Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4578367 mal)

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« Antwort #2280 am: 08. September 2015, 06:45:51 »

Frau aller Völker

Der Friede in Christus

Die Frau blickt mich an und warnt mit dem Finger. Sie sagt dreimal:
„Ihr Menschen werdet den Frieden bewahren, wenn ihr an Ihn glaubt. Verbreitet das!“
Bei diesen Worten legt mir die Frau ein Kreuz in die Hand. Sie deutet darauf, während ich es rund um mich herum sehen lassen muss.

Eine neue Gefahr

Danach ist es als würde mich die Frau zur Kirche hinausführen. Dort sehe ich eine unendliche Leere vor mir. Aber während ich diese Leere betrachte, erkenne ich Häupter von Menschen darin. Ich muss gleichsam hier und da eines herausnehmen, und dann spricht die Frau zu mir:
„Es sind führende Personen, die sich schon wieder etwas ausdenken.“

(Aus 2. Botschaft - 21. April 1945)
« Letzte Änderung: 09. September 2015, 07:56:25 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2281 am: 09. September 2015, 05:16:52 »
Hl. Ambrosius (um 340-397), Bischof von Mailand und Kirchenlehrer

„Selig, ihr Armen… selig, die ihr jetzt weint“

„Selig die Armen.“ Die Armen sind nicht alle selig; denn Armut ist an sich wertfrei: Arme können gut und böse sein… Da ist ein Armer, er rief und der Herr erhörte ihn (Ps 34,7): arm an Fehlern, arm an Lastern; ein Armer, an dem der Herrscher dieser Welt nichts gefunden hat (Joh 14,30); arm wie der Arme, der reich war, und unseretwegen arm wurde (2 Kor 8,9). Deshalb drückt sich Matthäus eindeutig aus: „Selig, die Armen im Geiste“; denn wer arm im Geist ist, bläht sich nicht auf, lässt sich nicht zu rein menschlichem Denken hinreißen. Das also ist die erste Seligpreisung.

[„Selig die Sanftmütigen“ schreibt Matthäus weiter.] Wenn ich alle Sünden hinter mir gelassen habe…, zufrieden bin mit meiner Schlichtheit, nichts Böses mehr an mir ist, dann muss ich noch an meinem Charakter feilen. Was nützt es mir, keine weltlichen Güter zu haben, wenn ich nicht sanftmütig und gelassen bin? Denn den geraden Weg einzuschlagen heißt doch, dem zu folgen, der sagt: „Lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig“ (Mt 11,29)…

Und dann – vergesst nicht, dass ihr Sünder seid. Weint über eure Sünden, weint über eure Fehler. Und so ist es gut, dass die dritte Seligpreisung denen gilt, die über ihre Sünden weinen; denn Sünden vergibt ja die Heilige Dreifaltigkeit. Reinigt und wascht euch also durch eure Tränen. Wenn ihr über euch selber weint, braucht ein Anderer nicht über euch zu weinen… Jeder hat seine Toten zu beweinen; und wir sind tot, wenn wir sündigen… Der Sünder weine also über sich selbst und fasse wieder Mut, damit er gerecht wird, denn der Gerechte klagt sich selber an (vgl. Spr 18,17).

Zum Evangelium nach Lukas, V, 53-55
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« Antwort #2282 am: 09. September 2015, 05:18:04 »
Brief des Apostels Paulus an die Kolosser 3,1-11.

Brüder! Ihr seid mit Christus auferweckt; darum strebt nach dem, was im Himmel ist, wo Christus zur Rechten Gottes sitzt.
Richtet euren Sinn auf das Himmlische und nicht auf das Irdische!
Denn ihr seid gestorben und euer Leben ist mit Christus verborgen in Gott.
Wenn Christus, unser Leben, offenbar wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.
Darum tötet, was irdisch an euch ist: die Unzucht, die Schamlosigkeit, die Leidenschaft, die bösen Begierden und die Habsucht, die ein Götzendienst ist.
All das zieht den Zorn Gottes nach sich.
Früher seid auch ihr darin gefangen gewesen und habt euer Leben davon beherrschen lassen.
Jetzt aber sollt ihr das alles ablegen: Zorn, Wut und Bosheit; auch Lästerungen und Zoten sollen nicht mehr über eure Lippen kommen.
Belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Taten abgelegt
und seid zu einem neuen Menschen geworden, der nach dem Bild seines Schöpfers erneuert wird, um ihn zu erkennen.
Wo das geschieht, gibt es nicht mehr Griechen oder Juden, Beschnittene oder Unbeschnittene, Fremde, Skythen, Sklaven oder Freie, sondern Christus ist alles und in allen.


Psalm 145(144),2-3.10-11.12-13ab.

Ich will dich preisen Tag für Tag
und deinen Namen loben immer und ewig.
Groß ist der Herr und hoch zu loben,
seine Größe ist unerforschlich.

Danken sollen dir, Herr, all deine Werke
und deine Frommen dich preisen.
Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden,
sollen sprechen von deiner Macht.

Sie sollen den Menschen deine machtvollen Taten verkünden
und den herrlichen Glanz deines Königtums.
Dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten,
deine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht.


Evangelium nach Lukas 6,20-26.

In jener Zeit richtete Jesus seine Augen auf seine Jüngeund sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes.
Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet satt werden. Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
Selig seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen, wenn sie euch beschimpfen und euch in Verruf bringen um des Menschensohnes willen.
Freut euch und jauchzt an jenem Tag; euer Lohn im Himmel wird groß sein. Denn ebenso haben es ihre Väter mit den Propheten gemacht.
Aber weh euch, die ihr reich seid; denn ihr habt keinen Trost mehr zu erwarten.
Weh euch, die ihr jetzt satt seid; denn ihr werdet hungern. Weh euch, die ihr jetzt lacht; denn ihr werdet klagen und weinen.
Weh euch, wenn euch alle Menschen loben; denn ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.


Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #2283 am: 09. September 2015, 05:20:50 »
Es wird kein Erbarmen mehr geben, sobald die Stunde der Barmherzigkeit der Gerechtigkeit weicht!

Mein Kind. Schreibe und höre, was Ich, dein dich liebender Vater im Himmel, heute den Kindern der Welt zu sagen habe:

Mein Sohn steht bereit, einen jeden von euch zu erlösen, der IHM sein aufrichtiges JA schenkt.

Verspielt nicht eure Chance auf Erlösung, denn wer jetzt Meinem Sohn sein JA verweigert, wird nur noch eine Chance bekommen.

Wenn er sie nicht nutzt, wird seine Seele an den Widersacher verlorengehen, und kein Wehklagen, kein Flehen, wird ihm dann mehr nützen, denn es wird kein Erbarmen mehr geben, weil die Stunde der Barmherzigkeit der Gerechtigkeit weicht, und das, Meine geliebten Kinder, heißt für euch, dass ihr auf ewig verloren seid, ohne Meinen Sohn, denn ihr habt IHM euer JA verweigert, und Seine Barmherzigkeit habt ihr nicht wahrgenommen. Amen.

So entscheidet euch, wo ihr "leben" wollt. Es gibt Mein Himmelreich in ewiger Glorie und das Neue Königreich, IN DAS MEIN SOHN ALLE SEINE TREUEN KINDER ERHEBEN WIRD.

Wer nicht würdig ist, wird in die Hölle "gesandt". Den Weg dorthin beschreitet er zu Lebzeiten selbst.

In der Stunde der Barmherzigkeit, DIE ZUR JETZIGEN ZEIT NOCH SCHLÄGT, hat JEDER die Möglichkeit, seinen Weg noch zu korrigieren. Ist diese aber abgelaufen, gibt es kein Zurück mehr, und die Seele -ihr- wird in die Hölle gestoßen.

Es gibt keinen Ausweg mehr.

Sobald ihr im Fall seid, hilft auch eure Erkenntnis um euer Irren nicht mehr und auch kein Flehen um Erbarmen. Es ist dann zu spät. Gleichsam wird es mit Ablauf der Barmherzigkeit sein.

So entscheidet euch, geliebte Kinder, und korrigiert euren Weg! Eure letzte Chance wird nun bald kommen, nutzt sie, sonst seid ihr verloren. Amen.

In unendlicher Liebe,

Euer Vater im Himmel.

Alle Meine Kinder möchte Ich gerettet sehen, doch müsst ihr euch entscheiden und euren freien Willen Meinem unterstellen. Vertraut, Meine Kinder. ICH BIN euer Vater, euer Schöpfer, und zu jeder Zeit werde Ich euren Willen respektieren.

So entscheidet euch, geliebte Kinder, denn in Liebe erschuf Ich euch und in Liebe erwarte Ich euch. Kommt zurück zu Mir, durch Christus, Meinen Sohn. Amen.

Euer Vater im Himmel.

Schöpfer aller Kinder Gottes und Schöpfer allen Seins. Amen.
 
Botschaft Nr. 1050, 30. August 2015

 http://www.dievorbereitung.de/Botschaften/data1041-1075/1050.html
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« Antwort #2284 am: 09. September 2015, 05:22:17 »
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Betet!

Guten Morgen, Mein Kind. Bitte sage Unseren Kindern heute noch einmal, sie mögen beten.

Ihr Gebet ist so wichtig, und es bewirkt die Wunder (in) eurer heutigen Zeit.

So betet, geliebte Kinder, denn so viel Gebet wird noch gebraucht. Amen.

Ich danke euch aus den Tiefen Meines euch so sehr liebenden Mutterherzens.

In Liebe,                                                                   
Eure Mutter im Himmel.
Mutter aller Kinder Gottes und Mutter der Erlösung. Amen.

Botschaft Nr. 1051, 31. August 2015
   
http://www.dievorbereitung.de/Botschaften/data1041-1075/1051.html



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« Antwort #2285 am: 09. September 2015, 05:40:09 »


Jesus:  „Gesegnet seien die Seelen, die Meinen wahren Worten lauschen und sich vollkommen der Stimme des Heiligen Geistes und Seinem edlen Wirken anvertrauen!“

Maria
"Jesus will bekannt machen, dass er in diesem Winkel der Erde seine Wohnung errichtet hat." (23.10.1996)

"Immer wenn eine Seele hier (in den Garten "Himmelsgrün") eintritt, wird sie durch die Macht meines Versprechens gerettet." (23.3.1997)

"Meine Tochter, ich möchte euch dazu auffordern, hierher zu kommen, in den heiligen Garten Gethsemani (Garten "Himmelsgrün"), damit ihr, wenn ihr in die Wüste und die Stille der Olivenhaine gelangt, die in euch liegende Wüste zum Blühen bringt! Ich sage es dir noch einmal, dass man hier die Quelle der Gnade finden wird!"  (23.8.1998)
 
„...Diese Erscheinung, die vom Satan und seinen Mitstreitern gehasst wird, bereitet den Sieg vor, den ich dir bereits vorausgesagt habe..."
(Muttergottes zu Debora)
 
http://www.jungfrau-der-eucharistie.de
« Letzte Änderung: 09. September 2015, 07:57:39 von Tina 13 »
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« Antwort #2286 am: 09. September 2015, 05:42:39 »


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Kommunionempfang

Botschaft Jesu, vom 28.11.1995

Jesus: Auf denn, meine Tochter, komm zu schreiben. Dies ist die Zeit des Sieges der Eucharistie, Meines Wahren Leibes, Meines Wahren Fleisches!
Debora: Ja Herr, ich komme. Worüber werden wir heute in Bezug auf die Eucharistie sprechen?
Jesus: Das Thema ist die gebührende Ehrfurcht, mit der Ich aufgenommen werden möchte: wie man sich dem Himmlischen Festmahl nähern soll.
- Das Erste was Ich wünsche, ist, dass euer Herz rein sein soll vom Schmutz der Sünde, und dies ist nur mit dem Sakrament der Beichte möglich. Es muss wahre Reue sein über die begangenen Sünden und jene, die man begehen wird: Die Absicht, aus ganzem Herzen, sie nicht mehr zu begehen und schließlich zu spüren, dass einem durch Meine Barmherzigkeit vergeben ist.
- Das Zweite ist ein inniges Gebet vor der Kommunion, um so ein liebevolles Opfer für die Heilung der Seelen darzubringen.
- Das Dritte ist Mein Empfang auf den Knien, unbedingt auf den Knien!
Debora: Aber Herr, einmal machte ich das bei den Passionisten von Manduria und der Zelebrant begann wie am Spieß zu schreien.
Jesus: Ja, es ist genau so. Es ist der Satan, der sich entfesselt, da er selbst ähnliche Anweisungen in den Menschen geschaffen hat, um das Sakrament der Sakramente(59)  zerstören zu können. Ich sage dir, dass niemand von euch die Göttliche Hoheit stehend empfangen darf; zumindest sollt ihr als Zeichen dafür, dass ihr Mich als König und Retter anbetet, die Knie beugen. Gib du, zumindest du, als vollkommene Schülerin dieses Beispiel.
Debora: Aber Herr, sie werden das niemals annehmen.
Jesus: Das ist nicht wichtig, gib zu verstehen, dass der „Ich-bin-da“(60)  so spricht und nur er weiß, wohin dieser Ungehorsam führen könnte. Ich bin es, der heilige Arzt, der Ich mit Meinen heiligen Händen wirke, aber ihr sollt den Schatz nicht in den Händen empfangen! Ich sprach: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist.“(61)  Ich sagte nicht: „Ich bin die Frucht der natürlichen Ernte.“
Ich bin das geistige Brot und möchte so empfangen werden, wie es Meine Mutter durch die heiligen Bilder zeigte: die Hände gefaltet, in der Haltung eines innigen Gebets!
 
Es gibt keinen Engel, der beim Akt des Mich Empfangens stehen bleiben würde. Haltet ihr euch also für größer als die Engel? Nein, das erhabenste Gebet, das ihr darbringen könnt, ist genau diese Geste der Demut und des Niederfallens am Fuße meines heiligen Altars. Ich werde nicht mehr lange diese Unausgeglichenheiten tolerieren: Zu viel Verwirrung herrscht in Meinem Haus! Doch durch das Werk Meiner Hände werdet ihr in wenigen Tagen so große Zeichen und Wunder sehen, dass ihr versteht, welche Ungerechtigkeiten vorgeherrscht haben! Ich vermehre gerade das Wunder des Brotes in vielen Seelen.(62)  Mein Brot wird sich in all seiner Allmacht zeigen!
Debora: O Herr, wie sehr wünsche ich, dass auch ich dieses Brot aus Deinen Händen empfange!
Jesus: Ist es ein Herzenswunsch, erfüllt vom Geist der Anbetung und der Sühne?
Debora: Ja
Jesus: Dann bereite dich also vor und benachrichtige alle davon, dass ich, die Liebe, bald bei deinen öffentlichen Erscheinungen noch dieses Zeichen setzen werde, aber denk dann daran, die Zunge weit herausgestreckt zu halten, und dann werden es alle sehen. Die ganze Welt wird daran teilhaben. Hilf mir, die Sünder zu retten.
Doch danke nun dem Vater für so viel Barmherzigkeit. Wiederhole mit mir:
Danke, Vater, für all Deine guten Taten,
Dir seien der Ruhm und die Ehre in Ewigkeit.
Amen.
Ich segne dich. Der „Ich-bin-da“ hat zu dir gesprochen!
 
Etwas später, um 14.15 Uhr, weinen die kleine Muttergottesstatue von Fatima und das Bildchen der Muttergottes des gesegneten Ölbaums (welches am Tag davor Öl verströmt hatte) Blutstränen.
 
(59)  Der Priester mag einem Dekret gehorchen, doch dieses Dekret kann vom Höchsten nicht gern gesehen sein.
(60)  Ex 3,14
(61)  Joh 6,51
(62)  Hier bezieht er sich auf das Eucharistische Wunder, das sich mehrere Male auf Deboras Zunge ereignete.
 
(Gemäß den päpstlichen Vorschriften werden diese Botschaften bekannt gegeben, ohne dem Urteil der römisch-katholischen Kirche vorgreifen zu wollen.)
« Letzte Änderung: 09. September 2015, 07:59:53 von Tina 13 »
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« Antwort #2287 am: 09. September 2015, 05:44:23 »

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Papst Benedikt XVI. über die "alte Messe":

"Was nun die Verwendung des Messbuches von 1962 als Forma extraordinaria der Messliturgie angeht, so möchte ich darauf aufmerksam machen, dass dieses Missale nie rechtlich abrogiert wurde und insofern im Prinzip immer zugelassen blieb. (...)

Viele Menschen, die klar die Verbindlichkeit des II. Vaticanums annahmen und treu zum Papst und zu den Bischöfen standen, sehnten sich doch auch nach der ihnen vertrauten Gestalt der heiligen Liturgie, zumal das neue Missale vielerorts nicht seiner Ordnung getreu gefeiert, sondern geradezu als eine Ermächtigung oder gar als Verpflichtung zur „Kreativität“ aufgefasst wurde, die oft zu kaum erträglichen Entstellungen der Liturgie führte. Ich spreche aus Erfahrung, da ich diese Phase in all ihren Erwartungen und Verwirrungen miterlebt habe. Und ich habe gesehen, wie tief Menschen, die ganz im Glauben der Kirche verwurzelt waren, durch die eigenmächtigen Entstellungen der Liturgie verletzt wurden. (...)

Hatte man unmittelbar nach dem Ende des II. Vaticanums annehmen können, das Verlangen nach dem Usus von 1962 beschränke sich auf die ältere Generation, die damit aufgewachsen war, so hat sich inzwischen gezeigt, dass junge Menschen diese liturgische Form entdecken, sich von ihr angezogen fühlen und hier eine ihnen besonders gemäße Form der Begegnung mit dem Mysterium der heiligen Eucharistie finden. (...)

Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und groß. (...)

Es tut uns allen gut, die Reichtümer zu wahren, die im Glauben und Beten der Kirche gewachsen sind, und ihnen ihren rechten Ort zu geben. (...)"

Papst Benedikt XVI. in seinem Begleitbrief an die Bischöfe zum Motuproprio 'Summorum Pontificum' vom 7. Juli 2007
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