Autor Thema: Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?  (Gelesen 948607 mal)

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1216 am: 03. Oktober 2016, 07:54:00 »
 ;mloda ;ksghtr ()*kjht545

PRIVATBOTSCHAFT VOM 2. OKTOBER 2016 AN MIRJANA

„Liebe Kinder! Der Heilige Geist hat mich gemäß dem himmlischen Vater, zur Mutter gemacht, zur Mutter Jesu, und damit auch zu eurer Mutter. Deshalb komme ich, um euch zuzuhören, damit ich euch meine mütterlichen Hände ausbreite, damit ich euch mein Herz gebe und um euch einzuladen, mit mir zu bleiben, denn von der Spitze des Kreuzes hat mein Sohn euch mir anvertraut. Leider haben viele meiner Kinder die Liebe meines Sohnes nicht kennengelernt, viele wollen Ihn nicht kennenlernen. O, meine Kinder, wie viel Schlechtes tun jene, die sehen oder ausdeuten müssen, um glauben zu können. Daher, ihr, meine Kinder, meine Apostel, in der Stille eures Herzens, hört auf die Stimme meines Sohnes, damit euer Herz Sein Zuhause werde, damit es nicht düster und traurig sei, sondern erleuchtet mit dem Licht meines Sohnes. Sucht die Hoffnung durch den Glauben, denn der Glaube ist das Leben der Seele. Von neuem rufe ich euch auf: Betet! Betet, damit ihr den Glauben in Demut lebt, in geistigem Frieden und erleuchtet durch das Licht. Meine Kinder, versucht nicht, alles gleich zu begreifen, weil auch ich nicht alles begriffen habe; aber ich habe geliebt und an die göttlichen Worte geglaubt, die mein Sohn gesprochen hat, Er, der das erste Licht und der Beginn der Erlösung war. Apostel meiner Liebe, ihr, die ihr betet, Opfer bringt, die ihr liebt, nicht richtet, geht ihr und verbreitet die Wahrheit, die Worte meines Sohnes, das Evangelium, weil ihr das lebendige Evangelium seid, ihr seid die Strahlen des Lichtes meines Sohnes. Mein Sohn und ich werden an eurer Seite sein, euch ermutigen und prüfen. Meine Kinder, bittet immer um den Segen derer - und nur derer - deren Hände mein Sohn gesalbt hat, von euren Hirten. Ich danke euch."
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1217 am: 04. Oktober 2016, 08:53:55 »
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Brief des Paulus an die Galater 1,13-24.
Brüder! Ihr habt gehört, wie ich früher als gesetzestreuer Jude gelebt habe, und wisst, wie maßlos ich die Kirche Gottes verfolgte und zu vernichten suchte.
In der Treue zum jüdischen Gesetz übertraf ich die meisten Altersgenossen in meinem Volk, und mit dem größten Eifer setzte ich mich für die Überlieferungen meiner Väter ein.
Als aber Gott, der mich schon im Mutterleib auserwählt und durch seine Gnade berufen hat, mir in seiner Güte
seinen Sohn offenbarte, damit ich ihn unter den Heiden verkündige, da zog ich keinen Menschen zu Rate;
ich ging auch nicht sogleich nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern zog nach Arabien und kehrte dann wieder nach Damaskus zurück.
Drei Jahre später ging ich nach Jerusalem hinauf, um Kephas kennenzulernen, und blieb fünfzehn Tage bei ihm.
Von den anderen Aposteln habe ich keinen gesehen, nur Jakobus, den Bruder des Herrn.
Was ich euch hier schreibe - Gott weiß, dass ich nicht lüge.
Danach ging ich in das Gebiet von Syrien und Zilizien.
Den Gemeinden Christi in Judäa aber blieb ich persönlich unbekannt,
sie hörten nur: Er, der uns einst verfolgte, verkündigt jetzt den Glauben, den er früher vernichten wollte.
Und sie lobten Gott um meinetwillen.

Psalm 139(138),1-3.13-14.15-16b.
Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir.
Von fern erkennst du meine Gedanken.
Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt;
du bist vertraut mit all meinen Wegen.

Denn du hast mein Inneres geschaffen,
mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast.
Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.

Als ich geformt wurde im Dunkeln,
kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde,
waren meine Glieder dir nicht verborgen.
Deine Augen sahen, wie ich entstand,
in deinem Buch war schon alles verzeichnet.




Evangelium nach Lukas 10,38-42.
In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf und eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf.
Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu.
Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!
Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.
Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Aelred von Rievaulx (1110-1167), englischer Zisterzienserabt
Predigt zu Himmelfahrt
Martha und Maria

„Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß.“ Wenn unser Herz Gottes Wohnstatt sein soll, dann müssen beide Frauen in ihm wohnen: die eine, die Jesus zu Füßen sitzt, um ihm zuzuhören, die andere, die damit beschäftigt ist, ihm zu dienen. Solange Christus auf Erden weilt, arm, dem Hunger, dem Durst, der Versuchung ausgeliefert, müssen diese beiden Frauen im selben Haus leben, müssen in dem einen Herzen diese beiden Haltungen gelebt werden [...] So muss in diesem Leben voller Arbeit und Mühsal Martha in eurem Haus wohnen [...] Solange wir noch essen und trinken müssen, werden wir auch unseren Körper durch Nachtwachen, Fasten und Arbeit bändigen müssen. Das ist die Aufgabe der Martha. Aber in uns muss auch Maria lebendig sein, das geistige Tun. Denn wir dürfen uns nicht unentwegt den körperlichen Übungen hingeben, wir müssen uns auch zeitweise ausruhen, um verkosten zu können, wie zärtlich der Herr ist, und uns darum ihm zu Füßen setzen und seinem Wort lauschen.

Freunde, vernachlässigt weder Maria wegen Martha, noch Martha wegen Maria! Wenn ihr Martha vernachlässigt, wer würde dann Jesus dienen? Wenn ihr Maria vernachlässigt, was würde euch sein Besuch nützen, wenn ihr niemals seine Zärtlichkeit verkosten würdet?
Alles meinem Gott zu Ehren, in der Arbeit, in der Ruh!Gottes Lob und Ehr zu mehren, ich verlang und alles tu.

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« Antwort #1218 am: 05. Oktober 2016, 07:54:13 »
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Brief des Paulus an die Galater 2,1-2.7-14.
Brüder! Vierzehn Jahre später ging ich wieder nach Jerusalem hinauf, zusammen mit Barnabas; ich nahm auch Titus mit.
Ich ging hinauf aufgrund einer Offenbarung, legte der Gemeinde und im besonderen den "Angesehenen" das Evangelium vor, das ich unter den Heiden verkündige; ich wollte sicher sein, dass ich nicht vergeblich laufe oder gelaufen bin.
Im Gegenteil, sie sahen, dass mir das Evangelium für die Unbeschnittenen anvertraut ist wie dem Petrus für die Beschnittenen -
denn Gott, der Petrus die Kraft zum Aposteldienst unter den Beschnittenen gegeben hat, gab sie mir zum Dienst unter den Heiden -,
und sie erkannten die Gnade, die mir verliehen ist. Deshalb gaben Jakobus, Kephas und Johannes, die als die "Säulen" Ansehen genießen, mir und Barnabas die Hand zum Zeichen der Gemeinschaft: Wir sollten zu den Heiden gehen, sie zu den Beschnittenen.
Nur sollten wir an ihre Armen denken; und das zu tun, habe ich mich eifrig bemüht.
Als Kephas aber nach Antiochia gekommen war, bin ich ihm offen entgegengetreten, weil er sich ins Unrecht gesetzt hatte.
Bevor nämlich Leute aus dem Kreis um Jakobus eintrafen, pflegte er zusammen mit den Heiden zu essen. Nach ihrer Ankunft aber zog er sich von den Heiden zurück und trennte sich von ihnen, weil er die Beschnittenen fürchtete.
Ebenso unaufrichtig wie er verhielten sich die anderen Juden, so dass auch Barnabas durch ihre Heuchelei verführt wurde.
Als ich aber sah, dass sie von der Wahrheit des Evangeliums abwichen, sagte ich zu Kephas in Gegenwart aller: Wenn du als Jude nach Art der Heiden und nicht nach Art der Juden lebst, wie kannst du dann die Heiden zwingen, wie Juden zu leben?

Psalm 117(116),1.2.
Lobet den Herrn, alle Völker,
preist ihn, alle Nationen!

Denn mächtig waltet über uns seine Huld,
die Treue des Herrn währt in Ewigkeit.




Evangelium nach Lukas 11,1-4.
Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat.
Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.
Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen.
Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Augustinus (354-430), Bischof von Hippo (Nordafrika) und Kirchenlehrer
80. Predigt
„Lehre uns beten“

Glaubt ihr wirklich, Brüder, dass Gott nicht weiß, was uns Not tut? Der um unsere Not weiß, der weiß auch im Voraus um unsere Sehnsüchte. Deshalb ermahnte der Herr seine Jünger, genügsam mit den Worten umzugehen, als er das Vater unser lehrte: „Wenn ihr betet, macht nicht viele Worte, denn euer Vater weiß, was ihr nötig habt, bevor ihr ihn darum bittet.“ (vgl. Mt 6,7−8). Wenn unser Vater weiß, was wir nötig haben, warum müssen wir es ihm dann noch sagen, wenn auch nur mit wenigen Worten? [...] Wenn du es weißt, Herr, ist es dann noch notwendig, dass wir zu dir beten?

Doch der, der uns dieses sagt: „Wenn ihr betet, macht nicht viele Worte“ erklärt uns anderswo: „Bittet und ihr werdet empfangen“, und damit man nicht glaubt, es seien leicht dahingesagte Worte, fügt er hinzu: „sucht und ihr werdet finden“, und damit man nicht denkt, das sei einfach eine Redensart, so seht her, mit was er endet: „klopft an und es wird euch geöffnet“ (vgl. Mt 7,7). Er möchte also, dass du damit beginnst zu bitten, auf dass du empfängst; dass du anfängst zu suchen, damit du findest; dass du schließlich unaufhörlich anklopfst, damit du eintreten kannst [...] Doch warum bitten? Warum suchen? Warum anklopfen? Warum uns ermüden im Gebet, während der Suche, beim Anklopfen, als wollten wir den belehren, der alles das schon weiß? Ja, wir lesen sogar anderswo: „Betet ohne Unterlass und lasst darin nicht nach.“ (vgl. Lk 18,1) [...] Deshalb bitte, suche und klopfe an, um dieses Geheimnis zu lüften! Wenn er dieses Geheimnis verhüllt, dann will er dich damit reizen, zu suchen und selbst die Erklärung zu finden. Wir alle müssen uns darin ermutigen, zu beten.



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« Antwort #1219 am: 06. Oktober 2016, 07:54:25 »
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Brief des Paulus an die Galater 3,1-5.
Brüder! Ihr unvernünftigen Galater, wer hat euch verblendet? Ist euch Jesus Christus nicht deutlich als der Gekreuzigte vor Augen gestellt worden?
Dies eine möchte ich von euch erfahren: Habt ihr den Geist durch die Werke des Gesetzes oder durch die Botschaft des Glaubens empfangen?
Seid ihr so unvernünftig? Am Anfang habt ihr auf den Geist vertraut, und jetzt erwartet ihr vom Fleisch die Vollendung.
Habt ihr denn so Großes vergeblich erfahren? Sollte es wirklich vergeblich gewesen sein?
Warum gibt euch denn Gott den Geist und bewirkt Wundertaten unter euch? Weil ihr das Gesetz befolgt oder weil ihr die Botschaft des Glaubens angenommen habt?

Evangelium nach Lukas 1,68-69.70-71.72-73.74-75.
Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels!
Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;
er hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause seines Knechtes David.

So hat er verheißen von alters her
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
Er hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand aller, die uns hassen;

Er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an seinen heiligen Bund gedacht.
Er hat an den Eid gedacht,
den er unserm Vater Abraham geschworen hat.

Er hat uns geschenkt,
dass wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen
in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsre Tage.




Evangelium nach Lukas 11,5-13.
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn einer von euch einen Freund hat und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote;
denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts anzubieten!,
wird dann etwa der Mann drinnen antworten: Lass mich in Ruhe, die Tür ist schon verschlossen, und meine Kinder schlafen bei mir; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben?
Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm seine Bitte erfüllt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht.
Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet.
Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet,
oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet?
Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Dem hl. Makarius, dem Ägypter (?-390), Mönch, zugeschrieben
Predigt Nr. 16, 3. Sammlung
Wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Hl. Geist geben?

Um Brot als Nahrung für seinen Leib zu bekommen, hat der Bettler nicht die geringste Scheu, an die Tür zu klopfen und Forderungen zu stellen; wenn er nichts erhält, tritt er näher und verlangt mit noch größerer Ungeniertheit Brot, ein Kleidungsstück oder Sandalen, um so seinem Leib Erleichterung zu verschaffen. Solange er nichts erhalten hat, geht er nicht weg, selbst wenn man ihn davonjagt. Wir, die wir das himmlische, das echte Brot zu bekommen suchen, das unsere Seele stärkt; wir, die wir uns in himmlisches Lichtgewand kleiden wollen, und, um die unsterbliche Seele zu stärken, danach trachten, die unstofflichen Sandalen des Geistes anzuziehen – wie viel mehr müssen wir unermüdlich und entschieden, mit Glaube und Liebe unverdrossen an das geistige Tor Gottes klopfen und mit größter Beharrlichkeit darum bitten, des ewigen Lebens würdig erachtet zu werden.

So „sagte ihnen Jesus durch ein Gleichnis, dass sie allezeit beten und darin nicht nachlassen sollten“ (vgl. Lk 18,1); und er fügte hinzu: Wie viel mehr wird unser himmlischer Vater „denen zu ihrem Recht verhelfen, die Tag und Nacht zu Ihm schreien“ (vgl. Lk 18,7). Weiter sagt er im Gleichnis vom bittenden Freund: „Selbst wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm seine Bitte erfüllt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht“. Er sagt auch: „Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt, wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.“ Und er fährt fort: „Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!“ Deshalb fordert uns der Herr eindringlich auf, jederzeit, unermüdlich und hartnäckig zu bitten und ohne Unterlass zu suchen und anzuklopfen. Denn er hat verheißen, denen zu geben, die bitten, suchen und anklopfen, nicht jedoch denen, die nicht bitten. Er will uns ewiges Leben schenken, wenn wir ihn bitten, ihn anflehen und ihn lieben.


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« Antwort #1220 am: 07. Oktober 2016, 07:50:32 »
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Brief des Paulus an die Galater 3,6-14.
Brüder! Von Abraham wird gesagt: Er glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.
Daran erkennt ihr, dass nur die, die glauben, Abrahams Söhne sind.
Und da die Schrift vorhersah, dass Gott die Heiden aufgrund des Glaubens gerecht macht, hat sie dem Abraham im voraus verkündet: Durch dich sollen alle Völker Segen erlangen.
Also gehören alle, die glauben, zu dem glaubenden Abraham und werden wie er gesegnet.
Alle aber, die nach dem Gesetz leben, stehen unter dem Fluch. Denn in der Schrift heißt es: Verflucht ist jeder, der sich nicht an alles hält, was zu tun das Buch des Gesetzes vorschreibt.
Dass durch das Gesetz niemand vor Gott gerecht wird, ist offenkundig; denn: Der aus Glauben Gerechte wird leben.
Das Gesetz aber hat nichts mit dem Glauben zu tun, sondern es gilt: Wer die Gebote erfüllt, wird durch sie leben.
Christus hat uns vom Fluch des Gesetzes freigekauft, indem er für uns zum Fluch geworden ist; denn es steht in der Schrift: Verflucht ist jeder, der am Pfahl hängt.
Jesus Christus hat uns freigekauft, damit den Heiden durch ihn der Segen Abrahams zuteil wird und wir so aufgrund des Glaubens den verheißenen Geist empfangen.

Psalm 111(110),1-2.3-4.5-6.
Den Herrn will ich preisen von ganzem Herzen
im Kreis der Frommen, inmitten der Gemeinde.
Groß sind die Werke des Herrn,
kostbar allen, die sich an ihnen freuen.

Er waltet in Hoheit und Pracht,
seine Gerechtigkeit hat Bestand für immer.
Er hat ein Gedächtnis an seine Wunder gestiftet,
der Herr ist gnädig und barmherzig.

Er gibt denen Speise, die ihn fürchten,
an seinen Bund denkt er auf ewig.
Er hat seinem Volk seine machtvollen Taten kundgetan,
um ihm das Erbe der Völker zu geben.




Evangelium nach Lukas 11,14-26.
In jener Zeit trieb Jesus einen Dämon aus, der stumm war. Als der Dämon den Stummen verlassen hatte, konnte der Mann reden. Alle Leute staunten.
Einige von ihnen aber sagten: Mit Hilfe von Beelzebul, dem Anführer der Dämonen, treibt er die Dämonen aus.
Andere wollten ihn auf die Probe stellen und forderten von ihm ein Zeichen vom Himmel.
Doch er wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: Jedes Reich, das in sich gespalten ist, wird veröden, und ein Haus ums andere stürzt ein.
Wenn also der Satan mit sich selbst im Streit liegt, wie kann sein Reich dann Bestand haben? Ihr sagt doch, dass ich die Dämonen mit Hilfe von Beelzebul austreibe.
Wenn ich die Dämonen durch Beelzebul austreibe, durch wen treiben dann eure Anhänger sie aus? Sie selbst also sprechen euch das Urteil.
Wenn ich aber die Dämonen durch den Finger Gottes austreibe, dann ist doch das Reich Gottes schon zu euch gekommen.
Solange ein bewaffneter starker Mann seinen Hof bewacht, ist sein Besitz sicher;
wenn ihn aber ein Stärkerer angreift und besiegt, dann nimmt ihm der Stärkere all seine Waffen weg, auf die er sich verlassen hat, und verteilt die Beute.
Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
Ein unreiner Geist, der einen Menschen verlassen hat, wandert durch die Wüste und sucht einen Ort, wo er bleiben kann. Wenn er keinen findet, sagt er: Ich will in mein Haus zurückkehren, das ich verlassen habe.
Und wenn er es bei seiner Rückkehr sauber und geschmückt antrifft,
dann geht er und holt sieben andere Geister, die noch schlimmer sind als er selbst. Sie ziehen dort ein und lassen sich nieder. So wird es mit diesem Menschen am Ende schlimmer werden als vorher.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Bonaventura (1221-1274) Franziskaner, Kirchenlehrer
Leben des hl. Franziskus, Legenda major, Kap. 12
Wenn ich die Dämonen durch den Geist Gottes austreibe, dann ist das Reich Gottes schon zu euch gekommen

Bei jeder seiner Handlungen wurde Franziskus vom „Geist des Herrn“ geleitet, dessen „Salbung der Sendung“ (vgl. Jes 61,1) er empfangen hatte; durch Christus war ihm „Gottes Kraft und Gottes Weisheit“ (1 Kor 1,24) zuteil geworden [...] Seine Worte waren ein brennendes Feuer, das bis auf den Grund der Herzen ging, und sie erfüllten alle seine Hörer mit Bewunderung, denn sie breiteten nicht von menschlicher Intelligenz erfundenen Schmuck aus, sondern verströmten einzig den Wohlgeruch der durch Gott offenbarten Wahrheiten.

Eines Tages trat dies offen zutage, da er in Gegenwart des Papstes und seiner Kardinäle predigen sollte; er hatte eine sorgfältig aufgesetzte Predigt auswendig gelernt. Doch einmal in der Mitte stehend [...], vergaß er sie vollständig, ohne auch nur ein einziges Wort wiederzufinden. Er bekannte diesen Umstand demütig, besann sich, um die Gnade des Heiligen Geistes anzurufen und fand sogleich eine so überzeugende Beredsamkeit, die so kraftvoll auf die Seele seiner illustren Zuhörer einwirkte, dass diese augenscheinliche [Gnadengabe] vor aller Augen offenkundig war: Nicht mehr er war es, der sprach, sondern der Geist des Herrn [...]

Er schmeichelte gewöhnlich nicht den Lastern der Reichen, sondern ging zum Kampf gegen sie über. Er schonte auch nicht das [schändliche] Leben der Sünder, sondern bedachte sie mit strengen Ermahnungen. Er nahm sich die Großen wie die Kleinen mit derselben Strenge vor und fand dieselbe Freude darin, sich an kleine Gruppen zu wenden, wie an eine riesige Zuhörerschaft. Männer und Frauen, Junge und Alte liefen herbei, um diesen neuen, vom Himmel gesandten Menschen zu sehen und anzuhören. Er durchwanderte die Provinzen und verkündete mit Eifer die Frohe Botschaft, wobei der Herr ihm „beistand durch die Zeichen, die er geschehen ließ“ (vgl. Mk 16,20). „Im Namen des Herrn“ trieb er, dieser wirkliche Herold der Wahrheit, „die Dämonen aus und heilte die Kranken“ (vgl. Mk 16,17; 6,13).



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« Antwort #1221 am: 08. Oktober 2016, 09:43:36 »
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Brief des Paulus an die Galater 3,22-29.
Brüder! Die Schrift hat alles der Sünde unterworfen, damit durch den Glauben an Jesus Christus die Verheißung sich an denen erfüllt, die glauben.
Ehe der Glaube kam, waren wir im Gefängnis des Gesetzes, festgehalten bis zu der Zeit, da der Glaube offenbart werden sollte.
So hat das Gesetz uns in Zucht gehalten bis zum Kommen Christi, damit wir durch den Glauben gerecht gemacht werden.
Nachdem aber der Glaube gekommen ist, stehen wir nicht mehr unter dieser Zucht.
Ihr seid alle durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus.
Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus als Gewand angelegt.
Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid "einer" in Christus Jesus.
Wenn ihr aber zu Christus gehört, dann seid ihr Abrahams Nachkommen, Erben kraft der Verheißung.

Psalm 105(104),2-3.4-5.6-7.
Singt dem Herrn und spielt ihm,
sinnt nach über all seine Wunder!
Rühmt euch seines heiligen Namens!
Alle, die den Herrn suchen, sollen sich von Herzen freuen.

Fragt nach dem Herrn und seiner Macht;
sucht sein Antlitz allezeit!
Denkt an die Wunder, die er getan hat,
an seine Zeichen und die Beschlüsse aus seinem Mund.

Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham,
ihr Kinder Jakobs, die er erwählt hat.
Er, der Herr, ist unser Gott.
Seine Herrschaft umgreift die Erde.




Evangelium nach Lukas 11,27-28.
In jener Zeit, als Jesus zum Volk redete, rief eine Frau aus der Menge ihm zu: Selig die Frau, deren Leib dich getragen und deren Brust dich genährt hat.
Er aber erwiderte: Selig sind vielmehr die, die das Wort Gottes hören und es befolgen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Bernhard (1091-1153), Zisterziensermönch und Kirchenlehrer
31. Predigt über das Hohelied
„Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich die Worte erfüllen, die der Herr ihr sagen ließ“ (vgl. Lk 1,45)

Die Menschen des alten Bundes lebten unter der Führung der symbolischer Zeichen. Uns hingegen, durch die Gnade Christi gegenwärtig im Fleisch, ist die Wahrheit selbst aufgestrahlt. Und doch leben wir im Vergleich zur kommenden Welt gewissermaßen noch im Schatten der Wahrheit. Der Apostel Paulus schreibt: „Stückwerk ist unsere Erkenntnis, Stückwerk unsere Prophetengabe“ (vgl. 1 Kor 13,9) und „ich glaube nicht, dass ich es schon ergriffen habe“ (vgl. Phil 3,13). Wie auch könnte man keinen Unterschied machen zwischen dem, der glaubend vorwärts schreitet und dem, der sich der unverstellten Schau erfreut? So „lebt der Gerechte aus Glauben“ (vgl. Röm 1,17) – das ist der Selige, der in der Schau der Wahrheit frohlockt; jetzt lebt der heilige Mensch noch im Schatten Christi [...] Und er ist gut, dieser Schatten des Glaubens; er dämpft das blind machende Licht für unsere noch verfinsterten Augen und bereitet sie darauf vor, das Licht aushalten zu können. Denn es steht geschrieben: „Gott hat ihre Herzen durch den Glauben gereinigt“ (vgl. Apg 15,9). Der Glaube zieht demnach nicht die Auslöschung des Lichts nach sich, sondern seine Bewahrung. Alles, was die Engel offen schauen, das bewahrt der Schatten des Glaubens für mich; er läßt es in seinem Schoß ruhen, um es zu gegebener Zeit zu offenbaren. Ist das keine gute Sache, dass er verdeckt hält, was du noch nicht ohne Schleier ergreifen kannst?

Andererseits lebte auch die Mutter des Herrn im Schatten des Glaubens, da man ihr sagte: „Selig bist du, weil du geglaubt hast“ (vgl. Lk 1,45). Und von Christi Leib hat auch sie schattenhaft empfangen nach der Botschaft des Engels: „Die Kraft des Höchsten wird dich überschatten“ (vgl. Lk 1,35). Dieser Schatten ist also keineswegs zu verachten, denn es ist die Kraft des Allerhöchsten, die ihn wirft. Ja wirklich, im Fleisch Christi war eine Kraft, die die Jungfrau mit ihrem Schatten bedeckte, damit der Schirm dieses lebenspendenden Leibes ihr erlauben konnte, die göttliche Gegenwart zu ertragen und den Glanz des unzugänglichen Lichts auszuhalten, was für eine sterbliche Frau unmöglich ist. Diese Kraft hat alle entgegenstehende Kraft beherrscht. Die Kraft dieses Schattens vertreibt die Dämonen und schützt die Menschen. Eine wahrhaft lebenspendende Kraft und ein wahrhaft erfrischender Schatten! Und wir dürfen im Schatten Christi leben, denn wir gehen glaubend voran und wir empfangen das Leben, indem uns sein Fleisch nährt.



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« Antwort #1222 am: 09. Oktober 2016, 09:33:47 »
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Zweites Buch der Könige 5,14-17.
In jenen Tagen ging Naaman, der Syrer, zum Jordan hinab und tauchte siebenmal unter, wie ihm der Gottesmann befohlen hatte. Da wurde sein Leib gesund wie der Leib eines Kindes und er war rein.
Nun kehrte er mit seinem ganzen Gefolge zum Gottesmann zurück, trat vor ihn hin und sagte: Jetzt weiß ich, dass es nirgends auf der Erde einen Gott gibt außer in Israel. So nimm jetzt von deinem Knecht ein Dankgeschenk an!
Elischa antwortete: So wahr der Herr lebt, in dessen Dienst ich stehe: Ich nehme nichts an. Auch als Naaman ihn dringend bat, es zu nehmen, lehnte er ab.
Darauf sagte Naaman: Wenn es also nicht sein kann, dann gebe man deinem Knecht so viel Erde, wie zwei Maultiere tragen können; denn dein Knecht wird keinem andern Gott mehr Brand- und Schlachtopfer darbringen als Jahwe allein.

Psalm 98(97),1.2-3ab.3cd-4.
Singet dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht!
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!




Zweiter Brief des Apostels Paulus an Timotheus 2,8-13.
Denk daran, dass Jesus Christus, der Nachkomme Davids, von den Toten auferstanden ist; so lautet mein Evangelium,
für das ich zu leiden habe und sogar wie ein Verbrecher gefesselt bin; aber das Wort Gottes ist nicht gefesselt.
Das alles erdulde ich um der Auserwählten willen, damit auch sie das Heil in Christus Jesus und die ewige Herrlichkeit erlangen.
Das Wort ist glaubwürdig: Wenn wir mit Christus gestorben sind, werden wir auch mit ihm leben;
wenn wir standhaft bleiben, werden wir auch mit ihm herrschen; wenn wir ihn verleugnen, wird auch er uns verleugnen.
Wenn wir untreu sind, bleibt er doch treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen.

Evangelium nach Lukas 17,11-19.
Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa.
Als er in ein Dorf hineingehen wollte, kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in der Ferne stehen
und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns!
Als er sie sah, sagte er zu ihnen: Geht, zeigt euch den Priestern! Und während sie zu den Priestern gingen, wurden sie rein.
Einer von ihnen aber kehrte um, als er sah, dass er geheilt war; und er lobte Gott mit lauter Stimme.
Er warf sich vor den Füßen Jesu zu Boden und dankte ihm. Dieser Mann war aus Samarien.
Da sagte Jesus: Es sind doch alle zehn rein geworden. Wo sind die übrigen neun?
Ist denn keiner umgekehrt, um Gott zu ehren, außer diesem Fremden?
Und er sagte zu ihm: Steh auf und geh! Dein Glaube hat dir geholfen.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Bruno von Segni (um 1045-1123), Bischof
Kommentar zum Evangelium nach Lukas, 2,40; PL 165,426-428
Der Glaube macht rein

Wofür stehen die zehn Leprakranken? Doch für die Gesamtheit der Sünder! [...] Als Christus, unser Herr, kam, litten alle Menschen am Aussatz der Seele, auch wenn nicht alle vom Aussatz des Leibes befallen waren [...] Die Lepra der Seele ist weitaus schlimmer als die Lepra des Leibes.

Wie aber ging es weiter? „Sie blieben in der Ferne stehen und riefen: Jesus, Meister, hab Erbarmen mit uns!“ Die Männer hielten Abstand, denn wegen ihres Zustandes wagten sie nicht näherzutreten. So ist es auch mit uns: solange wir in unseren Sünden verharren, halten wir Abstand. Um wieder gesund zu werden und von der Lepra unserer Sünden zu genesen, wollen wir also mit lauter Stimme inständig bitten: „Jesus, Meister, hab Erbarmen mir uns!“ Freilich darf die Bitte nicht aus unserem Mund kommen; sie muss aus unserem Herzen kommen, denn das Herz spricht mit lauterer Stimme. Das Gebet des Herzens dringt bis in den Himmel, es steigt hoch bis zum Thron Gottes.

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Offline vianney

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Antw:Warum rufen unsere Seelsorger uns nicht mehr zur Busse und Sühne auf?
« Antwort #1223 am: 10. Oktober 2016, 07:58:18 »
 ;mloda ;ksghtr

Brief des Paulus an die Galater 4,22-24.26-27.31.5,1.
Brüder! In der Schrift wird gesagt, dass Abraham zwei Söhne hatte, einen von der Sklavin, den andern von der Freien.
Der Sohn der Sklavin wurde auf natürliche Weise gezeugt, der Sohn der Freien aufgrund der Verheißung.
Darin liegt ein tieferer Sinn: Diese Frauen bedeuten die beiden Testamente. Das eine Testament stammt vom Berg Sinai und bringt Sklaven zur Welt; das ist Hagar -
Das himmlische Jerusalem aber ist frei, und dieses Jerusalem ist unsere Mutter.
Denn es steht in der Schrift: Freu dich, du Unfruchtbare, die nie geboren hat, brich in Jubel aus und jauchze, die du nie in Wehen lagst! Denn viele Kinder hat die Einsame, mehr als die Vermählte.
Daraus folgt also, meine Brüder, dass wir nicht Kinder der Sklavin sind, sondern Kinder der Freien.
Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und lasst euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen!

Psalm 113(112),1-2.3-4.5a.6-7.
Lobet, ihr Knechte des Herrn,
lobt den Namen des Herrn!
Der Name des Herrn sei gepriesen
von nun an bis in Ewigkeit.

Vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang
sei der Name des Herrn gelobt.
Der Herr ist erhaben über alle Völker,
seine Herrlichkeit überragt die Himmel.

Wer gleicht dem Herrn, unserm Gott,
Wer gleicht ihm, der in der Höhe thront,
der hinabschaut in die Tiefe,
der den Schwachen aus dem Staub emporhebt
und den Armen erhöht, der im Schmutz liegt?




Evangelium nach Lukas 11,29-32.
In jener Zeit, als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, sagte er: Diese Generation ist böse. Sie fordert ein Zeichen; aber es wird ihr kein anderes gegeben werden als das Zeichen des Jona.
Denn wie Jona für die Einwohner von Ninive ein Zeichen war, so wird es auch der Menschensohn für diese Generation sein.
Die Königin des Südens wird beim Gericht gegen die Männer dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören. Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo.
Die Männer von Ninive werden beim Gericht gegen diese Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie haben sich nach der Predigt des Jona bekehrt. Hier aber ist einer, der mehr ist als Jona.


Auszug aus der liturgischen Übersetzung der Bibel



Kommentar zum heutigen Evangelium :

Hl. Gregor von Nyssa (um 335-395), Mönch und Bischof
Homilie 1 über das Hohelied
„Hier aber ist einer, der mehr ist als Salomo“

Im Hohelied Salomos wird die Seele dargestellt als Braut, die geschmückt ist für eine nicht-körperliche, geistliche und makellose Vereinigung mit Gott. Er, der „will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen“ (1 Tim 2,4), legt in dem Text die erhabenste Möglichkeit dar, die seligmachende Möglichkeit zur Errettung: diejenige, die über die Liebe sich vollzieht. Es gibt Menschen, die das Heil auch über die Furcht finden können. Wenn wir an die Strafen denken, die uns in der Hölle drohen, hüten wir uns vor dem Bösen. Es gibt auch Menschen, die ein rechtschaffenes und tugendhaftes Leben führen, weil sie auf den Lohn hoffen, der auf den wartet, der ein frommes Leben geführt hat. So handeln sie nicht aus Liebe zum Guten, sondern aus Hoffnung auf Belohnung.

Wenn man sich auf den Weg zur Vollkommenheit machen will, verbanne man zuerst die Furcht aus der Seele. Mit seinem Herrn nicht durch Liebe verbunden zu sein, lässt auf eine sklavische Einstellung schließen [...] Lieben tut man „mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit allen Kräften“(vgl. Mk 12,30), und zwar nicht irgendein Geschenk, das man empfängt, sondern den, von dem diese Güter kommen. So soll, wie Salomo sagt, die Seele beschaffen sein [...]

Glaubst du etwa, ich meine damit Salomo, den Sohn der Batseba, der auf dem Berg tausend Ochsen geopfert und auf Anraten seiner ausländischen Frau gesündigt hat? Nein, ich meine einen anderen Salomo, der dem Blut nach ebenfalls von David stammt. Sein Name ist „Friede“ [der Name Salomo bedeutet „Mann des Friedens“, vgl. 1 Chr 22,9]. Er ist der wahre König Israels, der Erbauer des Tempels Gottes, derjenige, in dem alle Erkenntnis ist. Seine Weisheit ist unermesslich; mehr noch: er ist wesenhaft Weisheit und Wahrheit. Sein Name und sein Denken sind vollkommen göttlich und erhaben. Er hat sich Salomos wie eines Instruments bedient; durch dessen Stimme wendet er sich an uns, zuerst im Buch der Sprichwörter, dann im Buch Kohelet und schließlich im Hohelied. Auf methodische und geordnete Weise zeigt er so unserem Denken, wie es fortschreiten kann hin zur Vollkommenheit




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