Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4571848 mal)

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Offline amos

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7928 am: 07. November 2019, 10:28:40 »
Danke liebe Tina für die schöne, aber auch tragische Geschichte, bzw. Begebenheit!
Es hat mich sehr berührt und mich -zwar in einem anderen Zusammenhang - an meine lange, sehr schöne und besinnliche  Meßdienerzeit erinnern lasen -

Es grüßt Dich herzlich und wünscht Dir Gottes Segen, amos
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.
1. Joh. 4.16

Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7929 am: 07. November 2019, 15:22:35 »
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Botschaft von Jesus Christus an CHRISTINA GALLAGHER.

Dringende Botschaft an die Bewohner von New York. Ich wünsche ein Haus des Gebets am Stadtrand von New York, aber nur, wenn es schnell eingerichtet wird."
Montag, 3. September 2018
Auf dem Flug nach Minnesota am 3. September 2018 sagte Jesus: "Ich wünsche ein Haus des Gebets am Stadtrand von New York, aber nur, wenn es schnell eingerichtet wird. Es ist von größter Wichtigkeit zur Rettung von Seelen und dient dem Schutz von New York und seiner Umgebung. Die Menschen sollen zuhören. Und dieses Mal darf es keine Ausreden geben, wenn sie Sicherheit wünschen – es wird nicht noch einmal gesagt werden."
Während der Turbulenzen auf dem Flug nach Unserer Lieben Frau in Minnesota sprach Jesus erneut: "Fürchte dich nicht, denn Ich habe dich hierher gebracht und du sprichst für alle hörbar die Wahrheit in Meiner Weisheit. Es ist nur der törichte Mensch, der zulässt, dass seine Ohren taub werden, so dass er Meine Wahrheit und Weisheit nicht wahrnehmen kann. Doch viele stellen Fragen und machen Kommentare und fällen Urteile, die Mein Heiligstes Herz verletzen. Es wäre besser, wenn solche Menschen ihre Herzen öffnen und erkennen, dass Ich es bin, der durch Mein Gefäß die Wahrheit spricht, damit alle es hören und erkennen können.
Ich wünsche dieses Haus am Stadtrand von New York als ein Muss für viele, um Schutz zu erhalten. Denn es wird viele geben, die in der Lage sein werden, darauf zu reagieren und es zu unterstützen. Es gab diejenigen, die ihre Ohren und Augen verschlossen haben und zuließen, dass ihr Herz sich Meinem Ruf verschloss. Und Gerechtigkeit wird über sie kommen. Große Katastrophen werden in vielen Teilen der Welt und besonders in den amerikanischen Ländern auftreten.
Führende Autoritäten in den amerikanischen Ländern sind in der Dunkelheit der Welt sehr vereint. Sie heißen all das willkommen und begrüßen es, was mit dem Tode zusammenhängt, und haben sich selbst das ganze Arsenal der Verführung der Mächte der Finsternis zugeführt.
Wie die Vielen in Meiner Kirche Mir doch Schande machen ... Wehe euch, gottlose Menschen! Betet, betet, betet!
Die Menschen sind sich der Gefahren, die New York bevorstehen, nicht bewusst. Ich flehe euch an, dringend zuzuhören, euch zu beeilen und auf das zu antworten, was Ich von euch erwarte. Ich möchte euch beschützen und euch helfen. Aber ihr müsst euch entscheiden. Und wenn ihr dies versäumt, werdet ihr durch die Zerstörung großes Leid auf euch herabziehen, weil ihr nicht reagiert habt.
Ich bitte euch, euch zu beeilen, es in Kraft zu setzen. Überlasst die Führung davon Meinem Gefäß aufgrund der Weisheit, die Ich ihr gegeben habe. Nehmt es nicht ohne ihre Führung auf euch, wie es in der Vergangenheit war, – was für viele zu einer fruchtlosen Perle geführt hat.
Ich möchte, dass ihr der Welt die ernste Gefahr vor Augen führt, besonders für New York. Kalifornien – seine Bevölkerung wird viel abbekommen, weil sie Mich, ihren Herrn, ablehnt. Wie sind doch so viele fröhlich und vereint in den Mächten des Bösen, in der dunklen Kunst des Betrügers. Viele Kleine, Abgetriebene schreien zu ihrem Vater durch Mein Leben, dass dieses schreckliche Handwerk des Todes zu einem Ende kommt. Aber die Menschheit vereint sich stärker mit dem Tod, anstatt das Leben von Mir als ihren Erlöser anzuerkennen.
Ich werde es zulassen, dass auf diejenigen eine Krankheit niederfällt, welche Raubtiere der Unschuldigen sind und in der Natur ihres Seins verdorben sind. Sie fügen Meinem Heiligsten Herzen großen Schmerz zu und verursachen viel Zerstörung ihrer Seelen und ihres Landes.
Es gibt Führer, die sich in der nächsten Phase ihres Paktes vereinen, um den dritten Weltkrieg herbeizuführen. Dies ist vor der Welt verborgen. Eure Insel Irland befindet sich in ihrem tiefen Niedergang in ihren Sumpf von Sünde und Tod. Sie bewegen sich schneller als viele Teile der Welt und wenn sie sich entscheiden, sich nicht zu ändern und zu Mir zurückzukehren, werden ihre Schreie in Armut, Hunger und Katastrophen den Himmel selbst erreichen. Ich möchte, dass du Meine Wahrheit in die Welt bringst. Ich werde dich leiten und inspirieren, wie und wann."
(Jesus gab dann eine persönliche Botschaft für Christinas Seelenführer.)
"Wehe denen, die im Kleinen von dem, was sie durch die Häuser, die sie in der Größe des Rufes Meiner Mutter zur Verfügung gestellt haben, zugelassen haben, dass sie in ihrer mangelnden Erfüllung verloren gegangen sind und sie dadurch der Fruchtbarkeit Meiner Barmherzigkeit beraubt haben. Sie waren wie derjenige, welcher auf dem Wasser ging – ihr Glaube war schwach und sie ließen zu, dass die Häuser ihrer Mutter losgelassen werden und keine Früchte tragen. Sie vergessen die wenigen, die unter dem Kreuz waren, wo das Heil für die ganze Menschheit neben meiner Mutter gewonnen wurde. Ihre Schwäche bringt das Herz Meiner Mutter dazu, Bluttränen zu weinen – o ihr Kleingläubigen! Alle Geschäfte der Häuser Meiner Mutter müssen im Wissen Meines Gefäßes sein, sonst werden sie nur einen Sturz verursachen ..."
(Es folgte eine private Botschaft.)
"Ich segne dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."
Weitere Botschaft von Jesus Christus durch CHRISTINA GALLAGHER.
September 2018
Christina sagt zu Gottes Ruf nach einem Gebetshaus am Stadtrand von New York: Ich habe der Welt die Botschaften, die mir in den vergangenen dreißig Jahren vom Himmel gegeben wurden, konsequent und treu bekanntgemacht.
Die Wahrheit dieser Botschaften ist für alle in ihrer Erfüllung zu erkennen und wird zusätzlich durch wundersame Heilungen (urkundlich verbürgt durch Fachärzte) und durch bis zu 700 Bekehrungszeugnisse bestätigt.
Die Ereignisse der Welt sind genau so abgelaufen, wie vorhergesagt, und haben dadurch die Wahrheit dessen, was mir gegeben wurde, bestätigt. Diese Erfüllung spricht für sich: Sie ist bereits eine Tatsache. Einige Beispiele dafür:
Die Tsunamikatastrophe im Indischen Ozean, die am 26. Dezember 2004 über neun Ländern quer durch Asien Zerstörung brachte und eine Viertelmillion Menschen tötete, wurde mir gezeigt und in meiner Autobiographie vorher veröffentlicht.
Das Erdbeben im Iran, das 5.000 Menschen auf ihrem Weg zum 'Gottesdienst' in Mekka tötete, konnte ich drei Wochen vor dem Ereignis sehen.
Der Genozid in Ruanda wurde mir ein Jahr, bevor er eintraf, gezeigt und der Krieg in Tschetschenien zwei Jahre vor seinem Ausbruch.
Die Erklärung, die ich von der Zerstörung der Twin Towers (Zwillingstürme) in New York abgegeben habe, war zwei Jahre vor ihrem Einsturz.
Bereits 1995 wurde mir das Wissen über die Wetteränderungen sehr detailliert vermittelt, bevor solche zerstörerischen Extreme überhaupt vorstellbar waren.
Ebenso, als der Wirtschaftsboom auf seinem Höhepunkt war und ich die Nachricht verbreitete, dass der Aktienmarkt bald zusammenbrechen werde, reagierten die Leute ungläubig. Aber wie bei jeder anderen Offenbarung, die mir gegeben wurde, erfüllte sie sich schnell, für jeden schockierend.
Es war ein ähnliches Muster, als ich davor warnte, dass Irland Abtreibung, Euthanasie und gleichgeschlechtliche Ehen haben würde – die Menschen meinten hartnäckig, dass solche Gesetze niemals in unserem Land erlassen würden. Doch dieselben Leute waren verblüfft mitanzusehen, dass das irische Volk sich blitzartig beeilte, nicht nur die gleichgeschlechtliche Ehe einzuführen und eine liberale Abtreibungsdienstleistung einzuleiten, wobei alle Kosten vom Staat getragenen werden, sondern auch den Ausgang öffentlich mit Festlichkeiten zu begrüßen.
Bereits 1992 habe ich publiziert, dass die Währungseinheit in Europa der erste Schritt sei, dem andere folgen würden (eine bargeldlose Gesellschaft, eine Eine-Welt-Bank, eine Eine-Welt-Regierung und schließlich eine Eine-Welt-Kirche [nicht von Gott]) – alles soll die absolute Kontrolle herbeiführen und durchsetzen, gipfelnd im Chip, dem Zeichen des Tieres, das in der Heiligen Schrift erwähnt wird und durch den wir unsere Seele der Kontrolle des Teufels übergeben.
Das Weltgeschehen zeigt das schnelle Fortschreiten dieser Strömung, während so viele blind und unachtsam gegenüber den Gefahren bleiben, die sie umgeben.
Ich muss versichern, dass ich die jüngste Botschaft über ein Haus des Gebets zur Sühneleistung am Stadtrand von New York mit der gleichen Klarheit und Macht gebe, mit der ich jede andere Botschaft, die ich erhalten habe, übermittelt habe.
Ich kann nicht stark genug die verheerende Gefahr betonen, die New York erwartet, und den Schmerz, den ich über die Taubheit der Menschen hinsichtlich des barmherzigen Rufes Gottes empfinde, der euch beschützen will.
Es bringt mich zu dem Moment zurück, als ich am 11.9.1999 auf den Stufen des Marriott Hotels neben den Twin Towers (Zwillingstürmen) stand und ich Judge Dan Lynch ansprach, dass die Twin Towers herunterkommen (einstürzen) würden, wenn das amerikanische Volk nicht zu Gott zurückkehrt. Und ich wusste, dass meine Worte Verlegenheit und Unglauben verursachten. Doch zwei Jahre später, als die Katastrophe passierte, rief er schnell ein irisches Radioprogramm an, um an die Prophezeiung zu erinnern, die ich gegeben hatte, und sie zu bestätigen.
Ich sage jetzt den Leuten von New York: Es liegt ganz bei euch, was ihr tut. Meine Verantwortung ist beendet, wenn ich euch übermittele, was ich in der letzten Botschaft erhalten habe, und ich werde es nicht noch einmal wiederholen. Aber ich kann und muss euch versichern, dass das, was gegeben wurde, stattfinden wird – wie alles, was ich erhalten habe.
Obwohl mir bewusst wurde, in welcher Weise die Zerstörung stattfinden wird, habe ich nicht den Eindruck, dass es zu etwas dient außer der Neugierde, auf dieser Ebene eine Diskussion zu eröffnen. Alles hängt von eurer freien Antwort auf Gottes Barmherzigkeitsangebot ab.
Ich verlasse euch mit den Worten, die Jesus auf meiner Rückreise aus den Vereinigten Staaten gesprochen hat:
"... Mein Volk aus New York, ihr hört nicht auf Meinen Ruf und nehmt ihn euch nicht zu Herzen. Ihr habt nur eine sehr kurze Zeit, auf Meinen Ruf zu antworten.
Euer Leben ist mit all dem auf der Welt und dem des Fleisches so beschäftigt. Ich existiere nicht in eurem Leben. Aber wenn die Kette der Gewalt beginnt, werdet ihr erkennen, wie töricht ihr geworden seid. Ich nenne euch 'Menschen der Armseligkeit'; denn das ist es, was ihr in Meinem Herzen gewesen seid.
Hört in Demut auf Meine Weisheit durch Meine Botin bezüglich der Existenz von New York. Denn es wird zerfallen ... zu einer Nichtexistenz, während ihr schlaft und es zu spät ist, euch zu wecken.
Die Zeit ist jetzt. Eure Zeit ist kurz. Wie Ich sagte, werde Ich euch nicht noch einmal rufen. Die Wahl liegt bei euch. Mein Volk, Ich liebe euch. Wendet euch Mir zu, solange ihr Zeit habt. Nehmt Mich als euren Herrn und Erlöser an."
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7930 am: 08. November 2019, 06:46:25 »
Die Gottesmutter, Vorbild innerlicher Seelen

„Wenn du die Gabe Gottes kennen würdest…“ Es gibt ein Geschöpf, das diese Gabe Gottes gekannt hat, ein Geschöpf, das nicht einen winzigen Partikel dieser Gabe verloren hat, ein Geschöpf das so rein, so strahlend war, dass es das Licht selbst zu sein schien. Ein Geschöpf, dessen Leben so schlicht war, so in Gott verloren, dass man fast nichts darüber sagen kann. Es ist Maria, die treue Jungfrau, diejenige „die alles in ihrem Herzen bewahrte.“

Mir scheint, die Haltung der Gottesmutter in den Monaten, die zwischen der Verkündigung und der Geburt lagen, ist das Vorbild für die innerlichen Seelen, für diejenigen, die Gott erwählt hat, im Innern zu leben, auf dem Grunde des Abgrunds ohne Grund.

Mit welch innerem Frieden, mit welcher Andacht hat sich Maria allen Dingen gewidmet und hingegeben! Auch die banalsten Verrichtungen wurden von ihr in Gott hineingehoben! Denn in allem betete Maria die Gabe Gottes an.“

Heilige Elisabeth von der Dreifaltigkeit
In Le Ciel dans la Foi (§ 39-40) (Der Himmel im Glauben)

Übersetzung aus dem Französischen
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7931 am: 08. November 2019, 16:20:28 »
Predigt von Professor May

13. Okto­ber 2019

Die Lehre des Kreu­zes

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

„Jesus hat jetzt viele Jün­ger, die im himm­li­schen Rei­che gern mit ihm herr­schen möch­ten, aber wenige, die sein Kreuz auf Erden tra­gen wol­len. Viele, die sei­nen Trost begeh­ren, aber wenige, die in der Trüb­sal mit ihm aus­hal­ten wol­len. Viele, die mit ihm essen und trin­ken möch­ten, aber wenige, die mit ihm fas­ten wol­len. Alle möch­ten mit ihm Freude haben, aber wenige wol­len für ihn lei­den. Viele fol­gen Jesus nach bis zum Brot­bre­chen beim Abend­mahle, aber wenige bis zum Trin­ken aus dem Lei­dens­kel­che.“ Diese Worte wur­den vor 600 Jah­ren geschrie­ben im Buche von der „Nach­folge Christi“. Chris­tus­nach­folge ist Kreu­zes­nach­folge. Das ist das Thema die­ser eben vor­ge­le­se­nen Sätze. Der Herr hat es ohne Wenn und Aber aus­ge­spro­chen: „Wer nicht sein Kreuz trägt und mit nach­folgt, der kann mein Jün­ger nicht sein.“ Was ist unter dem Kreuz zu ver­ste­hen? Nun, das Kreuz ist zunächst ein­mal die Ver­bin­dung zweier Bal­ken. Sie dient ver­schie­de­nen Zwe­cken. Vor allem hat das Kreuz jahr­hun­der­te­lang in man­chen Län­dern als Instru­ment zur Tötung von Men­schen gedient. Sie wur­den ans Kreuz gena­gelt, und auf diese Weise erlit­ten sie ein schreck­li­ches Schick­sal. Jesus hat diese Strafe an sich erfah­ren. Die Römer hat­ten diese Strafe ein­ge­führt, und die Füh­rer des Juden­tums mein­ten, Jesus erle­digt zu haben, als er am Kreuze hing. Doch der Plan Got­tes mit der Kreu­zi­gung Jesu war ein ande­rer. In der Anna­ge­lung des Naza­re­ners voll­zog sich die Ent­süh­nung der Mensch­heit. Das uner­mess­li­che Leid des Soh­nes Got­tes war der Preis für die Befrei­ung der Men­schen aller Zei­ten von der Schuld und vom ewi­gen Tode. Durch das bit­tere Lei­den am Kreuz hat der Herr die Erlö­sung der Mensch­heit bewirkt. Das Kreuz ist im Chris­ten­tum das Sym­bol und Zei­chen des durch Gott im Kreu­zes­tod sei­nes Soh­nes gewirk­ten Heils. Wenn gläu­bige Chris­ten vom Kreuz spre­chen, dann mei­nen sie damit das schmerz­li­che Erlö­sungs­werk Christi, den am Kreuze ver­bli­che­nen Hei­land.

Aber seit dem Tod Jesu am Kreuze hat das Wort Kreuz noch eine andere Bedeu­tung gewon­nen; es ist näm­lich bedeu­tungs­gleich mit dem Lei­den. Wenn wir vom Kreuz spre­chen, das einer zu tra­gen hat, mei­nen wir die Lei­den, die über ihn ver­fügt sind. Wenige geist­li­che Schrift­stel­ler haben über das dem Men­schen auf­er­legte Lei­den, also seine Kreuze, so Tie­fes und so Prak­ti­sches gesagt wie Tho­mas von Kem­pen in dem Buch von der „Nach­folge Christi“. Er stellt für das Kreuz­tra­gen drei Grund­sätze auf. Der erste die­ser Grund­sätze lau­tet: „Wenn du dein Kreuz wil­lig trägst, so wird dich das Kreuz hin­wie­der tra­gen.“ Das klingt fremd­ar­tig, ja para­dox. Wie kann etwas, was selbst getra­gen wer­den muss, zum Trä­ger eines ande­ren wer­den? Wenn du dein Kreuz wil­lig trägst, so wird dich das Kreuz hin­wie­der tra­gen. Wie ist das mög­lich? Zum Ver­ständ­nis die­ses Sat­zes müs­sen wir an die Vor­se­hung Got­tes glau­ben. Sie lehrt uns: Alles, was Gott über uns kom­men lässt, wird in sei­ner Hand zum Segen, auch das Lei­den. Lei­den und Schick­sals­schläge haben so man­chen vor dem Sturz in den Abgrund bewahrt. Sie haben ihn nach­denk­lich und vor­sich­tig gemacht, sie haben seine Lei­den­schaf­ten und sein Unge­stüm gedämpft. In den Psal­men ist wie­der­holt von der Lehre die Rede, wel­che das Leid dem Men­schen erteilt. „Bevor ich Strafe lei­den musste, ging ich irre. Nun aber achte ich sorg­lich auf dein Wort. Zum Heile dient mir, dass ich lei­den muss, damit ich deine Sat­zun­gen ken­nen­lerne.“ Wer gelit­ten hat, weiß um die Gefähr­dung und Unsi­cher­heit des mensch­li­chen Lebens. Er lernt aus sei­nem Lei­den Vor­sicht und Bedacht­sam­keit. Hart geprüfte Men­schen sind ein Segen für ihre Umge­bung. Sie sind gefü­gig, lie­be­voll, zu jedem Dienst bereit. In der Regel hat nur der, wel­cher selbst Lei­den erfah­ren hat, Ver­ständ­nis für das Leid eines ande­ren. Das eigene Lei­den lehrt das Mit­lei­den. Das Leid ver­schafft auch die rechte Wür­di­gung des Irdi­schen. Es löst das Herz von der unge­ord­ne­ten Liebe zur Welt, es stärkt uns zum Wider­stand gegen Ver­füh­rung und Schmei­che­lei. Das Lei­den ver­lei­det die Genüsse die­ser Welt und lenkt die Bli­cke hin­auf zur Höhe. Lei­den sind ein Mit­tel zur Bewah­rung und zur Bewäh­rung. Das Lei­den öff­net die Augen zu Trä­nen, zu Trä­nen der Reue und zur Umwand­lung des Sin­nes. Der „ver­lo­rene Sohn“ kam durch Hun­ger, Durst und Blöße zur Besin­nung. Der Schmerz steht Wache, wenn der Reiz zur Sünde droht. Lei­den ist der von Gott ver­ord­nete Weg zum Heil; einen ande­ren gibt es nicht. Wir müs­sen mit Chris­tus lei­den, wenn wir unser Heil wir­ken und mit ihm ver­herr­licht wer­den wol­len. Wer mit Chris­tus lei­det, wird auch in die­sem Lei­den von ihm gestärkt. Das Lei­den im Auf­blick zum lei­den­den Got­tes­sohn und in Ver­bin­dung mit sei­nem Lei­den erschließt uns die Kraft des Lei­dens Christi. Nicht umsonst hängt in allen Kran­ken­zim­mern eines katho­li­schen Kran­ken­hau­ses ein Kreuz. Das Lei­den gibt auch den Blick frei für das zukünf­tige, jen­sei­tige Leben. Wer die Lei­den die­ser Welt gedul­dig trägt, darf hof­fen, dass ihm grö­ßere Lei­den jen­seits des Todes erspart blei­ben.

„Wenn du dein Kreuz wil­lig trägst, so wird dich das Kreuz hin­wie­der tra­gen“, lau­tet der erste Grund­satz des Buches von der „Nach­folge Christi“ zum Lei­den. Der Zweite lau­tet: „Wenn du dein Kreuz unwil­lig trägst, so legst du auf dein Kreuz ein zwei­tes Kreuz, machst dir die Bürde noch ein­mal so schwer, und wirst sie am Ende doch tra­gen müs­sen.“ Es liegt dem Men­schen nahe, gegen das Lei­den auf­zu­be­geh­ren, denn es schmerzt. Ein Kreuz, das der Mensch tra­gen muss, drückt auf die Schul­tern, und der Mensch möchte, dass sich das Leid zurück­zieht. Er wird ärger­lich, gereizt, auf­ge­bracht wegen des Lei­des. Aber der Unwille, das Leid zu tra­gen, hebt das Leid nicht weg, lässt es viel­mehr beste­hen, es bleibt. Sich weh­ren gegen das Leid, sich bekla­gen über das Leid, es ver­wün­schen, das alles bringt nichts; das Leid bleibt. Aber der Wider­wille gegen das Leid ver­schärft die Situa­tion. Der Wider­wille ist selbst ein Lei­den. Und die­ses zweite Lei­den tritt zu dem ers­ten hinzu. Der Abscheu vor dem Lei­den und die Abnei­gung gegen das Leid ver­meh­ren das Leid. Durch Unwil­lig­keit zum Lei­den kön­nen selbst gering­fü­gige Lei­den bis zur Uner­träg­lich­keit gestei­gert wer­den. Man­cher Lei­dende erklärt seine Bereit­schaft, ein Leid zu tra­gen, aber eben nicht das, das ihm auf­er­legt ist, die­ses erscheint ihm uner­träg­lich. Eine alte Erzäh­lung hat sich mit der Frage der Lei­dens­aus­wahl, mit der Frage des Kreu­ze­s­tau­sches befasst: Auf stei­ni­gem Weg, den die drü­ckende Hitze noch schwe­rer macht, schritt ein Pil­ger, das Kreuz sei­nes Lebens tra­gend. Als es Abend war, hielt er keu­chend inne und seufzte: „Schwer ist das Kreuz, das mir der Herr­gott auf­er­legt hat. Mein Gott, könn­test du mir nicht ein ande­res geben?“ Tie­fer Schlaf sank über ihn, und der Herr erschien ihm im Traum und führte ihn in einen wei­ten Raum und sprach zu ihm: „Hier sind alle Kreuze bei­sam­men, die durch mein Erbar­men den Men­schen die Him­mels­tür auf­schlie­ßen. Lass dein Kreuz ste­hen und wähle ein ande­res, das dir mehr zusagt.“ Der Pil­ger trat ein und war über­wäl­tigt von der Menge der Kreuze. Er prüfte sie, er wog sie, er wen­dete sie um, er ließ sie wie­der ste­hen. Bei jedem sagte er: „Nein, das lie­ber nicht.“ Als er ent­mu­tigt den Kopf senkte, sprach Chris­tus zu ihm: „Schau her!“ Und er bemerkte ganz nah bei der Tür ein Kreuz. Er zog es her­bei, er hob es auf. Ein Seuf­zer ent­schlüpfte sei­nen Lip­pen: „Mir scheint, das kann ich tra­gen. Es ist wohl etwas schwer, aber doch leich­ter als die ande­ren. Darf ich es neh­men, Herr?“ „Nimm es“, sprach Chris­tus. Der Pil­ger streckte den Arm aus, er hob das Kreuz an und stieß einen Schrei aus. Es war das Kreuz, das Gott ihm gege­ben hatte, das Kreuz, das er als zu schwer gegen ein ande­res ein­tau­schen wollte. Die ein­zig rich­tige Lösung der Lei­dens­pro­ble­ma­tik lau­tet: Das ver­ord­nete, das auf­er­legte Leid gedul­dig tra­gen. Es gibt auf die­ser Erde keine voll­kom­mene Sicher­heit und kei­nen voll­kom­me­nen Frie­den; zu lei­den gibt es immer etwas. Denn das große Gut der Glück­se­lig­keit ist uns ver­lo­ren­ge­gan­gen.

Häu­fig ver­su­chen Men­schen dem Leide dadurch zu ent­ge­hen, dass sie vor ihm flie­hen. Der zweite Grund­satz des Buches von der „Nach­folge Christi“ lau­tet: „Wenn du dein Kreuz unwil­lig trägst, machst du dir die Bürde noch ein­mal so schwer, und wirst sie am Ende doch tra­gen müs­sen.“ Der Unwille, das Kreuz zu tra­gen, kann sich zu dem Ent­schluss ver­dich­ten, das Kreuz abzu­wer­fen, sich von der Bürde zu befreien. Und so lau­tet der dritte Grund­satz des Buches von der „Nach­folge Christi“: „Wenn du dein Kreuz gewalt­sam abschüt­telst, so wirst du ohne Zwei­fel wie­der ein ande­res fin­den, und dies andere wird viel­leicht schwe­rer sein als das vorige.“ Die Weise, mit der die Men­schen das Kreuz abzu­wer­fen ver­su­chen, ist ver­schie­den. Häu­fig den­ken sie, man könne angeb­lich uner­träg­lich gewor­de­nen Ver­hält­nis­sen ent­flie­hen, indem man einen Orts­wech­sel vor­nimmt. Es kann durch­aus sein, dass ein bestimm­tes Leid an einen Ort gebun­den ist, andern­orts dage­gen sich nicht fin­det. Aber die Orts­ge­bun­den­heit eines Leids besagt nicht die Leid­frei­heit über­haupt. Kein Ort auf die­ser Erde bürgt für Frei­heit vom Leid. Jeder Ort ist durch­läs­sig für das Leid. Des­we­gen schreibt der Ver­fas­ser des Buches von der „Nach­folge Christi“: „Über­all ist ein Kreuz für dich zuge­rüs­tet und war­tet schon dar­auf, bis du kommst und deine Schul­ter dar­un­ter­legst.“ „Ordne und füge alles nach dei­nem Wil­len und nach dei­ner Ein­sicht, und du wirst es nicht anders fin­den, als dass es über­all für dich etwas zu lei­den gibt.“ „Wende dich nach oben, wende dich nach unten, wende dich nach außen, wende dich nach innen, über­all wirst du ein Kreuz fin­den.“ Eine alte Geschichte berich­tet, wie ein rei­cher und mäch­ti­ger Herr dem Tod, der die Men­schen in einer Epi­de­mie bedrohte, ent­flie­hen wollte. Er setzte sich aufs Pferd und ritt davon. Als er das Tier abge­hetzt hatte, stieg er auf ein ande­res um. Und so ging es wei­ter, bis er an eine Stelle kam, wo er sich sicher glaubte. Aber siehe da, der Tod saß schon am Rande des Brun­nens und war­tete auf ihn; er war der schnel­lere Rei­ter. Über­aus häu­fig ist die Flucht vor dem Leid in der Ehe. Wie viele Ver­hei­ra­tete kla­gen: Ach, wenn ich einen ande­ren Part­ner hätte. Den Part­ner kann man wech­seln, das gestat­tet das staat­li­che Schei­dungs­recht, aber eines kann der Schei­dungs­be­reite nicht wech­seln: sich selbst. Er bleibt, der er war. Und vor allem: das zu Unrecht ver­trie­bene Leid las­tet schwer auf dem Gewis­sen. Der Lei­dens­flücht­ling weiß um sein Unrecht, und die­ses Wis­sen berei­tet ihm Pein und Qua­len. Nichts fällt so schwer auf unsere Schul­tern zurück wie ein abge­wor­fe­nes Kreuz. Die Hei­li­gen haben um die Unver­meid­lich­keit des Leids gewusst. „Tau­send Kreuze wirst du fin­den, willst du dich dem Kreuz ent­win­den“, hat The­re­sia gedich­tet. Tau­send Kreuze wirst du fin­den, willst du dich dem Kreuz ent­win­den. Es ist auch nicht so, dass Got­tes­furcht und Fröm­mig­keit eine Ver­si­che­rung vor dem Leid sind, das Gegen­teil ist rich­tig. „Je wei­ter einer im Leben des Geis­tes fort­ge­schrit­ten ist, desto schwe­rere Kreuze wer­den ihm begeg­nen.“ Er weiß, dass er sei­nem Gott umso mehr gefal­len wird, je mehr Lei­den er für ihn ertra­gen kann. Lei­den ist und bleibt das Los aller Men­schen auf die­ser Erde. „Glaubst du, du allein wirst ohne Kreuz durch­kom­men, da noch kein ein­zi­ger Sterb­li­cher durch­ge­kom­men ist?“, fragt Tho­mas vom Kem­pen den Leser sei­nes Buches. „Wenn du nichts Unan­ge­neh­mes lei­den willst, wie kannst du ein Freund des lei­den­den Chris­tus sein?“ Es wird wohl dabei blei­ben, meine lie­ben Freunde, wie es das Buch von der „Nach­folge Christi“ for­mu­liert: „Trägst du wil­lig das Kreuz, so wird dich das Kreuz hin­wie­der tra­gen.“ Es ist kein Heil der See­len, keine Hoff­nung auf ewi­ges Leben außer im Kreuze. Es ergeht die Wei­sung an uns: „Nimm dein Kreuz auf dich und folge Jesus nach, und du bist auf dem gera­des­ten Wege zum ewi­gen Leben. Siehe, er ging dir vor­aus und trug dir das Kreuz voran und starb sogar für dich am Kreuze, damit auch du dein Kreuz tra­gen ler­nen und Mut bekom­men soll­test, am Kreuze zu ster­ben. Denn wenn du nun mit ihm stirbst (durch Ent­halt­sam­keit, durch Über­win­dung, durch Zucht), wirst du auch mit ihm leben, und wenn du auch das Lei­den mit ihm teilst, so wirst du auch die Herr­lich­keit mit ihm tei­len.“ Unser schle­si­scher Dich­ter Ange­lus Sile­sius hat es auf seine Weise gesagt: „Christ, flieh doch nicht das Kreuz. Du musst gekreu­zigt sein, du gehst sonst nim­mer­mehr ins Him­mel­reich hin­ein.“

Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #7932 am: 09. November 2019, 05:24:53 »
Hl. John Henry Newman (1801-1890)
Theologe und Kardinal, Gründer der Oratorianergemeinschaft in England
PPS, Band 6, Nr. 19 (trad. © Evangelizo)

Weihefest einer Kathedrale, Fest der Kirche

Ist eine Kathedrale die Frucht eines flüchtigen Begehrens oder eine Sache, die wir wollen und nach Belieben vollbringen können? […] Ganz sicher sind die Kirchen, die wir als Erbe übernehmen, weder eine reine Kapitalanlage noch lediglich die Schöpfung eines Genies, sondern sie sind Früchte des Martyriums, hochherziger Taten und Leiden, so lange vor dem Baubeginn, wie wir danach. Ihre Fundamente sind sehr tief gelegt; sie ruhen auf der Verkündigung der Apostel, auf dem Glaubensbekenntnis der Heiligen, auf den ersten Siegen des Evangeliums in unserem Land. Alles, was an ihrer Architektur so edel ist, alles, was das Auge fesselt und zu Herzen geht, ist nicht das Werk menschlicher Phantasie, sondern ein Geschenk Gottes, ein Ergebnis, welches das sittliche Streben fördert, ein geistliches Werk.

Das Kreuz wird immer unter Gefahr und Leiden aufgerichtet und ist getränkt mit Tränen und Blut. Nirgends schlägt es Wurzeln und trägt Frucht, außer seine Verkündigung wird von Selbstverleugnung begleitet. Es ist in der Tat leicht für Machthaber, ein Dekret zu erlassen und eine Religion zu begünstigen, ihr Einflussgebiet zu erweitern und ihren Namen bekanntzumachen, aber sie können sie nicht einpflanzen, höchstens aufzwingen. Nur die Kirche kann die Kirche einpflanzen. Nur die Kirche kann ihre Amtssitze gründen und mit Mauern umschließen. Niemand außer heiligen Menschen, demütigen Menschen, Verkündern der Gerechtigkeit und Bekennern der Wahrheit können der Wahrheit in jedem Land ein Heim errichten.

Von daher sind die Tempel Gottes auch die Denkmäler seiner Heiligen […] Ihre Einfachheit, Größe, Stabilität, Erhabenheit, ihre Anmut und ihr Reichtum an Ornamenten erinnern ständig an die Geduld und Reinheit, den Mut, die Sanftmut und die große Nächstenliebe, die Himmelssehnsucht, das Mühen, Gutes zu tun, den Glauben und die Ergebung derer, die selber Gott nicht anderswo als in Bergen und in Wüsten und in Höhlen und Erdlöchern angebetet haben. Sie haben sich abgemüht, aber nicht vergeblich; denn andere Männer sind dazugekommen und haben weitergearbeitet (vgl. Joh 4,38). Und wie als natürliche Folge war ihr Wort schließlich fruchtbar und schuf sich selbst ein Zuhause, ja sogar diese heiligen Paläste [Kathedralen] in denen es schon so lange wohnt […] Selig, die in einer sorgenvollen Zeit dieses Band der Gemeinschaft mit den Heiligen der alten Zeit und mit der Universalkirche nutzen! […] Selig, die eintreten in ihre heiligen Grenzen, die im Herzen eintreten in den Himmel.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7933 am: 09. November 2019, 05:26:43 »
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Buch Ezechiel 47,1-2.8-9.12.

Der Mann, der mich begleitete, führte mich zum Eingang des Tempels zurück, und ich sah, wie unter der Tempelschwelle Wasser hervorströmte und nach Osten floss; denn die vordere Seite des Tempels schaute nach Osten. Das Wasser floss unterhalb der rechten Seite des Tempels herab, südlich vom Altar.
Dann führte er mich durch das Nordtor hinaus und ließ mich außen herum zum äußeren Osttor gehen. Und ich sah das Wasser an der Südseite hervorrieseln.
Er sagte zu mir: Dieses Wasser fließt in den östlichen Bezirk, es strömt in die Araba hinab und läuft in das Meer, in das Meer mit dem salzigen Wasser. So wird das salzige Wasser gesund.
Wohin der Fluss gelangt, da werden alle Lebewesen, alles, was sich regt, leben können, und sehr viele Fische wird es geben. Weil dieses Wasser dort hinkommt, werden die Fluten gesund; wohin der Fluss kommt, dort bleibt alles am Leben.
An beiden Ufern des Flusses wachsen alle Arten von Obstbäumen. Ihr Laub wird nicht welken, und sie werden nie ohne Frucht sein. Jeden Monat tragen sie frische Früchte; denn das Wasser des Flusses kommt aus dem Heiligtum. Die Früchte werden als Speise und die Blätter als Heilmittel dienen.

Psalm 46(45),2-3.5-6.8-9.

Gott ist uns Zuflucht und Stärke,
ein bewährter Helfer in allen Nöten.
Darum fürchten wir uns nicht, wenn die Erde auch wankt,
wenn Berge stürzen in die Tiefe des Meeres.

Die Wasser eines Stromes erquicken die Gottesstadt,
des Höchsten heilige Wohnung.
Gott ist in ihrer Mitte, darum wird sie niemals wanken;
Gott hilft ihr, wenn der Morgen anbricht.

Der Herr der Heerscharen ist mit uns,
der Gott Jakobs ist unsre Burg.
Kommt und schaut die Taten des Herrn,
der Furchtbares vollbringt auf der Erde.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 2,13-22.

Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.
Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen.
Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um.
Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!
Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich.
Da stellten ihn die Juden zur Rede: Welches Zeichen lässt du uns sehen als Beweis, dass du dies tun darfst?
Jesus antwortete ihnen: Reißt diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten.
Da sagten die Juden: Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut, und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten?
Er aber meinte den Tempel seines Leibes.
Als er von den Toten auferstanden war, erinnerten sich seine Jünger, dass er dies gesagt hatte, und sie glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesprochen hatte.

https://gloria.tv/post/iHGQmQKvVpjG4f7h3RkefMMEJ
« Letzte Änderung: 09. November 2019, 05:46:56 von Tina 13 »
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7934 am: 09. November 2019, 05:30:05 »


Hl. Erpho, Bischof von Münster

† 9. November 1097

Erpho war zunächst Dompropst, ab 1084 Bischof in Münster. Im Investiturstreit hielt er Kaiser Heinrich IV. auch nach dessen Niederlage die Treue. Erpho baute mehrere Kirchen, gab Zuwendungen an das Mauritz-Stift und weihte 1090 den Dom. 1091/92 unternahm er eine Wallfahrt ins Heilige Land; von dort brachte er Reliquien mit. Ob die Reliquien, die man 1960/62 bei der Restaurierung des Erpho-Kreuzes eingelassen fand, von dieser Reise stammen, ist unsicher; dieses Kreuz soll er dem Kollegialstift St. Mauritz um 1090 gestiftet haben.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7935 am: 09. November 2019, 05:45:49 »
DIE FRAU...

Als Gott die Frau schuf, arbeitete er spät am 6. Tag...

Ein Engel kam vorbei und fragte: "Warum so viel Zeit mit ihr verbringen?"

Der Herr antwortete. "Hast du alle Spezifikationen gesehen, die ich treffen muss, um sie zu formen?"

"Sie muss in allen möglichen Situationen funktionieren.

Sie muss in der Lage sein, sich um mehrere Kinder gleichzeitig zu kümmern.

Ihre Umarmung muss alles heilen können, von einem verletzten Knie bis zu einem gebrochenen Herzen.

Sie muss das alles mit nur zwei Händen machen.

Sie heilt sich selber und hält durch, wenn sie krank ist und kann 18 Stunden am Tag arbeiten. "

DER ENGEL war beeindruckt "Nur zwei Hände ..... unmöglich!

Und das ist das Standardmodell? "

Der Engel kam näher und berührte die Frau "

"Aber du hast sie so weich gemacht, Herr".

"Sie ist sanft", sagte der Herr,

"Aber ich habe sie stark gemacht. Du kannst dir nicht vorstellen, was sie ertragen und überwinden kann."

"Kann sie nachdenken?" fragte der Engel...

Der Herr antwortete. "Sie kann nicht nur denken, sie kann argumentieren und verhandeln"

Der Engel berührte ihre Wangen ....

"Herr, es scheint, dass diese Schöpfung undicht ist! Du hast ihr zu viele Lasten auferlegt."

"Sie ist nicht undicht ... es ist eine Träne" korrigierte der Herr den Engel ...

"Wofür ist das?" Fragte der Engel .....

Der Herr sagte. "Tränen sind ihre Art, ihre Trauer auszudrücken, ihre Zweifel, ihre Liebe, ihre Einsamkeit, ihr Leiden und ihren Stolz." ...

Das hat einen großen Eindruck auf den Engel gemacht,

"Herr, du bist ein Genie. Du hast an alles gedacht.

Eine Frau ist wirklich wunderbar "

Der Herr antwortete . "In der Tat ist sie es.

Sie hat Stärke, die einen Mann erstaunt.

Sie kann mit Problemen umgehen und schwere Lasten tragen.

Sie enthält Glück, Liebe und Meinungen.

Sie lächelt, wenn sie schreien möchte.

Sie singt, wenn sie weinen möchte, weint wenn sie glücklich ist und lacht, wenn sie Angst hat.

Sie kämpft für das, woran sie glaubt.

Ihre Liebe ist bedingungslos.

Ihr Herz ist gebrochen, wenn ein Verwandter oder ein Freund stirbt, aber sie findet Kraft, um mit dem Leben weiterzumachen. "

Der Engel fragte: Also ist sie ein perfektes Wesen?

Der Herr antwortete: Nein. Sie hat nur einen Nachteil

"Sie vergisst oft, was sie wert ist".

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La Salette 1846



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