Autor Thema: "Katechese, denn ein selbstgemachter Glaube ist wertlos."  (Gelesen 4576938 mal)

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« Antwort #1736 am: 27. März 2015, 06:50:48 »

Hl. Johannes Paul II.
„Heißt es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter?“

„Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Abbild, uns ähnlich“ (Gen, 1,26). Es ist als ob der Schöpfer in sich selbst eintritt; so als würde er bei der Erschaffung nicht nur Dinge vom Nichts ins Lebens rufen mit den Worten: „Es sei!“, sondern als formte er den Menschen in besonderer Weise aus dem Geheimnis seines eigenen Wesens. Wir können dies verstehen, weil es nicht nur eine Frage des Seins, sondern eine Frage des Abbildes ist. Das Abbild muss widerspiegeln, muss in gewisser Weise die Substanz seines Prototyps wiedergeben… Es ist klar, dass dies nicht als ein Portrait verstanden werden kann, sondern als ein Lebewesen, welches ein ähnliches Leben wie Gott leben wird… Das Buch der Genesis definiert den Menschen als „Abbild Gottes“ und macht so den Grund, deutlich, warum der Mensch Mensch ist, warum er ein von allen anderen Kreaturen der sichtbaren Welt verschiedenes Wesen ist. Die Wissenschaft hat - und wird immer - verschiedene Versuche unternommen, die Beziehung und Abhängigkeit des Menschen zur Natur zu beweisen, um ihn in die Geschichte der Evolution der verschiedenen Arten einzugliedern. Auch wenn wir diese Forschungen respektieren, können wir uns nicht auf sie beschränken. Wenn wir den Menschen in den Tiefen seines Wesens untersuchen, erkennen wir, dass er sich mehr von der Natur unterscheidet, als dass er ihr ähnlich ist. Auch die Anthropologie und die Philosophie gehen in diese Richtung, wenn sie versuchen, die Intelligenz, die Freiheit, das Gewissen und die Spiritualität des Menschen zu erforschen. Das Buch der Genesis scheint all diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen entgegenzutreten, wenn es da heißt, dass der Mensch „Abbild Gottes“ ist. Es lässt uns verstehen, dass die Antwort auf das Geheimnis der Menschheit nicht in seiner Ähnlichkeit mit der Natur gesucht werden darf. Der Mensch ist Gott ähnlicher als der Natur. Ebenso sagt der Psalm 82,6: „Ihr seid Götter“ - Worte, die Jesus selbst wiederholen wird.


Generalaudienz am 6.12.1978
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1737 am: 28. März 2015, 07:37:56 »

Hl. Bernhard von Clairvaux
„Es ist besser, wenn ein Mensch für das Volk stirbt"

Viele werden dadurch weiß gemacht, dass ein einziger schwarz wird,... denn „es ist besser“, heißt es im Evangelium, „wenn ein einziger Mensch für das Volk stirbt, als wenn das ganze Volk zugrunde geht“ (Joh 11,50): es ist besser, wenn ein einziger für viele schwarz wird in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht (Röm 8,3), als wenn das ganze Volk für die Schwärze der Sünde verurteilt wird, wenn ferner der Abglanz der Herrlichkeit und das Abbild von Gottes Wesen in der Knechtsgestalt für das Leben eines Sklaven verfinstert wird, wenn sich das Weiß des ewigen Lebens im Fleisch für die Reinigung des Fleisches in Schwarz wandelt, wenn sich der, der schön von Gestalt ist, mehr als die Menschenkinder (Ps 44,3), für die Erleuchtung der Menschenkinder in das Dunkel des Leidens hüllt, am Kreuz verunstaltet wird und im Tod erblasst; wenn Glanz und Schönheit ganz von ihm gewichen sind, damit er sich die Kirche als herrliche und edle Braut ohne Flecken und ohne Runzel erwirbt (vgl. Eph 5,27). Ich erkenne die Decke Salomos (vgl. Hld 1,5), ja, ich umfasse in der schwarzen Decke Salomo selbst… Im Inneren ist das Weiß der Göttlichkeit, die Zierde der Tugenden, der Glanz der Gnade, die Reinheit der Unschuld; dies alles aber verhüllt die ganz verächtliche Farbe der Schwäche, sein gleichsam verhülltes und verachtetes Antlitz (Jes 53,3), indem er in allem wie wir in Versuchung geführt wird, aber nicht sündigt (Hebr 4,15). Ich erkenne das Bild der Natur, die schwarz geworden ist, ich erkenne jene Gewänder aus Fellen, die Bekleidung der sündigen Stammeltern (vgl. Gen 3,21). Schließlich hat Gott sich selbst in Schwärze gehüllt, indem er Sklavengestalt annahm, den Menschen gleich wurde und ein Leben führte wie ein Mensch (vgl. Phil 2,7). Ich erkenne unter dem Fell des Bockes, der die Sünde kennzeichnet, die Hand, die keine Sünde begangen hat, und den Nacken, der sich nicht vom Bösen in Besitz nehmen ließ... Ich weiß, Herr, du bist mild in deinem Wesen, sanftmütig und demütig im Herzen, lieblich anzuschauen und von anmutigem Geist, gesalbt mit dem Öl der Freude vor deinen Genossen (vgl. Mt 11,29; Ps 44,8): Woher kommt es, dass du jetzt gleich Esau rauh und struppig wie die Sünde bist? … Meine Räudigkeit ist es, die des Sünders... Ich erkenne, dass diese borstigen Haare die meinen sind, und in meiner Haut werde ich Gott, meinen Erlöser, sehen (vgl. Ijob 19,26).

28. Predigt über das Hohe Lied, 2… (Aus: Bernhard v. Clairvaux: Sämtliche Werke lat./dt. Innsbruck, Tyrolia Verl., Bd. 5, 1994. Übers.: Josef Schwarzbauer)
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« Antwort #1738 am: 29. März 2015, 06:38:06 »

Homilie
„Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel" (Sach 9,9)

„Juble laut, Tochter Zion!“ Freue dich, Kirche Gottes; „siehe, dein König kommt zu dir“ (Sach 9,9). Gehe ihm entgegen, beeile dich, seine Herrlichkeit zu betrachten. Hier ist das Heil der Welt: Gott geht auf das Kreuz zu, und der, den die Völker ersehnen (Hag 2,7 Vulg.), hält seinen Einzug in Zion. Das Licht kommt, rufen wir also mit dem Volk: „Hosanna dem Sohne Davids. Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn.“ Der Herr unser Gott ist uns erschienen, die wir in der Finsternis saßen und im Schatten des Todes (vgl. Lk 1,79). Er ist erschienen, er, die Auferstehung derer, die gefallen sind, die Befreiung der Gefangenen, das Licht der Blinden, der Trost der Betrübten, die Ruhe der Schwachen, die Quelle der Dürstenden, der Rechtende der Verfolgten, der Loskäufer der Verlorenen, die Einheit der Entzweiten, der Arzt der Kranken, das Heil der Verirrten. Gestern erweckte Christus den Lazarus von den Toten; heute geht er auf den Tod zu. Gestern entriss er Lazarus den leinenen Binden, die ihn gefesselt hielten; heute streckt er die Hände denen entgegen, die ihn fesseln wollen. Gestern entriss er diesen Mann der Finsternis; heute verschwindet er für die Menschen in der Finsternis und im Todesschatten. Und die Kirche feiert; sie beginnt das Fest der Feste, denn sie empfängt ihren König als ihren Bräutigam, denn ihr König ist in ihrer Mitte.

1. Homilie zum Festtag der Palmen; PG 43, 427 f.
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« Antwort #1739 am: 29. März 2015, 23:27:06 »
Meine geliebten Restarmee-Kinder!

Mein Kind. Da bist du ja. Danke, dass du gekommen bist und Meinem Ruf gefolgt bist. Bitte sage den Kindern der Erde heute das Folgende:

Euer Leiden, das derzeit viele Unserer Kinder durchmachen, wird so sehr gebraucht. Es ist der letzte Versuch, noch so viele Kinder zur Umkehr zu bewegen, und das wird dank der Leidannahmen so vieler Jesus' treuer Kinder geschehen, und aus tiefstem Herzen danke Ich euch dafür, Meine geliebten Restarmee-Kinder, denn was ihr möglich macht, ist ein so unbeschreibliches Geschenk für tausende über tausende von Seelen, die dank euch, dank der Annahme und der Aufopferung jeglicher Art von Leiden -und es sind viele, Meine Kinder- die Umkehr abertausender Kinder möglich macht, und das ist so unbeschreibbar wertvoll, denn es rettet Seelen, und kein Erdenschatz, nicht der größte Schatz aus Gold und Edelsteinen, könnte wertvoller sein als eure Hingabe in dieses Leiden, das besonders in dieser Fastenzeit den Kindern Jesu auferlegt ist.

Meine Kinder. Danke! Haltet durch, denn das Erlösungswerk Meines Sohnes ist fast vollbracht!

Eure Hingabe an IHN ist einzigartig, und sie hilft so vielen Seelen, doch noch zu Meinem Sohn zu finden. "Leidet" in Freude, Meine Kinder, denn die Freude im Himmel ist groß über die so große Zahl der sich bekehrenden Kinder! Nehmt alles in Liebe zu Meinem Sohn an, denn ER "trägt" eure Opfer dorthin, wo sie am meisten gebraucht werden, wie auch all eure Gebete, die ER liebevoll da einsetzt, wo sie so dringend gebraucht werden.

Meine Kinder. Meine so von Mir geliebten Kinder. Haltet durch und gebt niemals auf! Euer Fastenopfer ist bald vollbracht, und schon bald "seht ihr die Sonne am Horizont", d.h. haltet durch, denn mit Ende der Fastenzeit werden die Leiden geringer, obwohl auch dann noch viel Sühne und Opfer und Gebet gebraucht werden!

Die Fastenzeit ist eine besondere Zeit, so nutzt sie und stellt sie und euch ganz in den Dienst des Herrn. Die Gnaden, die zur Erde fließen, bereiten sich jetzt vor, groß zu sein, und immer zu besonderen Festtagen fließen sie in großer Fülle zu euch und auf eure Erde herab! Diese Gnadenzeit reicht bis zum Barmherzigkeitssonntag, so nutzt diese Zeit und verschenkt euch ganz an Jesus, wer sich IHM hingibt, wird gute Früchte hervorbringen.

So verschenkt euch ganz an Meinen Sohn und weiht euch IHM! Ein Jesus' geweihtes Kind wird immer besondere Gnaden haben, doch müsst ihr euch Jesus aus Liebe zu IHM weihen und ganz auf IHN vertrauen. Jesus wird dann für euch sorgen können, doch müsst ihr euch ganz IHM hingeben und ALLES annehmen aus Liebe zu IHM! Ihr müsst in Liebe handeln, beten, leben! Bittet Uns, und Wir werden euch helfen.

Meine Kinder. Die Gnaden sind groß in dieser Zeit, doch wird schon bald die Barmherzigkeit der Gerechtigkeit weichen. Deshalb nutzt die wenige Zeit, die noch verbleibt und "helft" Jesus wo und wie ihr könnt! Viele Seelen haben noch nicht zu IHM gefunden, doch bleibt noch die "Warnung", um auch sie zu Jesus zu führen. Danach kommt die große Spaltung, und ihr müsst ganz in Jesus gefestigt sein.

Meine Kinder. In diesen Botschaften haben Wir euch ausführlich Anleitung für ein Leben mit Jesus im Hier und Jetzt und in der Ewigkeit gegeben. Nutzt diese Botschaften und bereitet euch vor.

In Liebe, Eure Mutter im Himmel, die euch so sehr liebt, mit den hier anwesenden Heiligen, die alle zu eurer Seite stehen, wenn ihr sie nur darum bittet.

Nutzt die "Hilfe", die Wir euch schenken und betet, Meine Kinder, denn so viel Gebet wird noch gebraucht. Amen. So sei es.

Botschaft Nr. 885
19. März 2015

http://www.dievorbereitung.de/Botschaften/data876-905/885.html
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« Antwort #1740 am: 30. März 2015, 07:13:09 »

Wer unwürdig Meine Heiligen Sakramente empfängt, der isst sich das Gericht. Kommt mit geheiligten Herzen zu Mir. Ich werde euch erquicken und erlösen von all euren Übeln.

22. Juli 2004:
Seid gehorsam und demütig. Das liebt Jesus am meisten. Kommt in die Anbetung so oft es euch nur eben möglich ist. Sagt es allen weiter. Ich möchte mit Leib und Seele unter euch sein. Folgt Meiner Bitte. Die Heilige Messe und Mein Allerheiligstes Altarssakrament sind Meine größte Kraft.
Fasst Mich nicht mit ungeweihten Händen an, denn das ist nur Meinen geweihten Priestern vorbehalten nicht den Laien. Sie verunehren Mich immer wieder, indem sie Meinen Leib anfassen. Das betrübt Mich sehr.

3. Oktober 2004:
Schreibe alles auf. Die Zeit ist gekommen, diese Missstände abzuändern, denn Ich selbst werde in der Heiligen Eucharistie so sehr verunehrt, dass Ich es nicht mehr ertragen kann. Mein Allerheiligstes Altarssakrament soll euch so heilig sein, dass ihr dafür alles einsetzen könnt, alle Nöte und Ängste vergesst und immer wieder auf das Kreuz blickt, das Kreuz Meines Sohnes, der in ständiger Gegenwart bei euch ist, in euch wirkt und durch dich spricht.

1. August 2004:
Empfange nur bei einem Priester die Mundkommunion.

12. August 2004:
Ich bin so betrübt über Meine Priester. Ich sehe kaum noch einen der vielen Mir geweihten Priester, die im Priestergewand eine gültige Heilige Messe feiern können. Sie müssten vor Ehrfurcht erschauern vor dieser hochheiligen Handlung, denn Ich begebe Mich in ihre Hände, die ohne Ehrfurcht Meinen Leib berühren. Mein Leid wird immer größer. Doch Ich habe allen Menschen, auch Meinen Priestern, den freien Willen gegeben, mir in Demut Gehorsam zu leisten. Ihr, Meine Sühneseelen, haltet heute aus bei Meiner Anbetung. Es schmälert Meinen Zorn, den Ich kaum noch zügeln kann. Ich bedanke Mich bei euch.

7. April 2005:
Die Bischöfe und Kardinäle, die Meine Liturgie abgeändert haben nach ihrem Gutdünken, liegen nicht in Meiner Wahrheit.

17. April 2005:
Doch wie ihr wisst, wollte euer geliebter Jesus euch Schritt für Schritt vorbereiten für Meine neue Liturgieform und Meine Heiligste Eucharistie wie sie nach Meinen und Unseren Wünschen in allen Kirche gefeiert werden soll. Ihr seid das Vorbild dafür. Da dieser Friedensgruß, wie Ich sagte, Mein Heiliges Messopfer stört, möchte Ich, dass ihr euch in Zukunft diesen Friedensgruß nicht mehr gebt. Kniet nieder.
Auch möchte Ich dir sagen, dass du Meinen Kindern in Zukunft Meine Heilige Kommunion nicht mehr unter beiderlei Gestalten austeilst, sondern ihnen nur Meinen Heiligen Leib reichst und nicht Meinen Heiligen Kelch, weil auch dies Meinen Wünschen nicht entspricht. Nur der Priester soll Mein Heiliges Blut trinken. Ich möchte dieses ändern, weil diese vielen Laien am Altar Meinen Heiligen Leib und Mein Heiliges Blut verunehren und Ich möchte nicht, dass sie im Presbiterium stehen. Auch dies verunehrt Mein Heiliges Messopfer.

5. Juni 2005:
Ihr, Meine Geliebten, habt Meine Heiligste Opfermesse erlebt. Ja, es ist die Wahrheit, die lateinisch gefeierte Opfermesse, in diesem alten Ritus, ist Mir die Heiligste und Ehrfürchtigste.

16. Juni 2005:
Schaut weiterhin auf Mein Kreuz, denn Ich bin es, der verfolgt und gedemütigt wird, Ich, Gottes Sohn und Heiland der ganzen Welt. Weint über eure Sünden und tröstet Mich, denn der Himmel weint über die ganze Menschheit und besonders über die Priesterseelen, die in die Irre gehen.

7. September 2005:
Wenn eine Priesterseele betet, so hat das für Mich einen unersetzlichen Wert.

20. November 2005:
Die Endzeit hat begonnen. Die Reinigung Meiner Katholischen und Apostolischen Kirche hat begonnen. Ich selbst, Jesus Christus, reinige Meine Kirche. Vieles, was dort geschieht, ist nicht in der Ordnung. Viele Priester werden abirren. Sühnt weiterhin für diese vielen Priester. Ich möchte sie alle an Mein Herz ziehen.

13. April 2006:
Wie ihr wisst, wird Mein Sohn, Jesus Christus, bald in großer Macht und Herrlichkeit erscheinen und die Menschen aufrütteln. Die Apostasie ist so groß, dass Ich an vielen Orten erscheine und an vielen Orten, besonders über Meine Priestersöhne, Blutstränen vergieße.
Ihr, Meine Kinder, helft Mir. Betet, betet, betet und sühnt. Die letzte Zeit hat begonnen und Mein Unbeflecktes Herz wird verletzt, ganz besonders verletzt durch Meine Priester. Ich bitte euch, betet für sie, denn sie führen eine ganze Herde und sie sind nicht nur für sich verantwortlich, sondern für viele Gläubige. Sie sind Meine geliebten Priestersöhne, denn Ich bin die Königin der Priester.

(Worte Jesu und der Gottesmutter, Anne, Sühneseele)
« Letzte Änderung: 30. März 2015, 21:14:48 von Tina 13 »
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« Antwort #1741 am: 31. März 2015, 06:54:38 »

Hl. Ambrosius
„Amen, amen, das sage ich dir: Noch bevor der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen“

Brüder, lasst uns umkehren. Lasst uns auf der Hut sein, dass bei uns kein Streit über die Rangordnung aufkommt. Das wäre unser Verderben. Wenn unter den Aposteln Streit entstand (Lk 22,24), dürfen wir dies für uns nicht als Ausrede nehmen. Es ist eher ein Aufruf zur Achtsamkeit. Sicher, Petrus hat sich bekehrt an dem Tag, an dem er auf den ersten Anruf des Meisters reagierte. Aber wer kann von sich sagen, dass seine eigene Bekehrung sich schlagartig vollzogen hat?... Der Herr gibt uns das Beispiel. Wir litten an allem Not; er braucht niemanden, und trotzdem erweist er sich, als er seine Jünger bedient, als Meister der Demut… Was Petrus anbetrifft, der zweifellos willigen Geistes, aber noch schwachen Fleisches ist (Mt 26,41): Er wird darauf hingewiesen, dass er den Herrn verleugnen wird. Die Passion des Herrn findet Nachahmer, aber es gibt nichts, was ihr gleichkäme. Daher mache ich Petrus keinen Vorwurf daraus, dass er Christus verleugnet hat: Ich bin froh darüber, dass er geweint hat. Das eine ist unserer menschlichen Beschaffenheit geschuldet; das andere ein Zeichen von Tugend, innerer Kraft… Auch wenn wir ihn entschuldigen, er selbst hat sich nicht freigesprochen… Er hat es vorgezogen, sich selber seiner Sünde zu bezichtigen und sich mit einem Bekenntnis zu rechtfertigen, statt seinen Fall in Abrede zu stellen und ihn so zu verschlimmern. Und er hat geweint… Ich lese, dass er geweint hat, nicht, dass er Rechtfertigungen vorgebracht hätte. Wer sich nicht wehren kann, kann sich waschen. Tränen waschen Verfehlungen weg, die laut zu bekennen man sich schämt… Tränen bekennen das Fehlverhalten, ohne schlottern zu müssen…, Tränen bitten nicht um Vergebung, und doch erhalten sie sie… Heilsame Tränen, die Schuld weg waschen! Daher kann weinen, wen Jesus anschaut. Als Petrus ein erstes Mal leugnete, weinte er nicht, weil der Herr nicht zu ihm hinschaute. Er leugnete ein zweites Mal und weinte nicht, weil der Herr ihn noch immer nicht angeschaut hatte. Er leugnete ein drittes Mal: Jesus schaute ihn an, und er weinte bitterlich. Sieh uns an, Herr Jesus, damit wir über unsere Sünde weinen können.

Abhandlung über Lk 10,49-52, 87-89
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« Antwort #1742 am: 01. April 2015, 06:26:47 »

Hl. Cyrill von Jerusalem
"Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl feiern"

Sicher willst du dargelegt bekommen, warum Christus freiwillig die Passion auf sich genommen hat? Andere sterben voller Widerwillen, denn sie sterben ins Dunkle hinein, er jedoch sagte, seine Passion voraussehend: „Ihr wisst, dass in zwei Tagen das Paschafest beginnt; da wird der Menschensohn ausgeliefert und gekreuzigt werden“ (Mt 26,2). Weißt du, warum dieser Barmherzige nicht vor dem Tod geflohen ist? Um zu verhindern, dass die ganze Welt in ihren Sünden versinkt. „Wir gehen jetzt nach Jerusalem hinauf; dort wird der Menschensohn (...) ausgeliefert (...) und gekreuzigt“ (vgl. Mt 20, 18-19), und ebenso: „Jesus entschloss sich, nach Jerusalem zu gehen“ (Lk 9,51). Du möchtest auch gut verstehen, warum das Kreuz für Jesus Verherrlichung ist? Lass es dir von ihm sagen, nicht von mir. Judas, der vom Undank gegenüber seinem Gastgeber überwältigt wurde, ging weg, um ihn auszuliefern; er hatte gerade die Tischgemeinschaft verlassen und hatte vom Kelch des Segens getrunken, als er als Dank für diesen Heilstrank beschloss, unschuldiges Blut zu vergießen. Er, der das Brot seines Meisters gegessen hatte, dankte es ihm auf unrühmliche Weise, indem er ihn fallen ließ... Daraufhin sprach Jesus: „Die Stunde ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht wird.“ (Joh 12,23). Siehst du, wie genau er weiß, dass das Kreuz seine Verherrlichung ist? ... Nicht, dass er vorher ohne Herrlichkeit gewesen wäre, da er doch „mit der Herrlichkeit, die er (...) hatte, bevor die Welt war“ (Joh 17,5) verherrlicht worden war. Zwar war er, wie Gott, auf ewig verherrlicht, nun aber wurde er verherrlicht, da er als Lohn für den Gehorsam im Leiden den Siegeskranz verdient hatte. Er wurde nicht gezwungen, sein Leben hinzugeben, er wurde nicht unter Zwang geopfert, er ging aus freien Stücken voran. Höre, was er sagt: „Ich habe Macht, mein Leben hinzugeben, und ich habe Macht, es wieder zu nehmen (vgl. Joh 10,18); aus freien Stücken liefere ich mich meinen Feinden aus, denn wenn ich dies nicht wollte, würde mir nichts passieren“. Er hat also die Passion aus freien Stücken gewählt, froh über deren Ertrag, dem Siegeskranz zulächelnd, voller Glück, die Menschheit zu erlösen.

Taufkatechese 13, § 6
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

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« Antwort #1743 am: 01. April 2015, 06:34:56 »
Psalm 69(68),8-9.10.12.21bcd-22.31.33.

Deinetwegen erleide ich Schmach,
und Schande bedeckt mein Gesicht.
Entfremdet bin ich den eigenen Brüdern,
den Söhnen meiner Mutter wurde ich fremd.
Denn der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt;
die Schmähungen derer, die dich schmähen, haben mich getroffen.
Ich ging in Sack und Asche,
doch sie riefen Spottverse hinter mir her.
Ganz krank bin ich vor Schmach;
umsonst habe ich auf Mitleid gewartet,
auf einen Tröster, doch ich habe keinen gefunden.
Sie gaben mir Gift zu essen,
für den Durst reichten sie mir Essig.
Ich will den Namen Gottes rühmen im Lied,
in meinem Danklied ihn preisen.
Schaut her, ihr Gebeugten, und freut euch;
ihr, die ihr Gott sucht: euer Herz lebe auf!
Ps 77,14-15 Gott, dein Weg ist heilig. / Wo ist ein Gott, so groß wie unser Gott? Du allein bist der Gott, der Wunder tut, / du hast deine Macht den Völkern kundgetan.

 

La Salette 1846



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