Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4376972 mal)

0 Mitglieder und 44 Gäste betrachten dieses Thema.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9432 am: 11. Januar 2024, 05:20:34 »
Hl. Johannes Chrysostomus (um 345-407)
Priester in Antiochia und später Bischof von Konstantinopel, Kirchenlehrer
Predigt 25 über den hl. Matthäus, 1–2; PG 57, 328–330 (in: Lectures chrétiennes pour notre temps, fiche I85, © 1973 Abbaye d'Orval; ins Dt. übers. © Evangelizo)

Christus ist gekommen, um uns vom Aussatz der Sünde zu heilen


„Als Jesus von dem Berg herabstieg, folgten ihm viele Menschen. Da kam ein Aussätziger, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde“ (Mt 8,1–2).

Groß waren die Zurückhaltung und der Glaube dessen, der sich Jesus auf diese Weise näherte. Er hütete sich, die Lehre Jesu zu unterbrechen, er drängte sich nicht durch die zuhörende Menge; sondern er wartete auf den günstigen Augenblick und näherte sich dem Herrn, als dieser hinabstieg. Er sprach ihn nicht auf gewöhnliche Weise an, sondern mit großer Inbrunst; ja, er fiel auf seine Knie, wie ein anderer Evangelist berichtet, mit tiefem Glauben und einer klaren Einsicht in Bezug auf Christus. Er sagte weder „Wenn du Gott darum bittest“, noch: „Wenn du betest“, sondern: „Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde“. Er sagte auch nicht: „Herr, reinige mich“, sondern er vertraut sich ihm ganz an, lässt ihn Herr sein über seine Heilung und bezeugt so seine Allmacht.

Jesus antwortet nicht: „Werde rein“, sondern: „Ich will es – werde rein“ (Mt 8,3). Er will mit diesen Worten das ganze Volk und den Aussätzigen in ihrem Glauben an seine Macht bestärken; deshalb sagt er: „Ich will es“. […]

Warum berührt er aber den Mann mit seiner Hand, wenn er doch nur zu wollen und zu sprechen brauchte, um ihn rein zu machen? Mir scheint, er hatte keinen anderen Grund dafür, als zu zeigen, dass er sich nicht unter das Gesetz stellt, das besagt, die Berührung eines Aussätzigen mache unrein, sondern sich darüber hinwegsetzt; denn im Gegenteil: Der Leib des Aussätzigen wurde durch diese hochheilige Hand rein. Christus ist nicht nur gekommen, um Körper zu heilen, sondern um die Seelen zur Heiligkeit zu erheben und uns zu lehren, dass der einzige Aussatz, den wir fürchten sollen, der Aussatz der Sünde ist.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9433 am: 13. Januar 2024, 18:12:46 »
Hl. Cyrill von Jerusalem (313-350)
Bischof von Jerusalem und Kirchenlehrer
Katechesen an die Täuflinge, II, 10 (Bibliothek der Kirchenväter, München 1922)

„Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder“


Selbst wenn ein ganzes Volk sündigt, wird die Liebe Gottes zu den Menschen nicht besiegt. Das Volk machte ein goldenes Kalb, doch Gott fiel nicht ab von seiner Menschenliebe. Die Menschen verleugneten Gott, doch Gott verleugnete nicht sich selbst. „Dieses sind deine Götter, Israel“ (Ex 32,4), erklärte man, und doch wurde der Gott Israels wieder wie gewöhnlich ihr Erlöser. Aber nicht allein das Volk sündigte, sondern auch Aaron, der Hohepriester. Denn Moses sagt: „Und über Aaron kam der Zorn des Herrn; da betete ich für ihn“ – erklärt er – „und Gott verzieh ihm“ (vgl. Dtn 9,20). Moses hat damals durch das Gebet für den Hohepriester, der sündigte, den Herrn besänftigt. Jesus, der Eingeborene, aber soll durch sein Gebet für uns Gott nicht besänftigen? Für jenen war die Sünde kein Hindernis, Hohepriester zu werden; für dich aber soll sie, weil du von den Heiden kommst, ein Hindernis sein, erlöst zu werden?

O Mensch, tue weiterhin Buße, und die Gnade ist dir nicht verwehrt! Führe in Zukunft einen untadeligen Lebenswandel! Denn Gott liebt wahrhaft die Menschen, und niemand wird seine Menschenliebe entsprechend zum Ausdruck bringen können. Selbst wenn alle Menschenzungen sich zugleich zusammentäten, würde man nicht einmal einen Teil der Menschenliebe Gottes entsprechend ausdrücken können. Was wir berichten, ist nur ein Teil von dem, was über seine Menschenliebe geschrieben steht. Was er den Engeln verziehen hat, darüber wissen wir nichts. Auch ihnen verzeiht er ja (vgl. Ijob 4,18); denn einer allein, Jesus, der uns von den Sünden reinigt, ist frei von Sünden. Darüber genug.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9434 am: 19. Januar 2024, 05:36:43 »
Hl. Augustinus (354-430)
Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigt 311, 2 (Sermon 311, 2; frz.-dt. übers. © Evangelizo)

„Er setzte Zwölf ein, die er bei sich haben und dann aussenden wollte“ (vgl. Mk 3,14)


Die seligen Apostel […] sahen als erste Christus am Kreuz hängen, beweinten seinen Tod und erstarrten geradezu angesichts des Wunders seiner Auferstehung. Bald aber – von Liebe ergriffen durch diese Offenbarung seiner Macht – zögerten sie nicht mehr, ihr Blut zu vergießen, um die Wahrheit dessen zu bezeugen, was sie gesehen hatten. Bedenkt, meine Brüder, was diesen Männern abverlangt wurde: Sie sollten in die ganze Welt hinausgehen und verkünden, dass ein Toter auferstanden und in den Himmel aufgefahren sei; für die Verkündigung dieser Wahrheit sollten sie alles erleiden, was eine törichte Welt gerne sieht: Entbehrungen, Verbannung, Kerker, Folter, Scheiterhaufen, wilde Tiere, Kreuzigung und Tod. – Hätten sie das alles in Kauf genommen für eine Sache, die sie gar nicht kannten?!

Starb Petrus etwa um seiner eigenen Ehre willen? Predigte er zu seinem eigenen Nutzen? Er starb –, und ein anderer wurde verherrlicht. Er wurde getötet –, und ein anderer wurde angebetet. Allein das Feuer der Liebe kann, vereint mit dem Überzeugtsein von der Wahrheit, eine solche Kühnheit erklären! Was sie predigten, hatten sie gesehen. Man stirbt nicht für eine Wahrheit, derer man sich nicht sicher ist. Oder hätten sie etwa leugnen sollen, was sie gesehen hatten? Sie leugneten nicht: Sie verkündeten diesen Getöteten, von dem sie wussten, dass er ganz und gar lebendig ist. Sie wussten, für welches Leben sie das gegenwärtige Leben geringschätzten. Sie wussten, für welches Glück sie vorübergehende Prüfungen ertrugen und für welchen Lohn sie all diese Leiden verachteten. Ihr Glaube! Er wog auf der Waage mehr als die ganze Welt.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9435 am: 23. Januar 2024, 04:33:30 »
Hl. Charles de Foucauld (1858-1916)
Eremit und Missionar in der Sahara
Betrachtungen zum Evangelium (Écrits spirituels de Charles de Foucauld, Éd. J. de Gigord 1964, p. 29–30; ins Dt. übers. © Evangelizo)

„Dein Wille erfülle sich an mir!“


„Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist“ (Lk 23,46). Dies ist das letzte Gebet unseres Meisters, unseres Geliebten … Möge es auch das unsere sein … Und möge es nicht nur das Gebet unseres letzten Augenblicks sein, sondern das Gebet all unserer Augenblicke:

„Mein Vater, ich überlasse mich dir, mach mit mir, was dir gefällt. Was du auch mit mir tun magst, ich danke dir. Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an. Wenn nur dein Wille sich an mir erfüllt und an allen deinen Geschöpfen, so ersehne ich weiter nichts, mein Gott. In deine Hände lege ich meine Seele; ich gebe sie dir, mein Gott, mit der ganzen Liebe meines Herzens, weil ich dich liebe, und weil diese Liebe mich treibt, mich dir hinzugeben, mich in deine Hände zu legen, ohne Maß, mit einem grenzenlosen Vertrauen; denn du bist mein Vater …“
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9436 am: 27. Januar 2024, 16:44:29 »
Hl. Pater Pio von Pietrelcina (1887-1968)
Kapuziner
Kapitel X, Nrn. 316–323 (Paroles de Padre Pio, Éd. Salvator 2019, p. 211–213, rev.; ins Dt. übers. © Evangelizo)

O Gott, sei du mein Führer und mein Lotse!


Hütet euch stets davor, eure Beschäftigungen in geistliche Unruhe oder Sorgen zu verwandeln! Und wenn euer Schiff auch auf hohen Wellen dahinsegelt und ihr in die Stürme zahlreicher Schwierigkeiten geratet, richtet euren Blick doch immer nach oben und sagt zu unserem Herrn: O Gott, für dich segle und reise ich –, sei Du mein Führer und mein Lotse!

Bemüht euch derweil, eure Angelegenheiten eine nach der anderen, so gut ihr könnt, zu erledigen; und konzentriert euch in Treue darauf, aber mit Sanftmut und Milde. Wenn Gott euch Erfolg schenkt, dann preist ihn. Wenn nicht, dann preist ihn ebenfalls. Es genügt, wenn ihr euch bereitwillig um das Gelingen bemüht. Der Herr und sogar die Vernunft verlangen von euch keine Ergebnisse, sondern nur den nötigen Fleiß, Einsatz und Hingabe. Vieles hängt von uns ab, jedoch nicht der Erfolg.

Lebt in Frieden und ruht euch am göttlichen Herzen aus, ohne jegliche Angst, denn dort sind wir sicher vor Stürmen, und selbst die Gerechtigkeit Gottes kann nicht bis dorthin gelangen. Bemüht euch, die Ängste eures Herzens gut zu beherrschen. Bewahrt Vertrauen und Ruhe in dem großen Werk der eigenen Heiligung und der Heiligung anderer. Den Rest erledigt Jesus.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9437 am: 04. Februar 2024, 19:56:10 »
Hl. Vinzenz von Paul (1581-1660)
Priester, Ordensgründer
Unterweisung zweier nach Arras entsandten Schwestern, vom 16.08.1656

«Jesus ging zu ihr hin und fasste sie an der Hand»


   Es ist schön zu lesen, was von der Schwiegermutter des heiligen Petrus im Evangelium berichtet wird. Die gute Frau, die an hohem Fieber erkrankt war, hörte, dass unser Herr in Kapharnaum war, dass er große Wunder tat, die Kranken heilte, aus den Besessenen die Dämonen austrieb und noch anderes Wunderbare tat. Sie wusste, dass ihr Schwiegersohn zum Gefolge des Sohnes Gottes gehörte, und so konnte sie zum heiligen Petrus sagen: „Mein Sohn, dein Herr ist mächtig und er hat die Macht, mich von dieser Krankheit zu befreien“. Da kam etwas später unser Herr zu ihr ins Haus. Sie beschwert sich keineswegs über ihre Krankheit; sie klagt nicht, bittet ihren Schwiegersohn um nichts, nicht einmal unseren Herrn. Sie hätte ihm doch sagen können: „Ich weiß, Herr, dass du die Macht hast, alle Krankheiten zu heilen; hab Mitleid mit mir“. Sie sagte jedoch nichts dergleichen, und unser Herr, der ihren Gleichmut wahrnahm, gebot dem Fieber sie zu verlassen. Und im gleichen Augenblick war sie geheilt.

   Machen wir uns also bei allem Unerfreulichen, das uns widerfährt, keinerlei Sorge; überlassen wir alles der Vorsehung. Es soll uns genügen, dass unser Herr uns sieht und weiß, was wir um seiner Liebe willen ertragen, und dass wir das schöne Vorbild, das er uns vor allem am Ölberg, als er zu seinem Kelch Ja sagte, gegeben hat, nachahmen wollen... Denn obwohl er darum bat, dass dieser Kelch, wenn möglich, an ihm vorübergehe, so fügte er doch gleich hinzu, dass der Wille seines Vaters geschehen möge (Mt 26,42).         
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9438 am: 09. Februar 2024, 18:16:55 »
Hl. Jean-Baptiste Marie Vianney (1786-1859)
Priester, Pfarrer von Ars
Predigt für den 11. Sonntag nach Pfingsten (Sermons de Saint Jean Baptiste Marie Vianney, Curé d'Ars, t. 2 ; Éd. Ste Jeanne d'Arc, 1982 ; p. 416.434-435)

"Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit, und er konnte richtig reden“ (Mk 7,35)

 
Wie wünschenswert wäre es doch, meine Brüder, wenn man von jedem von uns das sagen könnte, was das Evangelium über diesen Stummen sagt, den Jesus heilte, nämlich dass er richtig gut reden konnte. Ach, meine Brüder, könnte man uns nicht vielmehr das Gegenteil vorwerfen, dass wir fast immer schlecht reden, vor allem über unseren Nächsten?
Wie verhalten sich denn die meisten Christen heutzutage? Sie kritisieren, verurteilen, verleumden und verdammen, was der Nächste sagt oder tut: Hier haben wir das häufigste, das am meisten verbreitete und vielleicht das schlimmste von allen Lastern. Ein Laster, das man nicht genug verabscheuen kann, ein Laster, das die schlimmsten Folgen hat, das überall Ärger und Leid mit sich bringt.
Ach, wollte Gott mir doch eine von jenen Kohlen geben, mit denen der Engel die Lippen des Propheten Jesaja reinigte (vgl. Jes 6,6-7), um die Zungen aller Menschen zu reinigen! O wieviel Übel würde von der Erde verbannt werden, wenn man nur die üble Nachrede von ihr vertreiben könnte! Könnte ich euch, meine Brüder, nur so viel Abscheu vor ihr einjagen, dass ihr das Glück hättet, euch darin für immer zu bessern! […]
Zum Schluss möchte ich noch feststellen, dass es nicht nur schlecht ist, selber zu lästern und zu verleumden, sondern auch, übler Nachrede und Verleumdung mit Vergnügen zuzuhören; denn wenn niemand zuhören würde, dann gäbe es auch keine üble Nachrede. […] Sagen wir oft: „Mein Gott, gib mir die Gnade, mich so zu erkennen, wie ich bin.“ Glücklich, ja tausendmal glücklich ist der, der seine Zunge nur dazu benutzt, Gott um Vergebung seiner Sünden zu bitten und sein Lob zu singen!
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

Offline Tina 13

  • '
  • *****
  • Beiträge: 9840
  • Country: de
  • Geschlecht: Weiblich
  • Marienkind an der Hand der himmlischen Mama
  • Religionszugehörigkeit: Römisch-katholische Kirche
Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #9439 am: 15. Februar 2024, 21:26:01 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005)
Papst
Generalaudienz am16.02.1983

„Kehrt um zu mir von ganzem Herzen.“ (Joel 2,12)


Diese starke Zeit des Kirchenjahres ist geprägt von der biblischen Botschaft, welche man in einem Wort zusammenfassen kann: „Bekehrt Euch“… Die suggestive Zeremonie des Aschenkreuzes bewegt unseren Geist hin zur ewigen Wirklichkeit, die niemals vergeht, hin zu Gott, der der Anfang und das Ende ist, Alpha und Omega unserer Existenz (Off 21,6). Die Bekehrung ist in der Tat nichts anderes als eine Rückkehr zu Gott, indem wir die irdische Wirklichkeit im unvergänglichen Licht seiner Wahrheit beobachten. Es ist ein Abwägen, welches uns lehrt, uns noch klarer bewusst zu sein, dass wir uns nur auf dem Durchgang durch die mühsamen Wechselfälle des Lebens befinden. Dieses Abwägen ermutigt und treibt uns auch dazu, alles Mögliche zu tun, dass das Reich Gottes sich in uns entfalte und dass seine Gerechtigkeit triumphiere.

Der Begriff „Buße“ ist auch ein Synonym für „Bekehrung“. Die Fastenzeit lädt uns ein, den Geist der Buße zu üben, aber nicht im negativen Sinn der Traurigkeit und Frustration, sondern in dem Sinn, dass wir den Geist erheben, dass wir von allem Übel befreit werden und dass wir uns losreißen von der Sünde und allen Einflüssen, welche uns den Weg zur Fülle des Lebens erschweren. Die Buße ist wie ein Arzneimittel, wie eine Reparatur, wie ein Gesinnungswechsel in Glauben und Gnade, der aber Willen, Mühe und Ausdauer voraussetzt. Buße ist wie ein Ausdruck einer freien und großherzigen Zusage zur Nachfolge Christi.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



Suche in den Seiten Zeugen der Wahrheit

Wenn Sie nur ein Wort suchen, sollte es nicht links in der Menüauswahl stehen, weil es Ihnen die ganze Palette anzeigt.
Die Menüs sind auf jeder Seite vorhanden..

top

Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

Suche in den kath. Webseiten von:
Zeugen der Wahrheit
www.Jungfrau-der-Eucharistie.de www.maria-die-makellose.de
www.barbara-weigand.de
www.adoremus.de www.pater-pio.de
www.gebete.ch
www.gottliebtuns.com www.assisi.ch
www.adorare.ch www.das-haus-lazarus.ch www.wallfahrten.ch

"Die Zeit verrinnt, oh Mensch sei weise. Du tust NUR einmal diese Reise."
Eure Tage und Stunden auf dieser Erde sind gemessen an der Ewigkeit ein Wimpernschlag.

Dieses Forum ist mit folgenden Webseiten verlinkt
Zeugen der Wahrheit - www.assisi.ch - www.adorare.ch - Jungfrau.d.Eucharistie
www.wallfahrten.ch - www.gebete.ch - www.segenskreis.at - barbara-weigand.de
www.gottliebtuns.com- www.das-haus-lazarus.ch - www.pater-pio.de

www3.k-tv.org
www.k-tv.org
www.k-tv.at

K-TV der katholische Fernsehsender

Wahrheit bedeutet Kampf -
Irrtum ist kostenlos
.
Fürchtet nicht den Pfad der Wahrheit,
fürchtet den Mangel an Menschen die diesen gehn!


Nur registrierte Benutzer können Themen und Beiträge im Forum schreiben.

Wenn Sie sich anmelden
Neuanmeldungen müssen erst vom Admin bestätigt werden
Nach dem Anmelden wird Ihnen das Passwort per Email gesendet.
Dann können sie sich unter Member Login oben einloggen.
Nach dem Einloggen können Sie Ihre persönlichen Angaben unter Profil ändern oder weitere hinzufügen.
Ebenso können Sie unter Profil Ihre Signatur eingeben (dann erscheint unter jedem Ihrer Beiträge z.B. ein Spruch)
Unter Profil/Profil können Sie ein Bild hochladen, das dann links im Beitrag unter Ihrem Nicknamen erscheint.


Vorteile beim anmelden
Sie können Ihren Beitrag nachträglich verändern oder löschen.
Sie haben die Möglichkeit unter einer Rubrik ein neues Thema zu verfassen.
Zu diesem Beitrag (Neues Thema) besitzen Sie die Rechte, Ihren Beitrag zu ändern oder das Thema zu löschen.
Löschen Ihrer Themen können nur Mitglieder.
Die Registrierung ist kostenlos
Ungelesene Beiträge seit Ihrem letzten Besuch.
Ungelesene Antworten zu Ihren Beiträgen.
Sie können das Design verändern. (Versch. Vorlagen)
Wir geben Ihre E-Mail-Adresse nicht weiter
Wir verschicken keinen Spam
Ihre E-Mail-Adresse wird je nach Einstellung im Profil anderen Mitgliedern nicht angezeigt.
Wir sammeln keine persönlichen Daten wie Anschrift oder Telefonnummer

Sinn und Zweck dieses Forums
Dieses Forum dazu gedacht, Fragen und Antworten über die katholische Kirche jedem zugänglich zu machen. Jeder der Fragen hat, kann diese in diesem Forum eintragen. Besonders Priester sind in diesem Forum dazu eingeladen, auf verschiedene Fragen über den Glauben sich an den Beiträgen zu beteiligen. "Hier haben die Besucher dieser Seite die Möglichkeit mit anderen Besuchern über den Glauben zu diskutieren." Der Betreiber übernimmt jedoch in diesem Forum keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen.

Unseriöse Themen und Beiträge werden gelöscht. Wenn Sie solche finden, melden Sie dies bitte dem Administrator per Mitteilung oder schreiben Sie unter:
Mail
info@kath-zdw.ch

Machen Sie das Forum Zeugen der Wahrheit unter Ihren Freunden bekannt: kath-zdw.ch/forum oder forum.kath-zdw.ch

Auf die Veröffentlichung und den Wahrheitsgehalt der Forumsbeiträge habe ich als Admin keinerlei Einfluss. Da ich nebst Forum/Webseite/E-Mail noch der Erwerbstätigkeit nachgehen muss, ist es mir nicht möglich alle Inhalte zu prüfen. Ein jeder Leser sollte wissen, dass jeder Beitrag, die Meinung des Eintragenden widerspiegelt. Im Forum sind die einzelnen Beiträge dementsprechend zu bewerten.
Distanzierungsklausel: Der Webmaster dieses Forums erklärt ausdrücklich, dass er keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der Seiten hat, die über die Links des Forums zu erreichen sind. Deshalb distanziert er sich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und macht sich diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle auf dieser Forumspräsenz angezeigten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen die Links führen. Feb. 2006

Linkempfehlung - Webseiten für Kinder: www.freunde-von-net.net www.life-teen.de

top

Seiten-Aufrufe in ZDW

Stats