Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4572073 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7856 am: 12. Oktober 2019, 19:39:49 »
Kardinal Charles Journet (1891−1975)
Theologe
Referate zum Johannesevangelium, Genf 1972–1974 (trad. © Evangelizo)
„Selig die Frau, deren Leib dich getragen“

Jesus sprach zur Menge. Einige, die ihn nicht verstanden, diskutierten miteinander, und eine Frau rief: „Selig, die deine Mutter war und dich geboren hat“. Eine Frau, die das ruft – großartig so etwas! Das Volk, wenn es authentisch ist, hat Tiefgang! In diesem Moment wird Jesus sagen: „Selig sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es befolgen.“ – Er will sich dieser familiären Einengung entziehen, heute würde man sagen „Einengung durch die Gruppe“. In den Berggegenden oder auf dem Land sind die Familienbande sehr eng, wie bei kleinen Stämmen. Jesus geht weg.

Da sagte man zu ihm: „Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen“. – „Wer ist meine Mutter? Wer sind meine Brüder? Die, die das Wort Gottes befolgen“ (vgl. Lk 8,20–21). – Er gründet eine Gesellschaft jenseits der natürlichen Zugehörigkeit. Sie basiert nicht auf einer Angleichung von Empfindungen, sozialen Bedingungen, Klasse und Herkunft. Nein, etwas anderes. Er wird zu der Frau sagen: „Selig sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es befolgen.“ Diese Frau aber hatte das Wort Gottes gehört, denn sie hatte zu ihm gesagt: „Selig, die deine Mutter war!“ (vgl. Lk 11,27–28). Es ist kein Tadel, den Jesus daraufhin an sie richtet, es ist im Gegenteil eine Bestätigung, wenn er sagt: „Selig bist du, weil du verstanden hast, dass es etwas Größeres gibt als Familienbeziehungen, etwas, das Familienbeziehungen, wenn sie in Ordnung sind, Licht verleihen kann – jedoch Licht von anderer Art.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7857 am: 12. Oktober 2019, 19:42:35 »
 ;tffhfdsds

Buch Joel 4,12-21.

So spricht der Herr: Die Völker sollen aufbrechen und heraufziehen zum Tal Joschafat. Denn dort will ich zu Gericht sitzen über alle Völker ringsum.
Schwingt die Sichel, denn die Ernte ist reif. Kommt, tretet die Kelter, denn sie ist voll, die Tröge fließen über. Denn ihre Bosheit ist groß.
Getöse und Getümmel herrscht im Tal der Entscheidung; denn der Tag des Herrn ist nahe im Tal der Entscheidung.
Sonne und Mond verfinstern sich, die Sterne halten ihr Licht zurück.
Der Herr brüllt vom Zion her, aus Jerusalem dröhnt seine Stimme, so dass Himmel und Erde erbeben. Doch für sein Volk ist der Herr eine Zuflucht, er ist eine Burg für Israels Söhne.
Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr, euer Gott, bin und dass ich auf dem Zion wohne, meinem heiligen Berg. Jerusalem wird heilig sein, Fremde werden nie mehr hindurchziehen.
An jenem Tag triefen die Berge von Wein, die Hügel fließen über von Milch und in allen Bächen Judas strömt Wasser. Eine Quelle entspringt im Haus des Herrn und tränkt das Schittim-Tal.
Ägypten wird zur Wüste, Edom wird zur verödeten Steppe, wegen der Gewalttat an Judas Söhnen, in deren Land sie unschuldiges Blut vergossen.
Juda aber bleibt für immer bewohnt und Jerusalem besteht von Geschlecht zu Geschlecht,
ich erkläre ihr Blut für unschuldig, das ich vorher nicht für unschuldig erklärte
, und der Herr wohnt auf dem Zion

Psalm 97(96),1-2.5-6.11-12.

Der Herr ist König. Es juble die Erde!
Freuen sollen sich die vielen Inseln.
Rings um ihn her sind Wolken und Dunkel,
Gerechtigkeit und Recht sind die Stützen seines Throns.

Berge schmelzen wie Wachs vor dem Herrn,
vor dem Angesicht des Herrn der ganzen Erde.
Seine Gerechtigkeit verkünden die Himmel,
seine Herrlichkeit schauen alle Völker.

Ein Licht erstrahlt den Gerechten
und Freude den Menschen mit redlichem Herzen.
Ihr Gerechten, freut euch am Herrn,
und lobt seinen heiligen Namen!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 11,27-28.

In jener Zeit, als Jesus zum Volk redete, rief eine Frau aus der Menge ihm zu: Selig die Frau, deren Leib dich getragen und deren Brust dich genährt hat.
Er aber erwiderte: Selig sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es befolgen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7858 am: 13. Oktober 2019, 06:01:17 »
Hl. Claude de la Colombière (1641-1682)
Jesuit
Exerzitien im Jahre 1674, vierte Woche (Geistliche Schriften) (trad. © Evangelizo)

„Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm“

Als ich die Liebe Gottes betrachtete, berührte es mich sehr, die Wohltaten zu sehen, die ich vom ersten Augenblick meines Lebens an bis jetzt von Gott empfangen habe. Was für eine Güte! Was für eine Fürsorge! Was für eine Vorsehung, sowohl für den Körper, als auch für die Seele! Welche Geduld! Welche Süßigkeit! […] Gott hat mich, wie mir scheint, diese Wahrheit durchdringen und klar erkennen lassen: erstens, dass er in allen Kreaturen [am Werk] ist; zweitens, dass er alles bewirkt, was an Gutem in ihnen vorhanden ist; drittens, dass er uns all das Gute tut, das wir von diesen empfangen. Und es schien mir, als sähe ich diesen König der Herrlichkeit und Majestät damit beschäftigt, uns zu wärmen in unseren Kleidern, uns zu erfrischen in der Luft, uns zu ernähren in dem Fleisch [das wir essen], uns zu erfreuen in den Klängen und den angenehmen Dingen, in mir alle zum Leben und Handeln notwendigen Bewegungen hervorzurufen. Was für ein Wunder!

Wer bin ich, o mein Gott, dass du mich so bedienst, zu jeder Zeit, mit solcher Hingabe und in allen Dingen mit solcher Fürsorge und Liebe! Er handelt in allen anderen Geschöpfen ebenso; doch das alles tut er für mich, wie ein eifriger und aufmerksamer Verwalter, der allerorts im Königreich für seinen König arbeiten lässt. Und was noch bewundernswerter ist: Gott tut dies für alle Menschen, obwohl fast niemand daran denkt, außer irgendeiner auserwählten Seele, einer heiligen Seele. Also ist es notwendig, dass zumindest ich daran denke und dafür dankbar bin.

Ich stelle mir vor, dass Gott, da seine Herrlichkeit das letzte Ziel aller seiner Taten ist, alle diese Dinge hauptsächlich aus Liebe zu denen tut, die daran denken und darin seine Güte bewundern, die ihm dafür dankbar sind, die darin die Gelegenheit ergreifen, ihn zu lieben. Die anderen empfangen die gleichen Wohltaten. aber wie durch Zufall und Glück […] Gott schenkt uns ununterbrochen das Sein, das Leben, die Abläufe alles dessen, was es an Geschöpflichem im All gibt. Das ist seine Beschäftigung in der Natur. Unsere hingegen soll es sein, ohne Unterlass zu empfangen, was er uns von allen Seiten schickt, und es ihm voller Dankbarkeit zurückzugeben, indem wir ihn loben und ihm dankbar sind dafür, dass er der Urheber aller Dinge ist. Ich habe Gott versprochen, das zu tun, so sehr ich vermag.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7859 am: 13. Oktober 2019, 06:19:53 »
 ;tffhfdsds

Zweites Buch der Könige 5,14-17.

In jenen Tagen ging Naaman, der Syrer, zum Jordan hinab und tauchte siebenmal unter, wie ihm der Gottesmann befohlen hatte. Da wurde sein Leib gesund wie der Leib eines Kindes und er war rein.
Nun kehrte er mit seinem ganzen Gefolge zum Gottesmann zurück, trat vor ihn hin und sagte: Jetzt weiß ich, dass es nirgends auf der Erde einen Gott gibt außer in Israel. So nimm jetzt von deinem Knecht ein Dankgeschenk an!
Elischa antwortete: So wahr der Herr lebt, in dessen Dienst ich stehe: Ich nehme nichts an. Auch als Naaman ihn dringend bat, es zu nehmen, lehnte er ab.
Darauf sagte Naaman: Wenn es also nicht sein kann, dann gebe man deinem Knecht so viel Erde, wie zwei Maultiere tragen können; denn dein Knecht wird keinem andern Gott mehr Brand- und Schlachtopfer darbringen als Jahwe allein.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Geholfen hat ihm seine Rechte
und sein heiliger Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er gedachte seiner Huld
und seiner Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzet dem Herrn, alle Lande,
freut euch, jubelt und singt!

Zweiter Brief des Apostels Paulus an Timotheus 2,8-13.

Denke an Jesus Christus, auferweckt von den Toten, aus Davids Geschlecht, gemäß meinem Evangelium,
um dessentwillen ich leide bis hin zu den Fesseln wie ein Verbrecher; aber das Wort Gottes ist nicht gefesselt.
Deshalb erdulde ich alles um der Auserwählten willen, damit auch sie das Heil in Christus Jesus erlangen mit ewiger Herrlichkeit.
Das Wort ist glaubwürdig: Wenn wir nämlich mit Christus gestorben sind, werden wir auch mit ihm leben;
wenn wir standhaft bleiben, werden wir auch mit ihm herrschen; wenn wir ihn verleugnen, wird auch er uns verleugnen.
Wenn wir untreu sind, bleibt er doch treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 17,11-19.

Es geschah auf dem Weg nach Jerusalem: Jesus zog durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa.
Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen
und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns!
Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und es geschah: Während sie hingingen, wurden sie rein.
Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme.
Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war ein Samariter.
Da sagte Jesus: Sind nicht zehn rein geworden? Wo sind die neun?
Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden?
Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dich gerettet.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7860 am: 13. Oktober 2019, 13:51:19 »
 ;fdd25

Kleine, ihr seid in einem spirituellen Kampf, daher könnt ihr den Schutz durch das Gebet nicht verringern, denn die Kräfte des Bösen belauern euch jeden Augenblick!

8. Oktober 2019, 13.45 Uhr – Aufruf von Maria, Hilfe der Christenheit, an das Volk Gottes. Botschaft an Enoch.

Kleine Kinder Meines Herzens, der Friede des Allerhöchsten sei mit euch allen und Meine Liebe und Mein mütterlicher Schutz begleite euch immer.

Kleine, ihr seid in einem spirituellen Kampf, daher könnt ihr den Schutz durch das Gebet nicht verringern, denn die Kräfte des Bösen belauern euch jeden Augenblick! Euer Geist ist der Hauptkampfplatz, deshalb müsst ihr ihn jeden Augenblick beschützen mit Gebeten und Stoßgebeten zum Kostbaren Blut und den Wunden Meines Sohnes; auch könnt ihr euch an Mich wenden, oder an die Seelen der Seligen, damit wir euch beistehen und euch beschützen gegen alle Attacken des Bösen, der versucht euch aus dem Gleichgewicht zu bringen, um euch den Frieden zu rauben und wenn ihr es versäumt, die Seele.

Denkt daran, kleine Kinder, dass ihr euch am Morgen und am Abend mit eurer geistigen Waffenrüstung bedecken (Epheser 6,10-18) und sie durch das Gebet von Psalm 91 verstärken müsst, damit ihr den Angriffen des Widersacher widerstehen könnt. Es ist notwendig, dass ihr einen Teil eurer Zeit für das Gebet und die Meditation des Wortes Gottes bestimmt, mit dem Ziel, dass ihr im Glauben fest durchhalten könnt. Weiht jeden Tag der Macht des Blutes Meines Sohnes und unterlasst Meinen Rosenkranz nicht, denn er ist eine mächtige Waffe um Meinen Widersacher zu besiegen. Jedes Ave Maria ist für Satan und seine Dämonen ein Geißelhieb, Mein Widersacher rennt davon wenn Meine kleinen Kinder und die Familien mit Glauben Meinen Heiligen Rosenkranz beten.

Meine Kleinen, wenn ihr nicht betet, bemächtigen sich die mentalen Geister eures Geistes und ihr gelangt in die Hände Meines Widersachers. Jeden Brandpfeil auf euren Geist müsst ihr zurückstoßen mit Stoßgebeten zum Blut und den Wunden Meines Sohnes oder alle Gedanken einfangen zum gehorsamen Dienst an Jesu Christi (2. Korinther 10,5). Ihr könnt auch sagen: "Ave Maria, Allerreinste, komme mir zu Hilfe Heiligste Mutter", oder ruft unseren geliebten Fürsten Michael oder die Seelen der Seligen, die in ihrem Leben in dieser Welt gegen den Bösen gekämpft haben. Das Gebet zum Panzer des Erlöserblutes Meines Sohnes, an Enoch gegeben (25. November 2015), ist ebenfalls eine sehr mächtige Waffe um die Mächte des Bösen zu bekämpfen; verrichtet es am Morgen und Abend um den Schutz des Himmels zu erhalten.

Kleine Kinder, gebraucht alle geistigen Waffen, die wir euch gegeben haben; tragt um euren Hals Meinen Rosenkranz, den Rosenkranz zum Kostbaren Blut Meines Sohnes, die Nachbildung des Marienbanners und die Nachbildung des Michaelbanners, sowie die Medaille unseres geliebten Benedikts und den Iktus; all dieser Schutz muss durch einen unserer Priester oder Minister gesegnet und exorziert sein.

Kleine Kinder, seid nun bereit und wachsam mit euren durch das Gebet erleuchteten Lampen, denn die Tage der Dunkelheit sind gekommen. Betet für den Papst und die Kardinäle und für die in der Kirche stattfindende Synode, damit das Licht und die Weisheit des Heiligen Geistes sie erleuchte und leite und sie die Reformen durchführen können, welche die Kirche benötigt ohne ihre Moral und Lehre zu beeinträchtigen. Möge das Wort Gottes sie weiterhin leiten und weiterhin eine Mutter Lehrerin sein, heilig, katholisch, apostolisch und römisch, Licht und Führerin des Volkes Gottes.

Der Friede Meines Herrn bleibe in euch.

Eure Mutter, Hilfe der Christenheit.

Gebt Meine Botschaften der ganzen Menschheit bekannt, kleine Kinder Meines Herzens.

(Enoch)
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7861 am: 13. Oktober 2019, 22:02:39 »
Die Sonne schien plötzlich vom Himmel zu stürzen…

Am 13. Oktober 1917 fand die sechste und letzte Erscheinung der Muttergottes in Fatima (Portugal) statt. Trotz des Regens waren 50 000 bis 60 000 Menschen gekommen. Lucia bat die Gläubigen, ihre Schirme zu schließen und gemeinsam den Rosenkranz zu beten. Während der Erscheinung bat die Unbefleckte Empfängnis Lucia:

„Ich wünsche, dass man hier zu meiner Ehre eine Kapelle errichtet. Ich bin Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz. Ich wünsche, dass man täglich den Rosenkranz betet. Der Krieg wird seinem Ende zugehen und die Soldaten werden bald heimkehren.“

Auf einmal hörte der Regen auf und die Menge konnte direkt in die Sonne schauen, ohne sich die Augen zu verbrennen oder anderweitig Schaden zu nehmen. Die Sonne erzitterte, dann drehte sie sich mit ungeheurer Geschwindigkeit um sich selbst und begann Lichtstrahlen in allen Farben auszuwerfen. Sie kam der Erde so nahe, dass die Menge Angst hatte.

Tatsächlich schien sich die Sonne plötzlich vom Himmel zu lösen und in einem Zickzackkurs auf die Menschen zuzubewegen. Zum Erstaunen aller bemerkte die Menge, dass die kurz zuvor noch regennasse Kleidung völlig trocken war! Diesen Tanz der Sonne konnte man noch mehrere Kilometer von Fatima entfernt beobachten.

Das Team von Marie de Nazareth
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7862 am: 14. Oktober 2019, 05:37:00 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407)
Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Homilien über die Umkehr nach seiner Rückkehr vom Land (trad. © Evangelizo)

Auf die Androhung des Jona hin kehrten sie um

Hüten wir uns davor, alle Hoffnung zu verlieren, doch vermeiden wir ebenfalls, zu leicht der Lässigkeit nachzugeben […] Die Verzweiflung verhindert, dass der Gefallene wieder aufsteht, und die Lässigkeit bringt den Stehenden zu Fall […] Wenn die Vermessenheit uns aus der Himmelshöhe herabstößt, schleudert uns die Verzweiflung in den bodenlosen Abgrund des Bösen; dabei würde doch ein wenig Hoffnung genügen, um uns da herauszureißen […]

So wurde Ninive gerettet. Dabei hätte das gegen die Einwohner Ninives ausgesprochene Urteil diese in Verzweiflung stürzen können, denn es besagte nicht: „Wenn ihr umkehrt, werdet ihr gerettet“, sondern einfach: „Noch drei Tage, und Ninive ist zerstört“ (vgl. Jona 3,4 LXX). Aber weder die Drohungen des Herrn, noch die Aufforderungen des Propheten, noch die Härte des Urteils […] brachten ihr Vertrauen ins Wanken. Gott will, dass wir aus diesem unbedingten Urteil eine Lehre ziehen, damit wir durch dieses Beispiel sowohl der Verzweiflung als auch der Passivität widerstehen […] Das göttliche Wohlwollen zeigt sich überdies nicht nur in der Vergebung, die den bußfertigen Ninivitern gewährt wird […]: auch der gewährte Aufschub beweist Gottes unbeschreibliche Güte. Glaubt ihr, dass drei Tage ausgereicht hätten, um so viel Missetat auszulöschen? Gottes Güte leuchtet hinter diesen Worten auf. Ist nicht sie die hauptsächliche Urheberin der Rettung der ganzen Stadt?

Möge dieses Beispiel uns vor aller Verzweiflung bewahren. Denn der Teufel betrachtet diese Schwäche als seine wirksamste Waffe, und selbst wenn wir sündigen, können wir ihm kein größeres Vergnügen bereiten, als die Hoffnung zu verlieren.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7863 am: 14. Oktober 2019, 05:39:25 »
 ;tffhfdsds

Brief des Apostels Paulus an die Römer 1,1-7.

Paulus, Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, auserwählt, das Evangelium Gottes zu verkündigen,
das er durch seine Propheten im voraus verheißen hat in den heiligen Schriften:
das Evangelium von seinem Sohn, der dem Fleisch nach geboren ist als Nachkomme Davids,
der dem Geist der Heiligkeit nach eingesetzt ist als Sohn Gottes in Macht seit der Auferstehung von den Toten, das Evangelium von Jesus Christus, unserem Herrn.
Durch ihn haben wir Gnade und Apostelamt empfangen, um in seinem Namen alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen;
zu ihnen gehört auch ihr, die ihr von Jesus Christus berufen seid.
An alle in Rom, die von Gott geliebt sind, die berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.

Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Geholfen hat ihm seine Rechte
und sein heiliger Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er gedachte seiner Huld
und seiner Treue zum Hause Israel.

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Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 11,29-32.

In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona.
Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein.
Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.
Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.
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La Salette 1846



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