Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 972101 mal)

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #560 am: 15. Dezember 2014, 08:09:06 »
 ;ksghtr ;qfykkg

Psalm 25(24),4-5.6-7.8-9.
Zeige mir, Herr, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.

Denk an dein Erbarmen, Herr,
und an die Taten deiner Huld;
denn sie bestehen seit Ewigkeit.
Denk nicht an meine Jugendsünden und meine Frevel!
In deiner Huld denk an mich, Herr, denn du bist gütig.

Gut und gerecht ist der Herr,
darum weist er die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet er nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt er seinen Weg.




Evangelium nach Matthäus 21,23-27.
In jener Zeit, als Jesus in den Tempel ging und dort lehrte, kamen die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes zu ihm und fragten: Mit welchem Recht tust du das alles? Wer hat dir dazu die Vollmacht gegeben?
Jesus antwortete ihnen: Auch ich will euch eine Frage stellen. Wenn ihr mir darauf antwortet, dann werde ich euch sagen, mit welchem Recht ich das tue.
Woher stammte die Taufe des Johannes? Vom Himmel oder von den Menschen? Da überlegten sie und sagten zueinander: Wenn wir antworten: Vom Himmel!, so wird er zu uns sagen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?
Wenn wir aber antworten: Von den Menschen!, dann müssen wir uns vor den Leuten fürchten; denn alle halten Johannes für einen Propheten.
Darum antworteten sie Jesus: Wir wissen es nicht. Da erwiderte er: Dann sage auch ich euch nicht, mit welchem Recht ich das alles tue.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Beda Venerabilis (um. 673-735), Mönch, Kirchenlehrer
Predigt Nr. 1; CCL 122,2
„Alle halten Johannes für einen Propheten“

Wenn wir wissen wollen, warum Johannes taufte, dessen Taufe ja gar keinen Sündenerlass mit sich brachte, so liegt der Grund dafür auf der Hand: Um seinen Dienst als Vorläufer treu zu erfüllen, musste er noch vor dem Herrn taufen, so wie er auch vor ihm geboren wurde, vor ihm predigte und vor ihm sterben sollte; zugleich auch, um zu verhindern, dass das missgünstige Gezänk der Pharisäer und Schriftgelehrten den Dienst des Herrn beeinträchtigten, was der Fall gewesen wäre, wenn er als Erster den Menschen die Taufe gespendet hätte. „Woher stammt die Taufe des Johannes? Vom Himmel oder von den Menschen?“ Die Gegner hätten nicht zu leugnen gewagt, dass sie vom Himmel kam; sonst wären sie gezwungen gewesen, anzuerkennen, dass die Werke dessen, den Johannes verkündete, auch von einer Macht bewirkt wurde, die vom Himmel stammte. Wenn die Taufe des Johannes die Sünden auch nicht tilgte, so war sie doch für alle, die sie empfingen, nicht ohne Nutzen.

Sie war ein Zeichen des Glaubens und der Umkehr, sie erinnerte nämlich alle daran, sie sollten nicht sündigen, sollten mildtätig sein und an Christus glauben; sobald er da sein würde, sollten sie sich um seine Taufe bemühen und dadurch die Vergebung ihrer Sünden bewirken.

Übrigens stellt die Wüste, in der Johannes sich aufhielt, das Leben der Heiligen dar, die sich von den Freuden dieser Welt fernhalten. Ob sie nun einsam leben oder unter vielen Menschen, trachten sie mit ganzer Seele danach, sich von den Begehrlichkeiten unserer Welt zu lösen. Sie finden ihre Freude allein darin, in der Tiefe ihres Herzens Gott nahe zu sein und ihre Hoffnung nur auf ihn zu setzen. Diese Zurückgezogenheit der Seele, die Gott so teuer ist, suchte der Psalmist mit Hilfe des Heiligen Geistes, wenn er sagte: „Hätte ich doch Flügel wie eine Taube, dann flöge ich davon und käme zur Ruhe.“ (Ps 55,7)
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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« Antwort #561 am: 16. Dezember 2014, 08:58:47 »
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Psalm 34(33),2-3.6-7.17-18.19.23.
Ich will den Herrn allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des Herrn;
die Armen sollen es hören und sich freuen.

Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
Da ist ein Armer; er rief, und der Herr erhörte ihn.
Er half ihm aus all seinen Nöten.

Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen,
um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.
Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr;
er entreißt sie all ihren Ängsten.

Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen,
er hilft denen auf, die zerknirscht sind.
Der Herr erlöst seine Knechte;
straflos bleibt, wer zu ihm sich flüchtet.



Evangelium nach Matthäus 21,28-32.
In jener Zeit sprach Jesus zu den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes: Was meint ihr? Ein Mann hatte zwei Söhne. Er ging zum ersten und sagte: Mein Sohn, geh und arbeite heute im Weinberg!
Er antwortete: Ja, Herr!, ging aber nicht.
Da wandte er sich an den zweiten Sohn und sagte zu ihm dasselbe. Dieser antwortete: Ich will nicht. Später aber reute es ihn, und er ging doch.
Wer von den beiden hat den Willen seines Vaters erfüllt? Sie antworteten: Der zweite. Da sagte Jesus zu ihnen: Amen, das sage ich euch: Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr.
Denn Johannes ist gekommen, um euch den Weg der Gerechtigkeit zu zeigen, und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen, und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Isaak von Stella (? - um 1171), Zisterziensermönch
1. Predigt zum 2. Fastensonntag
Buße tun und an das Wort Gottes glauben

          Brüder, jetzt ist es Zeit, dass jeder von uns den Ort seiner persönlichen Sünde verlässt. Verlassen wir unser Babylon, um Gott, unserem Retter, zu begegnen, so wie uns der Prophet mahnt: „Mach dich bereit, Israel, deinem Gott gegenüberzutreten, denn er kommt“ (Am 4,12). Verlassen wir den Abgrund unserer Sünde und seien wir bereit, auf den Herrn zuzugehen, der „Fleisch angenommen hat, das unter der Macht der Sünde steht“ (Röm 8,3). Lassen wir die Bereitschaft zur Sünde hinter uns und leisten wir für unsere Sünden Buße. Dann finden wir Christus, denn er selbst hat für die Sünde gebüßt, die er gar nicht begangen hatte. Und der, der die Büßer rettet, wird uns das Heil gewähren ...: „Er gibt denen ihren Lohn, die sich bekehren“ (Sir 12,3 Vulg).

       Ihr werdet mir sagen: ... „Wer kann von sich aus nicht mehr sündigen?“ Ja, die größte Sünde ist in Wirklichkeit die Liebe zur Sünde, der Wunsch zu sündigen. Entledige dich also dieses Wunsches ..., hasse die Sünde, und schon begehst du sie nicht mehr. Wenn du die Sünde hasst, bist du Christus begegnet, da wo er ist. Denen, die die Sünde hassen ..., vergibt Christus ihr falsches Verhalten und wartet, bis er ihre schlechten Gewohnheiten an der Wurzel behandeln kann.

       Ihr sagt aber, dass selbst dies euch schwer fällt und dass es für den Menschen ohne die Gnade Gottes unmöglich ist, seine Sünde zu hassen, sich nach Gerechtigkeit auszustrecken und Buße tun zu wollen: „Die Menschen sollen dem Herrn danken für seine Huld, für sein wunderbares Tun an den Menschen“...(Ps 107,8). Herr, rette mich vor der Feigheit meines Geistes und vor dem Ungewitter ... O Herr, du hast eine starke Hand, Jesus, du bist allmächtig, du hast meinen Verstand von dem Dämon der Unwissenheit befreit und meinen kranken Willen der Pest seiner Begierden entrissen; setze jetzt meine Fähigkeit zu handeln frei, damit, mit deinen heiligen Engeln, auch ich „deine Befehle vollstrecke, deinen Worten gehorsam“ (Ps 102,20).
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« Antwort #562 am: 17. Dezember 2014, 08:12:55 »
 ;ksghtr kz12)
Psalm 72(71),1-2.3-4ab.7-8.17.
Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Dann tragen die Berge Frieden für das Volk
und die Höhen Gerechtigkeit.
Er wird Recht verschaffen den Gebeugten im Volk,
Hilfe bringen den Kindern der Armen.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.

Sein Name soll ewig bestehen;
solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.
Glücklich preisen sollen ihn alle Völker
und in ihm sich segnen.



Evangelium nach Matthäus 1,1-17.
Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:
Abraham war der Vater von Isaak, Isaak von Jakob, Jakob von Juda und seinen Brüdern.
Juda war der Vater von Perez und Serach; ihre Mutter war Tamar. Perez war der Vater von Hezron, Hezron von Aram,
Aram von Amminadab, Amminadab von Nachschon, Nachschon von Salmon.
Salmon war der Vater von Boas; dessen Mutter war Rahab. Boas war der Vater von Obed; dessen Mutter war Rut. Obed war der Vater von Isai,
Isai der Vater des Königs David. David war der Vater von Salomo, dessen Mutter die Frau des Urija war.
Salomo war der Vater von Rehabeam, Rehabeam von Abija, Abija von Asa,
Asa von Joschafat, Joschafat von Joram, Joram von Usija.
Usija war der Vater von Jotam, Jotam von Ahas, Ahas von Hiskija,
Hiskija von Manasse, Manasse von Amos, Amos von Joschija.
Joschija war der Vater von Jojachin und seinen Brüdern; das war zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft.
Nach der Babylonischen Gefangenschaft war Jojachin der Vater von Schealtiel, Schealtiel von Serubbabel,
Serubbabel von Abihud, Abihud von Eljakim, Eljakim von Azor.
Azor war der Vater von Zadok, Zadok von Achim, Achim von Eliud,
Eliud von Eleasar, Eleasar von Mattan, Mattan von Jakob.
Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird.
Im ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Hippolyt von Rom (?-235), Priester und Märtyrer
Widerlegung aller Häresien, 10, 33-34; GCS 26,289-293
Aus dem gleichen Stoff wie wir

Wir haben gehört, dass der Logos, das Wort Gottes, Fleisch angenommen hat aus einer Jungfrau und den alten Menschen ertrug, um seine Natur zu erneuern. Wir wissen, dass das Menschsein des Wortes aus dem gleichen Stoff besteht wie wir. Wenn es nämlich nicht so wäre, hätte er vergeblich von uns verlangt, ihn als unseren Herrn zum Vorbild zu nehmen. Wenn dieser Mensch von anderer Natur ist: wie kann er dann mir, der ich von Natur schwach bin, vorschreiben, so zu handeln wie er? Und wo bleibt dann seine Güte, seine Gerechtigkeit?


Um es uns recht verständlich zu machen, dass er nicht anders ist als wir, wollte er Müdigkeit ertragen und wissen, was Hunger ist. Er nahm Durst auf sich, fand im Schlaf Erholung, ließ sich ein auf Leiden, unterwarf sich dem Tod und offenbarte seine Auferstehung. In alldem hat er sein eigenes Menschsein als erstes zur Verfügung gestellt, damit du in deinem Leid nicht den Mut verlierst, sondern im Wissen, dass du selber Mensch bist, auch das erwartest, womit der Vater jenen „Menschen“ beschenkt hat.   
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« Antwort #563 am: 18. Dezember 2014, 08:13:49 »
 ;ksghtr ;tffhfdsds

Psalm 72(71),1-2.12-13.18-19.
Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
er rettet das Leben der Armen.

Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
Er allein tut Wunder.
Gepriesen sei sein herrlicher Name in Ewigkeit!
Seine Herrlichkeit erfülle die ganze Erde. Amen, ja amen.



Evangelium nach Matthäus 1,18-24.
Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Dies alles ist geschehen, damit sich erfüllte, was der Herr durch den Propheten gesagt hat:
Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns.
Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Bernhard (1091-1153), Zisterziensermönch und Kirchenlehrer
Homilien über die Worte des Evangeliums: „Der Engel wurde gesandt“, Nr. 1,13-15
„Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen“

„Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.“ (Mt 1,19) Weil er gerecht war, wollte er sie nicht bloßstellen. Er wäre nicht gerecht gewesen, wenn er sie für schuldig gehalten und sich zu ihrem Komplizen gemacht hätte, auch nicht, wenn er ihre Unschuld erkannt, sie aber verurteilt hätte. Deshalb fasste er den Entschluss, sich von ihr in aller Stille zu trennen. Aber warum sich von ihr trennen?... Aus dem gleichen Grund, so sagen die Väter, der Petrus veranlasste, den Herrn mit den Worten von sich zu weisen: „Geh weg von mir, Herr, ich bin ein Sünder“ (Lk 5,8); oder warum der Hauptmann ihm sein Haus verwehrte: „Ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst“ (Mt 8,8).


Josef, der sich für einen Sünder hielt, glaubte, er sei es nicht wert, eine Frau länger in seinem Haus aufzunehmen, deren Vortrefflichkeit und Vorrang ihm Verehrung und Scheu einflößten. Er sah, dass sie in sich das über jeden Zweifel erhabene Zeichen der Gegenwart Gottes trug; er war nicht fähig, das Geheimnis zu ergründen, und wollte sie zurückschicken. Der hl. Petrus hatte Angst vor der Allmacht Gottes; der Hauptmann war erschrocken über die Würde, die Christus ausstrahlte. Josef, Mann, der er war, erschrak zutiefst vor einem so neuartigen Wunder und unergründbaren Geheimnis. So erwog er, sich in aller Stille von Maria zu trennen. Wundert euch nicht, dass Josef sich für nicht würdig hielt, an der Seite der schwangeren Jungfrau zu leben; auch die hl. Elisabet konnte Marias Gegenwart nicht ertragen, ohne von Scheu und Respekt ergriffen zu sein: „Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“ (Lk 1,43)…


Warum sie insgeheim zurückschicken? Damit nicht nach Gründen für ihre Trennung gesucht würde und keine Erklärungen erwartet würden. Was hätte der Gerechte auch Leuten antworten können, die immer bereit waren, alles in Abrede zu stellen? Wenn er seine Gedanken offen gelegt und sich von der Reinheit seiner Braut überzeugt gezeigt hätte, hätten sie ihn dem Gespött preisgegeben und Maria gesteinigt… Josef, der nicht lügen und nicht diffamieren wollte, hatte also recht… Indessen hat der Engel zu ihm gesagt: „Fürchte dich nicht. Das Kind ist vom Heiligen Geist“.
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« Antwort #564 am: 19. Dezember 2014, 08:12:48 »
 ;hqfj ;jkgjkgj

Psalm 71(70),3ab.3d-4a.5-6ab.16-17.
Sei mir ein sicherer Hort,
zu dem ich allzeit kommen darf.
Denn du bist mein Fels und meine Burg.
Mein Gott, rette mich aus der Hand des Frevlers!

Herr, mein Gott, du bist ja meine Zuversicht,
meine Hoffnung von Jugend auf.
Vom Mutterleib an stütze ich mich auf dich,
vom Mutterschoß an bist du mein Beschützer.

Ich will kommen in den Tempel Gottes, des Herrn,
deine großen und gerechten Taten allein will ich rühmen.
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und noch heute verkünde ich dein wunderbares Walten.



Evangelium nach Lukas 1,5-25.
Zur Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, lebte ein Priester namens Zacharias, der zur Priesterklasse Abija gehörte. Seine Frau stammte aus dem Geschlecht Aarons; sie hieß Elisabeth.
Beide lebten so, wie es in den Augen Gottes recht ist, und hielten sich in allem streng an die Gebote und Vorschriften des Herrn.
Sie hatten keine Kinder, denn Elisabeth war unfruchtbar, und beide waren schon in vorgerücktem Alter.
Eines Tages, als seine Priesterklasse wieder an der Reihe war und er beim Gottesdienst mitzuwirken hatte,
wurde, wie nach der Priesterordnung üblich, das Los geworfen, und Zacharias fiel die Aufgabe zu, im Tempel des Herrn das Rauchopfer darzubringen.
Während er nun zur festgelegten Zeit das Opfer darbrachte, stand das ganze Volk draußen und betete.
Da erschien dem Zacharias ein Engel des Herrn; er stand auf der rechten Seite des Rauchopferaltars.
Als Zacharias ihn sah, erschrak er, und es befiel ihn Furcht.
Der Engel aber sagte zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias! Dein Gebet ist erhört worden. Deine Frau Elisabeth wird dir einen Sohn gebären; dem sollst du den Namen Johannes geben.
Große Freude wird dich erfüllen, und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen.
Denn er wird groß sein vor dem Herrn. Wein und andere berauschende Getränke wird er nicht trinken, und schon im Mutterleib wird er vom Heiligen Geist erfüllt sein.
Viele Israeliten wird er zum Herrn, ihrem Gott, bekehren.
Er wird mit dem Geist und mit der Kraft des Elija dem Herrn vorangehen, um das Herz der Väter wieder den Kindern zuzuwenden und die Ungehorsamen zur Gerechtigkeit zu führen und so das Volk für den Herrn bereit zu machen.
Zacharias sagte zu dem Engel: Woran soll ich erkennen, dass das wahr ist? Ich bin ein alter Mann, und auch meine Frau ist in vorgerücktem Alter.
Der Engel erwiderte ihm: Ich bin Gabriel, der vor Gott steht, und ich bin gesandt worden, um mit dir zu reden und dir diese frohe Botschaft zu bringen.
Aber weil du meinen Worten nicht geglaubt hast, die in Erfüllung gehen, wenn die Zeit dafür da ist, sollst du stumm sein und nicht mehr reden können, bis zu dem Tag, an dem all das eintrifft.
Inzwischen wartete das Volk auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb.
Als er dann herauskam, konnte er nicht mit ihnen sprechen. Da merkten sie, dass er im Tempel eine Erscheinung gehabt hatte. Er gab ihnen nur Zeichen mit der Hand und blieb stumm.
Als die Tage seines Dienstes (im Tempel) zu Ende waren, kehrte er nach Hause zurück.
Bald darauf empfing seine Frau Elisabeth einen Sohn und lebte fünf Monate lang zurückgezogen. Sie sagte:
Der Herr hat mir geholfen; er hat in diesen Tagen gnädig auf mich geschaut und mich von der Schande befreit, mit der ich in den Augen der Menschen beladen war.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
Predigt 293, zur Geburt des hl. Johannes des Täufers; PL 38,1327
Das Schweigen des Zacharias

Die Geburt des Johannes trifft auf die Ungläubigkeit seines Vaters, und dieser wird stumm. Maria glaubt, dass der Christus geboren wird und empfängt ihn im Glauben… Wenn wir – weil wir dazu nicht in der Lage sind oder dafür keine Zeit haben – die Tiefe eines so großen Geheimnisses nicht ausloten können, dann verschafft euch einer selbst in meiner Abwesenheit bessere Einsicht: es ist einer, der in euch spricht, für den ihr Zuneigung empfindet, den ihr ins Herz geschlossen habt und dessen Tempel ihr geworden seid (vgl. 1 Kor 3,16).

Zacharias schweigt und kann nicht mehr sprechen bis zur Geburt des Johannes, des Vorläufers des Herrn; der gibt ihm die Sprache wieder. Er bekommt die Sprache wieder, weil der zur Welt kommt, der die Stimme selber ist. Denn Johannes, der den Herrn schon angekündigt hatte, wurde gefragt: „Wer bist du?“ Und er antwortete: „Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft“ (Joh 1,23). Die Stimme, das ist Johannes; der Herr jedoch ist das Wort: „Im Anfang war das Wort“ (Joh 1,1). Johannes ist eine Zeit lang die Stimme; Christus ist das Wort im Anfang, das ewige Wort.
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« Antwort #565 am: 20. Dezember 2014, 12:31:01 »
 ;ksghtr ;tffhfdsds ()*kjht545

Psalm 24(23),1-2.3-4b.5-6.
Dem Herrn gehört die Erde und was sie erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
Denn er hat ihn auf Meere gegründet,
ihn über Strömen befestigt.

Wer darf hinaufziehn zum Berg des Herrn,
wer darf stehn an seiner heiligen Stätte?
der nicht betrügt und keinen Meineid schwört.
Er wird Segen empfangen vom Herrn

und Heil von Gott, seinem Helfer.
Das sind die Menschen, die nach ihm fragen,
die dein Antlitz suchen, Gott Jakobs.



Evangelium nach Lukas 1,26-38.
In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Bernhard (1091-1153), Zisterziensermönch und Kirchenlehrer
Predigt zur Verheißung der Geburt Christi, §7-8
„Ich bin die Magd des Herrn“

„Der Engel Gabriel wurde von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret gesandt.“ Es überrascht euch, dass Nazaret, eine so kleine Stadt, mit der Botschaft eines großen Königs geehrt wurde – und mit welcher Botschaft! In diesem Städtchen verbirgt sich nämlich ein großer Schatz. Die Menschen wissen nichts davon, wohl aber Gott. Ist nicht Maria dieser Schatz Gottes? Gottes Herz folgt ihr überall hin. Sein Auge wacht über sie, er wendet den Blick nicht von seiner demütigen Magd.

Wenn der einzige Sohn Gottes des Vaters den Himmel kennt, kennt er auch Nazaret. Wie sollte er auch seine Heimat und sein Erbe nicht kennen? Mit dem Himmel ist er durch seinen Vater verbunden, mit Nazaret durch seine Mutter; er nennt sich nämlich sowohl Sohn Davids als auch Herr (Mt 22,42f)… „

„Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast bei Gott Gnade gefunden.“ Und was für eine Gnade! Eine umfassende, einzigartige, einmalige Gnade… umso einmaliger, als sie allen Menschen gilt… Eine einzigartige Gnade, denn du allein, Maria, hast die Fülle, die alles umfassende Gnade, da alles, was Gott geschaffen hat, teilhat an dieser Fülle: „Du bist gesegnet unter den Frauen und gesegnet ist die Frucht deines Leibes“ (Lk 1,42). Die Frucht deines Leibes gehört nicht nur dir, sondern durch deine Vermittlung den Seelen aller Menschen… In dir allein hat sich dieser reiche König geschlagen gegeben, hat sich dieser große Herr gedemütigt, hat sich dieser unendliche Gott klein gemacht. Er hat sich unter die Engel erniedrigt (Hebr 2,7); Als wahrer Gott und Sohn Gottes hat er Fleisch angenommen. Aber wozu? Um uns alle mit seiner Armut reich zu machen, uns mit seiner Erniedrigung zu erheben, uns größer zu machen, indem er klein wurde, uns an Gott zu binden, indem er Mensch geworden ist, damit wir beginnen, mit ihm eines Geistes zu sein (2 Kor 8,9; 1 Kor 6,17).
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« Antwort #566 am: 21. Dezember 2014, 11:48:53 »
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Psalm 89(88),2-3.20a.4-5.27.29.
Von den Taten deiner Huld, Herr, will ich ewig singen,
bis zum fernsten Geschlecht laut deine Treue verkünden.
Denn ich bekenne: Deine Huld besteht für immer und ewig;
deine Treue steht fest im Himmel.

Einst hast du in einer Vision zu deinen Frommen gesprochen:
«Ich habe einen Bund geschlossen mit meinem Erwählten
und David, meinem Knecht, geschworen:
Deinem Haus gebe ich auf ewig Bestand,
und von Geschlecht zu Geschlecht richte ich deinen Thron auf.»

Er wird zu mir rufen: Mein Vater bist du,
mein Gott, der Fels meines Heiles.
Auf ewig werde ich ihm meine Huld bewahren,
mein Bund mit ihm bleibt allzeit bestehen.




Brief des Apostels Paulus an die Römer 16,25-27.
Ehre sei dem, der die Macht hat, euch Kraft zu geben - gemäß meinem Evangelium und der Botschaft von Jesus Christus, gemäß der Offenbarung jenes Geheimnisses, das seit ewigen Zeiten unausgesprochen war,
jetzt aber nach dem Willen des ewigen Gottes offenbart und durch prophetische Schriften kundgemacht wurde, um alle Heiden zum Gehorsam des Glaubens zu führen.
Ihm, dem einen, weisen Gott, sei Ehre durch Jesus Christus in alle Ewigkeit! Amen.

Evangelium nach Lukas 1,26-38.
In jener Zeit wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria.
Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.
Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen, und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
Auch Elisabeth, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.


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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #567 am: 22. Dezember 2014, 08:10:52 »
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Erstes Buch Samuel 2,1bcde.4-5ab.6-7.8abcd.
Mein Herz ist voll Freude über den Herrn,
große Kraft gibt mir der Herr.
Weit öffnet sich mein Mund gegen meine Feinde;
denn ich freue mich über deine Hilfe.

Der Bogen der Helden wird zerbrochen,
die Wankenden aber gürten sich mit Kraft.
Die Satten verdingen sich um Brot,
doch die Hungrigen können feiern für immer.

Der Herr macht tot und lebendig,
er führt zum Totenreich hinab und führt auch herauf.
Der Herr macht arm und macht reich,
er erniedrigt, und er erhöht.

Den Schwachen hebt er empor aus dem Staub
und erhöht den Armen, der im Schmutz liegt;
er gibt ihm einen Sitz bei den Edlen,
einen Ehrenplatz weist er ihm zu.



Evangelium nach Lukas 1,46-56.
Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten: Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind;
er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehn.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen.
das er unsern Vätern verheißen hat, Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
Und Maria blieb etwa drei Monate bei ihr; dann kehrte sie nach Hause zurück.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Ludwig-Maria Gringnion de Montfort (1673-1716), Prediger, Ordensgründer
Hl. Ludwig-Maria Gringnion de Montfort (1673-1716), Prediger, Ordensgründer
„Auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut“

Maria hat ein sehr verborgenes Leben geführt; deshalb haben der Heilige Geist und die Kirche sie „Alma Mater“ genannt: eine Mutter, die verborgen und zurückgezogen lebt. Ihre Demut war so tief, dass ihr stärkstes und beständigstes Streben auf Erden darin bestand, sich vor sich selber und vor jedem anderen Geschöpf zu verbergen, um allein von Gott erkannt zu werden.

Um ihre Bitten um Verborgenheit, Armut und Demut zu erfüllen, wollte Gott sie vor fast allen Menschen verbergen: ihre Empfängnis, ihre Geburt, ihr Leben, ihre Mysterien, ihre Auferweckung und Aufnahme in den Himmel. Nicht einmal ihre Eltern kannten sie, und die Engel fragten einander oft: „Quae est ista? Wer ist diese?“ (Hld 6,10), weil der Allerhöchste sie vor ihnen verbarg; selbst wenn er ihnen etwas enthüllte, so war das, was er vor ihnen verbarg, doch unendlich mehr.

Wie viel Großes und Verborgenes hat der mächtige Gott in diesem bewundernswerten Geschöpf doch gewirkt! Sie selber muss trotz ihrer tiefen Demut bekennen: „Der Mächtige hat Großes an mir getan“. Die Welt kennt sie nicht, weil die Welt dazu nicht fähig noch dessen würdig ist.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

 

La Salette 1846



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