Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4571650 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7976 am: 23. November 2019, 19:51:33 »
Lasst die Kirche Christi nicht im Stich, sondern zieht eure Rüstung an und bereitet euch auf den bevorstehenden Kampf vor, um die Kirche Christi zu verteidigen. Die Kirche Christi wird nicht zerstört werden durch den Bösen und seine Günstlinge, denn die Kirche Christi wird wieder aufstehen, wenn der Kampf während diesen Endzeiten ausgefochten wird.

Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7977 am: 23. November 2019, 19:54:17 »
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Erstes Buch der Makkabäer 6,1-13.

In jenen Tagen durchzog König Antiochus die östlichen Provinzen. Er hörte von einer Stadt in Persien namens Elymaïs, die berühmt war wegen ihres Reichtums an Silber und Gold.
Auch gibt es in ihr einen sehr reichen Tempel; der mazedonische König Alexander, der Sohn des Philippus, der als erster Grieche König geworden war, hatte dort goldene Schilde, Rüstungen und Waffen hinterlassen.
Antiochus marschierte also hin und versuchte, die Stadt zu erobern und zu plündern. Doch er blieb ohne Erfolg; denn die Einwohner der Stadt hatten von seinem Plan erfahren
und leisteten ihm bewaffneten Widerstand. Er musste fluchtartig abziehen und machte sich sehr niedergeschlagen auf den Rückweg nach Babylon.
Noch in Persien erreichte ihn ein Bote mit der Nachricht, dass die Heere, die in Judäa einmarschiert waren, geschlagen worden waren.
Auch Lysias, der an der Spitze einer starken Streitmacht in den Kampf gezogen war, habe gegen die Juden eine schwere Niederlage erlitten. Deren Bewaffnung und Kampfkraft habe sich durch die große Beute, die sie bei den geschlagenen Armeen machten, verstärkt.
Den Gräuel, den er auf dem Altar in Jerusalem hatte aufstellen lassen, hätten sie wieder entfernt und den Tempelbezirk wie früher mit hohen Mauern umgeben, ebenso seine Stadt Bet-Zur.
Als der König das hörte, war er bestürzt und sehr beunruhigt. Er musste sich niederlegen, da ihn eine Schwäche befiel; so niedergeschlagen war er, weil seine Pläne gescheitert waren.
So ging es mehrere Tage. Er bekam immer neue Anfälle tiefer Schwermut und rechnete schon damit, dass er sterben müsse.
Er rief seine Freunde zusammen und sagte zu ihnen: Der Schlaf flieht meine Augen und ich bin vor Sorgen zusammengebrochen.
Ich habe mich gefragt: Wie bin ich nur in diese große Not und Bedrängnis geraten, in der ich mich jetzt befinde? Ich war während meiner Regierung doch immer leutselig und beliebt.
Jetzt fallen mir die bösen Dinge ein, die ich in Jerusalem getan habe. Ich habe dort alle Geräte aus Silber und Gold mitgenommen, ja, ich habe ohne Grund den Auftrag gegeben, die Bewohner Judäas auszurotten.
Deswegen ist dieses Unglück über mich gekommen, das weiß ich jetzt. Und nun sterbe ich ganz verzweifelt in einem fremden Land.

Psalm 9(9A),2-3.4.6.16.19.

Ich will dir danken, Herr, aus ganzem Herzen,
verkünden will ich all deine Wunder.
Ich will jauchzen und an dir mich freuen,
für dich, du Höchster, will ich singen und spielen.

Denn zurückgewichen sind meine Feinde,
gestürzt und vergangen vor deinem Angesicht.
Du hast die Völker bedroht, die Frevler vernichtet,
ihren Namen gelöscht für immer und ewig.

Völker versanken in der Grube, die sie selber gegraben;
im Netz, das sie heimlich gelegt, hat ihr Fuß sich verfangen.
Doch der Arme ist nicht auf ewig vergessen,
des Elenden Hoffnung ist nicht für immer verloren.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 20,27-40.

In jener Zeit kamen einige von den Sadduzäern, die die Auferstehung leugnen, zu Jesus und fragten ihn:
Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlässt, ohne Kinder zu haben, dann soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.
Nun lebten einmal sieben Brüder. Der erste nahm sich eine Frau, starb aber kinderlos.
Da nahm sie der zweite,
danach der dritte, und ebenso die anderen bis zum siebten; sie alle hinterließen keine Kinder, als sie starben.
Schließlich starb auch die Frau.
Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.
Da sagte Jesus zu ihnen: Nur in dieser Welt heiraten die Menschen.
Die aber, die Gott für würdig hält, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, werden dann nicht mehr heiraten.
Sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und durch die Auferstehung zu Söhnen Gottes geworden sind.
Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt.
Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig.
Da sagten einige Schriftgelehrte: Meister, du hast gut geantwortet.
Und man wagte nicht mehr, ihn etwas zu fragen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7978 am: 24. November 2019, 19:12:23 »
Predigt von Professor May

Die Wei­he­fä­hig­keit der Frau

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Seit gerau­mer Zeit erhe­ben Frauen und Frau­en­ver­bände, einige Theo­lo­gen und viele Jour­na­lis­ten die For­de­rung, die Kir­che solle Frauen die Pries­ter­weihe spen­den. Da scheint es mir ange­bracht, zu die­ser For­de­rung Stel­lung zu bezie­hen. In der Zeit des Alten Tes­ta­men­tes waren weib­li­che Pries­ter weit ver­brei­tet. In vie­len alten Reli­gio­nen gab es Pries­te­rin­nen, nicht jedoch in der Glau­bens­pra­xis der Juden, die Gott als das Volk erwählt hatte, dem er sich als ers­tes offen­ba­ren wollte. Mit­ten in der Viel­göt­ter­welt der alten Zeit bestimmte Israel die Män­ner des Stam­mes Levi zu Pries­tern, nicht aber Frauen wie in der sons­ti­gen Umge­bung. Die Juden den­ken noch heute so. Die Rab­bi­ne­rin von heute ist keine Pries­te­rin. Die­ses Ver­hal­ten des alten Bun­des­vol­kes dürfte für das neue Bun­des­volk nicht unbe­acht­lich sein.

Der ent­schei­dende Aus­gangs­punkt für die Beant­wor­tung der Frage nach der Wei­he­fä­hig­keit der Frau ist die Inkar­na­tion des LOGOS, die Men­schwer­dung des Wor­tes Got­tes. Sie ist in der Form des männ­li­chen Geschlech­tes erfolgt. Der Mes­sias, Jesus von Naza­reth, ist ein Mann. Damit ist von Gott eine Tat­sa­che gesetzt, über die nie­mand hin­weg kann. Er hat es nicht geof­fen­bart, warum es so sein musste, aber die Theo­lo­gen haben sich Gedan­ken dar­über gemacht. Sie legen fol­gende Erklä­run­gen vor: Ers­tens: Dass der Sohn Got­tes die mensch­li­che Natur in ihrer männ­li­chen Aus­prä­gung ange­nom­men hat, ist begrün­det im Werk Christi. Der mensch­ge­wor­dene Got­tes­sohn sollte die ihm vom Vater über­tra­gene Auf­gabe in der Öffent­lich­keit der Erde für die ganze Welt voll­brin­gen. Die Öffent­lich­keit ist aber haupt­säch­lich der Wirk­raum des Man­nes; die Frau wirkt mehr im Ver­bor­ge­nen. Der innere Grund, dass nur männ­li­chen Getauf­ten die Weihe gespen­det wird, ist danach nicht in der natür­li­chen Unfä­hig­keit der Frau für den pries­ter­li­chen Dienst begrün­det, son­dern in der dem Wesen des Man­nes mehr ent­spre­chen­den Auf­gabe des Pries­ter­tums. Nun wirft man heute ein, dass die Frau jetzt in der Gesell­schaft in alle frü­her dem Manne vor­be­hal­te­nen Stel­len ein­ge­rückt ist. Dazu ist zu sagen: Die gesell­schaft­li­che Ent­wick­lung ist nicht nor­ma­tiv für die Kir­che. Sie ist eine Gesell­schaft ande­rer Art wie die übri­gen. Bei ihr sind Auto­ri­tät und Voll­macht ganz ande­rer Natur, nor­ma­ler­weise mit dem Sakra­ment ver­bun­den. Außer­dem ist zu fra­gen – und ich hoffe, dass Sie mir Recht geben –, ob die heu­tige Pra­xis für die Frau, die Fami­lie und das Volk in jeder Hin­sicht gedeih­lich ist. Es könnte sein, dass Mut­ter­schaft und Mut­ter­würde unter dem Gleich­stel­lungs­be­trieb Scha­den genom­men haben. Das glei­che gilt für die gott­ge­weihte Jung­fräu­lich­keit. Nie­mand kann aus­schlie­ßen, dass sich die heu­tige Pra­xis wie­der eines Tages ändert. Außer­dem ist die Kir­che eine Gesell­schaft, die von allen ande­ren Gesell­schaf­ten ver­schie­den ist. Sie ist ein­zig­ar­tig in ihrer Natur und ihren Struk­tu­ren. Es ist ebenso aus­ge­schlos­sen, den Zugang der Frau zum Pries­ter­tum auf­grund der Gleich­heit der Rechte der mensch­li­chen Per­son zu for­dern. Zwi­schen Mann und Frau besteht inso­fern kein Unter­schied, als alle zur Got­tes­kind­schaft beru­fen sind, aber nicht zum Amt. Das Pries­ter­tum gehört nicht zu den Rech­ten der mensch­li­chen Per­son. Es lei­tet sich aus der Öko­no­mie des Geheim­nis­ses Christi und der Kir­che her. Die Sen­dung des Pries­ters ist keine Funk­tion, die man zur Erhe­bung sei­ner sozia­len Stel­lung erlan­gen könnte, sie gehört einer ande­ren Ord­nung an. Die Natur des Pries­ter­tums wird völ­lig miss­ver­stan­den, wenn man es als ein Recht betrach­tet. Die Taufe ver­leiht kein per­sön­li­ches Anrecht auf ein öffent­li­ches Amt in der Kir­che. Die­ses ist die Frucht einer gna­den­haf­ten, aus­drück­li­chen und gänz­lich unver­dien­ten Beru­fung. Es kann nicht wie ein Recht ein­ge­for­dert wer­den, auch nicht vom Mann.

Zwei­tens liegt in dem Man­ne­scha­rak­ter des LOGOS ein Hin­weis auf die Art der Sen­dung Christi, näm­lich der Welt das ver­lo­rene Leben wie­der­zu­brin­gen. Leben zu zeu­gen ist Man­nes­sa­che. In die­sem natür­li­chen Sach­ver­halt liegt eine Ent­spre­chung dafür, dass der Sohn Got­tes den Men­schen das gött­li­che Leben in sei­ner Fülle ein­zeugt. So bedeu­tet nun auch beim Pries­ter sein Cha­rak­ter als Mann einen natür­li­chen Hin­weis auf seine Sen­dung, in der Öffent­lich­keit der Welt die Bot­schaft vom Rei­che zu ver­kün­di­gen und die Sakra­mente zu spen­den und so das gött­li­che Leben zu ver­mit­teln. Sache der Frau ist es mehr, das Leben auf­zu­neh­men und zu hegen. Wenn es heute anders zu sein scheint, so ist das eben eine Ver­ir­rung, über die wir uns bekla­gen.

Drit­tens: Die Hei­lige Schrift bie­tet Ansätze für das Ver­ständ­nis des Vor­be­hal­tes der Pries­ter­weihe für die Ange­hö­ri­gen des männ­li­chen Geschlech­tes. Chris­tus hat sich selbst als Bräu­ti­gam bezeich­net. Die Jün­ger kön­nen nicht fas­ten, solange der Bräu­ti­gam bei ihnen ist, hat er gesagt. Johan­nes der Täu­fer sagt ebenso von Jesus: „Wer die Braut hat, der ist der Bräu­ti­gam.“ Er selbst nennt sich den Freund des Bräu­ti­gams. Wenn Chris­tus der Bräu­ti­gam ist, dann ist seine Gemeinde, dann ist die Kir­che seine Braut. In die­sem Sinne schreibt der Apos­tel Pau­lus an die Gemeinde in Korinth: „Ich habe euch einem ein­zi­gen Manne anver­lobt, um euch als treue Jung­frau hin­zu­füh­ren zu Chris­tus.“ Chris­tus ist der Bräu­ti­gam, die Kir­che ist seine Braut, die er durch sein Blut erwor­ben hat. Indem sich die Offen­ba­rung die­ser Aus­drucks­weise bedient, deu­tet sie an, warum die Men­schwer­dung in Form des männ­li­chen Geschlech­tes erfolgt ist, und ver­hin­dert, dass man von die­ser his­to­ri­schen Tat­sa­che abse­hen könnte. Aus die­sem Grunde kann nur ein Mann Christi Stelle ein­neh­men, Zei­chen sei­ner Gegen­wart sein.

Vier­tens: Die gläu­bige Über­le­gung muss davon aus­ge­hen, dass der Pries­ter in beson­de­rer Weise Werk­zeug Christi ist. Es ist nahe­lie­gend, dass jener Getaufte, der Chris­tus in beson­de­rer Weise als Werk­zeug sei­nes Heils­wir­kens dient, auch an sei­ner natür­li­chen Eigen­art Anteil hat. Die Kir­che legt bei allen Sakra­men­ten hohes Gewicht auf die Gleich­heit und die Bedeu­tung des Zei­chens. Für die Gül­tig­keit der Eucha­ris­tie ver­langt sie die Frucht des Wein­stocks und erlaubt auch in Not­fäl­len kein ande­res Getränk. Für die Taufe erkennt sie nur Was­ser und keine andere Flüs­sig­keit als Mate­rie für die gül­tige Tauf­s­pen­dung an. Für die Ehe­schlie­ßung kom­men nur ein Mann und eine Frau, nicht zwei Män­ner oder zwei Frauen in Frage. Die sakra­men­ta­len Zei­chen reprä­sen­tie­ren das, was sie bezeich­nen, durch ihre natür­li­che Ähn­lich­keit. Warum nimmt die Kir­che Was­ser zur Taufe? Weil das Was­ser zur Rei­ni­gung dient, und die Taufe bewirkt eine über­na­tür­li­che Rei­ni­gung. Warum bedient sich die Kir­che bei der Eucha­ris­tie des Bro­tes und des Wei­nes? Weil das Nah­rungs­mit­tel sind, und weil die Eucha­ris­tie eine über­na­tür­li­che Nah­rung ist. Und so muss auch bei der Weihe wegen der natür­li­chen Ähn­lich­keit ein Mann die Stelle Christi ver­tre­ten. Der eigent­li­che Grund, warum es ange­mes­sen ist, dass die Apos­tel und ihre Nach­fol­ger Män­ner sind, ist darin gele­gen, dass sie im Namen Christi han­deln und sein Werk fort­set­zen. Der Pries­ter han­delt nicht in eige­ner Per­son, er ist ein Werk­zeug, er reprä­sen­tiert Chris­tus, der durch ihn han­delt. Der Pries­ter, der allein die Voll­macht hat, die Eucha­ris­tie­feier zu voll­zie­hen, han­delt in der Per­son Christi, d.h. an Christi Statt, er nimmt die Stelle Christi ein und wird sein Abbild. In allen Hand­lun­gen, die den Wei­he­cha­rak­ter erfor­dern, ist der Pries­ter das Abbild und Zei­chen Christi selbst, der zusam­men­ruft, der von Sün­den loss­pricht, der das Opfer des Bun­des voll­zieht.

Fünf­tens: Ein wei­te­res Argu­ment für das dem Mann vor­be­hal­tene Amt des Pries­ters ist die lücken­lose Über­lie­fe­rung. Chris­tus hat in sei­nem Leben eine zahl­rei­che Gefolg­schaft gehabt, Män­ner und Frauen. Er hat in die Gruppe der zwölf von ihm erwähl­ten Apos­tel keine Frauen ein­be­zo­gen, auch nicht seine eigene Mut­ter. Seine Apos­tel waren alle­samt Män­ner. Sie selbst haben nicht die Ent­schei­dung getrof­fen, Frauen zu Pries­tern zu wei­hen. In der Frage des Pries­ter­tums rich­tet sich die Kir­che nach dem Vor­bild Jesu. Der letzte Abend sei­nes irdi­schen Lebens diente der Ein­set­zung einer Feier, die wir Eucha­ris­tie nen­nen. Diese Feier wird aus­drück­lich den Zwöl­fen auf­ge­tra­gen. Das Ver­hal­ten Jesu und sei­ner Apos­tel erklärt sich nicht aus den Zeit- und Umwelt­ver­hält­nis­sen. Weder Oppor­tu­ni­täts­gründe noch sozio­lo­gisch-kul­tu­relle Bedin­gun­gen haben sie gezwun­gen oder ver­an­lasst, Frauen nicht zum Dienst anzu­neh­men. In der Umwelt des jun­gen Chris­ten­tums hat­ten meh­rere heid­ni­sche Kulte Pries­te­rin­nen. Jesus hätte sich ihnen anpas­sen und dadurch viel­leicht Sym­pa­thien gewin­nen kön­nen. Die Behaup­tung, die Vor­ur­teile sei­ner Zeit hät­ten Jesus abge­hal­ten, Frauen in die Gruppe der Zwölf auf­zu­neh­men, ist unhalt­bar. Eine der­ar­tige Hal­tung passt nicht zu Jesus. Jesus schreckte vor Unklug­hei­ten nicht zurück, wenn es ihm erfor­der­lich schien. Man denke an sein Ver­hal­ten gegen­über dem Sab­bat­ge­bot. Chris­tus hat mit vie­len Vor­ur­tei­len gebro­chen. Er setzte sich über seine Zeit hin­weg, wenn es ihm not­wen­dig schien. Die behaup­tete Zeit­ab­hän­gig­keit Jesu liegt nicht vor. Sie deckt sich in kei­ner Weise mit sei­nem sons­ti­gen her­aus­for­dern­den Ver­hal­ten gerade gegen­über Frauen: Er zieht mit ihnen umher; er lässt sich berüh­ren von ihnen und sal­ben; er trös­tet sie; er beruft sie zu Zeu­gin­nen sei­ner Kreu­zi­gung und sei­nes lee­ren Gra­bes. Er setzt sich über seine Zeit hin­weg. Die Kir­chen­vä­ter stel­len seit dem 3. Jahr­hun­dert Maria als ein Bei­spiel für den Wil­len Christi in der Frage der Wei­he­fä­hig­keit der Frau dar. Chris­tus hat seine Mut­ter nicht mit dem apos­to­li­schen Amt betraut. Als die Apos­tel ihr Kol­le­gium ergänz­ten, berie­fen sie nicht Maria, son­dern Matt­hias. Maria hat nie pries­ter­li­che Macht für sich gefor­dert. Der wört­li­che Rat aus ihrem Munde lau­tete: „Tut, was er euch sagt.“ Die kirch­li­che Über­lie­fe­rung steht seit zwei­tau­send Jah­ren unver­brüch­lich zu der aus­schließ­li­chen Wei­he­fä­hig­keit von Per­so­nen des männ­li­chen Geschlech­tes. Nie­mals ist die Kir­che der Auf­fas­sung gewe­sen, dass Frauen gül­tig die Pries­ter­weihe emp­fan­gen kön­nen. Die Über­lie­fe­rung der Kir­che ist ein­deu­tig und ein­mü­tig, sie ist auch ver­bind­lich. Die Kir­che hat zwei­tau­send Jahre lang gleich­sam unter einem Zwang gestan­den, näm­lich unter der Lei­tung des Hei­li­gen Geis­tes. Unter die­sem Ein­fluss hat sie so gehan­delt, wie sie gehan­delt hat, dass sie immer nur Män­ner zu Pries­tern geweiht hat.

Die Ein­schrän­kung der Weihe auf den Mann ist nicht aus der Herrsch­sucht gebo­ren, sie bedeu­tet keine Zurück­set­zung der Frau, sie ist Aus­druck der Ver­schie­den­heit von Mann und Frau. Die Eigen­art des männ­li­chen und des weib­li­chen Wesens, die heute in unse­li­ger Ver­blen­dung geleug­net wird, diese Eigen­art hat zur Folge, dass Mann und Frau ver­schie­dene Auf­ga­ben haben. Die Frau bleibt ermäch­tigt und ver­pflich­tet zu dem durch das all­ge­meine Pries­ter­tum über­tra­ge­nen Dienst. Wenn Pau­lus schreibt, in Chris­tus gebe es kein Unter­schei­den mehr zwi­schen Mann und Frau, dann bezeich­net er damit die Wir­kung der Taufe. Alle, die in der Tauf­gnade sind, kön­nen unein­ge­schränkt als gleich ange­se­hen wer­den. Das Amts­pries­ter­tum dage­gen ist Gegen­stand der Beru­fung. Sie stellt kein mit der welt­li­chen Per­son ver­an­ker­tes Recht dar. Die Ver­schie­den­heit der Auf­ga­ben in der Kir­che bedeu­tet keine Rang­ver­schie­den­heit im Rei­che Got­tes. Über die Innig­keit der Got­tes­ge­mein­schaft ent­schei­det nicht die amt­li­che Gewalt, son­dern aus­schließ­lich die opfer­be­reite Liebe. Das Wert­vollste im Reich Got­tes ist nicht die amt­li­che Voll­macht, son­dern das gött­li­che Leben, das Chris­tus­le­ben. Die Kir­che hat Rang und Würde der Müt­ter in unüber­biet­ba­rer Weise her­aus­ge­stellt. Seit­dem Chris­tus Maria seine „liebe Mut­ter“ nannte, ist der Mut­ter­name gehei­ligt. Seit das Evan­ge­lium an den Anfang die Worte stellte: „Maria, aus der gebo­ren wurde Jesus mit dem Bei­na­men Chris­tus“, ist die Mut­ter­würde eine Froh­bot­schaft gewor­den. Die christ­li­chen Müt­ter üben in ihren Fami­lien einen tie­fen, einen uner­setz­li­chen Ein­fluss aus. Der unver­ges­sene Bischof Dyba von Fulda hat ein­mal gesagt: „Ich per­sön­lich glaube, dass Chris­tus aus Liebe zu den Kin­dern die Frau nicht ins Pries­ter­amt beru­fen hat“ – aus Liebe zu den Kin­dern. Die Kir­che eröff­net für Frauen neben der Mut­ter­schaft einen bis dahin bei­spiel­lo­sen Selbst­stand als Jung­frau, als Witwe, als geweihte Frau, die dem Zugriff des Man­nes ent­zo­gen ist. Frauen haben in der Geschichte der Kir­che häu­fig einen ent­schei­den­den Bei­trag geleis­tet und bedeut­same Werke voll­bracht. Den­ken Sie an Katha­rina von Siena und an Mar­gareta Maria Ala­co­que. Der Vor­be­halt der sakra­men­ta­len Weihe für Ange­hö­rige des männ­li­chen Geschlech­tes ist ein Bestand­teil der kirch­li­chen Glau­bens­lehre – dar­über werde ich, so Gott will, am kom­men­den Sonn­tag spre­chen. Wer daran rüt­telt, ver­fehlt sich gegen die Offen­ba­rung Got­tes. Die Beschäf­ti­gung mit Unmög­li­chem ist nutz­los und sinn­los. Der gläu­bige Christ, die gläu­bige Frau soll sich dar­auf kon­zen­trie­ren, mit dem Pries­ter für den Auf­bau des Rei­ches Got­tes zu arbei­ten.

Amen.       
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7979 am: 25. November 2019, 16:58:12 »
Hl. Ambrosius (um 340-397)
Bischof von Mailand und Kirchenlehrer
Ermunterung für die Witwen, § 27f. (trad. © Evangelizo)

„Diese arme Witwe hat mehr hineingeworfen als alle anderen“

Im Lukasevangelium lehrt der Herr, wie man den Armen gegenüber barmherzig und großzügig sein soll, ohne dass dabei der Gedanke an die eigene Armut eine Rolle spielt. Denn Großherzigkeit bemisst sich nicht nach der Größe des eigenen Vermögens, sondern nach der Bereitschaft zu opfern. Deshalb gibt das Wort des Herrn der Witwe den Vorzug vor allen andern. Von ihr ist gesagt: „Diese arme Witwe hat mehr hineingeworfen als alle anderen.“ Im moralischen Sinn lehrt der Herr, man solle sich, bloß weil man sich der eigenen Armut schämt, nicht davon abhalten lassen, Gutes zu tun; auch hätten die Reichen keinen Grund groß zu tun, weil sie scheinbar reichlicher geben als die Armen. Eine kleine Münze, die man spendet, obwohl man wenig hat, ist mehr wert als ein Haufen Geld, wenn man aus dem Vollen schöpfen kann. Das Augenmerk ruht nicht auf dem, was gegeben wird, sondern auf dem, was übrig bleibt. Niemand hat mehr gegeben als die Witwe, die nichts für sich behalten hat […]

Wenn diese Frau zwei Münzen in den Opferstock wirft, so darf man den tieferen Sinn dahinter nicht vergessen. Sicherlich hat die Frau eine menschliche Größe, die es verdient, vom Urteil Gottes allen anderen vorgezogen zu werden. Ist es nicht sie, die in ihrem Glauben aus beiden Testamenten schöpfte, um den Menschen zu helfen? Niemand hat doch mehr getan und niemands Gabe ist an Größe ihrer Gabe gleichgekommen, da sie den Glauben mit der Barmherzigkeit vereint hat. Auch du, wer immer du bist […], wirf, ohne zu zögern, zwei Münzen in den Opferstock, die beladen sind mit Glaube und Erbarmen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7980 am: 25. November 2019, 17:00:42 »
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Buch Daniel 1,1-6.8-20.

Im dritten Jahr der Herrschaft des Königs Jojakim von Juda zog Nebukadnezzar, der König von Babel, gegen Jerusalem und belagerte es.
Und der Herr gab König Jojakim von Juda sowie einen Teil der Geräte aus dem Haus Gottes in Nebukadnezzars Gewalt. Er verschleppte sie in das Land Schinar, in den Tempel seines Gottes, die Geräte aber brachte er in das Schatzhaus seines Gottes.
Dann befahl der König seinem Oberkämmerer Aschpenas, einige junge Israeliten an den Hof zu bringen, Söhne von königlicher Abkunft oder wenigstens aus vornehmer Familie;
sie sollten frei von jedem Fehler sein, schön an Gestalt, in aller Weisheit unterrichtet und reich an Kenntnissen; sie sollten einsichtig und verständig sein und geeignet, im Palast des Königs Dienst zu tun; Aschpenas sollte sie auch in Schrift und Sprache der Chaldäer unterrichten.
Als tägliche Kost wies ihnen der König Speisen und Wein von der königlichen Tafel zu. Sie sollten drei Jahre lang ausgebildet werden und dann in den Dienst des Königs treten.
Unter diesen jungen Männern waren aus dem Stamm Juda Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja.
Daniel war entschlossen, sich nicht mit den Speisen und dem Wein der königlichen Tafel unrein zu machen, und er bat den Oberkämmerer darum, sich nicht unrein machen zu müssen.
Gott ließ ihn beim Oberkämmerer Wohlwollen und Nachsicht finden.
Der Oberkämmerer sagte aber zu Daniel: Ich fürchte mich vor meinem Herrn, dem König, der euch die Speisen und Getränke zugewiesen hat; er könnte finden, dass ihr schlechter ausseht als die anderen jungen Leute eures Alters; dann wäre durch eure Schuld mein Kopf beim König verwirkt.
Da sagte Daniel zu dem Mann, den der Oberkämmerer als Aufseher für ihn selbst sowie für Hananja, Mischaël und Asarja eingesetzt hatte:
Versuch es doch einmal zehn Tage lang mit deinen Knechten! Lass uns nur pflanzliche Nahrung zu essen und Wasser zu trinken geben!
Dann vergleiche unser Aussehen mit dem der jungen Leute, die von den Speisen des Königs essen. Je nachdem, was du dann siehst, verfahr weiter mit deinen Knechten!
Der Aufseher nahm ihren Vorschlag an und machte mit ihnen eine zehntägige Probe.
Am Ende der zehn Tage sahen sie besser und wohlgenährter aus als all die jungen Leute, die von den Speisen des Königs aßen.
Da ließ der Aufseher ihre Speisen und auch den Wein, den sie trinken sollten, beiseite und gab ihnen Pflanzenkost.
Und Gott verlieh diesen vier jungen Leuten Wissen und Verständnis in jeder Art Schrifttum und Weisheit; Daniel verstand sich auch auf Visionen und Träume aller Art.
Als ihre Zeit zu Ende war und man sie vor den König bringen musste, wie er es bestimmt hatte, stellte sie der Oberkämmerer dem Nebukadnezzar vor.
Der König unterhielt sich mit ihnen und fand Daniel, Hananja, Mischaël und Asarja allen anderen überlegen. Sie traten also in den Dienst des Königs.
Sooft der König in Fragen, die Weisheit und Einsicht erfordern, ihren Rat einholte, fand er sie allen Zeichendeutern und Wahrsagern in seinem ganzen Reich zehnmal überlegen.

Buch Daniel 3,52a.52c.53.54.55.56.

Gepriesen bist du, Herr, du Gott unserer Väter,
gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen ist dein heiliger, herrlicher Name,
gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

Gepriesen bist du im Tempel deiner heiligen Herrlichkeit,
gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen bist du, der in die Tiefen schaut und auf Kerubim thront,
gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

Gepriesen bist du auf dem Thron deiner Herrschaft,
gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen bist du am Gewölbe des Himmels,
gerühmt und verherrlicht in Ewigkeit.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 21,1-4.

In jener Zeit sah Jesus, wie die Reichen ihre Gaben in den Opferkasten legten.
Dabei sah er auch eine arme Witwe, die zwei kleine Münzen hineinwarf.
Da sagte er: Wahrhaftig, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr hineingeworfen als alle anderen.
Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss geopfert; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat ihren ganzen Lebensunterhalt hergegeben.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7981 am: 25. November 2019, 17:17:56 »
 ()*kjht545

O Mutter Gottes, hilf mir, meine Seele auf die Gabe des Heiligen Geistes vorzubereiten.
Nimm mich wie ein Kind an der Hand und führe mich auf der Straße hin zu der Gabe der Unterscheidung durch die Kraft des Heiligen Geistes.
Öffne mein Herz und lehre mich, mich mit Körper, Geist und Seele hinzugeben.
Befreie mich von der Sünde des Stolzes und bete, dass mir alle früheren Sünden vergeben werden, damit meine Seele gereinigt wird und dass ich heil gemacht werde, damit ich die Gabe des Heiligen Geistes empfangen kann.
Ich danke Dir, Mutter der Erlösung, für Deine Fürsprache und ich erwarte mit Liebe in meinem Herzen diese Gabe, nach der ich mich mit Freude sehne. Amen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7982 am: 25. November 2019, 17:36:30 »
 ;fdd25

Botschaft des Heiligen Erzengels Michael an Luz de Maria.

12. Oktober 2019

Geliebtes Volk Gottes: Die Menschheit ist genauso hörig wie ein Streitross, das dorthin läuft, wohin man es führt. Die Regierung der neuen Weltordnung übt im Geheimen Macht über die Menschen aus und nutzt Institutionen, die vormals einen guten Zweck verfolgten, um sie zu beherrschen und zu lenken. Der menschliche Verstand wünscht sich eben stets Macht über so viel wie möglich zu besitzen, was in dieser Zeit besonders häufig sichtbar wird.

Die Menschen rebellieren gegen Gott: sie rebellieren gegen den, der der Herr über alle Mächte und Gewalten ist (vgl. Ps 2,2; Num 14,9; 1 Sam 12,15).

Die Menschheit bäumt sich auf und protestiert gegen die Allmacht Gottes, aus Angst die Herrschaft über ihr Leben zu verlieren, obwohl dies so nicht richtig ist. Sie sind in der Tat die Herren ihres Schicksals, aber der Schöpfer des Lebens ist Gott (vgl. Neh 9,8; Joh 1,3-4).

Um zu demonstrieren, dass keiner Macht über ihn hat, nutzt der Mensch seinen freien Willen gegen den, der ihm das Leben geschenkt hat. Er erhebt sich gegen alles, was den Schöpfer des Lebens repräsentiert und so besiegelt er sein Schicksal und bringt über sich Unglück, Schlechtigkeit, Bitterkeit, Elend und Leid. Er sieht nicht, dass hinter alledem der große Plan des Dämons steckt, den Menschen von Gott zu trennen und somit das ewige Leben für den Menschen unerreichbar zu machen.

Der freie Wille leidet unter den Händen der Freimaurerei, die den Menschen mit ihren sogenannten Neuheiten gefangen hält, die der rebellische Mensch aber gerne annimmt.

Eine einzige Tat gegen den Willen Gottes reicht aus, um ein menschliches Geschöpf vom Empfang Himmlischer Gnaden auszuschließen. Eine einzige Tat! Nur wenn es von Herzen bereut und sich bereit erklärt, für seine begangenen Taten zu sühnen, kann es dies verhindern.

Für wie viele eurer Schandtaten, die ihr gebeichtet habt, habt ihr Wiedergutmachung geleistet ... oder habt ihr überhaupt dafür Wiedergutmachung geleistet?

Der Mensch könnte eigentlich ein glückliches Leben führen, aber er hat das Glück und die Freude, die Gott ihm angeboten hat, abgelehnt. Er hat selbst den Weg des universellen Leids eingeschlagen.

Volk Unseres Königs und Herrn Jesus Christus: Reicht es euch nicht, zu sehen wie die Natur sich gegen euch aufbäumt angesichts all der schrecklichen Taten gegen ihren König und Herrn? Im Gegenteil, eure Bösartigkeit nimmt immer noch weiter zu. Die Natur möchte nicht angebetet werden, sie möchte lediglich, dass der Mensch sich in Harmonie mit dem Göttlichen Willen befindet und diesen nicht mehr beleidigt. Er soll sich nicht mehr dem Dämon hingeben. Die Natur hat kein Verständnis mehr für den Menschen, weil sie das tut, wofür Gott sie geschaffen hat. Der Mensch jedoch erkennt Gott nicht als den König des Himmels und der Erde an, dem alle Ehre, Macht und Herrlichkeit gebührt; von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. (Vgl. Gal 1,5)

Ihr müsst verstehen, dass ihr den Schaden, den ihr der euch beherbergenden Erde angetan habt, nicht mehr wiedergutmachen könnt. Aber ihr könnt sehr wohl eure Seele retten, wenn ihr euer Leben ändert, spirituelles Wachstum anstrebt und Gott als das Alpha und Omega (vgl. Offb 22,13), den Schöpfer und Herrn alles Geschaffenen, anerkennt. Und wie kommt der Mensch zu dieser Erkenntnis? Er muss den Willen seines Herrn und Königs befolgen und erfüllen.

Volk Gottes, die Natur will nicht angebetet werden (vgl. Lk 4,8). Sie möchte respektiert werden und dem Menschen dienen, seine notwendigen Bedürfnisse zu befriedigen. Sie wollte nicht von ihm zerstört, ausgenutzt und fast ausgelöscht werden. Alles befindet sich im Verfall und nimmt rapide ab: das Klima, die Nahrungsmittel und alles andere, was euch zu eurem Wohle gegeben wurde.

Die Schöpfung gehorcht Gott, nicht dem Menschen. Die Natur gehorcht Gott und lässt Ihm die Ehre zuteilwerden, die Ihm gebührt. Sie möchte nicht vom Menschen verehrt, sondern sie möchte respektiert werden.

Volk Gottes, ihr müsst das Wort Gottes in der Heiligen Schrift kennen und in dieser Erkenntnis weiter wachsen. Sie hilft euch bei der Verehrung der Hochheiligen Dreifaltigkeit und der Erfüllung der Gebote; vor allem auch in der praktischen Anwendung.

Die Menschheit löscht sich selbst aus, sie rebelliert gegen die Hoheitsgewalt der Hochheiligen Dreifaltigkeit. Der Himmel, die Erde, die Natur, die Sonne, die Sterne und alles was existiert erfüllen stets den Willen Gottes und erhalten die Ordnung der Schöpfung. Deshalb muss der Mensch die Hochheilige Dreifaltigkeit verehren, um den Respekt der Schöpfung vor dem Dreieinen Gott zu wahren.

Der freie Wille des Menschen kann zum Ursprung des Chaos und der Verwirrung um ihn herum werden, wenn er missbräuchlich genutzt wird. Er kann falsche Reaktionen untereinander auslösen, die zu einer Selbstzerstörung des Menschen führen und dies ist sicher nicht der Wille Gottes.

Die Menschheit hat das Unheil das sich abzeichnet, selbst hervorgerufen. Die Natur reagiert nun negativ auf den Menschen, der ihr Schlimmes angetan hat, aber dabei verletzt sie sich selbst ebenso. Die bösen Taten des Menschen sind ein Zeichen, dass sich die geoffenbarten Prophezeiungen erfüllen.

Dem Menschen mangelt es an Liebe, Demut, Hoffnung, Barmherzigkeit und am Glauben an das Wort Gottes. Er wandert weiter verloren durch die Wüste seines Egos, ohne dabei jemals auf sich selbst oder auf Gott zu treffen; sein menschliches Ich hat die vollkommene Herrschaft über ihn.

Betet Kinder Gottes, betet für die ganze Menschheit, denn nur wenn sie in sich den Gehorsam wiederfindet, wird sie die wahre Glückseligkeit erfahren, in Gemeinschaft mit den Heiligen.

Betet Kinder Gottes, betet für Mexiko, es wird stark erschüttert. Der Gestank der Sünden einer wahnsinnigen Jugend bedeckt das Land.

Betet Kinder Gottes, betet für die USA. Die Entscheidungen ihrer Regierung entsprechen nicht dem, was die Bevölkerung benötigt, um ihr Leiden zu mildern.

Betet Kinder Gottes, betet für Spanien, denn seine Erde bebt.

Betet Kinder Gottes, betet. Es werden viele spirituell starke Menschen benötigt, um dem entgegenzustehen, was auf euch zukommt.

Volk Gottes, erinnert euch daran, dass bei einem jeden von euch das Gewissen geprüft werden wird und ihr noch immer nicht vorbereitet seid (vgl. Gal 6,4). Der Dämon vergiftet euren Geist und eure Herzen, damit ihr euch nicht gebührend vorbereitet.

Der Mensch verliert ohne den Gott des Geldes völlig die Beherrschung, er erhebt sich gegen seine Brüder und Plünderungen stehen dann unmittelbar bevor. Bereitet euch darauf vor. Wachst in der Liebe zu Gott und in der Nächstenliebe, damit ihr in all dem Wahnsinn nicht ebenso den Verstand verliert.

Habt nur keine Panik. Lebt euer Leben weiter, damit ihr das eliminieren könnt, was euer Herz verhärtet und euch davon abhält, ganz in das Mysterium der Liebe der Hochheiligen Dreifaltigkeit einzutauchen. Ruft Unsere Königin an, Sie ist die Lehrerin der Apostel der Endzeit.

Bereitet euch vor, vor allem spirituell.

Habt keine Angst, nehmt Meine Worte, die Ich euch übermittle, glaubend an, denn sie entspringen aus der Liebe Gottes.

Wer ist wie Gott?

Heiliger Erzengel Michael.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #7983 am: 25. November 2019, 17:38:10 »
 ;fdd25

Botschaft der Allerheiligsten Jungfrau Maria an Ihre geliebte Tochter Luz de Maria.

20. Oktober 2019

Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens: Ich bin die Mutter aller Kinder Meines Sohnes und Ich schenke ihnen Meine ewige Liebe. Kehrt zurück zu Meinem Sohn und hört auf dem Bösen nachzugeben.

Ich schaue mit Wehmut auf die Erde. Sie ist durchtränkt von Gewalt; jener Gewalt vor der Ich euch einst warnte und euch daraufhin empfahl umzukehren. Aber ihr habt Meine Warnungen nicht befolgt.

Die Zeit verrinnt und überall auf der Erde werden schreckliche Dinge geschehen. Alles aufgrund des spirituellen Knotens in den Köpfen der Menschen. Die Boshaftigkeit wächst in den Menschen, die sich wegen ihres fehlenden oder mangelnden Glaubens vom Dämon führen lassen.

Die Kirche Meines Sohnes erlebt nun die Kreuzigung, die Ich ihr voraussagte. Ihr wundert euch bald über das, was Ich euch damals gesagt hatte, aber dann wird es zu spät sein. Dann werdet ihr sagen: "Hätten wir dies alles nur damals gewusst, so hätten wir uns mit festem Glauben auf alles vorbereitet und unser Leben geändert, uns völlig bekehrt!"

Es ist noch nicht zu spät, die Göttliche Barmherzigkeit wartet auf euch. Ich wünsche Mir als eure Mutter, dass größere spirituelle Katastrophen vermieden werden können. Jene Katastrophen, die primär von eurem Zaudern mit dem Glauben herrühren. Ich möchte verhindern, dass einige von euch dann wie Judas handeln oder eure Perlen vor die Säue geworfen werden (vgl. Mt 7,6).

Wie viele Meiner auserwählten Kinder haben sich der Stärke der Feinde meines Sohnes gebeugt, um weltliche Macht zu erlangen. Sie haben die Schafe Meines Sohnes an den Abgrund geführt!

Dies ist die euch vorhergesagte Zeit, es ist die Zeit in der die treuen Kinder Meines Sohnes großes Leid erfahren werden. Einige der Kirchen Meines Sohnes wurden geschändet und werden nun für weltliche und sündige Akte missbraucht, die dem Dämon Macht über Meine armen Kinder geben, um sie an sich zu reißen und sie zu verderben. Wehe denen, die dies zugelassen haben!

Die Heiligkeit wurde modernisiert, die wahren Heiligen sind in der Kirche Meines Sohnes nicht mehr erwünscht und werden von allen anderen ferngehalten, damit ihre Heiligkeit sie nicht überfordert.

Seid Geschöpfe des Glaubens und bleibt tapfer und standfest angesichts der Veränderungen, die auf euch einströmen. Wisst, dass ihr euch in einem konstanten Kampf gegen jene befindet, die meinen Sohn nicht lieben, gegen die die ungehorsam sind und nicht Teil des Volkes Gottes sein möchten.

Jedes einzelne Meiner Kinder wird sehen was es an Gutem getan und unterlassen hat und welche Möglichkeiten Gutes zu tun es genutzt und welche es hat verstreichen lassen. Ihr werdet die innere Seelenschau erleben und wie sehr wird es euch reuen, nicht gehorcht zu haben!

Es gibt so viele die blind sind und meine Kinder von der Wahrheit wegführen wollen. Meine Kinder tappen in die Falle des Dämons, der wie ein brüllender Löwe umherstreift, um Meine Kinder anzugreifen (vgl. 1 Petr 5,8-10). Er will euch davon abhalten, den Platz einzunehmen, den Mein Sohn für einen jeden von euch vorgesehen hat.

Nährt den Dämon nicht mit eurem Hass und Ärger oder mit Unglauben, mit dem ihr euren Glauben ganz verlieren könnt. Ihr könnt euch sicher sein, dass es der Dämon ist, der den Verstand des Menschen betäubt damit er die Gegenwart nicht wahrnimmt oder die nahe Zukunft bedenkt. Aber genau in dieser Zukunft muss euer Glaube stark sein.

Gebt acht in dieser Zeit! ihr dürft jetzt nicht leichthin Handeln ohne ein richtiges, festes Fundament zu haben, denn "nach dem Maß, mit dem ihr messt, werdet ihr gemessen werden." (Mt 7,2)

Ihr hört nicht auf die Rufe des Himmels, lieber kritisiert ihr Seine Offenbarungen, damit ihr euer Leben nicht ändern müsst. Ihr lebt euer Leben weiter in einem Tümpel voller Sünde, Ungehorsam und fehlendem Glauben.

Es ist die Zeit angebrochen, die Ich euch vorausgesagt habe. Die Verwirrung und das Chaos macht sich unter dem Volk Meines Sohnes breit, Neuheiten und Modernismen verdrängen die wahre Lehre. Es ist die Zeit, in der der Hirte geschlagen und seine Schafe zerstreut werden (vgl. Mt 26,31).

Betet Meine Kinder, betet für die Kirche, damit sie als mystischer Leib Meines Sohnes den ständig auf sie einprasselnden Neuheiten widerstehen kann. Sie entsprechen nicht dem Willen Gottes.

Betet Meine Kinder, betet füreinander, damit ihr den Glauben und die Hoffnung nicht verliert und die Nächstenliebe nicht verlernt.

Betet Kinder, betet für Bolivien, denn seine Erde bebt.

Betet Meine Kinder, betet für die USA, denn sie wird nach wie vor von den Naturgewalten gegeißelt.

Betet Meine Kinder, betet. Argentinien wird im Chaos untergehen.

Seid tapfer Meine Kinder. Vereint euch mit dem Kreuz der Herrlichkeit und der Herrschaft, hört demütig auf den Ruf Meines Sohnes und bewahrt die Einheit. Empfangt Meinen Sohn gebührend vorbereitet und mit dem Heiligen Rosenkranz in den Händen.

Auch wenn ihr nun einen Vorgeschmack des kommenden Leidens erfahrt, so lasst euch damit trösten, dass die, die wegen ihrer Liebe zu Meinem Sohn leiden müssen, im Himmel reichlich dafür belohnt werden. Die Menschheit erleidet nun die Schmerzen der Erfüllung der Offenbarungen, deshalb müsst ihr Männer und Frauen mit festem Glauben sein, um im Kampf bestehen zu können. Ich als eure Mutter bitte euch nicht aufzugeben. In einem jeden von euch steckt die Antwort auf alles.

Ich beschütze und begleite euch, Ich halte euch stets in Meinen Händen. Ich segne euch. Mutter Maria.

Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
Ave Maria, voll Reinheit und ohne Sünde empfangen.
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La Salette 1846



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