Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4570097 mal)

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Offline Tina 13

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8408 am: 17. Mai 2020, 20:50:49 »
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Gesegnete Trauben für Zeiten der Hungersnot  ;qfykkg ;ghjghg

„Ich verlasse dich nicht. Vergiss nicht, in deinen Häusern Trauben aufzubewahren, die in Zeiten der Hungersnot in Meinem Namen gesegnet sind.“ (Worte Jesu)

In Bezug auf die Anfrage Christi in Bezug auf gesegnete Trauben kommentierte Luz de Maria:

Christus sagt uns, dass ein Priester gesucht und gebeten werden sollte, eine Weintraube oder eine einzelne Traube zu segnen, da mit einer gesegneten Traube zwei Menschen gefüttert werden können und somit ohne Nahrung bestehen können, wenn sie Glauben haben und richtig vorbereitet sind. Dies wird in Zeiten von Nahrungsmittelknappheit von Nutzen sein.

Um andere Trauben zu segnen:

Wenn die Traube bereits vom Priester gesegnet wurde, segnen Sie den Rest wie folgt:

An jeder Traube muss ein Stück Stiel befestigt und mit einer Schere vom Bund abgeschnitten sein.

Die verbleibenden Trauben müssen nacheinander mit der gesegneten Traube gesegnet werden und sagen: „Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Amen“, während die gesegnete Traube mit der gesegneten Traube gerieben wird [ man kann jede Traube reiben, um das Kreuzzeichen zu machen].

Dann sollten die gesegneten Trauben in sterilisierten Flaschen aufbewahrt werden (¾ Teile der Flasche mit Trauben füllen) und dann sollte jeder Flasche Wein oder Brandy, kein anderer Schnaps, hinzugefügt werden. Die Flasche sollte dort so lange wie nötig verschlossen und aufbewahrt werden, bis die Trauben verzehrt sind. Diese bereits gesegneten Trauben können mit Ihren Brüdern und Schwestern geteilt werden, da sie bereits den Segen tragen, und auf diese Weise können andere ihre eigenen gesegneten Trauben zubereiten.

Wenn in einem bestimmten Land keine Trauben gefunden werden, können Sie eine andere Frucht verwenden, die reichlich vorhanden und klein wie Trauben ist.

Als Christus mir diese Bitte um gesegnete Trauben wieder erwähnte, erinnerte ich mich auch an die Trauben von San Damiano, über die ich im Folgenden teile:

Während einer der Erscheinungen der Heiligen Jungfrau Maria bei Mamma Rosa Quatrinni, der Seherin von San Damiano (1964-1970), Italien (verstorben), segnete Unsere Liebe Frau eine Weintraube für sie und sagte ihr, dass diese Trauben all diese tragen würden die an den Nährwert dieser Trauben glauben und sich in den Tagen des Antichristen mit ihnen ernähren (das „Malzeichen des Tieres“, Kriege, Hunger, Dürren, Seuchen, Katastrophen, Katastrophen und Krankheiten).

Dann zeigte die selige Jungfrau Maria, wie man den Segen der Trauben von einer gesegneten Traube auf eine neue Weintraube überträgt, damit mehr Menschen davon profitieren.

Während die Trauben noch an der Traube haften, sollten sie gründlich mit einer Lösung aus Wasser und ein oder zwei Tropfen Flüssigseife gewaschen werden. dann sollten sie gespült werden. Dann werden die Trauben des Bündels mit einer Schere geschnitten, wobei versucht wird, auf jeder Traube ein Stück des Stiels zu belassen. Eine gesegnete Traube sollte genommen und gegen eine frische Traube gerieben werden, wobei das Kreuzzeichen gemacht wird, während gesagt wird: „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen." Halten Sie einen sauberen Glasbehälter mit einem gut verschließbaren Deckel bereit.

Bestimmte Prophezeiungen sind ans Licht gekommen, in denen gesagt wird, dass die Soldaten, die unter dem Banner von Jesus und Maria gegen die Kräfte des Antichristen kämpfen werden, vom Heiligen Erzengel Michael angeführt werden.

Diese Männer werden voller Kraft sein, und doch werden sie keine Nahrung benötigen. Diese Tatsache wird andere Menschen in Erstaunen versetzen, die sich diesen Soldaten anschließen und die kleinen marianischen Streitkräfte wachsen lassen, bis sie zu einer gigantischen Armee werden. Diese werden kämpfen, um die Kräfte des Antichristen zu stürzen. Die Heilige Jungfrau hat vielen Heiligen und Sehern mitgeteilt, dass diese Truppen vom Himmel gefüttert werden. Vielleicht sind die gesegneten Trauben eines der vielen Wunder der Endzeit, auf die sich die Heiligen vergangener Zeiten in ihren Visionen beziehen. “

„Ich verlasse dich nicht. Vergiss nicht, in deinen Häusern Trauben aufzubewahren, die in Zeiten der Hungersnot in Meinem Namen gesegnet sind.“ (Worte Jesu)

https://gloria.tv/post/zch9pu7fbyxv3a4fyZCkzggfg
« Letzte Änderung: 17. Mai 2020, 20:51:24 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8409 am: 17. Mai 2020, 23:19:59 »
Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney (1786-1859)
Priester, Pfarrer von Ars
Ausgewählte Gedanken des heiligen Pfarrers von Ars (in: Janine Frossard, Ausgewählte Gedanken des heiligen Pfarrers von Ars, © Paulinus Verlag Trier, S. 46–47)

Lasst uns den Heiligen Geist anrufen

Wer vom Heiligen Geist geleitet wird, denkt Rechtes. So kommt es, dass es viele Ungelehrte gibt, die weiser als die Gelehrten sind. Wenn wir von einem Gott der Stärke und des Lichtes geleitet werden, können wir uns nicht irren. Der Heilige Geist ist Helligkeit und Stärke. Er ist es, der uns das Wahre vom Falschen, das Gute vom Bösen unterscheiden lässt. […]

Indem der liebe Gott uns den Heiligen Geist schickt, handelt er aus Rücksicht zu uns wie ein großer König, der seinen Diener beauftragt, einen seiner Untertanen zu begleiten, wobei er ihm sagt: „Du begleitest diesen Menschen überall hin und bringst ihn mir dann wieder gesund und heil zurück.“ Wie herrlich ist es, vom Heiligen Geist begleitet zu werden! Er ist ein guter Führer […]

Der Heilige Geist führt uns wie eine Mutter ihr kleines Kind, wie ein Sehender einen Blinden. Jeden Morgen sollen wir beten: „Sende mir den Heiligen Geist, damit ich erkenne, wer ich bin und wer Du bist! …“ Eine Seele, die den Heiligen Geist besitzt, findet im Gebet eine besondere Freude, die ihr immer die Zeit zu kurz werden lässt; sie verliert niemals die heilige Gegenwart Gottes.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8410 am: 18. Mai 2020, 18:52:22 »
Hl. Irenäus von Lyon (um 130 - um 208)
Bischof, Kirchenlehrer und Märtyrer
Gegen die Häresien (Contra Haereses) III, 17,1–2 (vgl. Bibliothek der Kirchenväter, München 1912)

„Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, den Heiligen Geist, der für immer bei euch bleiben soll“ (vgl. Joh 14, 16)

Der von den Propheten verheißene Geist stieg auf den Sohn Gottes, der zum Menschensohn geworden war, hinab und gewöhnte sich bei ihm, im Menschengeschlecht zu wohnen und in den Menschen zu ruhen und Wohnung zu nehmen im Geschöpf Gottes, indem er in ihnen den Willen des Vaters vollzog und sie aus dem Alten zur Neuheit Christi erneuerte.

Diesen Geist erbat David für das menschliche Geschlecht, indem er sprach: „Mit einem leitenden Geist stärke mich“ (Ps 50(51),14 LXX). Dass dieser nach der Himmelfahrt des Herrn auf die Jünger am Pfingstfest herabgestiegen sei (Apg 2,3) und allen Völkern den Eintritt zum Leben eröffnete und das Neue Testament erschloss, berichtet Lukas. Deshalb lobpriesen sie auch in dem Zusammenwehen aller Sprachen Gott, indem der Geist die auseinanderwohnenden Stämme zur Einheit zurückführte und die Erstlinge aller Völker dem Vater darbot.

Deshalb versprach der Herr auch, den Tröster zu senden (Joh 16,7), der uns an Gott anpassen sollte. Wie nämlich aus dem trockenen Weizen ohne Feuchtigkeit kein Teig werden kann, noch ein Brot, so konnten wir viele nicht eins werden in Christus Jesus ohne das Wasser, das vom Himmel kommt. Und wie die trockene Erde, wenn sie keine Feuchtigkeit empfängt, auch keine Frucht bringt, so würden auch wir, die wir von Haus aus trockenes Holz sind, niemals das Leben ohne den „Gnadenregen“ von oben (vgl. Ps 68(67),10) Frucht bringen. Denn unsere Leiber haben durch jenes Bad [die Taufe], das zur Unvergänglichkeit dient, die Einheit empfangen, unsere Seelen aber durch den Geist. Daher ist auch beides nötig, da beides hinführt zum Leben in Gott.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8411 am: 18. Mai 2020, 21:30:55 »
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Apostelgeschichte 16,11-15.

Wir brachen von Troas auf und fuhren auf dem kürzesten Weg nach Samothrake und am folgenden Tag nach Neapolis.
Von dort gingen wir nach Philippi, in eine Stadt im ersten Bezirk von Mazedonien, eine Kolonie. In dieser Stadt hielten wir uns einige Tage auf.
Am Sabbat gingen wir durch das Stadttor hinaus an den Fluss, wo wir eine Gebetsstätte vermuteten. Wir setzten uns und sprachen zu den Frauen, die sich eingefunden hatten.
Eine Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der Stadt Thyatira, hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige, und der Herr öffnete ihr das Herz, so dass sie den Worten des Paulus aufmerksam lauschte.
Als sie und alle, die zu ihrem Haus gehörten, getauft waren, bat sie: Wenn ihr überzeugt seid, dass ich fest an den Herrn glaube, kommt in mein Haus, und bleibt da. Und sie drängte uns.

Psalm 149(148),1-2.3-4.5-6a.9b.

Singet dem Herrn ein neues Lied!
Sein Lob erschalle in der Gemeinde der Frommen.
Israel soll sich über seinen Schöpfer freuen,
die Kinder Zions über ihren König jauchzen.

Seinen Namen sollen sie loben beim Reigentanz,
ihm spielen auf Pauken und Harfen.
Der Herr hat an seinem Volk Gefallen,
die Gebeugten krönt er mit Sieg.

In festlichem Glanz sollen die Frommen frohlocken,
auf ihren Lagern jauchzen:
Loblieder auf Gott in ihrem Mund,
herrlich ist das für all seine Frommen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 15,26-27.16,1-4a.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen.
Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid.
Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt.
Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten.
Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben.
Ich habe es euch gesagt, damit ihr, wenn deren Stunde kommt, euch an meine Worte erinnert.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8412 am: 20. Mai 2020, 04:51:11 »
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Predigt von Professor May 30.05.2019

Die chris­to­lo­gi­sche und sote­rio­lo­gi­sche Bedeu­tung der Him­mel­fahrt Jesu Christi

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte, zur fei­er­li­chen Bege­hung des Fes­tes der Him­mel­fahrt des Herrn Ver­sam­melte!

Das Bekennt­nis zur Him­mel­fahrt Jesu und zu sei­nem herr­scher­li­chen Sit­zen zur Rech­ten Got­tes gehört von Anfang an zum Grund­be­stand des christ­li­chen Glau­bens­be­kennt­nis­ses. In Ver­bin­dung mit dem Bekennt­nis zur Auf­er­ste­hung Christi drückt sich darin der Glaube an das end­gül­tige Auf­ge­nom­men­sein und Auf­ge­ho­ben­sein des mensch­ge­wor­de­nen Got­tes­soh­nes in die Lebens­fülle und Macht­fülle des Vaters aus. Der Weg der gehor­sa­men Selbst­ent­äu­ße­rung des Soh­nes zum Heil der Men­schen kommt in der Him­mel­fahrt zum Ziele. Die Him­mel­fahrt Jesu wird im Neuen Tes­ta­ment im Evan­ge­lium des Lukas und in der Apos­tel­ge­schichte als sicht­ba­rer Vor­gang erzählt und im kano­ni­schen Schluss des Mar­ku­sevan­ge­li­ums kurz erwähnt. Es wird nicht nur das Ent­schwin­den Jesu vor den Augen der Jün­ger berich­tet, son­dern auch das sicht­bar nicht wahr­nehm­bare Ziel des Gesche­hens, näm­lich die Auf­nahme in den Him­mel. Was wir heute fei­ern, ist die letzte Him­mel­fahrt des Herrn. Die erste Him­mel­fahrt geschieht im Zusam­men­hang mit der Auf­er­ste­hung. Der dem Tod ent­ris­sene Jesus wird in ver­klär­ter Gestalt unmit­tel­bar in Zusam­men­hang mit der Auf­er­ste­hung in die Herr­lich­keit des Vaters auf­ge­nom­men. Die erste Him­mel­fahrt des Herrn geschah mit sei­ner Auf­er­ste­hung. Es ist ein Miss­ver­ständ­nis, die von Lukas berich­tete Him­mel­fahrt, von der wir in der Lesung gehört haben, auf den Mor­gen des Mon­tags nach Ostern zu ver­le­gen. Was Lukas berich­tet, ist als Abschieds­szene gestal­tet. Jesus seg­net seine Jün­ger; diese fal­len hul­di­gend vor ihm nie­der. Diese Him­mel­fahrt ist die letzte. Sie ist der Abschluss der vier­zig­tä­gi­gen Zwi­schen­zeit, in wel­cher der Auf­er­stan­dene sei­nen Jün­gern sich als lebend erweist und sie unter­rich­tet. Die älteste Kir­che kennt kein eige­nes Fest der Him­mel­fahrt Jesu. Sie beging Tod, Auf­er­ste­hung und Erhö­hung Jesu als Ein­heit, in ein und der­sel­ben Feier. Die Zusam­men­ge­hö­rig­keit von Auf­er­ste­hung und Him­mel­fahrt ist offen­kun­dig im Neuen Tes­ta­ment. Bei Pau­lus und im Matt­häu­sevan­ge­lium sind deut­lich Auf­er­ste­hung und Erhö­hung iden­tisch genom­men. So wird die Auf­er­ste­hung zugleich die Erhö­hung, auf­grund der Erschei­nun­gen des Herrn bezeugt. Man­che Theo­lo­gen mei­nen, Jesus habe sich nach sei­ner Auf­er­ste­hung vier­zig Tage auf der Erde auf­ge­hal­ten. Das schreibt zum Bei­spiel der Theo­loge Josef Ratzin­ger, das schreibt auch der Theo­loge Michael Schmaus. „Wir wis­sen nicht“, schreibt Schmaus, „wo auf Erden sich Jesus wäh­rend der vier­zig Tage auf­ge­hal­ten hat.“ Dazu ist zu sagen: Er hat sich wäh­rend der vier­zig Tage nir­gendwo auf Erden auf­ge­hal­ten. Er weilte im Him­mel, in der Herr­lich­keit des Vaters. Und vom Him­mel ist er jeweils nie­der­ge­stie­gen, um sich den Jün­gern zu offen­ba­ren. Bei jeder Erschei­nung vor den aus­er­wähl­ten Zeu­gen trat Jesus aus der himm­li­schen Seins­weise her­vor und kehrte in sie zurück. Den­ken Sie an die Emma­us­jün­ger. Er ent­schwand vor ihren Bli­cken; er ist in den Him­mel zurück­ge­kehrt. Der bib­li­sche Befund ist ein­deu­tig. Es gibt weder bei Lukas noch über­haupt im Neuen Tes­ta­ment einen Zwi­schen­zu­stand, in dem Chris­tus zwar auf­er­weckt, aber noch nicht auf­ge­fah­ren wäre. Chris­tus erscheint nach Ostern schon immer vom Him­mel her. Es gibt so viele Him­mel­fahr­ten wie Erschei­nun­gen Jesu. Jedes Mal, wenn er sich den Sei­nen gezeigt hatte, kehrte er in den Him­mel zurück. Das muss so sein. Warum? Der Auf­er­stan­dene passt nicht mehr in diese Welt. Er hat einen Zustand sei­ner mensch­li­chen Natur ange­nom­men, wel­cher der himm­li­schen Seins­weise ent­spricht. Er ist imstande, sich auf Erden zu zei­gen, aber eben nur zu dem bestimm­ten Zweck, sein Heils­werk bei sei­nen Jün­gern zum Abschluss zu brin­gen. Was wir heute fei­ern, ist die letzte Him­mel­fahrt des auf­er­stan­de­nen Herrn am Ende der vier­zig Tage. Das ist es, was Lukas in sei­nen bei­den Wer­ken (in dem Evan­ge­lium und in der Apos­tel­ge­schichte) bezeugt. Auch bei Mar­kus ist jene Him­mel­fahrt berich­tet, die im Anschluss an die letzte Erschei­nung erfolgt ist. Sie hat sich den Jün­gern begreif­li­cher Weise beson­ders ein­ge­prägt, ein­mal des­we­gen, weil sie die letzte war, dann aber auch, weil bei frü­he­ren Erschei­nun­gen der Herr sich ein­fach ihnen ent­zo­gen hat; er ward nicht mehr gese­hen. Bei der letz­ten zeigt er durch das Auf­fah­ren in die Höhe, dass er jetzt in die himm­li­sche Herr­lich­keit des Vaters zurück­kehrt, dass er in die Welt Got­tes geht. Jesus hätte auch nach „unten“ fah­ren kön­nen, aber er hat sich der Auf­fas­sung der Men­schen sei­ner Zeit ange­passt, wonach „oben“ das Helle, das Lichte, das Him­me­li­sche ist. Des­we­gen ist er in die Höhe empor­ge­fah­ren. Außer­dem war die letzte Him­mel­fahrt gekenn­zeich­net durch die nur hier berich­tete Gegen­wart von himm­li­schen Zeu­gen. Sie ver­hei­ßen den Jün­gern die sicht­bare Wie­der­kunft des Herrn, so sicht­bar, wie sie jetzt das Auf­fah­ren in die Höhe erlebt haben.

Die Him­mel­fahrt Christi, meine lie­ben Freunde, ist kein ent­behr­li­ches Detail der Geschichte Jesu. Sie ist der uner­läss­li­che Abschluss sei­nes irdi­schen Lebens. Die Ver­kün­di­gung der Him­mel­fahrt Jesu gehört unauf­geb­bar in die Heils­bot­schaft hin­ein. Sie ver­si­chert uns der end­gül­ti­gen Auf­nahme des gekreu­zig­ten Naza­re­ners durch Gott. Gott hat ihn nicht nur vom Tode erweckt, er hat ihn auch in die himm­li­sche Herr­lich­keit erho­ben. Wo wäre der Auf­er­stan­dene sonst geblie­ben, wenn er nicht in den Him­mel ein­ge­gan­gen wäre? Phan­tas­ten behaup­ten, er wäre nach Indien gegan­gen und hätte dort gehei­ra­tet. Wie könnte er wei­ter­wir­ken und die Sei­nen mit sei­ner Macht und Liebe beglei­ten, wenn er nicht zur Rech­ten des Vaters thronte? Die Auf­er­ste­hung allein genügt nicht, um Jesu Stel­lung im Heils­werk Got­tes aus­zu­drü­cken. Sein leben­di­ges Wei­ter­wir­ken setzt die Ein­set­zung zum Herrn und Mes­sias in der Herr­lich­keit des Vaters vor­aus. Die Auf­fahrt Jesu in den Him­mel zu bezeu­gen, ist daher ein not­wen­di­ges Requi­sit für einen Apos­tel. Als eine Nach­wahl statt­fin­det für den aus­ge­schie­de­nen Judas, da sagt der Apos­tel Petrus: „Einer von den Män­nern, die mit uns zusam­men waren wäh­rend der gan­zen Zeit, da der Herr bei und ein- und aus­ging, von der Taufe des Johan­nes an bis auf den Tag, da er von uns hin­weg­ge­nom­men wurde, muss mit uns Zeuge sei­ner Auf­er­ste­hung wer­den.“

Die Him­mel­fahrt Christi hat eine dop­pelte Bedeu­tung: eine chris­to­lo­gi­sche und eine sote­rio­lo­gi­sche. Die chris­to­lo­gi­sche Bedeu­tung bezieht sich auf ihn selbst, die sote­rio­lo­gi­sche bezieht sich auf die Mensch­heit. Also ers­tens die chris­to­lo­gi­sche Bedeu­tung der Him­mel­fahrt Christi: Die Him­mel­fahrt erscheint a) als Inthro­ni­sa­ti­ons­vor­gang. In der Him­mel­fahrt erfüllt sich die Weis­sa­gung des 2. Psalms: „Mein Sohn bist du, heute habe ich dich gezeugt.“ Und wie­derum ein ande­res Wort: „Ich werde ihm Vater und er wird mir Sohn sein.“ Jetzt erlebt der Christ das Vater-Sohn-Ver­hält­nis Got­tes und Christi, indem der Vater sei­nen Sohn in seine Licht­herr­lich­keit auf­nimmt. b) Die Him­mel­fahrt wird dar­ge­stellt als Namens­ver­lei­hung. Der Apos­tel Pau­lus bezeugt die Erhö­hung Christi in sei­nem Brief an die Phil­ip­per: „Gott hat ihn hoch­ge­stellt und ihm einen Namen ver­lie­hen, der über alle Namen ist, auf dass in sei­nem Namen jedes Knie sich beuge, der Himm­li­schen, der Irdi­schen und der Unter­ir­di­schen.“ c) Die Him­mel­fahrt Christi wird aus­ge­sagt als Ver­lei­hung von Herr­lich­keit – grie­chisch doxa. Die Herr­lich­keit ist die Erschei­nungs­form Got­tes. Pau­lus sieht die Herr­lich­keit Got­tes jetzt in Jesus. „Er ist ver­herr­licht, und wir sol­len mit ihm ver­herr­licht wer­den“, so schreibt er an die Gemeinde in Rom. Und der Apos­tel Petrus bezeugt das­selbe, dass Gott ihn nicht nur von den Toten erweckt, son­dern ihm auch seine Herr­lich­keit gege­ben hat. „Ihm ist die Herr­lich­keit, der Glanz Got­tes ver­lie­hen“, schreibt Petrus in sei­nem 1. Brief. d) Jesus ist jetzt als der Macht­volle erwie­sen. So bemerkt Pau­lus in sei­nem Römer­brief: „Seit der Auf­er­ste­hung von den Toten ist er dem Hei­li­gen Geiste nach als Got­tes­sohn ein­ge­setzt in Macht.“ Der Auf­er­stan­dene und Erhöhte kann sagen: „Mir ist alle Macht gege­ben im Him­mel und auf Erden.“ e) Die Erhö­hung ist Ein­set­zung Jesu zum Kyrios und Chris­tus. Gott hat ihn zum Herrn und Mes­sias gemacht. Das ist nicht so zu ver­ste­hen, als ob er vor­her nicht Herr und Mes­sias gewe­sen wäre, son­dern so, dass jetzt offen­bar wurde, was er immer war, was vor­her aller­dings ver­bor­gen war. Jetzt muss jede Zunge zur Ehre des Vater­got­tes das Bekennt­nis able­gen: Jesus Chris­tus ist der Herr. f) Jesu Erhö­hung wird schließ­lich beschrie­ben als Sit­zen zur Rech­ten Got­tes. „Er ließ sich zur Rech­ten Got­tes nie­der“, schreibt Mar­kus. Pau­lus bezeugt in sei­nem Schrei­ben an die Gemeinde in Rom das­selbe: „Chris­tus Jesus sitzt zur Rech­ten Got­tes und tritt für uns ein.“ Im Schrei­ben an die Kolos­ser for­dert er die Chris­ten auf, zu suchen, was oben ist, wo Chris­tus ist, sit­zend zur Rech­ten Got­tes. Das, meine lie­ben Freunde, ist die chris­to­lo­gi­sche Bedeu­tung der Auf­nahme Jesu in den Him­mel.

Jetzt, zwei­tens, die sote­rio­lo­gi­sche Bedeu­tung, also die Bedeu­tung für unser Heil, was hat sie für uns zu bedeu­ten, die Him­mel­fahrt Christi. Nun, zwei wesent­li­che Dinge: a) Nur indem Him­mel­fahrt geschieht, kann der Geist kom­men und Kir­che ent­ste­hen. An einem gro­ßen Fest­tage stand Jesus im Tem­pel zu Jeru­sa­lem und rief laut: „Wenn einer dürs­tet, komme er zu mir und trinke. Wer an mich glaubt, aus dem wer­den Ströme leben­di­gen Was­sers flie­ßen.“ Das ist ein sehr mys­te­riö­ses Wort, aber der Apos­tel Johan­nes erklärt es: „Das redete er von dem Geiste, den die emp­fan­gen soll­ten, die an ihn glau­ben wür­den. Denn noch gab es kei­nen Hei­li­gen Geist, weil Jesus noch nicht ver­herr­licht war.“ Die Geist­sen­dung muss also einen Vor­läu­fer haben, und das ist die Ver­herr­li­chung. Die Erhö­hung ist uner­läss­lich, ja, Vor­aus­set­zung für die Sen­dung des Geis­tes, denn er geht her­vor aus der ver­klär­ten Natur Christi. Erst muss die Ver­klä­rung erfol­gen, ehe der Geist gesandt wer­den kann. In sei­ner Abschieds­rede kün­digt Jesus sein Fort­ge­hen in Leid und Tod und Auf­er­ste­hung an und fügt hinzu: „Es ist gut für euch, dass ich fort­gehe. Denn wenn ich nicht fort­gehe, wird der Bei­stand nicht zu euch kom­men.“ Nach der Auf­er­ste­hung löste Jesus sein Wort ein und ver­lieh sei­nen Jün­gern den Geist. Er hauchte sie an: „Emp­fan­get Hei­li­gen Geist.“ Pau­lus ver­weist auf den Psalm 68, da ist von der Weis­sa­gung Got­tes vom Auf­stieg Jesu über alle Him­mel die Rede und dass er den Men­schen Geschenke gemacht hat. „Die Geschenke“, sagt Pau­lus, „das ist die Aus­rüs­tung mit dem Hei­li­gen Geist.“ In sei­ner Pre­digt in Jeru­sa­lem erklärt Petrus sei­nen Zuhö­rern den Zusam­men­hang zwi­schen Auf­er­ste­hung und Erhö­hung einer­seits und der Geist­sen­dung ande­rer­seits: „Erhöht durch Got­tes Rechte, emp­fing Jesus vom Vater die Ver­hei­ßung des Hei­li­gen Geis­tes, und die­sen hat er aus­ge­gos­sen“ – sicht­bar und hör­bar am ers­ten Pfingst­fest der jun­gen Kir­che.

b) Him­mel­fahrt ist Erschlie­ßung des himm­li­schen Weges für die chris­tus­gläu­bi­gen Men­schen. In sei­ner Abschieds­rede hat sich Jesus ein­deu­tig über die­sen Zusam­men­hang aus­ge­spro­chen. „Im Hause mei­nes Vaters“, sagt er, „sind viele Woh­nun­gen. Ich gehe fort, euch eine Wohn­stätte zu berei­ten. Wenn ich euch eine Wohn­stätte berei­tet habe, werde ich wie­der­kom­men und euch zu mir neh­men, damit auch ihr dort seid, wo ich bin.“ Der Auf­er­stan­dene und Erhöhte hat durch sei­nen Ein­tritt in die Herr­lich­keit des Vaters den Him­mel als Stätte der Selig­keit für die Voll­ende­ten geschaf­fen. Jawohl, das ist es. Er hat den Him­mel, die Wohn­stätte der Seli­gen durch sei­nen Ein­tritt in die Herr­lich­keit für uns berei­tet. Der Brief an die Hebräer spricht wie­der­holt von der Für­sorge des erhöh­ten Chris­tus für die Sei­nen: „Wir haben nun einen gro­ßen Hohen­pries­ter, der durch die Him­mel hin­durch­ge­gan­gen ist, Jesus, den Sohn Got­tes.“ Der könig­li­che Sohn hat den himm­li­schen Thron­saal ver­las­sen, um als Pries­ter die Sei­nen in seine Hei­mat und zum Gna­den­thron zu füh­ren. Chris­tus durch­schrei­tet am Kreuz den Welt­vor­hang und über­win­det alle Abstände zwi­schen der irdi­schen Lebens­welt und der himm­li­schen Wirk­lich­keit Got­tes. Wir haben einen neuen und leben­di­gen Weg durch den Vor­hang. Got­tes Nähe ist für alle Teil­ha­ber Christi zugäng­lich gewor­den. Jesus ist als Vor­läu­fer in das Innere des Vor­hangs ein­ge­gan­gen, und er zieht uns nach. Das Fest der Him­mel­fahrt Christi, meine lie­ben Freunde, drückt die unwi­der­ruf­li­che Erret­tung der Mensch­heit aus. Im erhöh­ten Chris­tus hat sie Gott als den end­gül­ti­gen Ort ihres Seins gefun­den. Him­mel als die Dimen­sion des Eins­seins von Gott und Mensch wurde erst durch die Him­mel­fahrt Christi und die dadurch gesche­hene Ein­be­zie­hung des Men­schen in die Wesens­weise Got­tes begrün­det. In den Him­mel kom­men, heißt von jetzt an nichts ande­res, als zu Jesus kom­men, eins­wer­den mit dem Men­schen Jesus. Als Jesus zum Him­mel fuhr, ließ er Jün­ger zurück, deren Den­ken und Wün­schen in dem Wun­der sei­ner Auf­er­ste­hung wur­zelte. Sie wuss­ten sich dazu erwählt, an der Wende der Zei­ten zu ste­hen. Sie wuss­ten sich beru­fen, von den Kräf­ten der Auf­er­ste­hung und des ewi­gen Lebens Zeug­nis abzu­le­gen. Die Him­mel­fahrt Jesu war für die Jün­ger gewiss das Ende der irdi­schen Geschichte Jesu. Aber sie war noch mehr der Anfang eines neuen Lebens und Wir­kens zur Rech­ten des Vaters. Sie war die fei­er­li­che Bestä­ti­gung und Erfül­lung alles des­sen, was schon im Auf­er­stan­de­nen offen­bar gewor­den war, dass er, er allein der Herr, der König der Herr­lich­keit ist, dass er der ist, in dem und durch den und aus dem alle Men­schen ihr Sein, ihr Leben und ihr Schick­sal haben. Jesu Him­mel­fahrt war für die Jün­ger der Anbruch eines neuen Tages, für den es keine Nacht gibt, und an dem es zu wir­ken gilt, bis der Herr wie­der­kom­men wird. Im Bekennt­nis zu dem Erhöh­ten, der einst wie­der­kom­men wird, lag für sie denn auch das Kern­stück des neuen Glau­bens, der Quell­grund ihrer neuen Hoff­nung und ihrer neuen Freude. „Mit gro­ßer Freude“, so schreibt Lukas, „kehr­ten sie nach Jeru­sa­lem zurück, und sie lob­ten und prie­sen Gott.“ In die­sem Bekennt­nis froh­lo­ckend for­dern die Apos­tel: „Geprie­sen sei der Gott und Vater unse­res Herrn Jesus Chris­tus, der nach sei­nem gro­ßen Erbar­men uns wie­der­ge­bo­ren hat zu leben­di­ger Hoff­nung durch die Auf­er­ste­hung Jesu Christi von den Toten. Er sitzt zur Rech­ten Got­tes, nach­dem er den Tod ver­schlun­gen hat, damit wir Erben ewi­gen Lebens wür­den. Gott hat ihn erhöht und ihm einen Namen gege­ben, der über alle Namen ist, auf dass im Namen Jesu sich beu­gen alle Knie derer im Him­mel, auf der Erde und unter der Erde und dass alle Zun­gen beken­nen: Jesus Chris­tus ist der Herr in der Herr­lich­keit Got­tes des Vaters.“

Amen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8413 am: 20. Mai 2020, 05:15:04 »
Wilhelm von Saint-Thierry (um 1085-1148)
Benediktiner, dann Zisterzienser
Spiegel des Glaubens, 6 (trad. ©

„Der Geist der Wahrheit wird euch in die ganze Wahrheit führen“ (vgl. Joh 16,13)

„Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, […] dann wird er Zeugnis für mich ablegen und euch alles lehren. Die ganze Wahrheit wird vom Geist der Wahrheit zu euch kommen. Wer von den Menschen kennt den Menschen, wenn nicht der Geist des Menschen, der in ihm ist? So erkennt auch keiner Gott – nur der Geist Gottes“ (vgl. Joh 15,26; 1 Kor 2,11). Beeile dich also, dich mit dem Heiligen Geist zu verbinden. […] Dann werden für dich all diese Wahrheiten zu leuchten beginnen, die die Weisheit selbst (vgl. 1 Kor 1,24) den Jüngern sagte, als sie auf Erden weilte, die diese aber nicht erfassen konnten, bevor nicht der Geist der Wahrheit gekommen war, der sie in die ganze Wahrheit führen würde. […]

„Gott ist Geist“ (Joh 4,24); und so wie diejenigen, die ihn anbeten, ihn notwendigerweise „im Geist und in der Wahrheit“ anbeten müssen (Joh 4,24), so müssen diejenigen, die ihn kennenlernen wollen, einzig im Heiligen Geist das Glaubensverständnis suchen und den Sinn dieser reinen und unverfälschten Wahrheit. Inmitten der Finsternis und Unwissenheit dieses Lebens ist er selbst für die Armen im Geist (vgl. Mt 5,3) das Licht, das erleuchtet, die Liebe, die anzieht, die Süße, die ergreift; er ist der Zugang des Menschen zu Gott, die Liebe dessen, der liebt, die Hingabe dessen, der sich vorbehaltlos hingibt. Er ist es, der den Gläubigen fortschreitend die Gerechtigkeit Gottes enthüllt. Er schenkt „Gnade über Gnade“ (Joh 1,16), und wo sich der Glaube mit dem Hören des Wortes verbindet, schenkt er als Gegengabe den erleuchteten Glauben.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8414 am: 20. Mai 2020, 19:15:13 »
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Apostelgeschichte 17,15.22-34.18,1.

In jenen Tagen brachten die Begleiter des Paulus ihn nach Athen. Mit dem Auftrag an Silas und Timotheus, Paulus möglichst rasch nachzukommen, kehrten sie zurück.
Da stellte sich Paulus in die Mitte des Areopags und sagte: Athener, nach allem, was ich sehe, seid ihr besonders fromme Menschen.
Denn als ich umherging und mir eure Heiligtümer ansah, fand ich auch einen Altar mit der Aufschrift: EINEM UNBEKANNTEN GOTT. Was ihr verehrt, ohne es zu kennen, das verkünde ich euch.
Gott, der die Welt erschaffen hat und alles in ihr, er, der Herr über Himmel und Erde, wohnt nicht in Tempeln, die von Menschenhand gemacht sind.
Er lässt sich auch nicht von Menschen bedienen, als brauche er etwas: er, der allen das Leben, den Atem und alles gibt.
Er hat aus einem einzigen Menschen das ganze Menschengeschlecht erschaffen, damit es die ganze Erde bewohne. Er hat für sie bestimmte Zeiten und die Grenzen ihrer Wohnsitze festgesetzt.
Sie sollten Gott suchen, ob sie ihn ertasten und finden könnten; denn keinem von uns ist er fern.
Denn in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: Wir sind von seiner Art.
Da wir also von Gottes Art sind, dürfen wir nicht meinen, das Göttliche sei wie ein goldenes oder silbernes oder steinernes Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung.
Gott, der über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen hat, lässt jetzt den Menschen verkünden, dass überall alle umkehren sollen.
Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird, durch einen Mann, den er dazu bestimmt und vor allen Menschen dadurch ausgewiesen hat, dass er ihn von den Toten auferweckte.
Als sie von der Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen, andere aber sagten: Darüber wollen wir dich ein andermal hören.
So ging Paulus aus ihrer Mitte weg.
Einige Männer aber schlossen sich ihm an und wurden gläubig, unter ihnen auch Dionysius, der Areopagit, außerdem eine Frau namens Damaris und noch andere mit ihnen.
Hierauf verließ Paulus Athen und ging nach Korinth.

Psalm 148(147),1-2.11-12.13-14.

Lobet den Herrn vom Himmel her,
lobt ihn in den Höhen:
Lobt ihn, all seine Engel,
lobt ihn, all seine Scharen.

Lobt ihn, ihr Könige der Erde und alle Völker,
ihr Fürsten und alle Richter auf Erden,
ihr jungen Männer und auch ihr Mädchen,
ihr Alten mit den Jungen!

Loben sollen sie den Namen des Herrn;
denn sein Name allein ist erhaben,
seine Hoheit strahlt über Erde und Himmel.
Seinem Volk verleiht er Macht,
das ist ein Ruhm für all seine Frommen,
für Israels Kinder, das Volk, das ihm nahen darf.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 16,12-15.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit führen. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird sagen, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird.
Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden.
Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8415 am: 20. Mai 2020, 19:22:42 »
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BOTSCHAFT DER ALLERHEILIGSTEN JUNGFRAU MARIA
AN IHRE GELIEBTE TOCHTER LUZ DE MARÍA
AM FESTTAG DER JUNGFRAU VON FATIMA
13. MAI 2020
 

 
Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens:
 
Ich segne euch.
 
GEHT WEITER UND VERGESST NICHT, DASS EWIGE FREUDE UND GLÜCKSELIGKEIT EUCH ERWARTEN.
 
Als mystischer Leib der Kirche Meines Sohnes dürft ihr nicht die Richtung ändern, die euch Mein Sohn vorgegeben hat: sie ist DAS GESETZ GOTTES.
 
Das Gesetz Gottes wird bis zum Ende der Zeiten gültig sein (Vgl. Mt 5, 17-18) und jede Änderung, die aufgrund von Neuheiten der aktuellen Zeit an ihm vorgenommen wird, entspricht nicht dem Willen Gottes.
 
Gott Vater kennt die Bestimmung von allem was existiert. Seine Gebote sind nicht dazu da, dass die Menschen sie nach ihrem freien Willen formen und verändern.
 
„DIE LIEBE ZU GOTT ÜBER ALLEM“ IST NICHT NUR EIN GESETZ FÜR DIE MENSCHEN, NICHT NUR EIN BEFEHL. ES IST DIE PFLICHT EINES JEDEN MENSCHEN, DEM VATER MIT DER GEBOTENEN WÜRDE, DIE DER HOCHHEILIGEN DREIFALTIGKEIT ZUSTEHT, ZU BEGEGNEN.
 
Möchtet ihr ein aktiver Teil des Volkes Meines Sohnes sein?
 
Ihr geht den schmalen Weg (Vgl. Mt 7, 14), geht über Dornen, Felsen und Steine und euch begegnen Stürme und Verfolgung dabei. Plötzliche Veränderungen der Umstände erschweren ihn euch zusätzlich.
 
Ihr müsst eure Spiritualität nähren, damit ihr gegen die zukünftigen Angriffe gewappnet seid und damit ihr euren Glauben dabei nicht verliert.
 
Als Volk Gottes dürft ihr jetzt nicht schwach werden. Wachst stetig und betet, um euer Vertrauen in Meinen Sohn und auch das Vertrauen in diese Mutter zu stärken. Betet ohne Unterlass (Vgl. Mt 26, 41), betet füreinander, denn so werdet ihr zur Einheit und zu einem Volk, das nicht aufzuhalten ist.
 
Der Dämon schwächt Meine Kinder, deshalb müsst ihr euch durch die Erfüllung der Gebote, die Sakramente, Akte der Barmherzigkeit, Seligkeit und die liebevolle Verehrung Meines Sohnes wieder stärken. Handelt stets nach Seinem Vorbild.
 
Geliebte Kinder; das Böse schreitet mit ungeheurem Schritt voran, gleichzeitig macht der Mensch dabei aber ungeheure Rückschritte und schwächt sich selbst, indem er alles abweist was ihn Mühe kostet. Dazu gehören auch die Wiedergutmachung seiner Fehler, die Veränderung seiner inneren Haltung, die Bändigung seines „Egos“, damit er den Dienst für Meinen Sohn lieben lernt und er nicht davor zurückschreckt, alles an ihm zu ändern was seiner Seele schadet.
 
Der Dämon ist in die Kirche Meines Sohnes eingedrungen und die Menschen wissen nicht mehr wohin, sie wissen nicht auf wen sie noch hören sollen. Sie erkennen nicht was in Wahrheit geschieht, weil SIE NICHT ZUHÖREN; SIE LESEN UND SAMMELN DIE OFFENBARUNGEN NICHT, IN DENEN WIR DIE WAHRHEIT ZUTAGE BRINGEN, DAMIT DIE MENSCHEN NICHT WEITER ZIELLOS UMHERIRREN MÜSSEN.
 
Der Virus hält die Menschheit in Atem, Verzweiflung und Angst beherrschen sie und die Menschen sind fern von jeder Spiritualität. Es ist ein von Menschenhand geschaffener Virus und damit ein Teil der Kriegsführung der sich im Krieg befindenden Mächte.
 
DER VIRUS WURDE VON JENEN ERSCHAFFEN, DIE DIE MENSCHHEIT SO MANIPULIERT HABEN, DAMIT SIE DAS GESETZ GOTTES MISSACHTET:
SITTENLOSIGKEIT UND MENSCHLICHE VERIRRUNGEN FÜHREN DIE MENSCHHEIT IN DIE VERLASSENHEIT, SIE LASSEN SIE MUTLOS UND OHNMÄCHTIG WERDEN UND SCHRECKLICH HUNGERN.

WENN DIE MENSCHHEIT DANN IN DEN BEWAFFNETEN KRIEG ÜBERGEHT, AKZEPTIERT SIE BEREITWILLIG AUCH DEN ANTICHRISTEN.
 
Betet Kinder; betet für die Menschheit.
 
Betet Kinder; betet für Argentinien, es leidet, es leidet, dieses Volk leidet.
 
Betet Kinder; betet für die Kirche Meines Sohnes, denn sie wird erschüttert.
 
Meine geliebten Kinder; es scheint als ob der Kommunismus schliefe; die Welt wird ihn erwachen sehen, aber erst wenn er Europa schon lange geißelt.
 
Geliebte Kinder Meines Unbefleckten Herzens; die Erde bebt mit unglaublicher Kraft, das Klima gibt euch keine Ruhe und die Zeichen der Zeit lassen nicht mehr länger auf sich warten.
 
Kinder: Glaube, Kraft, Liebe, Treue und Sicherheit.

Fürchtet euch nicht! Mein Sohn ist bei euch, lebendig und brennend; fürchtet euch nicht.

Fürchtet euch nicht! Diese Mutter ist stets bei Ihren Kindern.
 
MEIN UNBEFLECKTES HERZ WIRD SIEGEN.
AN MEINER HAND ZU MEINEM SOHN!
 
Ich segne euch.
 
Mutter Maria
 
AVE MARIA, VOLL REINHEIT UND OHNE SÜNDE EMPFANGEN
AVE MARIA, VOLL REINHEIT UND OHNE SÜNDE EMPFANGEN
AVE MARIA, VOLL REINHEIT UND OHNE SÜNDE EMPFANGEN
 
KOMMENTAR VON LUZ DE MARÍA
 
Brüder und Schwestern:
 
Ich wiederhole für euch die Worte unserer Mutter:
 
„FÜRCHTET EUCH NICHT! AM ENDE WIRD MEIN UNBEFLECKTES HERZ SIEGEN.“
 
Amen.
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La Salette 1846



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