken aufrichten wird (vgl. Mt 25,33) [...]

Doch etwas gibt es, was schon jetzt die Bürger Jerusalems von den Bürgern Babylons unterscheidet: Es sind das zwei Arten der Liebe. Die Liebe zu Gott macht Jerusalem aus, die Liebe zur Welt Babylon. Fragt euch, wen ihr liebt, und ihr werdet wissen, von wo ihr stammt. Wenn ihr euch als Bürger Babylons wiederfindet, dann reißt aus eurem Leben die Begierde aus und pflanzt in euch die Liebe ein. Wenn ihr euch als Bürger Jerusalem wiederfindet, dann ertragt geduldig die Gefangenschaft und hofft auf eure Befreiung. Denn viele Bürger unserer heiligen Mutter Jerusalem (vgl. Gal 4,26) waren vorher Gefangene Babylons [...]

Wie aber kann in uns die Liebe zu unserer Heimat Jerusalem erwachen, deren Erinnerung durch die Länge der Verbannung verlorengegangen ist (vgl. Ps 137(136))? Der Vater selbst ist es, der uns von dort schreibt und in uns durch seine Briefe, nämlich die Heiligen Schriften, das Heimweh der Rückkehr brennen lässt.

Erörterungen über die Psalmen, Ps 65 (64)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #5839 am: 03. Oktober 2017, 04:43:57 »
Wie viele verspotten Seine Aufrufe und Seine vergangenen und gegenwärtigen Botschaften.

In Seinem Reich basieren alle Seine Belange auf der Liebe, der Nächstenliebe, der Hoffnung und dem Glauben.

In diesen vier Tugenden finden diejenigen, die Ihn begleiteten, die Lösung für alles, wenn sie sich auf dem Weg zu erkennen gibt.

Aber der Hochmütige akzeptiert weder Sein Wort, Seinen Rat, noch Seine Hilfe.
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La Salette 1846



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