Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4570061 mal)

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8360 am: 22. April 2020, 20:57:07 »
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Amen

Lieber Amos, Gottes Segen und liebe Grüße
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8361 am: 22. April 2020, 20:57:25 »
Hl. Hippolyt von Rom (?-235)
Priester und Märtyrer
Die apostolische Tradition, 25 (trad. © Evangelizo)

„Wer die Wahrheit tut, kommt zum Licht“ (vgl. Joh 3,21)

Wenn der Bischof zugegen ist und es Abend geworden ist, bringt der Diakon die Lampe. Und inmitten aller anwesenden Gläubigen wird er Dank sagen. Zunächst wird er die Anwesenden grüßen mit den Worten: „Der Herr sei mit euch“, und das Volk wird antworten: „Und mit deinem Geiste“. „– Lasset uns danken dem Herrn.“ Und das Volk erwidert: „Das ist würdig und recht; Größe und Macht kommen ihm zu wie auch die Herrlichkeit“ […] Und dann wird er auf diese Weise beten, indem er spricht:

„Wir sagen dir Dank, Herr, durch deinen Sohn Jesus Christus, unseren Herrn, durch den du uns erleuchtet hast, indem du uns das Licht offenbart hast, das nicht erlischt. Der Tag hat sich geneigt, und es will Nacht werden. Du hast uns mit dem Licht des Tages gesättigt, das du zu unserer Freude geschaffen hast; so fehlt es uns, durch deine Gnade, auch jetzt nicht an Licht für den Abend. Wir loben und preisen dich durch deinen Sohn Jesus Christus, unseren Herrn. Durch ihn sei dir Ruhm und Ehre und Macht zusammen mit dem Heiligen Geist, jetzt und immerdar und in Ewigkeit. Amen.“ Und alle werden sagen: „Amen.“

Sie stehen also nach dem Essen auf und beten. Die Kinder sagen Psalmen auf, desgleichen die Jungfrauen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8362 am: 22. April 2020, 20:59:17 »
 ;tffhfdsds

Apostelgeschichte 5,17-26.

In jenen Tagen erhoben sich voll Eifersucht der Hohepriester und alle, die auf seiner Seite standen, nämlich die Gruppe der Sadduzäer.
Sie ließen die Apostel verhaften und in das öffentliche Gefängnis werfen.
Ein Engel des Herrn aber öffnete nachts die Gefängnistore, führte sie heraus und sagte:
Geht, tretet im Tempel auf, und verkündet dem Volk alle Worte dieses Lebens!
Sie gehorchten und gingen bei Tagesanbruch in den Tempel und lehrten.
Währenddessen kam der Hohepriester mit seinen Begleitern. Sie riefen den Hohen Rat und alle Ältesten der Söhne Israels zusammen; man schickte Boten zum Gefängnis, um die Apostel vorführen zu lassen.
Die Diener gingen, fanden sie aber nicht im Gefängnis. Sie kehrten zurück und meldeten:
Wir fanden das Gefängnis sorgfältig verschlossen und die Wachen vor den Toren stehen; als wir aber öffneten, fanden wir niemand darin.
Der Tempelhauptmann und die Hohenpriester waren ratlos, als sie das hörten, und wussten nicht, was nun werden sollte.
Da kam jemand und meldete ihnen: Die Männer, die ihr ins Gefängnis geworfen habt, stehen im Tempel und lehren das Volk.
Da ging der Tempelhauptmann mit seinen Leuten hin und holte sie, allerdings nicht mit Gewalt; denn sie fürchteten, vom Volk gesteinigt zu werden.

Psalm 34(33),2-3.4-5.6-7.8-9.

Ich will den Herrn allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Meine Seele rühme sich des Herrn;
die Armen sollen es hören und sich freuen.

Verherrlicht mit mir den Herrn,
lasst uns gemeinsam seinen Namen rühmen.
Ich suchte den Herrn, und er hat mich erhört,
er hat mich all meinen Ängsten entrissen.

Blickt auf zu ihm, so wird euer Gesicht leuchten,
und ihr braucht nicht zu erröten.
Da ist ein Armer; er rief, und der Herr erhörte ihn.
Er half ihm aus all seinen Nöten.

Der Engel des Herrn umschirmt alle, die ihn fürchten und ehren,
und er befreit sie.
Kostet und seht, wie gütig der Herr ist;
wohl dem, der zu ihm sich flüchtet!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 3,16-21.

Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.
Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse.
Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden.
Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, dass seine Taten in Gott vollbracht sind.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8363 am: 23. April 2020, 04:52:44 »
 ;tffhfdsds

Apostelgeschichte 5,27-33.

In jenen Tagen führten der Tempelhauptmann und seine Leute die Apostel herbei und stellten sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie
und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; ihr aber habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.
Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und ermordet habt.
Ihn hat Gott als Herrscher und Retter an seine rechte Seite erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken.
Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen.
Als sie das hörten, gerieten sie in Zorn und beschlossen, sie zu töten.

Psalm 34(33),2.9.17-18.19-20.

Ich will den Herrn allezeit preisen;
immer sei sein Lob in meinem Mund.
Kostet und seht, wie gütig der Herr ist;
wohl dem, der zu ihm sich flüchtet!

Das Antlitz des Herrn richtet sich gegen die Bösen,
um ihr Andenken von der Erde zu tilgen.
Schreien die Gerechten, so hört sie der Herr;
er entreißt sie all ihren Ängsten.

Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen,
er hilft denen auf, die zerknirscht sind.
Der Gerechte muss viel leiden,
doch allem wird der Herr ihn entreißen.

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 3,31-36.

Er, der von oben kommt, steht über allen; wer von der Erde stammt, ist irdisch und redet irdisch. Er, der aus dem Himmel kommt, steht über allen.
Was er gesehen und gehört hat, bezeugt er, doch niemand nimmt sein Zeugnis an.
Wer sein Zeugnis annimmt, beglaubigt, dass Gott wahrhaftig ist.
Denn der, den Gott gesandt hat, verkündet die Worte Gottes; denn er gibt den Geist unbegrenzt.
Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben.
Wer an den Sohn glaubt, hat das ewige Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern Gottes Zorn bleibt auf ihm.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8364 am: 24. April 2020, 22:33:30 »

449. Die Zahl 666 wird — in Form versteckter Ziffern — in einen Chip eingebettet sein, den man euch zwingen wird anzunehmen ... genau so, wie ihr irgendeine Impfung annehmen würdet
Freitag, 1. Juni 2012, 20:15 Uhr

Meine innig geliebte Tochter, der Antichrist bereitet schon seinen Friedensplan vor, den er einführen wird, kurz nachdem die Kriege im Nahen Osten sich ausgebreitet haben und wenn die Qual und die schreckliche Angst deutlich machen, dass es kein Zeichen der Hoffnung mehr gibt.

Dann wird er plötzlich erscheinen und sich der Welt als ein Mann des Friedens bekanntmachen, als ein leuchtender Juwel, der in der Mitte der Finsternis funkeln wird.

Wenn er auftaucht, wird man ihn als einen der charismatischsten politischen Führer aller Zeiten ansehen.

Seine schicke, anziehende und fürsorgliche Persönlichkeit wird die Mehrheit der Menschen zum Narren halten.

Er wird Liebe und Mitgefühl ausstrahlen und man wird ihn für einen Christen halten. Mit der Zeit wird er viele Anhänger anziehen, deren Zahl zunehmen wird, so dass er Mir, dem Messias, gleichen wird.

Man wird ihn als jemanden sehen, der die Einheit unter allen Nationen fördert, und man wird ihn in fast jedem Land der Welt lieben.

Später wird es scheinen, als ob er übernatürliche Fähigkeiten hat. Viele werden glauben, dass er von Meinem Vater gesandt wurde und dass er Ich, Jesus Christus, der Retter der Welt, ist.

Sie werden zu ihm beten, ihn lieben und für ihn ihr Leben hingeben — und er wird dann, wenn sie ihn nicht sehen können, über sie lachen und sie verspotten.

Das wird der größte Betrug aller Zeiten sein, und der Plan ist, eure Seelen zu stehlen, euch von Mir wegzuziehen.

Er und der Falsche Prophet, der wie ein König auf dem Stuhle Petri sitzen wird, werden heimlich eine Eine-Welt-Religion planen.

Diese wird den Eindruck einer Art christlicher Religion erwecken, welche die Liebe fördert. Sie wird jedoch nicht die Liebe füreinander fördern, die von Gott kommt. Stattdessen wird sie die Liebe und Treue für den Antichristen und die Selbstliebe fördern.

Der Gräuel macht dort aber nicht Halt; denn wenn sie die Kinder Gottes verführt haben, dann wird der Angriff beginnen.

Plötzlich wird von allen verlangt werden, das Zeichen der Zugehörigkeit zur Einen-Welt anzunehmen. Eine vereinigte Welt, an der sich alle Menschen beteiligen werden müssen.

Es, das Zeichen, wird euer Geld kontrollieren, euren Zugang zu den Lebensmitteln und eure Art, wie ihr lebt.

Gesetze — und zwar eine große Zahl davon — werden dazu führen, dass ihr zu Gefangenen werdet. Der Schlüssel zu eurer Zelle — die euch unter ihrer Kontrolle hält — wird das Zeichen des Tieres sein.

Die Zahl 666 wird — in Form versteckter Ziffern — in einen Chip eingebettet sein, den man euch zwingen wird anzunehmen — genau so, wie ihr irgendeine Impfung annehmen würdet.

Sobald er eingebettet ist, wird er euch vergiften, und zwar nicht nur euren Geist und eure Seele, sondern auch euren Körper. Denn er wird eine Seuche hervorrufen, die dafür vorgesehen ist, einen Großteil der Weltbevölkerung auszulöschen.

Ihr dürft das Zeichen nicht annehmen. Stattdessen werde Ich euch anweisen, was zu tun ist.

Viele werden das Zeichen annehmen, weil sie sich hilflos fühlen werden.

Das Siegel des Lebendigen Gottes, Mein Kreuzzug-Gebet (33) ist eure Rettungsleine.

Wenn ihr Mein Siegel des Schutzes, das euch von Meinem Ewigen Vater gegeben wird, erhaltet, dann werdet ihr das Zeichen nicht annehmen müssen.

Ihr werdet nicht angerührt werden. Euer Haus wird nicht gesehen werden, es wird nicht gesucht werden noch wird es zu einem Ziel werden; denn es wird für die Augen von Satans Armee unsichtbar gemacht werden.

Ihr werdet Lebensmittel verstecken müssen, die für ein paar Jahre ausreichen werden (bzw. ein paar Jahre haltbar sind). Ihr werdet euer eigenes Getreide anbauen müssen, euer eigenes Wasser lagern müssen und alle Heiligen Gegenstände in Eurer Nähe halten müssen.

Meine Rest-Kirche wird wachsen und wird sich ausbreiten, und man wird euch Unterschlupf gewähren, wenn das erforderlich ist.

Es ist jetzt viel Planung erforderlich.

An jene, die über das, was ihr tut, lachen, oder die sagen: „Jesus wird euch doch sicher nicht dazu auffordern, etwas Derartiges zu tun? Versorgt Er nicht alle Seine Anhänger in ihrer Zeit der Not?“

Selbst nur ein Laib Brot und nur ein Fisch können vervielfacht werden. Darum ist es nicht von Bedeutung, wenn ihr nur einige wenige Lebensmittel habt, denn Ich werde euch beschützen und ihr werdet sicher sein.

Betet tüchtig für jene Seelen, die es nicht schaffen werden, das Zeichen zu vermeiden.

Jene unschuldigen Seelen, die zu dem Zeitpunkt, an dem sie gezwungen werden, den Chip anzunehmen, im Stande der Gnade sind, werden gerettet werden.

Der Rest von euch muss zum Schutz eurer Familie und zum Schutz eurer Treue zur Heiligen Eucharistie und zur Heiligen Messe vorausplanen.

Wenn der Antichrist alle Religionen verschlingt, dann sind die einzigen Waffen, gegen die er machtlos sein wird, die Heilige Messe und die Transsubstantiation (= die Wandlung) des Brotes in Meinen Leib und in Mein Blut in der Heiligen Eucharistie.

Meine Heiligen Messen müssen weitergehen. Diejenigen von euch, die das wissen, müssen sich jetzt in großer Zahl versammeln und mit den Vorbereitungen dafür beginnen.

Je frühzeitiger ihr euch vorbereitet, desto mehr Gnaden werden euch gegeben werden, um eure Reihen rund um die Welt aufzubauen.

Der Felsen wird mit einem neuen Gebäude beladen werden, von dem sie sagen werden, dass es Mein Neuer Tempel sein wird. Aber das ist nicht wahr.

Aber wenn die Verfolgung endet, werden Meine Rest-Kirche und Meine auserwählten Menschen den Tempel wiederaufbauen und Mein Neues Jerusalem wird vom Himmel herniederkommen.

Es wird in Glorie herniedersteigen. Man wird die Posaunen im Himmel und auf der Erde zur gleichen Zeit hören.

Und dann werde Ich kommen. Du, Meine Tochter, wirst Meine Ankunft verkünden, und viele werden auf den Boden niederfallen und vor Erleichterung, Liebe und Freude in Verzückung weinen.

Denn endlich ist der Moment da, auf den sie gewartet haben. Der Himmel wird aufleuchten, der Donner wird erschallen und die Chöre der Engel werden im süßen Einklang singen, wenn alle Kinder Gottes den wahren Messias begrüßen werden.

Ich, Jesus Christus, werde kommen, um zu richten. Und der Himmel und die Erde werden eins werden.

Die Neue Herrliche Pracht, die erneuerte Erde, wird erscheinen, und das Neue Paradies wird all diejenigen umarmen, deren Namen im Buch des Lebens stehen, die sich wie zu einer Einheit vereinen werden.

Und obwohl die alte Erde — verschmutzt durch den Makel der Sünde — ihr Ende gefunden haben wird, ist das nur der Anfang des Neuen Zeitalters.

Das ist es, wonach ihr streben müsst. Das ist es, worauf ihr — als Teil eures natürlichen Erbes — ein Anrecht habt.

Konzentriert euch nur auf das Retten aller Seelen.

Aus diesem Grund müsst ihr die Hindernisse ignorieren, die euch in den Weg gelegt werden. Die Verfolgung. Den Schmerz. Das Grauen des Bösen, verübt durch die Hände anderer. Alles, worauf es ankommt, ist die Rettung der Seelen.

Euer Erlöser Jesus Christus
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8365 am: 24. April 2020, 23:05:42 »
Hl. Johannes Paul II. (1920-2005)
Papst
Apostolisches Schreiben „Mane nobiscum Domine“ zum Jahr der Eucharistie (7. Oktober 2004), 15–16 (© Libreria Editrice Vaticana)

„Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus“

Es besteht kein Zweifel, dass unter den verschiedenen Aspekten der Eucharistie jener des Gastmahles am meisten ins Auge fällt. Die Eucharistie entstand im Kontext des Paschamahles am Abend des Gründonnerstages. Daher ist ihrer Struktur die Bedeutung der Tischgemeinschaft eingeschrieben: „Nehmt und esst … Dann nahm er den Kelch … und reichte ihn den Jüngern mit den Worten: Trinkt alle daraus“ (Mt 26,26.27). Dieser Aspekt drückt die Gemeinschaftsbeziehung gut aus, die Gott mit uns aufnehmen will und die wir selbst untereinander entfalten müssen.

Dennoch darf nicht vergessen werden, dass das eucharistische Mahl auch und zuerst einen tiefen Opfercharakter besitzt. Christus legt uns darin das Opfer wieder vor, das er ein für allemal auf Golgota dargebracht hat. Wenn er darin auch als Auferstandener gegenwärtig ist, so trägt er doch die Zeichen seines Leidens, zu dessen „Gedächtnis“ jede heilige Messe gefeiert wird. Daran erinnert uns die Liturgie in der Akklamation nach der Wandlung: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir …“. Während die Eucharistie das Vergangene vergegenwärtigt, versetzt sie uns zugleich in die Zukunft der letzten Wiederkunft Christi am Ende der Geschichte. Dieser „eschatologische“ Aspekt verleiht dem eucharistischen Sakrament eine mitreißende Dynamik, die den christlichen Weg mit dem Schritt der Hoffnung ausstattet.

Diese Dimensionen der Eucharistie verdichten sich in einem Aspekt, der mehr als alle anderen unseren Glauben auf die Probe stellt: das Geheimnis der „Realpräsenz“. […] Gerade seine Gegenwart verleiht den übrigen Dimensionen – des Gastmahls, des Pascha-Gedächtnisses, der eschatologischen Vorausnahme – eine Bedeutung, die weit über einen reinen Symbolismus hinausgeht. Die Eucharistie ist das Geheimnis der Gegenwart, durch das sich die Verheißung Christi, immer bei uns zu sein bis ans Ende der Welt, auf höchste Weise verwirklicht.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8366 am: 24. April 2020, 23:06:31 »
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Apostelgeschichte 5,34-42.

In jenen Tagen erhob sich im Hohen Rat ein Pharisäer namens Gamaliël, ein beim ganzen Volk angesehener Gesetzeslehrer; er ließ die Apostel für kurze Zeit hinausführen.
Dann sagte er: Israeliten, überlegt euch gut, was ihr mit diesen Leuten tun wollt.
Vor einiger Zeit nämlich trat Theudas auf und behauptete, er sei etwas Besonderes. Ihm schlossen sich etwa vierhundert Männer an. Aber er wurde getötet, und sein ganzer Anhang wurde zerstreut und aufgerieben.
Nach ihm trat in den Tagen der Volkszählung Judas, der Galiläer, auf; er brachte viel Volk hinter sich und verleitete es zum Aufruhr. Auch er kam um, und alle seine Anhänger wurden zerstreut.
Darum rate ich euch jetzt: Lasst von diesen Männern ab, und gebt sie frei; denn wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört werden;
stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten; sonst werdet ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen. Sie stimmten ihm zu,
riefen die Apostel herein und ließen sie auspeitschen; dann verboten sie ihnen, im Namen Jesu zu predigen, und ließen sie frei.
Sie aber gingen weg vom Hohen Rat und freuten sich, dass sie gewürdigt worden waren, für seinen Namen Schmach zu erleiden.
Und Tag für Tag lehrten sie unermüdlich im Tempel und in den Häusern und verkündeten das Evangelium von Jesus, dem Christus.

Psalm 27(26),1.4.13-14.

Der Herr ist mein Licht und mein Heil:
Vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist die Kraft meines Lebens:
Vor wem sollte mir bangen?

Nur eines erbitte ich vom Herrn, danach verlangt mich:
Im Haus des Herrn zu wohnen alle Tage meines Lebens,
die Freundlichkeit des Herrn zu schauen
und nachzusinnen in seinem Tempel.

Ich bin gewiss, zu schauen
die Güte des Herrn im Land der Lebenden.
Hoffe auf den Herrn, und sei stark!
Hab festen Mut, und hoffe auf den Herrn!

Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Joh 6,1-15.

In jener Zeit ging Jesus an das andere Ufer des Sees von Galiläa, der auch See von Tiberias heißt.
Eine große Menschenmenge folgte ihm, weil sie die Zeichen sahen, die er an den Kranken tat.
Jesus stieg auf den Berg und setzte sich dort mit seinen Jüngern nieder.
Das Pascha, das Fest der Juden, war nahe.
Als Jesus aufblickte und sah, dass so viele Menschen zu ihm kamen, fragte er Philippus: Wo sollen wir Brot kaufen, damit diese Leute zu essen haben?
Das sagte er aber nur, um ihn auf die Probe zu stellen; denn er selbst wusste, was er tun wollte.
Philippus antwortete ihm: Brot für zweihundert Denare reicht nicht aus, wenn jeder von ihnen auch nur ein kleines Stück bekommen soll.
Einer seiner Jünger, Andreas, der Bruder des Simon Petrus, sagte zu ihm:
Hier ist ein kleiner Junge, der hat fünf Gerstenbrote und zwei Fische; doch was ist das für so viele!
Jesus sagte: Lasst die Leute sich setzen! Es gab dort nämlich viel Gras. Da setzten sie sich; es waren etwa fünftausend Männer.
Dann nahm Jesus die Brote, sprach das Dankgebet und teilte an die Leute aus, soviel sie wollten; ebenso machte er es mit den Fischen.
Als die Menge satt war, sagte er zu seinen Jüngern: Sammelt die übriggebliebenen Brotstücke, damit nichts verdirbt.
Sie sammelten und füllten zwölf Körbe mit den Stücken, die von den fünf Gerstenbroten nach dem Essen übrig waren.
Als die Menschen das Zeichen sahen, das er getan hatte, sagten sie: Das ist wirklich der Prophet, der in die Welt kommen soll.
Da erkannte Jesus, dass sie kommen würden, um ihn in ihre Gewalt zu bringen und zum König zu machen. Daher zog er sich wieder auf den Berg zurück, er allein.
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Re: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #8367 am: 25. April 2020, 22:54:45 »
Hl. Gregor der Große (um 540-604)
Papst und Kirchenlehrer
Homilien zu den Evangelien, Nr. 29 (trad. © Evangelizo)

Möge die Liebe uns hinter ihm herziehen

„Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes“ (Mk 16,19). So kehrte er an den Ort zurück, von dem er stammte, er kam von einem Ort zurück, an dem er weiterhin blieb; als er mit seinem Menschsein in den Himmel aufstieg, vereinigte er durch seine Göttlichkeit den Himmel und die Erde. Was wir, vielgeliebte Brüder, in der heutigen Feier zu beachten haben, ist die Aufhebung des Urteils, das uns verdammte, und des Schuldspruchs, der uns der Verderbnis anheimgab. Die menschliche Natur, an die folgende Worte gerichtet waren: „Staub bist du, zum Staub musst du zurück“ (Gen 3,19), ist heute mit Christus in den Himmel aufgefahren. Deshalb, vielgeliebte Brüder, müssen wir ihm aus ganzem Herzen dorthin folgen, wohin er, wie uns der Glaube lehrt, mit seinem Leib aufgefahren ist. Lasst uns die Begierden der Erde fliehen: Kein irdisches Band möge uns fesseln, uns, die wir einen Vater im Himmel haben.

Lasst uns auch die Tatsache bedenken, dass er, der voller Milde in den Himmel aufgefahren ist, mit Forderungen wiederkehren wird […] Das, meine Brüder, soll euer Tun bestimmen; denkt ständig daran. Wenn ihr auf den Wellen irdischer Geschäfte hin und hergerissen seid, werft dennoch heute noch den Anker der Hoffnung in die ewige Heimat (vgl. Hebr 6,19). Möge eure Seele nur das wahre Licht suchen. Wir haben gerade vernommen, dass der Herr in den Himmel aufgefahren ist; lasst uns voller Ernst an das denken, was wir glauben. Trotz der Schwäche der menschlichen Natur, die uns hier unten immer noch zurückhält, zieht uns diese Liebe, ihm zu folgen, denn wir sind sicher, dass derjenige, der uns diesen Wunsch eingegeben hat, Jesus Christus, uns in unserer Hoffnung nicht enttäuschen wird.
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La Salette 1846



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