Autor Thema: Tagesmotto  (Gelesen 1041064 mal)

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Antw:Tagesmotto
« Antwort #152 am: 13. Januar 2013, 10:58:34 »
Als Jesus getauft war, öffnete sich der Himmel,
und er sah den Geist Gottes wie eine Taube
auf sich herabkommen.
Und die Stimme des Vaters aus dem Himmel sprach:
Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen habe.

Vgl. Mt 3,16-17
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.
1. Joh. 4.16

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Antw:Tagesmotto
« Antwort #153 am: 14. Januar 2013, 11:44:44 »
Singt dem Herrn, der thront auf dem Zion,
verkündet unter den Völkern seine Taten!

Ps 9
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm.
1. Joh. 4.16

velvet

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Antw:Tagesmotto
« Antwort #154 am: 14. Januar 2013, 18:40:20 »
13.01.

Barbusiger Protest auf dem Petersplatz
Femen demonstriert gegen Homosexuellenpolitik



Mit entblößten Brüsten haben vier Frauen beim wöchentlichen Angelus-Gebet von Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz im Vatikan gegen die Homosexuellenpolitik der katholischen Kirche protestiert. "In Gay We Trust" (Wir vertrauen auf die Homosexualität), hatten sich die Aktivistinnen der ukrainischen Frauenrechtsorganisation Femen in Anlehnung an das bekannte "In God We Trust" (Wir vertrauen auf Gott) auf ihre nackten Oberkörper geschrieben. Sie starteten ihren Protest unter dem Weihnachtsbaum in der Mitte des Platzes und wurden rasch von der Polizei abgeführt.

Der Protest fand vor dem Beginn einer Großkundgebung in Paris gegen Pläne der französischen Regierung zur Öffnung der Ehe für Homosexuelle statt. Auch vor der Botschaft Frankreichs in Rom sollte ein kleinerer Protest stattfinden.

Femen-Aktivistinnen hatten mit Protesten in der Ukraine, Russland und Großbritannien gegen Diskriminierung, totalitäre Strukturen und Korruption seit dem Jahr 2010 immer wieder Aufmerksamkeit erregt. Im September gründeten sie ein sogenanntes Trainingslager in Paris.


Frankreich Gegen die "Homo-Ehe"



Ihr Feindbild ist die gleichgeschlechtliche Ehe: Hunderttausende Franzosen protestierten gegen einen entsprechenden Gesetzentwurf der sozialistischen Regierung. Die katholische Kirche unterstützte die Organisatoren.

Die Gleichstellung von Lesben und Schwulen mit heterosexuellen Paaren ist seit langem von der französischen Linken gefordert worden und war ein zentrales Wahlkampfversprechen des Sozialisten François Hollande. Der massive Widerstand gegen einen Kernpunkt seiner Innenpolitik hat nun eine Koalition verschiedenster Gesellschaftsströmungen geformt: Unterstützt von den obersten Rängen der katholischen Kirche hatten Laien-Gruppen die Proteste organisiert, denen sich aber auch politisch Konservative ebenso wie Muslime, Juden und Evangelikale anschlossen.

Katholische Kirchenvertreter hatten sich mehrmals gegen Eheschließungen oder Adoptionen homosexueller Paare ausgesprochen. Der Vorsitzende der Französischen Bischofskonferenz, Kardinal Andre Vingt-Trois, traf sich mit Demonstranten im Süden der Hauptstadt. Der Erzbischof von Lyon, Kardinal Philippe Barbarin, hatte seine Teilnahme an der Kundgebung angekündigt.

Größter Protest der jüngsten Jahrzehnte



Demonstrationsteilnehmer aus der Provinz reisten in fünf TGV-Zügen, rund 900 Bussen und zahllosen Autos an. Insgesamt kamen trotz winterlicher Kälte mehrere Hunderttausend Menschen zu dem Sternmarsch, der von drei Startpunkten aus in einer Großkundgebung vor dem Eiffelturm mündete. Die Polizei zählte rund 340.000 Teilnehmer. Damit sei es die größte Kundgebung im Land seit 1984.

Maßgeblich organisiert wurde der Protest von einer exzentrischen Kabarettistin mit Künstlernamen Frigide Barjot. Ihr Netzwerk "Manifpourtous" ("Demonstration für alle") hatte wiederholt betont, dass sich die Kampagne für die traditionelle Ehe einsetze und nicht gegen Homosexuelle richte. Bei der Demonstration waren deshalb nur Transparente zugelassen mit der Botschaft, Kinder benötigten für ihre gesunde Entwicklung einen Vater und eine Mutter.
Demonstration gegen die Gleichstellung von Homosexuellen in Paris (Foto: reuters) Parolen für einen traditionellen Familienentwurf

Frankreichs Präsident Hollande will die Homo-Ehe bis Juni durchsetzen. Er hätte genug Stimmen, um das umstrittene Gesetz problemlos durchs Parlament zu bringen. Für Unmut unter vielen Franzosen sorgt aber, dass er dies auch ohne eine größere öffentliche Debatte tun wolle. Denn unter den Franzosen schwindet die Zustimmung für die Homo-Ehe: Sie ist zuletzt um zehn Punkte auf weniger als 55 Prozent gesunken; weniger als die Hälfte der Franzosen befürworten derzeit noch ein Adoptionsrecht für Homosexuelle. Eine Gegendemonstration von Befürwortern gleichgeschlechtlicher Ehen ist für den 27. Januar geplant.

Die Massenproteste kommen für Hollande zur Unzeit: Ohnehin hat er derzeit schon mit Rückschlägen bei anderen Prestigeprojekten seines Wahlkampfes wie der Reichensteuer zu kämpfen und steht mit dem Militäreinsatz in Mali vor seiner ersten großen Bewährungsprobe in der Außenpolitik.
rb/uh (afp, dpa, kna, rtr)

velvet

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Antw:Tagesmotto
« Antwort #155 am: 14. Januar 2013, 18:49:23 »
13.01.



13.01.2013
Welttag des Migranten und Flüchtlings : Papst betet für "Hoffnungsträger"

Benedikt XVI. hat am Welttag des Migranten und Flüchtlings zu besonderem Schutz von Menschen aufgerufen, die ihre Heimat verlassen mussten. Er hoffe, dass Migranten überall Unterstützung erhielten und ein menschenwürdiges Leben führen können.

Zuwanderer seien immer auch "Träger des Glaubens und der Hoffnung in der Welt", denn sie verließen ihr Land in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft, aber auch im Vertrauen auf Gott, der die Schritte des Menschen lenke, sagte der Papst bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz. Als Beispiel nannte er den biblischen Patriarchen Abraham, der auf Geheiß Gottes seine Heimat verließ.

In seiner Botschaft zum 99. Welttag des Migranten und Flüchtlings, die bereits im Oktober veröffentlicht wurde, hatte Benedikt XVI. die internationale Gemeinschaft zu einem entschiedenen Vorgehen gegen die "Schandtat" des Menschenhandels aufgerufen. Zum Schutz von Flüchtlingen gegen die Ausbeutung durch Menschenhändler brauche es "planmäßige und multilaterale Eingriffe" in den Herkunftsländern sowie "einheitliche Programme für die Ströme legaler Einwanderung". Zudem bedürfe es einer größeren Bereitschaft, Einzelschicksalen Rechnung zu tragen.

Seit 1914 Welttag

Zugleich hatte sich Benedikt XVI. in seiner Botschaft gegen eine hermetische Schließung von Grenzen und gegen eine Verschärfung von Sanktionen gegen illegale Einwanderer gewandt. Auch Maßnahmen zur Abschreckung dürfe es nicht geben. Eine Regelung der Flüchtlingsströme müsse stets die Menschenrechte achten. -

Der Welttag des Migranten und Flüchtlings wurde erstmals 1914 von Papst Benedikt XV. (1914-1922) unter dem Eindruck des Ersten Weltkrieges ausgerufen. Seither wird der Gedenktag jährlich abgehalten. 2013 steht er unter dem Leitwort "Migration - Pilgerweg des Glaubens und der Hoffnung".
(KNA, dr)

velvet

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Antw:Tagesmotto
« Antwort #156 am: 14. Januar 2013, 18:57:16 »
14. Januar 2013, 16:00
USA: Lebensschützer gewinnen Kampf um Abtreibung

   Den Lebensschützern sei es in den letzten vierzig Jahren gelungen, den Zugang zu Abtreibungen durch gesetzliche Einschränkungen zu erschweren. Die öffentliche Meinung sei zunehmend gegen Abtreibungen.

New York (kath.net/CNA/jg)
Lebensschützer gewinnen die Auseinandersetzung um die Abtreibung in den USA, schreibt das renommierte TIME-Magazine. Katie Pickert führt drei wesentliche Gründe dafür an. Zum einen sei es den Lebensschützern gelungen, auf Ebene der US-Bundesstaaten gesetzliche Regelungen durchzusetzen, die den Zugang zu Abtreibungen erschwerten. Neue Ultraschalltechnologien würden die ungeborenen Babies besser sichtbar machen und die öffentliche Meinung sei zunehmend auf Seite des Lebensschutzes.

„Vor vierzig Jahren haben die Abtreibungsbefürworter einen historischen Sieg mit Roe vs. Wade gewonnen. Seither haben sie nur mehr verloren“, schreibt die TIME-Redakteurin. In vielen Teilen des Landes sei es heute schwieriger, eine Abtreibung durchzuführen als zu jedem anderen Zeitpunkt seit den 1970-er Jahren. Es gebe weniger Ärzte, die Abtreibungen durchführen würden und die Zahl der Abtreibungskliniken sei von 2.908 im Jahr 1982 auf 1.793 im Jahr 2008 zurückgegangen.

Zu den gesetzlichen Maßnahmen, die von den Lebensschützern initiiert worden seien, führt sie verpflichtende Beratung, Ultraschallbilder und Wartefristen an. Weiters gebe es Regelungen, welche Kliniken und welche Ärzte Abtreibungen durchführen dürften. Minderjährige, die eine Abtreibung durchführen lassen wollten, seien mehr und mehr verpflichtet, ihre Eltern zu informieren. Auch dies trage zu einem Rückgang der Abtreibungen bei, schreibt Pickert.

Zwar würden 75 Prozent der Amerikaner die Legalisierung der Abtreibung in einigen oder allen Fällen unterstützen, aber nur 41 Prozent würden sich selbst als Abtreibungsbefürworter („pro choice“) charakterisieren. In einer dynamischen Demokratie sei es immer schwerer, den status quo zu verteidigen, als ihn zu ändern, schreibt Pickert.

Die Lebensschützer würden gewinnen, weil sie gut organisiert seien und eine klare Strategie verfolgten.
« Letzte Änderung: 14. Januar 2013, 19:06:27 von velvet »

velvet

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Antw:Tagesmotto
« Antwort #157 am: 15. Januar 2013, 18:33:54 »
15. Januar 2013, 10:00
Nicht nur über Gott - vielmehr auch wieder mit Gott sprechen



Das Jahr des Glaubens - kostbare Chance. Von Michaela Voss

Im Allgemeinen, fällt auf, dass man im Jahr des Glaubens besonders bemüht und engagiert ist:

• mehr über Gott zu hören
• mehr über Gott zu sprechen
• mehr über den Glauben zu lernen
• mehr über den Glauben zu verkünden und zu lehren
• ...

Wie wäre es, wenn wir bei all diesen wertvollen Bemühungen auch nicht vergessen, dass es da ein geistliches Gesetz gibt, das sehr wichtig und doch kaum noch bekannt scheint:

• Wir dürfen lernen, wieder neu und mehr auf Gott zu hören. Auch wenn man noch so viel über Gott hören kann - bleibt es manchmal eher fruchtlos - weil man Gott, den Herrn, mehr nur vom "Hören-Sagen" kennt - aber kaum und viel zu wenig persönlich! Ohne Gebet, ohne Anbetung, ohne Schweigen und still werden, ohne diese Ehrfurcht, die hinhört, aufmerksam sich an Gott orientieren will, lauscht, betrachtet ... werden die Informationen über Gott und den Glauben nur reine Information bleiben - ohne echte Konsequenz und ohne Wandlungskraft. Auf Gott hören lernen, sein Wort wieder in Vertrautheit kennen, ... ist das Fundament, das uns glaubwürdig in der Folge auch wieder von Gott erzählen und künden lässt - authentisch, überzeugend und echt.

• Wir dürfen lernen, wieder zu Gott zu sprechen, denn so viel wir auch über Gott reden mögen, wenn wir nicht mehr mit ihm kommunizieren, bleiben alle Worte hohl und leer, im besten Fall Theorie ... aber eher ohne Wirkung oder Frucht für die Ewigkeit. Das Gebet, das hören gelernt hat, kann dann auch Gottes Sprache verstehen und lernt diese Sprache auch sprechen. Gebet mit den Worten, die aus dem Licht der Gegenwart Gottes und seiner Selbstoffenbarung herausfließt, wird das, was davon berührt wird, verwandeln! Gebet in der Wirksamkeit und Erlöserkraft des Wortes Gottes wird alles auf den Flügeln der Gnade wieder zu Gott zurück tragen, was wir von ihm empfangen, mit dem mächtigen Gewicht von Ewigkeitswert und Heilsgeschichte.

• Wir dürfen im Alltag konkret einen neuen Glaubensvollzug erlernen. Wir dürfen lernen, überall Gott gegenwärtig zu finden, den Glauben in seinen Ausdrucksformen mitten in der Welt, im Beruf, ... einzuüben. Es ist freilich wichtig, dass man vom Verstand und Bewusstsein her weiß, woran man glaubt - aber mindestens ebenso wichtig, wenn nicht wesentlicher ist es, dass man diese Kenntnis dann auch lebendig werden lässt, denn sonst bleibt es nur nutzloses Wissen - wird aber niemals lebendige Weisheit! Es ist unerlässlich, den Glauben zu kennen - doch gerade diese Vertrautheit entsteht auch da, wo wir praktisch und täglich diese Einsichten umsetzen: Im Gebet, das z.B. mit Stoßgebeten den ganzen Tag durchstrahlt, oder im Lesen der Heiligen Schrift, deren Anspruch dann den ganzen Tag neu beleuchtet und uns den Maßstab Gottes im Alltag anlegen lässt. In der Teilnahme an der täglichen Liturgie (vor allem der Heiligen Messe), weil wir dort sowohl hören, als auch mitvollziehen, lernen und leben, ... weil dort der Glaube im Vollsinn und auf allen Ebenen gegenwärtig ist und uns prägen will. ...

• Wir dürfen wieder lernen Gott zu fragen, was er von uns wünscht - nicht nur was wir von ihm haben wollen. Wir dürfen lernen wieder zu fragen was er will, dass wir tun sollen, denn sonst bleiben die Verkündigung und alle Projekte "kleines Menschenwerk" und sind letztlich nicht viel mehr als ein religiös angehauchtes Sozialkonzept, wie es die weltlichen Instanzen sogar oft viel besser leisten. Was würde sich jedoch alles ändern, wenn wir zuerst Gott um seinen Rat, seinen Auftrag, seinen Segen bitten, wenn wir ihm den Vorrang geben, der ihm gebührt ...? Wie anders kann dann Verkündigung wahrhaft vollmächtig und glaubhaft werden, wenn wir von einem Glauben Zeugnis geben, der uns immer mehr erfüllt - wenn wir uns erst füllen lassen, bevor wir ausschenken wollen ...!

Das Jahr des Glaubens - eine kostbare Chance! Nutzen wir doch die Vielfalt des "sowohl" und "als auch", wenn wir wieder:

• mehr auf Gott selbst hören, damit wirksam werden kann, was wir auch über Gott hören dürfen

• mehr mit Gott sprechen, damit wir authentisch und glaubwürdig auch über Gott sprechen können

• mehr aus dem Glauben und im lebendigen Glaubensvollzug leben lernen, damit auch sichtbar wird, was wir über den Glauben gelernt haben und es nicht nur totes Wissen, sondern lebendige Weisheit wird.

• mehr Gott zuerst fragen, was er geplant hat, was er vorhat und was er uns sagen oder durch uns sagen will, denn dann werden wir vollmächtig, überzeugend und auch wirksam über den Glauben verkünden, den wir kennen. Dann werden wir auch ganz neu lehren können, was wir von Gottes Weisheit empfangen durften und gelernt haben.

• Ein erster Schritt wäre z.B. wieder zu wissen, was Sünde und Tugend ist.

Hören wir, was Gott uns in der Heiligen Schrift sagt, schulen wir unser Gewissen ganz neu, damit es wieder hinhorchen lernen kann und auch hören.

Bitten wir im Gebet um die Tugenden, preisen wir Gott, der unsere Stärke ist und schenkt, was wir brauchen, um ihm zu folgen.

Dann können wir im Gebet die Erneuerung der Tugend zum Anliegen und Lob werden lassen, weil wir von Gott alles erwarten und erbitten dürfen.

Dann können wir mit der "Leichtigkeit der lebendigen Gnade" im Leben konkret umsetzen, was auf diese Weise in unserem Herzen bereits lebendig geworden ist.

Wenn wir wieder ein waches Gewissen haben, das die leisen Mahnungen und Weisungen Gottes hören kann, wenn wir im Gebet alles ins Licht der Gegenwart Gottes stellen, dann ist es einfacher und glaubwürdiger, was daraus im Alltag zur Tat und zur Übung wird.

Dann - ja dann werden wir ganz neu Zeugen des Glaubens sein - denn das Licht des Glaubens wächst so ganz dynamisch von innen nach außen
und wird von außen wiederum ins Innen wirksam.

Ein gesegnetes Jahr des Glaubens.

velvet

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Antw:Tagesmotto
« Antwort #158 am: 16. Januar 2013, 12:16:36 »
16. Januar 2013, 11:52
Was ist das eigentlich: Offenbarung?



   Benedikt XVI.: die Offenbarung des Antlitzes Gottes in Jesus Christus. Die Eucharistie: die große Schule, in der wir lernen, das Antlitz Gottes zu sehen und in eine innige Beziehung mit ihm zu treten.
 Von Armin Schwibach

Rom (kath.net/as) Was ist eigentlich Offenbarung? Diese Frage erläuterte Papst Benedikt XVI. in seiner Katechese bei der dritten Generalaudienz des Jahres 2013 am Vorabend der Gebetswoche für die Einheit der Christen vor rund 6.000 angemeldeten Pilgern und Besuchern.

Was und wie hat Gott sich offenbart? Die Offenbarung hat sich in Stufen vollzogen, so Benedikt XVI.: „Die Schöpfung selbst ist eine Offenbarung Gottes, durch die er durchscheint, durchleuchtet, und wenigstens in den Augenblicken, in denen wir ihrer Schönheit groß begegnen, spüren wir es, sehen wir durch sie hindurch den Schöpfer, den lebendigen, guten Gott“.

Unsere Augen und unser Herz aber seien stumpf. Daher reiche die Schöpfung nicht aus. So habe Gott eine zweite Stufe beschritten: „Er schickt Propheten, Menschen, die er erfüllt und die von ihm angerührt zu den anderen sprechen und ihnen Gott irgendwie zeigen können, von Abraham über Mose und die Propheten hin“.

Die höchste und eigentliche Stufe der Offenbarung sei schließlich Jesus Christus, „in dem Gott selbst ein Mensch ist und wir in einem Menschen Gott sehen können, wirklich sehen können“. Der Papst erinnerte an die heutige Lesung vor der Generalaudienz aus den Abschiedreden Jesu im Johannesevangelium, wo schließlich Philippus „irgendwie ungeduldig wird und zu Jesus sagt: Du sprichst immer vom Vater – zeig uns doch den Vater, das reicht uns dann!“. Jesus scheine verwundert zu sein und sage: „So lange bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt. Wer mich sieht, sieht den Vater“.

In Jesus „ist das Gesicht Gottes selbst sichtbar, und wir müssen Jesus sehen lernen, dann sehen wir Gott, sehen wir, wer er ist und wie er ist, und sind Freunde, werden Freunde mit ihm“.

Offenbarung sei so „die Begegnung mit Jesus selbst, der zu uns spricht, in der Heiligen Schrift, in der wir aber wirklich ihm selbst zuhören, das Herz auftun müssen, ihm entgegengehen müssen, damit wir nicht nur irgendwelche Wörter der Vergangenheit hören, sondern in den Wörtern das Wort, ihn selbst, damit wir so lange bei ihm seiend nicht sind wie Philippus, der ihn immer noch nicht erkannt hatte – Philippus ist ein Bild für uns selbst. Wir sind als Christen so lange mit ihm und haben Gott doch nicht gesehen“.

„Wir müssen ihn näher kennenlernen“, so der Papst, „näher bei ihm sein, inwendig mit ihm sein, damit wir ihn kennenlernen und dann Gott sehen“. Das ganze Leben „muss auf die Begegnung mit ihm ausgerichtet sein“, so Benedikt XVI., „auf die Liebe zu ihm“.
Wenn wir Gott in Christus sehen, „dann sehen wir Gott auch in den Armen, in den Verlassenen, weil dann seine Liebe in uns anzündet, und durch die Liebe hindurch wir in denen, die der Liebe bedürfen, wiederum den lebendigen Gott sehen“.

Dies werde nur möglich, „wenn das wahre Antlitz Jesu im Hören des Wortes und vor allem im Geheimnis der Eucharistie vertraut geworden ist“. Der Papst erinnerte an den Bericht über die Emmausjünger, die Jesus im Brechen des Brotes erkennen, doch durch den Weg mit ihm und das Gespräch vorbereitet seien, das ihr Herz erglühen lassen habe: „Auch für uns ist die Eucharistie die große Schule, in der wir lernen, das Antlitz Gottes zu sehen und in eine innige Beziehung mit ihm zu treten. Gleichzeitig lernen wir, den Blick auf den die Geschichte abschließenden Augenblick zu richten, wenn er uns mit dem Licht seines Antlitzes sättigen wird“.

So sei Weihnachten für die Christen eine Aufforderung, „den Gott, der so gütig ist, dass er sich einen Menschen, ein Kind gemacht hat, näher kennenzulernen, uns mit Jesus wirklich zu befreunden, damit wir Gott sehen und dann im Nächsten Jesus erkennen können und dann recht zu leben lernen“.

velvet

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Antw:Tagesmotto
« Antwort #159 am: 17. Januar 2013, 12:48:15 »
17. Januar 2013, 16:00
Schwaderlapp: Amtsträger müssen Lehre der Kirche voll zustimmen



   Kölner Weihbischof Schwaderlapp: Katholizität ist «kein Gemischtwarenladen, aus dem man sich das aneignet, was einem liegt, und das andere beiseitelässt»

Bonn (kath.net/KNA) Der Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp (Foto) erwartet von katholischen Amtsträgern eine völlige Zustimmung zur Glaubens- und Morallehre der Kirche. Katholizität sei «kein Gemischtwarenladen, aus dem man sich das aneignet, was einem liegt, und das andere beiseitelässt», schreibt Schwaderlapp in einem Beitrag für die «Zeit»-Beilage «Christ & Welt» (Donnerstag). Wer nur zu ausgewählten Elementen der Kirche Ja sage und andere verneine, mache sein eigenes Ich zum Maßstab dessen, was katholisch sei. In der katholischen Glaubens- und Morallehre spiegele sich «die Weisheit Gottes wider - auch dort, wo sie mein Fassungsvermögen übersteigt».

Maßstab der Verkündigung ist laut Schwaderlapp «nicht das, was ich mit meinem begrenzten Verstand derzeit einsehe», sondern der «Glaubensschatz der Kirche». Zur katholischen Glaubensüberzeugung gehöre auch, dass die Bischöfe in Verbindung mit dem Papst in Fragen des Glaubens und der Moral «Dolmetscher des Willens Gottes» seien. «Wenn es Bereiche des Glaubens oder der Moral gäbe, die ich nicht akzeptieren könnte, dann wäre ich als Amtsträger der falsche Mann am falschen Platz», so der Weihbischof.

Schwaderlapp äußerte sich zu dem am 28. Januar im Gütersloher Verlagshaus erscheinenden Buch «Abgekanzelt. Protokoll einer Inquisition» des Theologen Georg Schwikart, aus dem «Christ & Welt» einen Auszug abdruckt. Der Kölner Kardinal Joachim Meisner hatte Schwikart im November 2010 die Weihe zum Diakon verweigert. Der Theologe hatte zuvor das Buch «Katholisch? Never! / Evangelisch? Never!» veröffentlicht, in dem er unter anderem den Pflichtzölibat infrage stellt und mehr Offenheit in der Ökumene sowie kirchliche Ämter für Frauen fordert. In der Folge des Konflikts wechselte Schwikart zur evangelischen Kirche

 

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