Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4657841 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7568 am: 08. Juli 2019, 21:14:01 »
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Betet für eure Vorfahren väterlicher- und mütterlicherseits, die sexuell unrein waren, damit sie und eure Generationen freigegeben seien!

1. Juli 2019, 14.30 Uhr – Dringender Aufruf von Jesus der Barmherzigkeit an Sein treues Volk. Botschaft an Enoch.

Meine Kinder, Mein Friede und Meine Barmherzigkeit begleite euch immer.

Mein Volk, die Gender-Ideologie verursacht Verwirrung und sexuelle Identitätsprobleme in Millionen von Kleinen und Jugendlichen. Diese dämonische Strömung wurde in Kindergärten, Schulen, Kollegien und weiteren Bildungseinrichtungen gelehrt; sie wird Meinen Kleinen indoktriniert, lässt sie glauben, dass weder der Sex noch das Geschlecht existieren; dass sie gleichzeitig Mann oder Frau sein können und das Gleiche sagt man den Kleinen und Jugendlichen.

Diese Indoktrination verursacht in vielen Kleinen und Jugendlichen sexuelle Traumatas und Identitätsprobleme. Bedenkt was Mein Wort sagt: So schuf Gott den Menschen nach seinem Abbild, nach Gottes Bild schuf er ihn, als Mann und Frau erschuf er sie. Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch. (Gen. 1,27-28) Ich schuf Mann und Frau und habe sie physisch, psychisch und sexuell unterschiedlich gemacht. Ich habe keine Zwitter erschaffen, sondern Männer und Frauen, damit sie sich fortpflanzen und vermehren und die menschliche Rasse sich so ausdehnt. Ein Mann kann nie eine Frau sein, noch die Frau ein Mann; die Essenz mit der sie erschaffen wurden ist männlich oder weiblich, das gilt auch für die anderen Geschöpfe.

Meine Kinder, Ich habe den Mann nicht mit einem weiblichen Trieb erschaffen, noch eine Frau mit einem männlichen Trieb. Den Mann erschuf Ich stark, damit er die Schöpfung und die Geschöpfe meistern kann und die Frau erschuf Ich lieblich, liebevoll, zart und gewährte ihr die Gnade Mutter zu sein, damit sie den Mann begleiten und sich mit ihm vereinen kann und die zwei ein einziges Fleisch werden; damit das was durch die Liebe und den Segen Gottes vereint ist sich fortpflanzen und vermehren wird um die Ausdehnung der Art zu gewährleisten.

Ich erschuf keine Homosexuellen, Ich wiederhole es euch: Ich habe sie als Mann und Frau erschaffen; die Homosexualität ist eine Verwirrung, die nicht von Mir kommt. Die Homosexualität ist ein unreiner sexueller Geist, der im Moment der Empfängnis infolge der Sünde der sexuellen Unreinheit eurer Vorfahren eintritt; es ist ein dämonischer Fluch, der von Generation zu Generation bestand, weil er nicht ausgemerzt wurde. Der Geist der sexuellen Unreinheit ist eine dämonische Bindung, die in die Generationen gelangt durch einen unreinen Fluch eurer Vorfahren. Die sexuelle Unreinheit ist ein starker Geist, welcher die geistige Türe öffnet damit weitere unreine Geister eintreten können, die sind: Homosexualität, Prostitution, Ehebruch, Unzucht, Lüsternheit, Masturbation, Inzest, Abtreibung, Pornographie und weitere unreine Geister. Die Homosexualität ist ein unreiner Geist von generationenübergreifendem Charakter, das heißt, er kommt aus Generationen von Vorfahren, die in väterlicher oder mütterlicher Linie Homosexualität trieben.

Wenn ihr für euren väterlichen und mütterlichen Stammbaum betet, Meine Kinder, und in jeder Heiligen Eucharistiefeier, während 33 aufeinanderfolgenden Tagen, Mir im Augenblick der Hochhebung (der Wandlung) die Flüche der sexuellen Unreinheiten übergebt, so versichere Ich euch, dass Ich euch von diesen unreinen Geistern befreien werde, damit keine Unreinheiten in euren Generationen mehr gesehen werden. Betet, fastet und tut Buße während den Tagen, an denen ihr Meine 33 Eucharistischen Feiern besucht, damit diese unreinen Geister geschwächt werden und ihr schneller von ihnen befreit seid. Betet für eure väterlichen und mütterlichen Vorfahren, die sexuelle Unreinheiten begingen, damit sie und eure Generationen befreit werden.

Bittet einen Meiner Priester, besonders einen exorzistischen Priester, dass er eure Generationen segne und für jene bete, die in eurer Familie einen Geist der Unreinheit haben und ihr werdet sehen, wie sie frei werden und zu ihrem natürlichen Zustand als Männer oder Frauen zurückkehren. Die Homosexualität und der Lesbianismus sind Teil der unreinen Geister, die wenn sie befreit werden, aus euren Generationen verschwinden müssen. Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen (Joh. 8,32).

Meine Kinder, betet den Rosenkranz Meines Kostbaren Blutes und Wunden für die sexuelle Unreinheit eurer väterlichen und mütterlichen Generationen; feiert die 33 Heiligen Eucharistiefeiern mit und weiht Mir euren väterlichen und mütterlichen Stammbaum und Ich versichere euch, dass Ich euch den Sieg und die Freiheit gebe über die unreinen Geister.

Meinen Frieden gebe Ich euch, Meinen Frieden lasse Ich euch. Bereut und bekehrt euch, denn das Reich Gottes ist nahe.

Euer Meister, Jesus der Unendlichen Barmherzigkeit.

Macht Meine Botschaften bekannt und verkündet die Stunde Meiner Barmherzigkeit, 15.00 Uhr, der ganzen Menschheit und der Brunnen Meiner Barmherzigkeit wird sich über euch, eure Familien und Vorfahren ergießen.

(Enoch)
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7569 am: 08. Juli 2019, 21:19:15 »
Hl. Augustinus (354-430)
Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Vorträge über das Johannes-Evangelium, 49,15 (Bibliothek der Kirchenväter, München 1913–1914)

„Wer an mich glaubt, wird leben“

„Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er schon gestorben ist, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit.“ Was heißt das? „Wer an mich glaubt, wird, auch wenn er schon gestorben ist“, wie Lazarus gestorben ist, „leben“, weil er nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen ist. Betreffs der schon längst gestorbenen Väter Abraham, Isaak und Jakob, hat Gott den Juden diese Antwort gegeben: „Ich bin der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs; er ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen“ (Mt 22,32; Lk 20,37f.); alle leben in ihm. Glaube also, und wenn du auch gestorben bist, so wirst du leben; wenn du aber nicht glaubst, so bist du, auch wenn du lebst, tot. […] Woher der Tod der Seele nach? Weil der Glaube fehlt. Woher der Tod dem Leibe nach? Weil die Seele fehlt. Also ist die Seele deiner Seele der Glaube.

„Wer an mich glaubt“, sagt er, „wird, auch wenn er gestorben ist“ dem Fleische nach, „leben“ der Seele nach, bis auch das Fleisch aufersteht, um nachher nie mehr zu sterben. Das heißt: „Wer an mich glaubt“, mag er auch sterben, „wird leben. Und jeder, der lebt“ dem Fleische nach „und an mich glaubt, wird“, obwohl er für jetzt wegen des Todes des Fleisches sterben wird, „nicht sterben in Ewigkeit“ wegen des Lebens des Geistes und der unvergänglichen Dauer der Auferstehung.

Das ist es, was er sagt mit den Worten: „Und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Glaubst du das? Sie [Marta] sprach zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, daß Du bist Christus, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist“. Indem ich dies glaube, glaube ich, daß Du die Auferstehung bist, glaube ich, daß Du das Leben bist, glaube ich, daß, wer an Dich glaubt, auch wenn er stirbt, leben wird, und daß, wer lebt und an Dich glaubt, nicht sterben wird in Ewigkeit.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7570 am: 08. Juli 2019, 22:24:40 »
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Botschaft von Gott Vater an CHRISTINA GALLAGHER.

"Ich rufe euch durch Jesus, Meinen Sohn; denn Wir sind Eins. – Gib diese Botschaft an alle Meine Menschen der Wahrheit, die das Leben in Jesus, Meinem Sohn, tragen."

5. April 2019

Gott Vater: "Meine Tochter, Ich rufe dich auf zu schreiben. Ich rufe dich durch Jesus, Meinen Sohn; denn Wir sind Eins. Ich habe dich gerufen, Meine Tochter, Meine Kleine. Du bist auserwählt, die Botin der Wahrheit zu sein.

Ich wünsche, dass du Meinem Volk auf der ganzen Welt die Wahrheit weitergibst. Viele ertragen die Wahrheit nicht, stattdessen aber Lügen und Täuschungen, die viele Herzen erfüllen. Auf diese Weise lassen sie zu, dass in ihnen die Wahrheit zerstört wird.

Gib diese Botschaft allen Meinen Menschen der Wahrheit, welche das Leben in Jesus, Meinem Sohn, hervorbringen.

Mein Volk, höre jetzt, Ich rufe dich. Ich bin Derjenige, der für immer ist und sein wird. Höre Mich, deinen Herrn und Gott. Der Betrüger raubt viele Seelen und verführt sie in die Kloake des Todes.

Meine Hirten – wie sie Mich kränken! Sie haben zugelassen, dass sich die Herde zerstreut, und so viele von ihnen haben sich in der Finsternis dessen verloren, welcher ihre Seele begehrt. Wehe dem Menschen, der sein Leben öffnet, um eins zu werden mit der Finsternis.

Erinnert euch an das Gleichnis, das Jesus über die Talente erzählt.*

Ich, euer Herr und Gott, muss euch, die ihr Ohren zum Hören und Augen zum Sehen habt, vorbereiten. Seid nicht still, lasst die Wahrheit aus euch fließen: Das Leben in Jesus fordert es von euch. Die Zeit wird knapp, bevor die Welt Zeuge einer Finsternis und Unterdrückung durch eine Macht jenseits der Welt wird, eine Macht des Antichristen.

Er hat viele Menschen getäuscht. Bald wird er die meisten Menschen täuschen, sogar die Auserwählten. Es herrscht große Unruhe, Unruhe, die die Welt nicht sehen kann. Es wurden Vereinbarungen getroffen und Papiere unterzeichnet für die endgültige Zerstörung der Welt. Der letzte Kampf des Betrügers rückt näher, und so viele Menschen sind fröhlich in der Sünde der finstersten Art. Es gibt keine Umkehr, weil sie im und mit dem Tod eins geworden sind. Für viele gibt es keine Möglichkeit umzukehren. (Solche Seelen sind für immer verloren, weil sie in ihrer Freiheit die Barmherzigkeit Gottes nicht begehren.)

Meine Botin der Wahrheit, Ich habe viel aus dir geschöpft. Ich habe dich zu Mir aufschreien gehört. Sei ruhig, denn Ich segne dich für all deine Ausdauer für die Seelen, nach denen Ich dürste – aber für viele vergeblich.

Viele haben sich für den Tod entschieden. So viele werden weder der Wahrheit noch dem Leben dienen, sondern sie umarmen den Tod durch die Verführung des Teufels, des Fleisches und der Welt. Die Zeit rückt näher, damit der Betrüger seine Macht über die Welt ausüben kann. So, so viele werden in seiner Macht gefangen sein, da der Weg für den Antichristen geebnet ist, ja, gegen Mich und das Leben.

... (Hier wurde eine äußerst ernste Botschaft in Bezug auf die Katholische Kirche gegeben. Sie ist aktenkundig und wird zur angemessenen Zeit verfügbar sein.)

Der Betrüger übt nur den Tod aus. Schaut euch um, seht seine Macht der Falschheit. Überall ist es, Finsternis und Sünde werden als redlich entschuldigt. Der Betrüger sagt: 'Beteiligt euch. Seht, es ist gut!' Schaut euch um. Dort könnt ihr es sehen.

Mein Volk, so wenige wollen Mich kennenlernen. Sie heißen in ihrem Herzen, ihrem Leben und ihrer Seele ihn willkommen – den Tod. Es ist ihr freier Wille.

Sprecht von dem Mann im Gleichnis des Evangeliums**, der das Bedürfnis hat zurückzugehen und seine Toten zu begraben, weil es viele gibt, die sich umwenden, um ihre bereits Verstorbenen zu begraben: Die Menschheit ist eins mit der Finsternis geworden und weigert sich, ihre Hand an den Pflug zu legen und standhaft zu bleiben. Sie könnten von Mir in Güte Weisheit empfangen, aber in ihrem freien Willen wählen sie alles von der Welt und dem Fleisch und verweigern das Leben von Mir durch Jesus, Meinen Sohn.

Mein Rufen ist zum Spott geworden. Es ist leicht für den Menschen des Verderbens, sich mit dem Teufel in Lügen zu vereinen, um die Wahrheit zu zerstören und zu blockieren. Einen solchen Menschen kenne Ich nicht, weil er das Falsche begrüßt. Aber das Falsche wird ihn nicht retten, wenn er sich dem Hades (der Hölle) nähert. Dort wird sein Leiden beginnen.

Mein Volk, öffnet eure Herzen für die Wahrheit, da eure Zeit naht, eure Wahl zwischen Leben oder Tod zu treffen.

Es gibt Pläne für alles, was Ich euch gegeben habe.

Die Eine-Welt-Regierung ist mit euch, ihre Diktatur wird nur zu eurer Unterdrückung, Zerstörung und zum ewigen Tod führen.

Die Eine-Welt-Bank – könnt ihr nicht ihre Entwicklung sehen, wie sie eure weltlichen Güter unterdrückt, was überall zu Hungerschreien führen und in Krankheiten resultieren wird, welche die Körper aller befallen werden? Und die Menschen ohne Weisheit, wohin sollen sie sich wenden? Meine Botin der Wahrheit, du wirst eine von sehr wenigen sein, die dieses Wissen haben werden – sofern sie zulassen, dass dein Leben weitergeht.

Und die Eine-Welt-Kirche wird ihre Freiheit in die Hände dessen hergeben, der durch das, was das Malzeichen des Tieres (Mikrochip) sein wird, zerstören wird. Wie viele werden freiwillig dafür rennen, mit freudigem Herzen und Überheblichkeit. Ich sage euch, die Zeit nähert sich ihrer Erfüllung.

Der dritte Weltkrieg steht in Bereitschaft.

Ich segne dich, Meine Botin der Wahrheit, durch das Heiligste Herz Meines Sohnes Jesus in Vereinigung mit dem Heiligen Geist. Amen. Amen."

(Auf die Frage, wie das Gleichnis von den Talenten mit dieser Botschaft zusammenhängt, erklärte Christina das Verständnis, das ihr gegeben wurde, wie folgt: Sie sagte, dass Gott von all denjenigen, die durch diese Mission Unserer Lieben Frau Königin des Friedens Sein Geschenk der Bekehrung und Heilung erhalten haben, erwartet, dass sie die Wahrheit von dem verkünden, was ihnen gegeben wurde. Auf diese Weise verbergen sie nicht die Talente, sondern nutzen sie, um Gott die Ehre zu erweisen und dadurch andere zu bewegen, die Wahrheit Seines Rufes durch die Botschaft Unserer Lieben Frau zu hören. Wie viele Heilungen und spirituelle Bekehrungen wurden verborgen, nicht bestätigt oder nicht mehr verkündet! Unser Herr wird jeden zur Rechenschaft ziehen.)

* Das Gleichnis von den Talenten (Mt 25,14-30), auf das der Herr in seiner Botschaft Bezug nimmt:
14 Es ist wie bei einem Mann, der in die Fremde ziehen wollte. Er rief seine Knechte und übergab ihnen sein Vermögen.
15 Dem einen gab er fünf Talente, dem anderen zwei, dem dritten eins, jedem nach seiner besonderen Tüchtigkeit. Dann reiste er ab.
16 Der fünf Talente empfangen hatte, ging hin, arbeitete mit ihnen und gewann noch fünf dazu.
17 Ebenso gewann auch der mit den zwei Talenten noch zwei andere hinzu.
18 Der aber das eine erhalten hatte, ging hin, grub ein Loch in die Erde und verbarg darin das Geld seines Herrn.
19 Nach geraumer Zeit kam der Herr jener Knechte zurück und hielt Abrechnung mit ihnen.
20 Der die fünf Talente empfangen hatte, trat heran, brachte fünf weitere Talente mit und sagte: "Herr, fünf Talente hast du mir übergeben, siehe, fünf weitere Talente habe ich dazugewonnen."
21 Da sagte sein Herr zu ihm: "Recht so, du guter und treuer Knecht. Über weniges bist du treu gewesen, über vieles will ich dich setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn!"
22 Auch der mit den zwei Talenten trat heran und sagte: "Herr, zwei Talente hast du mir übergeben, siehe, zwei Talente habe ich dazugewonnen."
23 Da sagte sein Herr zu ihm: "Recht so, du guter und treuer Knecht. Über weniges bist du treu gewesen, über vieles will ich dich setzen. Geh ein in die Freude deines Herrn!"
24 Es trat aber auch der heran, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: "Herr, ich kenne dich, du bist ein strenger Mann. Du erntest, wo du nicht gesät, und sammelst ein, wo du nicht ausgestreut hast.
25 Darum fürchtete ich mich, ging hin und vergrub dein Talent in der Erde. Hier hast du dein Eigentum."
26 Da erwiderte ihm sein Herr: "Du schlechter und fauler Knecht, du wusstest, dass ich ernte, wo ich nicht gesät, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe?
27 Dann hättest du mein Geld bei den Wechslern anlegen sollen, so dass ich bei meiner Heimkehr mein Geld mit Zinsen hätte abheben können."
28 Nehmt ihm darum das Talent und gebt es dem, der die zehn Talente hat!
29 Denn jedem, der hat, wird gegeben werden, und er wird Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird noch genommen werden, was er hat.
30 Den unnützen Knecht aber werft hinaus in die Finsternis draußen! Dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.

** Lk 9,59-62
59 Einen anderen forderte er auf: "Folge mir!" Der entgegnete: "Herr, lass mich zuvor hingehen und meinen Vater begraben."
60 Jesus erwiderte ihm: "Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes."
61 Wieder ein anderer sagte: "Ich will dir folgen, Herr, doch erlaube mir erst, Abschied zu nehmen von denen in meinem Haus."
62 Jesus erwiderte ihm: "Keiner, der seine Hand an den Pflug legt und zurückschaut, ist tauglich für das Reich Gottes."
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7571 am: 09. Juli 2019, 06:55:15 »
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Buch Genesis 32,23-33.

In jener Zeit stand Jakob in der Nacht auf, nahm seine beiden Frauen, seine beiden Mägde sowie seine elf Söhne und durchschritt die Furt des Jabbok.
Er nahm sie und ließ sie den Fluss überqueren. Dann schaffte er alles hinüber, was ihm sonst noch gehörte.
Als nur noch er allein zurückgeblieben war, rang mit ihm ein Mann, bis die Morgenröte aufstieg.
Als der Mann sah, dass er ihm nicht beikommen konnte, schlug er ihn aufs Hüftgelenk. Jakobs Hüftgelenk renkte sich aus, als er mit ihm rang.
Der Mann sagte: Lass mich los; denn die Morgenröte ist aufgestiegen. Jakob aber entgegnete: Ich lasse dich nicht los, wenn du mich nicht segnest.
Jener fragte: Wie heißt du? Jakob, antwortete er.
Da sprach der Mann: Nicht mehr Jakob wird man dich nennen, sondern Israel - Gottesstreiter-; denn mit Gott und Menschen hast du gestritten und hast gewonnen.
Nun fragte Jakob: Nenne mir doch deinen Namen! Jener entgegnete: Was fragst du mich nach meinem Namen? Dann segnete er ihn dort.
Jakob gab dem Ort den Namen Penuël - Gottesgesicht - und sagte: Ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen und bin doch mit dem Leben davongekommen.
Die Sonne schien bereits auf ihn, als er durch Penuël zog; er hinkte an seiner Hüfte.
Darum essen die Israeliten den Muskelstrang über dem Hüftgelenk nicht bis auf den heutigen Tag; denn er hat Jakob aufs Hüftgelenk, auf den Hüftmuskel geschlagen.

Psalm 17(16),1-2.3ab.5.6-7.8b.9a.15.

Höre, Herr, die gerechte Sache,
achte auf mein Flehen,
vernimm mein Gebet von Lippen ohne Falsch!
Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil;
denn deine Augen sehen, was recht ist.

Prüfst du mein Herz,
suchst du mich heim in der Nacht und erprobst mich,
dann findest du an mir kein Unrecht.
Auf dem Weg deiner Gebote gehn meine Schritte,
meine Füße wanken nicht auf deinen Pfaden.

Ich rufe dich an, denn du, Gott, erhörst mich.
Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede!
Wunderbar erweise deine Huld!
Du rettest alle, die sich an deiner Rechten vor den Feinden bergen.

Birg mich im Schatten deiner Flügel,
vor den Frevlern, die mich hart bedrängen.
Ich aber will in Gerechtigkeit dein Angesicht schauen,
mich satt sehen an deiner Gestalt, wenn ich erwache.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus - Mt 9,32-38.

In jener Zeit brachte man zu Jesus einen Stummen, der von einem Dämon besessen war.
Er trieb den Dämon aus, und der Stumme konnte reden. Alle Leute staunten und sagten: So etwas ist in Israel noch nie geschehen.
Die Pharisäer aber sagten: Mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus.
Jesus zog durch alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte alle Krankheiten und Leiden.
Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Da sagte er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.
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« Antwort #7572 am: 09. Juli 2019, 22:09:08 »
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Botschaften erhalten in Deutschland im Monat Juni 2019

Vom 19. bis zum 25. Juni war Mario in Deutschland, eingeladen von heiligen Priestern der wahren Kirche, um von der echten Erscheinung von Brindisi Zeugnis zu geben. Viele Leute kamen zu den 3 Vorträgen mit dem Ritual der Salbung und außerordentlicher Erscheinung der heiligsten Maria, Jungfrau der Versöhnung.

In einer Erscheinung bringt die Madonna Mario vor den Gläubigen die Eucharistie. Alle werden mit dem heiligen Öl gesalbt und erhalten die Auflegung der Hände Marios und sein machtvolles Fürbitt- und Heilungsgebet. Stunden und Stunden von Gebet und Lobpreis.
Mario forderte alle zur Bekehrung des Herzens auf, zum geistlichen Leben im dreifaltigen Gott, nicht der falschen, abgefallenen Kirche zu folgen, in der Reinheit der Seele und des Leibes zu leben.

Er sprach lange vom Unbefleckten Herzen Mariens, von den Engeln und davon, wie man sich von den Versuchungen befreit, indem man in der Stille und in der Verborgenheit lebt, in der Verleugnung seiner selbst und (indem) man sich immer an den letzten Platz stellt, um allein Gott hervorragen zu lassen.

Mario bringt als demütiger Sohn Mariens dieses Werk seit 10 Jahren voran, trotz der unerbittlichen Verfolgungen und Verleumdungen jener, die für das Tier arbeiten, und deren Falschheit.
Grüße an die kleine Herde.

Botschaft vom 20. Juni 2019
Mario: Die Jungfrau Maria erschien ganz in Blau gekleidet. Sie hatte eine goldenen Krone auf Ihrem Haupt und den sehr langen Rosenkranz in Ihren Händen. Hinter Ihr war ein großes blaues Kreuz. Dieses Kreuz strahlte viel Licht auf uns.
Der Heilige Josef war neben der Jungfrau und Mutter. Der Heilige Josef segnete uns, das Jesuskind, welches im Arm des Heiligen war (segnete uns) ebenfalls. Der Heilige Josef sagte:
"Ruft mich an und ich werde euch zu Hilfe kommen."
Mario: Die Jungfrau Maria sagte, nachdem Sie Sich das Kreuzzeichen gemacht hatte:
"Gelobt sei Jesus Christus.
Liebe Kinder, bleibt immer in Meinem Unbefleckten Herzen und lebt in der Gnade des auferstandenen Jesus. Lebt nur für Gott, im Losgelöst-Sein von allem und allen (d.h ohne irdische oder weltliche Anhänglichkeit). Seid heilig, wie Gott heilig ist.
Die Zeit drängt und die göttliche Gerechtigkeit wird alle Gotteslästerer und Bösen und all jene treffen, die Meine Erscheinungen verfolgen.
Betet den heiligen Rosenkranz, ruft den Heiligen Geist an, betet den eucharistischen Jesus an und vertraut auf den barmherzigen Jesus.
Ich und Mein Sohn lieben euch unermesslich und wünschen, euch das Paradies zu schenken. Lasst Mich euch mit Meinem Mantel einhüllen. Sehr bald wird Mein Herz triumphieren. Seid wachsam, seid wachsam, denn die falsche Kirche ist sehr aktiv, um euch von Meiner Botschaft zu entfernen.
Glaubt an Mich, glaubt an Meine Botschaften und Zeichen und Ich werde euch von den Tücken des Bösen befreien."
Mario: Die Jungfrau Maria hält Ihre rechte Hand in die Höhe und segnet uns mit dem Zeichen des Kreuzes. Danach entschwand Sie im unendlichen paradiesischen Licht. Der Heilige Josef und das Jesuskind entschwinden mit Ihr.

https://brindisi-marienerscheinungen.jimdo.com/
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7573 am: 10. Juli 2019, 06:34:49 »
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Predigt von Professor May.

Die Gesin­nung des Her­zens Jesu

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Am ver­gan­ge­nen Frei­tag haben wir das Fest des Hei­ligs­ten Her­zens Jesu began­gen. Die Herz-Jesu-Ver­eh­rung hat ihre Grund­lage in dem Dogma der hyposta­ti­schen Union, d.h. in der Ver­bin­dung einer mensch­li­chen Natur mit der gött­li­chen Per­son des LOGOS. Das Herz Jesu wird also nicht getrennt oder los­ge­löst von der Gott­heit, son­dern als das Herz der Per­son des LOGOS, mit der es unzer­trenn­lich ver­ei­nigt ist, ange­be­tet. Der unmit­tel­bare Gegen­stand der Herz-Jesu-Ver­eh­rung ist das leib­li­che Herz Jesu als ein wesent­li­cher Bestand­teil der mit dem LOGOS hyposta­tisch ver­bun­de­nen mensch­li­chen Natur Christi; nicht etwa bloß das Herz im bild­li­chen Sinne. Der ganze Gegen­stand der Herz-Jesu-Ver­eh­rung ist der Gott­mensch Jesus Chris­tus. Das For­mal­ob­jekt, also die beson­dere Sicht, unter der wir Jesus ver­eh­ren, das For­mal­ob­jekt der Herz-Jesu-Ver­eh­rung ist die unend­li­che Voll­kom­men­heit der gött­li­chen Per­son. Der Grund, warum unter den Tei­len der Mensch­heit Christi gerade das Herz in beson­de­rer Weise ver­ehrt wird, ist der, dass das Herz das voll­kom­menste Sym­bol der Erlö­ser­liebe Christi zu den Men­schen ist. So rufen wir ja in der Herz-Jesu-Lita­nei: „Herz Jesu, du bren­nen­der Herd der Liebe.“ Nach dem Sprach­ge­brauch der Hei­li­gen Schrift und auch nach der volks­tüm­li­chen Anschau­ung gilt das Herz als der Sitz der Affekte, der Gefühle und Stre­bun­gen, beson­ders der Liebe. Da die Liebe das Motiv der Erlö­sung ist, wird jenem Organ des Erlö­sers, das als Sym­bol der Liebe gilt, beson­dere Ver­eh­rung erwie­sen. Der Herr hat sein Herz, den Inhalt sei­nes Her­zens, den Reich­tum sei­nes Her­zens geof­fen­bart durch sein Wesen, sein Leben und sein Lei­den, aber auch durch seine Worte. In seine Worte ist seine rei­che Seele ein­ge­strömt. Am tiefs­ten hat er sich sei­nen Jün­gern eröff­net in der Stunde sei­nes Abschieds. Da hat er zu sei­nen Jün­gern gespro­chen, wie er nie zuvor zu ihnen gespro­chen hatte. Und die Jün­ger haben das gespürt und gesagt: „Siehe, Herr, jetzt sprichst du offen und gebrauchst keine Bil­der mehr.“ In die­ser Stunde hat Jesus sein Herz geöff­net, bevor es mit der Lanze durch­bohrt wurde, hat geof­fen­bart, was in die­sem Her­zen lebt, was es ersehnt, woran ihm am meis­ten liegt. In die­ser Abschieds­stunde hat er am deut­lichs­ten gesagt, was ihm am Her­zen liegt, was er am meis­ten von uns erwar­tet, wel­ches sein Ver­mächt­nis, sein Gebot und seine Vision ist.

Da er anhebt, seine Jün­ger für den Abschied, für das Allein­sein vor­zu­be­rei­ten, sagt er zu ihnen: „Glau­bet an mich.“ Die erste Bitte in sei­nen Abschieds­wor­ten, sein grund­le­gen­des Anlie­gen fasst er in die Worte: „Glau­bet an mich.“ Warum sagt er das? Ach, er sieht vor­aus, dass es nicht leicht sein wird für seine Jün­ger, an ihn zu glau­ben, den Glau­ben zu bewah­ren; darum sagt er: „Glau­bet an mich.“ Ihr wer­det es nicht leicht haben, den Glau­ben zu erhal­ten, aber glaubt doch, ich bitte euch. Es liegt eine leise Weh­mut über die­sem Wort, eine gewisse Ban­gig­keit, ob sie es fer­tig­brin­gen wer­den, die­sen Glau­ben zu bewah­ren, ob sie nicht ver­za­gen und den Glau­ben auf­ge­ben wer­den. Er sieht so viel in der Zukunft, was ihnen den Glau­ben schwer machen wird: äußere und innere Dun­kel­hei­ten und Lei­den, Ver­drieß­lich­keit und Mis­ser­folg, Ent­täu­schun­gen und Bit­ter­kei­ten, und doch sol­len sie glau­ben an ihn, seine Leh­ren, seine Ver­hei­ßun­gen, seine For­de­run­gen, seine Lebens­weis­heit, seine Berg­pre­digt. Wahr­lich, das wird nicht leicht sein, an Jesu Wor­ten fest­zu­hal­ten. Denn seine Worte schei­nen sich in der Erfah­rung oft schlecht zu bewäh­ren. Manch­mal kom­men die Gläu­bi­gen sich wie betro­gen vor. Sie müs­sen vie­les leis­ten und auf­brin­gen, sie müs­sen vie­les tra­gen und auf vie­les ver­zich­ten. Sie haben nicht sel­ten ein schwe­res Leben, obwohl sie gütig und rein, ent­sa­gend und opfer­wil­lig, gerecht und gedul­dig sind. Und die ande­ren, die das Gegen­teil von dem tun, was Jesus ver­langt, die kom­men voran in der Welt, die wer­den geach­tet und geehrt. Die ver­spot­ten oben­drein noch die Gläu­bi­gen und sagen: Was nützt denn euer Beten und euer Indie­kir­che­ge­hen? Und tat­säch­lich, die Ver­hei­ßun­gen Jesu schei­nen manch­mal wie ein Rät­sel, furcht­bar und las­tend die Ver­hei­ßun­gen: „Suchet zuerst das Reich Got­tes, und alles andere wird euch dazu­ge­ge­ben wer­den.“ Oder: „Selig die Sanft­mü­ti­gen, denn sie wer­den das Erd­reich besit­zen.“ Oder: „Selig die Trau­ern­den, denn sie wer­den getrös­tet wer­den.“ Wo ist die Erfül­lung die­ser Ver­hei­ßun­gen? So möchte man zwei­feln an der Sitt­lich­keit des Chris­ten­tums, an der Ethik des Altru­is­mus, an der Wil­lig­keit des Mit­leids, an der Frucht­bar­keit des Opfers. Man möchte sich lie­ber beken­nen zur Ethik des Gewalt­men­schen, des Natur­men­schen, zur Ethik der natür­li­chen, gesun­den Kraft, die keine Beden­ken hat, für sich allein zu sor­gen.

Jesus aber sagte: Glau­bet doch daran. Glau­bet, dass es einen Sinn hat, gut zu sein, gerecht zu sein, selbst­los zu sein, rein zu sein. Wenn ihr auch Wert und Nut­zen sol­cher Hal­tun­gen nicht ein­se­hen könnt und erlebt, glau­bet doch daran. Und an mei­nen Ver­hei­ßun­gen hal­tet fest. Lasst euch eure Hoff­nung, eure Zuver­sicht, euer Ver­trauen nicht rau­ben, habt nur Glau­ben; ich habe es euch gesagt. Glau­bet an meine Fügun­gen und Zulas­sun­gen, wenn sie auch zuwei­len unver­ständ­lich sind – und das sind sie in der Tat. Warum hilft uns Gott nicht mehr auch in unse­rem bes­ten Wol­len und Unter­neh­men? Warum stützt er uns nicht, nicht ein­mal in dem, was er uns selbst auf­ge­tra­gen hat? In der Bekeh­rung der Men­schen, in der Chris­tia­ni­sie­rung der Welt? Er selbst legt uns mit sei­nen Zulas­sun­gen die größ­ten Hin­der­nisse in den Weg: Zufälle von bewei­nens­wer­ter Sinn­lo­sig­keit, Schick­sale von erdrü­cken­der Schwere. Das Mis­si­ons­werk in China war im Auf­blü­hen wie nie zuvor. Pius XII. hatte eben die Hier­ar­chie in die­sem rie­si­gen Lande errich­tet. Man hatte Schu­len und Uni­ver­si­tä­ten von uni­ver­sa­ler Gel­tung auf­ge­baut. End­lich schien das Saat­feld reif zur Ernte. Da brach der „rote Sturm“ los. Da ver­trie­ben die zer­lump­ten Armeen Mao Tse-tungs in ein paar Mona­ten die gut gerüs­te­ten Trup­pen der Natio­nal­chi­ne­sen aus dem Lande. Das blü­hende Feld wurde von den Ket­ten der roten Pan­zer zer­malmt. Der Rest der chi­ne­si­schen Kir­che glitt ab in das Schisma. Warum hat Gott da zuge­se­hen? Warum hat er nicht ein­ge­grif­fen? Warum hat er die zahl­lo­sen Gebete der Mis­sio­nare, die Gebets­stürme aus Anbe­tungs­klös­tern, die Lie­be­san­ge­bote zahl­lo­ser See­len nicht erhört? Und wie ist es heute? Ein gläu­bi­ger und from­mer Pries­ter aus der Diö­zese Würz­burg fragte mich am Tele­fon: „Hat Gott Freude daran, dass seine Kir­che zugrunde geht?“ Ist es ihm gleich­gül­tig, wer auf den Bischof­stüh­len sitzt? Ein Mann, wie der Herr Wil­mer in Hil­des­heim. Der Bischof von Hil­des­heim nennt Dre­wer­mann einen von der Kir­che ver­kann­ten Pro­phe­ten. Dre­wer­mann ist der­selbe, der gesagt hat, Jesus hat keine Kir­che gestif­tet, er hat auch das Chris­ten­tum nicht gegrün­det. Von dem spricht der Bischof von Hil­des­heim als einem Pro­phe­ten. Ja, was sol­len wir von unse­ren Bischö­fen noch glau­ben, wenn sie sol­che Äuße­run­gen machen? Wes­halb erleuch­tet Gott die maß­ge­ben­den Män­ner in der Kir­che nicht, dass sie end­lich erken­nen, was Not tut? Worum es heute geht, was das unbe­dingt Not­wen­dige ist, was das allein Ret­tende ist, das ist der Glaube, der ganze unver­fälschte, unver­kürzte Glaube! Die Masse der Getauf­ten glaubt nicht mehr; sie sind abge­glit­ten in die Gleich­gül­tig­keit. Sie haben Rest­be­stände des Pro­tes­tan­tis­mus noch in ihrer Seele. Aber was tun die Bischöfe, um den Glau­ben den Men­schen zu ver­kün­den, um sie zum Glau­ben zu füh­ren und im Glau­ben zu erhal­ten? Was tun sie? Sie möch­ten Nicht­ka­tho­li­ken den Leib Christi geben, aber sie unter­las­sen es, die Katho­li­ken im Glau­ben der Kir­che an die wahre Gegen­wart des Herrn zu unter­rich­ten. Wie viele Got­tes­werke in der Kir­che wer­den zer­stört durch Unein­sich­tig­keit, Miss­trauen, Eng­stir­nig­keit, Ver­knö­che­rung, Bequem­lich­keit. Da möch­ten wir ver­zwei­feln an der Gegen­wart Jesu, an sei­ner Lei­tung, an der Füh­rung durch den Hei­li­gen Geist. Wir möch­ten irre wer­den an der Kir­che, an ihrem Weg durch die Zeit, an ihrer gött­li­chen Sen­dung. Jesus aber hat gesagt: „Glau­bet an mich“, wer­det nicht irre, ver­za­get nicht, habt Geduld, habt Glau­ben; ich bin bei euch. Das sagt er ruhig, see­len­ru­hig, tut gar nichts, um die Bedräng­nis auf­zu­he­ben, hat nur einen Trost: Glau­bet an mich, weil ich es bin: „Ich habe die Welt über­wun­den.“ Ein Wort von unglaub­li­cher Kühn­heit. Das sagt er in der Stunde, die die letzte Abend­stunde sei­nes irdi­schen Lebens ist, unmit­tel­bar vor dem völ­li­gen Zusam­men­bruch, vor dem Kar­frei­tag, vor dem Kreu­zes­tod, wo der Ver­rä­ter schon unter­wegs ist. „Ich habe die Welt über­wun­den“, und so wer­det auch ihr die Welt über­win­den, wenn ihr nur den Glau­ben an mich fest­hal­tet.

Wir spü­ren, wel­che Zuver­sicht, wel­che Hoff­nung, wel­che Sie­ges­ge­wiss­heit in unse­rem Herrn lebt. Die Stunde des Todes, die Stunde der Fins­ter­nis, vor der jeder Mensch bangt, sieht ihn gefasst, ent­schlos­sen, ent­schie­den. Er weiß, dass die Stunde gekom­men ist, die der Vater ihm bestimmt hat, aber er spricht zu sei­nen Jün­gern: „Steht auf, lasst uns gehen!“ – zwei ganz kurze befeh­lende Worte: Steht auf, lasst uns gehen! Wir wol­len gehen. Steht ihr auf, denn er steht schon; er ist immer bereit, er ist immer frei, er ist immer wil­lig, er ist immer wach, er braucht nicht auf­zu­ste­hen. Aber die Jün­ger müs­sen auf­ste­hen, und es ist seine Kraft, dass er auch andere auf­ste­hen las­sen kann. Es ist ihm gelun­gen, die Jün­ger zum Auf­ste­hen zu brin­gen aus ihrer Schläf­rig­keit, aus ihrer Bequem­lich­keit, aus ihrer Gleich­gül­tig­keit, aus ihrer All­täg­lich­keit. Nur noch wenige Wochen wird es dau­ern, dann wer­den diese schläf­ri­gen Jün­ger wirk­lich auf­ste­hen und wie ein Sturm­wind in die Welt fah­ren. So kraft­voll wirkt sein Wort in ihnen: „Steht auf!“ Andere Men­schen bedür­fen des Auf­ste­hens aus der Bequem­lich­keit, vom Sich-gehen-las­sen, von der Halb­heit, von der Feig­heit, von der Unehr­lich­keit. O dass er auch ihnen allen sagte: Ste­het auf, ihr müsst euch ein­mal auf­raf­fen! Ihr müsst euch ein­mal zusam­men­rei­ßen! Ihr müsst ein­mal einen Wil­len auf­brin­gen! Ihr müsst ein­mal das Not­wen­dige tun! Ste­het auf! So kann es nicht wei­ter­ge­hen. Jeder Mensch bedarf irgend­wann ein­mal in sei­nem Leben, viel­leicht auch immer wie­der, eines sol­chen Auf­ste­hens von der Sünde, von der Lei­den­schaft, von der Gewohn­heit, von der Träg­heit, von der Gleich­gül­tig­keit, des Auf­ste­hens, wo er alles zurück­lässt, wo er neue Anfänge macht, wo er sich los­reißt: Ste­het auf!

Und dann sagt er: „Lasst uns gehen!“ Hier spricht er „wir“. Wir wol­len gehen; er schließt sich mit ein: wir wol­len zusam­men gehen. Jesus will mit sei­nen Jün­gern gehen, und seine Jün­ger sol­len mit ihm gehen. Er geht den Weg des Kreu­zes, den Weg des Todes, den Weg der Dun­kel­heit, den Weg der Schmach. Und so wer­den seine Jün­ger die­sen Weg mit ihm tei­len, denn der Herr hat gesagt: Wir wol­len gehen, wir wol­len mit­ein­an­der gehen, wol­len den­sel­ben Weg gehen. Lasst uns gehen! Er for­dert sie auf, mit ihm zu gehen. Er braucht sie, er ist auf sie ange­wie­sen, auf seine Apos­tel, auf seine Pries­ter, auf alle, die an sei­nen Namen glau­ben, die ihn lieb gewon­nen haben, die von sei­ner Gnade ergrif­fen sind. Er ist ange­wie­sen auf ihr Wort, auf ihr Bei­spiel, auf ihr per­sön­li­ches und amt­li­ches Wir­ken, auf ihren Hel­den­mut und ihre Opfer­wil­lig­keit, auf ihre Ent­sa­gun­gen und Lie­bes­werke, auf ihren Glau­ben und ihr Erken­nen. Darum sagt er: Geht mit mir. Wenn ihr erst ein­mal auf­ge­stan­den seid, dann wan­dert mit mir. Das Chris­ten­tum, meine lie­ben Freunde, kommt nur so weit, als die ein­zel­nen Chris­ten und die gesamte Chris­ten­heit es tra­gen durch ihre Mit­wir­kung. Wie viel hängt doch von einem ein­zi­gen Gläu­bi­gen, einem ein­zi­gen Pries­ter, einem ein­zi­gen Papst ab. Das ist der große, wun­der­bare und zugleich erschre­ckende Sinn der Chris­to­pho­rus­le­gende: Das Got­tes­kind kommt nur auf den Schul­tern mensch­li­cher Trä­ger und Hel­fer über die wei­ten, tie­fen Was­ser der Zeit und des Welt­laufs hin­über. Und darum sagt er: Lasst uns mit­sam­men gehen! Es steht uns ein wei­ter Weg bevor, ein Weg in Som­mer­hitze und nächt­li­cher Kühle, ein Weg im Staub und über stei­ni­ges Geröll, ein Weg der Ver­ken­nung und der Schmach, der schein­ba­ren Erfolg­lo­sig­keit und Nutz­lo­sig­keit. Und doch ist es ins­ge­heim ein Königs­weg, ein Weg könig­li­chen Diens­tes und könig­li­cher Ehre, denn es ist ein Wan­dern im Dienste des größ­ten Königs. Wir dür­fen einen Dienst leis­ten dem ein­zi­gen gro­ßen, ja gött­li­chen Men­schen, einen Hilfs­dienst für das ein­zige wesent­li­che Werk, das auf Erden voll­bracht wird. Wir sind brauch­bar, ja not­wen­dig für den ein­zi­gen Dienst, der dem Schöp­fer und Erlö­ser der Welt wahr­haft am Her­zen liegt, brauch­bar für den Sieg des Lich­tes und der Güte, für die Bese­li­gung und Erfül­lung der Men­schen, für die Voll­endung der gött­li­chen Gedan­ken. Einen grö­ße­ren Lebens­in­halt gibt es nicht. Das ist doch immer die tiefste Sehn­sucht eines jeden Men­schen, nicht unnütz zu sein, nicht über­flüs­sig zu sein, son­dern für irgend­ei­nen gelieb­ten Men­schen, für ein gelieb­tes Wesen, für einen gro­ßen Zweck, für ein wert­vol­les Werk gebraucht zu wer­den und brauch­bar zu sein. Siehe da, Jesus gibt uns diese Brauch­bar­keit, diese Taug­lich­keit, indem er sagt: „Las­set uns gehen!“, las­set uns an die Arbeit gehen, die See­len zu befreien, die Men­schen zu trös­ten, ihrem Leben einen Inhalt zu geben, ihrem Stre­ben ein Ziel zu wei­sen. Las­set uns wan­dern, nicht ras­ten und ruhen, bis wir ans Ende gelangt sind. Chris­tus geht noch immer sei­nen Weg durch die Welt, den Weg des Kamp­fes, den Weg der Ver­ken­nung, den Weg der Schmach, des Unver­ste­hens, der Ver­hül­lung, den Weg der Schwä­che. Und an uns, an alle seine Jün­ger, ist die­ses Wort gerich­tet: Wir wol­len gehen, wol­len zusam­men gehen. Unser Leben soll ein unun­ter­bro­che­nes Wan­dern, Kämp­fen, Dul­den, Mühen an sei­ner Seite, in sei­nem Dienste, in sei­ner Beglei­tung sein. O katho­li­sche Kir­che, jetzt sehe ich dein Geheim­nis. Du bist eine kleine Schar, du bist eine Unzu­läng­lich­keit, du bist ein Ärger­nis, aber der Herr hat zu dir gesagt: Wir wol­len gehen. Wir wol­len zusam­men gehen. So geht er mit dir, katho­li­sche Kir­che, durch Jahr­hun­dert und Jahr­hun­dert, durch Höhen und Tie­fen, durch Licht und Fins­ter­nis, durch Stürme und Mee­r­es­stille; der Herr ist bei dir. Und so wol­len auch wir mit dir gehen, wol­len dich nicht ver­las­sen, wol­len nicht irre wer­den an dir, wol­len dei­nen Weg, dei­nen Gott, deine Opfer, deine Lei­den, deine Schwä­chen tei­len. Lasst uns mit­ein­an­der gehen!

Amen.   
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7574 am: 10. Juli 2019, 06:52:04 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005)
Papst
Gebet zum 35. Weltgebetstag um geistliche Berufungen, 3. Mai 1998 (© Libreria Editrice Vaticana)

„Diese Zwölf sandte Jesus aus“

Geist der ewigen Liebe,
der Du vom Vater und vom Sohne ausgehst,
wir danken Dir für alle Berufungen an Aposteln und Heiligen,
die die Kirche fruchtbar machten.
Wir bitten Dich, führe auch heute Dein Werk fort.
Gedenke, wie Du einst am Pfingstfest
auf die Apostel herabkamst, die zum Gebet versammelt waren
mit Maria, der Mutter Jesu,
und schau auf Deine Kirche, die heute ganz besonders
heiligmäßige Priester braucht,
treue und vollmächtige Zeugen Deiner Gnade,
die Ordensmänner und Ordensfrauen braucht,
welche die Freude derer sichtbar machen, die nur für den Vater leben,
derer, die sich die Sendung und Hingabe Christi zu eigen machen,
und derer, die in Liebe an der neuen Welt bauen.

Heiliger Geist, immerwährender Quell der Freude und des Friedens,
Du bist es, der Herz und Sinn für den göttlichen Anruf öffnet;
Du bist es, der jeden Antrieb zum Guten, zur Wahrheit
und zur Liebe wirksam werden lässt.
Dein „unausprechliches Seufzen“ steigt
aus dem Herzen der Kirche zum Vater empor,
der Kirche, die für das Evangelium leidet und kämpft.
Öffne die Herzen und Sinne der jungen Männer und Mädchen,
damit ein neues Aufblühen heiligmäßiger Berufungen
die Treue Deiner Liebe zeige
und alle Christus erkennen können,
das wahre Licht, das in die Welt gekommen ist,
um jedem Menschen die sichere Hoffnung
auf ewiges Leben zu schenken. Amen!
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7575 am: 11. Juli 2019, 07:05:43 »
Pius XII.
Papst von 1939-1958
Enzyklika „Fulgens radiatur“ (21. März 1947), 5.12–13 (in: kathpedia)

Der hl. Benedikt und die Evangelisation Europas

Seine Zeit war durch Laster altersschwach geworden, Italien und Europa boten das überaus traurige Schauspiel sich zerfleischender Völker, und selbst das Mönchswesen, von Erdenstaub entstellt, […] weniger imstande, als es nötig gewesen wäre. Sankt Benedikt hat durch seine hervorragende Tat und Heiligkeit die immerwährende Jugendkraft der Kirche bezeugt; er hat durch seine Lehre und sein Beispiel die Sittenstrenge erneuert und hat die Heimstätten des religiösen Lebens mit festeren und heiligeren Gesetzen umhegt. Mehr noch: in eigener Person und durch seine Jünger hat er die Barbarenstämme aus ihren rauen Lebensgewohnheiten zu einer bürgerlichen und christlichen Kultur emporgeführt, hat sie zu Tugend, Arbeit und friedlicher Pflege der Künste und Wissenschaften angeleitet und sie in brüderlicher Eintracht und Liebe untereinander verbunden. […]

Cassino war bekanntlich der Hauptsitz des heiligen Patriarchen und der vornehmlichste Schauplatz seiner Tugend und Heiligkeit. Während ringsumher Unwissenheit und Laster alles verdunkelten und verschütteten, strahlte von jener Bergeshöhe ein neues Licht aus, das nicht nur durch die Weisheit der alten Kultur und Zivilisation, sondern auch durch die christliche Lehre genährt wurde, die irregeleiteten Völker und Stämme erleuchtete und sie wieder zur Wahrheit und auf den rechten Weg zurückführte. […]

Hier gab Benedikt dem monastischen Leben jene vollendete Form, nach der er zuvor lange in Gebet, Betrachtung und Übung gestrebt hatte. Die göttliche Vorsehung scheint ihm besonders die Aufgabe zugedacht zu haben, nicht so sehr die in den östlichen Ländern übliche mönchische Lebensweise nach dem Westen zu verpflanzen, als sie vielmehr der Denkart, den Bedürfnissen und Verhältnissen Italiens und der übrigen Völker Europas in glücklicher Form anzupassen. So fügte er zu der erhabenen östlichen Aszese das tätige Leben hinzu, nach dem Grundsatz: „Das Betrachtete andern vermitteln“, um nicht nur aus unbebautem Land irdische Früchte, sondern durch apostolische Anstrengungen auch geistlichen Segen zu gewinnen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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