Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 972100 mal)

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #576 am: 31. Dezember 2014, 08:12:58 »
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Erster Johannesbrief 2,18-21.
Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.
Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, dass sie alle nicht zu uns gehörten.
Ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und ihr alle wisst es.
Ich schreibe euch nicht, dass ihr die Wahrheit nicht wisst, sondern ich schreibe euch, dass ihr sie wisst und dass keine Lüge von der Wahrheit stammt.

Psalm 96(95),1-2.11-12.13.
Singet dem Herrn ein neues Lied,
singt dem Herrn, alle Länder der Erde!
Singt dem Herrn und preist seinen Namen,
verkündet sein Heil von Tag zu Tag!

Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke,
es brause das Meer und alles, was es erfüllt.
Es jauchze die Flur und was auf ihr wächst.
Jubeln sollen alle Bäume des Waldes

Jubeln sollen alle vor dem Herrn, wenn er kommt,
wenn er kommt, um die Erde zu richten.
Er richtet den Erdkreis gerecht
und die Nationen nach seiner Treue.



Evangelium nach Johannes 1,1-18.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Guerric von Igny (um 1080 - 1157), Zisterzienserabt
1. Predigt zum Fest der Geburt Jesu
„Und das soll euch als Zeichen dienen: ein Kind... das in der Krippe liegt“ (Lk 2,12)

„Ein Kind ist uns geboren“ (Jes 9,5). Und der Gott der Herrlichkeit hat sich entäußert (Phil 2,7) und sich nicht nur mit einem irdischen Leib dem sterblichen Menschen gleichgestellt, sondern auch mit seinem zarten Alter den Kindern... O heilige und süße Kindheit, die dem Menschen die wahre Unschuld zurückgibt. Durch dich kann jedes Lebensalter zurückkehren zum seligen Kinderalter (Mt 18,3) und gleichförmig werden mit dem Gotteskind. Nicht an Zartheit der Glieder, sondern an Demut des Herzens und Sanftheit des Wesens...

Um dir als Vorbild zu dienen, wollte Gott, der doch der Größte von allen ist, der Demütigste und Kleinste von allen werden. Es bedeutete für ihn wenig, die Bedingungen der sterblichen Natur anzunehmen und sich damit unter die Engel zu stellen; er musste sich kleiner machen als es die Menschen sind, weil er das Alter und die Schwachheit eines Kindes annahm. Der fromme und demütige Mensch möge dies beachten und sich dafür glücklich schätzen. Ein gottloser und stolzer Mensch möge dies beachten und darüber bestürzt sein. Beide mögen doch den unendlichen Gott sehen, der ein Kind geworden ist, ein ganz kleines, das es anzubeten gilt...

In dieser ersten den Sterblichen gemachten Offenbarung zieht es Gott vor, sich unter den Merkmalen eines Kleinkindes zu zeigen, liebenswert zu erscheinen und nicht furchterregend. So zeigt er vorerst – er kommt ja, um zu retten und nicht um zu richten – was Liebe wecken könnte und verschiebt auf später, was Furcht einflößen könnte. Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade (Hebr 4,16), wir, die wir nicht einmal an den Thron seiner Herrlichkeit denken können, ohne in Angst zu geraten. Hier gibt es nichts Schreckliches oder Strenges, was man fürchten müsste. Im Gegenteil, alles ist Güte und Sanftheit, um Vertrauen zu wecken. Tatsächlich ist nichts leichter zufrieden zu stellen als das Herz dieses Kindes. Es kommt deinem Friedensangebot und deiner Bußfertigkeit zuvor und tut den ersten Schritt: es sendet die Friedensboten, um dich, den Schuldigen, zur Versöhnung zu ermuten. Es genügt, wenn du dies willst; wenn du es aufrichtig und unbedingt willst. Das Kind wird dir nicht nur seine Verzeihung schenken, sondern dich mit seinen Gnaden überschütten. Mehr noch: ein verlorenes Schaf wiedergefunden zu haben, hält es für einen beachtlichen Gewinn und feiert deshalb mit seinen Engeln ein Fest (Lk 15,7).
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #577 am: 01. Januar 2015, 11:09:54 »
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Hochfest der Gottesmutter Maria, Neujahr und Weltfriedenstag


Kommentar zum heutigen Evangelium -
Hl. Johannes Paul II : Tag der Mutter, Tag des Friedens

Die Texte des Tages als Audio

Buch Numeri 6,22-27.
Der Herr sprach zu Mose:
Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen:
Der Herr segne dich und behüte dich.
Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig.
Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil.
So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, und ich werde sie segnen.

Psalm 67(66),2-3.5.6.8.
Gott sei uns gnädig und segne uns.
Er lasse über uns sein Angesicht leuchten,
damit auf Erden sein Weg erkannt wird
und unter allen Völkern sein Heil.

Die Nationen sollen sich freuen und jubeln.
Denn du richtest den Erdkreis gerecht.
Du richtest die Völker nach Recht
und regierst die Nationen auf Erden.

Die Völker sollen dir danken, o Gott,
danken sollen dir die Völker alle.
Es segne uns Gott.
Alle Welt fürchte und ehre ihn.



Brief des Paulus an die Galater 4,4-7.
Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt,
damit er die freikaufe, die unter dem Gesetz stehen, und damit wir die Sohnschaft erlangen.
Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater.
Daher bist du nicht mehr Sklave, sondern Sohn; bist du aber Sohn, dann auch Erbe, Erbe durch Gott.

Evangelium nach Lukas 2,16-21.
So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag.
Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten.
Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach.
Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war.
Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Johannes Paul II (1920-2005), Papst
Predigt vom 01.01.1979
Tag der Mutter, Tag des Friedens

Heute feiert die Kirche in besonderer Weise die Mutterschaft Mariens, welche wir auch als die letzte Botschaft der Weihnachtsoktav begreifen können. Eine Geburt kündet immer von einer Mutter, von derjenigen, die das Leben schenkt, von derjenigen die der Welt einen Menschen schenkt. Der erste Tag des neuen Jahres ist der Tag der Mutter: Wir sehen sie auf allen Bildern und Skulpturen, dargestellt auf verschiedenste Art und Weise, das Kind in ihren Armen, das Kind in ihrem Schoß… Kein anderes Bild ist bekannter und ruft in solch einfacher Weise das Geheimnis der Geburt des Herrn in Erinnerung, als das Bild von der Mutter mit dem Kind. Ist nicht sie die Quelle unserer Hoffnung?…

Aber wir erinnern uns auch an ein anderes Bild der Mutter, den Sohn in den Armen tragend; es ist die Pieta in dieser Basilika. Maria hält Jesus, den man vom Kreuz abgenommen hat…; nach seinem Tod kehrt er in die Arme zurück, die einst in Bethlehem der Welt den Erlöser entgegenhielten.

Ich möchte also heute unser Gebet um Frieden in dieser doppelten Darstellung vereinen…, in dieser Mutterschaft, welche die Kirche in besonderer Weise in der Weihnachtsoktav verehrt. Deshalb sage ich: „ Mutter, du weißt, was es bedeutet, den Leichnam des eigenen Sohnes in den Armen zu halten, den Leichnam desjenigen, dem du das Leben geschenkt hast. Bewahre alle Mütter dieser Erde vor dem Tod ihrer Kinder, vor Peinigungen, Sklaverei, Kriegszerstörungen, Verfolgungen, Konzentrationslagern und Gefängnissen. Erhalte ihnen die Freude des Lebenschenkens, die Freude über die Entwicklung eines neuen Lebens in ihnen. Im Namen dieses Lebens und im Namen des Herrn, erflehe mit uns den Frieden und die Gerechtigkeit in der Welt. Mutter des Friedens, mit all deiner Schönheit und der Majestät deiner Mutterschaft, welcher die Kirche heute gedenkt und welche die Welt bewundert, sei mit uns in jedem Augenblick unseres Lebens. Mach aus diesem neuen Jahr ein Jahr des Friedens, kraft der Geburt und des Todes deines Sohnes.“ Amen!
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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« Antwort #578 am: 02. Januar 2015, 08:08:17 »
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Psalm 98(97),1-3ab.3cd-4.
Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!



Evangelium nach Johannes 1,19-28.
Dies ist das Zeugnis Johannes' des Täufers: Als die Juden von Jerusalem aus Priester und Leviten zu ihm sandten mit der Frage: Wer bist du?,
bekannte er und leugnete nicht; er bekannte: Ich bin nicht der Messias.
Sie fragten ihn: Was bist du dann? Bist du Elija? Und er sagte: Ich bin es nicht. Bist du der Prophet? Er antwortete: Nein.
Da fragten sie ihn: Wer bist du? Wir müssen denen, die uns gesandt haben, Auskunft geben. Was sagst du über dich selbst?
Er sagte: Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!, wie der Prophet Jesaja gesagt hat.
Unter den Abgesandten waren auch Pharisäer.
Sie fragten Johannes: Warum taufst du dann, wenn du nicht der Messias bist, nicht Elija und nicht der Prophet?
Er antwortete ihnen: Ich taufe mit Wasser. Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt
und der nach mir kommt; ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe aufzuschnüren.
Dies geschah in Betanien, auf der anderen Seite des Jordan, wo Johannes taufte.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Predigt dem Hl. Hippolyt von Rom (?-235), Priester und Märtyrer zugeschrieben
Predigt aus dem 4. Jahrhundert zur Epiphanie; Die heilige Theophanie PG 10, 852
« Ich bin nicht der Messias »

Lasst uns voll Ehrfurcht das Mitleid eines Gottes verehren, der gekommen ist, die Welt zu erretten und nicht, um sie zu verurteilen. Johannes, dem Vorläufer des Meisters, war dieses Geheimnis bis dahin verborgen gewesen. Als er hörte, dass Jesus wahrhaft der Herr ist, rief er allen, die kamen, um sich taufen zu lassen, zu: „ ‚Ihr Schlangebrut‘, warum schaut ihr unverwandt auf mich? Nicht ich bin der Christus. Ich bin der Diener nicht der Meister. Ich bin ein einfacher Untertan, nicht der König. Ich bin ein Schaf, nicht der Hirte. Ich bin ein Mensch, nicht ein Gott. als ich zur Welt kam, habe ich die Unfruchtbarkeit meiner Mutter geheilt, und nicht etwa ihre Jungfräulichkeit fruchtbar gemacht; ich wurde von unten herausgezogen und bin somit nicht aus den Höhen herabgestiegen. Ich habe die Zunge meines Vaters gefesselt (Lk 1,20), und habe nicht die göttliche Gnade ausgebreitet... ich bin unwürdig und ganz klein, aber nach mir kommt derjenige, der vor mir war (Joh 1,30).“

„Er kommt nach mir, innerhalb der Zeit; davor aber, war er bereits im unerreichbaren und unaussprechlichen Licht der Gottheit. ‚ Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.‘(Mt 3,11). Ich bin abhängig; er ist frei. Ich der Sünde unterworfen, er vernichtet die Sünde. Ich lehre das Gesetz, er bringt das Licht der Gnade. Ich predige als Sklave, er erlässt Gesetze als Meister. Ich ruhe auf dem Boden, er in den Himmeln. Ich taufe mit der Taufe der Umkehr, er schenkt die Gnade der Kindschaft. ‚er wird euch mit Geist und Feuer taufen‘. Warum erweist ihr mir Ehre? Ich bin nicht der Christus.“
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« Antwort #579 am: 03. Januar 2015, 10:35:25 »
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Privatbotschaft der Muttergottes vom 2. Januar 2015 an die Seherin Mirjana Dragicevic-Soldo
„Liebe Kinder! Ich bin hier bei euch als Mutter, die euch helfen möchte, die Wahrheit zu erkennen. Während ich euer Leben auf der Erde lebte hatte ich die Erkenntnis der Wahrheit und damit ein Stück des Paradieses auf Erden. Deshalb wünsche ich euch, meinen Kindern, das Gleiche. Der himmlische Vater möchte reine Herzen, erfüllt mit der Erkenntnis der  Wahrheit. Er möchte, dass ihr all jene liebt, denen ihr begegnet, weil auch ich meinen Sohn in euch allen liebe. Dies ist der Anfang der Erkenntnis der Wahrheit. Euch werden viele falsche Wahrheiten angeboten. Ihr werdet sie bezwingen mit einem Herzen, das durch Fasten, Gebet, Buße und das Evangelium gereinigt ist. Das ist die einzige Wahrheit und es ist die Wahrheit, die euch mein Sohn hinterlassen hat; das müsst ihr nicht sehr betrachten. Von euch wird ersucht, zu lieben und zu geben, wie ich es tat. Meine Kinder, wenn ihr liebt, wird euer Herz ein Zuhause sein für meinen Sohn und mich, und die Worte meines Sohnes der Leitfaden in eurem Leben. Meine Kinder, ich werde euch, die Apostel der Liebe, benutzen, um all meinen Kindern zu helfen, damit sie die Wahrheit erkennen. Meine Kinder, ich habe immer für die Kirche meines Sohnes gebetet, so erbitte ich das gleiche von euch. Betet, dass eure Hirten mit der Liebe meines Sohnes erstrahlen. Ich danke euch.“
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« Antwort #580 am: 04. Januar 2015, 11:23:22 »
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Psalm 147,12-13.14-15.19-20.
Jerusalem, preise den Herrn,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet.

Er verschafft deinen Grenzen Frieden,
und sättigt dich mit bestem Weizen.
Er sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.

Er verkündet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Rechte.
An keinem andern Volk hat er so gehandelt,
keinem sonst seine Rechte verkündet.



Brief des Apostels Paulus an die Epheser 1,3-6.15-18.
Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus: Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.
Denn in ihm hat er uns erwählt vor der Erschaffung der Welt, damit wir heilig und untadelig leben vor Gott;
er hat uns aus Liebe im voraus dazu bestimmt, seine Söhne zu werden durch Jesus Christus und nach seinem gnädigen Willen zu ihm zu gelangen,
zum Lob seiner herrlichen Gnade. Er hat sie uns geschenkt in seinem geliebten Sohn;
Darum höre ich nicht auf, für euch zu danken, wenn ich in meinen Gebeten an euch denke;
denn ich habe von eurem Glauben an Jesus, den Herrn, und von eurer Liebe zu allen Heiligen gehört.
Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt.
Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt

Evangelium nach Johannes 1,1-18.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst.
Es trat ein Mensch auf, der von Gott gesandt war; sein Name war Johannes.
Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht, damit alle durch ihn zum Glauben kommen.
Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur Zeugnis ablegen für das Licht.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht.
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit.
Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, Gnade über Gnade.
Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Guerric von Igny (um 1080 - 1157), Zisterzienserabt
5. Ansprache für Weihnachten, 1-2
"Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen..."

Ihr seid zusammengekommen, Brüder, um das Wort Gottes zu hören. Gott aber hat etwas Besseres für uns vorgesehen: Heute ist uns geschenkt, das Wort Gottes nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen, wenn „wir uns nur aufmachen nach Bethlehem und sehen das Wort, das der Herr hervorgebracht hat und uns zeigt“ (Lk 2,15)...


Denn obwohl der Glaube vom Hören kommt (Röm 10,17), so kommt er doch viel leichter und schneller noch vom Sehen, wie wir durch das Beispiel dessen belehrt werden, dem gesagt wurde: „Weil du mich gesehen hast, glaubst du“ (Joh 20,29), du, der du ungläubig gewesen warst beim Hören... Gott aber, der in allem unserer Schwerfälligkeit Rechnung tragen wollte, hat sein Wort, das er zuerst hörbar gemacht hatte, heute für uns auch sichtbar, ja greifbar gemacht, so dass einige von uns sagen konnten: „Was von Anfang an war und was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und mit unseren Händen betastet haben, das verkünden wir vom Wort des Lebens“ (1 Joh 1,1)...


Findet sich aber unter uns ein Bruder, der keine Lust mehr hat, so will ich seine Ohren lieber nicht länger ermüden mit unserem verachtenswerten Gerede. Er soll nach Bethlehem gehen! Er soll dort schauen das Wort Gottes, das „zu schauen die Engel sich sehnen“ (1 Petr 1,12), und „das der Herr uns zeigt“ (Lk 2,15). Er soll sich im Herzen vorstellen: das Wort Gottes, das lebendige und wirksame (Hebr 4,12), wie es dort in der Krippe liegt.
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« Antwort #581 am: 05. Januar 2015, 08:11:07 »
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Erster Johannesbrief 3,11-21.
Meine Brüder! Das ist die Botschaft, die ihr von Anfang an gehört habt: Wir sollen einander lieben
und nicht wie Kain handeln, der von dem Bösen stammte und seinen Bruder erschlug. Warum hat er ihn erschlagen? Weil seine Taten böse, die Taten seines Bruders aber gerecht waren.
Wundert euch nicht, meine Brüder, wenn die Welt euch hasst.
Wir wissen, dass wir aus dem Tod in das Leben hinübergegangen sind, weil wir die Brüder lieben. Wer nicht liebt, bleibt im Tod.
Jeder, der seinen Bruder hasst, ist ein Mörder, und ihr wisst: Kein Mörder hat ewiges Leben, das in ihm bleibt.
Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben.
Wenn jemand Vermögen hat und sein Herz vor dem Bruder verschließt, den er in Not sieht, wie kann die Gottesliebe in ihm bleiben?
Meine Kinder, wir wollen nicht mit Wort und Zunge lieben, sondern in Tat und Wahrheit.
Daran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und werden unser Herz in seiner Gegenwart beruhigen.
Denn wenn das Herz uns auch verurteilt - Gott ist größer als unser Herz, und er weiß alles.
Liebe Brüder, wenn das Herz uns aber nicht verurteilt, haben wir gegenüber Gott Zuversicht.

Psalm 100(99),2-3.4-5.
Dient dem Herrn mit Freude!
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott.
Er hat uns geschaffen, wir sind sein Eigentum,

sein Volk und die Herde seiner Weide.
Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!

Denn der Herr ist gütig,
ewig währt seine Huld,
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.



Evangelium nach Johannes 1,43-51.
In jener Zeit wollte Jesus nach Galiläa aufbrechen; da traf er Philippus. Und Jesus sagte zu ihm: Folge mir nach!
Philippus war aus Betsaida, dem Heimatort des Andreas und Petrus.
Philippus traf Natanaël und sagte zu ihm: Wir haben den gefunden, über den Mose im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben: Jesus aus Nazaret, den Sohn Josefs.
Da sagte Natanaël zu ihm: Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen? Philippus antwortete: Komm und sieh!
Jesus sah Natanaël auf sich zukommen und sagte über ihn: Da kommt ein echter Israelit, ein Mann ohne Falschheit.
Natanaël fragte ihn: Woher kennst du mich? Jesus antwortete ihm: Schon bevor dich Philippus rief, habe ich dich unter dem Feigenbaum gesehen.
Natanaël antwortete ihm: Rabbi, du bist der Sohn Gottes, du bist der König von Israel!
Jesus antwortete ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Größeres sehen.
Und er sprach zu ihm: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Wilhelm von Saint-Thierry (um 1085 - 1148), Benediktiner, dann Zisterzienser
Meditative Predigten, VI, 5-7; SC 324
„Ihr werdet den Himmel geöffnet sehen“

Wenn es schon genügt, dass auf Erden zwei oder drei in deinem Namen versammelt sind, um dich mitten unter ihnen zu wissen (Mt 18,20)..., was soll man dann erst von dem Ort sagen, an dem du alle Heiligen versammelt hast, die „den Bund mit dir schlossen beim Opfer“ und die geworden sind wie „die Himmel, die deine Gerechtigkeit künden“? (Ps 50,5-6)


Der Jünger, den du liebtest, war nicht der Einzige, der den Weg zum Himmel gefunden hat; nicht für ihn allein „war eine Tür geöffnet am Himmel“ (Offb 4,1). Du selber hast ja allen verkündet: „Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden“ (Joh 10,9). Du bist also die Tür, und nach dem, was du hinzufügst, öffnest du allen, die hineingehen wollen.


Aber was nützt es uns, hier auf Erden zu sehen, dass am Himmel eine Tür offen ist, wenn wir keine Möglichkeit haben, hinaufzusteigen? Der hl. Paulus gibt uns dazu die Antwort: „Wenn er aber hinaufstieg, dann stieg er auch zur Erde herab“ (Eph 4,9). Wer ist er? Die Liebe. Es ist tatsächlich die Liebe, die aus unseren Herzen zu dir hinaufsteigt, weil es auch die Liebe ist, die von dir zu uns herabgestiegen ist. Du bist zu uns herabgestiegen, weil du uns geliebt hast; wenn wir dich lieben, können wir zu dir hinaufsteigen. Du hast gesagt: „Ich bin die Tür“: So bitte ich dich in deinem Namen, öffne dich vor uns! Dann sehen wir deutlicher, zu welcher Wohnung du die Tür bist, und wann und wem du sie öffnest.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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« Antwort #582 am: 06. Januar 2015, 08:09:19 »
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Buch Jesaja 60,1-6.
Auf, werde licht denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir.
Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker, doch über dir geht leuchtend der Herr auf, seine Herrlichkeit erscheint über dir.
Völker wandern zu deinem Licht und Könige zu deinem strahlenden Glanz.
Blick auf und schau umher: Sie alle versammeln sich und kommen zu dir. Deine Söhne kommen von fern, deine Töchter trägt man auf den Armen herbei.
Du wirst es sehen und du wirst strahlen, dein Herz bebt vor Freude und öffnet sich weit. Denn der Reichtum des Meeres strömt dir zu, die Schätze der Völker kommen zu dir.
Zahllose Kamele bedecken dein Land, Dromedare aus Midian und Efa. Alle kommen von Saba, bringen Weihrauch und Gold und verkünden die ruhmreichen Taten des Herrn.

Psalm 72(71),1-2.7-8.10-11.12-13.
Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und großer Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.

Die Könige von Tarschisch und von den Inseln bringen Geschenke,
die Könige von Saba und Seba kommen mit Gaben.
Alle Könige müssen ihm huldigen,
alle Völker ihm dienen.

Denn er rettet den Gebeugten, der um Hilfe schreit,
den Armen und den, der keinen Helfer hat.
Er erbarmt sich des Gebeugten und Schwachen,
er rettet das Leben der Armen.



Brief des Apostels Paulus an die Epheser 3,2-3a.5-6.
Ihr habt doch gehört, welches Amt die Gnade Gottes mir für euch verliehen hat.
Durch eine Offenbarung wurde mir das Geheimnis mitgeteilt.
Den Menschen früherer Generationen war es nicht bekannt; jetzt aber ist es seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist offenbart worden:
dass nämlich die Heiden Miterben sind, zu demselben Leib gehören und an derselben Verheißung in Christus Jesus teilhaben durch das Evangelium.

Evangelium nach Matthäus 2,1-12.
Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem
und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen.
Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem.
Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle.
Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten:
Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel.
Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war.
Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige.
Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen.
Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt.
Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.
Weil ihnen aber im Traum geboten wurde, nicht zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg heim in ihr Land.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Bernhard von Clairvaux (1090 - 1153), Zisterziensermönch, Abt und Kirchenlehrer
1. Predigt zum Fest der Erscheinung des Herrn (Übers.: Josef Schwarzbauer, in: Bernhard v. Clairvaux: Sämtl. Werke lateinisch / deutsch. Innsbruck, Tyrolia-Verl., 1996. Bd. 7, S. 329 ff.)
„… da fielen sie nieder und huldigten Ihm.“

Gott wollte nicht nur auf die Erde hinabsteigen, sondern auch gesehen werden; er wollte nicht nur geboren, sondern auch erkannt werden.
Weil Gott also auf diese Weise sichtbar geworden ist, wird der heutige Tag festlich begangen; es ist der strahlende Tag der Erscheinung. Heute sind nämlich die Weisen aus dem Orient gekommen und haben die aufgegangene Sonne der Gerechtigkeit gesucht, Ihn, von dem gelesen wird: „Siehe, ein Mann, Aufgang ist sein Name.“ (Sach 6,12) Heute haben sie das neugeborene Kind der Jungfrau angebetet und sind dem neuen Stern, der sie führte, gefolgt. Ist nicht auch hier für uns ein großer Trost, wie in jenem Wort des Apostels, von dem wir gesprochen haben? Jener nannte das Kind Gott, diese sagen es nicht mit dem Wort, sondern durch die Tat. Was tut ihr, ihr Weisen, was tut ihr? Ihr betet ein Kind an, das an der Brust der Mutter liegt, in einer ärmlichen Hütte, in schäbigen Windeln? Ist es also Gott? „Der Herr ist“ doch „in seinem heiligen Tempel, der Herr hat im Himmel seinen Thron“ (Ps 10,5), und ihr sucht ihn in einem niedrigen Stall, auf dem Schoß seiner Mutter? Was tut ihr, dass ihr auch Gold darbringt? Ist das Kind also ein König? Und wo ist der Königspalast, wo der Thron, wo das Gefolge des Hofstaates? Ist etwa der Königspalast ein Stall, der Thron eine Krippe und der Hofstaat Josef und Maria? Wie konnten weise Männer so töricht werden, dass sie ein kleines Kind anbeten, das weder durch sein Alter noch durch die Armut seiner Eltern der Beachtung wert ist?
Töricht sind sie geworden, um weise zu werden, und der Geist hat sie das gelehrt, was später der Apostel ausgesprochen hat: „Wer weise sein will, werde töricht, um weise zu sein (1 Kor 3,18), denn da auf dem Weg der Weisheit die Welt in ihrer Weisheit Gott nicht erkennen konnte, gefiel es Gott, durch die Torheit der Verkündigung die zu retten, die glauben.“ (1 Kor 1,21)… Sie treten in einen Stall und finden ein in Windeln gewickeltes kleines Kind… sie fallen nieder, sie verehren es wie einen König, sie beten es an wie einen Gott. Aber sicher hat der, der sie hergeführt hat, sie auch selbst unterwiesen, und der sie durch den Stern als äußeres Zeichen ermahnt hat, hat sie auch im Inneren des Herzens belehrt.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

Offline vianney

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #583 am: 07. Januar 2015, 08:10:58 »
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Erster Johannesbrief 3,22-24.4,1-6.
Liebe Brüder! Alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt.
Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.
Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat.
Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen.
Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, Jesus Christus sei im Fleisch gekommen, ist aus Gott.
Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrists, über den ihr gehört habt, dass er kommt. Jetzt ist er schon in der Welt.
Ihr aber, meine Kinder, seid aus Gott und habt sie besiegt; denn Er, der in euch ist, ist größer als jener, der in der Welt ist.
Sie sind aus der Welt; deshalb sprechen sie, wie die Welt spricht, und die Welt hört auf sie.
Wir aber sind aus Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

Psalm 2,7-8.10-11.
Den Beschluss des Herrn will ich kundtun.
Er sprach zu mir: "Mein Sohn bist du.
Heute habe ich dich gezeugt.
Fordere von mir, und ich gebe dir die Völker zum Erbe,
die Enden der Erde zum Eigentum."

Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht,
lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde!
Dient dem Herrn in Furcht,
und küsst ihm mit Beben die Füße.




Evangelium nach Matthäus 4,12-17.23-25.
In jener Zeit, als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück.
Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali.
Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa:
das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen.
Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden.
Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien. Man brachte Kranke mit den verschiedensten Gebrechen und Leiden zu ihm, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte, und er heilte sie alle.
Scharen von Menschen aus Galiläa, der Dekapolis, aus Jerusalem und Judäa und aus dem Gebiet jenseits des Jordan folgten ihm.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Ephräm (um 306-373), Diakon in Syrien, Kirchenlehrer
Hymnus I zur Auferstehung
« Das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen »

Jesus, unser Herr, der Christus, ist
aus dem Schoß des Vaters uns erschienen.
Gekommen, uns der Finsternis zu entreißen
uns mit seinem Licht der Freude zu erleuchten.

Der Tag ist angebrochen für alle Menschen;
Die Macht der Finsternis ist gestürzt.
Aus seinem Licht strahlt uns ein Licht hervor,
das unsere trüben Augen sehend macht.

Aufgehen lassen hat er seine Herrlichkeit über der Welt
Durchdrungen die tiefsten Abgründe mit seinem Licht.
Der Tod ist vernichtet, die Finsternis ist nicht mehr,
die Tore der Hölle liegen da, zerbrochen.

Erleuchtet hat er alle Geschöpfe,
alle Finsternisse seit Anbeginn der Zeit.
Er hat das Heil gewirkt, uns Leben geschenkt;
einst wird er kommen in Herrlichkeit
die Augen all derer zu erleuchten, die ihn erwartet haben.

Unser König wird kommen in seiner Herrlichkeit:
Lasst uns unsere Lampen entzünden und ihm entgegen eilen (Mt 25,6);
Erfreuen wir uns an ihm, so wie er sich an uns erfreut hat -
uns mit seinem herrlichen Licht erstrahlen lässt.

Brüder und Schwestern, steht auf, macht euch bereit
unserem König und Retter zu danken,
der kommen wird in seiner Herrlichkeit uns erstrahlen zu lassen
durch sein Licht der Freude im Himmelreich.
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

 

La Salette 1846



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