Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4575229 mal)

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #1000 am: 03. Juni 2014, 18:30:12 »

Wer Glauben hat,
der zittert nicht.
Er überstürzt nichts,
er ist nicht pessimistisch,
er verliert nicht die Nerven.
Glauben, das ist die Heiterkeit, die von Gott kommt.

Hl. Papst Johannes XXIII.
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1001 am: 04. Juni 2014, 21:43:57 »

Die Handkommunion ist ein großes Übel


Julius Döpfner und die Handkommunion

Julius Döpfner setzte sich bei Papst Paul VI. sehr um die Zulassung der Handkommunion ein. Eingedenk der Hochhaltung der Kollegialität, die im Zweiten Vatikanischen Konzil sehr gepriesen wurde, und der Folgen von Humanae vitae durch die Königsteiner Erklärung, überließ der Papst die Entscheidung den Bischofskonferenzen (vgl. Memoriale domini), die bei Beschluss eine päpstliche Dispens erhielten. Später jedoch kamen Döpfner Bedenken und sagte, dass wenn er dies alles vorausgesehen hätte, würde er es nicht mehr tun. Vier Wochen vor seinem Tod (durch Herzinfarkt), firmte er täglich in einer anderen Pfarrei und teilte nur Mundkommunion aus. Die Pfarrer waren erstaunt, wo er doch vorher so sehr die Handkommunion vertrat. Seine letzten Worte waren: "Schafft bloß die Handkommunion wieder ab." (CD: P. Thaddäus Laux, Kardinal Döpfner und die Handkommunion).


 ;ghjghg


Arme Seele Kardinal Döpfner:

Kardinal Döpfner zeigte sich und sagte:”
“Nun ist es so weit, dass ich mich, der ich die Kirche verraten und ihre Lehre verwischt und teilweise abgelehnt habe, Euch durch Gottes Gnade kundtun darf.

Der Herr hat mich mit höchsten Ämtern in seiner Kirche betraut. Er hat mich auserwählt zum Priesterstande, zu einem Nachfolger Christi. Meiner Berufung bin ich gefolgt. Aber wie habe ich sie erfüllt? In meinen ersten Priesterjahren versuchte ich zunächst, ein guter Priester zu sein. Ich kümmerte mich um meine Schäflein und neigte mich zu ihnen herab. Als Jesuitenschüler hat man meine Fähigkeiten erkannt. Man hat mich gefördert, wo man nur konnte. Zunächst ahnte ich nicht warum. Aber dann war es mir klar. Man wollte mich zu dem machen, wofür man mich bestimmt hatte, nämlich zum Bischof. Welch hohes Amt und welch grosse Aufgaben für mich in so jungen Jahren! Wo war meine Erfahrung? So liess ich mich lenken und leiten von denen, die mich zu diesem Amt nicht gerade gezwungen, aber protegiert haben.”

9. August 1977
Dienstag gegen 22.00 Uhr hörte ich Döpfner sagen: “Nur die Tridentinische Messe ist wirksam. Werft die Mahltische hinaus. Bringt die Kommunionbänke wieder hinein”.

10. August 1977
Mittwoch früh gegen 5.00 Uhr sagte Döpfner wieder: “Schmeisst die Mahltische hinaus. Ich will hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf”. Mit den Mahltischen kommt der Dämonsgeist herein. Christus würde diese Tische umwerfen, wie einst die Tische der Wechsler und Händler. Mein Haus ist ein Bethaus, ihr habt es zu einer Räuberhöhle gemacht. Die Mahlfeier ist egozentrisch, Menschenkult. Man reicht euch von hier aus das geweihte Brot, das hl. Brot, Brocken, weil die Wandlungsworte oft verfälscht sind. Die Handkommunion ist die Auswirkung davon. Der Tabernakel gehört auf den Altar. Das Übel geht vom Mahltisch aus.
Die angeblich christlichen Logen sind es, die alles verwässern, zerstören. Die Loge hat es so weit gebracht, dass ein Papst am Mahltisch zelebriert. Wir (Freimaurer) haben ihn vor die vollendete Tatsache gestellt. Der Papst ist eine Puppe. Der falsche Papst ist Dämon.” Ich fragte: “Schauspieler?” Darauf sagte er: “Ein Dämon ist Schauspieler, er äfft alles nach. So tritt er zeitweilig als falscher Papst auf.

Erst nach dem Krieg, 1947, ging ich in die Loge: Johanniter. Bei Hitler war das verboten”. Ich fragte: “Wie konnten sie gerettet werden?” Er sagte: “Ich habe angefangen, mich im Geiste von denen zu distanzieren. Das war meine Rettung, die letzte Chance. Gebt Gott, was Gottes ist, und dem Kaiser, was des Kaisers ist. Trennung von Kirche und Staat. Der Konkordat muss aufgelöst werden, es ist ein Vertrag mit dem Antichristen Hitler. Keine Kompromisse! Keine Zugeständnisse gegen Gottes Gebote”!

11. August 1977
Die Marianische Priesterbewegung
Donnerstag Morgen gegen 8.00 Uhr sagte er: “Sage ihm (der die hl. Messen gefeiert hat), er soll mich weiterhin ins hl. Opfer und ins Gebet einschliessen”. Gegen 10.30 Uhr sah ich ihn wieder in liegender Stellung. Plötzlich sagte er: “Sie müssen mich aus meinem Elend befreien”. Ich fragte: “Wie soll ich das können”? Darauf entgegnete er: “Mit Hilfe der Marianischen Priesterbewegung können Sie das. Sie ist von Gott, von Gott dem Dreieinigen. Die Marianische Priesterbewegung soll auch den leidenden Priestern, Bischöfen und Päpsten helfen”. Anschliessend sagte er: “Ich lasse Sie nicht mehr los, bis ich den letzten Punkt meines Lebens gesagt habe. Sie haben auch zu meiner Rettung beigetragen”. Ich sagte: “Ich habe doch nichts extra getan”. Darauf sagte er: “Das verborgene Leben, Ihre Verborgenheit, Gebete, Opfer usw. haben grossen Wert vor Gott”. Dann äusserte er, dass er ein reiner, einfacher Priester war. Keine Weibergeschichten! – betonte er noch, aber sehr ehrsüchtig. Er habe mehr auf Anordnung gehandelt, als aus sich.

12. August 1977
Was Sünde ist
Freitag morgens gegen 7.00 Uhr sagte er: “Wenn ich nochmals auf Erden sein dürfte, wäre ich der erste, der sich der Marianischen Priesterbewegung anschliessen würde”. Als ich betete: Gott, sei mir armen Sünderin gnädig, sagte er plötzlich: “Wenn die Menschheit wüsste, was die Sünde ist, sie würde in Sack und Asche Busse tun. Schaut auf Gott, nicht auf die Menschen! Meine Ehre war mir mehr wert, als Gott. So war ich blind und verblendet”.

13. August 1977
Durch die Mahltische
Samstag gegen 11.30 Uhr mittags sagte er: “Alles Sakrale will man hinausschaffen, wie bei Luther. Luther wollte es auch nicht so, wie es gekommen ist. Reicht man denen einen kleinen Finger, so will man alles”. Gegen 14.00 Uhr sagte er: “Durch die Mahltische haben sich die Priester vom Altar, vom Kreuzopfer abgewandt. Schmeisst die Mahltische hinaus. Die Gotteslästerung schreit zum Himmel. Aber nicht mehr lange. Der Herr wird eingreifen”. Ich habe den Verführern geglaubt.
Abends 22.00 Uhr: “Meine Schuld ist riesengross. Ich habe den Verführern geglaubt. Die römische Kurie ist eine Bestie. Sie verschlingt, was sie verschlingen kann”. Ich fragte: “Welchen Verführern?” Da sagte er: “Jesuiten! Man müsste sie ausradieren, aber nicht alle. Überall haben sie die Hand im Spiel”. Als ich anfing, den Rosenkranz zu beten, sagte er: “Wie glücklich sind Sie, dass Sie noch beten können. Wir können nichts tun, nur leiden”.

14. August 1977
Musical Ave-Eva
Sonntag früh gegen 7.00 Uhr sagte er: “Ja, man sollte sie ausrangieren, diese Verführer”. Sonntag Abend gegen 23.00 Uhr nannte er plötzlich seinen ganzen Namen. “Julius Döpfner, ich muss Abbitte leisten für das Musical Ave-Eva. Ich habe der Muttergottes grossen Schaden zugefügt”.

15. August 1977
Man will mich zu einem Heiligen stempeln
Montag, Maria Himmelfahrt, früh gegen 7.00 Uhr: “Ihre Brüder sind auf dem rechten Weg. Es ist der Weg der Wahrheit. Man stemmt sich dagegen. Die anerkannte Wahrheit will man nicht annehmen. Aber es kommt der Tag, wo die falschen Hirten und Propheten kapitulieren müssen.
Man sieht und will doch nicht sehen. Man hört und will doch nicht hören. Ich war einer von ihnen. Da ich der Erste von Deutschland war und dem Konzil vorstand und Vorsitzender der Bischofskonferenzen war, hat mich der Herr zuerst geholt und ich muss als erster büssen und leiden. O welches Leid, o welche Qual”!
Maria Himmelfahrt bei der Predigt. Der Pater sprach von Döpfner und seinen Leistungen, Konzil usw. und zitierte die ersten Worte aus seiner letzten Ansprache, die auf Tonband aufgenommen wurde. Plötzlich sagte Döpfner: “Man will mich noch zu einem Heiligen stempeln wegen meiner letzten Worte, und ich sitze hier und leide”. Am Schluss der Messe sagte er noch einmal: “Man will mich zu einem Heiligen stempeln, und ich leide, leide, leide”. Gegen Mitternacht sagte er plötzlich: “Ich werde Ihnen Dinge offenbaren, wovon Sie noch keine Ahnung haben. Den Frieden Christi erlangt man nur durch ein hartes Kreuz. Wir Bischöfe haben das Kreuz von uns geworfen: Verräter und Verächter der Lehre Christi! Wölfe in Schafspelzen“. Als ich ihn mit “Herr” anredete, sagte er: “Ich bin kein Herr, ich bin nur eine arme Seele”. Dann erklärte er mir, warum er sich als Schwarzer zeigen müsse. “Weil ich im Untergrund mit der Finsternis geschafft habe, in der Dunkelheit Verräter der Lehre Christi war, Heide”.

16. August 1977
Das harte Kreuz
Dienstag gegen 10.00 Uhr sagte er: “Das harte Kreuz muss ich jetzt tragen, denn den Frieden Christi erlangt man nur durch ein hartes Kreuz. Alles ist Wahrheit, was Gott geoffenbart hat. Es gibt einen Himmel, ein Fegefeuer und eine Hölle. Gott ist gütig und gerecht”.

17. August 1977
Die Finsternis umgibt mich
Abends gegen 8.00 Uhr betete ich den freudenreichen Rosenkranz. Als ich beim 4. Gesetz war, sagte er plötzlich: “Ich bin Julius Döpfner, der Himmel ist für mich verschlossen. Ich muss mich Ihnen eröffnen”. Ich sah auf einmal die ganze Finsternis, in der er sich befand. Da sagte er: “Ja, die Finsternis umgibt mich. Ich gehe fast unter in dieser Dunkelheit. Nur hier und da ein Lichtblick.
Ich habe mitgeholfen, die Kirche zu verdunkeln, und somit auch die Menschheit. Welch grosse Schuld habe ich auf mich geladen. Und doch bin ich noch gerettet. Gerettet wegen der Abkehr meines Geistes von den Mächten der Finsternis. Gott war mir gnädig. Aber ich bin verfinstert, wie nie zuvor. Vor Gott gilt nicht der äussere Schein, die Maske, sondern das wahre Gesicht. Der reine Geist ist es, der vor Gott bestehen kann. Ich muss jetzt schweigen, so will es der Herr”.

3. September 1977
Samstag gegen 22.00 Uhr: “Meine Zunge ist gelöst, ich darf wieder zu Ihnen reden. Wir Bischöfe sind Sklaven unserer Umgebung, unserer Berater.”

4. September 1977
Sonntag Morgen gegen 7.00 Uhr: “Ja, die Bischöfe sind Sklaven ihrer Umgebung.” Ich fragte: “Warum Sklaven?” “Weil sie Staatsbeamte sind und nicht Hirten nach dem Herzen Gottes,” sagte er. Als ich wegen Anneliese Michel fragte, (es wurde nämlich berichtet, dass sich Kardinal Döpfner so aufgeregt habe, weil Bischof Stangl den Auftrag für den Exorzismus gegeben hat) da sagte er: “Das ist ein Kapitel für sich.”
Gegen 11.00 Uhr sagte er plötzlich:
“Man will den Exorzismus aus der Welt schaffen. Die finsteren Mächte drängen darauf. Da können sie meinen Widerstand gegen den Exorzismus verstehen. Bischof Stangl zieht man jetzt aus allem heraus, weil auch er ein Beamter des Staates ist. Dafür müssen die anderen büssen. Gott wird ihnen zeigen, wer Richter über Tod und Leben ist. Dieser Exorzismus ist der dramatischste seit Menschengedenken. Gott lässt seiner nicht spotten. Nun werden Sie erfahren, wozu der Herr alles zugelassen hat. Die finsteren Mächte, zu denen ich auch gehörte, werden dadurch entmachtet, wie noch nie. Hier wird das Zeichen gesetzt, das den Fürsten der Hölle mit seinem Anhang hinabstürzt in die äusserste Finsternis. Das Kreuz, d. h. die Kreuztragenden werden siegen, wie Christus siegte, als er am Kreuze erhöht war. Man muss Gott lassen. Die finsteren Pläne werden immer mehr durchkreuzt.”
13.30 Uhr. Es ist sonderbar, dass die Menschen die Zeichen der Zeit nicht erkennen. Es ist gerade so, als ob man noch raffen will, was zu raffen ist. Auch über diese Zeit darf ich zu Ihnen reden.
Starke Stürme und Unwetter. Sie fragen, wann die Zeit der Finsternis vorüber ist. Hier gilt das Wort des Herrn: “Ihr wisst weder den Tag noch die Stunde,” aber es ist höchste Zeit, sich auf diese Stunde vorzubereiten. Der Erzengel Michael steht mit seinem Heer bereit und hat schon manchen Speer gegen die Gottesfeinde geschleudert. Alles ist ein Geisteskampf. Darum ist es so wichtig, dem Geiste der Wahrheit und des Lichtes zu entsprechen. Ja, wenn ich noch einmal Bischof auf der Erde sein dürfte, wie würde ich für die Wahrheit kämpfen. Ich würde der Wahrheit Zeugnis geben, wie die Apostel es getan haben.

Der Herr will, dass ich Ihnen die Dunkelheiten der Jahrhunderte aufzähle.
Die ersten 3 Jahrhunderte waren schwer für die Christenheit, aber nur äusserlich gesehen. Man kämpfte und verfolgte sie. Welch herrliche Früchte gingen daraus hervor.
Dann kam das finstere 4. Jahrhundert. Ein heidnischer Kaiser Konstantin, der erst bei seinem Tode zur wahren Kirche sich bekehrte, regierte das römische Reich. Ist es da zu verwundern, dass er auch die Christen in heidnische Sitten und Gebräuche einführte? Er liess die Christen gewähren, so lange sie sich seinen Satzungen beugten. Das christliche Element war die hl. Helena.
Christliche Religion, Staatsreligion unter dem Gesichtspunkt des Heidentums, nicht nach den Richtlinien des Evangeliums. Dieses Konstantinische Reich ist es, das dem Christentum den gewaltigen Stoss gegeben hat. Hier war kein Hirt und keine Herde mehr. Das Papsttum unterstand dem Kaiser, dem Staate. Somit wurden Papst und Bischöfe zu Dienern des Staates. Und Christus sagte: “Mein Reich ist nicht von dieser Welt.” Staat und Kirche gingen Hand in Hand. Der Mächtigere jedoch war der Staat. Also musste sich die Kirche dem Staate und den Gesetzen des Staates anpassen. Lest selbst nach, welche Gesetze damals den Christen zugemutet wurden. Die Bischöfe waren Finanzverwalter, die Priester deren Handlanger, und die Christen mussten das Gebot der Liebe, das Christus von ihnen verlangte, aufgeben und in den Dienst des Kaisers treten.
Es genügte nicht mehr die Waffenrüstung des Geistes, wovon Paulus spricht: “Ziehet an die Waffenrüstung Gottes, umgürtet an den Lenden mit der Wahrheit, bekleidet mit dem Panzer der Gerechtigkeit, beschuht mit der Bereitschaft für das Evangelium des Friedens. Ergreift den Schild des Glaubens, den Helm des Heiles und das Schwert des Geistes, d.h. das Wort Gottes. Betet allezeit im Geiste.” Diese geistige Waffenrüstung wurde umgewandelt in die Materie. Sie war jetzt die Ausrüstung der Soldaten, der Krieger, die nicht mehr für ein geistiges, sondern für ein weltliches Reich kämpften. An Stelle der Gewaltlosigkeit der Christen, trat die Gewalt. Man kehrte zurück zum Heidentum, Aug um Aug, Zahn um Zahn, statt der Lehre Christi treu zu bleiben: “Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, reiche ihm auch die linke, vergelte Böses mit Gutem.”

Auszug aus dem Büchlein "Der Himmel schweigt nicht mehr"




« Letzte Änderung: 21. Juni 2014, 00:55:53 von Tina 13 »
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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Antw:"Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."
« Antwort #1002 am: 05. Juni 2014, 06:08:31 »
Lasse die hl. Kommunion nicht aus; höchstens dann, wenn du genau weißt, dass du schwer gefallen bist. Sonst sollen dich keine Zweifel von der Vereinigung mit mir in meinem Geheimnis der Liebe aufhalten. Deine kleinen Verfehlungen schwinden in meiner Liebe wie ein Strohhalm, der in große Glut geworfen wird (TB 156).

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« Antwort #1003 am: 05. Juni 2014, 06:24:00 »
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Hl. Theresia vom Kinde Jesu
„Vater, ich will, dass alle, die du mir gegeben hast, dort bei mir sind, wo ich bin“

Ich möchte dir sagen können, o mein Gott: „Ich habe dich auf Erden verherrlicht, ich habe das Werk vollendet, das zu vollbringen du mir aufgetragen hast; ich habe deinen Namen kundgetan denen, die du mir gegeben hast… Mein Vater, ich wünsche, dass, wo ich sein werde, auch diese mit mir seien, die du mir gegeben hast, und dass die Welt erkenne, dass du sie geliebt hast, so wie du mich selber geliebt hast“ (Joh 17,4f). Ja, Herr, das ist es, was ich dir nachsprechen möchte, bevor ich in deine Arme fliege. Ist es vielleicht Vermessenheit? Doch nein, seit langem hast du mir erlaubt, dir gegenüber kühn zu sein. Wie der Vater des verlorenen Sohnes zu seinem Ältesten, so sprachst du zu mir: „Alles, was mein ist, ist dein“ (Lk 15,31). Deine Worte, o Jesus, sind also mein, und ich kann mich ihrer bedienen, um auf die Seelen, welche eins sind mit mir, die Gunsterweise des himmlischen Vaters herabzuziehen… Deine Liebe umsorgte mich seit meiner Kindheit, sie wuchs mit mir heran, und nun ist sie ein Abgrund, dessen Tiefe ich nicht auszuloten vermag. Liebe zieht Liebe an; darum, mein Jesus, stürzt die meine dir entgegen und möchte den Abgrund, der sie anzieht, ausfüllen. Aber ach, sie ist nicht einmal ein Tautropfen, verloren im Ozean! Um dich zu lieben, wie du mich liebst, muss ich mir deine eigene Liebe ausleihen, dann erst finde ich Ruhe. O mein Jesus, vielleicht ist es Täuschung, aber mir scheint, es sei nicht möglich, dass du eine Seele mit mehr Liebe erfüllst, als du die meine erfüllt hast. Darum wage ich dich zu bitten, jene, die du mir gegeben hast, so zu lieben, wie du mich selber geliebt hast. Wenn ich dann dereinst im Himmel entdecken sollte, dass du sie mehr liebst als mich, so will ich mich darüber freuen, und ich anerkenne schon jetzt, dass diese Seelen deine Liebe weit mehr verdienen als die meine. Hienieden aber kann ich mir keine größere Unermesslichkeit an Liebe vorstellen als jene, mit der es dir gefallen hat, mich umsonst, ohne jegliches Verdienst meinerseits, so verschwenderisch zu beschenken.
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« Antwort #1004 am: 06. Juni 2014, 06:44:12 »

Hl. Augustinus
„Liebst du mich?“

Ich sehe alle guten Hirten in dem einen Hirten (Joh 10,14). Eigentlich sind die guten Hirten nicht mehrere; sie sind einer, in einem einzigen. Wenn es ihrer mehrere wären, wären sie voneinander getrennt,… Wenn der Herr seine Herde Petrus anvertraut hat, dann deshalb, weil er in ihm die Einheit zur Geltung bringen wollte. Die Apostel waren mehrere, aber nur zu einem von ihnen wird gesagt: „Weide meine Schafe“… Wenn Christus diesem einen seine Schafe wie einem „alter ego“ anvertraut hat, so wollte er wirklich mit ihm eins werden. Der Erlöser sollte das Haupt sein, Petrus sollte den Leib der Kirche (Kol 1,18) darstellen… Als er ihm seine Schafe anvertraute – was sagte er da zu Petrus, damit er sie nicht ungerührt in Empfang nähme? „Petrus, liebst du mich?“ Und Petrus erwiderte: „Ich liebe dich.“ Ein zweites Mal: „Hast du mich lieb? Und wieder: „Ich liebe dich.“ Ein drittes Mal: „Hast du mich lieb?“ Und Petrus antwortet zum dritten Mal: „Ich liebe dich.“ Das bedeutete: die Liebe stark machen, um die Einheit zu sichern. Jesus allein ist also der Hirte in seinen Hirten, und sie sind es nur in ihm… Nicht um Unheil anzukündigen, sagte Gott durch seinen Propheten: „Ich selber werde meine Schafe weiden“, so als hätte er niemanden, dem er sie anvertrauen könnte. Als Petrus noch am Leben war und die Apostel noch auf Erden weilten, sagte da dieser einzigartige Hirte, in dem alle Hirten vereint sind, nicht: „Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen, und dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten?“ (Joh 10,16). Alle Hirten müssen sich also in dem einen Hirten finden; alle müssen nur mit seiner Stimme zu den Schafen sprechen… Alle müssen in voller Übereinstimmung mit ihm die gleiche Sprache sprechen. „Ich ermahne euch, Brüder, seid alle einmütig und duldet keine Spaltungen unter euch“ (1 Kor 1,10). Diese Stimme, die keine Spaltung mehr kennt und frei ist von aller Häresie, sie muss von den Schafen gehört werden, damit sie dem Hirten folgen, der zu ihnen sagt: „Meine Schafe hören auf meine Stimme und folgen mir“ (Joh 10,27).

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« Antwort #1005 am: 06. Juni 2014, 22:55:31 »
*Himmel und Erde*

59. Was hat Gott erschaffen?

Die Heilige Schrift sagt: „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (Gen 1, 1). Die Kirche verkündet in ihrem Glaubensbekenntnis, dass Gott der Schöpfer der sichtbaren und der unsichtbaren Welt ist: aller geistigen und körperlichen Wesen, das heißt der Engel und der sichtbaren Welt und insbesondere des Menschen.

60. Wer sind die Engel?

Die Engel sind rein geistige, körperlose, unsichtbare und unsterbliche Geschöpfe, sie sind mit Verstand und Willen begabte personale Wesen. Sie schauen Gott unablässig von Angesicht zu Angesicht, verherrlichen ihn, dienen ihm und sind seine Boten bei der Erfüllung der Heilssendung für alle Menschen.

61. Wie sind die Engel im Leben der Kirche gegenwärtig?

Die Kirche vereint sich mit den Engeln, um Gott anzubeten, sie bittet um ihren Beistand und feiert liturgisch das Gedächtnis einiger Engel.

„Jedem Gläubigen steht ein Engel als Beschützer und Hirte zur Seite, um ihn zum Leben zu führen“ (hl. Basilius der Große).

62. Was lehrt die Heilige Schrift in Bezug auf die Erschaffung der sichtbaren Welt?

Durch die Erzählung der „sechs Tage“ der Schöpfung lässt uns die Heilige Schrift den Wert des Geschaffenen und seine Hinordnung auf das Lob Gottes und den Dienst am Menschen erkennen. Alle Dinge verdanken ihr Dasein Gott, von dem sie ihre eigene Güte und Vollkommenheit, ihre eigenen Gesetze und ihren Platz in der Welt empfangen.

63. Welche Stellung hat der Mensch in der Schöpfung?

Der Mensch ist der Gipfel der sichtbaren Schöpfung, da er nach Gottes Bild und Ähnlichkeit erschaffen wurde.

64. Welche Art von Beziehung besteht unter den Geschöpfen?

Unter den Geschöpfen gibt es eine gottgewollte gegenseitige Abhängigkeit und Rangordnung. Zugleich besteht zwischen den Geschöpfen eine Einheit und Solidarität. Denn sie alle haben den gleichen Schöpfer, werden von ihm geliebt und sind auf seine Herrlichkeit hingeordnet. Die in die Schöpfung eingeschriebenen Gesetze und die Beziehungen zu achten, die sich aus der Natur der Dinge ergeben, ist folglich ein Grundsatz der Weisheit und eine Grundlage der Sittlichkeit.

65. Welches Verhältnis besteht zwischen dem Schöpfungs- und dem Erlösungswerk?

Das Werk der Schöpfung gipfelt im noch größeren Werk der Erlösung. Mit dem Erlösungswerk beginnt nämlich die Neuschöpfung, in der alles seinen letzten Sinn und seine Vollendung finden wird.

Katechismus

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« Antwort #1006 am: 07. Juni 2014, 06:08:25 »

Jean-Pierre de Caussade
„Die ganze Welt könnte die Bücher nicht fassen, die man schreiben müsste“

Von Anbeginn der Welt lebt Jesus Christus in uns; unser ganzes Leben lang wirkt er in uns…; er hat in sich selbst ein nie endendes Leben begonnen und setzt es in seinen Heiligen fort… Wenn „die ganze Welt all das nicht fassen kann“, was man über Jesus schreiben könnte, über das, was er getan oder gesagt hat, über sein inneres Leben; wenn das Evangelium uns davon nur mit einigen wenigen Strichen berichtet; wenn die erste Stunde so unbekannt und fruchtbringend ist: wie viele Evangelien müssten geschrieben werden, um die Geschichte des mystischen Lebens Jesu Christi in jedwedem Augenblick festzuhalten, wodurch die Wunder ins Unendliche und ewig vervielfacht werden? Denn alle Zeiten sind eigentlich nichts anderes als eine Geschichte seines göttlichen Tuns. Der Heilige Geist ließ einige Augenblicke dieser ausgedehnten Zeitdauer durch Männer von tadellosem und unbestrittenem Charakter festhalten. Er ließ in der Heiligen Schrift einige Tropfen dieses Meeres sammeln; er ließ uns erkennen, auf welch geheime und unbekannte Art und Weise er Jesus Christus der Welt offenbart hat… Der Rest der Geschichte dieses göttlichen Handelns, der in dem ganzen mystischen Leben besteht, das Jesus bis zum Ende des Zeiten in den heiligen Seelen führt, ist allein Gegenstand unseres Glaubens… Der Heilige Geist schreibt Evangelien nur noch in den Herzen; alles Tun, jeder Augenblick des Lebens der Heiligen ist Frohbotschaft des Heiligen Geistes; die heiligen Seelen sind das Papier, ihre Leiden und Taten sind die Tinte. Mit der Feder seines Handelns schreibt der Heilige Geist ein lebendiges Evangelium. Man wird es erst am Tag der Herrlichkeit lesen können oder es veröffentlichen: wenn es dem Druck des irdischen Lebens nicht mehr unterliegt. Welch schöne Geschichte, welch schönes Buch der Heilige Geist jetzt schreibt! Es vergeht kein Tag, an dem nicht seine Buchstaben zusammengefügt werden, Tinte fließt, Bögen von Papier damit gefüllt werden. Wir jedoch sind in der Nacht des Glaubens: das Papier ist schwärzer als die Tinte…; es ist die Sprache der anderen Welt, für uns unverständlich. Wir können dieses Evangelium erst im Himmel lesen.

Die Hingabe an die göttliche Vorsehung, Kap. 11, § 191 f



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« Antwort #1007 am: 07. Juni 2014, 06:37:58 »
Oh, wie mir das wehtut, dass die Seelen sich so wenig in der heiligen Kommunion mit mir verbinden! Ich warte auf Seelen und sie sind mir gegenüber gleichgültig. Ich liebe sie so zärtlich und aufrichtig, und sie glauben mir nicht. Ich will sie mit Gnaden überhäufen - sie wollen sie nicht annehmen. Sie gehen mit mir um, wie mit etwas Totem, aber ich habe ein Herz voller Liebe und Barmherzigkeit (TB 1447).

Worte Jesu aus dem Tagebuch der hl. Faustina
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La Salette 1846



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