Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 972076 mal)

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #536 am: 21. November 2014, 08:10:32 »
 ;ksghtr ;xdysaa

Psalm 119(118),14.24.72.103.111.131.
Nach deinen Vorschriften zu leben
freut mich mehr als großer Besitz.
Deine Vorschriften machen mich froh;
sie sind meine Berater.

Die Weisung deines Mundes ist mir lieb,
mehr als große Mengen von Gold und Silber.
Wie köstlich ist für meinen Gaumen deine Verheißung,
süßer als Honig für meinen Mund.

Deine Vorschriften sind auf ewig mein Erbteil;
denn sie sind die Freude meines Herzens.
Weit öffne ich meinen Mund und lechze nach deinen Geboten;
denn nach ihnen hab' ich Verlangen.



Evangelium nach Lukas 19,45-48.
In jener Zeit ging Jesus in den Tempel und begann, die Händler hinauszutreiben.
Er sagte zu ihnen: In der Schrift steht: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht.
Er lehrte täglich im Tempel. Die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die übrigen Führer des Volkes aber suchten ihn umzubringen.
Sie wussten jedoch nicht, wie sie es machen sollten, denn das ganze Volk hing an ihm und hörte ihn gern.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Syrische Liturgie
Gebet des Bischofs Balaï (? – 460) zur Einweihung einer Kirche
Der innere Tempel sei genauso schön wie der Tempel aus Stein

Wo drei in deinem Namen versammelt sind (Mt 18,20), sind sie schon Kirche. Schütze die Tausenden, die sich hier versammelt haben: Ihre Herzen hatten ein Sanctuarium erstellt, noch ehe unsere Hände dies hier zur Ehre deines Namens errichteten. Der innere Tempel sei genauso schön wie der Tempel aus Stein. Wohne in deiner Güte in dem einen wie in dem anderen; in unsere Herzen ist dein Name ja eingemeißelt wie in diese Steine.

Die Allmacht Gottes hätte sich mit einer bloßen Geste ebenso leicht ein Haus bauen können, wie sie das Universum ins Sein gerufen hat. Gott hat aber den Menschen „gebaut“, damit er für ihn Wohnungen baue. Gepriesen sei seine Gnade, die uns so sehr geliebt hat. Er ist ohne Ende, unsere Zeit ist begrenzt. Er baut für uns die Welt; wir bauen ihm ein Haus. Es ist wunderbar, dass der Mensch der allgegenwärtigen Allmacht, der nichts entgeht, eine Wohnung bauen kann.

Er wohnt mit zärtlicher Fürsorge in unserer Mitte; er zieht uns an sich mit Ketten der Liebe (Hos 11,4); er bleibt bei uns und ruft uns, damit wir den Weg zum Himmel einschlagen, um bei ihm zu wohnen. Er hat seine Wohnung verlassen und die Kirche als Wohnung erkoren, damit wir unsere Behausung verlassen und uns für das Paradies entscheiden. Gott hat unter den Menschen gelebt, damit die Menschen Gott begegnen können.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #537 am: 22. November 2014, 13:46:54 »
 ;ksghtr ;gggds

Psalm 144(143),1.2abc.9-10.
Gelobt sei der Herr, der mein Fels ist,
der meine Hände den Kampf gelehrt hat, meine Finger den Krieg.
Du bist meine Huld und Burg,
meine Festung, mein Retter,
mein Schild, dem ich vertraue.

Ein neues Lied will ich, o Gott, dir singen,
auf der zehnsaitigen Harfe will ich dir spielen,
der du den Königen den Sieg verleihst
und David, deinen Knecht, errettest.




Evangelium nach Lukas 20,27-40.
In jener Zeit kamen einige von den Sadduzäern, die die Auferstehung leugnen, zu Jesus und fragten ihn:
Meister, Mose hat uns vorgeschrieben: Wenn ein Mann, der einen Bruder hat, stirbt und eine Frau hinterlässt, ohne Kinder zu haben, dann soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen verschaffen.
Nun lebten einmal sieben Brüder. Der erste nahm sich eine Frau, starb aber kinderlos.
Da nahm sie der zweite,
danach der dritte, und ebenso die anderen bis zum siebten; sie alle hinterließen keine Kinder, als sie starben.
Schließlich starb auch die Frau.
Wessen Frau wird sie nun bei der Auferstehung sein? Alle sieben haben sie doch zur Frau gehabt.
Da sagte Jesus zu ihnen: Nur in dieser Welt heiraten die Menschen.
Die aber, die Gott für würdig hält, an jener Welt und an der Auferstehung von den Toten teilzuhaben, werden dann nicht mehr heiraten.
Sie können auch nicht mehr sterben, weil sie den Engeln gleich und durch die Auferstehung zu Söhnen Gottes geworden sind.
Dass aber die Toten auferstehen, hat schon Mose in der Geschichte vom Dornbusch angedeutet, in der er den Herrn den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt.
Er ist doch kein Gott von Toten, sondern von Lebenden; denn für ihn sind alle lebendig.
Da sagten einige Schriftgelehrte: Meister, du hast gut geantwortet.
Und man wagte nicht mehr, ihn etwas zu fragen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Justinus (um 100 - 160), Philosoph, Märtyrer
Abhandlung über die Auferstehung, 8
„Er ist kein Gott der Toten, sondern der Lebenden“

Das Fleisch [d.h. der Mensch] ist kostbar in den Augen Gottes, er zieht es allen seinen Werken vor, weshalb es normal ist, dass er es errettet... Wäre es nicht absurd, wenn das, was mit so viel Sorgfalt erschaffen wurde, was der Schöpfer als wertvoller ansieht, als alles andere, dass dies ins Nichts zurückkehrt?

Wenn ein Bildhauer oder ein Maler wollen, dass ihre Bildwerke bestehen bleiben, die sie geschaffen haben, damit sie ihrem Ruhm dienen, dann erneuern sie sie, sobald sie beschädigt sind. Und Gott soll sein herrliches Werk sehen, seine Schöpfung, wie es ins Nichts zurückkehrt, wie es nicht mehr existiert? Wir würden jemanden „unsinnigen Handwerker“ nennen, der ein Haus baut, um es nachher zu zerstören oder es Schaden nehmen lässt, wenn er es ausbessern könnte. Würden wir nicht in gleicher Weise Gott anklagen, unnützes Fleisch zu erschaffen? Doch nein, der Unsterbliche ist nicht so. Der von Natur aus der Geist des Universums ist, der kann nicht ohne Verstand sein!... Und wirklich: Gott hat das Fleisch berufen, wiedergeboren zu werden und hat ihm das ewige Leben verheißen.

Denn dort, wo man das Evangelium vom Heil des Menschen verkündet, dort verkündet man es auch für das Fleisch. Was ist denn der Mensch anders als ein lebendiges, intelligentes Wesen, bestehend aus einer Seele und einem Leib? Macht etwa die Seele allein den Menschen? Nein, sie ist die Seele eines Menschen. Nennt man etwa „Mensch“ nur den Körper? Nein, man sagt, dass es der Leib eines Menschen ist. Wenn also keines dieser zwei Elemente für sich genommen ein Mensch ist, dann ist es die Vereinigung dieser beiden, die man „Mensch“ nennt. Und es ist der Mensch, den Gott berufen hat zum Leben und zur Auferstehung: nicht nur einen Teil von ihm, sondern den ganzen Menschen, das heißt die Seele und den Leib. Wäre es denn nicht absurd, wenn alle beide dieselbe Wirklichkeit teilen, und nur ein Teil würde gerettet, der andere jedoch nicht?
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #538 am: 23. November 2014, 11:50:27 »
 ;ksghtr kz12) /*l52 ;tffhfdsds

Psalm 23(22),1-3.4.5.6.
Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
Er lässt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
Er stillt mein Verlangen;
er leitet mich auf rechten Pfaden, treu seinem Namen.

Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,
ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir,
dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.

Du deckst mir den Tisch
vor den Augen meiner Feinde.
Du salbst mein Haupt mit Öl,
du füllst mir reichlich den Becher.

Lauter Güte und Huld
werden mir folgen mein Leben lang,
und im Haus des Herrn
darf ich wohnen für lange Zeit.




Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 15,20-26.28.
Brüder! Christus ist von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen.
Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten.
Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.
Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören.
Danach kommt das Ende, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft vernichtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt.
Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter die Füße gelegt hat.
Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod.
Wenn ihm dann alles unterworfen ist, wird auch er, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott herrscht über alles und in allem.

Evangelium nach Matthäus 25,31-46.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern : Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen.
Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet.
Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken.
Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist.
Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen;
ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen.
Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben?
Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben?
Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?
Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.
Dann wird er sich auch an die auf der linken Seite wenden und zu ihnen sagen: Weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bestimmt ist!
Denn ich war hungrig, und ihr habt mir nichts zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir nichts zu trinken gegeben;
ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich nicht aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir keine Kleidung gegeben; ich war krank und im Gefängnis, und ihr habt mich nicht besucht.
Dann werden auch sie antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder obdachlos oder nackt oder krank oder im Gefängnis gesehen und haben dir nicht geholfen?
Darauf wird er ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan.
Und sie werden weggehen und die ewige Strafe erhalten, die Gerechten aber das ewige Leben.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Johannes XXIII. (1881 - 1963), Papst
Gebet zu Ehren des eucharistischen Königs
„Das Ende kommt, wenn Christus seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt“ (1 Kor 15,24)

Jesus, König der Menschen und der Zeiten, nimm an Anbetung und Lobpreis, womit wir, die du uns als Brüder angenommen hast, uns an dich wenden. Du bist „das Brot, das Gott gibt und das der Welt das Leben gibt“ (Joh 6,33), Hoherpriester und Opferlamm zugleich. Du hast dich zur Erlösung des Menschengeschlechtes auf dem Kreuz geopfert und opferst dich heute und jeden Tag durch die Hand deiner Diener auf den Altären, um in jedem Herzen dein „Reich des Lebens, der Heiligkeit, Gnade, Gerechtigkeit, Liebe und des Friedens aufzurichten“.

Dein Reich komme, du König der Herrlichkeit (Ps 24). Vom Thron der Gnade (Hebr 4,16) herrsche du über die Herzen der Kinder, dass sie die unbefleckte Lilie der Unschuld bewahren; herrsche über die Herzen der Jugend, dass sie gesund und rein aufwachse, folgsam denen, die dich in Familie, Schule und Kirche vertreten. Herrsche über die Familien, dass Eltern und Kinder dein heiliges Gesetz erfüllen und in Eintracht miteinander leben. Herrsche über unser Vaterland, damit alle Bürger sich als Kinder des einen himmlischen Vaters begreifen und Ordnung und Friede herrsche unter den verschiedenen Gesellschaftsschichten, dass sie sich berufen fühlen, zum Wohlstand aller beizutragen und dass sie glücklich sind, dem einen mystischen Leib anzugehören, für den dein Sakrament zugleich Symbol und unerschöpfliche Quelle ist!

Herrsche auch, du „König der Könige, Gott über den Göttern und Herr aller Herren (Offb 19,16; Dtn 10,17) über alle Nationen der Erde, und erleuchte die Verantwortlichen, damit sie von deinem Beispiel inspiriert, „Pläne des Heils und nicht des Unheils schmieden“ (Jer 29,11). Bewirke, eucharistischer Jesus, dass alle Völker im Wissen, dass „Gott dienen, herrschen bedeutet“, dir in aller Freiheit dienen.
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« Antwort #539 am: 24. November 2014, 08:22:10 »
 ;ksghtr ;kreuz+

Psalm 24(23),1-2.3-4ab.5-6.
Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.

Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
Der reine Hände hat und ein lauteres Herz,
der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.

Er wird Segen empfangen vom Herrn
und Heil von Gott, seinem Helfer.
Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.



Evangelium nach Lukas 21,1-4.
In jener Zeit sah Jesus, wie die Reichen ihre Gaben in den Opferkasten legten.
Dabei sah er auch eine arme Witwe, die zwei kleine Münzen hineinwarf.
Da sagte er: Wahrhaftig, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr hineingeworfen als alle anderen.
Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss geopfert; diese Frau aber, die kaum das Nötigste zum Leben hat, sie hat ihren ganzen Lebensunterhalt hergegeben.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Sel. Charles de Foucauld (1858 - 1916), Eremit und Missionar in der Sahara
Meditationen über die Perikopen in den heiligen Evangelien, in denen von fünfzehn Tugenden die Rede ist, Nr. 69, Nazaret, 1897-98
Alles geben, um alles zu empfangen

Nein, Gott hat das Heil nicht abhängig gemacht von Wissen, Intelligenz, Reichtum, langer Lebenserfahrung – Gaben, die in ihrer Seltenheit nicht allen zuteil werden. Er hat das Heil abhängig gemacht von dem, was allen, absolut allen, in die Hand gelegt ist: Jungen und Alten, Menschen jeden Alters und jeder gesellschaftlichen Herkunft, jeden Grades von Intelligenz und Vermögen. Er hat es gebunden an das, was alle, ausnahmslos alle, ihm geben können, was jeder mit ein bisschen gutem Willen ihm geben kann. Ein wenig guter Wille – mehr ist nicht nötig, um sich den Himmel zu verdienen, was für Jesus verbunden ist mit Demut, mit der Fähigkeit sich klein zu machen, mit der Hintanstellung der eigenen Person, mit Gehorsam, an anderer Stelle auch mit der Armut im Geiste, der Reinheit des Herzens, der Gerechtigkeitsliebe, des Friedenswillens etc. (Mt 5,3f). Darum lasst uns Hoffnung schöpfen; denn durch die Barmherzigkeit Gottes ist uns das Heil so nahe; es ist in unsere Hände gelegt, und ein wenig guter Wille genügt, es zu erlangen.
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« Antwort #540 am: 25. November 2014, 09:33:58 »
 ;ksghtr ;tffhfdsds

Psalm 96(95),10.11-12.13.
Verkündet bei den Völkern:
Der Herr ist König.
Den Erdkreis hat er gegründet, so dass er nicht wankt.
Er richtet die Nationen so, wie es recht ist.

Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke,
es brause das Meer und alles, was es erfüllt.
Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst.
Jubeln sollen alle Bäume des Waldes.

Jubeln sollen alle vor dem Herrn, wenn er kommt,
wenn er kommt, um die Erde zu richten.
Er richtet den Erdkreis gerecht
und die Nationen nach seiner Treue.




Evangelium nach Lukas 21,5-11.
In jener Zeit, als einige darüber sprachen, dass der Tempel mit schönen Steinen und Weihegeschenken geschmückt sei, sagte Jesus:
Es wird eine Zeit kommen, da wird von allem, was ihr hier seht, kein Stein auf dem andern bleiben; alles wird niedergerissen werden.
Sie fragten ihn: Meister, wann wird das geschehen, und an welchem Zeichen wird man erkennen, dass es beginnt?
Er antwortete: Gebt acht, dass man euch nicht irreführt! Denn viele werden unter meinem Namen auftreten und sagen: Ich bin es!, und: Die Zeit ist da. - Lauft ihnen nicht nach!
Und wenn ihr von Kriegen und Unruhen hört, lasst euch dadurch nicht erschrecken! Denn das muss als erstes geschehen; aber das Ende kommt noch nicht sofort.
Dann sagte er zu ihnen: Ein Volk wird sich gegen das andere erheben und ein Reich gegen das andere.
Es wird gewaltige Erdbeben und an vielen Orten Seuchen und Hungersnöte geben; schreckliche Dinge werden geschehen, und am Himmel wird man gewaltige Zeichen sehen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Cyrill von Jerusalem (313 – 350), Bischof von Jerusalem und Kirchenlehrer
Taufkatechese 15
„Große Zeichen am Himmel“

Der Herr wird vom Himmel herabkommen auf den Wolken, er, der auf den Wolken emporgehoben wurde (Apg 1,9). Es ist wirklich er, der gesagt hat: „Und sie werden den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf den Wolken des Himmels kommen sehen“ (Mt 24,30). Aber was wird das echte Zeichen seiner Wiederkunft sein, das Zeichen der Furcht, mit dessen Nachahmung die feindlichen Mächte es wagen, uns irrezuführen? „Danach“, sagte er, „wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen“ (Mt 24,30). Das zuverlässige und Christus eigentümliche Zeichen ist aber das Kreuz. „Das Kreuzzeichen aus Licht wird dem König vorangehen und den bezeichnen, der zuerst gekreuzigt worden ist“, damit bei diesem Anblick diejenigen, die ihn einst mit Nägeln durchbohrt und gefesselt haben, sich an die Brust schlagen (Sach 12,10) und sagen: „Hier ist er, dem man ins Gesicht geschlagen hat, dem man ins Gesicht gespuckt hat, den man in Ketten gelegt hat, den man einst am Kreuz erniedrigt hat.“ Sie werden sagen: „Wohin sollen wir fliehen, um uns vor deinem zornigen Blick zu verbergen?“ (Offb 6,16). Und umzingelt von Engelscharen werden sie nirgendwo eine Zuflucht finden.

Für die Feinde des Kreuzes wird die Furcht das Zeichen sein; für seine Freunde aber, die daran geglaubt oder es verkündet oder dafür gelitten haben, wird es die Freude sein. Wer wird nun dann das Glück haben, als Freund Christi befunden zu werden? Er wird seine Diener gewiss nicht übergehen, er, der glorreiche König, der umringt ist vom Chor der Engel und auf demselben Thron sitzt wie der Vater (vgl. Offb 3,21). Denn damit die Auserwählten nicht verwechselt werden mit den Feinden, „wird er seine Engel unter lautem Posaunenschall aussenden, und sie werden die von ihm Auserwählten aus allen vier Windrichtungen zusammenführen“ (Mt 24,31). Als Lot auf sich allein gestellt war, hat er ihn nicht vergessen (Gen 19,15; Lk 17,28). Wie sollte er da auf die vielen Gerechten vergessen? „Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid“ (Mt 25,34), wird er zu denen sagen, die, von den Engeln gesammelt, auf den Wolken herbeikommen.
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« Antwort #541 am: 26. November 2014, 08:09:21 »
 ()*kjht545 ;tffhfdsds

Monatsbotschaft der Muttergottes vom 25. November
„Liebe Kinder! Auf besondere Weise rufe ich euch heute zum Gebet auf. Betet, meine lieben Kinder, damit ihr begreift, wer ihr seid und wohin ihr gehen sollt. Seid Träger der frohen Botschaft und Menschen der Hoffnung. Seid Liebe für all jene, die ohne Liebe sind. Meine Kinder, ihr werdet nur dann alles sein und alles verwirklichen, wenn ihr betet und für den Willen Gottes offen seid, den Gott, der euch zum ewigen Leben führen möchte. Ich bin mit euch und halte von Tag zu Tag vor meinem Sohn Jesus Fürsprache für euch. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!"
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« Antwort #542 am: 27. November 2014, 08:12:29 »
 ;ksghtr ;qfykkg

Psalm 100(99),2.3.4.5.
Dient dem Herrn mit Freude!
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott.
Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,
sein Volk und die Herde seiner Weide.

Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der Herr ist gütig,
ewig währt seine Huld,
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.




Evangelium nach Lukas 21,20-28.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr aber seht, dass Jerusalem von einem Heer eingeschlossen wird, dann könnt ihr daran erkennen, dass die Stadt bald verwüstet wird.
Dann sollen die Bewohner von Judäa in die Berge fliehen; wer in der Stadt ist, soll sie verlassen, und wer auf dem Land ist, soll nicht in die Stadt gehen.
Denn das sind die Tage der Vergeltung, an denen alles in Erfüllung gehen soll, was in der Schrift steht.
Wehe den Frauen, die in jenen Tagen schwanger sind oder ein Kind stillen. Denn eine große Not wird über das Land hereinbrechen: Der Zorn Gottes wird über dieses Volk kommen.
Mit scharfem Schwert wird man sie erschlagen, als Gefangene wird man sie in alle Länder verschleppen, und Jerusalem wird von den Heiden zertreten werden, bis die Zeiten der Heiden sich erfüllen.
Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres.
Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.
Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen.
Wenn all das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :


Die Nachfolge Christi, Erbauungsbücher aus dem 15. Jahrhundert
Christus wird zu dir kommen

„Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch“, sagt der Herr (Lk 17,21). Wende dich mit ganzem Herzen dem Herrn zu, verlasse diese erbärmliche Welt, und deine Seele wird den Frieden finden. Lerne es, das Äußere geringzuschätzen, und widme dich dem Inneren, dann wirst du erfahren, dass das Reich Gottes zu dir kommt. Denn „das Reich Gottes ist Gerechtigkeit und Freude im Heiligen Geist“ (Röm 14,17); den Sündern wird es nicht zuteil.

Christus kommt zu dir mit seinem Trost, wenn du ihm in deinem Inneren eine würdige Wohnung bereitest. „All seine Herrlichkeit und Schönheit stammt von innen“ (Ps 44,15 Vg); daran findet er Gefallen. Häufig besucht er den inneren Menschen zu einem liebevollen Gespräch, spendet ihm willkommenen Trost, schenkt ihm tiefen Frieden in vertrautem Umgang. So bereite denn, treue Seele, dein Herz für deinen Bräutigam, damit er zu dir kommen und in dir wohnen mag. Denn er sagt ja: „Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten, mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen“ (Joh 14,23)… Ein innerlicher Mensch kann sich leicht sammeln, weil er sich nie ganz nach außen verliert; die Arbeit draußen oder unaufschiebbare Betätigungen bringen ihn nicht aus der Ruhe. Er passt sich den Dingen an, so wie sie kommen… Wer gesammelt und ausgeglichen ist, den berühren die alltäglichen Sensationen und Skandale kaum… Wenn du auf irdischen Trost verzichtest, erschließen sich dir die Dinge des Himmels und du erfährst oft innere Freuden.
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« Antwort #543 am: 28. November 2014, 08:12:27 »
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Psalm 84(83),3-4.5-6a.8a.
Meine Seele verzehrt sich in Sehnsucht
nach dem Tempel des Herrn.
Mein Herz und mein Leib jauchzen ihm zu,
ihm, dem lebendigen Gott.

Auch der Sperling findet ein Haus
und die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen
deine Altäre, Herr der Heerscharen,
mein Gott und mein König.

Wohl denen, die wohnen in deinem Haus,
die dich allezeit loben.
Wohl den Menschen, die Kraft finden in dir,
sie schreiten dahin mit wachsender Kraft.



Evangelium nach Lukas 21,29-33.
In jener Zeit gebrauchte Jesus einen Vergleich und sagte: Seht euch den Feigenbaum und die anderen Bäume an:
Sobald ihr merkt, dass sie Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist.
Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr all das geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist.
Amen, ich sage euch: Diese Generation wird nicht vergehen, bis alles eintrifft.
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Gregor der Große (um 540 - 604), Papst und Kirchenlehrer
Homilien zu den Evangelien, Nr. 1
„Erkennt, dass das Reich Gottes nahe ist“

„Seht euch den Feigenbaum und die anderen Bäume an: Sobald sie Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer nahe ist. Genauso sollt ihr erkennen, wenn ihr das geschehen seht, dass das Reich Gottes nahe ist.“ Gerade so, als wolle unser Erlöser zum Ausdruck bringen: „Wenn man das Nahen des Sommers an den Blättern der Bäume erkennt, so kann man auch an dem Verfall der Welt erkennen, dass das Reich Gottes nahe ist.“ Diese Worte zeigen uns deutlich, dass das Reifen der Welt zugleich ihren Untergang bedeutet; sie wächst nur, um zu fallen; sie treibt nur Knospen, um alles, was Knospen angesetzt hat, dem Untergang zu weihen. Zu Recht wird das Reich Gottes mit dem Sommer verglichen; denn da verziehen sich die Wolken unserer Traurigkeit und die Tage des Lebens leuchten im Licht der ewigen Sonne…

„Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.“ Im Reich der Materie ist nichts beständiger als Himmel und Erde, und auf Erden ist nichts vergänglicher als ein gesprochenes Wort… Wenn der Herr erklärt: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen“ – will er damit nicht sagen: „Alles, was um euch herum von Dauer ist, ist vor der Ewigkeit nicht von Dauer, und alles, was bei mir zu vergehen scheint, ist in Wirklichkeit unveränderlich und unvergänglich; denn meine Worte, die verklingen, drücken Gedanken aus, die bleiben und unveränderlich sind“?…

Also, liebe Brüder, hängt euer Herz nicht an diese Welt, die, wie ihr seht, nicht von Bestand ist. Macht euren Geist an dem Wort des Apostels Johannes fest, mit dem er uns warnen will: „Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht“ (1 Joh 2,15).
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La Salette 1846



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Du hörst die Stimme deines Gewissens: Es lobt, tadelt oder quält dich. Diese Stimme kannst du nicht los werden. Sie weist dich hin auf Gott, den unsichtbaren Gesetzgeber. Daher lässt das Gewissen uns nicht im Zweifel darüber, daß wir für unser Tun verantwortlich sind und daß wir einmal gerichtet werden. Jeder hat eine Seele, für die zu sorgen seine einzige Aufgabe in dieser Welt ist. Diese Welt ist nur eine Schranke, die uns vom Himmel oder der Hölle trennt. »Wir haben hier keine bleibende Stätte, sondern suchen die zukünftige.« (Hebr 13, 14)

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