Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4660473 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6728 am: 13. Mai 2018, 06:21:04 »
Sel. John Henry Newman (1801-1890), Theologe und Kardinal, Gründer der Oratorianergemeinschaft in England

PPS, Bd. 6, N° 15 „Rising with Christ“

„Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin“

Beginnt schon jetzt, in dieser heiligen Osterzeit, eure Auferstehung mit Christus. Seht, wie er euch die Hand reicht! Er ist auferstanden; aufersteht mit ihm! Kommt aus dem Grab des alten Adam heraus, lasst ab von euren Vorwänden, dem Neid, den Sorgen, den Ambitionen der Welt, der Sklaverei der Gewohnheit, den Umtrieben der Leidenschaften, den Verlockungen des Fleisches, dem erstarrten Geist, der am Boden liegt und kleinlich aufrechnen will, der Leichtfertigkeit, dem Egoismus, der Verweichlichung, der Eitelkeit und der Großspurigkeit. Strengt euch nunmehr an, das zu tun, was euch schwierig erscheint, doch was nicht vernachlässigt werden sollte und darf: Wacht, betet und betrachtet [...]

Zeigt, dass euer Herz, euer Verlangen und euer ganzes Leben bei eurem Gott verankert sind. Haltet an jedem Tag ein wenig Zeit frei, um ihm zu begegnen [...] Ich fordere nicht von euch, die Welt zu verlassen, auch nicht eure Pflichten auf dieser Erde, doch bitte ich euch, wieder Besitz von eurer Zeit zu nehmen. Verschleudert nicht ganze Stunden an Vergnügungen oder an ein Leben in der feinen Gesellschaft, wo ihr für Christus nur wenige Augenblicke erübrigt. Betet nicht nur, wenn euch die Ermüdung überwältigen will und ihr bald einschlaft. Vergesst nicht, ihn zu loben oder für die Welt und die Kirche einzutreten. Lebt nach den Worten der Heiligen Schriften: „Sucht nach dem, was im Himmel ist.“ Zeigt, dass ihr zu Christus gehört, denn euer Herz „ist mit ihm auferweckt worden“ und „euer Leben ist in ihm verborgen“ (vgl. Kol 3,1-3).
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6729 am: 13. Mai 2018, 06:25:08 »
Apostelgeschichte 1,15-17.20a.20c-26.

In jenen Tagen erhob sich Petrus im Kreis der Brüder - etwa hundertzwanzig waren zusammengekommen - und sagte:
Brüder! Es musste sich das Schriftwort erfüllen, das der Heilige Geist durch den Mund Davids im voraus über Judas gesprochen hat. Judas wurde zum Anführer derer, die Jesus gefangennahmen.
Er wurde zu uns gezählt und hatte Anteil am gleichen Dienst.
Denn es steht im Buch der Psalmen:
Sein Amt soll ein anderer erhalten!
Einer von den Männern, die die ganze Zeit mit uns zusammen waren, als Jesus, der Herr, bei uns ein und aus ging,
angefangen von der Taufe durch Johannes bis zu dem Tag, an dem er von uns ging und in den Himmel aufgenommen wurde, - einer von diesen muss nun zusammen mit uns Zeuge seiner Auferstehung sein.
Und sie stellten zwei Männer auf: Josef, genannt Barsabbas, mit dem Beinamen Justus, und Matthias.
Dann beteten sie: Herr, du kennst die Herzen aller; zeige, wen von diesen beiden du erwählt hast,
diesen Dienst und dieses Apostelamt zu übernehmen. Denn Judas hat es verlassen und ist an den Ort gegangen, der ihm bestimmt war.
Dann gaben sie ihnen Lose; das Los fiel auf Matthias, und er wurde den elf Aposteln zugerechnet.

Psalm 103(102),1-2.11-12.19-20ab.

Lobe den Herrn, meine Seele,
und alles in mir seinen heiligen Namen!
Lobe den Herrn, meine Seele,
und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist,
so hoch ist seine Huld über denen, die ihn fürchten.
So weit der Aufgang entfernt ist vom Untergang,
so weit entfernt er die Schuld von uns.

Der Herr hat seinen Thron errichtet im Himmel,
seine königliche Macht beherrscht das All.
Lobt den Herrn, ihr seine Engel,
ihr starken Helden, die seine Befehle vollstrecken.

Erster Johannesbrief 4,11-16.

Liebe Brüder, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.
Niemand hat Gott je geschaut; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollendet.
Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns bleibt: Er hat uns von seinem Geist gegeben.
Wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als den Retter der Welt.
Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott, und er bleibt in Gott.
Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 17,6a.11b-19.

In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Vater, ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast.
Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir.
Solange ich bei ihnen war, bewahrte ich sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast. Und ich habe sie behütet, und keiner von ihnen ging verloren, außer dem Sohn des Verderbens, damit sich die Schrift erfüllt.
Aber jetzt gehe ich zu dir. Doch dies rede ich noch in der Welt, damit sie meine Freude in Fülle in sich haben.
Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt hat sie gehasst, weil sie nicht von der Welt sind, wie auch ich nicht von der Welt bin.
Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt nimmst, sondern dass du sie vor dem Bösen bewahrst.
Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.
Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit.
Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe auch ich sie in die Welt gesandt.
Und ich heilige mich für sie, damit auch sie in der Wahrheit geheiligt sind.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6730 am: 13. Mai 2018, 06:38:24 »
Australien in der Weltrunde des Rosenkranzes

Am Sonntag, dem 13. Mai, dem Tag der ersten Erscheinung der Muttergottes von Fatima in Portugal, führt Australien unter der Schirmherrschaft des ehemaligen Weihbischofs der Erzdiözese Sydney, Bischof David Cremin, seinen eigenen großen nationalen Rosenkranz durch.
Am Fest Unserer Lieben Frau vom Siege, dem heutigen Rosenkranzfest, versammelten sich 2017 mehr als eine Million Laien in Polen entlang der Grenzen, um für die Jugend des Landes zu beten. Irland folgte mit über 30.000 Menschen, die an 53 ausgewiesenen Orten im ganzen Land und an den Küsten zusammen kamen.
Die Zahl 53 wurde gewählt, weil der Rosenkranz 53 „Ave Maria“ enthält. Auf Irland und die Vereinigten Staaten folgten die Küstengemeinden Italiens und Großbritanniens. Heute schließt sich Australien dieser großen weltweiten Gebetsrunde um Maria an.

Nach: Sue Martggin
« Letzte Änderung: 13. Mai 2018, 18:24:24 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6731 am: 14. Mai 2018, 06:48:22 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005), Papst

Botschaft zum Weltfriedenstag 2002, §§ 9-10 (© Copyright - Libreria Editrice Vaticana)

„In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt“

Die Familien, die Gruppen, die Staaten, die Völkergemeinschaft selbst müssen sich der Vergebung öffnen, um unterbrochene Verbindungen wieder aufzunehmen, um Situationen einer fruchtlosen gegenseitigen Verurteilung zu überwinden, um über die Versuchung zu siegen, die anderen auszuschließen, indem man ihnen die Berufungsmöglichkeit verwehrt. Die Fähigkeit zur Vergebung liegt jedem Plan für eine gerechtere und solidarischere Gesellschaft in der Zukunft zugrunde.

Umgekehrt kommt die versäumte Vergebung, besonders wenn dadurch die Fortdauer von Konflikten geschürt wird, der Entwicklung der Völker sehr teuer zu stehen. Die Ressourcen werden verwendet, um den Rüstungswettlauf, die Kriegskosten und die Folgen wirtschaftlicher Repressalien zu tragen. Damit fehlen die notwendigen Geldmittel, um Entwicklung, Frieden und Gerechtigkeit voranzubringen. Unter wie vielen Schmerzen leidet die Menschheit, weil sie sich nicht zu versöhnen weiß, wie oft wird sie zurückgeworfen, weil sie nicht zu vergeben weiß! Der Friede ist die Voraussetzung für die Entwicklung, aber ein wirklicher Friede wird nur durch die Vergebung ermöglicht.   

Das Angebot der Vergebung ist weder unmittelbar zu verstehen, noch mühelos anzunehmen; es ist eine in gewisser Hinsicht paradoxe Botschaft. Tatsächlich schließt die Vergebung immer kurzfristig einen scheinbaren Verlust ein, während sie langfristig einen tatsächlichen Gewinn sicherstellt. Die Gewalt ist das genaue Gegenteil; sie entscheidet sich für einen kurzfristigen Gewinn, bereitet aber auf lange Sicht einen tatsächlichen, anhaltenden Verlust vor. Die Vergebung könnte als eine Schwäche erscheinen; in Wirklichkeit setzt sie, sowohl um gewährt wie um angenommen zu werden, eine große geistige Kraft und einen bewährten moralischen Mut voraus. Weit davon entfernt, die Person herabzusetzen, führt die Vergebung sie zu einem erfüllten und reicheren Menschsein, das fähig ist, in sich einen Strahl des Glanzes des Schöpfers widerzuspiegeln.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6732 am: 14. Mai 2018, 06:55:50 »
Apostelgeschichte 19,1-8.

Während Apollos sich in Korinth aufhielt, durchwanderte Paulus das Hochland und kam nach Ephesus hinab.
Er traf einige Jünger und fragte sie: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie antworteten ihm: Wir haben noch nicht einmal gehört, dass es einen Heiligen Geist gibt.
Da fragte er: Mit welcher Taufe seid ihr denn getauft worden? Sie antworteten: Mit der Taufe des Johannes.
Paulus sagte: Johannes hat mit der Taufe der Umkehr getauft und das Volk gelehrt, sie sollten an den glauben, der nach ihm komme: an Jesus.
Als sie das hörten, ließen sie sich auf den Namen Jesu, des Herrn, taufen.
Paulus legte ihnen die Hände auf, und der Heilige Geist kam auf sie herab; sie redeten in Zungen und weissagten.
Es waren im ganzen ungefähr zwölf Männer.
Er ging in die Synagoge und lehrte drei Monate lang freimütig und suchte sie vom Reich Gottes zu überzeugen.

Psalm 68(67),2-3.4-5a.5d.6-7ab.

Gott steht auf, seine Feinde zerstieben;
die ihn hassen, fliehen vor seinem Angesicht.
Sie verfliegen, wie Rauch verfliegt;
wie Wachs am Feuer zerfließt,
so vergehen die Frevler vor Gottes Angesicht.

Die Gerechten aber freuen sich und jubeln vor Gott;
sie jauchzen in heller Freude.
Singt für Gott, spielt seinem Namen;
freut euch vor seinem Angesicht!

Ein Vater der Waisen, ein Anwalt der Witwen
ist Gott in seiner heiligen Wohnung.
Gott bringt die Verlassenen heim,
führt die Gefangenen hinaus in das Glück.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 16,29-33.

In jener Zeit sagten die Jünger zu Jesus: Jetzt redest du offen und sprichst nicht mehr in Gleichnissen.
Jetzt wissen wir, dass du alles weißt und von niemand gefragt zu werden brauchst. Darum glauben wir, dass du von Gott gekommen bist.
Jesus erwiderte ihnen: Glaubt ihr jetzt?
Die Stunde kommt, und sie ist schon da, in der ihr versprengt werdet, jeder in sein Haus, und mich werdet ihr allein lassen. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir.
Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6733 am: 15. Mai 2018, 16:25:48 »
Wenn Maria der ältesten Tochter zuruft: Wach auf…

In diesem Marienmonat und in Anbetracht der gegenwärtigen Gesetzes­ver­schie­bungen gegen die Achtung des Lebens, die in einigen christlichen Ländern - darunter Frankreich - verkündet werden, ist es wichtig, daran zu erinnern, wie sehr die Jungfrau Maria in der jüngsten Geschichte des Christentums ihre Besuche und ihre Aufrufe zur Bekehrung vervielfacht hat! Und genau das hat sie getan, als sie ihre Erscheinungen im Land der „ältesten Tochter der Kirche“ seit 1830 vermehrt hat!
So erschien Maria 1830 Catherine Labouré in der Rue du Bac (Paris) und bat sie um die Prägung der „wunderbaren Medaille“. Nur sechzehn Jahre später, 1846, erschien die Muttergottes in La Salette, in den französischen Alpen, unter Tränen zwei Kindern; zwölf Jahre später, 1858, besuchte sie in Lourdes Bernadette Soubirous und bestätigte das Dogma der Unbefleckten Empfängnis; 1871, in Pontmain (Mayenne, Frankreich), erschien Maria wiederum einigen Kindern; 1876, in Pellevoisin en Berry (Frankreich), besuchte Maria unter dem Namen „Mutter der Barmherzigkeit“ die junge Estelle Faguette, die sie mit der Verbreitung des Skapuliers beauftragte... 1947, in L'île-Bouchard (Indre-et-Loire, Frankreich), zeigte sich Maria vier kleinen Kindern und bat sie, für ihr Land zu beten, das damals von einem Staatsstreich bedroht war: Frankreich wird im letzten Augenblick vor dem Aufstand gerettet....
Papst Johannes Paul II. sagte: „Wenn der Sieg kommt, wird er durch Maria kommen. Mehr denn je ruft die Jungfrau Maria heute ihre älteste Tochter, aber auch alle ihre Töchter, die Nationen, auf, zu erwachen und sich zu bekehren, um ihren Sieg zu ermöglichen....

Das Team von Marie de Nazareth
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« Antwort #6734 am: 15. Mai 2018, 16:26:09 »
Der Pfingstmontag: jetzt ein neues Marienfest!

„Der Gedenktag (1) der Seligen Jungfrau Maria, Mutter der Kirche“, ist von nun an „in den Römischen Kalender am Montag nach Pfingsten einzutragen und jedes Jahr zu feiern“, hat der Vatikan kürzlich in einem Dekret für die Weltkirche erklärt!
Diese Entscheidung von Rom ist wichtig. Es ist das erste Mal, dass die Kirche offiziell ein Fest Maria, Mutter der Kirche, einrichtet, seitdem Papst Paul VI. beim Zweiten Vatikanischen Konzil der dogmatischen Konstitution Lumen gentium einen Abschnitt hinzufügte, in dem es heißt: „Die Selige Jungfrau Maria, Mutter der Kirche“. Um Maria als Mutter der Kirche zu feiern gab es seither nur die Möglichkeit von Votivmessen, also von Messen „mit einer besonderen Intention“.
Mit der Unterzeichnung des Dekrets betont Papst Franziskus ganz stark die Mutterschaft Mariens für die ganze Kirche, sei es die Amtskirche (geweihte Ordensleute, Diakone und Priester) oder seien es alle Laien des Volkes Gottes.
Wir wissen, dass der Heilige Vater der mütterlichen Rolle Mariens in der Kirche, aber auch der mütterlichen Rolle der Kirche selbst gegenüber der Welt nach dem Vorbild Mariens ihre volle Bedeutung beimessen will. Die Einrichtung des schönen Festes Maria, Mutter der Kirche ist daher ein neuer Schritt zum Verständnis des Wesens der Kirche, aber auch zum Verständnis der Rolle der Frau in der Kirche. Unsere marianische Frömmigkeit wird auf diese Weise gestärkt, damit wir, wie der heilige Grignion de Montfort sagte, durch Maria zu Jesus gelangen können.
__________________________________

(1) Dabei handelt es sich um einen „gebotenen Gedenktag“. Die Bezeichnung „Gedenktag“ gibt den Grad der liturgischen Feier an, die dem „Hochfest“ und „Fest“ nachgeordnet ist. Nicht nur die Hl. Messe, sondern auch das Offizium muss zu Ehren des Heiligen gefeiert werden. Man spricht von einem „gebotenen Gedenktag“ im Unterschied zu einem „nicht gebotenen Gedenktag“. Dieser bezeichnet ein Heiligenfest, das beim Offizium und der Feier der Hl. Messe berücksichtigt werden kann.
Das Team von Marie de Nazareth

Quelle: Zenit
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #6735 am: 15. Mai 2018, 19:06:02 »
Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer

Vorträge über das Johannes-Evangelium, 104,3-105,4 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1913-1914)

„Vater [...] verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrlicht!“

Die Verherrlichung des Sohnes durch den Vater sehen einige darin, dass er ihn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat (Röm 8,32). Allein wenn man sagt, er sei durch das Leiden verherrlicht worden, um wieviel mehr durch die Auferstehung! Denn im Leiden tritt mehr seine Erniedrigung als seine Verherrlichung hervor […] Damit also der Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, durch die Auferstehung verklärt oder verherrlicht würde, ist er vorher durch das Leiden erniedrigt worden […] Dass der Sohn vom Vater hinsichtlich der Knechtsgestalt verherrlicht wurde, die der Vater von den Toten auferweckte und zu seiner Rechten setzte, bringt die Natur der Sache mit sich, und darüber ist auch kein Christ im Zweifel.

Aber weil der Herr nicht bloß sagte: „Vater, verherrliche Deinen Sohn“, sondern auch beifügte: „Damit Dein Sohn Dich verherrliche“, so fragt man mit Recht, wie der Sohn den Vater verherrlicht hat […] Allein in sich selbst kann die Klarheit des Vaters weder vermindert noch vermehrt werden, bei den Menschen aber war sie ohne Zweifel geringer, als Gott nur in Judäa bekannt war, seine Diener noch nicht vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang den Namen des Herrn priesen (Ps 113(112),1-3). Weil aber durch das Evangelium Christi bewirkt wurde, dass der Vater durch den Sohn den Völkern bekannt wurde, so hat in der Tat auch der Sohn den Vater verherrlicht.

Wenn aber der Sohn nur gestorben und nicht auferstanden wäre, so wäre er ohne Zweifel weder vom Vater verherrlicht worden, noch hätte er den Vater verherrlicht; nun aber vom Vater verherrlicht durch die Auferstehung, verherrlicht er durch die Verkündigung seiner Auferstehung den Vater. Dies lässt nämlich die Wortfolge deutlich hervortreten: „Verherrliche“, sagt er, „Deinen Sohn, damit Dein Sohn Dich verherrliche“, als würde er sagen: Erwecke mich, damit Du dem ganzen Erdkreis durch mich bekannt werdest. […] Gott wird hienieden verherrlicht, indem er durch die Verkündigung den Menschen bekannt wird und durch den Glauben der Glaubenden gepriesen wird.
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