Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4653612 mal)

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Offline Tina 13

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« Antwort #856 am: 18. März 2014, 22:35:48 »


Nach Deiner Liebe ich dürste
Mein Herz, Meinen Leib, Mein Blut,
– alles gab Ich hin. Im Gehorsam.
Weil Ich – die Gottheit – in der Einheit des Vollkommenen lebte!

Mein Herz: Das Korn der Liebe!
Mein Leib: Meine heiligen Wunden und Mein heiliges, kostbares Blut!
Mein Geist: Das Wasser des Lebens!

Ich lebe und lebte und lebe.
Ich gieße und goss und gieße.
Ich liebe und liebte und liebe.

O Herz, erkenne Mein Herz.
O Seele, erkenne Meine Liebe.


Morgens stehe auf und schenke Mir den Tag.
Abends lege dich nieder und schenke Mir die Nacht.

Das ist es, was Ich wünsche: deine Liebe, dein „Ja“!
Das ist alles, was Ich begehre!

Wie der Vogel das Bächlein sucht, um seinen Durst zu löschen,
so dürste Ich nach deiner Liebe!
Wie die Blume sich nach Wasser sehnt,
so dürste Ich nach deiner Liebe!
Wie der Tag die Nacht umfängt,
so dürste Ich nach deiner Liebe!
Wie die Nacht sich auf den Morgen freut,
so dürste Ich nach deiner Liebe!
Wie das Morgenrot im Abendrot vereint ist,
so dürste Ich nach deiner Liebe!
Wie die Kerze Wärme spendet,
so dürste Ich nach deiner Liebe!
Wie ein Kind sich an seine Mutter schmiegt,
so dürste Ich nach deiner Liebe!
Wie die Wolken Regen spenden in großer Dürre,
so dürste Ich nach deiner Liebe!
Wie der Wind die Hitze umhüllt,
so dürste Ich nach deiner Liebe!
Wie der Mond die Erde erhellt,
so dürste Ich nach deiner Liebe!
Wie das Brot den Hunger stillt,
so dürste Ich nach deiner Liebe!
Wie des Geistes Wasser die Seele nährt,
so dürste Ich nach deiner Liebe!

Ich dürste.
Schenke Mir deine Liebe!


(Worte Jesu, aus 181. Nach Deiner Liebe ich dürste, Morgenröte)
« Letzte Änderung: 19. März 2014, 12:10:36 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #857 am: 18. März 2014, 22:40:08 »
Samenkorn der Liebe

Das Feld ist abgetragen. Die gute Ernte vernichtet.
Die Scheunen sind leer.
Das Dach ist zerbrochen. (Man sieht viele Scheunen unter einem riesigen Dach.)
Das Tor zertreten. (Das Eingangstor.)
Die Mauern zerfallen.
Das Feld ist abgetragen. Die gute Ernte vernichtet.

Morgen weht ein Sturm
und sie suchen auf dem Acker und finden nichts.
Sie wissen, sie selbst haben ihre Scheunen nicht gefüllt.
So brauchen sie auch dort nicht suchen.
(Menschen suchen in ihrer Not auf dem Acker nach Nahrung,
obwohl sie wissen, dass sie nichts finden werden.)

Einst gingen sie im Nebel durch das Land.
(Die Menschen lebten in schwerer Sünde.)
Ich setzte Meine Füße auf die Erde.
(Als Jesus auf Erden lebte.)
Und durchbrach den Nebel.
(Seine Worte der Hoffnung, seine Verheißungen.)
Das Licht und das Kleid der Sonne vertrieben die Leere.
(Gegenwart Gottes auf Erden durch das ‚Ja’ der hl. Maria zum Willen Gottes überbracht vom Erzengel Gabriel.)
Und ließen Gras und Blumen wachsen.
(Bekehrung vieler Menschen.)
Die Bienen flogen von Blüte zu Blüte
und der Duft der Gräser durchdrang die Nacht.

In ihren Herzen erklang das Lied der Hoffnung.
Ihre vertrockneten Seelen saugten auf das Wasser
und der Nebel verschwand.
(Dort, wo man Sein Wort annahm.)

Mein Herz liegt im Weh,
denn Meine Kinder habe Ich zum Leben erweckt,
damit sie ihr Leben nicht in der toten Erde vergraben,
sondern sich mit Meinem Wasser benetzen, um zu leben.


Wenn einst ihr Weg auf Erden zu Ende ist,
sollen sie, wenn sie sterben, nicht tot sein,
denn Ich will sie erwecken, zum neuen ewigen Leben bei MIR!

Und jene, welche auf Erden den Tod wählten und wählen?
Was wird mit ihnen geschehen?
Mit jenen, die mit Meinem Wasser nicht ihr Land tränkten?
Was wird aus ihnen?

Jene? Sie sind so viele!
Sie wählten schon auf Erden den ewigen Tod.
Durch ihr Leben, durch ihr totes Leben.
Was wird mit ihnen geschehen?

Viele sterben ohne Hab und Gut – in der Seele!
Das ist: Glaube – Hoffnung – und Liebe!
So stehen sie leer vor Mir.
Leer auf Erden – vergraben in der toten Erde.
Es ist ihr freier Wille gewesen.


Alles Verlorene kann nicht mehr gefunden werden.
Diese Zeit (Jesus zeigt das Fegefeuer) ist weit aus schmerzlicher für die Seelen.
Sie gleicht keinem Schmerz auf Erden
und diese Zeit will kein Ende nehmen.

Die Seelen dürsten.
(Jesus zeigt arme Seelen an unterschiedlichsten Plätzen.
Manche leiden sehr große Qualen für sehr lange Zeit.)
Und liegen vergraben in der toten Erde des Feuers
und es erscheint ihnen so, als gäbe es kein Wasser mehr für sie.
Wie tief vergraben in der toten Erde auf Erden,
noch viel tiefer vergraben in der toten Erde im Fegefeuer.


(Worte Jesu aus, 180. Morgenröte)
« Letzte Änderung: 03. April 2015, 21:53:41 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #858 am: 19. März 2014, 12:40:16 »
WIE EINE LILIE ZWISCHEN DEN DISTELN

Im Hohelied, dem berühmten Liebesgesang aus dem Alten Testament, sagt der Bräutigam über seine Braut: „Wie eine Lilie zwischen den Disteln, so ist meine Freundin unter den jungen Mädchen“. Unter anderem der Heilige Grignion de Montfort wies darauf hin, dass das Hohelied im Grunde genommen (als eine Vorabspiegelung) Bezug auf die Heilige Jungfrau hat, auch wenn Sie damals noch nicht geboren war. Unter anderem deshalb lasse ich Sie in dieser Schrift Maria als die Lilie sehen. Die Lilie ist schlechthin das Symbol für die Reinheit. Im Vergleich mit allen anderen Seelen ist Maria die Lilie zwischen den Disteln, und zwar aufgrund Ihrer Unbefleckten Empfängnis.

Was ist die Unbefleckte Empfängnis? Es ist erschütternd, wie viele Missverständnisse über dieses wundervolle Göttliche Mysterium im Umlauf sind. Die einzige Bedeutung von Marias Unbefleckter Empfängnis ist jene, dass Ihre Seele, im Gegensatz zur Seele aller anderen Menschen, nicht mit der Erbsünde geboren worden ist. Gott hat Maria mit einer Seele geboren werden lassen, die absolut vollendet war, vollkommen in Übereinstimmung mit Gottes ursprünglichen Absichten mit dem Menschen. Das erste Menschenpaar, Adam und Eva, waren im vollkommenen Stande der Heiligkeit geschaffen, gingen jedoch auf die Einflüsterungen Satans ein, der sie zum Ungehorsam und zur Auflehnung gegen Gott zu verführen wusste. Dadurch verloren sie den Stand der vollkommenen Gnade. Diese „Herabsetzung des spirituellen Status“ des Menschen wurde auf alle folgenden Geschlechter übertragen. Daher ist die Rede von der Erbsünde.

Da der große Unterschied zwischen Maria und allen anderen Menschenseelen in der Tatsache besteht, dass Maria als einzige unbefleckt empfangen war und als einzige nicht die Erbsünde besaß, will ich Ihnen die nachfolgenden Offenbarungen zuteilwerden lassen, die Maria mir im Zusammenhang mit dem tiefen Wesen Ihrer Unbefleckten Empfängnis und der Erbsünde geschenkt hat. Mögen diese Offenbarungen Ihnen die Gnade erwirken, Ihrer Himmlischen Mutter die Ehrerbietung und Verehrung zu schenken, die Sie mehr als verdient, und Sie besser verstehen lassen, wie sinnvoll es ist, sich Ihr vollkommen hinzugeben.

(Aus Herrin der Seelen, STURMSCHRIFTEN - 21. Teil)
« Letzte Änderung: 03. April 2015, 21:54:26 von Tina 13 »
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« Antwort #859 am: 19. März 2014, 12:43:03 »
IHRE SCHÖNHEIT WECKT DIE LIEBE DES KÖNIGS

Offenbarungen über die Macht Mariens

Zu den am meisten verkannten und nicht verstandenen Gnaden, die Gott für die Menschheit vorgesehen hat, gehört jene der grenzenlosen Macht der Heiligen Jungfrau Maria. Maria ist schlechthin die Königstochter, die Auserkorene Gottes, Seine Vertreterin der Menschheit gegenüber, welche von Jesus vom Kreuz von Kalvaria herab unter Ihren Schutz gestellt worden ist, und zwar mit den Worten: „Frau, siehe, Dein Sohn. Sohn, siehe, Deine Mutter!“ Maria ist von Gott als das letzte Rettungsmittel für die verirrte Menschheit vorbestimmt. Die Macht Marias ist mit keiner einzigen Kraft im Himmel und auf Erden zu vergleichen. Wie viele Heilige bereits schrieben: Auβer Gott ist Ihr alles unterworfen.

Eine der größten Äußerungen von Marias Macht im Himmel ist jene Ihres ständigen Einschreitens als Fürsprecherin bei Gottes Gericht. Jeder Mensch, der sein Leben auf Erden beendet hat (täglich sind dies Millionen), erscheint vor Gottes Gericht, wo die Beurteilung seines irdischen Lebens vollzogen wird. Bei jedem Gericht ist Maria als Fürsprecherin anwesend. Jeden Tag entscheiden Ihre Worte (also Ihre Liebe) über das ewige Schicksal von Tausenden, die ohne Sie würden verdammt werden, es jedoch Ihr zu verdanken haben, dass sie nach einer bestimmten Zeit der Läuterung im Fegefeuer die ewige Glückseligkeit im Himmel genießen werden. Maria hat also buchstäblich das Schicksal Unzähliger in Ihren Händen. Bedenken Sie dies noch während Ihres Lebens auf Erden und erweisen Sie Ihr die Ehrerbietung, die Ihr zukommt.

(Aus Herrin der Seelen, STURMSCHRIFTEN - 23. Teil)

« Letzte Änderung: 04. November 2017, 19:24:00 von Tina 13 »
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« Antwort #860 am: 23. März 2014, 10:01:52 »
Wir dürfen uns niemals selbst trauen, weil das der bevorzugte Weg des Teufels ist, um uns erst in Sicherheit zu wiegen und dann zu Fall zu bringen.

DIE MAXIMEN DES HL. PHILIPP NERI
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« Antwort #861 am: 23. März 2014, 13:38:37 »
Psalm 95(94),1-2.6-7.8-9.

Kommt, laßt uns jubeln vor dem Herrn
und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!
Laßt uns mit Lob seinem Angesicht nahen,
vor ihm jauchzen mit Liedern!

Kommt, laßt uns niederfallen, uns vor ihm verneigen,
laßt uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!
Denn er ist unser Gott,
wir sind das Volk seiner Weide,
die Herde, von seiner Hand geführt.

Ach, würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören!
«Verhärtet euer Herz nicht wie in Meriba,
wie in der Wüste am Tag von Massa!
Dort haben eure Väter mich versucht,
sie haben mich auf die Probe gestellt
und hatten doch mein Tun gesehen.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #862 am: 23. März 2014, 13:39:18 »
 ;tffhfdsds

Brief des Apostels Paulus an die Römer 5,1-2.5-8.

Brüder! Gerecht gemacht aus Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn.
Durch ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten, in der wir stehen, und rühmen uns unserer Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes.
Die Hoffnung aber läßt nicht zugrunde gehen; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.
Christus ist schon zu der Zeit, da wir noch schwach und gottlos waren, für uns gestorben.
Dabei wird nur schwerlich jemand für einen Gerechten sterben; vielleicht wird er jedoch für einen guten Menschen sein Leben wagen.
Gott aber hat seine Liebe zu uns darin erwiesen, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
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« Antwort #863 am: 23. März 2014, 13:39:51 »

Hl. Maximus von Turin
„Die Frau ließ ihren Wasserkrug stehen, eilte in den Ort und sagte: Kommt her, seht, da ist ein Mann, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe: Ist er vielleicht der Messias?“

„Wie Wasser loderndes Feuer löscht, so sühnt Mildtätigkeit Sünde“ (Sir 3,30): Das Wasser steht für Barmherzigkeit. Wenn nun Wasser aus einer Quelle kommt, muss ich doch nach der Quelle der Barmherzigkeit suchen. Ich habe sie beim Propheten gefunden: „Bei dir ist die Quelle des Lebens, in deinem Licht schauen wir das Licht“ (Ps 36,10). Es ist wirklich er, der die Samariterin um Wasser bittet… Der Heiland bittet die Frau um Wasser; er gibt vor, Durst zu haben, um an Verdurstende ewige Barmherzigkeit austeilen zu können. Die Quelle konnte beileibe keinen Durst haben, und er, in dem lebendiges Wasser ist, konnte nicht das verschmutzte Wasser dieser Erde trinken. Hatte Christus denn Durst? Ja, nicht nach dem, was Menschen trinken, sondern nach ihrem Heil; er dürstete nicht nach dem Wasser der Erde, sondern nach der Erlösung des Menschengeschlechtes. Christus, die Quelle, sitzt am Brunnen und lässt dort auf wunderbare Weise die Wasser der Barmherzigkeit sprudeln. Eine Frau, die schon sechs Männer hatte, wird rein durch einen Schwall lebendigen Wassers. Wie staunenswert das doch ist: Ein leichtes Mädchen kommt zum Brunnen in Samaria, und geht, sittsam geworden an der Quelle, die Jesus ist, von dort wieder weg. Sie kommt, um Wasser zu schöpfen, und trägt Tugend davon. Sie bekennt unverzüglich die Sünden, auf die Jesus anspielt; sie erkennt Christus und verkündigt den Retter: Sie lässt ihren Krug mit Wasser stehen… statt dessen bringt sie dem Ort Gnade; von ihrer Bürde entlastet, eilt sie, erfüllt von Heiligkeit, zurück… Als Sünderin gekommen, macht sie sich als Prophetin auf den Heimweg.
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