Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4574092 mal)

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« Antwort #256 am: 09. April 2013, 07:40:04 »
Hl. Ephräm

„Niemand ist in den Himmel hinaufgestiegen außer dem, der vom Himmel herabgestiegen ist“

Der Hirte aller, er stieg herab, Und suchte Adam, das verlorene Schaf, Nahm es auf seine Schulter und stieg zum Himmel auf. Zum Opfer hat er sich gemacht, dargebracht dem Herrn der Herde. (Lk 15,4; Joh 10,11) Gesegnet sei sein Herabstieg zu uns! Er hat sich, Leben schaffender Tau und Regen, Herabgelassen auf Maria, das dürstende Land. Weizenkorn, hineingesenkt in die Erde; Hinaufgestiegen wieder als Erntegarbe und neues Brot (Joh 12,24). Gesegnet sei seine Opfergabe!... Aus der Höhe herabgestiegen für uns ist die Macht, Aus dem Schoß der Jungfrau leuchtete die Hoffnung uns, Aus dem Grab erschien für uns das Leben, Dem Vater zur Rechten, dem Königsthron für uns. Gesegnet sei seine Ehre! Von der Höhe herabgeflossen ist er wie ein Strom; Herausgewachsen wie ein Schössling aus Maria; Gehangen am Holz wie eine Frucht, Stieg er in den Himmel auf als Erstlingsopfer. Gesegnet sei sein Wille!
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #257 am: 09. April 2013, 08:47:22 »
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*PREDIGT ZUR EUCHARISTIE*

Eine äußerst bemerkenswerte Predigt zur Heiligen Eucharistie hielt Papst Johannes Paul II. am 1. März 1989 in der römischen Pfarrkirche Ss. Nome di Maria.

"Wenn der Mensch anderen Göttern und Götzen den Vorrang gibt, dann wird er Gott verachten, ja sogar hassen und dafür in die Hölle kommen. Was ist nun der Grund, dass der Mensch so leicht abirrt, sich verirrt und verloren geht? Es ist das Schwinden der Ehrfurcht! Dadurch wird er vermessen und stolz! Wer Gott fürchtet, also Ehrfurcht vor Ihm hat, weil Er der Schöpfer des Alls und der Welt ist, der wird Ihm auch Ehre erweisen, die wir Ihm schulden, und Strafen und Züchtigungen gern annehmen.

Wir müssen nun bald mit einer neuen Züchtigung rechnen, die alle Strafen Gottes, die es bisher gegeben hat, weit übertreffen wird. Keiner wird dieser Züchtigung entgehen; entweder wird er sie gern an sich geschehen lassen und dann sofort erlöst werden, wie der rechte Schächer am Kreuz, oder er wird für immer verloren gehen, wenn er sich aufbäumt wie der andere lästernde Schächer im verletzten Stolz. Am schlimmsten sind wohl die Lästerungen über Gottes liebende Worte, die Er noch heute ständig durch Seine Mutter und Seinen Sohn auf die Erde niedersendet (gemeint sind hier die Botschaften von Jesus und der Muttergottes). Äußere Formen der Ehrfurcht sind daher notwendig, damit wir nicht vergessen, wem gegenüber wir uns befinden. Schon im menschlichen Bereich kennen wir Höflichkeitsformen - und Gott gegenüber wollen wir diese auslassen!

Daher warne ich noch einmal vor allen Formen der Ehrfurchtslosigkeit, wie beispielsweise die in meiner Diözese verbotene Handkommunion, sowie das Stehen an den vielen Stellen der hl. Messe (Schuldbekenntnis, Wandlung, Kommunion, Segen), weil man nicht mehr weiß, was man hier miteinander feiert: Es ist nichts Geringeres als der Tod unseres Herrn und Heilands, dem wir alles zu verdanken haben. Wir nehmen Rücksicht auf menschliches Urteil und befürchten Nachteile vonseiten der Menschen - Gott aber fürchten wir nicht. Ich habe nicht widerrufen, was einer meiner Vorgänger darüber gesagt hat: Es geschieht auf eure Verantwortung, liebe Bischöfe der ausländischen Diözesen! Ich bete für euch, damit ihr noch rechtzeitig erkennt, wie falsch euer Weg ist! Aber hier, lieber Mitbrüder und liebe Brüder und Schwestern, ist nur die kniende Mundkommunion erlaubt! Alles andere, was Fremde einschleppen und verbreiten, ist verboten! Das sage ich euch als euer Bischof!"

(Anzumerken sei hier noch, dass beim Konzil von Rouen/Frankreich im Jahre 878 durch Beschluss jedem Laien die Berührung der heiligen Hostie streng verboten wurde.)
« Letzte Änderung: 04. September 2014, 12:31:10 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #258 am: 10. April 2013, 07:01:46 »
 ;tffhfdsds

Evangelium nach Johannes 3,16-21.

Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.
Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird.
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er an den Namen des einzigen Sohnes Gottes nicht geglaubt hat.
Denn mit dem Gericht verhält es sich so: Das Licht kam in die Welt, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Taten waren böse.
Jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Taten nicht aufgedeckt werden.
Wer aber die Wahrheit tut, kommt zum Licht, damit offenbar wird, daß seine Taten in Gott vollbracht sind.
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« Antwort #259 am: 11. April 2013, 05:49:05 »

Hl. Augustinus

„Wer vom Himmel kommt, gibt Zeugnis von dem, was er gesehen und gehört hat“

Angenommen, in einem Menschen käme aller Aufruhr des Fleisches zum Schweigen, und alles Gepränge von Erde, Wasser, Luft, ja, des Himmelsgewölbes verginge ihm; angenommen, die Seele spräche nicht mehr zu sich selbst und überschritte selbstvergessen sich selbst; angenommen, es verstummten in diesem Menschen Träume und Entwürfe seiner Phantasie; angenommen, jede Art Sprache, jede Geste, alles was flüchtig in ihm vorgeht, erstürbe – denn wer ein Ohr dafür hat, dem sagt das alles: „nicht wir haben uns geschaffen, sondern uns schuf Er, der in Ewigkeit bleibt“ (vgl. Ps 99,3.5) – angenommen also, alles, was ist, versänke in Schweigen, weil es nur noch dem Schöpfer von alledem lauscht; und angenommen, Er spräche allein durch sich und nicht durch das von ihm Geschaffene, so dass wir sein Wort vernähmen nicht durch menschliche Zunge oder Engelsstimmen oder Wolkendonner (vgl Ex 19,16) oder verschlüsselte Gleichnisse; und angenommen, Er, den wir in diesen Dingen lieben, ließe sich ohne sie vernehmen... und unser Denken erreichte die ewige Weisheit, die über allem waltet... – wäre das nicht das, was in dem Wort zusammengefasst ist: „Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn“? (Mt 25,21)
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« Antwort #260 am: 12. April 2013, 07:40:26 »

Benedikt XVI.

„Gebt ihr ihnen zu essen“ (Mt 14,16)

Im Weizenbrot der Eucharistie empfangen wir die unerschöpfliche Brotvermehrung der Liebe Jesu Christi, die reich genug ist, den Hunger aller Jahrhunderte zu sättigen und die freilich solcherweise auch uns in den Dienst dieser Brotvermehrung ziehen will. Die paar Gerstenbrote unseres Lebens mögen nutzlos erscheinen, der Herr aber bedarf ihrer und fordert sei ein. Die Sakramente der Kirche sind wie diese selbst Frucht des sterbenden Weizenkorns. Sie zu empfangen verlangt von uns, dass wir uns in jene Bewegung hineinbegeben, aus der sie selber kommen. Es verlangt von uns, einzugehen in jenes Sich-Verlieren, ohne das man sich nicht finden kann: „Wer sein Leben bewahren will, der wird es verlieren; wer es aber um meinetwillen und für das Evangelium verliert, der wird es bewahren“ – dies Wort des Herrn ist die Grundformel christlichen Lebens [...] Christliches Leben erhält seine prägende Gestalt vom Kreuz Jesu Christi her und christliche Weltoffenheit, von der wir heute so viel sagen hören, kann ihr wahres Urbild nirgends anders finden als in der geöffneten Seite des Herrn, die Ausdruck jener radikalen Liebe ist, die allein erlösen kann. Blut und Wasser entströmten dem durchbohrten Leichnam des Gekreuzigten. Was so zunächst Zeichen seines Todes ist, Ausdruck seines Scheiterns bis in den Abgrund des Sterbens hinab, ist zugleich schon neuer Beginn: Der Gekreuzigte wird auferstehen und stirbt nicht mehr. Aus der Tiefe des Todes steigt die Verheißung ewigen Lebens empor. Über dem Kreuz Jesu Christi leuchtet immer schon der sieghafte Glanz des Ostermorgens. Mit ihm vom Kreuz her leben heißt daher auch immer, unter der Verheißung der österlichen Freude leben.
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« Antwort #261 am: 14. April 2013, 06:06:53 »
Evangelium nach Johannes 21,1-19.   

Danach offenbarte sich Jesus den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.
Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus (Zwilling), Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wußten nicht, daß es Jesus war.
Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr nicht etwas zu essen? Sie antworteten ihm: Nein.
Er aber sagte zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas fangen. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es.
Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Als Simon Petrus hörte, daß es der Herr sei, gürtete er sich das Obergewand um, weil er nackt war, und sprang in den See.
Dann kamen die anderen Jünger mit dem Boot - sie waren nämlich nicht weit vom Land entfernt, nur etwa zweihundert Ellen - und zogen das Netz mit den Fischen hinter sich her.
Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot.
Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt.
Da ging Simon Petrus und zog das Netz an Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriß das Netz nicht.
Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und eßt! Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wußten, daß es der Herr war.
Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.
Dies war schon das dritte Mal, daß Jesus sich den Jüngern offenbarte, seit er von den Toten auferstanden war.
Als sie gegessen hatten, sagte Jesus zu Simon Petrus: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Lämmer!
Zum zweitenmal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Er antwortete ihm: Ja, Herr, du weißt, daß ich dich liebe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Zum drittenmal fragte er ihn: Simon, Sohn des Johannes, liebst du mich? Da wurde Petrus traurig, weil Jesus ihn zum drittenmal gefragt hatte: Hast du mich lieb? Er gab ihm zu Antwort: Herr, du weißt alles; du weißt, daß ich dich liebhabe. Jesus sagte zu ihm: Weide meine Schafe!
Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst.
Das sagte Jesus, um anzudeuten, durch welchen Tod er Gott verherrlichen würde. Nach diesen Worten sagte er zu ihm: Folge mir nach!
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2016, 22:43:59 von Tina 13 »
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« Antwort #262 am: 14. April 2013, 07:12:22 »
Das Gegenmittel gegen die Angriffe und Taktik „des Bösen“ ist also ein Leben nach Gottes Wort. Papst Benedikt XVI. sagte einmal: "Wer das Wort lebt, ist auf gewisse Weise ein Exorzist“, denn wenn wir mit Jesus vereint sind wie ein Rebzweig am Rebstock und dem Bösen keinen Raum in unserem Leben geben, hat der Fürst der Lüge keine Macht über uns, weil Gott uns beschützt. Wer vom Heiligen Geist erfüllt ist, von ihm geführt wird und das Wort Gottes lebt, ist für den Feind wie glühende Kohle, die er nicht anzufassen wagt. Über diese Person kann er nicht herrschen.

„Zauberei wirkt nicht gegen Jakob, Beschwörung hilft nicht gegen Israel“ (Num 23,23)
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« Antwort #263 am: 16. April 2013, 08:55:14 »
 ;tffhfdsds

Apostelgeschichte 7,51-60.8,1a.
Ihr Halsstarrigen, ihr, die ihr euch mit Herz und Ohr immerzu dem Heiligen Geist widersetzt, eure Väter schon und nun auch ihr.
Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Sie haben die getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid,
ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen, es aber nicht gehalten habt.
Als sie das hörten, waren sie aufs äußerste über ihn empört und knirschten mit den Zähnen.
Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen
und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.
Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los,
trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füßen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hieß.
So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!
Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.
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La Salette 1846



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