Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4577025 mal)

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« Antwort #1800 am: 17. Mai 2015, 03:17:36 »
265. Baum der Ewigkeit

26. April 2015; № 265
(Jesus und die Mutter Gottes sind anwesend.)
Jesus spricht:
Liebe! Liebe zu leben heißt lieben! Hoffnung und Glaube sind das Fundament des wahren Lebens auf Erden und einst sichtbar für die Seelen, die Glaube, Hoffnung und Liebe an erste Stelle setzten.

Die Mutter Gottes spricht:
Die Liebe – der Glaube – die Hoffnung. All dies, was Jesus euch hinterließ, wird sich öffnen, wenn ihr von eurer Wanderschaft auf Erden zurückkehrt in das Haus der Verheißungen.

Das Siegel wird zerbrechen.

Im Buch eures Lebens stehen eure guten und schlechten Gedanken, Worte und Werke. Im Geist der Erkenntnis und mit reiner Seele werdet ihr die Geheimnisse Gottes, die für euch verschlossen waren, im Strom der Gottheit – aus dem Herzen des Allerhöchsten – in dem Maße erhalten, wie die Dreifaltige Liebe es für euch bereithält. In gefiltertem Maße, weil die Seele die göttliche Liebe und das göttliche Geheimnis nicht im vollen Maße umfangen kann.

Deshalb wird Gott die Geheimnisse des Himmels, Seine Gottheit und Sein Mysterium, in die Seelen, die ankommen am Tore der Liebe, Blatt für Blatt fallen lassen. Es ist als stünde die Seele unter einem goldenen Baum und die goldenen Blätter werden und sollen einzeln in die Seele eintauchen, damit die Seele sich immer mehr und mehr – in die Liebe – in die Göttliche Liebe versenke und erkenne die Herrlichkeit und Heiligkeit des Herrn und Schöpfers.

So wie die Menschen auf Erden, Stufe um Stufe hochsteigen sollen, so will Gott sie behutsam in die göttlichen Geheimnisse des Himmels einführen.
Gott tut dies behutsam: wie auf Erden, so im Himmel. Gott gibt mit göttlichem Verlangen seinen Kindern behutsam zu essen und zu trinken, um in Ewigkeit sie zu belohnen, welche Ihm treu und wahrhaftig dienten.

Meine Kinder, Gott fordert und überfordert euch nicht.
Gott legt behutsam Seine ganze Liebe in die Herzen der Menschen und wer sie annimmt, den wird Gott Stück für Stück nach oben ziehen auf der Leiter seines Lebens.
Wer aber Gottes Liebe ablehnt, wird nach unten steigen in seiner Schwachheit
und die Gebote Gottes immer mehr missachten.

Die Liebe Gottes!
Einzig alleine die Liebe Gottes erleuchtet die Menschen durch die Kraft des Heiligen Geistes und wer die Gebote Gottes nicht ernst nimmt, wird im Hause der Ewigkeit, wenn er nach Hause findet, nicht alle goldenen Blätter erhalten von seinem goldenen Baum, den Gott bereit hält im Himmel.

So vieles geht verloren – auf Erden und im Himmel – für die Seele.

Gott liebt und liebt und lässt euch euer Leben leben mit eurem eigenen Willen,
legt aber Seinen göttlichen Willen in Seine Gebote, die immer lebten: gestern, heute und auch morgen.

Gott fordert nicht.
Gott bittet euch! Gott ruft euch! Gott liebt euch!
Gott wünscht sich für euch das ewige Leben:
bei Seinem Sohne und dem Heiligen Geiste;
mit allen Engeln und Heiligen;
mit all euren vorausgegangenen Lieben.
Gott ruft in Liebe! Gott bittet in Liebe! Gott schenkt in Liebe,
damit ihr unter dem goldenen Baum stehen könnt
und die Geheimnisse Gottes sich für euch öffnen.
Weil aber viele Menschen schwach sind, rufen mein Sohn und ich euch auf:
Legt euren Willen in den Willen Gottes, damit ihr das ewige Leben erlangen könnt und nicht so viel auf eurer Reise auf Erden verliert.

(Die Mutter Gottes zeigt, dass viele Menschen den von Gott bestimmten Platz im Himmel verlieren. Sie sind weiter entfernt von Gott und haben weniger Erkenntnis durch ihre vielen Sünden auf Erden. Sie freuen sich im Himmel zu sein. Doch es fallen weniger goldene Blätter in ihre Seele, als Gott für sie vorgesehen hatte.
Die Gerechtigkeit legt sich auf die Barmherzigkeit. Manche goldene Bäume haben viele goldene Blätter und andere Bäume haben wenige goldene Blätter. Je nach Verdienst.)

Meine Kinder!
Tragt das Kleid der Liebe.
Tragt das Kleid der Hoffnung.
Tragt das Kleid des Glaubens.
Tragt die Gebote Gottes in euren Herzen,
damit der goldene Baum seine goldenen Blätter nicht verliert;
damit ihr den von Gott bestimmten Platz für euch nicht verliert.

Ich bin die Mutter des Herrn.
Ich bin die Mutter von Jesus Christus, eurem Erlöser, Heiland und Retter der Welt.
Kommt und beugt eure Knie vor Gott und dankt Ihm für Seine Güte und Liebe.
Meine Kinder, vergesst nicht Gott zu danken!
Vergesst es nicht.
Ich danke euch, meine Kinder, ich danke euch.
Kommt und lasst uns zusammen Gott danken!
Ich danke euch.
Gott liebt und gibt jetzt und in alle Ewigkeit!

http://morgenroete.eu/index.php/7-botschaften/275-265-baum-der-ewigkeit
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1801 am: 20. Mai 2015, 06:40:07 »
Hl. Cyprian
Die Einheit der Kirche, § 8
„Damit sie eins sind“

Brüder, wer wäre denn so verbrecherisch und so leidenschaftlich darauf versessen, Zwietracht zu stiften, dass ihm der Gedanke kommen und er es wagen könnte, das Gewand des Herrn, die Kirche Christi, zu zerreißen? (vgl. Joh 19,24) Gibt uns Gott in seinem Evangelium nicht den Hinweis: „Es wird nur eine Herde geben und einen Hirten“? (Joh 10,16) Könnte sich da noch einer vorstellen, dass es an ein und demselben Ort so einfach mehrere Hirten und mehrere Herden geben könnte? Hört, wie auch der Apostel Paulus uns dieses Einssein ans Herz legt: „Ich ermahne euch, Brüder, im Namen Jesu Christi, unseres Herrn: Seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen; seid ganz eines Sinnes und einer Meinung“ (1 Kor 1,10). Bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält“ (Eph 4,2-3).

Glaubst du nun, auf den Beinen und am Leben bleiben zu können, wenn du die Kirche verlässt, um aus ihr auszuwandern und dir anderswo eine Bleibe zu schaffen? [...] Heißt es in Exodus 12,46 nicht, dass das Lamm, das in Vorabbildung Christi geopfert wird, in ein und demselben Haus gegessen werden muss? Das Fleisch Christi, das Heilige des Herrn, kann man nicht hinauswerfen; für Glaubende gibt es keine andere Bleibe als die eine Kirche. Der Heilige Geist meint dieses Haus, diese Wohnung einer einzigen Familie, wenn er in Psalm 68,7 sagt: Gott lässt in ein und demselben Haus wohnen, die eines Herzens sind. Diese einmütigen Herzen wohnen im Hause Gottes, der Kirche Christi; dort können sie in Frieden und Schlichtheit verbleiben.   
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« Antwort #1802 am: 22. Mai 2015, 23:49:58 »
Hl. Augustinus

„Weide meine Schafe“

Der Herr fragte Petrus, ob er ihn liebe, und das wusste er bereits. Und er fragte ihn nicht bloß einmal, sondern ein zweites und drittes Mal. Und jedes Mal gab Petrus zur Antwort, dass er ihn liebe, und jedes Mal übertrug er ihm die Aufgabe, seine Lämmer zu weiden. Seiner dreifachen Verleugnung entspricht hier eine dreifache Versicherung seiner Liebe. Seine Zunge muss jetzt seiner Liebe zu Diensten sein, wie sie zuvor seiner Furcht dienstbar war. Sein Wort muss ebenso klar Zeugnis geben angesichts des Lebens, wie es Zeugnis gegeben hat vor dem Tod. Er muss bei der Übernahme der Herde des Herrn einen Beweis seiner Liebe liefern, wie er einen Beweis seiner Furcht geliefert hat, als er den Hirten verleugnet hatte.

Es ist offensichtlich, dass diejenigen, die sich der Schafe Christi mit der Absicht annehmen,  daraus eigene Schafe anstatt Schafe Christi zu machen, Liebe für die Schafe anstatt für Christus empfinden. Sie lassen sich leiten von Ruhmsucht, Herrschsucht oder Profitsucht und nicht vom liebenden Verlangen zu dienen, zu helfen und Gott zu gefallen. Das dreifache Wort Christi verurteilt diejenigen, über die der Apostel klagt, wenn er sie die eigenen Interessen über die Interessen Jesu Christi stellen sieht (vgl. Phil 2,21). Was bedeuten denn diese Worte: „Liebst du mich? Weide meine Schafe!“ Doch so viel wie: Wenn du mich liebst, dann nimm dich nicht deiner an, sondern meiner Schafe; betrachte sie nicht als die deinen, sondern als die meinen; mit ihnen suche meinen und nicht deinen Ruhm; meine, nicht deine Macht; meine, nicht deine Interessen... Machen wir uns doch keine Gedanken um uns! Lasst uns den Herrn lieben und verfolgen wir, wenn wir uns seiner Schafe annehmen, die Interessen des Herrn, ohne uns um die eigenen zu sorgen.

Predigten über das Johannesevangelium, 123
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« Antwort #1803 am: 23. Mai 2015, 07:48:56 »
Hl. Teresa von Avila

Gedicht „Vuestra soy, para vos nací“
„Wenn ich will, dass er bis zu meinem Kommen bleibt, was geht das dich an? Du aber, folge mir nach!“

Ich gehöre dir, für dich bin ich geboren
Was wirst du aus mir machen?
Höchste Majestät,
Ewige Weisheit,
Güte, Wohltat meiner Seele,
Du, Gott, Hoheit, alleiniges Sein, Güte,
Sieh an meine tiefe Niedrigkeit,
Mich, die ich dir heute von meiner Liebe singe.
Was willst du aus mir machen?

Ich bin dein, du hast mich ja geschaffen,
Dein, du hast mich ja losgekauft,
Dein, du erträgst mich ja,
Dein, du hast mich ja gerufen,
Dein, du hast ja auf mich gewartet,
Dein, ich bin ja nicht verloren,
Was willst du aus mir machen?

Was also willst du, gütiger Herr,
dass eine so nichtsnutzige Dienerin es tue?
Welchen Auftrag hast du
Dieser sündigen Sklavin zugedacht?
Hier bin ich, meine süße Liebe,
Süße Liebe, hier bin ich.
Was willst du aus mir machen?

Hier ist mein Herz,
Ich lege es in deine Hand,
Mit meinem Leib, meinem Leben, meiner Seele,
Meinem Innern und meiner Liebe.
Süßer Gemahl, mein Erlöser,
Dein zu sein, gebe ich mich hin,
Was willst du aus mir machen?

Schenk mir den Tod, schenk mir das Leben,
Gesundheit oder Krankheit,
Ehre oder Schande,
Krieg oder tiefsten Frieden,
Schwäche oder volle Kraft,
Zu all dem sage ich Ja:
Was willst du aus mir machen?

Ich gehöre dir, für dich bin ich geboren,
Was willst du aus mir machen?
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1804 am: 24. Mai 2015, 16:49:09 »
Hl. Augustinus

„Jeder von uns kann sie in seiner Muttersprache hören, wie sie die Wunder Gottes verkünden“

Mit Freude, liebe Brüder, haben wir diesen Pfingsttag anbrechen sehen; an dem die heilige Kirche in den Augen der Gläubigen erstrahlt, an dem die Herzen der Gläubigen erglühen. Denn wir feiern den Tag, an dem unser Herr Jesus Christus nach seiner Auferstehung und glorreichen Himmelfahrt den Heiligen Geist gesandt hat […]

Der Windstoß reinigte die Herzen von der Spreu des nur materiellen Lebens; das Feuer verbrannte ihr altes Begehren. Die Sprache der vom Heiligen Geist erfüllten Apostel war bereits ein Abbild der Ausweitung der Kirche durch die Sprachen aller Völker. Nach der Sintflut hatte die Ruchlosigkeit der Menschen dem Herrn zum Trotz einen hohen Turm gebaut, und das Menschengeschlecht verdiente es, durch die Verschiedenheit der Sprachen zerstreut zu werden…(Gen 11). Nun aber überwinden Demut und Frömmigkeit der Glaubenden die Vielfalt dieser Sprachen zugunsten der Einheit der Kirche. Liebe sammelt, was Zweitracht zerstreut hat, und die mannigfaltigen Teile des Menschengeschlechts werden, ähnlich den verstreuten Gliedern ein und desselben Leibes, untereinander und mit Christus verbunden, ihrem Herrn, ihrem einzigen Haupt (Kol 2,19). Durch das Feuer der Liebe werden sie zur Einheit verschmolzen […]

Brüder, ihr Glieder des Leibes Christi, ihr Keimlinge der Einheit, Kinder des Friedens, feiert diesen Tag mit Freuden, feiert ihn in aller Sicherheit. Denn ihr seht, dass sich in euch vollendet, was einst durch die Herabkunft des Heiligen Geistes angekündigt worden ist. Jeder von denen, die damals den Heiligen Geist empfingen, sprach persönlich in allen möglichen Sprachen. Heute spricht die eine Kirche, die sich über alle Völker ausbreitet, alle möglichen Sprachen, und innerhalb dieser Einheit besitzt ihr den Heiligen Geist, ihr, die ihr durch keinerlei Abspaltung von der Kirche Christi getrennt seid, die in allen Sprachen spricht.

Predigt 271
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1805 am: 24. Mai 2015, 16:53:18 »
Psalm 104(103),1-2.24-25.29-30.31.34.

Lobe den Herrn, meine Seele!
Herr, mein Gott, wie groß bist du!
Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet.
Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid,
du spannst den Himmel aus wie ein Zelt.

Herr, wie zahlreich sind deine Werke!
Mit Weisheit hast du sie alle gemacht,
die Erde ist voll von deinen Geschöpfen.
Da ist das Meer, so groß und weit,
darin ein Gewimmel ohne Zahl: kleine und große Tiere.

Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört;
nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin
und kehren zurück zum Staub der Erde.
Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen,
und du erneuerst das Antlitz der Erde.

Ewig währe die Herrlichkeit des Herrn;
der Herr freue sich seiner Werke.
Möge ihm mein Dichten gefallen.
Ich will mich freuen am Herrn.
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« Antwort #1806 am: 25. Mai 2015, 07:48:48 »
Hl. Franziskus von Assisi

„Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde“

Daher bitte ich in der Liebe, die Gott ist (vgl. 1 Joh 4,16), alle meine Brüder, die predigen, beten, arbeiten, sowohl die Kleriker wie die Laien, dass sie danach trachten, sich in allem zu verdemütigen, sich nicht zu rühmen, weder selbstgefällig zu sein, noch innerlich sich zu erheben wegen guter Worte und Werke, überhaupt über gar nichts Gutes, das Gott bisweilen in ihnen und durch sie tut oder spricht und wirkt gemäß dem Wort des Herrn: „Doch freut euch nicht darüber, dass euch die Geister gehorchen". Und wir sollen fest überzeugt sein, dass nur Laster und Sünden zu uns gehören.
Der Geist des Herrn aber will, dass das Fleisch abgetötet und verachtet, niedrig und verächtlich sei. Und er treibt an zu Demut und Geduld und zu dem reinen und einfältigen und wahren Frieden des Geistes... Und alles Gute wollen wir dem Herrn, dem erhabensten und höchsten Gott, zurückerstatten und alles Gute als sein Eigentum anerkennen und ihm für alles Dank sagen, „von dem alles Gute herkommt". Und er, der erhabenste und höchste, der einzig wahre Gott, möge erhalten, und ihm sollen erwiesen werden, und er möge empfangen alle Ehren und Ehrerweisungen, alle Lobpreisungen und Benedeiungen, allen Dank und alle Herrlichkeit, er, dem jegliches Gute gehört, der allein gut ist (vgl. Lk 18,19). Und wenn wir sehen oder hören, [dass Menschen] Böses sagen oder tun oder Gott lästern, dann wollen wir Gutes sagen und Gutes tun und Gott loben (vgl. Röm 12, 21), „der gepriesen ist in Ewigkeit" (Röm 1,25).

Erste Regel §17
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« Antwort #1807 am: 25. Mai 2015, 13:36:21 »
Wenn Mein Sohn einer Seele himmlische Gnaden schenkt, dann wird von dieser Person viel erwartet. Jede Seele muss dann ihr Leben im Einklang mit den Lehren Meines Sohnes leben.

Mein Sohn macht Seine Gegenwart fühlbar, wenn Er angerufen wird.

Gott liebt die demütigen Seelen. Er überhäuft sie mit großen Gnaden. Je mehr Gnaden sie erhalten, desto mehr wird Er in ihnen Gegenwärtig sein. Dann, wenn Seine Gegenwart bekannt gemacht ist, wird diese selbe Seele Gegenstand des Hasses sein. Der Teufel wird zu Seelen hingezogen, die im Licht Gottes sind.

Traurigerweise kommen viele Menschen, die Mich, die Muttergottes, lieben, zu Mir und bitten Mich ihnen zu helfen, andere Seelen zu zerstören.

Diese Seelen — so sagen sie — verdienten Gottes Strafe. Wenn sie verlangen, dass Mein Sohn über solche Seelen das Urteil fällt, wegen des Hasses, der in ihren Herzen wohnt, werden ihre Gebete niemals gehört werden.

Wie könnt ihr Mich lieben, Meinen Sohn anbeten und eure Treue zur Wahrheit schwören, wenn ihr andere hasst?

Oh, wie listig ist der Teufel, wenn er heilige Seelen verschlingt, die dem Stolz erlaubt haben, sie vom Weg abzubringen. Sobald der Stolz eine Seele ergreift, verliert sie augenblicklich ihr Licht. Je dunkler sie wird, desto weiter entfernt sie sich vom Licht Gottes.

Wenn ihr Mich bittet, euretwegen bei Meinem Sohn Fürsprache einzulegen, dann müsst ihr immer mit der Fülle der Liebe in eurem Herzen zu Mir kommen. Ihr dürft niemals einen anderen Menschen verfluchen, wenn ihr um Gottes Gnaden bittet, denn das ist Ihm ein Gräuel. Im Himmel gibt es keinen Hass.

Kommt zu Mir, liebe Kinder, mit nichts als Liebe im Herzen für eure Feinde, und all eure Gebete werden gemäß Gottes Heiligem Willen erhört werden.

Eure geliebte Mutter
Mutter der Erlösung

Auszug 1131. Mutter der Erlösung: Ihr dürft niemals einen anderen Menschen verfluchen, wenn ihr um Gottes Gnaden bittet.

http://www.dasbuchderwahrheit.de/botschaften/2014/1131.htm
« Letzte Änderung: 25. Mai 2015, 13:38:12 von Tina 13 »
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La Salette 1846



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